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Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.

Pause

Nach einem einschneidenden Erlebnis zieht Hanna Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90 cm Gästebett. Doch wie soll das funktionieren: ein Familienalltag von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären? Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den in den hilflosesten Momenten findet …

Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.

Bibliografische Daten

EUR 18,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44922-9
Erscheinungsdatum: 01.05.2026
1. Auflage
320 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Lena Kupke

Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman.

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163 von 163 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.67 von 5 Sternen


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12 - 10 von 163 Leserstimme

kokoloreslot am 27.04.2026 17:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zwischen Lachen und Weinen

Ein zeitgemäßes, ernstes Thema so unterhaltsam zu verpacken, dass einem das Lachen quasi im Hals stecken bleibt, gelingt nicht vielen: Lena Kupke ist es grandios gelungen. Sie hat mit ihrem Debüt „Pause“ gezeigt, dass Humor und Tragik zusammen funktioniert und sich das gut anfühlen kann. Ihre „Art von Witz“ blitzt immer wieder authentisch durch. Wenn man ihren Humor auf der Bühne feiert, lohnt sich das Buch noch mehr. Es geht um 36-jährige Hannah, die, nach einem Krankenhausaufenthalt ins Elternhaus nach Lüneburg zurückkehrt, dort mit Verlust und Rückzug konfrontiert wird und gegen bürokratische Hürden kämpft. Ganz nah am Leben also. Wie ist das, wieder zum Kind zu werden – mit dem Gefühl, versagt zu haben? Solchen Fragen nähert sich Lena Kupke einfühlsam und mit Augenzwinkern an. Wer sich mit Hannah identifizieren kann, wird in dieser Buch tröstliche Heilung, reale Wahrheiten und Liebe finden, die alles erträglicher macht. Ich fand es großartig und konnte es kaum aus der Hand legen, was mich am meisten überrascht hat.Wen interessiert, wie Hannah damit umgeht, wieder bei ihren Ü60-Eltern eingezogen zu sein und was man daraus für schlechte Zeiten mitnehmen kann, sollte „Pause“ lesen.

bookworld91 am 27.04.2026 14:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ruhe

Wenn der Druck und die Erwartungshaltung zu viel werden, kann das zum körperlichen Zusammenbruch führen. Welche Auswirkungen ein solcher Kollaps hat, wird im Roman „Pause“ verdeutlicht. Hanna lebt in Berlin. Nachdem sie bei einer Präsentation zusammenbricht, zieht sie zur Regeneration zurück in ihr Elternhaus. Dort kommt sie ans Grübeln und muss erkennen: es gibt mehr als eine Option.Ich war von Anfang an gebannt von Handlung und Sprache. Es wird durch Vergleiche und rhetorische Mittel eine Atmosphäre erzeugt, als wäre man vor Ort. Kollaps, Krankenhaus und Rückkehr ins Jugendzimmer geschehen noch hektisch- wie Hannas Leben in Berlin- ehe es im Elternhaus ruhig und sprachlich entspannt wird. Quasi auf „Pause“.Auch Hanna selbst ist im Pausemodus. Sie denkt nach, genießt die Ruhe, hinterfragt nicht zuletzt ihr Leben in Berlin. Dadurch mache auch ich als Leserin bewusst Pause vom Leben, lese den Roman reflektiert und verändere zum Beispiel festgefahrene Muster. Diese bewussten Auszeiten sind gewollt implementiert und passen sehr gut zum Thema des Romans.Schlussendlich bin ich vollumfänglich zufrieden mit dem Roman. Er ist ruhig und unterhaltsam geschrieben, sorgt für Ruhe und regt zum nachdenken an. Daher gebe ich fünf Sterne.

autumnbliss am 27.04.2026 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Hab’s geliebt

Nach einem einschneidenden Erlebnis flieht Hanna Hals über Kopf zurück in ihre Heimat Lüneburg. Im elterlichen Haus, zwischen dem alten Kinderzimmer und unausgesprochenen Konflikten, prallen Welten aufeinander. Wie soll ein Familienalltag mit drei Erwachsenen funktionieren, die Konflikte lieber vermeiden? Hanna muss lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit neuen Augen zu sehen. Dabei entdeckt sie, dass die Liebe auch in den schwierigsten Momenten gefunden werden kann. Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über das Verarbeiten von Schicksalsschlägen und die überraschende Kraft der Neuanfänge.Ich habe das Buch total geliebt und förmlich innerhalb weniger Tage verschlungen! Das wird garantiert nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. Ich freue mich total auf mehr!! Danke für das Exemplar.

truthahnqueen26 am 26.04.2026 22:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein unfassbar tolles Buch

Was soll ich sagen? Das Buch hat mich von der ersten Seite an direkt gepackt. Vielleicht auch, weil ich mich von Beginn an, in der Geschichte irgendwie selbst erkannt habe und bereits ähnliche Erfahrungen wie die Protagonistin gemacht habe. Grundlegend geht es darum, dass die erwachsene Protagonistin nach einem Zusammenbruch erst einmal wieder bei ihren Eltern einzieht. Dies ist ja schon grundlegend eine sehr spannende Dynamik. Das Buch fokussiert sich allerdings nicht nur einfach darauf, sondern schafft es wirklich den Leser oder die Leserin in die Innenwelt der Protagonistin zu ziehen. Das macht die gesamte Geschichte natürlich auch entsprechend emotional aufgeladen, was aber, meiner Meinung nach, bei einem solch empfindlichen Thema auch absolut angemessen ist. Ich habe schlussendlich keine einzige Minute Lesezeit bereut und kann das Buch wirklich uneingeschränkt empfehlen!

maluli am 26.04.2026 22:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Plötzlich wieder Kind

'Es ist der 6. Juli, und ich stecke mit sechsunddreiẞig in einem zu kleinen Nachthemd meiner Mutter in dem Zimmer, das mal mein Kinderzimmer war, neben einem übergroẞen Drucker und habe immer noch meinen vollgepinkelten ausgeleierten String an. Was für ein Tag!' Die Ausgangslage dieses Romans ist alles andere als schön. Hanna, die sich eigentlich ein Leben in Berlin aufgebaut hat, wohnt plötzlich wieder wie eine Jugendliche bei ihren Eltern in Lüneburg. Bei näherem Hinsehen war ihr Leben in Berlin aber gar nicht mal so toll: ein unsensibler Trottel als Partner, illoyale Arbeitskolleginnen, oberflächliche Freundinnen. Und ein nicht verarbeitetes Trauma. Ja und jetzt sitzt sie nun wieder bei den Personen, die zum Glück immer zu ihr halten und die dennoch (besonders die Mutter) gar nicht mal so leicht zu ertragen sind. Hanna verfällt zunächst in die Rolle eines kleinen Kindes und stolpert über alle Unaussprechlichkeiten der Familie, doch nach und nach holt sie sich ihre Handlungskraft zurück.Dieses Buch hat mich zunächst durch das schöne Cover aufmerksam gemacht, weiterhin konnte ich mich (leider) relativ gut mit Hanna identifizieren. Vielleicht, aber nicht nur deswegen, konnte ich "Pause" nicht aus der Hand legen. Das Buch ist voller Cringe, Humor und manchmal auch Tragik. Es ist schonungslos ehrlich und tatsächlich sehr authentisch. Es geht um Familiendynamiken, psychische Gesundheit, Freundschaft, Befreiung und vieles mehr. Ein Roman, der unterhaltsam und tiefgründig zugleich ist und den ich unbedingt weiterempfehlen möchte.

maison.tania am 26.04.2026 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wenn das Leben keine Pause kennt

Dieses Buch hat mich auf eine sehr stille, aber eindringliche Weise beschäftigt. Es erzählt von einem Leben im Dauerlauf – immer weiter, immer schneller, immer funktionieren. Und doch ohne wirklich irgendwo anzukommen.Die Protagonistin bewegt sich durch ihren Alltag wie in einem permanenten Ausnahmezustand: zwischen Arbeit, Beziehungen und innerem Druck. Was dabei besonders spürbar wird, ist diese tiefe Erschöpfung, die entsteht, wenn man sich selbst immer wieder ausweicht. Statt hinzusehen, wird verdrängt. Statt zu fühlen, wird sich abgelenkt. Ersatzhandlungen treten an die Stelle von echter Auseinandersetzung.Auch die Beziehungsebene fand ich sehr treffend beschrieben. Dieses Festhalten an etwas, das eigentlich längst zerbrochen ist, aus Angst vor dem Alleinsein oder davor, jemandem zur Last zu fallen – das wirkt unglaublich nahbar und ehrlich. Überhaupt ist da viel Schweigen. Viel In-sich-gekehrt-Sein. Dinge, die nicht ausgesprochen werden, aber trotzdem alles bestimmen.Der Zusammenbruch wirkt dadurch fast unausweichlich. Nicht dramatisch inszeniert, sondern eher wie ein leiser, konsequenter Endpunkt eines viel zu langen Funktionierens.Besonders mochte ich die Rolle der Eltern. Sie sind da, ein Anker – und gleichzeitig zeigt sich auch hier, dass familiäre Dynamiken selten einfach sind. Nähe und Distanz liegen dicht beieinander, und nicht alles lässt sich auflösen.Ein schöner Aspekt ist für mich auch, dass Hilfe manchmal von ganz unerwarteten Menschen kommt. Leise, unspektakulär, aber genau im richtigen Moment.Sprachlich passt das Buch gut zur Geschichte: direkt, nah dran, manchmal fast schon roh. An einigen Stellen war mir der Ton jedoch etwas zu gewollt jung – gerade bei Figuren, bei denen ich mir mehr Reife gewünscht hätte. Auch die vielen Anglizismen haben mich persönlich eher gestört als bereichert.Trotzdem bleibt das Gefühl: Dieses Buch trifft einen Nerv.Denn es zeigt etwas, das viele kennen – dieses ständige Funktionieren, dieses Wegdrücken, bis es irgendwann nicht mehr geht.Und vielleicht ist genau das die wichtigste Botschaft:Dass man sich selbst nicht ewig ausweichen kann.Ein ehrliches, stilles Buch über Überforderung, Verdrängung und den Moment, in dem man gezwungen ist, hinzusehen.

joolte_hoert am 26.04.2026 10:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fünf Sterne plus

Die Geschichte hatte mich schon direkt auf den ersten Seiten eingefangen. Hanna ist 36, lebt in Berlin, ist in einer Beziehung und landet nach einem Zusammenbruch während eines Meetings im Krankenhaus. Ihr Körper zwingt sie zu einer Pause, ob sie will oder nicht. Und erst da merkt sie, wer wirklich hinter ihr steht und für sie da ist. Denn auch wenn sie viele Freunde und Bekannte in Berlin hat, so denkt doch eigentlich jeder nur an sich. Also findet sie sich kurz darauf in ihrem alten Kinderzimmer bei ihren Eltern in Lüneburg wieder. Doch mit mitte Dreißig fühlt sich das total fremd an, obwohl sie hier ja auch mal zuhause war. Aber die Zeiten haben sich geändert, obwohl... manches wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. (Ich sage nur: "Hast du gar keine Hausschuhe an? Auf den kalten Fliesen, Hanna?") Die Konversationen zwischen Mutter und Tochter, oder Vater und Tochter waren teilweise wirklich urkomisch. Und doch SO real! Ich habe sehr oft herzlich lachen müssen, weil ich mich da total drin wiedergefunden habe.Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor hat mir unglaublich gut gefallen. Wir begleiten Hanna dabei, sich selbst wieder zu finden. Vieles bleibt unausgesprochen, weil Zuhause alles totgeschwiegen wird. Denn damit lebt´s sich scheinbar besser. Aber Hanna versucht auszubrechen, aus dem Hamsterrad. Sie ist kein kleines Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau, die sehr viel erschütternde Dinge erlebt hat, und davon immernoch heilen muss. Ich kann das Debüt der Autorin uneingeschränkt empfehlen, denn es war für mich wirklich wie eine feste Umarmung und ein Buch, dass genau meinen Nerv getroffen hat. Ich bin rundum zufrieden!!⭐⭐⭐⭐⭐+ | 5 Sternen Fünf Sterne plus!

buchwelten am 25.04.2026 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolles Debüt!

Eher unfreiwillig kehrt Hanna nach einem unerwarteten und vor allem einschneidenden Zusammenbruch in ihre Heimat in Lüneburg zurück, in ihr altes Kinderzimmer, das nun als Büro für den Vater dient. Und schnell wird sie daran erinnert, wie es auch schon in ihrer Kindheit und Jugend war – eine eingefahrene Familienstruktur, in der man eher nebeneinander als miteinander lebt und in der Konflikte weggelächelt als besprochen werden. Dabei hätte Hanna genau das nun gebraucht – ein liebevolles Nest, in dem sie wieder zu sich finden kann. Mir hat dieser Debütroman wirklich gut gefallen! Es ist ein ernster Stoff, der aber durch einige schräge Momente aufgelockert wird, so dass ich zwischendurch auch schmunzeln musste. Ich konnte Hannas Schmerz und ihre Verzweiflung physisch spüren; besonders die Schilderungen ihrer Panikattacken sind Lena Kupke hervorragend und ohne falsches Pathos gelungen. Es ist schon bedrückend mitzuerleben, wie Hanna versucht, ihre Wunden zu heilen, während sie gleichzeitig gegen die Mauer des Schweigens bei ihren Eltern anrennt. Diese Einsamkeit im vertrauten Umfeld hat mich sehr bewegt.Die Charaktere sind gut gezeichnet, auch wenn die Eltern an einigen Stellen etwas stereotyp wirken; dafür aber ist ihr Zusammenspiel absolut treffend eingefangen; und obwohl überzogen dargestellt doch auch glaubhaft. Ich fand es berührend zu sehen, wie Vater und Mutter als eingespieltes Team funktionieren, solange nichts die Routine stört. Die Mutter, die jedes kritische Wort mit einem Lächeln und Geschäftigkeit wegwischt, und der eher wortkarge Vater, der in seinem eigenen Rhythmus lebt, machen es Hanna fast unmöglich, sich mitzuteilen. Auch Hannas Schwester Sara ist da nicht aners – die Familie hat nie gelernt, über Probleme zu sprechen und damit Entlastung zu schaffen. Und genau diese Unfähigkeit ist einerseits anstrengend, zugleich aber auch authentisch.Der Schreibstil ist angenehm modern, schnell und lässt sich flüssig lesen. Er fängt die Atmosphäre und vor allem die unterschiedlichen Stimmungen sehr gut ein, ist dabei aber nicht zu emotional oder gar blumig. Es gibt einige Wendungen, die ich nicht erwartet habe, nicht ganz so glaubhaft fand ich aber die Tinder-Bekanntschaft von Hanna. Das Ende habe ich dann wieder sehr gelungen empfunden - es ist versöhnlich, verliert sich aber nicht in einer unrealistischen Heile-Welt-Lösung. Es passt zur restlichen Geschichte: ehrlich, ein bisschen schmerzhaft, aber mit einem hoffnungsvollen Ausblick.

leseheli25 am 25.04.2026 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Funny cause it's true

Lena Kupke nimmt uns mit in den Albtraum aller Mittdreißiger: Wieder bei den Eltern einziehen, im alten Kinderzimmer schlafen neben einem übertrieben großen Drucker. Was ist passiert? Wir treffen Hanna, kurz nachdem sie während eines Kundenmeetings zusammengebrochen ist. Im Krankenhaus kann niemand sagen, was das Problem ist, nur kann sie nicht alleine nach Hause. Die Berliner Bubble erweist sich in praktischen Dingen als unzuverlässig, alle Freundinnen sind zu beschäftigt und selbst der eigene Freund kann sich nicht aufraffen. Da bleibt nur der Anruf bei den Eltern. Man denkt, man ist schon am Tiefpunkt der Story, doch es geht erst richtig los. Schonungslos lustig beschreibt die Autorin den Alltag der drei und das Gedankenkarussell, dem Hanna nicht entgehen kann. Worauf und auf wen kann sie sich verlassen? Wie geht's weiter? Und kann mal bitte jemand den Elefanten im Raum zur Seite schieben? Ein herrlicher Trip!

annekonrad am 23.04.2026 19:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lesenswert

Der Debütroman "Pause" von Lena Kupke habdelt von der 36 jährigen Protagonistin Hanna. Hanna wohnt im hippen Berlin und arbeitet mit im Kreativsektor. Während einer wichtigen Besprechung erleidet Hanna einen plötzlichen Zusammenbruch und wird ins Krankenhaus eingewiesen. Schon während ihres Krankenaufenthaltes stellt sie fest, dass sowohl ihre Freunde als auch ihr Freund eine sehr selbstfürsorgliche Lebenseinstellungen pflegen, in der weder Zeit noch Wille ist sich mit einer kranken Person auseinander zu setzen. Gezwungenermaßen muss sie sich von ihren Eltern abholen lassen und zieht dort auch vorerst wieder ein. In ihrem Elternhaus fällt sie zurück in die alten Dynamik, die sie wütend machen und ihr zugleich Halt geben, und so erlauben ihre Gefühle wieder zu fühlen. Und sich mit dem Erlebten auseinander zu setzen. Lange erfährt man nicht , welche Schicksalsschläge, die immer nur angedeutet werden, zu Hannahs Überforderung geführt haben. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir, die handelnden Akteure werden lebhaft beschrieben und man kann sich gut einfühlen. Gute Unterhaltung aber auch viel zum Reflektieren.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Die Vorarlbergerin
Ein warmherziger Debütroman über Selbstfindung, Familie und die Verarbeitung von Schicksalsschlägen.

