Vibrierendes Leben, der Aufbruchswillen und die Melancholie der Jugend und der Zauber eines endlosen Sommertags – Der Bestseller jetzt als Taschenbuch
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Man vergisst nicht, wie man schwimmt
Der SPIEGEL-Bestseller von Christian Huber – jetzt als Taschenbuch!
- Christian Huber ist ein eindrucksvoller Erzähler – sein Roman vibriert vor Leben, dem Aufbruchswillen und der Melancholie der Jugend und dem Zauber eines endlosen Sommertags
- Die Geschichte eines Außenseiters, der durch die Liebe erkennt, dass nur das Hier und Jetzt zählt
Eine Freundschaft, eine Liebe und ein Tod – am letzten Tag des Sommers verändert sich das Leben eines Jungen in der bayrischen Provinz für immer.
31. August 1999. Sengende Hitze liegt über Bodenstein, dem Heimatkaff des 15-jährigen Pascal. Es sind die großen Ferien, und eigentlich könnte der Junge den Sommer genießen. Den Skatepark. Die Partys der Oberstufler. Das Freibad mit den besten Pommes des Planeten. Doch seit er nicht mehr schwimmen kann, mag Pascal den Sommer nicht mehr. Warum das so ist, das kann er nicht erzählen. Ebenso wenig, wieso ihn alle Krüger nennen. Und erst recht nicht, warum er sich unter keinen Umständen verlieben darf. Lieber träumt er vor sich hin und schreibt Geschichten. Dann kracht Jacky in seine Welt. Ein geheimnisvolles Mädchen aus dem Zirkus. Mit roten Haaren, wasserblauen Augen und keiner Angst vor nichts. Zusammen verbringen sie einen flirrenden, letzten Sommertag, der alles für immer verändert ...
»Ein Buch, das so besonders ist. (...) Eine leise Melancholie durchzieht diesen Roman. (...) Christian Huber will den Leser mitnehmen in die eigene Jugend. Ihn noch einmal fühlen lassen, wie es mit 15 war, als man keine Ahnung hatte, wo es langgehen sollte, sich dennoch auf den Weg machte und so tat, als hätte man keine Angst vor nichts.« Christine Westermann ― stern
Bibliografische Daten
13. Auflage
Christian Huber
Christian Huber, geboren in Regensburg, schreibt für Print, Online, Fernsehen und die Bühne. Mit dem Team von Jan Böhmermanns »Neo Magazin Royale« wurde er u. a. für die Goldene Kamera und den Deutschen Comedypreis nominiert. Sein Podcast »Gefühlte Fakten« zählt zu den beliebtesten Deutschlands. Sein Roman »Man vergisst nicht, wie man schwimmt« eroberte sofort die Bestsellerlisten. Der Autor lebt in Bayern.
8 - 10 von 118 Leserstimme
Der letzte Tag des Sommers
„Man vergisst nicht wie man schwimmt“ ist ein nahezu minimalistischer Roman mit gigantischem Inhalt. Simples Cover, wenig Klappentext, ein Tag. Und doch ein ganzes Leben. Ein ganz großartiger Roman über einen Sommer, der alles verändert. Zum Inhalt: Es ist 1999 und der letzte Tag des Sommers. Vielleicht auch der letzte Sommer überhaupt, denn wer weiß schon, was der Jahrtausendwechsel bringt. Im verschlafenen Bodenstein vertrödelt Krüger seine Sommerferien. Außer schlafen und im Müller die neusten Konsolenspiele zocken, hält dieser verschwitzte Sommer nicht viel für ihn bereit. Bis er auf ein Mädchen aus dem Zirkus trifft, das diesen letzten Tag des Sommers in einen unvergesslichen Tag verwandelt und sein Leben verändert.Das Buch ist absolut fantastisch geschrieben, mit vielen Details und einer authentischen Atmosphäre wird der Leser in die 90er zurückversetzt. Die gesamte Handlung spielt quasi an einem einzigen Tag und doch hatte ich das Gefühl, Krüger deutlich länger zu begleiten und schon viel länger zu kennen.Krüger und Jacky sind faszinierende Protagonisten, hinten deren Fassade sich deutlich mehr versteckt, als man auf den ersten Blick erkennen kann. Und beide umschließt eine Aura des Geheimnisvollen. Das Buch ist die Geschichte eines Abenteuers. Aber auch von Mut, Freundschaft, Liebe und dem Übersichhinauswachsen. Es ist die Geschichte eines Sommers- und einer Jugend, die man niemals zurück bekommt. Ich liebe dieses Buch, das für mich ganz unerwartet zu einem Highlight geworden ist. Besonders gut haben mir Krügers Geschichten gefallen, von denen ich gerne noch mehr gelesen hätte und die letztendlich enthüllen, wer Krüger eigentlich ist. Christian Huber hat hier ein mitreißendes, stimmungsvolles Buch geschaffen, dass ich jedem nur wärmstens empfehlen kann
