Nach 14 Jahren scheint ein Mädchenmörder endlich gefasst. Doch Ann glaubt an die Unschuld ihres Vaters und begibt sich auf eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele …
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Perfect Day
Der Spiegel-Bestseller jetzt im Taschenbuch. Für Fans von Psychothrillern und Leser*innen von Sebastian Fitzek, Arno Strobel, Melanie Raabe und Andreas Winkelmann
»Meine kleine Prinzessin. So allein. Du zitterst ja, du armes Ding. Komm mit mir, hab' keine Angst. Ich bringe dich an einen geheimen Ort, mein Herz, aber vorher müssen wir hier im Wald noch ein paar rote Schleifen verteilen, schau ...«
Seit 14 Jahren verschwinden Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren. Rote Schleifenbänder weisen der Polizei den Weg zu ihren Leichen. Vom Täter fehlt immer noch jede Spur. Eines Abends wird der renommierte Philosophieprofessor Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. »Professor Tod« titelt die Boulevardpresse. Doch Ann will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Es beginnt eine Reise in die dunkelsten Räume der menschlichen Seele.
»Romy Hausmann ist eine der besten Thriller-Autor*innen Deutschlands« The Sunday Times
- Kennt man seine Eltern jemals wirklich? Ein raffiniert konstruierter Psychothriller über Vertrauen, Verrat und die Macht der Gefühle
- ›Liebes Kind‹ von Romy Hausmann wurde als große Netflix-Serie verfilmt
Bibliografische Daten
3. Auflage
Romy Hausmann
Romy Hausmann, Jahrgang 1981, hat sich 2019 mit ihrem Thrillerdebüt ›Liebes Kind‹ sogleich an die Spitze der deutschen Spannungsliteratur geschrieben: ›Liebes Kind‹ landete auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste, mit ›Marta schläft‹ folgte 2020 ihr zweiter Bestseller. Übersetzungen ihrer Bücher erscheinen in 26 Ländern, die Filmrechte wurden hochkarätig verkauft. Romy Hausmann wohnt mit ihrer Familie in einem abgeschiedenen Waldhaus in der Nähe von Stuttgart. Auch ihr dritter Thriller ›Perfect Day‹ landete sofort nach Erscheinen 2022 auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Weitere Informationen unter www.romy-hausmann.de
13 - 10 von 179 Leserstimme
Die Morde mit den roten Schleifen
Nach 14 Jahren klicken die Handschellen. Jahrelang sind Mädchen im Alter zwischen sechs und zehn Jahren verschwunden. Der Mörder hat mit roten Schleifen der Polizei den Weg zu den Leichen gezeigt. Hinter den Taten soll der renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak stecken. Er wird in Anwesenheit seiner Tochter Ann verhaftet. Zehn Morde wirft man ihm vor. Aber Ann ist überzeugt von seiner Unschuld und will diese nun beweisen….„Perfect Day“ ist ein Thriller von Romy Hausmann.Meine Meinung:Der Aufbau ist recht komplex. Es gibt eine Vielzahl an kurzen Kapiteln und verschiedene Erzählperspektiven. Erzählt wird unter anderem im Präsens aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Ann. Eingefügt sind zudem Gesprächsprotokolle, Zeitungsartikel und Tagebucheinträge. Zeitlich springt der Thriller hin und her. Orts- und Zeitangaben helfen jedoch bei der Orientierung.Der Schreibstil ist auf den ersten Blick unauffällig, auf den zweiten allerdings gut durchdacht. Die Sprache ist authentisch und durchaus variantenreich. Sie wechselt zwischen den einzelnen Erzählperspektiven. Ann steht im Vordergrund der Geschichte. Sie und die anderen Protagonisten bleiben distanziert und sind keine Sympathieträger. Das passt jedoch zum Genre und lässt Raum für Verdächtigungen und Spekulationen.Der Thriller ist vor allem zu Beginn sehr undurchsichtig und verwirrend, aber auch atmosphärisch. Die psychologische Spannung baut sich nur langsam auf. Der Anfang war für mich ein wenig zäh. Dann aber hat mich die rund 400 Seiten umfassende Geschichte gefesselt und dank mehrerer Wendungen zum Miträtseln gebracht. Die Auflösung wirkt schlüssig und war für mich überraschend.Das Cover trifft nicht ganz meinen Geschmack, hat jedoch einen hohen Wiedererkennungswert. Der für das Genre recht ungewöhnliche Titel gefällt mir. Mein Fazit:Mit „Perfect Day“ hat Romy Hausmann einen Psychothriller geschrieben, der mich fast komplett überzeugt hat. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch der Autorin bleiben, das ich lesen werde.
