Im Bücherdorf Redu lebt es sich anders. Friedlicher, geregelter und warmherziger. Als Französin Marie ins Dorf kommt, erweckt sie mehr Leben und auch die mürrische Mathilde kann sich ihr nicht entziehen.
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»Bei uns geht es nicht darum, möglichst viele Dinge in immer kürzerer Zeit zu erledigen, sondern sich den Dingen mit vollständiger Hingabe und Aufmerksamkeit zuzuwenden. Weniger ist mehr, mehr ist weniger.«
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr.
Eine Begegnung, die alles verändern wird
Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt.
Eine Gemeinschaft, liebenswert und verschroben
Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.
Wenn eine Freundschaft zur Rettung wird
Als der Frühling vollends Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuer Blüte erweckt, sondern es werden Veränderungen in Gang gesetzt, denen sich selbst die mürrische Mathilde nicht entziehen kann …
Ein wohltuender, mutmachender Roman über die heilende Kraft der Gemeinschaft und das, was im Leben wirklich zählt.
1. Auflage
Torsten Woywod (*1981) arbeitete als Buchhändler und im Online-Marketing, bevor er 2021 die Marketingleitung des DuMont Buchverlags übernahm. Für sein Engagement für die Buchwelt erhielt er 2015 den Young Excellence Award. Zuletzt gründete er mit seiner Freundin den Verlag WOYWOD & MEURER, dessen Debütveröffentlichung ›Leonard und Paul‹ ein SPIEGEL-Bestseller und für das Lieblingsbuch der Unabhängigen nominiert war. Mit ›Mathilde und Marie‹ legt er nun seinen ersten eigenen Roman vor.
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Einfühlsame Geschichte, die berührt
Ein schön gestaltetes Buchcover und der Klappentext machten mich neugierig auf die Geschichte von Mathilde und Marie. Die junge Studentin Marie verlässt überstürzt Paris. Im Zug trifft sie die Isländerin Jónína, die sie in das kleine Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen einlädt.Marie willigt ein und reist mit ihr. Fernab vom Pariser Lärm lernt Marie eine andere Seite des Lebens kennen. Dreizehn Buchläden, eine Bäckerei und ein Lebensmittelladen, aber nur eine Stunde Internet am Tag im Dorf, eine völlig andere Welt für Marie. Die Dorfbewohner begegnen ihr offen und freundlich,nur die mürrische Mathilde ist eher reserviert. Durch den gefühlvollen Schreibstil kann man sich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Feinfühlig beschrieben die Annäherung zwischen Mathilde und Marie, ebenso Jónínas Geschichte. Sehr gut gefiel mir ebenfalls, wie detailgetreu der Autor die Natur rund um Redu und deren Wirkung auf Marie beschrieb. Eine Geschichte, die zu Herzen geht, einen innehalten lässt und zum Nachdenken anregt auf die kleinen Dinge im Leben zu achten. Ein Buch mit Tiefgang, welches mich auch nach dem Lesen noch beschäftigte.
Eine Lesemeditation für alle, die die Pausentaste im Alltag suchen
Torsten Woywod erschuf mit seinem detailreichen Schreibstil eine Geschichte, die einen eher unaufdringlichen, aber tiefen Sog entwickelt. Marie landet über einen schicksalhaften Umweg im Bücherdorf Redu und findet dort Stück für Stück zurück zu ihrer wahren Natur. Fernab von Hektik und den üblichen gesellschaftlichen Erwartungen lernt sie Menschen kennen, die zeigen, wie bereichernd Einfachheit, Gemeinschaft und die Konzentration auf das Wesentliche sein können.Besonders gut gefielen mir diese vielen kleinen "Lektionen“ und die fast schon meditativen Naturszenen, die beim Lesen ein herrliches Kopfkino auslösen. Dadurch wirkt das Buch wunderbar kontemplativ.Interessant war für mich die Dynamik der Figuren. Während viele Dorfbewohner direkt präsent sind, bleibt Mathilde - obwohl ihr Name im Titel steht - lange Zeit eine geheimnisvolle Beobachterin im Hintergrund. Ich gebe zu, anfangs war ich ungeduldig und habe sogar vorgeblättert, um zu sehen, wann sie endlich "richtig“ auftaucht. Aber genau das ist der Punkt, den das Buch vermittelt. Die Geschichte erzählt sich in ihrem ganz eigenen Tempo. Ich musste erst lernen, dass Ungeduld hier völlig fehl am Platz ist.Wie im echten Leben sind es die leisen Töne, die uns innehalten und den Wert des Augenblicks erkennen lassen. Manchmal braucht es diesen bewussten Schritt zurück, um aus dem ständigen Konsum-Modus wieder ins echte Genießen zu kommen. Für mich war es genau das richtige Buch zur rechten Zeit. Eine warme Empfehlung für alle, die mal kurz die Welt anhalten wollen.
Ein Wohlfühlroman mit Tiefgang
Das Cover mit den Ardennen im Hintergrund finde ich sehr beschaulich. Der Klappentext hatte auch nicht zuviel versprochen.Der Schreibstil von Torsten Woywod ist flüssig und detailreich. Die Charaktere beschreibt er lebendig, einfühlsam und authentisch. Es liest sich sehr angenehm.Das laute Paris kann Marie nicht mehr ertragen und flüchtet Hals über Kopf. Im Zug lernt sie die Buchhändlerin Jónína kennen. Sie verstehen sich sofort, so dass Marie mit ihr nach Hause fährt, ins kleine Bücherdorf Redu. Als Marie feststellt, dass es Internet nur zwei Stunden täglich und nur einen Fernseher im Dorf gibt, ist sie erst entsetzt. Dafür gibt es dreizehn Buchhandlungen bei knapp 400 Bewohnern. In der Dorfgemeinschaft fühlt Marie sich sofort angenommen. Nur die mürrische Mathilde distanziert sich vorerst von Marie.Von der Geschichte bin ich begeistert. Es ist ein zauberhafter leiser Roman zum Entspannen und Entschleunigen.
Emotional und entschleunigend
In dem Buch Mathilde und Marie von Torsten Woywod geht es um das Bücherdorf Redu, in dem Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden wird. Es gibt ausgedehnte Wälder, rauschende Flüsse und steile Anhöhen, dafür gibt es nur einen Fernseher und das Internet nur eine Stunde am Tag. Der Kirchturm ist windschief und die Turmuhr aus dem Takt, doch das stört die 390 Einwohner nicht. Als die junge Französin Marie ins Dorf kommt und der Frühling Einzug hält, wird nicht nur die Natur zu neuem Leben erweckt. Die mürrische Mathilde kann sich dieser Veränderung ebenfalls nicht entziehen.Das Cover hat natürliche Farben, beim Titel habe ich mich nach der Bedeutung gefragt.Das Buch lässt sich flüssig lesen.Bücher spielen eine große Rolle in dem Dorf.Auch Begegnungen und Gespräche spielen eine wichtige Rolle. Die Gemeinschaft und der Zusammenhalt sind ebenfalls wichtig. Die Vergangenheit von einigen Protagnisten wird weiter beleuchtet.Das Buch regt zum Nachdenken an. Vor allem, was wichtig ist im Leben, was braucht man im Leben, was macht einen glücklich?In dem Dorf gibt es viel Ruhe und der Zauber der Natur wird hervorgehoben.Ein emotionaler Roman, der in einem entschleunigten Dorf vor einer wunderbaren Kulisse spielt und zum Nachdenken anregt, was eigentlich wichtig ist im Leben.