Magisch: nochmal 15 sein
Schon die Leseprobe von Christian Hubers Roman „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ hatte mir außerordentlich gut gefallen, fand ich witzig, unkonventionell, machte mich neugierig. Was mochten wohl die großen Geheimnisse des Protagonisten sein?1999: Pascal, von allen Krüger genannt, und sein bester Freund Viktor treiben ihr jugendliches Unwesen in Bodenstein an der Naab. Krügers inzwischen alleinerziehende Mutter – im Kleinfamilienernährungsstress - glänzt meistens durch Abwesenheit. Bei Viktor ist es anders. Sein überaus gestrenger Vater ist Lehrer, wegen seiner häuslichen und schulischen Erziehungsmethoden ist er als „der Sergeant“ bekannt.In Bodenstein gibt es von den Jungs einige sehr angesehene junge Erwachsene: Ayla, Anna und Dave, der Skaterkönig. Denen möchte man imponieren, da möchte man dazu gehören.Da platzt Jacky, die 16-jährige Zirkusakrobatin, in das Leben und Treiben der Jungs und viele Wertigkeiten verschieben sich.Der Leser ist mittendrin im spannenden Geschehen und erlebt die Protagonisten hautnah, schaut ihnen über die Schulter, möchte sie oft warnen, sich mit ihnen freuen, mit ihnen feiern. Worauf kommt es wirklich an im Leben?Zitat, Seite 351: „Jacky und eine Eigentumswohnung. Finanziert durch einen Bausparer und einen Kredit mit Staffelzinsen bei der Sparkasse. Alles abgeschliffene Eiche, Terrakotta-Blumentöpfe auf dem winzigen Balkon, der nur Sonne bekommt, wenn diese sich in den Fensterscheiben der gegenüberliegenden Häuserfassaden spiegelt. Eine Einbauküche aus dem Katalog. Aktenordnerschränke. Nur noch siebzig Jahre abbezahlen, bis man endlich sterben darf, und auf dem Fensterbrett verwelkt das Basilikum.“Nur eine Sache hat mich gestört und das möchte ich Herrn Huber und auch dem Lektorat ankreiden: Ein Revolver ist keine Pistole und das wird hier leider dauernd durcheinander geworfen. Schade!Fazit: Wer Coming-of-Age höchster Güteklasse lesen will, der ist hier genau richtig. Ein super-spannender Roman, sogar mit kompletter Musikliste, der sehr leichtfüßig daherkommt und großes Lob verdient. Magisch!
Sehr nostalgisch!
Inhalt:Der Roman spielt am 31. August 1999. Tatsächlich spielt der gesamte Roman nur an diesem einen Tag. Der 15-jährige Protagonist Pascal Friedrich Krüger kann nicht mehr schwimmen gehen und darf sich nach eigener Aussage auf gar keinen Fall verlieben. Warum das so ist, kann er nicht erzählen. Doch dann trifft er das Zirkusmädchen Jacky, die seine Welt auf den Kopf dreht. Gemeinsam verbringen sie diesen einen Tag und erleben so einiges miteinander, was Krügers Leben für immer verändert.Meinung:Für mich ist Pascal Friedrich Krüger ist ein toller Protagonist, den ich sehr gerne kennengelernt habe. Ich war wirklich traurig, als der Roman vorbei war, weil er mir sehr ans Herz gewachsen ist. Seine Gedanken haben mich berührt und unterhalten!Der Schreibstil ist sehr angenehm und passt perfekt zu diesem heißen Sommertag, an dem die Geschichte spielt. Krüger ist noch ein Teenager und zusammen mit der Zeit, in der die Geschichte spielt, nämlich den 90ern, hatte ich von Anfang bis Ende pure Nostalgie beim Lesen empfunden. Im Verlauf des Romans erfährt an, warum Krüger nicht schwimmen und sich nicht verlieben kann. Seine Geschichte hat mich berührt und sie ist auch kein einfache. Dennoch war das Leseerlebnis sehr angenehm und leicht. An dem einen Tag passiert unglaublich viel, dass mir beim Lesen nie langweilig war.Die anderen Figuren wie Jacky und Patrick waren mir auch sehr sympathisch gewesen.Bis zum Ende hin habe ich Vermutungen aufgestellt, was nun mit Krüger los ist, aber ich wurde am Ende trotzdem überrascht. Fazit:Ein toller Coming-of-age-Roman mit Figuren, die man nur ins Herz schließen kann. Der Roman sorgt für nostalgische Momente und lässt einen in den Sommer eintauchen und wohlfühlen. Spannung fehlt auch nicht, da die Geschichte von Krüger interessant entfaltet wird und sehr viel an diesem einen Tag passiert.
