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3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Sechs Freunde. Eine Nacht. Eine Leiche
3D Cover des Buchs "Lügennebel" von Viveca Sten. Links daneben der Text: Sechs Freunde. Eine Nacht. Eine Leiche
Beste Freunde. Dunkle Geheimnisse. Ein Skiurlaub, der tödlich endet.

Lügennebel

Eine klirrend kalte Januarwoche im schwedischen Bergdorf Åre: Sechs Studenten verbringen die Skiferien in einem abgelegenen Ferienhaus. Sie feiern ausgelassen, spielen »Wahrheit oder Pflicht« und lassen sich auf immer riskantere Abfahrtsmanöver ein. Eines Morgens liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im eisigen Schnee. War es ein Unfall oder kaltblütiger Mord? 

Neue Scandi-Crime für alle Schweden-Krimi-Fans

Mit jeder ungeklärten Frage steigt die Spannung unter den Freunden. Alle spielen sich gegeneinander aus, niemand kann glaubhaft darlegen, was in jener verhängnisvollen Nacht geschah. Auch die Bewohner von Åre machen sich verdächtig: Ihnen sind die rücksichtslosen Städter schon lange ein Dorn im Auge. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog stehen vor ihrem härtesten Fall. Denn wie gelangt man an die Wahrheit, wenn alle lügen?

»In Viveca Stens Krimis stimmt einfach alles.« Radio Bremen


Der vierte Teil der Åre-Morde von Viveca Sten:

Band 1: Kalt und still

Band 2: Tief im Schatten

Band 3: Blutbuße

Band 4: Lügennebel

Band 1 und 2 jetzt als sechsteilige Netflix-Serie

Bibliografische Daten

EUR 17,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44810-9
Erscheinungsdatum: 16.10.2025
1. Auflage
528 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Dagmar Lendt
Autor*innenporträt

Viveca Sten

Viveca Sten ist eine der bekanntesten schwedischen Krimiautorinnen der Gegenwart. Mit ihrer Familie lebt sie nördlich von Stockholm. Seit ihrer Kindheit verbringt sie jeden Sommer auf Sandhamn in den Schären. Im Winter aber reist sie zum Skifahren nach Åre – dem Schauplatz ihrer aktuellen Reihe. Die Verfilmung der Åre-Morde stand auf Platz 1 der Netflix-Charts, ihre Sandhamn-Krimis lieferten den Stoff für die beliebte TV-Serie ›Mord im Mittsommer‹. Viveca Stens Bücher gehören zu den erfolgreichsten Krimiserien aus Skandinavien und erscheinen in über 25 Ländern.

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Übersetzer*innenporträt

Dagmar Lendt

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

162 von 162 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.78 von 5 Sternen


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7 - 10 von 162 Leserstimme

anna11969 am 20.10.2025 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Raus aus den Lügen!

Für alle die gerne Krimis lesen! Die bekannte Autorin Viveca Sten hat sich mit ihrer treffsicheren Ausdrucksweise wieder toll in Szene gesetzt. Im Norden Schwedens, in einer kalten Januarwoche, während der Skiferien von sechs Studenten und Studentinnen - 4 Burschen und 2 Mädchen - Alkohol und Drogen mit dabei - ist es passiert: In den Morgenstunden liegt eine tote Frau im eisigen Schnee! Eine Frau aus der Gruppe der Studenten! Nicht alle in der Gruppe verstehen sich gut, es ist immer wieder Misstrauen vorhanden. War es ein Unfall oder war es Mord? Hanna und Daniel obliegt es diesen Fall so rasch wie möglich aufzuklären, bevor es noch weitere Tote gibt! Es gibt viele Verdächtige, mitunter auch einige Bewohner der Ortschaft, denn die Städter fallen immer wieder durch ihre Rücksichtslosigkeit auf. Spannend bis zum letzten Moment. Die Hintergründe sind sehr ausführlich geschildert und man kann sich sehr gut in die Situationen der einzelnen Personen reindenken! Tolles sehr gelungenes Cover!

marvihammer am 20.10.2025 09:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Meine Lieblings-Schwedenkrimi-Reihe