Das Leben in seinen Variationen spüren
Manchmal scheint sich die ganze Welt gegen einen verschworen zu haben. Nichts scheint zu gelingen, liebenswerte Menschen verabschieden sich für alle Zeiten. Man spürt wie mehr und mehr die Kräfte schwinden und mit ihnen der Mut, sich dem Chaos der Gedanken und Gefühle zu stellen. Es entsteht eine Spiralwirkung, die die Motivation dem neuen Tag mit Optimismus und Lebensfreude zu begegnen, kräftig nach unten zieht und damit alle Sinne lähmt.Marie, eine junge Frau, die sich in einer Lebenskrise befindet, zieht die Reißleine und kehrt ihrer Stadt Paris den Rücken, will nur noch weg, um den Ballast, der sich in den letzten Jahren immer schwerer anfühlt, loszuwerden. Sie besteigt einen Zug, ohne genaue Kenntnis des Ziels. Die Verzweiflung steht ihr ins Gesicht geschrieben und Jónína, eine lebenserfahrene Frau, die sich auf dem Nachhauseweg befindet, hört sich die Geschichte von Marie an und nimmt sie mit in das kleine, idyllisch in den belgischen Ardennen gelegene Bücherdorf. Redu bietet nicht nur eine traumhafte Kulisse der Natur, sondern auch eine Bevölkerung, die eine Gemeinschaft darstellt, die gegenseitig auf sich aufpasst, die Unterstützung anbietet, die dem modernen, schnelllebigen, oberflächlichem Dasein entsagt, die echte Handarbeit ausübt und wertschätzt und durch Entschleunigung der Zeit eine tiefere, erfülltere Bedeutung gibt. Dort wohnt auch Mathilda, die in sich gekehrt, allein vor sich hinlebt.Wie diese drei Frauen, begleitet von freundschaftlicher Herzenswärme liebenswerter Charaktere, ihre persönlichen Herausforderungen meistern, davon erzählt Torsten Woywod in seinem Roman ‘Mathilde und Marie‘. In einem ruhigen Erzählstil erfahren wir von der Schönheit der Natur, einer Flora und Fauna, die uns beim näheren Hinschauen erstaunliche Dinge lehren kann. Fast märchenhaft mutet die Gemeinschaft der Bevölkerung von Retu an, die ein Ideal menschlichen Zusammenlebens darstellt, wo sich Schwierigkeiten durch das Teilen des Schmerzes, das Dasein füreinander, welches keiner großen Worte bedarf, aber auch durch wohltuendes Schweigen miteinander überwinden lassen.Wer unserer schnelllebigen, oberflächlichen Welt mit ein paar Anstößen zum Nachdenken begegnen möchte, wird in dieser Geschichte ankommen.
Ein Ort an dem Bücher verbinden
Marie flieht aus ihrem bisherigen Leben und landet in einem kleinen belgischen Dorf, das scheinbar aus der Zeit gefallen ist. Dieses Dorf teilt eine große gemeinsame Leidenschaft: Bücher. Überall gibt es sie in Antiquariaten, Buchläden und in den Herzen der Menschen. Die Geschichte nimmt einen sofort mit und zeigt, was eine solche Gemeinschaft wirklich zusammenhält.Das Buch lädt die Leser:innen ein, in die Idylle einzutauchen, die schon das wunderschöne Buchcover verspricht. Die Figuren sind authentisch, liebenswert und wachsen einem schnell ans Herz. Man begleitet sie auf ihrem Weg und fühlt sich, als würde man Teil des Dorfes werden.Besonders charmant ist die Begleitung durch den unglaublich liebenswerten Hund Anneliese. Ein schönes Stilmittel sind außerdem die Geruchsbeschreibungen, durch die man immer wieder ganz nah in die Geschichte hineingezogen wird.Neben all der Gemütlichkeit greift das Buch auch ein aktuelles und relevantes Thema auf: den Zusammenhalt in der Gesellschaft und wie aus kleinen Gesten etwas Großes entstehen kann.Ein Buch für alle, die ihren Glauben an das Gute wiederbeleben möchten oder sich einfach nach einem Wohlfühlort sehnen, an dem Veränderung noch möglich ist.