Der letzte Sommertag, der alles verändert - großartiger Coming-Out-of-Age-Roman!
«Man vergisst nicht, wie man schwimmt» ist der neue Roman vom Autor, Komponist, Musikproduzent und Podcaster Christian Huber. Der Roman spielt am 31. August 1999 - dem letzten Tag des Sommers, der zu einem unvergesslichen Tag für Pascal, der nur ‚Krüger‘ genannt wird, seinen besten Freund Viktor und das Zirkusartistin Jacky werden soll. «Man vergisst nicht, wie man schwimmt» erzählt von Freundschaft, erster Liebe, Identität und DEM Geheimnis von Pascal. In vier Teilen wird die Geschichte dieses Sommertages erzählt und abschließend aus heutiger Perspektive beendet. Gerade in den ersten beiden Teilen werden viele Fragen aufgeworfen: Was für ein Geheimnis trägt Pascal mit sich? Wieso darf er sich nicht verlieben? Warum kann er nicht mehr schwimmen? «Ein Tag wie ein Leben, Pascal» (S. 375) Ein Tag, der für Pascal, alles verändern wird und nach dem nichts mehr ist, wie es vorher war. Ein Roman, der zeigt, dass der Sommer und jeder Tag des Lebens lebenswert ist und gelebt werden sollte. ❤️?« Die Römer glaubten, dass alles zwei Seiten hat und, dass alles eine Frage der Perspektive ist. Wie bei einer Tür. Kommt man oder geht man? Das hängt immer davon ab, auf welcher Seite man steht. Jedes Ende ist ein neuer Anfang.» (S. 153) Meine Meinung | Christian Huber schafft es wortgewandt mit seinem tollen Stil den Flair und die Atmosphäre des Sommers 1999 zu transportieren und lässt damit das Bodenstein des Sommers 1999 in den Köpfen der Lesenden zum Leben erwachen und ruft pures Lesevergnügen hervor! Die Charaktere sind sehr authentisch geschrieben und der Autor schafft einen tollen Coming-Out-of-Age Roman, der einen zum Lachen bringt, empathisch Mitgefühl hervorruft und Erinnerungen hervorruft, die einen selbst ein wenig in die eigene Teenie-Zeit zurückversetzen! ??☀️90’s Kids und Fans von ‚Der große Sommer‘ von Ewald Arenz werden begeistert sein - aber auf für alle anderen Lesenden gebe ich eine große Leseempfehlung für diesen großartigen Sommer-Roman! ?
Krüger
Dieser Coming Age Roman von Christian Huber hat mich wirklich überrascht und zwar positiv. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dieser Roman es schaffen würde auch mich wieder in die Zeit zurückzuversetzen als ich fünfzehn war. Aber es war so und es war ein pures Lesevergnügen.In "Man vergisst nicht wie man schwimmt" erleben wir den letzten Sommertag des Jahres 1999, so wie ihn Krüger, sein Kumpel Viktor und Jacky ein Mädchen vom Zirkus erleben. Alle drei Charaktere sind auf ihre Art sympathisch. und authentisch.Schnell wird einem bewusst, dass Krüger mit seinem Körper und auch seinem Spitznamen nicht glücklich ist. Er versteckt sich, geht nicht mehr schwimmen, obwohl er es mal sehr mochte. Auch hat er Angst sich zu verlieben und dann lernt er Jacky kennen und alles wird anders.In diesem Buch gibt es Komik, Tragik und Spannung und man ist mitten drin und kann einfach nicht aufhören zu lesen.Absolute Leseempfehlung von mir.