Sechs junge Leute verbringen ihre Skiferien in einem abgelegenen Haus. Am nächsten Morgen liegt eine aus der Gruppe tot im Schnee.Eindruck: Der Roman nutzt eine eisige Januarwoche im Bergdorf Åre als Handlungsort, die Stadt die man auch schon aus Svens vorherigen Krimis kennt. Die Kälte und Abgeschiedenheit prägen die Handlung und unterstützen die Spannung. Das Ermittlungs­geschehen ist realistisch aufgebaut; Tempo und Informationsdosierung sind ausgewogen.Sprache & Aufbau: Stens Erzählweise ist unaufdringlich, klar und zügig. Sie kombiniert kriminalistische Spurarbeit mit Perspektivwechseln. Der Spannungsbogen steigt kontinuierlich und man kann das Buch kaum aus der Hand legen bis zum dramatischen Schlussakt.Geschehen: Die Gruppe der Studierenden ist voller unterschiedlicher Charaktere, die Interaktionen wirken plausibel und treiben die Handlung voran. Die persönliche Ebene der Ermittler, die ich schon aus bisherigen Büchern kenne – insbesondere bei Hanna, Daniel und Anton – wird weiterentwickelt und man erhält neue Einblicke in die drei Persönlichkeiten als Lesende*r. Das hat das Buch für mcih besonders schön gemacht, ich habe einfach das Gefühl, inzwischen die Hauptpersonen zu kennen, den Ort zu kennen und kann daher komplett in die Are-Welt eintauchen! Fazit: ein wieder mal unglaublich spannendes, tolles Buch von meiner Lieblings-Krimiautorin! Ich habe es an zwei tagen durchgelesen und wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Es ist diese Art von Buch, bei der man am Ende des Buches traurig ist, dass man es jetzt schon gelesen hat und kaum warten kann bis zur nächsten Fortsetzung!! Ich kann die Are-Reihe wirklich nur jedem empfehlen!

annigri am 19.10.2025 23:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Packend

„Lügennebel“ hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Viveca Sten versteht es meisterhaft, Spannung mit tiefgründigen Emotionen zu verbinden und eine Atmosphäre zu schaffen, die einen kaum loslässt. Die düsteren Geheimnisse, die sich nach und nach entwirren, haben mich regelrecht durch das Buch atmen lassen, so dass ich einfach immer weiterlesen musste.Das Setting ist wie gewohnt atmosphärisch dicht, teilweise bedrückend, aber genau das macht den Reiz aus. Man sieht die Landschaft vor sich, hört den Wind, spürt die Kälte – und ahnt, dass hinter jeder Seite eine neue Enthüllung lauert.Die Plot-Twists sitzen, die Spannung hält bis zum Schluss, und das Finale war für mich absolut gelungen, überraschend, logisch und emotional befriedigend. Ein Thriller, der nicht nur fesselt, sondern auch nachhallt.Mein Fazit: Ein großartiger Band, der zeigt, warum Viveca Sten zu den besten skandinavischen Spannungserzählerinnen gehört. Für Thriller-Fans ein absolutes Muss!

clematis am 19.10.2025 21:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Fall Fanny

