Coverbild Liebes Kind von Romy Hausmann, ISBN-978-3-423-43561-1

Liebes Kind

Thriller
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Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

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Details
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eBook
384 Seiten, ISBN 978-3-423-43561-1
Autorenporträt
Portrait des Autors Romy Hausmann

Romy Hausmann

Romy Hausmann wurde 1981 geboren und war mit 24 Jahren Redaktionsleiterin bei einer Münchner Fernsehproduktion. Dort hat sie mit hunderten von Protagonisten gearbeitet ...
Buchspecial
Special

Liebes Kind

Eine einsame Hütte im Wald ist das Zuhause von Lena und ihren beiden Kindern. Doch was im ersten Moment idyllisch klingt, ist in Wahrheit ein Alptraum, aus dem es kein Entkommen gibt …

Erfahre jetzt alles rund um den Bestseller von Romy Hausmann ›Liebes Kind‹.

Veranstaltungen

Schwabmünchen, 03.07.2019

Lesung/ Gespräch mit Romy Hausmann

Romy Hausmann »Liebes Kind«
Datum:
Mittwoch, 03.07.2019
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
Buchhandlung Schmid
Fuggerstraße 14

Einlass: 19.30 Uhr
Eintritt: 10 Euro | ermäßigt 8 Euro

Hamburg, 13.09.2019

Lesung/ Gespräch mit Romy Hausmann

Romy Hausmann »Liebes Kind«
Datum:
Freitag, 13.09.2019
Zeit:
20:30 Uhr
Ort:
Uebel & Gefährlich
Feldstraße 66

Moderation: Dora Heldt
Eintritt: 15 €
Eine Veranstaltung im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals

Eppstein, 21.09.2019

Lesung mit Romy Hausmann

Romy Hausmann »Liebes Kind«
Datum:
Samstag, 21.09.2019
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Spielhalle
Gewerbegebiet West
Köln, 24.09.2019

Lesung/ Gespräch mit Romy Hausmann

Romy Hausmann »Liebes Kind«
Datum:
Dienstag, 24.09.2019
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Institut für Rechtsmedizin
Melatengürtel 60–62

Im Gespräch: Prof. Dr. Markus Rothschild
Moderation: Mike Altwicker
Einlass ab 18.30 Uhr, freie Platzwahl
Eine Veranstaltung im Rahmen der Crime Cologne 2019

Mediathek

Buchtrailer

Pressestimmen

Alex Dengler, denglers-buchkritik.de, Mai 2019
»Einer der besten Psychothriller des Jahres!«
TV für mich, Mai 2019
»Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.«
Lippische Landes-Zeitung, April 2019
»Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerliste verankert hat.«
barmandola, bookreviews.at, April 2019
»Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!«
Mainhatten Kurier, April 2019
»Ein brillantes Debüt!«
Georg Pepl, Hessische Allgemeine, April 2019
»Sie ist eine Meisterin der Andeutung«
Der lachende Manager, April 2019
»In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt.«
Andrea Kahlmeier, EXPRESS, April 2019
»Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.«
Andrea Weide, Friesenanzeiger, April 2019
»Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absolut mitreißend.«
Manuela Haselberger, Freie Presse, März 2019
»Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.«
Doris Wassermann, Westfalen-Blatt, März 2019
»›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender Roman mit großer Sogwirkung.«
Stefanie Rufle, booksection.de, März 2019
»Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!«
Ute Horak-Mayr, ekz Bibliotheksservice, Februar 2019
»Außergewöhnlich!«