Vorfreude auf den Sommer
Als Kind der 90er ist "Man vergisst nicht, wie man schwimmt" wie eine Reise zurück in die eigene Jugend. Eine Jugend, in der es weder E-Scooter noch Smartphones gab und in der der perfekte Sommertag daraus bestand, einfach das zu tun, wonach einem gerade der Sinn stand. Genau das tun auch Krüger und Pascal, die Protagonisten der Geschichte - nur, dass ihr Sommertag so ganz anders endet als je einer von meinen geendet hat.Und das ist in diesem Fall auch gut so, denn sonst wäre die Geschichte auch bei weitem nicht so interessant. Neben dem mysteriösen Geheimnis, warum Krüger nicht schwimmen gehen kann und sich nicht verlieben darf, ist da noch eine sagenhafte Party der coolsten Mädchen des Dorfes, eine Hunnen-Gang, die ihr Unwesen treibt und ein Zirkusmädchen, das für mächtig Aufruhr sorgt. Alles Zutaten für eine spannende und dennoch sanfte Geschichte, die unglaublich Lust auf den Sommer macht und das eigene innere Kind wieder herauskitzelt.Die Geschichte spielt innerhalb von 24 Stunden und ist dabei so kurzweilig, dass man sich am Ende gar nicht von den Charakteren verabschieden möchte, die man doch gerade erst ins Herz geschlossen hat, insbesondere nach dieser fulminanten und unerwarteten Wendung am Ende! Christian Huber beweist hier, dass er nicht nur Comedy kann, sondern auch ein Gespür für sensible Geschichten und große Emotionen hat.Ich war sehr gespannt auf diesen Roman, bin ich doch treuer Hörer des Podcasts "Gefühlte Fakten" und muss sagen: ich wurde kein bisschen enttäuscht. Eine großartige Geschichte, die perfekte Vorfreude für den Sommer. Unbedingt lesen!
Krügers besonderer Tag
Man vergisst nicht, wie man schwimmt ist ein wirklich beeindruckender Jugendroman. Den letzten Tag des Sommers verbringt Krüger, dessen Namen man erst viel später erfährt mit seinem besten Freund Victor. Durch Zufall lernt er das Zirkusmädchen Jacky kennen und dadurch verändert sich an einem einzigen Tag sein ganzes Leben, seine Einstellung zu sich selbst - bisher war er mit sich sehr unzufrieden- seinem Leben und der Liebe. Das Buch ist gut geschrieben, man kann es schnell und einfach lesen, die Kapitel sind nicht zu lang. Die Personen sind so, dass man sich gut in sie hineinversetzen und mitfühlen kann. Es gibt Schönes, Witziges, Spannendes und Überraschendes in dem Buch, beim lesen habe ich mitgefiebert, mitgelitten, mitgelacht. An manchen Stellen fühlt man sich, als hätte man selbst wieder Ferien mit Pommes im Schwimmbad. Ein absolut lesenswerter Roman für Jugendliche und auch für Erwachsene.