Eine Studentengruppe aus Uppsala - zwei Mädels, vier Burschen - will eine ausgelassene Woche in den Bergen verbringen, Schi fahren, trinken, spielen, aber schon bald steht die Kriminalpolizei vor der Tür: Fanny, eine von ihnen, liegt tot im Schnee vor dem Haus.Kurze Tage, lange Nächte, klirrend kaltes Winterwetter, Hanna feiert ihren 37. Geburtstag mit ihrem neuen Liebhaber in einem abgeschiedenen Hotel. Wie das Leben einer Polizeikommissarin so spielt, hält sich das Verbrechen aber nicht an Amtsstunden, sondern schlägt in den unpassendsten Momenten zu. Auch wenn völlig unklar ist, ob der Tod der jungen Studentin ein unglücklicher Unfall ist oder tatsächlich ein Verbrechen vorliegt, folgt Hanna ihrem Instinkt und fliegt sofort zurück nach Åre, um ihre Kollegen Daniel Lindskog und Anton Lundgren zu unterstützen. Ein Schwall an Alkohol und Lügen schwappt ihr von den fünf Freunden entgegen, möglicherweise spielen auch Drogen eine Rolle, aber niemand scheint tatsächlich etwas zu wissen, oder diese Informationen überaus geschickt vor der Polizei zu verbergen. Ein Hausmeister, der stets zur Stelle ist, selbst wenn er nicht gerufen wird, und Nachbarn, für welche die Städter ein Ärgernis darstellen, stiften ebenfalls mehr Verwirrung als sie zur Aufklärung des Falles Fanny beitragen.Eine großartige Konstellation im pompösen Ferienhaus, eine geschlossene Gruppe von jungen Studenten und ein Unglück, das niemand bemerkt haben will – Viveca Sten entführt den Leser zum wiederholten Male an den Polarkreis in den Wintersportort Åre, wo Hanna Ahlander nicht einfach nur ermittelt, sondern auch auf ihr untrügliches Gefühl achtet und hinter die Kulissen blickt. Was im Beruf ausgezeichnet funktioniert, scheint allerdings im Privatleben zu fehlen, zumindest hört Ahlander hier nicht so genau auf ihre innere Stimme. Mit diesen Einblicken in persönliche Lebensbereiche rundet die Autorin die spannenden Ermittlungen passend ab und zeigt, dass auch Kriminalbeamte ganz normale Menschen sind wie du und ich und mit allerlei Problemen zu kämpfen haben. Immer wieder tauchen dramatische Szenen auf, nicht nur am Ende spitzen sich die Ereignisse zu, bevor der Fall endgültig und schlüssig geklärt werden kann, Hanna und ihr Team dürfen stolz sein auf ihre Leistung.Ein weiteres Abenteuer an Hannas Seite ist abgeschlossen, meine Erwartungen an den vierten Fall aus der Reihe „Die Åre-Morde“ sind wieder voll erfüllt worden, was nach der herausragenden Sandhamn-Serie gar nicht so einfach ist, auch mit dem Präsens als Erzählzeit habe ich mich mittlerweile angefreundet. Meine Neugierde auf künftige Ermittlungen und Details zu den jeweiligen Lebensumständen in der sympathischen Polizeitruppe ist groß, die Fortsetzung darf ich keinesfalls verpassen. Leseempfehlung für alle, die eine kunterbunte Mischung aus Krimi und Privatleben zu schätzen wissen, was für mich ein gelungenes Ganzes in einer Bücherserie ergibt.

liesdochmaleinbuch am 19.10.2025 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Fands so großartig geplottet

Ich mag die Reihe rund um die Are-Morde generell richtig gern weil die Fälle super unterschiedlich, aber immer spannend geplottet und vor allem atmosphärisch packend sind. Ich hab das Gefühl, dass die Reihe mit jedem Buch ein kleines bisschen besser und ausgewogener wird, denn dieser band ist bisher mein liebster. Der Fall was unfassbar catchy, das Setting und die Kulisse allein schon richtig stimmungsvoll und das Gesamtbild einfach super rund. Die Prämisse der Freundesgruppe und des Partywochenendes war fast schon klischeehaft, aber es passieren an allen Ecken und Enden kleine Entgleisungen, Momente, die das fragile Gefüge zu zersprengen drohen und die Dynamik ins Schwanken bringen. Das war einfach richtig gut gemacht, sodass ich vor allem mit Olivia absolut mitgefiebert habe. Generell bleibt die Zeichnung der Figuren eher oberflächlich, es braucht hier aber auch keine Tiefe um die Ereignisse zu beleuchten. Tiefe kommt hier durch das Ermittlerteam rund um Hanna rein, was für mich auch der Grund ist, warum man die Bücher, obwohl die Fälle in sich geschlossen sind, in der richtigen Reihenfolge lesen sollte. Denn hier hat sich seit Band 1 super viel getan und das Team wird immer nahbarer, immer plastischer.Ich bin super lange im Dunkeln getappt wer der Täter sein könnte, weil sich jeder auf irgendeine Art verdächtig macht. Die Auflösung fand ich deshalb sehr gelungen und für mein Empfinden auch sehr passend. Dieses Buch hatte für mich echtes Pageturner-Potential, weil einfach stetig etwas passiert und es neue Erkenntnisse gibt. das macht auch die Ermittlung irgendwie authentischer- der Täter fällt nicht einfach vom Himmel. Ich hatte einfach ne richtig gute Zeit mit dem Buch.

magnolia-sieben am 19.10.2025 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Top!

