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Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.

Pause

Manchmal zwingt einen das Leben zu einer Pause, ob man will oder nicht. Hanna will eigentlich nicht. Aber nach einem einschneidenden Erlebnis zieht sie Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90-cm-Gästebett. 

Doch wie soll das funktionieren?

Plötzlich wieder Familienalltag, von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären. Hanna will so schnell wie möglich wieder zu sich nach Hause, nach Berlin, in die gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund Paul. Doch das ist nicht so einfach möglich, denn die Gründe für Hannas Zusammenbruch liegen tief. Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über die Verarbeitung von Schicksalsschlägen und den langen Weg zur Selbstfindung. Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, Hilfe einzufordern und anzunehmen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den schwächsten Momenten findet … In ihrem Debütroman erzählt Lena Kupke gnadenlos ehrlich und mit viel Humor von den Momenten am Boden und von Liebe, die gerade dann kommt, wenn du am wenigsten damit rechnest. »Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch mehr? « Till Reiners

Bibliografische Daten

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28542-1
Erscheinungsdatum: 15.05.2026
11. Auflage
320 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Lena Kupke

Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman.

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163 von 163 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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7 - 10 von 163 Leserstimme

nathi s. am 20.05.2026 08:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ehrlich und berührend

Ich liebe dieses Buch! Ich habe mich so darauf gefreut, es zu lesen, und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Lena Kupke schreibt unglaublich ehrlich und berührend. Ich war von Seite eins süchtig und konnte das Buch kaum weglegen. Die Thematik hat mich sehr berührt, da ich die Situation der Protagonistin so gut nachvollziehen kann und selbst Ähnliches erlebt habe. Es hat mich einerseits traurig gemacht, doch das Buch macht auch so viel Hoffnung und zeigt, dass es in Ordnung ist, sich eine Auszeit zu nehmen.Ich bin ein großer Fan von Lena Kupke, die eine der besten deutschen Comedienne ist. Es hat mir so gut gefallen, neben der unglaublich lustigen Frau auf der Bühne, ihre eher verletzliche Seite ein bisschen kennenzulernen.Ich kann das Buch wirklich nur weiterempfehlen und werde es im nächsten Jahr bei jedem Geburtstag verschenken :)Danke Lena, für dieses wunderschöne Buch!

sabrinah am 19.05.2026 22:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Neustart

Das Buchcover hat mich sofort angesprochen. Mir haben die Gestaltung und die Farben total gut gefallen. Der Titel ist ansprechend. Ich habe als ich das Buch gelesen habe auch sofort einen Bezug zum Titel bekommen.Die Geschichte fängt in der Mitte an, es ist lange nicht richtig klar, was passiert ist. Hanna zieht mit über 30 wieder zu ihren Eltern. Das fühlt sich komisch, aber auch vertraut an. Jeder hat sein eigenes Leben geführt und man hat sich irgendwie verändert und ist doch gleich geblieben.Die Geschichte ist oft beklemmend und traurig und hat trotzdem sehr viel Liebe und Nähe in sich. Vieles ist unausgesprochen und einiges hat sich über die Zeit angestaut. Ich habe eine Weile gebraucht um mich in das Buch einzulesen und als ich mittendrin war, konnte ich das Buch kaum noch zur Seite legen.Es lohnt sich das Buch zu lesen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

pitchb am 19.05.2026 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

"Ne, also wirklich Hanna!"