Grausam und gefühlvoll
Der Wiedererkennungswert entsteht bereits durch das Cover: „Perfect Day“ von Romy Hausmann – ein Thriller aus dem Verlag dtv – mit Gänsehautgarantie.Durch die ganz eigene Schreibweise begleitet mich der Nervenkitzel von Anfang an. Auch in diesem Buch begegnet mir die zwischen den Figuren wechselnde Perspektive. Das ist zu Beginn noch etwas verwirrend, aber schon bald fängt mich das Geschehen ein und ich kann mich hineinfinden in das Seelenleben der unterschiedlichen Erzählenden.In einem Zeitraum von 14 Jahren verschwinden immer wieder Mädchen im Grundschulalter. Was sie verbindet, sind rote Schleifenbänder, die zu ihren Leichen führen – aber leider nicht zum Täter. Bis ganz plötzlich der Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak verhaftet wird. Die Polizei glaubt an seine Täterschaft. Doch seine Tochter Ann ist wild entschlossen zu kämpfen, um seine Unschuld zu beweisen.Einfach ist es nicht für Ann. Freunde, Nachbarn und Bekannte ziehen sich nach der Verhaftung ihres Vaters von ihr zurück. Aber trotzdem gibt es Menschen, die ihr helfen und sie in dieser Situation nicht allein lassen. Was in ihr vorgeht, das wirkt durch bildhafte Beschreibungen sehr realistisch. Dadurch lässt mich Romy Hausmann mitfühlen, mal wütend, manchmal aber auch ohnmächtig werden und einfach nur zusehen. Ab und zu glaube ich den wahren Täter zu kennen, doch immer wieder tauchen Fragen auf, die meine Gedanken in andere Richtungen drängen.Ich mag die Verbindung zwischen dem Cover und der Geschichte. Allein das, was entsteht, wenn ich das Buch beim Lesen in der Hand halte, ist für mich ein wichtiger Teil der Geschichte – rau, erdig, sandig ist das haptische Gefühl.Ich liebe die Art, mit der es der Autorin gelingt, mich in die Geschichte hineinzuziehen und den Psycho-Thrill spüren zu lassen. Gern gebe ich meine absolute Leseempfehlung!
Hypnotisch fesselnd
Ann muss miterleben, wie ihr über alles geliebter, stets fürsorglicher Vater, der renommierte Philosophieprofessor Walter Lesniak, verhaftet wird. Ihm wird vorgeworfen, 10 junge Mädchen ermordet zu haben. Seit Jahren verschwinden kleine Mädchen, und immer weisen rote Schleifen den Weg zu deren Leichen. „Professor Tod“ wird Ann’s Vater in der Presse genannt. Nach dem ersten Schock wird Ann klar, dass es an ihr liegt, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. In welche Hölle sie damit sich (und die Leser) bringt, muss man selbst lesend erfahren.Auch mit diesem Buch hat mir Romy Hausmann ein überaus fesselndes Leseerlebnis beschert. Im Präsens geschrieben, von Ann selbst erzählt, bleibt man stets hautnah am Geschehen. Wie bei der Autorin üblich, gibt es mehrere Perspektivwechsel, die aber nicht dazu dienen, beim Leser Verwirrung zu schaffen, sondern vielmehr immer tiefer in das Seelen- und Gefühlsleben des Betreffenden hineinführen, sich geradezu in sie hineinbohren. Besonders geschickt empfand ich die eingestreuten, von der 7-jährigen Ann notierten kindlich-analytischen Erklärungen zu verschiedenen Gefühlswahrnehmungen. Gekonnt auch, wie viele der jeweiligen Kapitelenden einen Blick gewähren auf Unerwartetes und Schreckliches und zum sofortigen Weiterlesen zwingen. Viele Fragen eröffneten sich mir beim Lesen: Steuern Gefühle unser Leben? Und was ist, wenn nicht? Schreiben wir alle unser Leben in der Erinnerung so um, dass es „passt“? Ist das Böse vererbbar oder eine bewusste Entscheidung oder gar Zufall? Es gibt für dieses Buch wahrlich keinen besseren Leitsatz als den von René Décartes: „Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.“Fazit: Ein Psychothriller der besonderen Art, der mir ein hypnotisch fesselndes Leseerlebnis bescherte.
Rasante Plottwists und eine grausame Wahrheit
„Man kann nur verlieren, wenn man versucht, den Sinn im Wahnsinn zu finden“ (eBook: 92 %)Worum geht’s?Als Anns Vater verhaftet wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Er soll der Schleifenmörder sein, der seit 14 Jahren kleine Mädchen auf grausame Art verschleppt und ermordet. Ann macht sich auf, den wahren Mörder zu finden und die Unschuld ihres Vaters zu beweisen – eine Jagd, bei der sich schreckliche Abgründe auftun.Meine Meinung:„Perfect Day“ von Romy Hausmann (dtv, Januar 2022) ist ein Thriller, der es in sich hat! Zunächst das Cover: Einfach gehalten und doch so intensiv, dass man direkt nach dem Buch greifen und es öffnen möchte. Dann der Schreibstil: Romy Hausmann erzählt aus unterschiedlichen Sichten. Einmal die Wir-Sicht: Der vermeintliche Täter, der mit den kleinen Mädchen spricht, absolut gruselig. Dann das Interview, das uns langsam immer weiter in das Wieso und Weshalb führt und zuletzt die Geschichte selbst, gespickt mit Metaphern, die so genial wie grausam sind. Die Aufsätze der kleinen Ann, die unterschiedliche Gefühle beschreibt. Schon lange nicht mehr habe ich ein Buch gelesen, das mich allein vom Schriftbild her so fasziniert und gefangen genommen hat!Ann, sie ist die Hauptprotagonistin. Sie versucht alles, um die Unschuld ihres Vaters zu beweisen. Einerseits ist sie eine absolute Katastrophe, andererseits eine starke Frau. Ich kann nicht sagen, dass sie mir sympathisch ist. Sie ist eine ganz eigene Person, die aber genauso sein muss. Und sie ist die, die am meisten zu gewinnen hat und am meiste verlieren kann. Ich fand es spannend, ein Buch zu lesen, das nicht nur Täter und Opfer beleuchtet, sondern auch Familienangehörige. Wie grausam muss deren Realität sein! Sie gehen bei dem Ganzen immer irgendwie unter. Dabei leiden sich sicher genauso mit, wenn ihnen die schreckliche Wahrheit bewusst wird. Dann Jakob, der Journalist, der Ann begleitet. Auch er ein sehr authentischer Charakter. Aber am Besten gefallen hat mir wohl die Figur der Nathalie – ihre Darstellung war mehr als genial! Irgendwann hat alleine ihr Namen Gänsehaut verursacht! Ein absoluter Alptraum!Und von der ersten Seite an waren wir mitten drin in der Geschichte. Allein, wie die Autorin es geschafft hat, von Anfang bis zum großen Finale alles aufzubauen, ständig die Richtung zu wechseln, uns LeserInnen in die Irre zu führen. Dinge, die am Anfang so klar erschienen, waren am Ende ganz anders. Es gab Wendungen ohne Ende. Ich war mitgerissen und hin- und hergerissen. Es war einfach unglaublich! Dann das Krankheitsbild der Alexithymie, bei der ein Mensch keine Gefühle verspüren kann - ich hatte noch nie davon gehört aber es hat so viel erklärt. Es ist das erste Buch, das ich von der Autorin lese und zuvor war mir die Autorin unbekannt. Von daher ist sie für mich in diesem Jahr die erste positive Zufallsüberraschung und hat durchaus das Potenzial, sich zu einer Lieblingsautorin zu entwickeln!Fazit:Mit „Perfect Day“ hatte Romy Hausmann mich von der ersten Seite an. Allein der Schreibstil, die Sprünge zwischen den Wir-Kapiteln, den Interviewaufzeichnungen und der eigentlichen Geschichte, das Ganze gespickt mit genialen philosophischen Metaphern, war einfach der Hammer! Ein ganz eigenes Wort-Niveau das absolut mitreißend zu lesen war. Und auch der Fall selbst, es war spannend, es ging unter die Haut, man wusste nicht mehr, was ist richtig und was ist falsch. Die Charaktere, nicht nur Ann, sondern vor allem Nathalie, haben mich begeistert. Absolut kranke und verstörte Bilder, die zugleich total außergewöhnlich, gruselig und faszinierend waren.5 Sterne von mir und eine absolute Leseempfehlung, die Autorin war für mich persönlich DIE Entdeckung des Jahres!
