Coverbild Sämtliche Werke und Briefe<br>in vier Bänden von Mascha Kaléko, Jutta Rosenkranz (Hrsg.), ISBN-978-3-423-59086-0
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Sämtliche Werke und Briefe
in vier Bänden

»Sie dichtete ihr Leben, und sie lebte ihre Dichtung.« Marcel Reich-Ranicki

Siebenunddreißig Jahre nach dem Tod der großen Lyrikerin erscheint die erste kommentierte Gesamtausgabe ihrer Werke und Briefe. Diese Edition macht das Gesamtwerk und die Korrespondenz der Dichterin Mascha Kaléko erstmals einem breiten Publikum zugänglich. Die zu Lebzeiten und im Nachlass veröffentlichten Werke der Schriftstellerin werden um Zeitungspublikationen und die unveröffentlichten Schriften aus dem Nachlass ergänzt.

Ihre Briefe zeigen eindrucksvoll die literarische Entwicklung der Autorin Mascha Kaléko, aber auch die Dichterin als Privatperson – als Ehefrau, Mutter und Freundin. Ihr regelmäßiger intellektueller Austausch mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen wie Ingeborg Drewitz, Hilde Domin, Hermann Kesten, Walter Mehring, Kurt Pinthus und vielen anderen liefert kostbare literaturgeschichtliche Dokumente.

Diese Edition versammelt in vier Bänden sämtliche Werke und Briefe der Lyrikerin Mascha Kaléko.

Band 1: Werke

Im ersten Band werden streng chronologisch ihre Werke dargeboten. Besonders interessant sind die bisher noch nicht publizierten Gedichte aus dem Nachlass, Zeitungs- veröffentlichungen, die heute nicht mehr zugänglich sind, sowie die Originalfassung des im Exil entstandenen Bandes ›Verse für Zeitgenossen‹, der in seiner ursprünglichen Form in Deutschland nie veröffentlicht wurde. Auch Mascha Kalékos journalistische Arbeiten und Werbetexte, ihre englischen Dichtungen sowie dramatische Entwürfe werden aufgenommen.

Band 2 und 3: Briefe

Die zweibändige Edition der Briefe ist das Glanzstück dieser ersten Gesamtausgabe: Die über 1400 Briefe stellen ein einzigartiges authentisches Zeitdokument dar. Erstmals erhält man neue, ungefilterte Einblicke in das Leben und Werk der Autorin: Mit Schriftstellerkolleginnen und -kollegen findet über Jahrzehnte ein reger intellektueller Austausch statt, die private Korrespondenz eröffnet einen Blick auf das Leben der Dichterin als Ehefrau, Mutter und Freundin. In den Briefen an ihren Mann Chemjo Vinaver, die sie 1956 während ihrer ersten Deutschlandreise nach dem Krieg schreibt, sind ihr Wiedersehen mit der alten Heimat und ihre Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus eindrucksvoll dokumentiert. Auch sprachlich stellt die Korrespondenz der Dichterin eine Besonderheit dar: Die Vermischung ihrer deutschen Muttersprache mit Exilenglisch sowie jiddischen und hebräischen Ausdrücken zeigt auf eindrucksvolle Weise die Zerrissenheit Mascha Kalékos, die sie mit so vielen Exilanten teilte. Alle fremdsprachigen Textstellen sind im Original und in Übersetzung enthalten.

Band 4: Kommentar

In dem umfassenden Band mit ausführlichen Anmerkungen, Zeittafel, Textnachweisen, Werk- und Personenregistern sowie einem Nachwort der Herausgeberin Jutta Rosenkranz sind Mascha Kalékos Werke und Briefe erstmals gründlich erschlossen.

Erhältlich als
   Hardcover
Coverbild Sämtliche Werke und Briefe<br>in vier Bänden von Mascha Kaléko, Jutta Rosenkranz, Mascha Kaléko, ISBN-978-3-423-59086-0
1. Oktober 2012
978-3-423-59086-0
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Details
EUR 198,00 € [DE], EUR 203,60 € [A]
dtv Literatur
Herausgegeben und kommentiert von Jutta Rosenkranz
Übersetzung der fremdsprachigen Briefe und Textstellen: Britta Mümmler und Efrat Gal-Ed
Originalausgabe, 4068 Seiten, ISBN 978-3-423-59086-0
Autorenporträt
Portrait des Autors Mascha Kaléko

Mascha Kaléko

Mascha Kaléko (1907 - 1975) fand in den Zwanzigerjahren in Berlin Anschluss an die intellektuellen Kreise des Romanischen Cafés. Zunächst veröffentlichte sie Gedichte ...
Übersetzerporträt

Britta Mümmler

Die Übersetzerin Britta Mümmler lebt und arbeitet in München. Sie überträgt die Texte berühmter Autoren, wie z. B. bei dtv die beliebte Vampir-Reihe von Charlaine ...
Herausgeberporträt
Portrait des Autors Jutta Rosenkranz

Jutta Rosenkranz

Jutta Rosenkranz, geboren in Berlin, studierte Germanistik und Romanistik und lebt als freie Autorin und Journalistin in Berlin. Sie hat Gedichte, Prosa und ...
Autorenspecial
Special

Mascha Kaléko: Sämtliche Werke und Briefe

Die erste Gesamtauflage der Werke und Briefe von Mascha Kaléko, herausgegeben und kommentiert von Jutta Rosenkranz.