Die beiden Freundinnen Hanna und Fanny sind spät dran. Kaum sitzen sie im Zug, fährt er schon los. Neun Stunden Fahrt liegen vor ihnen, ihr Ziel ist das schwedische Bergdorf Åre, sie freuen sich auf ihre Skiferien, wohnen werden sie in der Luxushütte von Willes Eltern. Außer ihm sind noch seine Kumpel Amir, Pontus und Emil mit dabei. It´s Partytime! Nicht nur der Alkohol fließt in Strömen, auch Drogen gehören dazu. Bald jedoch endet ihre Feierlaune, denn eines Morgens liegt eine junge Frau tot im Schnee. Ein Fall für die Ermittler Hanna Ahlander und Daniel Lindskog. Viveca Sten entwirft ein Szenario, das frostiger nicht sein kann. Zunächst gewährt sie einen tiefen Blick in Hannas Privatleben und auch bei Daniel ist ne Menge los. Unterstützt werden die beiden von ihrem Kollegen Anton und auch über ihn gibt es so einiges zu berichten. In erster Line aber gilt es, den Tod der jungen Frau aufzuklären. Es herrschen permanent um die Minus zwanzig Grad. Schon allein dieser Umstand zeugt von frostigen Temperaturen, die nun auch im übertragenen Sinne im gut geheizten Ferienhaus herrschen. Jeder macht sich verdächtig, auch untereinander beäugen sie sich zunehmend kritisch. Eine Nachbarsfamilie wird befragt, so auch der für die Hütte zuständige Hausmeister. So lange die Ermittlungen andauern, können sie nicht abreisen, der Ton wird aggressiver, das Vertrauen schwindet. Dieser Lügennebel lässt mich nicht los, schon die ersten Seiten ziehen mich unweigerlich ins Buch, fesseln mich regelrecht ins Geschehen, das durchgehend dramatisch und düster ist. Dieser eine Todesfall, der sich als nicht natürlich herausstellt, ist beileibe nicht der einzige Vorfall, es wird zunehmend unheimlich. Den Charakteren kann ich nichts abgewinnen, allesamt sind sie mir suspekt. Wobei ich eine Person davon ausnehmen möchte, aber wer weiß…Viveca Sten versteht es, ein Szenario zu erschaffen, das voller Misstrauen ist, Fährten zu setzen, die ins Nichts führen. Man will in diesem Haus nicht sein. Und auch nicht draußen. Nicht alleine und in dieser Gruppe schon gar nicht, man möchte nur weg. Selbst die Auflösung ist nochmals voller Dramatik, es bleibt nervenaufreibend bis zum Schluss. Und erst dann kann man das Buch zuklappen und das soeben Gelesene Revue passieren lassen.

readpassion9 am 19.10.2025 18:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

atmosphärischer Schwedenkrimi

Schauplatz Åre: Es ist Winter und klirrend kalt, eine Gruppe von Studenten will die Skiferien in Åre verbringen. Sie wollen nur Spaß und Skifahren. Sie feiern, trinken, konsumieren Drogen und am nächsten Tag wird eine von ihnen tot aufgefunden.....Der vierte Teil der Reihe um das Ermitterteam Hanna Ahlander/Daniel Lindskog konnte mich wieder voll begeistern, wie schon die vorigen Teile der Reihe. Im gewohnten Schreibstil wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Wir lernen die Jugendlichen kennen, deren Skiferien zum Alptraum werden. Viveca Sten hat die Figuren gut gezeichnet, auch wenn mir keiner der Clique wirklich sympathisch war. Die Freundschaft wird vor eine Zerreißprobe gestellt, als Fanny tot im Schnee vor der Blockhütte aufgefunden wird. War es ein Unfall oder Mord?Die Atmosphäre im eisigen schwedischen Winter kommt perfekt rüber, ich hatte die Szenerie plastisch vor Augen. Hanna, Daniel und ihr Team haben alle Hände voll zu tun, den Tod von Fanny aufzuklären. Dabei kommt das Privatleben der Ermittler nicht zu kurz, es war für mich das richtige Verhältnis von Krimihandlung und Privatem.Fazit: Atmosphärischer und spannender vierter Teil der Reihe.

gluexklaus am 19.10.2025 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tödlicher Skiurlaub - ein rundum gelungener Winterkrimi

Januar im hohen Norden Schwedens: Sechs Studienfreunde verbringen ihre Winterferien im Bergdorf Åre, um dort gemeinsam Ski zu fahren und ausgiebig zu feiern. Doch als an einem Abend Alkohol und Drogen ins Spiel kommen, fallen so machen Hemmungen und die Situation eskaliert. Am nächsten Morgen liegt eine junge Frau aus der Gruppe tot im Schnee. Wurde sie etwa ermordet? Polizistin Hanna Ahlander und ihr Kollege Daniel Lindskog ermitteln, was in der verhängnisvollen Nacht wirklich geschah. Doch nicht nur der Fall verlangt ihnen einiges ab, auch privat haben beide mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen.Viveca Sten erzählt gut verständlich und flüssig in der dritten Person Präsens von den Ereignissen rund um den Tod der Studentin. Dabei geht sie chronologisch vor und wechselt wiederholt die Perspektive, nimmt unter anderem die Sichtweise zweier junger Frauen aus der Freundesgruppe ein, schildert aber auch was Hanna, Daniel und ihr Kollege Anton während der Ermittlungen erleben. Es fiel mir aufgrund des unkomplizierten Schreibstils leicht, sofort in die Handlung hineinzufinden. Fanny, Olivia, Emil, Pontus, Amir und Wille verbringen ihren Urlaub im Ferienhaus von Willes Familie. Fanny hegt heimliche Gefühle für den attraktiven Amir, Wille und Olivia sind offiziell zusammen. Der ruhige Emil hält sich im Hintergrund, während Pontus immer wieder wegen seines groben Verhaltens aneckt. Nicht alle in der Gruppe verstehen sich gut, zwischen einigen Personen herrscht tiefes Misstrauen. Und dann erledigt der Alkohol sein Übriges. Eine interessante Figurenkonstellation voller Spannungen steht hier im Fokus. Da gibt es nicht nur einen Verdächtigen.Hanna und Daniel müssen tief graben und konsequent nachhaken, um die Übersicht zu behalten.Auch in diesem Band nimmt das Privatleben der beiden Ermittler wieder eine wichtige Rolle ein. In Hannas Leben gibt es eine wichtige Veränderung und Daniel muss seinen Alltag nach der Trennung von seiner Freundin Ida nun anders organisieren, teilt er sich mit seiner Exfreundin doch das Sorgerecht für seine kleine Tochter Alice. Auch wenn Hanna und Daniel gerade andere Sorgen haben, bedeuten sie einander immer noch viel. Es gelingt ihnen nicht, den jeweils anderen zu vergessen, zumal sie eng miteinander zusammenarbeiten. Auch Kollege Anton strebt privat vor einem wichtigen Wendepunkt.„Lügennebel“ hat alles, was nach meinem Geschmack ein guter Krimi braucht: Einen spannenden, nachvollziehbaren, stimmigen Fall mit vielen Verdächtigen, sympathische Ermittler mit interessantem Privatleben und einen reizvollen Schauplatz. Nachdem ich schon die ersten drei Bände der Reihe regelrecht verschlungen habe, war ich sehr gespannt darauf zu erfahren, wie sich die Beziehung zwischen Hanna und Daniel weiterentwickelt. Ein großer Pluspunkt der Reihe ist, dass man die Ermittler mit jedem neuen Fall immer besser kennenlernt und sie einem immer mehr ans Herz wachsen. Es fühlt sich beim Lesen fast ein bisschen an wie Heimkommen. Für mich ist „Lügennebel“ ein rundum gelungener Krimi mit spannender aber dennoch „gemütlich-ruhiger“ Atmosphäre, den ich durchgehend sehr genossen habe und dessen Fortsetzung ich schon jetzt kaum erwarten kann.

greenpanda am 17.10.2025 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zwischen Schneesturm und Schädelrätsel

"Lügennebel" ist ein atmosphärisch dichter und psychologisch spannender Kriminalroman, der besonders durch sein Setting und seine glaubwürdigen Figuren punktet. Viveca Sten versteht es meisterhaft, die verschneite Bergwelt rund um das schwedische Åre nicht nur als Kulisse, sondern fast als Mitspieler in die Handlung einzubinden. Der titelgebende Nebel zieht sich dabei wie ein Sinnbild durch die Geschichte – für das Unausgesprochene, Verdrängte und die verschwommenen Grenzen zwischen Wahrheit und Lüge.Die Stärke des Romans liegt vor allem in der feinfühligen Darstellung zwischenmenschlicher Dynamiken – sowohl innerhalb der jungen Studentengruppe, in deren Kreis sich der Todesfall ereignet, als auch im Ermittlerteam selbst. Hanna Ahlander und Daniel Lindskog sind keine makellosen Helden, sondern komplexe, nahbare Figuren mit Ecken und Kanten. Ihre persönliche Entwicklung läuft parallel zur Aufklärung des Falls, ohne die Krimihandlung zu dominieren.Die Spannung baut sich langsam, aber kontinuierlich auf. Statt eines reißerischen Thrillers bietet Sten einen eher leisen, psychologisch geprägten Krimi, der seine Kraft aus Stimmungen, Verdächtigungen und zwischenmenschlichen Brüchen zieht. Zwar flacht das Tempo im Mittelteil etwas ab, doch die finalen Kapitel belohnen mit einer überraschenden, wenn auch etwas abrupten Auflösung.Was bleibt, ist der Eindruck eines durchdachten, stimmungsvoll erzählten Romans, der sich bewusst Zeit nimmt – für seine Charaktere, für seine Atmosphäre, für die feinen Risse in der Fassade scheinbar harmloser Figuren. Lügennebel richtet sich an Leser*innen, die Krimis mit Tiefe, Emotion und einem Hauch Melancholie zu schätzen wissen – weniger an jene, die auf Action und rasante Wendungen hoffen.Unterm Strich ein starker skandinavischer Krimi mit viel Atmosphäre, realistischen Figuren und einem Fall, der lange nachhallt – aber mit kleinen Schwächen im Erzähltempo und der finalen Zuspitzung. Deshalb: stabile 4 von 5 Sternen und eine klare Empfehlung für Fans nordischer Spannungsliteratur.

robby-lese gern am 16.10.2025 21:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

wieder begeistert

"Lügennebel" ist mittlerweile der 4. Teil der" Äre Morde Reihe" mit Hanna Ahlander als Ermittlerin und ich bin wieder begeistert. Wieder geht es in den Norden Schwedens in die klirrende Kälte. Die Winterferien sind da und eine Gruppe Studenten reist an und verbringt ihre Skiferien im Ferienhaus eines Vaters der Studenten in Äre. Es wird nicht nur Ski gefahren, sondern auch ausgiebig gefeiert und am darauffolgen Morgen eines solchen Abends, an dem Wahrheit oder Pflicht mit viel Alkohol und auch Drogen gespielt wird, findet man eines der zwei Mädchen , die der Studentengruppe angehören, am nächsten Morgen tot im Schnee. Was ist passiert ? Ist sie alkoholisiert im Schnee liegen geblieben und erfroren oder war Gewalt im Spiel und wenn, wer von den Studenten war es dann ? Gegenseitige Verdächtigungen treiben Blüten und die Stimmung wird immer aufgeheizter. Hannah Ahlander erreicht die Nachricht im Liebesurlaub mit ihrem neuen Partner,von deren Beziehung bisher noch niemand weiß. Sie kehrt sofort nach Hause zurück und macht sich mit ihrem Team an die Arbeit den Fall aufzuklären, denn für sie ist klar, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Auch dieser Fall ist wieder super spannend und nicht nur wegen der eisigen Temperaturen läuft es einem kalt über den Rücken. Viveca Sten ist eine Meisterin der Spannung und versteht es immer wieder neue Wendungen ins Geschehen zu bringen, die das Tempo des Thrillers hoch halten. Die kurzen Kapitel tun ihr Übriges und so war es wieder ein Vergnügen diesem Kriminalfall zu folgen. Auch die privaten Verstrickungen der einzelnen Ermittler, sei es Hanna oder auch Daniel oder Anton spielen wieder eine Rolle und sind so gut in das Geschehen integriert, dass man es kaum abwarten kann den nächsten Band zu lesen. Eine tolle Reihe, der ich eine große Leseempfehlung ausspreche und auf deren nächsten Band und schon jetzt sehnsüchtig warte.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Maxi
Die Geschichten von Viveca Sten lassen dich in den schwedischen Winter abtauchen und dabei alles and...ere vergessen. mehr weniger

01.11.2025

nuernbergernachrichten.de
Beststeller-Autorin Viveca Sten hat mit ›Lügennebel‹ wieder einen absolut spannenden Krimi in ihrer ...erfolgreichen Serie um die Are-Morde geschrieben. 500 Seiten sind es –und jede Seite ist das Lesen wert! mehr weniger

Sabine Ebinger, 31.10.2025

bild.de
Psychologisch brillant – Spannung mit Tiefgang.

Thomas Kielhorn, 26.10.2025

Magazin Köllefornia
Ein Buch, das die Autorin wieder einmal als eine exzellente Erzählerin auszeichnet. Allesamt ein nic...ht vorhersehbares Ende einer perfekt gestalteten Geschichte. mehr weniger

18.10.2025


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