Aufwachen & Bewusst werden
Ein Cover mit einer wundervollen Landschaft, im Hintergrund ein kleines Dorf mit den Bergen als Kulisse. Die wunderschönen Farben sind zart & matt gestaltet, was unglaublich beruhigend auf den Betrachter wirkt. Ein Titel, der neugierig macht und eine sehr wertschätzende Inhaltsangabe, die ein Buch voller Möglichkeiten verspricht, und bei dem ich unbedingt eintauchen wollte.Ein Bücherdorf inmitten von Bergen und der Natur. Ich durfte mit Marie eine Reise dorthin unternehmen und die unterschiedlichsten Menschen, sowie eine wundervolle Hündin namens Anneliese kennen lernen. Durch die bildhaften & sehr detailgetreuen Beschreibungen der Personen und der Natur, Landschaften, hatte ich ein klares Bild vor Augen. Ich schwelgte in einer Ruhe, die ich kaum mit Worten hier zu Papier bringen kann. Es war wie ein Ankommen. Ein Ankommen in einer sehr entschleunigten Welt, ein Ankommen in einem Ort zwischen Bergen und Wäldern. Ein Inne halten, angehaucht von einem Funken Magie, der hier zwischen den Zeilen zu spüren war. Wertschätzende & achtsame Momente, in denen einfach nur die Anwesenheit des jeweils anderen notwendig erschien. Ich fühlte eine Stille, ich saß beim Abendessen mit Jonina & Marie, und ich lief die Wege entlang, die hier so wunderbar erzählt sind. Es war wie eine kurze Urlaubsreise, die mir Energie verliehen hat und einfach eine Wohltat war.Wir begleiten eine langsam wachsende Freundschaft zwischen zwei Frauen, die beide sehr harte Schicksale zu tragen haben, und deren Leben nicht wenige Gemeinsamkeiten aufzeigt. Eine Freundschaft, die behutsam und durch Achtsamkeit entstehen darf. Wenn auch zu Beginn, eine der Beiden möglicherweise Vorbehalte gezeigt hat, so ist es Lernaufgabe für sie und im Grunde für Beide, das Vertrauen nur langsam entstehen kann. Erfahrungen und Lebenswege sind oftmals nicht einfach und Verluste nur schwer zu ertragen.Torsten Woywod gibt uns mit seinem Roman viele Botschaften mit auf den Weg, die wunderbar zwischen den Zeilen heraus zu lesen sind. Er erzählt uns eine sehr wertvolle Geschichte, die leicht und einfach zu lesen & verstehen ist, die uns möglicherweise, jedem Einzelnen, aufzeigen mag, wie das eigene Leben verläuft und gestaltet ist. Ich fühlte mich hier tatsächlich persönlich angesprochen und habe über viele Hinweise schmunzeln dürfen, die mein Leben ein wenig gleichstellte, mit dem von seinen, im Roman auftauchenden Protagonistinnen. Ich fühlte eine Leichtigkeit in mir, als ich mir vorstellte, gewisse Dinge ändern zu wollen und auch mein Bestreben wieder die Gemeinschaft aufleben zu lassen. Es ist so wichtig, dass wir Teil von einem Ganzen sind und es auch wieder werden, denn wir sind nicht dazu bestimmt alleine zu sein. Der Autor hat mich mehr als davon überzeugt, dass es möglich sein kann, wieder in einem Dorf, wie von ihm beschrieben, ein eigenes Leben aufzubauen, und in einer Ruhe und Stille die eigene Bestimmung zu finden und zu leben.In seiner Nachbemerkung erfahren wir die Wahrheit über dieses kleine, wunderschöne Dorf zwischen den Bergen, und ich möchte mich gerne den Wünschen von Torsten Woywod anschließen, denn dann hätten wir eine friedlichere Welt und ein harmonisches Miteinander, was unglaublich wertvoll und zu einen Wandel im Gesamten beitragen würde.Alles in allem ein wunderschöner Roman, der uns viele Botschaften aufzeigt, um Veränderung herbei zu führen. Nicht nur für uns selber, sondern für alles was lebt und geliebt werden möchte. Ein Roman, der mir wieder einmal bestätigt hat, dass es mehr Menschen gibt, die positiv gestimmt, und vertrauensvoll im Leben, Schritt für Schritt, weitergehen. Die Mut machen möchten, unsere Energie zu wecken und um wieder anzufangen zu leben. Ich habe mich hier sehr beheimatet gefühlt und auch getragen von allem was geschrieben steht.Ich hätte gerne die Möglichkeit hier mehr als 5 Sterne zu geben, denn dieses Buch ist nicht nur ein zauberhafter Roman, er beinhaltet Botschaften für die gesamte Menschheit und allem was Ist! Es ist eine Hymne an die Natur & unsere Mutter Erde und ein Schubser zum Aufwachen und bewusst werden! Wir dürfen in die Veränderung gehen, jeder Einzelne von uns und zu einem Wandel beitragen, der nicht nur uns, sondern auch unsere Nachkommen in Frieden leben lassen wird! Danke lieber Torsten für diese Bereicherung!Ich möchte eine klare Empfehlung aussprechen. Dieses Buch darf gerne um die Welt reisen und ich würde mir wünschen, dass es viele Länder erreichen darf. Denn dies ist ein Wunsch zur Veränderung von Allem, den ganz bestimmt jeder ganz tief in seinem Herzen mit sich trägt!
„Heile Welt in den belgischen Ardennen“
Einmal ist das schönste Buch zu Ende und obwohl ich es mir gut eingeteilt habe, sind die letzten Seiten gelesen.Das Cover zeigt ein Dorf und ist dezent gehalten, während der Einband das kräftige orange des Titels wiedergibt. Mir gefällt es.In „Marie und Mathilde“ wird aus der Perspektive mehrerer Menschen, der Isländerin Jónína, Marie und Mathilde ihre Geschichte im Bücherdorf Redu erzählt.Marie verlässt Paris fluchtartig ohne konkretes Ziel und trifft im Zug auf die Isländerin Jónína, die mit der Frage „Was wiegt so schwer in Deiner Seele?“ bei dieser die Tränen zum Fließen bringt. Die Geschichte dahinter wird noch nicht erzählt.Jónína nimmt Marie, nicht ohne Hintergedanken, mit ins Dorf Redu, in dem die Zeiten anders ticken. So gibt es einen Fernseher und der Internetzugang ist nur zwischen 19 Uhr und 20 Uhr verfügbar. Dinge, an die Marie sich schnell gewöhnt.Die Natur, die Menschen und die Bücher bestimmen den Umgang im Ort miteinander. So wird Marie zu Beginn von der älteren, verwitweten Mathilde beobachtet, doch bald kommen sich die beiden näher und freunden sich an. Mit dem beginnenden Frühling findet sich Marie ins Dorfleben und der Buchhandlung ein, in der sie Jónína vertritt.Das Zitat von Elif Shafak: „Bücher verändern uns, Bücher retten uns.“ Findet ebenfalls Erwähnung.Dies beschriebt die Handlung des Buches, doch beinhalten die 336 Seiten viel mehr. Ein Buch, bei dem man nicht umhin kann zu entschleunigen. Die Beschreibungen der Dorfbewohner, der Buchhandlungen, des Dorfes an sich und der Natur schaffen eine Atmosphäre, in der der Wunsch entsteht. „Hier möchte ich jetzt sein.“Ein Buch der leisen Töne.Wobei ich die ausführlichen Naturbeschreibungen häufig an der Grenze zum Kitsch empfand, hier wäre weniger mehr gewesen. Es geht in dem Buch weniger um einen ellenlangen Handlungsstrang, sondern um Werte wie Freundschaft, Natur, Empathie, ankommen, die im Vordergrund stehen. Natur, die Marie dazu bringt bei sich, und letztendlich im Dorf, anzukommen.„Mathilde und Marie“ funktioniert hervorragend auf der Gefühlsebene des Lesers. Man kann einfach nicht umhin sich in der heilen Welt in den belgischen Ardennen zu verlieren. Eine heile Welt, die momentan zwischendurch schlichtweg benötigt wird. Oder die Vision davon.
Zeitlos schön
Dieses Buch lädt schon auf den ersten Seiten dazu ein, langsamer zu werden und sich auf einen anderen Rhythmus einzulassen. Man merkt, dass die Zeit hier anders tickt. Und genau das ist auch Teil seiner Magie.Es geht weniger um äußere Spannung als um das einfache Leben, um Begegnungen und um Entwicklung. Gerade das hat mich so angesprochen.Besonders schön fand ich, wie stark die Jahreszeiten in die Erzählung eingebunden sind und wie sie die inneren Veränderungen der Figuren widerspiegeln.Die Charaktere sind für mich das Herz des Buches. Besonders berührend ist das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt. Die Beziehung zwischen Marie und Mathilde zeigt auf sehr schöne Weise, dass Alter keine Grenze sein muss, sondern eine Bereicherung sein kann. Beide lernen voneinander, ergänzen sich und entwickeln sich weiter.Für mich ist dieses Buch so wertvoll, weil es entschleunigt, ohne langweilig zu sein, und weil es eine Atmosphäre schafft, in der man sich verlieren kann. Das Dorf wirkt mit all seinen Buchläden fast magisch und man kann diese Welt förmlich riechen.Ein leiser, warmer Roman mit einer ganz besonderen Stimmung. Sehr empfehlenswert für alle, die ruhige Geschichten lieben, bei denen es um Menschen, Zeit und das Wesentliche im Leben geht.Besonders beeindruckend ist zudem, dass es sich hierbei um den ersten Roman des Autors handelt, mit dem er große Sicherheit im Erzählen bewiesen hat.
bin begeistert
Bei „ Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod handelt es sich um einen Roman.Das Cover ist idyllisch und Mathilde und Marie stehen hier, wie auch im Roman im Vordergrund.Bin immer noch begeistert. Während dem Lesen , spürte ich wie ich mich entspannen, entschleunigen konnte, ruhiger wurde und die Geschichte richtig inhaliert konnte.Dieser Roman ist von der ersten bis zur letzten Seite interessant, auf seine Art spannend. Seitenfüller gibt es hier keine.Das menschliche Miteinander, sanfte Botschaften, das umgehen mit Schicksalen etc. - hier wird sehr viel geboten.Der Autor hat sich für die Protagonisten sehr viel Zeit genommen, sodass man das Gefühl bekommt, als ob man sie persönlich kennen würde. Man kann sich so gut in sie hineinversetzen, ist gespannt darauf wie sie sich weiterentwickeln werden und was man aus deren Leben erfahren wird.Die Handlungsorte werden bildlich beschrieben, sodass man sich auch diese sehr gut vorstellen konnte.Ich passt alles. Der sehr interessante Plot, der tolle Schreibstil des Autors, die Entwicklungen der Protagonisten.Ich empfehle dieses Buch weiter.
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Pressestimmen
theology.de
Ein leises, kluges Buch, das lange nachwirkt - besonders für Leserinnen und Leser, die literarische ...Tiefe und existentielle Fragen schätzen. mehr weniger
11.02.2026
WDR 2
›Mathilde und Marie‹ ist eine warmherzige Geschichte über einen Neuanfang und eine beginnende Freund...schaft. mehr weniger
Eva Haury, 09.02.2026
HR 2
Ein ruhiges, achtsames, unspektakuläres Buch, das trotzdem zu Herzen geht.
Martina Bollinger, 23.01.2026
Gewinnen Sie eine Auszeit in Redu
Ein schiefer Kirchturm ragt in den Himmel, 13 Buchhandlungen sind im Ort zu finden, obwohl nicht einmal 400 Einwohner*innen hier leben – in ›Mathilde und Marie‹ nimmt uns Torsten Woywod mit nach Redu. Und alle, die dieses Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen auch gerne entdecken möchten, haben mit diesem Gewinnspiel jetzt die Chance dazu.
1. Preis: Ein Wochenende in Redu für zwei Personen inkl. 2 Übernachtungen im Hotel Maison Jean-Phi und einem Bahngutschein im Wert von 100€ sowie einem Exemplar des Romans ›Mathilde und Marie‹ und einer dazu passenden Acrylvase
2. – 5. Preis: Ein Exemplar des Romans ›Mathilde und Marie‹ und eine dazu passenden Acrylvase
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten folgende Frage: Wie würden Sie einen Detox Tag für sich gestalten?
Das Gewinnspiel endet am 28.02.2025 um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.