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Mascha Kaléko: Sämtliche Briefe und Werke

Pressestimmen

Tamara Dotterweich, Nürnberger Zeitung, Juni 2013
»Wenn man über Mascha Kaléko schreibt, gerät man leicht ins Schwärmen (...).«
Helmut Benze, Buchmarkt, April 2013
»Einzigartiges, immer wieder packendes Dokument der Bedeutung und Aussagekraft von Dichterbriefen.«
Jan Koneffke, Neue Zürcher Zeitung, März 2013
»Mascha Kaléko geniesst als Exponentin der Neuen Sachlichkeit mit ihren berlinerisch kess-saloppen und jiddisch wehmütig menschen- und weltklugen Geschichten bis heute Popularität.«
Katja Baigger, Neue Zürcher Zeitung, März 2013
»Kalékos Gedichte verzaubern genauso wie damals.«
chrismon plus, Februar 2013
»Von Mascha Kaléko, der hochbegabten jüdischen Dichterin, ist endlich eine Gesamtausgabe erschienen.«
Roland Mischke, Nürnberger Nachrichten, Januar 2013
»Die Dichterin interessierte sich für die kleinen Leute. Wortspiele prägen ihre Lyrik, beiläufige Leichtigkeit ist ihr Markenzeichen.«
Michael Thumser, Frankenpost, Dezember 2012
»Die Gedichte der Mascha Kaléko gehören zum Schönsten, was die deutsche Poesie des 20. Jahrhunderts zu bieten hat.«
Neues Deutschland, November 2012
»Ihre Gedichte mit dem charakteristischen leisen Humor, mal eher hintergründig, mal ganz offen und frontal, sind auch heute außerordentlich populär.«
Ulrike Weymann, Lesart , November 2012
»Der Rezeption von Mascha Kalékos Werk steht nun nichts mehr im Wege!«
Manfred Papst, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, Oktober 2012
»Mascha Kaléko schreibt offen, unorthodox, mit Herz und Verstand.«
Eva-Elisabeth Fischer, Süddeutsche Zeitung, Oktober 2012
»Dichter-Königin könnte man sie nennen, heißt sie doch mit dem zweiten Vornamen Malka.«
Monika Melchert, Sächsische Zeitung, Oktober 2012
»Ihre Gedichte mit dem charakteristischen leisen Humor, mal hintergründig, mal ganz offen und frontal, sind auch heute außerordentlich populär.«
Gisela Zoch-Westphal und Susanne Burg, Deutschlandradio, Radiofeuilleton, Oktober 2012
»In den 30er-Jahren lebte die jüdische Autorin in Berlin, sie schrieb kurze, einfache, sprachwitzige Gedichte, wurde verglichen mit Kästner, Morgenstern und Ringelnatz.«
Kölner Stadt-Anzeiger, Oktober 2012
»Die Lyrikerin Mascha Kaléko (1907 bis 1975) verzaubert immer noch viele Leser - mit Witz und Melancholie und leichtgängigen Versen.«
Wina, Februar 2013
»37 Jahre nach dem Tod der großartigen jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko erscheint nun die erste Gesamtausgabe ihrer intelligenten und lustigen Werke und Briefe.«
Dahme-Kurier, Königs-Wusterhausen, Dezember 2012
»Wer Heinrich Heine mag, wird Mascha Kaléko (1907-1975) lieben.«
Heike Linde-Lembke, Chaverim - Freundschaft mit Israel e.V., Norderstedt, Oktober 2012
»Eine Sprachmeisterin, die zwischen Gefühl und Kalkül, zwischen Sentiment und Ironie bis zur Satire eine extrem feine, unnachahmliche Balance fand.«
Ida Kretzschmar, Lausitzer Rundschau, Oktober 2012
»Keine himmelhochjauchzende Poesie, eher bodenständig und herb, mit Spottlust und vor allem Lebensklugheit ummantelt.«
Münstersche Zeitung, Oktober 2012
»Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts.«
APPLAUS, Oktober 2012
»Ihre Gedichte zeugen von zarter Melancholie und Zerbrechlichkeit.«
Daniela Strigl, FALTER, Oktober 2012
»Leichtfüßig, nicht leichtgewichtig: Eine Werkausgabe würdigt die Dichterin Mascha Kaléko (190-1975).«
Sebastian Loskant, Nordsee-Zeitung, Oktober 2012
»Ein Meilenstein!«

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