Darum gehts: Hanna ist gezwungen nach einem Zwischenfall wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Dort hat sich zum einen nichts geändert und zum anderen alles. Aber für Hanna ist es eine ziemliche Herausforderung, da sie mit über 30 wieder zurückzieht. Dort muss sie sich ihrer selbst stellen und herausfinden, was es braucht, um wieder gesund zu werden. Bei mir hat das Buch deutlich einen Eindruck hinterlassen. Angefangen vom Humor, den Eigenheiten der Charaktere, über den Schreibstil, das Setting bis hin zu den Themen.In Hannas Eltern habe ich meine Großeltern direkt wiedererkannt. Die gemütliche einfühlsame Art ihres Papas und die gestresste, penible und sehr eigene Art ihrer Mama. An einigen Stellen habe ich mich richtig an ihr gestört, weil sie sehr egoistisch wirkt und teils auch sehr unsensibel mit ihrer Tochter umgeht. Da fand ich das verhalten von Hanna selbst sehr bewundernswert – ich könnte nicht so gelassen reagieren. Gut überlegt fand ich auch die Rolle der Nachbarin Helen. Sie über nimmt die warmherzige, offenohrige und einfühlsame Mutterrolle ein, welche Hannas Mutter teilweise fehlt. Es zeigt deutlich, dass man genau so eine Rolle braucht, und wenn man sie nicht bei den Eltern findet, dann bei jemand anderem. Zum Schluss muss ich auch Kritik äußern, denn das Ende des Buches war für mich etwas abrupt und auch unrealistisch. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ihr Eltern sich so verhalten und auch so reflektiert auftreten und über ihr Verhalten sprechen. Zusammenfassend ein sehr gelungener Roman, dem ich absolut jedem empfehlen kann. Fünf von fünf Sternen!

mikumi am 19.05.2026 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Überraschung der ersten Jahreshälfte

„Pause“ ist für mich die große Überraschung der ersten Jahreshälfte. Ich fand die Leseprobe so stark, dass ich mir das Buch gekauft habe, nachdem ich es hier nicht gewonnen habe.Und was soll ich sagen. Der erste Eindruck hat nicht getrogen. Lena Kupke hat mich komplett abgeholt mit dem Buch. Ihre Figur Hanna hat mich oft zum Lachen und Nachdenken gebracht. Mir hat so gefallen, wie echt sie ist, wie reflektiert und doch manchmal so unglaublich lost - wie wir ja irgendwie alle in dieser Welt. Es war heilsam, einer fiktiven Figur in eine unperfekte Welt voller Zweifel und Schicksalsschläge zu folgen und zu erkennen: Ich bin nicht allein. Ich hab mich irgendwie umarmt gefühlt. Das war schön. Und krass, wie sehr ich mich mit der Familie identifizieren konnte. Ich glaube, Hanna und ich haben die gleichen Eltern. Und den gleichen Exfreund.Können wir bitte darüber sprechen, wie toll Alexander ist? Green Flag des Jahres. Schade, dass er nur fiktiv ist, ich war direkt mit verknallt. Ein tolles Buch, das alle lesen sollten, die sich selbst verloren haben.

anne_kaffeekanne am 19.05.2026 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Plädoyer dafür miteinander zu sprechen

Nach einem Zusammenbruch wird Hanna von ihren Eltern aus der Notaufnahme abgeholt. Das war eigentlich nur als kurzfristige Lösung gedacht, aber Hanna muss sich mit der Zeit eingestehen, dass sie eine Pause von ihrem Leben mit ihrem Freund in Berlin braucht. Und so ist Hanna mit Mitte 30 wieder in ihrem Elternhaus und wieder mit ihrem alten Ich konfrontiert.Man erfährt nur bruchstückhaft, was Hanna wirklich passiert ist. Das fand ich persönlich gut, denn ihr Versuch, mit dem Geschehenen umzugehen, ist in vielen Punkten universell. Da muss man nicht weiter draufhalten und als Lesende*r bewerten, ob ein Zusammenbruch gerechtfertigt ist, küchenpsychologisch bewerten oder Ähnliches.Sehr eindrücklich wird dargestellt, wie belastend das Schweigen für alle Beteiligten ist. Man weicht sich gegenseitig aus, hat Schuldgefühle, ist unsicher und hat Ängste, und immer wieder kochen die unterdrückten Emotionen über. Dabei ist Hannas Familie an sich liebevoll, nur eben nicht geschickt im Umgang mit Traumata.Mir hat gefallen, dass es keinen Zusammenbruch gibt, dem eine langsame Besserung folgt, sondern dass es mal gute und mal schlechte Momente gibt. Es gibt bewegende Gespräche, nervige Streitereien, aber auch viel Alltag, kleine Lichtblicke und Begegnungen mit verständnisvollen Menschen, die viel mehr weiterhelfen als ein Retreat auf Ibiza. Genau so, wie das Leben eben ist.Die Autorin liest das Hörbuch selbst, was mir sehr gut gefallen hat. Sie moduliert viel mit ihrer Stimme. Sprachlich fand ich es nicht so überzeugend. Als Buch würde es mir sicherlich nicht so gut gefallen. Aber als Hörbuch wirkt es sehr authentisch und echt.Insofern ist es eine absolute Hörempfehlung für ein Hörbuch, das davon erzählt, wie wichtig es ist, hinzusehen, miteinander zu sprechen und sich Pausen zu gönnen.

