Vibrierendes Leben, der Aufbruchswillen und die Melancholie der Jugend und der Zauber eines endlosen Sommertags – Der Bestseller jetzt als Taschenbuch
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Man vergisst nicht, wie man schwimmt
Der SPIEGEL-Bestseller von Christian Huber – jetzt als Taschenbuch!
- Christian Huber ist ein eindrucksvoller Erzähler – sein Roman vibriert vor Leben, dem Aufbruchswillen und der Melancholie der Jugend und dem Zauber eines endlosen Sommertags
- Die Geschichte eines Außenseiters, der durch die Liebe erkennt, dass nur das Hier und Jetzt zählt
Eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer.
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...
»Ein Buch, das so besonders ist. (...) Eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman. (...) Christian Huber will den Leser mitnehmen in die eigene Jugend. Ihn noch einmal fühlen lassen, wie es mit 15 war, als man keine Ahnung hatte, wo es langgehen sollte, sich dennoch auf den Weg machte und so tat, als hätte man keine Angst vor nichts.« Christine Westermann ― stern
Bibliografische Daten
13. Auflage
Christian Huber
Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u. a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Bayern.
2 - 10 von 118 Leserstimme
Das Buch des Sommers!
Pascal ist 15 und hat gerade Sommerferien. Es könnte alles perfekt sein: Partys, Freunde, Freibad. Doch Pascal ist anders als andere Jugendliche, er hat ein Geheimnis, weswegen ihn alle nur Krüger nennen. Statt ins Schwimmbad zu gehen, bleibt er lieber zu Hause und schreibt Geschichten. Alles ändert sich, als er Jacky kennenlernt. Jacky, ein Mädchen aus dem Zirkus, wild und mutig und so ganz anders als Pascal. Die beiden erleben nur einen Tag zusammen, aber danach wird nichts mehr so sein wie vorher. Der Autor schafft es auf wunderbare Weise, seine Figuren zum Leben zu erwecken. Er trifft genau den richtigen Ton, sodass dies keine oberflächliche Geschichte über einen Jugendlichen bleibt, sondern man mit Pascal und Jacky eintaucht in diesen Sommer und die Erinnerungen an die 90er lebendig werden. Abenteuer, Freundschaft, Liebe, es ist von allem etwas dabei. Wenn man diesen Sommer nur ein Buch liest, sollte es dieses sein. Fazit: Tolle Geschichte, starke Figuren und der richtige Sound für den Sommer! Ich vergebe gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!
Sommer der Gefühle
"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" von Christian Huber ist die sehr emotionale Geschichte eines Sommers. Pascal ist hier die Hauptperson, Pascal, den alle Krüger nennen. Es ist ein total heißer August im Jahre 1999 und trotzdem will er nicht schwimmen gehen. Dann lernt er Jacky kennen, ein Mädchen mit knallroten Haaren, das mit dem Zirkus noch diesen einen Tag in der Stadt sein wird. In dieser Geschichte geht es um das große Geheimnis von Pascal, das Geheimnis, das ihm viele normale Sommersachen unmöglich macht.Für mich hat dieses Buch irgendwie die Atmosphäre der Jugend in dieser Zeit perfekt eingefangen, ja das Dasein der Jugendlichen an sich gut dargestellt. Alle die Probleme und Freuden, um die erste Liebe, Freundschaft, Verrat, Einsamkeit und Angst. Das alles wird sehr echt erzählt und zieht einen zurück in diese Zeit.Der Schreibstil hat mir gefallen, er paßte perfekt zu dieser Geschichte und das Geheimnis werde ich sicher noch eine Weile im Kopf behalten.
Kein Sommer ohne passenden Roman... "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" oder etwa doch?
Krüger wollte, dass die Zeit verging, was sollte er in seinem Heimatkaff in dieser brütenden Hitze auch anderes machen, als daheim auf kühlere Zeiten zu warten oder mit seinem besten Freund Vik das neu herausgekommene "Tony Hawk Pro Skater" auf der Playstation zu zocken? Sommer, für viele Spaß und die Gelegenheit im Schwimmbad die Mädels zu beeindrucken, aber nicht für ihn, denn seitdem er nicht mehr schwimmen kann, hasst Pascal Friedrich, wie er wirklich heißt, die Hitze. Doch der 31. August 1999 war trotzdem anders, vielleicht war es sogar der Tag, der ihn aus dieser Erstarrung herausgerissen hat... "Jeder von uns hat diese Menschen, an die man ab und an denkt und bei denen wir uns fragen, wie ihre Geschichte weiterging. Der witzigste Junge der Welt, der mit uns vielleicht nur ein halbes Jahr in der Klasse war und dann wegzog. Eine ältere Dame, neben der man eine Zugfahrt lang saß. Ein Punk, mit dem man ein Gespräch auf einer Parkbank führte. Die Sängerin [...] Ein Urlaubsflirt. Was macht sie, was macht er heute?Bei mir ist dieser Mensch das Zirkusmädchen mit den feuerroten Haaren, den wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts." Jacky lernt er auf sehr ungewöhnliche Weise kennen. Zuerst beobachtet er sie, wie sie in der Glatzen-Filiale ein Nokia 3210 in ihrer Tasche verschwinden lässt und dann klaut sie ihm auf der Flucht vor dem Filialleiter auch noch seinen Rucksack. Er folgt ihr zunächst unglaublich wütend, doch dann ist er nur noch wahnsinnig fasziniert von diesem geheimnisvollen Mädchen mit den roten Haaren, das einfach keine Angst zu haben scheint. Mit seinem Freund Viktor lernt er das Zirkusmädchen Jacky nach und nach kennen und sie erleben in diesem sehr überschaubaren Ort Bodenstein innerhalb eines Tages ein Abenteuer, das Pascal nie wieder vergessen kann. Es ist einfach ein Tag... nein, was sag ich... ein ganzer Sommer, wie ihn der 15-Jährige schon lange nicht mehr hatte und gleichzeitig ist es ein Tag, an dem er sich so einigen Fragen, sich selbst und seiner Vergangenheit stellen muss. Warum schwimmt er nicht mehr? Warum nennt man ihn Krüger? Und warum darf er sich nicht verlieben? Was ist mit Pascal passiert? Jacky findet irgendwie den Draht zu ihm, holt ihn heraus aus seiner Lethargie und auch, wenn dieser Tag nicht endlos ist, noch so viele vor ihnen liegen, muss Pascal ihr wenigstens eins versprechen, von nun an keinen einzigen Tag mehr zu verschenken."Nie werde ich diesen Moment vergessen. Dieses Aufeinanderprallen, das meine Welt aus der Umlaufbahn schmiss. Es hatte lediglich den Bruchteil einer Sekunde gebraucht. Hätte ich eine Armlänge versetzt gestanden, wäre dies ein Tag wie jeder andere geworden.Doch: Sie war mit Wucht in mich hineingekracht."Dieser Roman hat mich sehr begeistert und mich mal herausgeholt aus dieser komischen Welt voller Sorgen, Ängste und Probleme. Schon alleine der Gedanke an die Geschichte versetzt mich zurück in meine Kindheit/in die 90er, lässt mich mit Krüger, Jacky und Viktor mitfiebern, Spaß haben und ein wohliges, freudiges Gefühl breitet sich in mir aus. Auch die mitgelieferte Playlist von "Californication" über "A-N-N-A" bis hin zu "My Name is" tut da ihr übriges und lässt neben der passenden Stimmung für dieses Buch eigene Erinnerungen aufblitzen. Kaum zu glauben, dass Christian Hubers Roman fast nur von einem Tag spielt und er dabei so eine tolle, intensive Geschichte erzählt, die zeitgleich noch so viele Themen abdeckt, denn von Bekanntschaft schließen, wilden Partys, Verliebtheit, ein wenig Action, einem Geheimnis, dem großen Verlust, Schmerz, Freude, der Freiheit - endlich über den eigenen Schatten zu springen, Freundschaft und natürlich sehr viel Sonnenschein und Wärme ist alles dabei. Ein bisschen amerikanisch, draufgängerisch und wild, aber zur Unterhaltung ist das eine echt gute Mischung. Und so saugt man diesen unvergesslichen, flirrenden Tag in Krügers Leben und seine Erinnerung nur so auf und möchte weder dass der Tag noch das Buch endet und man dieses kleine Heimatkaff, den Zirkusplatz, die Bucht, den angrenzenden Wald wieder verlassen muss. Für mich ist dieses Buch so viel besser und logischer als Ewald Arenz' "Der große Sommer" und ich kann dann auch nur eine große Empfehlung aussprechen - für mich ist es das Sommerbuch dieses Jahres, auch wenn es laut Roman um den letzten Tag des Sommers geht, den 31. August 1999."Was mir von diesem Tag und dieser Nacht [...] geblieben ist, passt in eine Metallbox. Darin sind auch mein Sturmfeuerzeug und Jackys Klappmesser [...] Das Messer würde mir Jacky schenken, hatte Vik gesagt. Sie brauche es nicht mehr. Ebenso wie das Nokia 3210. Und das Foto von uns dreien. Das Polaroid-Bild von Jacke, Viktor und mir aus dem Colorado, auf dessen Rückseite Jacky eine mit Kugelschreiber geschriebene Nachricht für mich hinterlassen hatte..."
Sommer 1999
Zum Buch: Es ist der 31. August 1999. Pascal, von allen Krüger genannt, hat Ferien. Abundzu einen Jolly, viel Zeit im Skatepark und Pommes im Freibad. So sehen seine Tage aus. An diesem 31. August ist er mit seinem besten Freund Victor unterwegs als sie Jacky treffen. Sie ist mit dem Zirkus in der Stadt und nur noch dieses Tag da. Meine Meinung: Für mich hat 1999 eine besondere Bedeutung und ich bin gerne in das Jahr zurück. Nun war die Geschichte rund um die drei Jugendlichen teilweise etwas langatmig und auch verwirrend, vor allem aber geheimnisvoll. Warum geht Krüger (Pascal) nicht mehr schwimmen, warum nennen ihn alle Krüger, wo er doch ganz anders heißt? Diese Fragen sind lange unbeantwortet. Dennoch hat die Geschichte was, sie kann berühren. Ich fand auch die zarten Bande der ersten Liebe waren gut zu spüren. Erwachsen werden ist schwer und darum geht es ja im Prinzip. Jeder der drei Jugendlichen hat sein Päckchen zu tragen, alle sind geheimnisvoll. Eine gut zu lesende Unterhaltungsgeschichte mit ein bisschen Tiefgang. Hat mich gut unterhalten.
Der Sommer
Sommer 1999. Pascal ist fünfzehn und hätte eigentlich einen tollen Sommer vor sich. Freibad, Freunde, Partys. Wäre da nicht die Kleinigkeit, das er nicht mehr schwimmt. Worüber er nicht spricht, daher ist er außen vor. Dann lernt er die quirlige Jacky kenne mit ihren roten Haaren und ihrem unermüdlich Optimismus. So ganz anders als die Mädchen, die er sonst kennt.Ein unspektakuläres Cover, aber dafür eine umso bessere Geschichte. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil und ein sehr sympathischer Protagonist. Ich mochte Pascal gleich und auch Jacky ist was besonderes gewesen. Eigentlich eine lockere Sommergeschichte und doch so viel mehr. Mich hat die Story jedenfalls sehr gut unterhalten und ich fand es auch ganz interessant wie anders und doch wie gleich ein Sommer vor zwanzig Jahren doch war.Jedenfalls hat mir das Buch sehr gut gefallen und prima unterhalten.