01.09.2026

nordbayern.de
Das perfekte Buch für den Urlaub. Denn wer sich endlich eine Auszeit vom Alltag gönnt, versteht sofo...rt, worum es hier geht. mehr weniger

10.08.2026

Stuttgarter Zeitung
Ein warmherziges, sehr ehrliches Buch über Überforderung, familiäre Sprachlosigkeit und den langsame...n Weg zurück ins eigene Leben. mehr weniger

Sandra Belschner, 25.07.2026

Der Tagesspiegel
Süffige Zeitgeistprosa.

Denis Scheck, 01.07.2026

Brigitte
Mein Rat: Pause machen und den Debütroman von Comedian Lane Kupke lesen.

Angela Wittmann, 17.06.2026

Galore
›Pause‹ ist verschriftlicht das, was Lena Kupke beherrscht: eine dunkelbunt selbstironische Stand-up...-Comedy-Performance mit rotem Faden, verteilt auf 24 Auftritte, nur diesmal eben in Kapiteln. mehr weniger

Edda Bauer, 12.06.2026

br.de
Lena Kupke erzählt in ihrem Debütroman eine Geschichte mitten aus dem Leben. Ihre Figuren sind sehr ...authentisch gezeichnet und man findet alles, was das Herz berührt. Gleichzeitig ist immer viel Humor im Spiel, Selbstironie und Protagonisten, die man liebgewinnt. Für alle, die skurrile Geschichten mögen, die so nur das Leben schreiben kann. mehr weniger

Sabine Abel, 10.06.2026

Donna online
Der Debütroman von Autorin und Stand-up-Comedian Lena Kupke ist eines dieser Bücher, bei dem man sic...h am liebsten jeden Satz anstreichen möchte. mehr weniger

Palina Dautfest, 09.06.2026

NDR Kultur - Journal
Lena Kupke beschreibt realistisch, eindringlich und zum Teil komisch, was passiert, wenn einem Mensc...hen plötzlich der Boden unter den Füßen wegzogen wird. mehr weniger

Maren Ahring, 08.06.2026

fr.de
Ihr Blick auf das moderne Leben – auf Erschöpfung, Erwartungsdruck und die Sehnsucht nach einem Mome...nt der Stille – ist so präzise, dass man beim Lesen unwillkürlich innehält. ›Pause‹ ist kein Wellness-Roman und kein Selbsthilfebuch. Es ist Literatur, die uns beim Atemholen zusieht. mehr weniger

Sven Trautwein, 03.06.2026

WDR 2
Es ist ein Buch, das berührt und auch mal traurig ist, doch der schräge Humor sorgt für gelungenen A...usgleich. Man taucht wunderbar in die Geschichte ein und lässt diese auch nicht so leicht los. Ein ganz wunderbares Debüt! mehr weniger

Pia Patt, 02.06.2026

myself
Ein Debüt, das lange nachhallt.

01.06.2026

rbb radioeins
›Pause‹ ist teilweise extrem lustig, und beschäftigt sich dennoch mit ernsten Problemen.

Eleni Efthimiou, 01.06.2026

stuttgarter-nachrichten.de
Lena Kupke erzählt warmherzig, ehrlich und mit feinem Humor von einem erzwungenen Stillstand, der sc...hmerzhaft ist, aber auch etwas in Bewegung bringt. Ein Roman über Schwäche, Selbstfindung und die Liebe, die manchmal gerade dann auftaucht, wenn nichts mehr geht. mehr weniger

Katrin Jokic, 29.05.2026

Deutschlandfunk Nova
Das perfekte Buch für den Moment.

Lydia Herms, 22.05.2026

harpersbazaar.de
Die Dramatik dieses Buches liegt im Kleinen und im Realen. Ein echter Page-Turner.

Anna Ostrowski, 16.05.2026

Woman
Witzig und ergreifend. (…) In ihrem Debütroman überzeugt die deutsche Autorin und Stand-up-Comedienn...e Lena Kupke mit gnadenloser Ehrlichkeit und viel Humor, den sie bewusst einsetzt, „um schwierigen Themen dennoch Leichtigkeit zu geben“. mehr weniger

07.05.2026

Emotion
›Pause‹ von Lena Kupke erzählt nicht laut, sondern einfühlsam und leise davon, wie lange es braucht,... um zu heilen. Von Familiendynamiken, Hoffnung und Neuanfängen. (…) Ein Buch, das mich sehr berührt hat (…). mehr weniger

Hannah Gössmann, 01.05.2026

Zitat von Caroline Wahl zu Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Zitat von Till Reiners zu Pause: Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch?