Der erste Fall für Julia Malmros und Kim Ribbing führt von einer Schäreninsel nach Shanghai und Kuba, von der Helligkeit eines Sommertages bis ins dunkelste Verlies. Und das ist nur der Anfang …
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Refugium
»Einfach großartig, wie John Ajvide Lindqvist mit seinem glitzernden Monstertruck in die Krimilandschaft donnert.« Aftonbladet
Ein explosives Ermittler-Duo. Sie: Expolizistin und Krimiautorin im Karrieretief. Er: ein Hacker mit gequälter Seele. Sie ziehen einander an. Sie stoßen einander ab, aber sie müssen einander vertrauen.
Ursprünglich sollte Kim Ribbing, der die Spuren eines tiefen Traumas in sich trägt, die ehemalige Polizistin Julia Malmros bei Recherchen unterstützen. Doch dann erschüttert ein Verbrechen das sommerliche Leben in den Schären.
Mittsommer. Der längste Tag. Die dunkelste Nacht
Nicht weit von Julias Ferienhaus werden die Gäste eines Mittsommerfests grausam hingerichtet. Nur Astrid Helander, der Tochter der Familie, gelingt es, sich zu retten. Aber das junge Mädchen ist verstummt. Für Julia ist die Zeit gekommen, zu handeln.
Mit Gespür für dichte Atmosphäre und die psychologischen Feinheiten seiner Figuren schreibt John Ajvide Lindqvist einen vielschichtigen Thriller, der unter die Haut geht.
Während Kim sich auf die Spur der Täter setzt und ihnen im World Wide Web und rund um den Globus folgt, nutzt Julia ihre Kontakte zur Kriminalpolizei. Ausgerechnet ihr Exmann Johnny ist mit den Ermittlungen betraut. Wer steht hinter den Auftragskillern? Und was hat Kim Ribbing zu verbergen, der immer wieder im Alleingang arbeitet?
Für alle Fans der Millenium-Reihe und Leser:innen von skandinavischer Spannung.
Der Nr. 1 Bestseller aus Schweden
Bibliografische Daten
1. Auflage
John Ajvide Lindqvist
JOHN AJVIDE LINDQVIST, geboren 1968, wuchs in einem Stockholmer Vorort auf und verdiente sein Geld zunächst als Zauberer, bevor er sich dem Schreiben widmete. Mit seinem Debütroman ›So finster die Nacht‹ gelang ihm auf Anhieb der internationale Durchbruch. Der Stoff wurde in Hollywood verfilmt. Lindqvists Geschichten und Romane erscheinen in 25 Ländern und wurden vielfach ausgezeichnet.
Ricarda Essrich
Ricarda Essrich, geb. 1976, studierte in Köln Skandinavistik und Linguistik. Heute lebt und arbeitet sie als Fach- und Literaturübersetzerin in Düsseldorf und überträgt sowohl Romane als auch Sachliteratur aus dem Schwedischen, Norwegischen und Dänischen ins Deutsche.
Franziska Hüther
Franziska Hüther, geboren 1988, lebt als freie Übersetzerin aus dem Dänischen, Schwedischen und Norwegischen im Odenwald bei Darmstadt. Sie hat u. a. Werke von Kim Faber & Janni Pedersen und Marianne Kaurin ins Deutsche übertragen.
16 - 10 von 155 Leserstimme
Einfach nur sehr spannend.
Dieses Buch habe ich am Wochenende komplett durchgelesen, da ich es vor lauter Spannung nicht aus der Hand legen konnte. Mit 'Refugium' ist Lindqvist ein gelungener Auftakt zur 'Stormland-Triologie' gelungen. Auf die weiteren Bücher bin ich sehr gespannt. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, schlicht und doch sticht es ins Auge.Auf einer Schäreninsel gibt es an Mittsommer einen brutalen Mord mit mehreren Toten und nur die Tochter eines reichen Unternehmers überlebt. Die Ex-Polizistin Julia Malmros und der Hacker Kim Ribbing sind die Zeugen und Hauptcharaktere in diesem Thriller und sehr interessante unterschiedliche Persönlichkeiten. Die Kapitel sind kurz und die wechselnden Perspektiven sorgen für eine spannungsgeladene Geschichte. Wie schon eingangs geschrieben, kann man dieses Buch nur schwer unterbrechen.