Ein Tag wie ein Leben
Ein Tag wie ein LebenMan vergisst nicht, wie man schwimmtChristian Huber‚‚Ich erinnere mich noch, dass mit einem Mal kein Prasseln mehr zu hören war. Das seltsamerweise das Erste, was mir einfällt, wenn ich an diesen Tag zurückdenke. Und wie eigenartig sich der Morgen anfühlte. Die Dämmerung. Verschobene Konturen, als blickte man durch Wasser.Verzerrt von oben und erst dann klarer zu erkennen, wenn man schließlich untertaucht und unter Wasser die Augen öffnet.Damals, an diesem 31. August 1999.Da sind wir.Jacky. Viktor. Ich.Eine Freundschaft.Eine Liebe.Und ein Tod.Und das ist die Geschichte.’'(Tolino S.9)Krüger ist 15 Jahre alt, ein wenig ‚verpicht' und Stubenhocker.Er hasst den Sommer und früher wäre er bei dieser Hitze ins Freibad gegangen, aber heute geht das nicht mehr, denn er hat ein Geheimnis und deshalb kann er auch nicht mehr schwimmen gehen.Also hilft er seinem besten Freund Viktor Zeitungen auszutragen, hängt ein wenig im klimatisierten Drogeriemarkt ab und wird ‚bäääääng‘ von einem rothaarigem Mädchen umgerannt, die mit einem frisch geklauten Nokia 3210 die Beine in die Hand nimmt.Eigentlich könnte Krüger das egal sein, aber bei dem Sturz hat sich das Mädchen auch noch seinen Eastpak geschnappt. Als sie dann das Mädchen finden und diese vor der Polizei warnen können, beginnt eine Freundschaft, die nur noch Stunden andauern wird.Der Roman, der flüssig zu lesen ist, konnte mich meistens in seinen Bann ziehen. Krügers Geschichten sind wunderbar: ’Der Junge und der Moloch’ war so ergreifend, dass ich ein kleines Tränchen wegblinzeln musste. Der Spannungsbogen war gut aufgebaut und das Ende gefiel mir sehr.Allerdings hatte ich das Gefühl, das sich der Autor in der Zeit vergriffen hatte: 1999 und eine Polaroid-Kamera? Da hatten wir doch schon alle eine Spiegelreflex. Hollywood-Schaukel? Das waren doch eher die 70er…Leider kam bei mir kein Flashback auf.Fazit: Ein ‚verpichter' Roman, der ein wenig hinter meinen hohen Erwartungen blieb, wo ich mir aber vorstellen kann, dass er viele Leser begeistern wird. 4 Sterne.
Lesenswerter Coming of Age-Roman
Es ist der 31. August 1999, ein typischer heißer Sommertag in den großen Ferien, an dem der 15jährigen Pascal und sein bester Freund Viktor ein außergewöhnliches Zusammentreffen erleben. Denn an diesem Tag kracht Jacky, ein rothaariges Zirkusmädchen, wortwörtlich in Pascals und Viktors Leben und beschert allen einen turbulenten, ereignisreichen und unvergesslichen letzten Augusttag.Christian Huber hat absolut authentische Charaktere erschaffen. Pascal, der mit seiner alleinerziehenden Mutter, die immer viel zu wenig Zeit hat, im ländlichen Bodenstein wohnt und gerne Geschichten schreibt. Eigentlich mochte er den Sommer immer, aber nun schmuggelt er sich nur noch zum Pommes essen ins Freibad und hat das Schwimmen vermutlich bereits verlernt. Die Frage, warum er von allen nur Krüger genannt wird, zieht sich wie ein roter Faden durchs Buch und wird erst gegen Ende aufgeklärt. Daneben Viktor, der unter einem strengen Vater zu leiden hat, der ihn zu einem „richtigen Mann“ erziehen möchte und keinerlei Schwächen duldet. Und dann Jacky, die rothaarige Messerwerferin und Artistin, so komplett anders als die Mädchen aus Bodenstein und die das Leben der Jungs gehörig auf den Kopf stellt.Ich denke, wenn man diese Zeit selbst als Jugendliche oder junge Erwachsene erlebt hat ist diese Geschichte ein bisschen wie „nach Hause kommen“ - so hat es sich für mich auf jeden Fall angefühlt. Ich habe mich in 90er Erinnerungen an Lieblingssongs, Filme und Videospiele verloren. Auch die Atmosphäre dieser Zeit -so kurz vor der Jahrtausendwende- wurde perfekt transportiert.Der Roman überraschte mich mit einer fesselnden, teilweise witzigen, aber auch emotionalen Geschichte. Obwohl ich schon längst erwachsen bin, konnte ich mich sehr gut in die Gefühle und Gedanken der Jugendlichen einfühlen und wurde dabei auf nostalgische Weise an meine eigene Jugend erinnert. Ein wunderschöner Coming of Age-Roman über Freundschaft, Familie und Liebe, mit einer passenden Dosis Spannung und Abenteuer. Millennium-Atmosphäre und Hochsommer-Vibes inklusive … von mir gibt’s eine große Leseempfehlung! Nicht nur, aber besonders für 90‘s Kids!Ich habe mein erstes Jahreshighlight gelesen!