Back in the Summer of 99
"Die Möglichkeiten sind unendlich. Wenn man eine Geschichte schreibt, meine ich. Wo und wann diese beginnt. Wie man sie verzweigt, wie Handlungsstränge und Figuren sich treffen und gegenseitig beeinflussen. Und wie die Geschichte endet. Man kann es sich aussuchen. Solange man nicht weiß, wie es wirklich ausgegangen ist." (S. 203)Niemals hätte Pascal gedacht, dass dieser eine letzte Tag des Sommers, der 31. August 1999, ihm so viel bedeuten, sein Leben für immer verändern würde. Zunächst scheint alles wie immer, die Sonne knallt auf den Asphalt und lässt die Luft flimmern, sein Heimatort Bodenstein liegt in sommerlicher Trägheit. Doch während die anderen Spaß im Freibad oder im Skatepark haben, wünscht sich Pascal nur, dass dieser Sommer endlich zuende geht. Er hat den Spaß am Sommer verloren, seit er nicht mehr schwimmen gehen kann. Wieso, weiß nicht einmal sein bester Freund Viktor. Stattdessen hängen sie zuhause ab oder spielen "Tony Hawk Pro Skater" auf der Xbox - und dann fällt plötzlich Jacky, dieser rothaarige Wirbelwind, in ihre Welt. Nur ein gemeinsamer Tag bleibt ihnen, denn am nächsten Tag würde der Zirkus, mit dem sie in der Stadt ist, seine Zelte abbauen. Ein Tag wie ein Leben, die Zeit scheint stillzustehen - und Pascals Bestreben, sich nicht zu verlieben, niemals!, schmilzt unter Jackys blauen Augen dahin.„Jeder von uns hat diese Menschen, an die man ab und an denkt und bei denen wir uns fragen, wie ihre Geschichte weiterging.“ Die Luft flimmert warm und golden, den Geruch von Sonnencreme auf der Haut, das Salz der Pommes im Freibad an den Fingern - und im Kopf dieses eine Lied, "Dream of Californication", Soundtrack eines Sommers. Genau das sind die Vibes, die Christian Huber mit seinem Romandebüt "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" in mir weckte. Auf melancholische Art wohltuend und wärmend erzählt er, verdichtet auf einen einzigen langen Tag im Jahr 1999, die Coming of Age-Geschichte des 15-jährigen Pascal, genannt Krüger, einem in sich gekehrten, aber unglaublich kreativen und empathischen Jungen, dem seit seiner Kindheit drei schwerwiegende Geheimnisse auf der Seele liegen. Um all das, was er erlebt und fühlt, zu verarbeiten, schreibt er Geschichten, nur für sich. Doch auch das scheint ihm nicht zu helfen, einfach unbeschwert zu leben, diese Hürde zu überwinden, die ihn zurückhält und all das hinter sich zu lassen und sich zu öffnen. So lebt er einfach vor sich hin, bis: Jacky. Dieses Mädchen mit den roten Haaren. Im Begriff, eins der neuen Nokias zu klauen, fällt sie auf der Flucht vor dem Ladenbesitzer in sein Leben, als er und Viktor gerade in demselben Laden Xbox zocken - nicht ahnend, dass das ihren Tag - und Krügers Leben - völlig auf den Kopf stellen soll. Das Zirkusmädchen lockt Krüger aus der Reserve, schafft es, die Mauern, die er um sich baute, sanft zum Fallen zu bringen. Und sogar seine Regeln abzulegen, wohlwissend, dass dies ihr erster und einziger gemeinsamer Tag sein würde. Dieses Buch ist wie eine warme Umarmung, ein Kaleidoskop zurück in die Kindheit, als jeder Tag unendlich schien, unbeschwert und sorgenlos; es lässt einen die Welt draußen einfach vergessen. Die Art und Weise, wie Christian Huber seinen Protagonisten Pascal behutsam, beinahe zaghaft, sich immer weiter öffnen, im übertragenen wie im Wortsinn Schicht um Schicht ablegen lässt, zu erfahren, wie er Mut fasst und an allem, was ihn zurückhielt, wächst - das ist ganz groß. An manchen Stellen erschien es mir alles ein bisschen drüber, ein bisschen zu gewollt, und doch hat dieses Buch wirklich gut getan. Muss ja auch nicht immer alles bis ins Kleinste auf Glaubwürdigkeit seziert werden, manchmal will man auch einfach nur vor der Realität fliehen, Kopf aus und weg. Davon mal abgesehen, habe ich aber auch viel aus dem Buch mitgenommen, und das zählt am Ende noch viel mehr als alles andere: Steh zu dir selbst, und sei mutig. Wozu auf später warten, ergreife jetzt deine Chance, lebe und liebe im Hier und Jetzt, denn das kann dir niemand zurückbringen.