backlistbaddie am 19.05.2026 14:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wenn das Leben plötzlich Pause drückt

„Pause“ hat mich echt überrascht. Ich hatte zuerst einen eher leichten Roman erwartet, bekommen habe ich aber eine ziemlich ehrliche Geschichte über Überforderung, familiäre Konflikte und das Gefühl, plötzlich komplett festzustecken.Besonders mochte ich Hanna als Hauptfigur. Nach ihrem Zusammenbruch landet sie wieder bei ihren Eltern in Lüneburg und muss sich nicht nur mit ihrer eigenen Krise auseinandersetzen, sondern auch mit alten Familienmustern und vielen unausgesprochenen Dingen. Das war teilweise traurig, gleichzeitig aber auch richtig witzig erzählt. Diese Mischung aus trockenem Humor und ernsten Themen hat für mich total gut funktioniert.Der Schreibstil liest sich locker und modern, wirkt dabei aber nie oberflächlich. Gerade die Dialoge und die etwas skurrilen Figuren haben dafür gesorgt, dass das Buch trotz der schweren Themen leicht zu lesen blieb. Manche Szenen waren fast absurd komisch und trotzdem emotional nahbar.Für mich ist „Pause“ ein Roman mitten aus dem Leben. Ehrlich, unangenehm, stellenweise sehr lustig und gleichzeitig überraschend berührend.

jessi_bf95 am 19.05.2026 09:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Intensiv und emotional

Pause von Lena Kupke nimmt uns mit in Hannas Leben. Sie ist Mitte dreißig und scheint bei einer Präsentation eine Panikattacke zu erleiden und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Da sie sich nicht weiter untersuchen lassen will, holen sie letztendlich ihre Eltern aus Berlin ab und sie verbringt die nächste Zeit bei ihnen in Lüneburg. Dabei bekommt man mit wie das Zurückkehren ins Elternhaus oft ablaufen kann: mit Strukturen und Abläufen, die gestört werden oder wie damals wieder ablaufen. Und nebenbei Familienmitglieder, die nicht wirklich über Gefühle und tiefgründiges reden, sondern alles oberflächlich belassen.Ich fand die Geschichte sehr berührend, man spürt mit der Protagonistin zusammen die Wut und Trauer und ich konnte mich total in sie hinein versetzen.Ich war aber auch genauso genervt von bestimmten Reaktionen, z.B. von ihrem Freund, der sie am Anfang der Handlung nicht Mal aus dem Krankenhaus holen wollte, oder auch von ihrer Mutter, die so strikt an ihren Routinen festgehalten hat und Hanna dabei wie ein Störfaktor in ihrem Alltag wirkte. Ich hatte da zwischendurch wirklich meine Schwierigkeiten Sympathie zu empfinden.Für mich war es ein wirklich intensives Buch, dass zum Nachdenken angeregt hat. Trotz der Kürze hatte man nicht das Gefühl, dass hier irgendwas ausgespart wurde, es war durchweg intensiv und emotional und auf den Punkt. Definitiv ein Buch, dass ich immer wieder lesen würde.

kurzundbuch am 18.05.2026 17:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein freches, aber tröstliches Buch für all diejenigen, die mal im Leben feststecken

Lena Kupkes *Pause* hat mich wirklich überrascht. Ein Roman über Zusammenbruch, Überforderung und das Gefühl, mit Mitte dreißig plötzlich vor den Trümmern des eigenen Lebens zu stehen – und dabei gleichzeitig unfassbar komisch. Für mich waren das starke 4,5 bis 5 Sterne.Hannah ist 36, kommt nach einem Krankenhausaufenthalt zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg und sitzt plötzlich wieder in ihrem alten Kinderzimmer fest. Berlin, das bisherige Leben, die Selbstverständlichkeit von Alltag und Zukunftsplänen – alles scheint weggebrochen zu sein. Und besonders unangenehm wird das Ganze dadurch, dass ihre Familie seit Jahrzehnten lieber schweigt, verdrängt und weitermacht, statt Konflikte oder Verletzungen wirklich anzusprechen.Was ich an diesem Roman so stark fand: Er versucht gar nicht erst, Trostpflaster zu verteilen oder einfache Lösungen anzubieten. Das Leben wird hier weder romantisiert noch dramatisch überhöht. Stattdessen zeigt Lena Kupke ziemlich präzise, wie unerquicklich, unerquicklich komisch und gleichzeitig traurig Krisen sein können. Gerade diese Mischung aus Nüchternheit und Humor funktioniert für mich hervorragend. Ich musste beim Hören mehrfach laut lachen, obwohl die Themen eigentlich schwer sind.Besonders gelungen fand ich den Erzählstil. Dieses moderne, teilweise von Anglizismen und Oberflächlichkeiten durchzogene Sprechen wirkt zunächst fast banal, legt aber gerade dadurch offen, wie hilflos viele Menschen eigentlich mit Krisen umgehen. Hinter Smalltalk, Selbstoptimierung und ironischer Distanz steckt oft einfach Überforderung. Das wird hier sehr klug herausgearbeitet.Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so abgeholt, weil Hannahs Lebensgefühl unglaublich authentisch wirkt. Dieses Gefühl, irgendwo zwischen Erwachsensein, Erschöpfung, Erwartungen und Orientierungslosigkeit festzustecken, beschreibt der Roman sehr treffend. Und obwohl das Buch eigentlich gar nicht tröstend sein möchte, entsteht genau daraus eine seltsame Form von Trost.Das Hörbuch, gelesen von Lena Kupke selbst, kann ich übrigens absolut empfehlen. Ihre Stimme passt perfekt zu diesem trockenen, nordisch-direkten Ton der Geschichte.

island am 17.05.2026 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zurück auf Anfang

Bei diesem Roman sticht das Cover durch seine auffällige Farbgestaltung mit dem Orange direkt ins Auge. Die abgebildete Frau im Pyjama passt zum Titel des Buches.Im Mittelpunkt der Handlung steht Hanna, die nach einer Panikattacke im Krankenhaus landet, von wo niemand aus ihrem Umfeld sie gerade abholen kann oder will, obwohl sie wegen der verabreichten Medikamente nicht alleine sein soll. Schließlich wendet sie sich an ihre Eltern und landet so in ihrem ehemaligen Lüneburger Kinderzimmer anstatt bei ihrem Freund in Berlin. Ihrer Mutter scheint das auch nicht so ganz recht zu sein, da es ihren geordneten Alltag durcheinanderbringt, ihr Vater freut sich schon irgendwie und Hannas erwachsene Schwester ist gewohnt distanziert. Dann zieht sich Hannas Aufenthalt in ihrem Elterhaus unfreiwillig immer weiter in die Länge.Mich hat der Roman überzeugt, so einiges kommt mir von meinen Eltern bekannt vor und regte mich trotz des ernsten Hintergrundes auch mal zum Schmunzeln an. In Hanna als Protagonistin konnte ich mich sehr gut hineinversetzen. Der Schreibstil der Autorin ist gut nachvollziehbar und auch anschaulich. Ich habe das, von der Autorin selbst eingesprochene, Hörbuch gehört und fand das passend und man konnte ihrer Stimme auch angenehm zuhören.

