Nach 14 Jahren scheint ein Mädchenmörder endlich gefasst. Doch Ann glaubt an die Unschuld ihres Vaters und begibt sich auf eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele …
13,00 €
(0,00 € / )
lieferbar
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 3-5 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Perfect Day
Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch. Für Fans von Psychothrillern und Leser*innen von Sebastian Fitzek, Arno Strobel, Melanie Raabe und Andreas Winkelmann
»Meine kleine Prinzessin. So allein. Du zitterst ja, du armes Ding. Komm mit mir, hab' keine Angst. Ich bringe dich an einen geheimen Ort, mein Herz, aber vorher müssen wir hier im Wald noch ein paar rote Schleifen verteilen, schau ...«
Seit 14 Jahren verschwinden Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Rote Schleifenbänder weisen der Polizei den Weg zu ihren Leichen. Vom Täter fehlt immer noch jede Spur. Eines Abends wird der renommierte Philosophieprofessor Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. »Professor Tod« titelt die Boulevardpresse. Doch Ann will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Es beginnt eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele.
»Romy Hausmann ist eine der besten Thriller-Autor*innen Deutschlands« The Sunday Times
- Kennt man seine Eltern jemals wirklich? Ein raffiniert konstruierter Psychothriller über Vertrauen, Verrat und die Macht der Gefühle
- ›Liebes Kind‹ von Romy Hausmann wurde als große Netflix-Serie verfilmt
Bibliografische Daten
3. Auflage
Romy Hausmann
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de
10 - 10 von 179 Leserstimme
Gut gelungen
Ann muss mit ansehen, wir ihr Vater für vielfache Morde an kleinen Mädchen verhaftet wird, deren Leichen nur aufgrund von roten Schleifen entdeckt wurden. Die Qual, die Ann aussteht, die Verzweiflung darüber, dass die Polizei nicht einmal weiter nach anderen Hinweisen sucht, strömt aus den ersten Seiten heraus. Sie zieht sich zurück, versteckt sich vor der Welt und dem Ruf, der nun auf ihr lastet und beginnt eine verzweifelte Suche nach anderen Tatverdächtigen. Auf dieser Reise erfährt sie viel mehr als sie je gedacht hat herausfinden zu können. Wie wird sie all die dunklen Geheimnisse verkraften, die durch ihre Suche aufgewühlt werden…?Die Dynamik der Story ist wirklich einmalig, denn die Handlung setzt sich aus Anns Perspektive der Gegenwart, kurzen Gefühlsbeschreibungen ihrer Kindheit, dem unbekannten Blickwinkel eines Täters, der ein Kind gefangen hält und dem Interview mit dem ungeklärten Schleifenmörder zusammen.Der Thriller ist stark psychologisch angehaucht und die überwiegende Sichtweise der Protagonistin verleitet den Leser natürlich erst einmal dazu, ihr zu vertrauen. Doch bald schon zeigen sich unterschiedliche Wesenszüge, verwirrende Gedankengänge und man beginnt daran zu zweifeln, ob sie Realität noch von mysteriöser Fantasie unterscheiden kann. Das hat für mich den besonderen Charme des Romans ausgemacht, da ich persönlich immer wieder zwischen Glauben und Ablehnung abwägen musste und unzählige Ideen gesponnen und wieder verworfen habe. Man leidet sehr mit der Protagonistin und spürt ihre tiefe Verzweiflung darüber, dass niemand bereit ist ihr und ihrem Vater zu helfen. Ihre Besuche in der Haftanstalt führen ihr klar vor Augen, wie sehr er unter den Umständen leidet und seine Kraftlosigkeit motiviert sie, diesen Kampf in seinem Namen zu führen. Die fortschreitende Entwicklung und die abschließenden Auflösungen waren gut ausgearbeitet und es werden letztlich Antworten auf jede Frage geliefert. Die Spannung ist konstant sehr hoch und somit hat die Story mich sehr gut unterhalten.
Professor Tod, mit roten Schleifchen... wenn "Perfect Day" plötzlich so eine ganz andere Bedeutung kriegt
Bei roten Schleifen denkt man häufig an Geschenke, doch in Romy Hausmanns Thriller "Perfect Day" ist es das genaue Gegenteil. Es sind Hinweise auf einen schmerzhaften Verlust, wenn nicht sogar das größte Unglück, das Eltern passieren kann. Der sogenannte Schleifenmörder führt Passanten oder zufällig Vorbeigekommene mittels roter Schleifen zu seinen Opfern. Seit etwa vierzehn Jahren treibt er schon in Berlin sein Unwesen. Und immer sind es Mädchen, zwischen sechs und zehn Jahren, die er an unterschiedliche, abgelegene Orte im Berliner Umland entführte und tötete. Lange tappte die Polizei im Dunkeln. Bis auf die Schleifen, die gleiche Tötungsart und ein paar Schuhabdrücke, gab es nie wirkliche Hinweise. Doch nun kommt endlich ein Stein ins Rollen, denn ein Spaziergänger will dem Mörder kurz nach seiner letzten Tat über den Weg gelaufen sein. Die Polizei fackelte nicht lange und nahm den fünfundfünfzigjährigen Anthropologen und international angesehenen Philosophieprofessor Walter Lesniak fest. Die wenigen Anhaltspunkte schienen zu passen. Für die Medien war des natürlich ein gefundenes Fressen. Sie nannten ihn das Monster oder “Professor Tod”, der barbarische Experimente an Kindern verübte, aber war es wirklich so einfach?“Hast du dich jemals gefragt, ob der Mann aus der Zeitung, das >Monster<, wie sie ihn nennen, Familie hat? Hat er, Jakob. Nämlich mich. Ich bin die Tochter des mutmaßlichen Schleifenmörders, der in den letzten dreizehn Jahren neun kleine Mädchen entführt und getötet haben soll. Ich war dabei, als sie ihn verhaftet haben…”Walter Lesniak verbrachte eben jenen Abend gemeinsam mit seiner Tochter Ann. Sie hatten Pizza bestellt und wollten gemeinsam einen netten Abend verbringen, als sich das Einsatzkommando auf ihn stürzte und abführte.Ann glaubt nach wie vor nicht an die Schuld ihres Vaters, wahrscheinlich ist sie dabei fast die einzige. Und so versucht sie nun krampfhaft nach und nach Spuren zu entschlüsseln, dem echten Mörder auf die Schliche zu kommen und die Eltern ehemaliger Opfer zu befragen… praktisch, dass sie gerade erst einen Job in einem Fastfood-Restaurant angenommen hat, bei dem, wie sich jetzt herausstellt, die Mutter eines der früheren Opfer arbeitet, ihre Freundin, die vor zig Jahren einfach so verschwand, plötzlich wieder auf der Matte steht und helfen will und ihr Freund Jakob ihr nun erst recht zur Seite steht. Wobei… vielleicht haben sie alle auch ganz andere Absichten, nicht alles scheint wie es ist, Wahnvorstellungen, Verzweiflung, Angst kreuzen ihren Weg und am Ende? Wird man ihr Glauben schenken? Wir werden es sehen oder auch nicht, denn plötzlich taucht auch vor Anns Fenster eine kleine, unschuldige Schleife auf und ein weiteres Mädchen verschwindet… What a Perfect Day, nicht wahr?“Rote Schleifenbänder, die als Wegweiser zu den Leichen dienten, und nun ein rotes Band, das an einen Trieb des alten Oleanders, auf unserer Terrasse geknotet ist. Für ein paar Sekunden stehe ich einfach nur da, starr und starrend und nicht fähig zu begreifen. Es ist wie bei einem Tsunami; sämtliche Gedanken und Gefühle ziehen sich in weite Ferne zurück, wo sie sich merterhoch sammeln, um anschließend auf mich zuzustürzen und mich niederwalzen.Dann weiß ich es plötzlich: der Mörder. Er […] war hier.”Ich finde ja an sich Romy Hausmanns Thriller schon sehr besonders und in den beiden Vorgängern Marta schläft und Liebeskind bewies sie eindrucksvoll was für durchtriebene Abgründe in den Menschen lauern und wozu Psychopathen so alles fähig sind. Und so auch hier. Ungewöhnlich fand ich zunächst die Herangehensweise, die Tochter ermittelt in einem Fall, der für die Polizei nun nach Jahren erfolgloser Suche, endlich abgeschlossen werden kann. Sie widersetzt sich einigen Vorschriften, klaut Dokumente und geht an so einigen Stellen viel zu weit und doch kommt der*die Leser*in gemeinsam mit ihr nach und nach dem ganzen Treiben und den Beschuldigungen auf die Spur. Im Zentrum der Beschreibungen stehen dabei nicht wie üblich der Täter oder die Opfer selbst, sondern die Angehörigen. Eben jene, die mit der ganzen Schuld, dem Schmerz und dem plötzlichen Verlust klarkommen mussten und sich dafür verschiedene Wege gesucht haben. Romy Hausmann zeigt hier fast schon ein buntes Potpourri aus Ausflüchten, psychischen Herausforderungen und sehr spezieller Trauerbewältigung.Anns Perspektive, die Beschreibungen einer Verführung eines Kindes bzw. die Gedanken des Täters oder der Täterin, sowie Aufnahmen von Verhörgesprächen wechseln sich während des Lesens ab. Hin und wieder werden kurze, aufgeschriebene Begriffsdefinitionen der kleinen Ann über "Schrekk", "Endschlossenheit", "Einsamkeit"… mit eingestreut. Generell ist es ein sehr lebhafter Plot, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommt und das Gefühl zwischen Angst, Beklemmung und Hoffnung auf die Lesenden überspringt. Ohne nun zu viel zu verraten, Perfect Day hat mich binnen weniger Seiten komplett in Beschlag genommen, gefordert, überrascht und das so ganz ohne große Blutrünstigkeit. Naja gut, die kurzen Beschreibungen wie die Mädchen an ihren Pulsadern aufgeschlitzt wurden und verbluteten, waren für mich, so als ungeübter Krimileser, schon recht viel, aber ansonsten habe ich die Wendungen, die sich plötzlich auftuenden Möglichkeiten und die Verfolgung schon sehr genossen und bis zum Schluss mit Ann mitgefiebert. Natürlich kann man nun an dieser oder jener Stelle sagen, dass mit Hausmann die Fantasie etwas durch ging, aber welcher Krimi oder Thriller entspricht schon hundertprozentig dem Möglichen? Für mich war es ein toller Ritt mit sehr tiefen Gedanken, neuen Blickwinkeln, vielen Abgründen und einem sehr spannenden, psychopathischen Spiel. Und vergleichend, ist es vielleicht dann sogar ihr bestes Buch. Nur schade, dass der Song “Perfect Day” nun hingegen so einen sehr grausamen Beigeschmack bekommt…
Ein düsteres Geheimnis über die eigene Wahrnehmung, der bitteren Wahrheit und geschickten Täuschungen!
In ,,Perfect Day“, dem dritten Thriller von Romy Hausmann, der am 12.01.2022 in der dtv-Verlagsgesellschaft erschienen ist, wurde ich in eine Welt menschlicher Abgründe entführt. In diesem Thriller spielen Gefühle eine sehr große Rolle. Aber was sie mit grausamen Mädchenmorde zu tun haben, das hat mir diese spannende Geschichte im Laufe der Handlung immer näher verdeutlicht. Besonders am Ende, als alle Hinweise an ihrem Platz saßen. Bis zum Schluss habe ich nicht genau herausfinden können, was wirklich gespielt wurde. Somit empfand ich diesen Psychothriller als sehr spannend, fesselnd, packend, beklemmend, wendungsreich und bis zur Aufklärung unvorhersehbar. Unterschiedliche Erzählstränge aus verschiedenen Zeiten haben für einen hohen Spannungsbogen gesorgt, die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Besonders Ann, aus dessen Perspektive den größten Teil geschrieben wird, sodass ich ihre Gedanken, Handlungen und Gefühle besonders gut nachvollziehen konnte. Sie kam für mich von Anfang an sehr authentisch und lebendig rüber. Sie hat mich auf ihre Suche nach Antworten mitgenommen, welche die abartigsten Abgründe der menschlichen Seele offenbart haben.Der Hauptkern handelt wie erwähnt um Gefühle und welche Macht sie besitzen können, um diese besser zu spüren. Dass sie einen Kick geben und süchtig machen können, wurde mir irgendwann bewusst. Welches Motiv der Schleifenmörder hatte, ob er seine Taten aus mordlustigen oder nachvollziehbaren Motiven ausgeführt hat und vor allem, wer der Täter ist, hat mich die ganze Zeit auf Trab gehalten. Die Mädchenmorde, die über all die Jahre ausgeübt worden sind, scheinen ein Ende zu haben, nachdem der Philosophieprofessor Prof. Walter Lesniak, auch „Professor Tod“ genannt, unter Mordverdacht festgenommen wurde. Seine Tochter Ann, die bei der Verhaftung, die ihr den Atem geraubt hat, mit dabei war, ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt. Deshalb ermittelt sie auf eigene Faust weiter, mithilfe von einem Journalisten, ihrer besten Freundin aus Kindheitstagen und Akten des Anwalts ihres Vaters blickt sie in einen alptraumhaften Wahnsinn. Als Ann schließlich noch rote Schleifen vor ihrem Haus entdeckt, ist sie verzweifelt und alarmiert. Auch wenn ich diese Konstellation eines angeblich unschuldigen Serienmörders schon einige Male gelesen habe, entwickelte sich die Handlung dann doch völlig anders als gedacht. Die Autorin hat einen gut durchdachten und geschickten Plot eingebaut, auch wenn „Professor Tod" die ganze Zeit über geschwiegen hat. In separaten Aufnahmen, die schon in der Zukunft spielen, konnte ich dafür schon alles über die kranken Gedanken und Fantasien des wahren Täters erfahren. Einen Zusammenhang zwischen der Gegenwart konnte ich bis zum Ende nicht herstellen. Deshalb hat Romy Hausmann mich perfekt durch ein beklemmendes Verwirrspiel geleitet, auf dessen Weg mir mache Charaktere nicht geheuer waren.Ann ist sich so sicher, dass ihr liebevoller Vater keiner Fliege etwas zu leide tun kann, denn nach dem Tod ihrer Mutter hat Lesniak sein Käferchen wohlbehütet, liebevoll und locker großgezogen. Bis zu seiner Verhaftung war das Verhältnis sehr eng. Auf ihrer Suche glaubt sie, auf der richtigen Spur des wahren Täters zu sein und es beginnt eine Zeit des Wahnsinns, die aus Täuschungen und schrecklichen Offenbarungen besteht. Liebe macht blind, das trifft auf diese Geschichte sehr gut zu.Tiefgreifende Sehnsüchte, die ein Monster formen und Gefühle, die nicht nur Handlungen steuern, bestimmen in ,,Perfect Day“ eine Identität. Psychologische Aspekte wurden in einen unterhaltsamen Thriller eingebaut, mir hat die Auflösung eines angeblichen Serienkillers und seiner verzweifelten Tochter gut gefallen. Lange war mir nicht klar, warum Lesniak ständig von Ann als Kind verlangt hat, dass sie ihre Gefühle akribisch schildert und aufschreibt. Diese spiegelten ihre Emotionen wieder und waren für den Professor immer sehr von Bedeutung. Durch den flüssigen und bildlichen Schreibstil wurde die Geschichte sehr lebendig, auch Emotionen kamen dadurch sehr gut bei mir an. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, denn mir hat ein düsteres Geheimnis über die eigene Wahrnehmung, der bitteren Wahrheit und geschickten Täuschungen sehr gut gefallen.
Ein Thriller, der mir fesselnde Lesestunden bescherte
Das ist mein erster Thriller, den ich 2022 gelesen habe und ich kann diese Geschichte wärmstens empfehlen.Und tausend Pluspunkte, der Handlungsort ist Berlin und Umgebung. @romyhausmann hat es einfach drauf, mich hat sie in die Irre geführt, wer ist den nun der Schleifenmörder? Anns Papa ? Oder doch jemand anders?An einem Donnerstag im November verändert sich Anns Leben, noch fröhlich, wartet sie mit ihrem Papa auf den Pizzaboy. Schnell holt sie noch ein paar Holzscheite. Aber was dann geschah, ein Alptraum, ihr Papa wird von Männern überwältigt...Er wird beschuldigt, er sei der Schleifenmörder, seit vierzehn Jahren verschwinden kleine Mädchen und rote Schleifen weisen den Weg zu den Leichen. Aber Ann glaubt an die Unschuld ihres Papas. Die Recherche beginnt...Ein wirklich gelungener Thriller, der mir Gänsehaut bescherte. Durch verschiedenen Zeitsträngen und verschiedenen Erzählweise, klebte ich an den Seiten. Zum einen liest man ein Interview zwischen dem Mörder und einem Journalisten im Jahre 2021, dann die WIR-Kapitel und der tatsächlichen Geschichte. Die Autorin hat es mal wieder geschafft und mich auf eine falsche Fährte gelockt, mit der Auflösung hätte ich nie und nimmer gerechnet. Ein wirklich perfekter Thriller, der mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen hat.
Rote Schleifen weisen den Weg
Zum Inhalt: Seit einigen Jahren verschwinden kleine Mädchen und werden tot aufgefunden – ihr Fundort vom Mörder markiert mit roten Bändern. Jetzt meint die Polizei, den Verantwortlichen verhaften zu können: Walter Lesniak, hoch angesehener Professor der Anthropologie. Seine Tochter Ann ist von einem Justizirrtum überzeugt und versucht, den wahren Täter zu finden. Dabei bringt sie nicht nur sich in große Gefahr.Mein Eindruck:In einer Mischung aus Erzählung und Tonbandprotokollen hält Romy Hausmann ihre Leserschaft in Atem. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende hoch, denn obwohl der Täter interviewt wird und scheinbar viel Wissen preisgibt, bleibt seine Identität im Dunkeln. So Texte zu formulieren, ist wirklich eine Kunst. Die Protagonistin Ann ist gut gezeichnet, da sie keine Lichtgestalt, sondern eine fehlbare Frau mit Ecken und Kanten ist. Einzig die Großzügigkeit der Charaktere, welche die (scheinbaren?) Verfehlungen ihres Vaters nicht auf die Tochter übertragen und ihr weiterhelfen, wirkt etwas unrealistisch. Und Unterstützer gewinnt sie viele – gegen Ann arbeitet niemand, obwohl sie sich nicht immer fair und freundlich verhält. Einige Personen haben eigene Ziele und nicht alle sind gesetzeskonform, - für einen Thriller eine unwiderstehliche Mischung. Gut auch eine Art des Epilogs nach der Aufklärung: Für jede relativ wichtige Person des Buches gibt es eine Fortschreibung ihrer Geschichte. Das rundet die Story schön ab.Mein Fazit:Sehr spannend, unerwartet und raffiniert geschrieben
Es bedarf Mut, für die wirklichen Dinge
Für Ann wird ein gewöhnlicher Donnerstagabend bei ihrem Dad zum Beginn eines nicht enden wollenden Alptraums. Walter Lesniak , ihr geliebter Vater und international renommierter Philosophie Professor wird festgenommen. Der Vorwurf: Er wird Verdächtigt, die im Laufe der letzten 14 Jahre verschwundenen und leblos aufgefundenen, zwischen 6 und 10 Jahre alten Mädchen getötet zu haben. Rote Schleifenbänder führten die Beamten zu ihren, in abgelegenen Wäldern versteckten Leichen, deswegen nannten sie ihn den Schleifenmörder. Doch nun betitelt ihn die Presse ihren Vater als „Doktor Tod“. Ann kann es nicht fassen, sie wird die Wahrheit herausfinden, koste es was es wolle und dann wird sie seine Unschuld beweisen können.„Perfect Day“ ist der mittlerweile 3. Thriller aus der Feder von Romy Hausmann. Wir begleiten Ann, die schon früh gelernt hat ihr Gefühle sehr genau zu beschreiben, auf ihrem emotionalen, spiralartigen Weg in den Abgrund. Niemand will ihr glauben, dass ihr Vater unschuldig ist denn es gibt Indizien aber eben auch nur Indizien. Sie erträgt die Situation und das Schweigen ihres Vaters zu diesen Vorwürfen nicht länger und begibt sich selbst auf die Suche nach dem wahren Mörder der kleinen Mädchen. Dabei wird sie zunehmend ungehaltener, stürzt sich Hals über Kopf in Schwierigkeiten, wägt selten die Konsequenzen ab und gerät somit oft an ihre Grenzen und menschliche Abgründe. Da ihr Vater Philosophie Professor ist, ist auch ein großer Dreh- und Angelpunkt dieses Buches sehr philosophisch geschrieben. Neben der Jagd nach der Wahrheit, geht es auch oft um Anns Gefühle, wie sie diese im Laufe ihres Erwachsen Werdens beschreibt und in welcher Konfrontation sie diese stark bzw. zum ersten Mal richtig wahrgenommen hat. Da sie hauptsächlich bei ihrem Vater, der gern Plato und andere Philosophen der Geschichte zitierte, groß geworden ist umgibt auch sie immer ein dezenter philosophischer Hauch. Genau das konnte mich an diesem Buch neben der Spannung mit am meisten begeistern konnte, da es nicht um blindes Gemetzel ging, sondern zum Teil sehr bewegend war. Das Unbehagen stieg mit jedem weiteren Kapitel und jedem Schritt, den Ann der Wahrheit näherkam, da sich bis dahin gefühlt tausend Theorien auftaten. Romy Hausmann sorgte zu dem auch immer für unerwartete, teils schockierende Wendungen. Dank des flüssigen Schreibstils und der beklemmenden Bedrängnis endlich die Aufklärung zu finden, jedoch niemandem trauen zu können, fiel es zunehmen schwer das Buch aus der Hand zu legen. Da das Buch die Entführung und Ermordung von Kindern und den Schmerz der Hinterbliebenen thematisiert, sollte man abwägen ob man sich dem gewachsen fühlt. Ich bin diesbezüglich sehr dünnhäutig, kam jedoch mit der Thematik zurecht, da nirgends zu tief oder gar blutrünstig ins Detail gegangen wurde.Fazit: ein spannendes, gut konstruiertes Buch, was mich vor allem emotional sehr mitreißen konnte.
Sehr toll!
Auf das Erscheinen des neuen Thrillers von Romy Hausmann hatte ich mich wahnsinnig gefreut. Natürlich habe ich "Perfect Day" sofort verschlungen und nur ein paar Tage dafür gebraucht.Das Cover ist sehr toll gestaltet worden und man wurde schon in das Thema eingestimmt. Die Autorin hat einen sehr tollen, flüssigen Schreibstil und man kommt leicht in die Gesichte hinein. Immer wieder wird der Leser durch clevere und rasante Wendungen auf falsche Fährten gelockt und das Ende ist überraschend. In diesem Buch geht es um Ann, eine junge Studentin, die einzige Tochter des Witwer Walter Lesniak, der unter dem dringenden Tatverdacht steht, mehrere kleine Mädchen ermordet zu haben. Ann ist von der Unschuld ihres Vaters überzeugt, will auf eigene Faust ermitteln und macht sich mit einem zwielichtigen Journalisten auf die Suche nach der Wahrheit.
Bravo!
Auf das Erscheinen des neuen Thrillers von Romy Hausmann hatte ich mich wahnsinnig gefreut, erst recht als ich das Buch bereits einen Tag vor dem offiziellen Erscheinungstermin erhielt. Natürlich habe ich "Perfect Day" sofort verschlungen und dafür die ganze Nacht durchgelesen.Zunächst einmal hat mich das Cover positiv überrascht. Es war toll gestaltet, so dass, wenn man das Buch erst nur in der Hand hielt, schon auf die Thematik eingestimmt wurde.Der Thriller handelt in erster Linie von Ann, einer Studentin, die bis vor wenigen Wochen noch ein glückliches und unbeschwertes Leben führte. Ihre Mutter starb früh, aber Ann hatte einen liebenden Vater, der ihr den Verlust so gut er konnte leichtmachte und Ann eine erfüllte Kindheit bereitete. Alles war perfekt bis zu dem Tag als das Haus ihres Vaters von der Polizei gestürmt wird und er vor Anns Augen verhaftet wird. Darauf folgt die Anklage und die öffentliche Anprangerung ein gesuchter Serienmörder zu sein, der seit Jahren kleine Mädchen entführt, sie tötet und zur Schau stellt. An diesem Tag bricht für Ann die Welt zusammen. Sie kann die Uni nicht mehr besuchen, ihre Mitbewohnerin setzt sie kommentarlos vor die Tür. Um anonym untertauchen zu können, nimmt Ann einen miserablen Job in einer Burgerbude an, wo aber zumindest ihre Personalien nicht genau geprüft werden und sie den Lohn bar kassieren kann. Denn Ann ist überzeugt von der Unschuld ihres Vaters, auch wenn alle Indizien für ihn sprechen und er jede Aussage und die Möglichkeit sich zu verteidigen verweigert…Der Plot ist sehr spannend und voller überraschender Twists, die allerdings zum Teil etwas zu sehr gewollt und zu sehr konstruiert wirken. Romy Hausmann hat sich sehr um ein überraschendes Ende bemüht und es ist ihr tatsächlich gelungen bis zum Schluss den Spannungsbogen hoch zu halten. Bravo!