Ein letzter Sommertag in den 90ern
Schon das Cover von Christian Hubers „Man vergisst nicht, wie man schwimmt“ besticht durch seine Schlichtheit, die mich neugierig auf den Inhalt macht.Huber, der u.a. mit seinem Podcast viele Menschen begeistert, entführt den Leser hier auf eine Reise an einen 31. August in den 90ern. Wir befinden uns in Bodenstein, einem Kaff in Bayern, das so herrlich austauschbar ist.Wir lernen Krüger kennen, der eigentlich Pascal heißt und mehr als nur ein Geheimnis mit sich trägt und viele Fragen aufwirft mit seinen Gedanken, seinem Verhalten. Warum kann er nicht mehr schwimmen? Warum darf er sich nicht verlieben? Und was hat es eigentlich mit seinem Notizbuch auf sich, das er immer in seinem Eastpack-Rucksack verstaut hat?Diese und andere Fragen werden im Verlauf der 400 Seiten Schritt für Schritt geklärt, während der Leser Krüger, seinen Kumpel Viktor und das Mädchen auf Durchreise, Jacky, auf den Abenteuern diesen einen Tages begleiten darf.Der Schreibstil gefällt mir soweit ganz gut, auch ist es Christian Huber perfekt gelungen mich auf die Reise in die 90er abzuholen, sei es durch das einfließen lassen von Musik- oder Filmtiteln aus der Zeit (Danke für die Ohrwürmer) oder die Beschreibungen der Nebenumstände. Dafür gibt es von mir einen dicken Daumen nach oben.Weniger gut gefallen haben mir persönlich die eingeschobenen Einträge aus Krügers Notizbuch. Diese haben mich im Lesefluss immer wieder gestört, doch sind sie unabdingbar für den Verlauf des Romans. Mit ihnen lässt Krüger auch Jacky an seinem verletzlichen Inneren teilhaben.Die Geschichte selbst ist… nun ja, anders als erwartet und es fällt mir schwer, mich hier völlig hinzugeben. Manches gefällt mir gut, anderes jedoch wirkt in meinen Augen zu konstruiert. Insgesamt denke ich, ist dies ein toller Roman, der viele überzeugen kann, ich habe ihn insgesamt gerne gelesen, würde es aber nicht nochmal wollen.
Pressestimmen
Wer nach diesem Buch nicht wieder 15 sein will, hatte keine Jugend.
Mona Ameziane
Christian Huber katapultiert uns zurück in die Jugend. Der Roman des Sommers.
Tommi Schmitt
Eine Geschichte, die vom Druck erzählt, ein Teenager zu sein, immer cool wirken zu wollen und den Er...wartungen anderer gerecht zu werden. mehr weniger
13.04.2022
Du fühlst dich beim Lesen gesehen. Einfach großartig.
Igor Levit
Liebe, Freundschaft, Flashbacks in die 90er, und dieses ´Geheimnis`, das mich fast waaaaahnsinnig ge...macht hat. Eine tolle Geschichte! mehr weniger
Ina Müller
Eine packende Geschichte vom Erwachsenwerden eines anderen, die einen mit jeder Seite tiefer in die ...eigene Vergangenheit zieht. mehr weniger
Louisa Dellert
"Man vergisst nicht, wie man schwimmt" von Christian Huber ist die Erinnerung an die Jugend der 90er... Jahre und eine Retrospektive des damaligen Soundtracks. mehr weniger
07.11.2022
Über die Melancholie der Jugend und den Zauber eines endlsen Sommertags.
01.10.2022
Voller Tatendrang und Melancholie der Jugend: Christian Huber schmeißt Leser*innen in "Man vergisst ...nicht, wie man schwimmt" ins kalte Wasser des Sommers. mehr weniger
01.09.2022
Die Geschichte sagt einem auch, lebe diesen einen Tag, als ob es keinen nächsten geben könnte.
Alex Dengler, 09.05.2022
Das Buch passt prima zum Sommer, lässt sich aber auch zu jeder anderen Zeit lesen. Gerne vergebe ich... eine Leseempfehlung. mehr weniger
Ingrid Eßer, 08.04.2022
Am Ende ist ›Man vergisst nicht, wie man schwimmt‹ eine Liebeserklärung an die Jugend und an das Jun...gsein, an die Liebe, den Wert von Freundschaft und auch den Wert des Schreibens und Erzählens, die mir persönlich außerordentlich viel Spaß gemacht hat. mehr weniger
04.04.2022