spannend und gut ausgearbeitet
wurde verhaftet, da die Polizei ihn für den „Schleifenmörder“ hält. Ihr Vater, der sich seit dem frühen Krebstod ihrer Mutter hervorragend um sie gekümmert hat, soll über ein Jahrzehnt lang junge Mädchen entführt und getötet haben. Unmöglich! Ihr Vater ist wie gelähmt und schweigt zu den Vorwürfen und auch der Anwalt erscheint eher unmotiviert. Daher ist es an Ann Beweise zu finden, die ihren Vater entlasten oder der Polizei einen anderen Tatverdächtigen präsentieren und sie hat auch schon einen ersten Ansatz.Da ist er, der dritte Thriller von Romy Hausmann und allein vom Cover her sofort als einer ihrer Romane identifizierbar. Es gefällt mir sehr, wie diese aufeinander abgestimmt sind. Hausmann bedient sich verschiedener Erzählperspektiven. Der Großteil des Romans wird aus Anns Sicht geschildert. Sie ist eine Ich-Erzählerin, bei der man nicht einhundertprozentig weiß, ob sie tatsächlich glaubwürdig ist. Manches spielt sich nur in ihrem Kopf ab, anderes wird durch Rückblenden erzählt, aber über allem steht ihre Enttäuschung und Wut der Polizei gegenüber, dass sie den Falschen in Untersuchungshaft haben und ihr fester Vorsatz für ihren Vater die Wahrheit herauszufinden.Des Weiteren gibt es Interviews mit dem Täter. Hierbei weiß man weder, wer die Kinder umgebracht hat, noch wer der Interviewer ist. Als drittes gibt es Kapitel, die aus der Sicht des Täters geschildert werden und einige Einblicke in seine gestörte Psyche geben.Die Autorin hat viele unerwartete Wendungen eingebaut. Es gibt einige Verdächtige, reine Indizien, stichhalte Beweise, falsche Vermutungen, gestörte Psychen, Wut, Trauer, Angst, Gewalt und Krankheit. Alles wird zu einer interessanten Geschichte verwoben, bei der man lange nicht weiß, wem man trauen kann und was man glauben darf. Gegen Ende wird alles stimmig aufgelöst und auch dort hat Hausmann noch Überraschungen parat.Fazit: Der Roman hat mich richtig gut unterhalten. Besonders die Ungewissheit, dass man selbst nie wusste, wer der Täter ist, ob man Ann glauben kann und wie der Roman ausgehen wird, machen es zu einem spannenden Lesevergnügen. Trotzdem hat es für mich nicht ganz zu fünf Sternen gereicht, auch wenn ich leider nicht begründen kann, was mich gestört hat oder was ich mir anders gewünscht hätte.
Verstand und Gefühl
Was für ein großartiger Thriller! Ich habe Perfect Day tatsächlich innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Romy Hausmann schreibt unglaublich fesselnd. Ich hatte nach nahezu jedem Kapitel den Drang unbedingt weiterlesen zu müssen. Einfach richtig großartig! Ann ist die Protagonistin dieses genialen Pageturners. Anns Mutter ist an Krebs verstorben als Ann noch ein Kind war. Und so ist Ann wohlbehütet bei ihrem geliebten Vater, einem renommierten Universitätsprofessor, aufgewachsen. Als Anns Vater wegen des Mordes an 10 Mädchen - allesamt Kinder im Volksschulalter - verhaftet wird, bricht für Ann eine Welt zusammen. Es ist eine blutige Mordserie, die sich über einen Zeitraum von 14 Jahren erstreckt und deren Spuren zu Anns Vater führen. Dieser verweigert jedoch jegliche Aussage. Aber Ann ist von der Unschuld ihres Papas überzeugt und sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Was dann alles passiert, ist ziemlich nervenaufreibend, wendungsreich und hat mir mehrmals den Boden unter den Füßen weggezogen.Romy Hausmann hat eine unglaublich einnehmende Art zu schreiben und ich fand den Aufbau des Buches einfach nur mitreißend und genial. Das Buch ist zum einen aus der Sicht von Ann geschrieben. Dazwischen sind Rückblenden aus Anns Kindheit eingestreut, die sich wie Auszüge aus einem Tagebuch lesen. Diese wechseln sich mit Kapiteln ab, die mit "Wir" betitelt sind, die märchenhafte Elemente in die Handlung einbringen und bei denen sich erst im Laufe der Handlung erschließt, um wen es geht. Besonders spannend fand ich zudem die eingestreuten Interviews mit dem Täter, die mir einen kalten Schauer über den Rücken haben laufen lassen. Als ich zwischen Anns Recherchen und den weiteren Blickwinkeln hin und her gewechselt bin, wusste ich teilweise nicht mehr wo mir der Kopf steht. Ann ist ein schwieriger Charakter. Sie ist von ihrer Mission überzeugt und in ihrer Meinung festgefahren. Für Ann kann nur einer die Morde begangen haben. Und zugegeben, ihre Theorien sind schlüssig. Und doch blitzt immer wieder ein Zweifel durch. Oftmals verschiebt sich auch die Realität und so wie Ann war auch ich mir nicht mehr sicher was Traum oder Trugbilder waren und was sich wirklich zugetragen hat. Ich hab eine Theorie nach der anderen aufgestellt, nur um sie alle wieder zu verwerfen. Habe geglaubt zu wissen, wer hinter den Morden steckt, nur um dann resigniert festzustellen, dass das gar nicht sein kann, um wenige Kapitel später, aber genau wieder diese Person vor Augen zu haben.Romy Hausmann hat mich mehrfach auf falsche Fährten gelockt und ich wusste wirklich bis zum Schluss nicht wer bzw. welches Motiv hinter den grausamen Morden an den kleinen Mädchen steckt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es gab nochmal richtige Schockmomente. Die Auflösung selbst ist ernüchternd, nahezu simpel im Hinblick auf das vorhergegangene Verwirrspiel, aber absolut passend. Für mich ist Perfect Day ein ganz großes Highlight im Thrillerbereich. Wenn du gerne in diesem Genre liest und dich die Thematik "Kindermorde" nicht triggert, dann musst du Perfect Day einfach lesen. FazitMitreißend, mit Sogwirkung und unglaublich vielen unvorhersehbaren Wendungen. Ein meisterhaftes Verwirrspiel, bei dem sich Traum und Wirklichkeit oftmals vermischen und die Realität verschoben wird. Perfect Day ist ein genial konstruierter Thriller, den man meiner Meinung nach gelesen haben muss. Für mich ist das Buch ein Jahreshighlight, aber Achtung: Triggerwarnung wegen Kindermorden.
Sehr spannender Thriller
Seit vierzehn Jahren passieren Mädchenmorde nach dem selben Muster. Der Weg zu der Leiche ist mit roten Schleifen versehen. Die Polizei steht vor einem Rätsel, wer der Täter ist. Bis eines Abends die Polizei den bekannten Philosophieprofessor und Anthropologen Walter Lesniak verhaftet. Seine Tochter Ann kann sich überhaupt nicht vorstellen, dass ihr Vater der Täter ist und will die Unschuld ihres Vaters beweisen. Dieses Buch war für mich purer Nervenkitzel. Die Autorin verstand es eine außerordentliche Spannung zu erzeugen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mit Sogwirkung geschrieben. Teilweise wird das Geschehen in der Ich-Perspektive von Ann geschildert. Die Autorin wechselt die Zeitebenen und führt den Leser häufig auf falsche Fährten. Die Auflösung ist sehr überraschend. Sehr spannender und fesselnder Thriller.
Perfekter Einstieg
Man hört ja viel Gutes über Romy Hausmann und ihre Thriller, weshalb ich mich entschieden habe mit “Perfect Day” herauszufinden, was hinter dem Lob steckt. Perfect Day thematisiert das Verschwinden von Mädchen im Alter von 6-10 Jahren. Seit dem ersten Fall vor 14 Jahren tauchen immer mehr Leichen auf und der Täter ist auch 14 Jahre später noch immer unbekannt. Doch plötzlich scheint ein Täter gefunden zu sein. Der renommierte Anthropologe Walter Lesniak wurde verhaftet, weil er des Mordes an zehn Mädchen beschuldigt wird. Seine Tochter Ann, die bei der Verhaftung anwesend war, glaubt an die Unschuld ihres Vaters und versucht diese zu beweisen. Bereits das Cover ist ansprechend. Schlicht gehalten und doch passend für einen Thriller. Auch die anderen Werke der Autorin haben ähnlich gestaltete Cover, weshalb die Werke gut zusammenpassen. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und kreiert eine Spannung, die das gesamte Werk hinüber gehalten wird. Die Kapitel aus verschiedenen Perspektiven sorgen für abwechslungsreiche Einblicke und tragen zum Aufrechterhalten der Spannung bei. Ich kann verstehen, wieso Romy Hausmann sie viel Lob für ihre Werke erhält und werde mich mit Freude an weitere Thriller der Autorin machen.
Vollgepackter Thriller mit unvorhergesehenen Wendungen
In Berlin treibt der sogenannte Schleifenmörder sein Unwesen. Der Polizei gelingt es diesen zu ermitteln und festzunehmen. Es handelt sich um einen bekannten Universitätsprofessor. Seine Tochter, Ann, will aber nicht einfach hinnehmen, dass ihr Vater die Taten begangen haben soll und beginnt ihre eigenen Nachforschungen. Dadurch verstrickt sie sich in ein kompliziertes Konstrukt von Gefühlen und immensen psychiatrischen Fragestellungen.Der Thriller „Perfect Day“ stammt aus der Feder von Romy Hausmann. Die Autorin war mir bis jetzt noch nicht bekannt, allerdings ist dies bereits ihr dritter Thriller. Das Cover finde ich angenehm gestaltet und nicht zu überladen. Es lädt dazu ein, die Geschichte näher zu betrachten. Der Sprachstil ist modern und damit gut verständlich. Dagegen ist der Schreibstil der Autorin zunächst gewöhnungsbedürftig, da sie unwahrscheinlich viele Informationen in Nebenkapitel verpackt bzw. aus Perspektiven betrachtet, die der Leser noch nicht sofort zuordnen kann. Dieser Schreibstil hat aber durchaus seinen Reiz. Es baut sich eine gewisse Grundspannung auf. Durch den schnellen Wechsel der Kapitel und durch den Wechsel zahlreicher Gefühlslagen bei der Protagonistin Ann (manche Vorgänge spielen sich in ihrem Kopf ab, die man aber als Leser erstmal zuordnen muss – wiederum andere gehen auf Erfahrungen aus der Kindheit zurück) fragt man sich unweigerlich als Leser, was eigentlich tatsächlich wahr ist oder was eventuell eine Wahnvorstellung. Diese Kombination finde ich äußerst gelungen, denn es verwirrt den Leser auf der Suche nach dem Guten oder dem Bösen. Obwohl es mir sonst meistens gelingt einen Voreindruck oder eine Vorahnung zu haben, was hinter der Sache steckt, wurde ich hier am Ende des Buches überrascht. Die Autorin betreibt ein sehr gutes Verwirrspiel. Wie gerne habe ich mit Ann mitgefiebert und ihr nur das Beste gewünscht – genauso verwirrt war ich über die einzelnen Puzzleteile des Buches (in diesem Fall verschiedene Kapitel und Einschübe), die erst zum Ende hin irgendwann Sinn ergeben und zusammenpassen. Das Buch und seine Geschichte blicken tief in die menschliche Psyche und geben einen Eindruck darüber, zu was Menschen fähig sein können. Interessant ist außerdem, dass es sich hier nicht um den typischen Gruselthriller handelt, sondern dieser eine sehr komplexe Geschichte und Suche nach der Wahrheit beinhaltet. Das macht das Buch ebenfalls anspruchsvoll. Meiner Meinung nach ist das Manko des Buches, dass am Anfang die Geschichte sehr zäh ist, man muss zunächst am Buch dranbleiben und sich nicht bereits am Anfang durch dieses Durcheinander abschrecken lassen. Spätestens ab der zweiten Hälfte nimmt das Buch sehr an Fahrt auf und natürlich muss man einfach wissen, wie dann die Geschichte ausgeht. Bisweilen wirken manche Stellen überzogen und zu sehr gestellt, auch Kommissar Zufall war mir persönlich etwas zu oft dabei. Dennoch ziehe ich aus dem Buch ein positives Fazit, da ich doch noch einige Zeit länger über diese Geschichte nachgedacht habe. Sie ist lesenswert und zudem lehrreich – spannend zum Schluss natürlich auch. Ich vergebe daher gute 4 Sterne und kann das Buch jedem ans Herz legen, der auf anspruchsvolle Thriller steht.
Spannend, aber nicht Hausmann´s bester Thriller!
Da ich die ersten beiden Bücher "Liebes Kind" und "Marta schläft" von Hausmann nahezu verschlungen habe, war mir sofort klar, dass ich auch dieses neueste Werk von ihr unbedingt lesen MUSS.Jetzt sitze ich hier und arbeite an einer Rezension, die mir wirklich unheimlich schwer von der Hand geht. Ich habe "Perfect Day" vor zwei Tagen beendet, doch ich noch immer nicht ganz sicher, was ich davon halten soll. Die Tatsache, dass ich die zweite Hälfte in einem Rutsch gelesen habe, spricht definitiv für sich, doch trotzdem sind einige Aspekte und Situationen nicht richtig rund bzw. logisch. Aber erstmal der Reihe nach:Ann ist verzweifelt. Ihr Vater im Gefängnis sitzt. Ausgerechnet er soll der berühmte Schleifenmörder sein, der bereits seit 14 Jahren Mädchen im Alter zwischen 6 und 10 Jahren verschwinden lässt und sie umbringt. Ann ist überzeugt von seiner Unschuld, doch ihr Vater schweigt zu den Vorwürfen.Der Schreibstil ist locker, leicht verständlich und nach den ersten Kapiteln steigt auch die Spannung. Ich konnte mich also problemlos von der ersten Zeile an von diesem Buch abholen und nach und nach auch begeistern lassen.Ann, die Hauptprotagonistin, würde glaube ich im wahren Leben nicht unbedingt meine beste Freundin werden können. Warum, kann ich gar nicht genau benennen, ich bin einfach nicht so richtig warm geworden mit ihr. Der Journalist Jacob, der sich allerdings erst nach der Hälfte des Buches unfreiwillig outet, ist mir da schon eher sympathisch.Die Geschichte wird zum größten Teil aus Sicht von Ann erzählt. Zwischendurch gibt es immer mal wieder Einblicke über ihre Gefühlswelt, als sie selber etwa 7 Jahre alt war. Wozu diese Ausführungen gut sein sollen, hat sich mir nicht so ganz erschlossen. Sie haben mich zwar nicht gestört oder vom Weiterlesen abgehalten, doch weiter gebracht haben sie mich definitiv auch nicht.Außerdem muss ich sagen, dass ich beim Lesen ziemlich auf der Hut war. Ich habe alles und jeden verdächtigt, sämtliche Aussagen oder Situationen analysiert und mehr als einmal daran gezweifelt, ob Ann selbst nicht vielleicht die Täterin sein könnte.Das Interview, das wir zwischen den einzelnen Kapiteln zu lesen bekamen, war anfangs recht langweilig, doch je weiter das Buch voran schritt, desto mehr Sinn machte es.Anfangs habe ich bereits erwähnt, dass sich manche Passagen für mich nicht ganz logisch bzw. rund anhören. Was z. B. ist mit Ann´s Nachbarin und ehemaliger bester Freundin passiert, nachdem ins Krankenhaus eingeliefert worden ist? Sie hat zwar überlebt, doch wie ging es dann weiter mit ihr? Viel haben wir hier leider nicht mehr in Erfahrung bringen können. Und warum lässt Jacob sich überwältigen und in Ann´s Kofferraum einsperren, um am nächsten Tag dann doch gemeinsame Sache mit Ann zu machen? Wie hat es Ann überhaupt geschafft, ihn in den Kofferraum zu sperren? Selbst wenn sie ihn im Haus überwältigt hat, so ist es doch nicht so einfach, Jacob dann auch irgendwie ins Auto zu bekommen oder?Um nicht zu spoilern, kann und möchte ich jetzt und hier nicht all zu viel über die "Auflösung" schreiben, doch eines möchte ich definitiv los werden: Die Erklärung hat mir irgendwie nicht gereicht!Richtig an die Nieren gegangen ist mir die Geschichte von Nathalie. Wenn ich darüber nachdenke, bekomme ich auch Tage später noch eine Gänsehaut. Wie krank kann eine menschliche Psyche werden?Alles in allem hat mir dieses Buch gut gefallen, doch die eben angeführten Kritikpunkte bringen mich dazu, hier einen Stern abzuziehen. Nichts desto trotz habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen und kann es daher definitiv weiter empfehlen.
Pressestimmen
Meisterin des Domestic Noir.
Romy Hausmann ist eine Meisterin, die Geschichten hinter den Geschichten sichtbar zu machen.
Romy Gehrke
Man kann nicht aufhören zu lesen!
Annette Schroeder, 19.01.2022
Eine Reise in die dunkelsten Tiefen der Seele...
13.01.2022
Was Romy Hausmann im Bereich der Spannungsliteratur vorlegt, wird zum Erfolg.
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Spannend und überaus lesenswert. Absolute Leseempfeh...lung. mehr weniger
Klaus Querbach, 01.07.2022
Eine Geschichte um Liebe und Loyalität. Unbedingt zu empfehlen!
Sigrun Klüger, 01.07.2022
Absolut empfehlenswert!
Tanja Bergold, 05.05.2022
Romy Hausmann weiß, wie man richtig gute Thriller schreibt. Seit dem großen Erfolg ihres Buches ›Lie...bes Kind‹ im Jahr 2019 gehört sie zur Spitze der deutschen Thriller-Riege und beweist auch in ›Perfect Day‹ wieder, dass Thriller tiefgründig sein können. mehr weniger
Mona Ameziane, 29.03.2022
Ein Thriller der Extraklasse, der es meisterhaft versteht, die Leser von der ersten Seite an zu fess...eln. mehr weniger
26.03.2022
Ein Thriller der Extraklasse, der es meisterhaft versteht, die Leser von der ersten Seite an zu fess...eln. mehr weniger
Beate Rottgardt, 23.03.2022
Die deutsche Bestseller-Autorin Romy Hausmann hat mit ›Pefect Day‹ wieder einen rasanten Thriller vo...ller Emotionen vorgelegt. mehr weniger
12.03.2022
Die deutsche Bestseller-Autorin Romy Hausmann hat mit ›Perfect Day‹ wieder einen rasanten Thriller v...oller Emotionen vorgelegt. mehr weniger
Doris Wassermann, 12.03.2022
Hausmann erzählt die peinigende Story aus der Perspektive der Tochter, raffiniert konstruiert und hö...chst beklemmend als seelischen Höllentrip, von flirrender Spannung durchzogen. mehr weniger
27.02.2022
Doch Ann wird die Unschuld ihres Vaters beweisen. Für sie und die LeserInnen beginnt eine Reise in d...ie dunkelsten Räume der menschlichen Seele. mehr weniger
19.02.2022
Romy Hausmann ist das neue Wunderkind unter den deutschen Thriller-Autorinnen!
Alex Dengler, 14.02.2022
Die Autorin schickt den Leser mit ihrem subtilen Stil auf eine Reise in die menschlichen Abgründe.
Iduna Thiedemann, 10.02.2022
Eine Reise in die dunkelsten Ecken der Seele beginnt...
01.02.2022
Das Buch ist ein absolutes Muss für Freunde des psychologischen Thrillers, aber auch Thriller-Neulin...ge können sich aufgrund der interessanten Struktur darin vertiefen. mehr weniger
Manuela Greif, 01.02.2022
Was Romy Hausmann im Bereich der Spannungsliteratur vorlegt, wird zum Erfolg.
13.01.2022
Thriller-Fans, aufgepasst!
12.01.2022