Der Wahrheit auf der Spur
Seit vielen Jahren verschwinden immer wieder kleine Mädchen, der Mörder markiert den Weg zu ihren Leichen mit roten Schleifen. Als eines Abends der Vater von Ann, der renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak in ihrem Beisein verhaftet und abgeführt wird, kann diese es nicht glauben. Sie nimmt sich vor, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und begibt sich auf eine gefährliche Reise in die menschlichen Abgründe.Schon der erste Satz im Buch hat mich gefangen genommen, der restliche Absatz führte dazu, das ich sofort fasziniert war. Auch wenn die Story anfangs etwas verworren war, wurde sie mit jedem Kapitel klarer. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich einer Lösung auch nur annähernd näher kam, denn die Autorin verstand es meisterlich, mich in die Irre zu führen, auf falsche Fährten zu schicken und immer wieder aufs neue zu verunsichern. Über die Ermittlung selbst erfuhr ich nichts; hier tappte ich völlig im Dunkeln. Das war einerseits sehr frustrierend, weil bei mir das Gefühl überwog, dass ich ein Recht auf diese Informationen hätte. Ganz schön anmaßend von mir, aber auch menschlich. Andererseits trug es dazu bei, dass ich vor Neugier fast geplatzt und durch die Seiten geflogen bin, weil ich es vor Spannung kaum noch aushalten konnte. Es ging einzig und allein um Gefühle und Taten der Tochter des Hauptverdächtigen, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, blieb in meinem Ermessen.Eine Wahnsinnsstory, die ich so nicht erwartet habe. Eine Geschichte, die durch Informationen unterbrochen wurde, die ich bis zuletzt nicht ein- oder zuordnen konnte. Genial wurde ich an der Nase herumgeführt und war am Ende mehr als überrascht. Wieder einmal wurde ich perfekt unterhalten und bin begeistert. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung. Wer außergewöhnliche Thriller mag, sollte unbedingt zugreifen.
Ein spannender psychologischer Thriller mit vielen Wendungen
Inhalt: Ein ganz normaler, ja vielleicht gerade dadurch perfekter Abend: Ann ist bei ihrem Vater Walter Lesniak, einem renommierten Philosophieprofesser. Die Pizza ist bestellt, der Bote lässt noch auf sich warten, Walter ist aber trotzdem zu Scherzen aufgelegt. Doch plötzlich sieht Ann Blaulicht durch die Fenster blitzen und im nächsten Moment hat sich schon ein Einsatzkommando auf ihren Vater gestürzt. Er wird verdächtigt, für den Tod von zehn Mädchen verantwortlich zu sein. Ann kann dies nicht glauben und will durch eigene Ermittlungen die Unschuld ihres Vaters beweisen. Dabei muss sie mehrmals in die Abgründe der menschlichen Seele schauen…Persönliche Meinung: „Perfect Day“ ist ein psychologischer Thriller von Romy Hausmann. Erzählt wird „Perfect Day“ hauptsächlich aus der Ich-Perspektive von Ann, die versucht, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Die Gedankengänge Anns, die aufgrund ihrer Befangenheit nicht immer logisch sind, ihre Unsicherheit, Enttäuschung, Trauer und innere Zerrissenheit werden dabei eindrücklich deutlich. Durch diese persönliche Befangenheit weist Ann Züge einer unzuverlässigen Erzählfigur auf, sodass unklar ist, inwiefern man ihr in Bezug auf ihren Vater trauen kann. Kennt sie ihn überhaupt wirklich? Oder neigt sie dazu, ihn zu idealisieren? Neben dem Ann-Handlungsstrang existieren noch zwei kleinere Handlungsstränge. Einer dieser Handlungsstränge („Wir“) wird von einer anonymen Ich-Figur erzählt, die eine weitere Figur entführt zu haben scheint. Spannung entsteht besonders dadurch, dass man weder weiß, wer „Wir“ ist, noch sicher sagen kann, wann der Handlungsstrang überhaupt spielt (Zeitgleich zu Ann? Davor? Danach?). Die Fragen nach dem Wer dominiert auch den dritten Erzählstrang: ein 2021 stattfindendes Interview, dessen Gesprächspartner nicht genannt werden. Zur Handlung möchte ich zwecks Spoilervermeidung gar nicht so viel sagen. Nur: Sie ist durch die verschiedenen Erzählstränge und die persönliche „Vorbelastung“ Anns spannend, besitzt (große und kleine) Twiste und ist vergleichsweise unvorhersehbar. Wenig ist dabei so, wie es zunächst erscheint. Oftmals wird ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele geworfen – und das nicht nur bei der Täterfigur. Vielleicht ist „Perfect Day“ ein Stück weit zu konstruiert, insgesamt ist die Handlung aber sehr stimmig. Besonders gut hat mir auch die Ausgestaltung von „Schergel“ gefallen, einem Dorf, das Ann im Laufe ihrer Ermittlungen bereist. Die Bewohner scheinen – besonders aus der Sicht von Ann, die Großstädterin ist – leicht aus der Zeit gefallen und eine verschworene Gemeinschaft zu bilden; Privatsphäre existiert dabei kaum. Der Schreibstil von Romy Hausmann ist schnörkellos, fast schon lakonisch und sorgt so für eine beklemmende Atmosphäre, die sehr gut zur Handlung von „Perfect Day“ passt. Insgesamt ist „Perfect Day“ ein spannender psychologischer Thriller, der mit vielen unerwarteten Wendungen auftrumpft und beklemmend erzählt wird.
Pressestimmen
Meisterin des Domestic Noir.
Romy Hausmann ist eine Meisterin, die Geschichten hinter den Geschichten sichtbar zu machen.
Romy Gehrke
Man kann nicht aufhören zu lesen!
Annette Schroeder, 19.01.2022
Eine Reise in die dunkelsten Tiefen der Seele...
13.01.2022
Was Romy Hausmann im Bereich der Spannungsliteratur vorlegt, wird zum Erfolg.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Spannend und überaus lesenswert. Absolute Leseempfeh...lung. mehr weniger
Klaus Querbach, 01.07.2022
Eine Geschichte um Liebe und Loyalität. Unbedingt zu empfehlen!
Sigrun Klüger, 01.07.2022
Absolut empfehlenswert!
Tanja Bergold, 05.05.2022
Romy Hausmann weiß, wie man richtig gute Thriller schreibt. Seit dem großen Erfolg ihres Buches ›Lie...bes Kind‹ im Jahr 2019 gehört sie zur Spitze der deutschen Thriller-Riege und beweist auch in ›Perfect Day‹ wieder, dass Thriller tiefgründig sein können. mehr weniger
Mona Ameziane, 29.03.2022
Ein Thriller der Extraklasse, der es meisterhaft versteht, die Leser von der ersten Seite an zu fess...eln. mehr weniger
26.03.2022
Ein Thriller der Extraklasse, der es meisterhaft versteht, die Leser von der ersten Seite an zu fess...eln. mehr weniger
Beate Rottgardt, 23.03.2022
Die deutsche Bestseller-Autorin Romy Hausmann hat mit ›Pefect Day‹ wieder einen rasanten Thriller vo...ller Emotionen vorgelegt. mehr weniger
12.03.2022
Die deutsche Bestseller-Autorin Romy Hausmann hat mit ›Perfect Day‹ wieder einen rasanten Thriller v...oller Emotionen vorgelegt. mehr weniger
Doris Wassermann, 12.03.2022
Hausmann erzählt die peinigende Story aus der Perspektive der Tochter, raffiniert konstruiert und hö...chst beklemmend als seelischen Höllentrip, von flirrender Spannung durchzogen. mehr weniger
27.02.2022
Doch Ann wird die Unschuld ihres Vaters beweisen. Für sie und die LeserInnen beginnt eine Reise in d...ie dunkelsten Räume der menschlichen Seele. mehr weniger
19.02.2022
Romy Hausmann ist das neue Wunderkind unter den deutschen Thriller-Autorinnen!
Alex Dengler, 14.02.2022
Die Autorin schickt den Leser mit ihrem subtilen Stil auf eine Reise in die menschlichen Abgründe.
Iduna Thiedemann, 10.02.2022
Eine Reise in die dunkelsten Ecken der Seele beginnt...
01.02.2022
Das Buch ist ein absolutes Muss für Freunde des psychologischen Thrillers, aber auch Thriller-Neulin...ge können sich aufgrund der interessanten Struktur darin vertiefen. mehr weniger
Manuela Greif, 01.02.2022
Was Romy Hausmann im Bereich der Spannungsliteratur vorlegt, wird zum Erfolg.
13.01.2022
Thriller-Fans, aufgepasst!
12.01.2022