Leserstimmen

Ihre Meinung
»"Liebes Kind" beginnt, wo andere Thriller enden: die Opfer sind in Sicherheit, sie sind frei. Hier setzt die packende Geschichte an. Denn wie frei sind die Entkommenen wirklich? Eindringlich beleuchtet Romy Hausmann, wie es den einzelnen Figuren tatsächlich geht, welche Probleme und Ängste sie mit sich tragen und wie sie versuchen, in ihr "normales" Leben zurückzufinden. Die erfrischenden Perspektivwechsel sind sehr ansprechend, steigern die Spannung und stören nicht den Lesefluss. In erschütternden Rückblicken, die gelungen in die flüssig verfasste Geschichte eingebettet sind, erfährt man häppchenweise, welche unvorstellbaren Grausamkeiten sich in der Hütte zugetragen haben. Romy Hausmanns unaufgeregter Schreibstil ist überzeugend, nichts wird beschönigt, nichts übertrieben dargestellt, alles wirkt solide durchdacht und plausibel und fügt sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen. Die Handlung ist durchgehend schlüssig, an manchen Stellen empfand ich den Verlauf durch die eingestreuten Hinweise allerdings etwas absehbar. Insgesamt hielt der Roman für mich wenige Überraschungen bereit. Einzig das Ende war für mich ziemlich unerwartet. Leider kam es mir ein wenig so vor, als wurde der Leser absichtlich im Dunkeln tappen lassen, um der Geschichte am Ende eine unerwartete Wendung aufzuzwingen. Es werden am Schluss zwar alle losen Fäden logisch verknüpft und alle offenen Fragen geklärt, dennoch war die Auflösung nicht ganz nach meinem Geschmack. Romy Hausmann gelingt es, jeden einzelnen Protagonisten authentisch darzustellen. Jeder hat seine persönlichen Wesenszüge, seine offensichtlichen Fehler und Schwächen, seine ganz eigene Persönlichkeit, die hier detailliert ausgearbeitet wurde. Die Gedanken und Gefühle der Figuren sind nachvollziehbar und authentisch geschildert. Die Figuren entwickeln sich im Laufe des Romans weiter und geben nach und nach manches unerwartete Puzzleteil ihres Lebens preis. Gegen die ein oder andere Person entwickelte ich beim Lesen eine regelrechte Abneigung. Aber hier ist es wie im wahren Leben, da ist mir auch nicht jeder gleichsam sympathisch. Insgesamt gute 3,5 Sterne für Romy Hausmanns fesselndes Thrillerdebüt, einen spannenden Roman, der mich mitgenommen hat aber nicht vollends überzeugen konnte.«
ANTWORTEN
»Als ich die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich das es keine neue Geschichte ist. Und man es so oder so ähnlich schon mehrmals gehört / gelesen hat: eine einsame Hütte, bis Lena und die beiden Kinder entkommen können, aber damit der Alptraum noch nicht zu Ende ist. Mein Interesse wurde erst auf den zweiten Blick geweckt. Plötzlich war es in den Bestsellerlisten und die Bewertungen sprachen für sich. Und was soll ich sagen, ich wurde überzeugt. Super Buch, was ich nur empfehlen kann. Ein Erzählstil der sich super angenehm lesen lässt. Und ich hatte mehr das Gefühl mir würde man recht neutral eine Geschichte erzählen. Aber der Inhalt hatte eine andere Sprache. Wir leider mit den verschiedenen Hauptpersonen mit. Das sind vor allem Jasmin – das aktuelle Opfer was entkommen konnte, Hannah – ein Kind geboren in Gefangenschaft und Matthias – der Vater des ersten Opfers. Alle haben ihre eigenen Probleme, Gedanken und Gefühle. Sie sind mir nicht unbedingt alle sympathisch gewesen, aber alle waren für mich absolut authentisch und ich habe mit ihnen gelitten. Ein Psychothriller der mich in den Bann gezogen hat. Und auch die Auflösung war super gemacht. Nicht zu überstürzt und auch nicht schon 50 Seiten vor Buchende. Hingegen wurde man kurz vorher nochmal in die Irre geführt und hat kurzzeitig das Gefühl, dies könnte tatsächlich der Täter sein. Bis dann die eigentliche Auflösung in nur einem Wort besteht. Überrachend und trotzdem nachvollziehbar. Ok, man kann sich natürlich über das Motiv für die Entführung/en streiten, aber welches könnte man schon wirklich zu 100% logisch nachvollziehen!? Gerne mehr solcher Bücher!«
ANTWORTEN
»Entführung aus Liebe!? "Lena ist verschwunden, seit 4825 Tagen. Und Nächten. Das sind fast vierzehn Jahre. Vierzehn Jahre, in denen jedes Telefonklingeln die eine, die einzige Nachricht hätte bedeuten können, die alles verändert." S. 49 Mehr kann ich gar nicht erzählen, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben... Klar ist, Lena ist verschwunden. Ihr Vater vermisst sie sehr. Was ist passiert? Plötzlich wird eine Frau in ein Chamer Krankenhaus eingeliefert, weil sie vor ein Auto gelaufen ist. Mit ihr kommt ein kleines Mädchen, dass behauptet, die Frau sei seine Mutter. Nun gilt es herauszufinden, wer die Wahrheit spricht. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven - die Frau, Lenas Vater und das Mädchen. Mir gefiel diese Darstellung sehr gut, einfach einen Perspektivwechsel, der verschiedene Seiten beleuchtet. Jeder der Protagonisten hat eine andere Sichtweise. Mich persönlich hat am meisten die Perspektive von Matthias, Lenas Vater, bewegt. Er hat sein einziges Kind verloren...Ungewissheit, Angst und Vorurteile bestimmen seine Handlungen. Was machen die kommenden Entwicklungen in den Ermittlungen mit ihm? Sehr realitätsnah und überzeugend geschrieben! Generell, der Schreibstil von Romy Hausmann ist rasant. Cliffhanger an den richtigen Stellen (ein/zwei Mal war es für mich persönlich etwas drüber), die Personencharakterisierungen sind ausgereift und stimmig & ihre Gefühle kommen direkt beim Leser an. Dieser möchte einfach die Lösung zu den ganzen Ungereimtheiten herausfinden. Ein Pageturner, den ich so in dieser Art noch nicht von einem deutschen Autor gelesen habe und dann noch ein Debüt für Romy Hausmann...grandios. Gerne mehr! Fazit: Realistisch, rasant, gruselig und dramatisch - ein Thriller zum Türen verriegeln und doppelt kontrollieren. Ein Debüt, das mit seiner Authentizität überzeugen kann von einer deutschen Autorin mit viel Potenzial für weitere Psychothrillerperlen.«
ANTWORTEN
»Die Studentin Lena kommt eines Tages nicht mehr nach Hause. Alle Nachforschungen bleiben ergebnislos. Doch nach 14 Jahren wird eine Frau in einen Fahrerflucht-Unfall verwickelt, die die gleiche Narbe an der Stirn hat wie die vermisste Lena. Sie erzählt von einem grausamen Albtraum: Ihr Leben bestand aus strengsten Regeln, alle Wünsche des Entführers mussten minutiös eingehalten werden, er duldete keine Widerrede. Auch die aus dieser Zwangsbeziehung hervorgegangenen beiden Kinder sind schwer geschädigt. Doch der Erleichterung mischt sich bald neues Grauen bei: Der Entführer will sich zurückholen, was ihm gehört. Das Cover gefällt mir gut, es ist schlicht gehalten und symbolisiert das Gefängnis, in dem die Familie festgehalten wurde. Der Schreibstil ist äußerst fesselnd, ich habe das Buch innerhalb eines Tages fast am Stück verschlungen. Die Protagonisten sind authentisch beschrieben und man kann nachfühlen, wie sich nicht nur die Entführte fühlt, sondern auch deren Eltern, die ihr verschwundenes Kind unendlich vermissen. Die Autorin führt den Leser mehrmals auf Irrwege, wenn man denkt, nun hat man die Lösung gefunden, wirft sie alles über den Haufen und man steht vor einem neuen Rätsel. Die Auflösung ist äußerst gelungen und ich werde die Autorin auf jeden Fall auf dem Schirm behalten. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!«
ANTWORTEN
»Eine einsame Hütte im Wald, die Fenster sind mit Dämmplatten verschraubt. Dort leben die 13-jährige Hannah und ihr Bruder Jonathan mit ihrer Mutter und ihrem Vater. Ihr Alltag folgt strengen Regeln, an die sich die Familienmitglieder stets zu halten haben. Nur der Vater darf die Hütte verlassen. Doch eines Tages gelingt der Frau die Flucht … Mit „Liebes Kind“ ist Romy Hausmann ein grandioses Thriller-Debüt gelungen. Selten hat mich ein Thriller derart gefesselt und emotional mitgenommen wie dieser. Die Geschichte setzt an einem interessanten Punkt an, nämlich dort, wo die meisten Krimis für gewöhnlich aufhören: mit der Flucht und der Befreiung aus dem Martyrium. Hier beginnt die Geschichte der „Frau aus der Hütte“ erst. Wer ist sie und warum hat der Entführer gerade sie in seine Gewalt gebracht? Nach und nach wird dem Leser das ganze Ausmaß dieses Verbrechens mit all seiner Grausamkeit und Tragik vor Augen geführt. Besonders