Nordic Crime at its best
Die Kapitel sind angenehm kurz und viele verschiedene Perspektiven wechseln sich ab. So wird es nie langweilig und die Handlung wird vorangetrieben. Der Schreibstil ist sachlich und erinnert mich etwas an die Millennium-Saga von Stieg Larsson, die direkt im Buch vorkommt. Bei den Hauptfiguren Kim und Julia sehe ich einige Parallelen zu Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander (vom Geschlecht einmal abgesehen), aber sie waren subtil und haben mich nicht gestört. Kim und Julia sind freiheitsliebende, eigenwillige Persönlichkeiten und für mich wurde sehr glaubhaft geschildert, wie sie zu einem sehr unkonventionellen, aber effizienten Team zusammengefunden haben. Die Handlung beginnt rasant und wird logisch aufgebaut. Mir hat es sehr gut gefallen, es war immer spannend und ich wollte das Buch nie zur Seite legen. Mein erster Lindqvist war sicher nicht der letzte und ich kann ihn uneingeschränkt empfehlen.
Spannend
Schweden zum Mittsommer. Auf einer kleinen Insel geschieht ein Sechsfachmord. Nur die jugendliche Tochter überlebt mit viel Glück. Zufällig sind auf einer Nachbarinsel die Autorin und Ex-Polizistin Julia und ihr Gast, der junge Hacker Kim. Die Untersuchung des Falles leitet zufällig der Ex-Mann von Julia. So arbeiten alle mehr oder weniger zusammen und die Spuren führen nach Shanghai und nach Kuba…Das Buch ist über weite Strecken sehr vielschichtig und sehr spannend. Der Anfang hat mich sehr amüsiert, als es darum ging, die Millenium-Reihe fortzuführen. Die Idee, die handelnden Personen einfach umzudrehen, fand ich gut. Umso mehr, als im Buch das eigentlich dann fortgeführt wurde in Person von Julia und von Kim. Normalerweise mag ich es nicht, wenn in einem Krimi oder Thriller sehr viel Privates einfließt. doch hier war es passend. Die Personen sind sehr interessant. Die volle Punktzahl gibt es allerdings deswegen nicht, weil Kim selbst ein Täter ist. Auch wenn ich seine Gründe verstehe, gefällt mir Selbstjustiz nicht. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Skandi deluxe!
Mit 'Refugium' hat Lindqvist nicht nur einen gelungenen Auftakt zur Stormlamd-Trilogie geschaffen, er hat ein Ausrufezeichen gesetzt!Ganz bewusst wird sowohl inhaltlich als auch stilistisch eine Verbindung zu Stieg Larssons 'Millenium'-Trilogie geschaffen. Für mich persönlich jedoch auf einem höheren Niveau und mit einer spannenderen Protagonisten-Konstellation! Die beiden Charaktere, Julia Malmros und Kim Ribbing, sind so facettenreich und mit spannender Vita skizziert, dass sie und ihre unorthodoxe Beziehung zueinander den eigentlichen Fall ein wenig in den Hintergrund treten lassen. Doch auch dieser, Ländergrenzen übergreifend und politisch angehaucht, ist intelligent konstruiert. Kurze Kapitel, temporeiche Szenen und wechselnde Perspektiven sorgen für eine durchgehend hohe Spannungskurve, vor allem jedoch für eine Sogwirkung mit Suchtpotenzial. 500 Seiten, die nur so dahinfliegen!
Supergute Spannung
Ich habe das Buch tatsächlIch in zwei Tagen ausgelesen, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Zunächst großes Kompliment für das gelungene Cover - auf dem schlicht schwarzen Grund mit kontrastreich-grellem Gelb ein schmaler Ast mit teilweise abgeschälter Rinde in angerauter Struktur - fast wie echtes Holz, der meinen nervösen Fingern beim Lesen guten Halt gab.Es war mein erster Lindqvist, aber sicher nicht mein Letzter. Die Tatsachen, dass Lindqvist mit Stephen King verglichen wird und dass man über ihn sagt, dass er Horror- und Fantasy-Elemente verwendet, hat mich zunächst skeptisch sein lassen - alles drei mag ich nämlich gar nicht.Die Personen Kim und Julia werden von Anfang an toll, außergewöhnlich und spannend, eingeführt; dass Julia Schriftstellerin ist und die Millenium-Reihe weiter schreiben soll, hat mich zusätzlich sehr gepackt.Das Buch ist geprägt von ungewöhnlicher Spannung, der Bogen zieht sich komplett durch und hat für mich nicht nachgelassen, wozu auch die immer wieder auftretenden Irrwege und unerwarteten Wendungen beitragen.Ein Krimi / Thriller mit leicht humorvollen, aber dabei sehr intelligenten Anflügen, dann wieder auch knallharten Szenen, aber auch nicht ZU blutrünstig in den Beschreibungen. Das alles in einer klaren, unkomplizierten, flüssig zu lesenden Sprache. Sehr gut eingebettet auch ein gewisses emotionales Hin und Her der Hauptfiguren. Genau mein Ding! Schon lange war ich nicht mehr so angetan von einem Buch.Mehr will ich nicht verraten. Man muss es selbst lesen.