geli73 am 17.05.2026 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührend

Schon die Leseprobe hat mich in ihren Bann gezogen. Das Cover ist ungewöhnlich, das knallige Orange zieht die Aufmerksamkeit auf sich, dazu eine Frau, die im Schlafanzug auf dem Wort "Pause" sitzt. Die Buchstaben sind erhaben und das Buch hat ein Lesebändchen."Du weißt nicht, wie stark du bist, bis du stark sein musst" - Damit wird der Roman eröffnet.Die Ich-Erzählerin Hanna ist bei einer Veranstaltung ohnmächtig geworden und wird ins Krankenhaus verfrachtet. Durch die starken Medikamente darf sie nicht allein nach Hause gehen und versucht, verschiedene Freunde und Bekannte zu erreichen, damit sie jemand abholt und nach Hause bringt. Ihr Freund hat besseres vor, zudem scheint die Beziehung angespannt zu sein. Eine Freundin meint, dass sie erstmal Abstand braucht, nachdem Hanna sie verletzt hat. Und weitere Alternativen hat Hanna nicht, bis auf ihre Eltern. Ihre Mutter schiebt vor, dass ihr das alles zuviel Unruhe reinbringt und es ihr selbst auch nicht gut geht, doch ihr Vater ist sofort zur Stelle, fährt die 200 Kilometer von Lüneburg bis in die Nähe von Berlin und holt seine angeschlagene Tochter nach Hause.Lüneburg, Hannas Heimat, der Ort, wo auch ihre Schwester Sara mit ihrer Partnerin lebt.Hanna will eigentlich nur zurück nach Berlin, doch ihr Freund Paul lässt sie hängen, muss sich auch erst mal um sich selbst kümmern und meint, dass der Abstand und die Ruhe voreinander beiden gut tun würde. Auch ihre Mutter zeigt ihr relativ deutlich, dass sie doch gern hätte, dass Hanna ihr altes Leben wieder aufnimmt und auch mit ihrer Schwester kommt es schnell zum Streit. Doch Hanna steckt fest, nicht nur in Lüneburg, sondern auch in ihrem Leben.Wow, was für eine Situation! Was ist passiert, dass die 36-jährige so fallen gelassen wird? Einzig Helen, die Nachbarin ihrer Eltern nimmt Hanna so an, wie sie ist. Gibt ihr Raum und Halt.Ich habe den Roman sehr gerne gelesen. Es gibt etliche Situationen, wo ich mit Hanna mitfühlen kann und mich doch frage, warum es in ihrem Freundeskreis niemanden gibt, der ihr helfen will. Aber auch, warum sie nicht deutlicher um Hilfe bittet? Es scheint anerzogen zu sein, denn auch in ihrer Familie redet man nie offen. Hanna hat viel mitgemacht und doch immer wieder durchgehalten, was sich nun rächt.Sie erschien mir im Roman jünger als 36, vielleicht auch, weil sie oftmals Kind ist und eher trotzig als souverän agiert.Mich hat "Pause" berührt, ich habe mit der Protagonistin mitgefühlt, konnte aber auch die Eltern in ihrer Überforderung verstehen. Schön war auch immer wieder der Humor, der durchblitzt.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Die Vorarlbergerin
Ein warmherziger Debütroman über Selbstfindung, Familie und die Verarbeitung von Schicksalsschlägen.

01.09.2026

nordbayern.de
Das perfekte Buch für den Urlaub. Denn wer sich endlich eine Auszeit vom Alltag gönnt, versteht sofo...rt, worum es hier geht. mehr weniger

10.08.2026

Stuttgarter Zeitung
Ein warmherziges, sehr ehrliches Buch über Überforderung, familiäre Sprachlosigkeit und den langsame...n Weg zurück ins eigene Leben. mehr weniger

Sandra Belschner, 25.07.2026

Der Tagesspiegel
Süffige Zeitgeistprosa.