beeindruckt hat mich hierbei die Schilderung der Ereignisse aus Sicht der verschiedenen Charaktere. Da ist zum einen Hannah, die 13-Jährige Tochter der Entführten, ein unglaublich scharfsinniges, aber gleichzeitig emotionsloses Kind, welches die Situation, in der es aufgewachsen ist, nie zu hinterfragen gelernt hat. Zum anderen erhält der Leser Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der Mutter, sowohl aus der Zeit der Gefangenschaft als auch über ihre Versuche, das Erlebte hinter sich zu lassen und wieder im Alltag Fuß zu fassen. Und schließlich ist da noch Matthias, der Vater von Lena, einer vor fast 14 Jahren verschwundenen Studentin, der die Suche nach seiner Geliebten Tochter nie aufgegeben hat und voller Wut und Trauer ist. Diese unterschiedlichen Blickwinkel verwebt die Autorin geschickt zu einem düsteren und packenden Psychothriller, der einen so schnell nicht wieder loslässt. Immer wenn man glaubt, nun alle Facetten dieses Verbrechens erfasst und durchschaut zu haben, überrascht die Handlung durch eine weitere unerwartete Wendung. Und so bin auch ich bis zuletzt bezüglich der Identität des Entführers und somit auch des Vaters von Hannah und Jonathan im Dunkeln getappt. Ein wirklich grandios erzählter und konstruierter Thriller, der schon jetzt zu meinen Highlights für das Jahr 2019 zählt!«
ANTWORTEN
»Vom Klappentext her hat mich „Liebes Kind“ stark an „Raum“ erinnert. Ich war gespannt auf dieses Buch, bildete mir jedoch ein, die Handlung schon zu kennen. Frau wird entführt, bekommt unfreiwillig Kinder, nach Jahren der Gefangenschaft gelingt ihr die Flucht und sie muss mit den Eindrücken der Außenwelt zurechtkommen. Schon innerhalb der ersten 100 Seiten gab es die ersten beiden Überraschungsmomente und ich verstand sehr schnell, dass diese Handlung nach keinem Muster abläuft. „Liebes Kind“ umfasst 420 Seiten. Immer wieder gelingt es Romy Hausmann den Leser zu verwirren und Zweifel zu sähen. Zeitweise arbeiteten meine Hirnzellen auf vollen Touren um dahinter zu kommen, was hier vor sich geht. Beim Lesen fühlt man sich oft, als würde man versuchen ein Puzzle zusammen zu setzen und das entscheidende Teil fehlt. Die Auflösung scheint so nah, wenn man nur ein letztes Detail verstehen würde. Jedes Mal, wenn man denkt, auf der Zielgeraden zu sein, wirft das nächste Kapitel alles wieder um und neuer Unglaube, neue Zweifel, machen sich breit. Dadurch ist „Liebes Kind“ nahezu unerträglich spannend. Während dem Lesen war ich kaum ansprechbar und habe den Thriller innerhalb von 3 Tagen beendet. Die einzelnen Kapitel sind kurz und erzählen aus drei verschiedenen Perspektiven. Da ist Lena, der die Flucht gelungen ist, Hannah, ihre Tochter und ihr Vater Mathias. Menschen, denen man zunächst voller Mitgefühl entgegen tritt und die man im Verlauf der Geschichte mit immer mehr Misstrauen und Unverständnis betrachtet. Warum lügt Lena? Ist Mathias nicht irgendwie verdächtig? Besonders beeindruckend fand ich die Ausarbeitung von Hannah. Geboren in Gefangenschaft, ahnungslos, was normale Familienkonstellationen und Verhaltensweisen angeht, schließt man sie erst einmal ins Herz, nur um später eine immer größere Abneigung und Irritation zu empfinden. Zur Handlung selbst kann man im Grunde gar nichts schreiben, ohne bereits zu viel zu verraten. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass es hier um Entführung und Manipulation geht, und dass der Thriller weit entfernt von Schema F ist. Die Spannungskurve von „Liebes Kind“ ist konstant hoch und wer auf der Suche nach einem Pageturner ist, ist hier goldrichtig!«
ANTWORTEN
»Bereits das Cover hat mich sehr angesprochen. Farblich ganz schlicht gehalten, nur in schwarz und weiß. Das abgebildete “Haus” sieht aus wie eine kleine Gefängniszelle: sinnbildlich genau das, was es für Lena und ihre Kinder Hannah und Jonathan auch ist. Inhalt: Lena wurde 14 Jahre vor dem Einsetzen der beschriebenen Geschehnisse als junge Studentin entführt. Ihr Entführer legt großen Wert auf geregelte Tagesabläufe, alles ist bis ins letzte Detail geplant. Seit Tag 1 in ihrem persönlichen Gefängnis hat Lena die Außenwelt nicht mehr gesehen. Sie schenkte ihrem Entführer zwei Kinder und hat mit der Zeit gelernt, zu gehorchen, aus Angst vor den Konsequenzen. Dennoch schmiedet sie Tag und Nacht an einem Plan, der ihr und ihren beiden Schützlingen die Freiheit schenken soll - welcher beinhaltet ihren “Mann” zu töten. Nach außen hin führt er das perfekte Leben: Zeigt sich der Öffentlichkeit, geht arbeiten, ernährt seine Familie und hütet sein wohl größtes Geheimnis… Der Thriller setzt an, wo so viele andere enden: Mit der Flucht. Und auch nach all der Zeit, all der Möglichkeiten für Lena ihren Peiniger zu identifizieren, ist dieser Fall nicht gelöst. Der Mann will Rache. Quälend langsam- so erscheint es einem- werden Bruchstücke der entsetzlichen Wahrheit aufgelöst. Meine Meinung: Das Thriller- Debüt von Romy Hausmann konnte mich fesseln. Sowohl die Story, der Ansatz der Handlung und die verschiedenen Erzählperspektiven haben beeindruckt. Besonders gelungen hierbei fand ich die Schilderungen aus Hannahs Sicht. Eine realistische und kindliche Beschreibung der Szenerien hat dem ganzen einen noch spannenderen Handlungsverlauf beschert. Auch die Handlungen von Hannah zeugen einem wohlüberlegten Charakter: auf der einen Seite emotionslos und auf der Anderen doch mitgenommen von der eingeschränkten Kindheit. Stellt man sich vor, dass diese Ereignisse so oder so ähnlich jeden Tag in den Nachrichten kommen könnten, läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich finde dieses Buch absolut gelungen geschrieben. Starke Story und eine Überraschung am Ende.«
ANTWORTEN
»Da ist diese stickige, fensterlose Hütte im Wald, diese eigenartige Familie, dieser geisteskranke Mann, diese Bestie, diese Angst vor dem gewalttätigen Vater,...da ist dieses aufkeimende Stockholm-Syndrom,...der Sauerstoffmangel, der „Zirkulationsapparat“, dieses kleine, selstame dreizehnjährige Mädchen, das klug ist wie eine Erwachsene, spricht aber wie eine Siebenjährige,...da ist diese entflohene Frau, die eigentlich eine andere sein sollte,...da ist dieser Unfall und alle daraus resultierenden Konsequenzen. Und da ist auch noch dieses alte Ehepaar, das auf der Suche nach Antoworten ist und sich verzweifelt an den letzten Keim der Hoffnung klammert. All diese Story-Komponenten miteinander zu verbinden scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein, und dennoch hat es Romy Hausmann irgendwie geschafft, sie zu einem nachvollziehbaren Konstrukt umzubauen,...sie hat diese vielen kleinen gut geölten Zahnräder gut ineinader greifen und zu einem harmonischen Pakt zwischen Handlungsablauf und Protagonistenzeichnung werden lassen. Stets rätselhaft und unterhaltsam. Außerdem hat sie dieses augenscheinlich-simple Storykonzept sehr ernst genommen und für das Genre untypisch ausführlich und eigenwillig umgesetzt, sodass schlussendlich eine sehr dicht erzählte Geschichte übrig bleibt. Auch für die notwendige Entgegenwirkung der Eintönigkeit ist gesorgt: So lässt sie ihre Protagonisten (kapitelweise) abwechselnd aus der Ich-Perspekte erzählen, teilweise auch monologisieren, und liefert somit viele unterschiedliche Blickwinkel, die sich immer wieder auf den Kern des Geschehens konzentrieren. Mit ihrem Debüt - „Liebes Kind“ - gelingt es der Autorin prompt, das oftmals festgefahrene „Thriller“-Genre neu zu definieren und dem Mainstream klar den Kampf anzusagen, denn eines ist klar: Diese Handlung findet man nicht an jeder x-beliebigen Straßenecke. Auch wenn sich zugegebenermaßen einige der Leser erst an diesen etwas eigenwilligen Schreibstil der Autorin gewöhnen werden müssen, so ist es genau diese spezielle Eigenheit, die mir unfassbar gut gefallen hat. Wer jetzt allerdings glaubt, Romy Hausmann hätte es sich beim Schreiben ihres „Thriller-Debüts“ einfach gemacht und sämtliche protzigen Cliffhanger als Stilmittel missbraucht, nur um den Leser bei Laune zu halten, der irrt ganz gewaltig. Vielmehr hat sie darauf geachtet, dass die Geschichte ihren eigenen unkonventionellen Weg gehen kann, dass die unterschiedlichen Perspektiven schlussendlich kompakt zueinander passen/finden, dass sie dem Leser nicht zu viele inhaltliche Brotkrumen vor die Füße wirft, dass sie in ihrer Schreibe Authentizität walten lässt, Aufschneiderei und Großspurigkeit ausgrenzt, Emotionalität miteinfließen lässt und dass sie bei der Leserschaft einen bleibenden Eindruck hinterlässt, ohne auf den Einsatz prägnanter Effekte zurückgreifen zu müssen. Das ist ihr mit Sicherheit gelungen. Wie sie es also fertig gebracht hat, ihren eigenen Sound zu finden, ihn knallhart durchzuziehen, und über lange Strecken unterhaltsam zu bleiben, das wird wohl ihr ganz persönliches Geheimnis bleiben. Ganz ehrlich: Für mich ist „Liebes Kind“ kein typischer Thriller, sondern eher ein fein gesponnenes Familiendrama, das viel Wert auf die emotionalen Beziehungen der Charaktere legt. „Technische Mittel“ zur Spannungserzeugung wurden eher zweitrangig behandelt. Dies hat zugegebenermaßen leider aber auch zur Folge, dass sich - vor allem im Mittelteil - ein paar langatmigere Passagen finden lassen, die wiederrum dazu beitragen, dass die Handlung gegen Ende hin sehr detailreich wurde. Noch etwas: Nach knapp 420 gelesenen Seiten kann ich bestätigen, dass es sich NICHT bloß um eine leere Floskel handelt, wenn es im Einband heißt: „DIESER THRILLER BEGINNT, WO ANDERE ENDEN“. Denn Romy Hausmann platziert ihre Geschichte genau dort, wo andere Autoren das schweißgebadete, blutgetränkte Handtuch werfen und schlichtweg den Kopf einziehen, weil sie mit der Geschichte fertig sind, mit ihr abgerechnet haben, sich nicht trauten, weiterzugehen. Genau an dieser Stelle fängt für die Autorin der „Spaß“ erst richtig an. Genau an dieser Stelle beginnt die emotionale Ebene des Romans zu wirken. Genau an dieser Stelle gelingt es der Handlung, sich in dein Gehirn und in dein Herz zu fressen. Nun weiß ich ganz genau, was sich hinter dieser getarnten Warnung des dtv-Verlags zu verbergen versucht. Von meiner Seite gibt es eine ganz klare Empfehlung! „[...]Liebes Kind“ ist ein extrem gut komponierter Thriller mit hervorragend herausgearbeiteten Charakteren. Man ist sich zwischendrin sicher, die Dimension des Geschehens erfasst zu haben. Und dann reißt Romy Hausmann das Kartenhaus wieder ein. Ein brillantes Thriller-Debüt“ (Christin Dwertmann, Hörbuch Hamburg)«
ANTWORTEN
»Mein Körper ist mit Narben übersät. Mein Leben bestimmt er. Meine Kinder, der einzige Halt am Leben zu bleiben. Ich gehöre ihm, für immer, es gibt kein Entkommen…NIEMALS. „Er macht den Tag und die Nacht. Wie Gott.“ Eine junge Frau rennt um ihr Leben, nachdem sie sich endlich aus dem Martyrium befreit hat. Auf der Flucht wird sie von einem Auto angefahren und liegt schwer verletzt am Boden. Ihre dreizehnjährige Tochter, ist ihr, Gott sei Dank, nach gelaufen und beide werden in ein Krankenhaus gebracht. Da die Frau weiterhin nicht ansprechbar ist, können sie nur die kleine Hannah befragen und dabei stoßen die Pfleger auf schockierende Zustände. Seit 14 Jahren suchen Matthias und seine Frau ihre gemeinsame Tochter Lena, die nach einem Abiball nicht wieder nach Hause kam. Seitdem ist sie spurlos verschwunden, doch geben die Eltern und ein befreundeter Freund, der bei der Polizei arbeitet, die Hoffnung nicht auf. Als sie von der noch unbekannten Frau und deren Tochter im Krankenhaus erfahren, überschlagen sich die Ereignisse. Eine DNA Untersuchung ergibt, dass Hannah die leibliche Tochter von Lena ist, doch die unbekannte Frau ist nicht Lena, obwohl sie die gleiche Narbe auf der Stirn hat und genauso aussieht wie sie…. Diese Geschichte ist ein einziges Verwirrspiel. Eine hervorragende, gut durchdachte Handlung mit authentischen Charakteren und verschiedenen Blickwinkeln hat mich von der ersten Seite an überzeugt. Die kurzen Kapitel steigern zusätzlich die Spannung, da man es kaum erwarten kann, was als nächstes passiert. Beim Lesen erwischt man sich selber, wie die Atmung langsamer wird, da man es nicht glauben kann, was man da liest. Man kann dieses Buch nicht aus der Hand legen und das unerwartete Ende überrascht den Leser erneut. Ein spannender Thriller der Extraklasse!!! Dieser grandiose Thriller hat mehr als nur 5 Sterne verdient!«
ANTWORTEN
»Ein Waldgebiet in der Nähe von Cham unweit der tschechischen Grenze. Eine fensterlose Hütte, versteckt gelegen hinter Bäumen und Büschen, ist seit der Entführung der Studentin Lena Beck vor 4825 Tagen ein Gefängnis. Lena hat ihrem Peiniger in dieser Zeit zwei Kinder geboren, Hannah und Jonathan. Der Alltag in der Hütte verläuft nach strengen Regeln – essen, lernen, Zähne putzen, auf die Toilette gehen, alles erfolgt nach einem vom Entführer minutiös festgelegten Plan, der eingehalten werden muss, ansonsten wird man bestraft. Dann gelingt Lena eines Tages die Flucht … Romy Hausmann hat einen sehr fesselnden Schreibstil. Schon nach wenigen Seiten steigt die Spannung auf ein hohes Level – die Autorin katapultiert den Leser in einen Strudel aus aktuellem Geschehen, erschütternden Rückblenden und mehreren in die laufende Handlung eingeflochtenen Zeitungsartikeln, die die Spekulationen über die Hintergründe zu Lenas Verschwinden, die Ereignisse in der Hütte und die Identität des Täters zusätzlich anheizen. Schnell entwickelt sich ein Sog, dem man sich als Leser nicht entziehen kann. Zahlreiche Überraschungen und Wendungen halten das Geschehen lebendig und sorgen dafür, dass die Spannung bis zur letzten Seite nicht abreißt. Romy Hausmann erzählt die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven. Neben dem Entführungsopfer selbst lässt sie auch die mittlerweile 13-jährige Hannah und Lenas Vater Matthias Beck zu Wort kommen. Sehr eindringlich werden nicht nur die dramatischen Erlebnisse der drei geschildert, die Autorin macht auch ganz besonders deutlich, welche Veränderungen die Entführung und die Gefangenschaft bei den betroffenen Menschen hervorgerufen haben, bzw. in Hannahs Fall, welche Auswirkungen das Heranwachsen in der Isolation auf die Entwicklung des Mädchens hatte. Grausame Schicksale, die mich sehr berührt haben. „Liebes Kind“ hat mich durchweg begeistert – ein abwechslungsreicher, gut durchdachter Thriller, der mit einer fesselnden Handlung und ausdrucksstarken Figuren punkten kann und mir ein paar äußerst spannende Lesestunden beschert hat.«
ANTWORTEN
»Grandios! Außergewöhnlicher Plot. Einfach nur toll! Kurz zum Inhalt: Die 23jährige Studentin Lena Beck verschwindet eines Abends spurlos nach einer Party. Ihr Vater Matthias setzt alles daran, seine Tochter wiederzufinden. Er wendet sich sogar an die Medien. Doch Lena bleibt verschwunden. Lena erwacht in einer Hütte im Wald. Die Hütte selbst und alle Fenster sind mit Holzplatten verschlossen. Sie hat plötzlich zwei Kinder, die 13jährige Hannah und den 11jährigen Jonathan, und einen Mann, der sich um die Familie kümmert und sie vor den Gefahren draußen beschützt. Die Tagesabläufe sind streng geregelt - wehe, sie hält sich nicht daran! Doch eines Tages gelingt ihr die Flucht... Meine Meinung: "Liebes Kind" ist das Thrillerdebüt der Autorin Romy Hausmann. Bisher habe ich noch keinen Roman von ihr gelesen, aber dieser Thriller hat mich mehr als überrascht. Die Geschichte ist außergewöhnlich, innovativ, mitreißend und fesselnd. Man kann das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte beginnt mit einem Zeitungsauschnitt, in dem von der plötzlich verschwundenen 23jährigen Lena Beck berichtet wird. Und dann erfährt man von Lena, die plötzlich in einer verschlossenen Hütte aufwacht. Und zwei Kinder hat. Und einen Mann... Die Beschreibungen der Tagesabläufe in der Hütte sind einfach emotional mitreißend. Es ist unvorstellbar, nur zu vier festen Zeiten auf die Toilette gehen zu dürfen. Und wehe, man hält sich nicht an alle Regeln! Das ist ein unglaubliches Ausmaß an psychischer und physischer Gewalt. Und Lenas Vater Matthias gibt die Suche nach seiner Tochter nicht auf. Die psychischen Auswirkungen einer jahrelangen Gefangenschaft und die starke Bezugsperson und das Oberhaupt - der Vater - auf die Kinder ist hervorragend und authentisch dargestellt. So wie sich Hannah verhält, hätte ich sie viel jünger als 13 geschätzt. Und die Autorin schafft es auch ganz toll, einen in die Irre zu führen. Ich brauchte länger, bis ich die Zusammenhänge begriffen habe. Und auf den Täter wäre ich auch nicht gekommen! "Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken. Und durch die Worte "Er macht den Tag. Und die Nacht. Wie Gott." kommt einem das Gruseln. Man muss einfach mit Lena mitfiebern und nach und nach wird die ganze Geschichte aufgedeckt. Unglaublich toll! Ich bin schon sehr auf die Verfilmung gespannt, und wie dabei alles umgesetzt wird! Das minimalistische Cover zeigt nebst Titel und Autorin bloß die Hütte in schwarzen Strichen auf weißem Hintergrund. Das ist aussagekräftig genug, und diese Zurückhaltung im Design gefällt mir sehr gut und passt perfekt. Fazit: So einen außergewöhnlichen Plot habe ich noch nie gelesen. "Dieser Thriller beginnt da, wo andere enden" - Besser kann man es gar nicht ausdrücken; mehr gibt es nicht zu sagen. Leider kann man nicht mehr als 5 Sterne vergeben, ich hätte es gerne getan. Meine Bewertung somit: 5 Sterne Plus!!«
ANTWORTEN
»„Dieser Thriller beginnt, wo andere enden.“ Dieser Aussage kann ich nur zustimmen. Es ist das absolut Außergewöhnliche, das Unfaßbare, was diese Geschichte zu etwas Besonderem macht. Es ist lange her, dass mich ein Buch dermaßen gefangen nahm. Jede freie Minute zog es mich zu dieser fassungslosen Geschichte über die Entführung der Studentin Lena bis hin zu jener Unfallnacht, in der eine junge Frau und ein Mädchen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ich befand mich wie in einem Sog. Ich habe „Liebes Kind“ verschlungen. In einem natürlichen, nachhaltigen Sprachstil schreibt Romy Hausmann ihren Thriller aus der Perspektive der Hauptpersonen, die Hannah, Lena/Jasmin, Matthias heißen. Immer mal wieder wird der normale Text unterbrochen durch kursive Schrift, welche die intensiven und geheimen Gedanken der jeweiligen Person unterstreichen. Dann gibt es Zeitungsannoncen, die den Stand der Dinge zusammenfassen und Informationen über die Hintergründe vermitteln. Wie hypnotisiert folgte ich den Ausführungen der Protagonisten. Vor allem Hannah, die 13jährige, in ihrer körperlichen Entwicklung weit hinter ihren Altersgenossinnen zurückgeblieben, hinterließ bei mir einen tiefen Eindruck wegen ihrer pragmatischen Intelligenz. Sie brillierte mit einem unglaublichen Wissen über Sachen, Situationen, Gegenstände, die sie niemals selbst erlebte, nicht erlebt haben konnte. Überhaupt sind die Charaktere richtig gut ausgearbeitet bis ins Detail, zeugen für Menschenkenntnis und gute Beobachtungsgabe. Obwohl der Fokus auf den genannten Personen liegt, sind auch die Nebenfiguren durch verschiedene stilistische Mittel sorgfältig ausgearbeitet. Ich hoffe sehr, dass das bei der geplanten Verfilmung auch so rüberkommt. Da habe ich bei den komplexen Handlungsverläufen, dem weitreichenden Hineintauchen in die menschliche Psyche und deren komplizierte Reaktionen meine Zweifel. Weitgehend ausgeklammert wird aus gutem Grund der Stand der Ermittlungen und überhaupt die Arbeit der Polizei über den Zeitraum vom Verschwinden der jungen Studentin bis zur Unfallnacht in der Gegenwart. Ich war ständig versucht, die Position des Vaters der vor 14 Jahren spurlos verschwundenen Studentin Lena (damals 23) einzunehmen. Als erfahrene Leserin von Thrillern vermutete ich richtig, dass die Wahrheit dann doch eine anderes Gesicht haben musste. Immer wieder gibt es über den gesamten Verlauf sensationelle Wendungen, die mich erschütterten. Bis fast zum Ende des Buches war die Identität des Täters unklar und die Enthüllung brachte schließlich eine Riesenüberraschung und nochmals Bewegung in die ohnehin dynamische Geschichte. Die Umstände kommen wesentlich durch die Ich-Perspektive der betroffenen Personen nach und nach ans Licht. Sie gipfeln am Ende in einem Beginn, der in seiner alltäglichen Normalität fassungslos macht. Über die Auflösung war ich sehr entsetzt. „Liebes Kind“ ist eine Story wie eine Lawine! Gewaltig! Grausam! Erschütternd! Sehr tragisch! Tief berührend! Ein ganz starkes Thrillerdebüt! Von mir gibt es die Höchstbewertung. Ich wünsche diesem Buch (Erscheinungstermin: 28.02.19, soll auch als Hörbuch kommen) eine große, begeisterte Leserschaft.«
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