Die Löwen besiegen…
„ Narben sind auf die Haut geschriebene Geschichte. Sie machen uns nicht schwächer, sondern stärker. Interessanter. Narben sind kein Grund sich von dem Leben zu fürchten. Sie sollen uns Mut machen, das Leben auszukosten. Jeden. Einzelnen. Moment. "Den ganzen Sommer in dem verschlafenen bayerischen Städtchen, das man noch nie verlassen hat, zu verbringen klingt nicht gerade aufregend, der 15-jährige Pascal hat schon aber einen Plan - schlafen, kiffen, zocken… Wenn er könnte würde Pascal sowieso schlafen bis er als 20-jähriger ausgewachsener Mann aufwachen würde. Das Leben verläuft aber manchmal überraschend, ein Zirkus kommt in die Stadt und mit dem Zirkus die rothaarige Jacky, die nicht nur den Sommer durcheinander bringt…Coming-of-Age-Romane betreffen thematisch uns alle, deswegen lese ich sie auch gerne, dieses Buch hier hat mir auch wirklich gut gefallen. Zugegeben, der Anfang ist relativ ruhig und die Geschichte entwickelt sich nur langsam, die Geduld lohnt sich aber ! Das Geheimnis von Pascal ( das irgendwann in der zweiten Hälfte offenbart wird) verleiht der Geschichte Sinn und Tiefgründigkeit, und mir persönlich hat es das Herz gebrochen… Der Schreibstil ist leicht jugendlich, was zu dem 15-jährigen Erzähler auch perfekt passt, feinfühlig und sehr angenehm zum lesen. Ich finde wirklich toll, wie gut der Autor Leichtigkeit mit Tiefgründigkeit verbunden hat und so eine wunderbar emotionale und atmosphärische Geschichte über tiefen ( nicht nur die sichtbaren) Narben und Mut zum Leben erzählt hat.
DER Sommer-Roman!
Diese Geschichte ich eine wundervolle Reise in die Vergangenheit. Trotzdessen, ich 1999 noch zu jung war um mich an irgendwas zu erinnern, versetzte auch mich diese atemlose Sommernacht in meine Jugend zurück. An die Sommernächte, an die Tage im Freibad, am See oder im Park. Ich bin insgesamt ein großer Fan von Coming-of-Age Romanen und Filmen und dieses Buch hat Nagel einfach auf den Kopf getroffen. Ingesamt kann ich das Leseerlebnis nur als intensiv bezeichnen, der Schreibstil und die Art, wie die Jugend und die Sommernacht erzählt wird, lässt einen das Buch nur selten aus der Hand legen. Besonders toll fand ich auch die immer wieder erwähnten Songs mit eigens angefügter Playlist am Ende des Buches, so lässt sich das Buch noch mehr fühlen. Einfach ein großartiges Lesegefühl. Ein absolut zu empfehlender Roman, voller Freundschaft, Abenteuer und Liebe.
Der Tag, der alles veränderte
Der 15jährige Pascal wird von allen Krüger genannt, und er hütet ein großes Geheimnis. Im August 1999 ist es sengend heiß, und dennoch mag er nicht zum Schwimmen gehen, seit Jahren tut er das nicht mehr. Ob er das vielleicht inzwischen verlernt hat? Doch da lernt er Jacky kennen, ein Mädchen mit roten Haaren und scheinbar keiner Angst vor irgendetwas. Sie gehört zu dem Zirkus, der gerade noch einen Tag im Pascals Heimatort eine Vorstellung gibt und am nächsten Tag weiterreisen wird. Mit Jacky verbringt Pascal diesen Tag, und alles verändert sich…Pascal trägt ein großes Geheimnis mit sich herum, und dieses hält ihn davon ab, all das zu genießen, was die heißen Sommertage in den Ferien auszeichnet. Vor allem darf er nicht nur nicht zum Schwimmen gehen, sondern sich auch nicht verlieben. Aus diesem Geheimnis entsteht ein Spannungsbogen, der die Geschichte bis zum Ende hin trägt. Es geht um Freundschaft und um Liebe in diesem Buch, es geht auch um Außenseitertum, es geht um Themen, die Jugendliche in diesem Alter unbedingt beschäftigen, erzählt aus der Perspektive eines Jugendlichen auf der Suche nach seiner Identität. Das ist sehr eindrücklich beschrieben, so dass trotz mancher Längen in der Erzählung eine interessante Geschichte entsteht.Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.
Christian Huber - Man vergisst nicht, wie man schwimmt
Es ist der 31. August 1999. Pascal genannt Krüger und sein Freund Viktor sind 15 und wollen einen der letzten warmen Sommertage genießen. Es wird ein Tag und eine Nacht, die emotional ein ganzes Leben sein könnten: sie haben Spaß, kommen in Gefahr, erleben die erste Liebe, verlieren beinahe ihr Außenseiterimage - aber vor allem wird ihre langjährige Freundschaft gleich mehrfach auf die Probe gestellt. Es ist der Tag, der ihr Leben verändern wird und an den sich Pascal sein Leben lang, selbst als er schon längst erwachsen ist und zurückblickt, erinnern wird, als wenn es gestern gewesen wäre.Christian Huber ist mit verschiedenen Comedy-Formaten bekannt geworden, auch sein Podcast „Gefühlte Fakten“ gehört zu den erfolgreichsten des Landes. „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ ist ein Coming-of-Age Roman, der die emotionale Achterbahnfahrt der Zeit auf wenige Stunden verdichtet und auch ein wenig Nostalgie ob der Zeit von Oasis, Nokia Handys und unendlichen Sommerferien mitschwingen lässt.Der Ich-Erzähler Pascal wird von allen nur Krüger genannt, warum bleibt zunächst sein Geheimnis, es muss aber damit zusammenhängen, dass er nicht mehr schwimmen geht und immer auch zwei T-Shirts übereinander trägt. Die schwierigen Familienverhältnisse von ihm und Viktor werden immer wieder angedeutet, im Vordergrund steht jedoch der einschneidende Tag, der minutiös berichtet wird. Es sind ganz banale, typische Erlebnisse, zu denen sich jedoch auch die ganz großen unerwarteten gesellen.Krüger stößt mit der Ladendiebin Jacky zusammen und die beiden Jungs folgen den faszinierenden Mädchen zu dem Zirkus, mit dem sie durch das Land reist. Am folgenden Tag wird die abreisen und für immer verschwinden - nicht viele Stunden, die reichen jedoch, um in Krüger alles zu verändern.Der Roman reiht sich in eine ganze Riege von Sommerferienerzählungen ein, die prägend sind für die Protagonisten, für mich in etwa wie Ewald Arenz‘ „Der große Sommer“ und Benedict Wells‘ „Hard Land“. Man folgt den beiden Jungen gerne, durchlebt mit ihnen ihre Abenteuer zwischen jugendlichem Übermut und der bekannten Unsicherheit, die gleichermaßen mit ihr einhergeht.Große Emotionen, die einem sofort einfangen und mitnehmen auf die Reise durch einen die Welt der Protagonisten verändernden Tag.
Pressestimmen
Wer nach diesem Buch nicht wieder 15 sein will, hatte keine Jugend.
Mona Ameziane
Christian Huber katapultiert uns zurück in die Jugend. Der Roman des Sommers.
Tommi Schmitt
Eine Geschichte, die vom Druck erzählt, ein Teenager zu sein, immer cool wirken zu wollen und den Er...wartungen anderer gerecht zu werden. mehr weniger
13.04.2022
Du fühlst dich beim Lesen gesehen. Einfach großartig.
Igor Levit
Liebe, Freundschaft, Flashbacks in die 90er, und dieses ´Geheimnis`, das mich fast waaaaahnsinnig ge...macht hat. Eine tolle Geschichte! mehr weniger
Ina Müller
Eine packende Geschichte vom Erwachsenwerden eines anderen, die einen mit jeder Seite tiefer in die ...eigene Vergangenheit zieht. mehr weniger
Louisa Dellert
"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" von Christian Huber ist die Erinnerung an die Jugend der 90er... Jahre und eine Retrospektive des damaligen Soundtracks. mehr weniger
07.11.2022
Über die Melancholie der Jugend und den Zauber eines endlsen Sommertags.
01.10.2022
Voller Tatendrang und Melancholie der Jugend: Christian Huber schmeißt Leser*innen in "Man vergisst ...nicht, wie man schwimmt" ins kalte Wasser des Sommers. mehr weniger
01.09.2022
Die Geschichte sagt einem auch, lebe diesen einen Tag, als ob es keinen nächsten geben könnte.
Alex Dengler, 09.05.2022
Das Buch passt prima zum Sommer, lässt sich aber auch zu jeder anderen Zeit lesen. Gerne vergebe ich... eine Leseempfehlung. mehr weniger
Ingrid Eßer, 08.04.2022
Am Ende ist ›Man vergisst nicht, wie man schwimmt‹ eine Liebeserklärung an die Jugend und an das Jun...gsein, an die Liebe, den Wert von Freundschaft und auch den Wert des Schreibens und Erzählens, die mir persönlich außerordentlich viel Spaß gemacht hat. mehr weniger
04.04.2022