Denis Scheck, 01.07.2026

Brigitte
Mein Rat: Pause machen und den Debütroman von Comedian Lane Kupke lesen.

Angela Wittmann, 17.06.2026

Galore
›Pause‹ ist verschriftlicht das, was Lena Kupke beherrscht: eine dunkelbunt selbstironische Stand-up...-Comedy-Performance mit rotem Faden, verteilt auf 24 Auftritte, nur diesmal eben in Kapiteln. mehr weniger

Edda Bauer, 12.06.2026

br.de
Lena Kupke erzählt in ihrem Debütroman eine Geschichte mitten aus dem Leben. Ihre Figuren sind sehr ...authentisch gezeichnet und man findet alles, was das Herz berührt. Gleichzeitig ist immer viel Humor im Spiel, Selbstironie und Protagonisten, die man liebgewinnt. Für alle, die skurrile Geschichten mögen, die so nur das Leben schreiben kann. mehr weniger

Sabine Abel, 10.06.2026

Donna online
Der Debütroman von Autorin und Stand-up-Comedian Lena Kupke ist eines dieser Bücher, bei dem man sic...h am liebsten jeden Satz anstreichen möchte. mehr weniger

Palina Dautfest, 09.06.2026

NDR Kultur - Journal
Lena Kupke beschreibt realistisch, eindringlich und zum Teil komisch, was passiert, wenn einem Mensc...hen plötzlich der Boden unter den Füßen wegzogen wird. mehr weniger

Maren Ahring, 08.06.2026

fr.de
Ihr Blick auf das moderne Leben – auf Erschöpfung, Erwartungsdruck und die Sehnsucht nach einem Mome...nt der Stille – ist so präzise, dass man beim Lesen unwillkürlich innehält. ›Pause‹ ist kein Wellness-Roman und kein Selbsthilfebuch. Es ist Literatur, die uns beim Atemholen zusieht. mehr weniger

Sven Trautwein, 03.06.2026

WDR 2
Es ist ein Buch, das berührt und auch mal traurig ist, doch der schräge Humor sorgt für gelungenen A...usgleich. Man taucht wunderbar in die Geschichte ein und lässt diese auch nicht so leicht los. Ein ganz wunderbares Debüt! mehr weniger

Pia Patt, 02.06.2026

myself
Ein Debüt, das lange nachhallt.

01.06.2026

rbb radioeins
›Pause‹ ist teilweise extrem lustig, und beschäftigt sich dennoch mit ernsten Problemen.

Eleni Efthimiou, 01.06.2026

stuttgarter-nachrichten.de
Lena Kupke erzählt warmherzig, ehrlich und mit feinem Humor von einem erzwungenen Stillstand, der sc...hmerzhaft ist, aber auch etwas in Bewegung bringt. Ein Roman über Schwäche, Selbstfindung und die Liebe, die manchmal gerade dann auftaucht, wenn nichts mehr geht. mehr weniger

Katrin Jokic, 29.05.2026

Deutschlandfunk Nova
Das perfekte Buch für den Moment.

Lydia Herms, 22.05.2026

harpersbazaar.de
Die Dramatik dieses Buches liegt im Kleinen und im Realen. Ein echter Page-Turner.

Anna Ostrowski, 16.05.2026

Woman
Witzig und ergreifend. (…) In ihrem Debütroman überzeugt die deutsche Autorin und Stand-up-Comedienn...e Lena Kupke mit gnadenloser Ehrlichkeit und viel Humor, den sie bewusst einsetzt, „um schwierigen Themen dennoch Leichtigkeit zu geben“. mehr weniger

07.05.2026

Emotion
›Pause‹ von Lena Kupke erzählt nicht laut, sondern einfühlsam und leise davon, wie lange es braucht,... um zu heilen. Von Familiendynamiken, Hoffnung und Neuanfängen. (…) Ein Buch, das mich sehr berührt hat (…). mehr weniger

Hannah Gössmann, 01.05.2026

Zitat von Caroline Wahl zu Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Zitat von Till Reiners zu Pause: Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch?