Eine junge Frau, ein afroamerikanischer GI und das Geheimnis einer verbotenen Liebe
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Stay away from Gretchen
Eine große Liebe in düsteren Zeiten
Ein aufsehenerregendes Debüt und ein generationenübergreifender Familienroman.
Der bekannte Kölner Nachrichtenmoderator Tom Monderath macht sich Sorgen um seine 84-jährige Mutter Greta, die immer mehr vergisst. Als die Diagnose Demenz im Raum steht, ist Tom entsetzt. Bis die Krankheit seiner Mutter zu einem Geschenk wird: Erstmals erzählt Greta aus ihrem Leben – von ihrer Kindheit in Ostpreußen, den geliebten Großeltern, der Flucht vor den russischen Soldaten im eisigen Winter und ihrer Zeit im besetzten Heidelberg. Als Tom jedoch auf das Foto eines kleinen Mädchens mit dunkler Haut stößt, verstummt Greta. Zum ersten Mal beginnt Tom, sich eingehender mit der Vergangenheit seiner Mutter zu befassen. Nicht nur, um endlich ihre Traurigkeit zu verstehen. Es geht auch um sein eigenes Glück.
Nichts ist für immer vergessen – Susanne Abel schreibt hochemotional, klug und einfühlsam
»Ein spannender Roman zu einem wichtigen, vergessenen Thema.« Elke Heidenreich in ›WDR 4 Buchtipps‹
»Dieser gut konstruierte Roman (…) erinnert daran, wie lang der Weg aus einem von Rassismus und Bigotterie geprägten Nachkriegsdeutschland war und welche Wegstrecke zu einer gerechteren Gesellschaft noch vor uns liegt.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch
Alle Bände der ›Gretchen‹-Reihe:
Band 1: Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe
Band 2: Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie
Lesen Sie auch »Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104«, den berührenden neuen Roman von Susanne Abel über die lebenslange Liebe zweier Heimkinder.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Susanne Abel
Susanne Abel arbeitete als Erzieherin und realisierte nach ihrem Filmstudium als Regisseurin zahlreiche Dokus für das deutsche Fernsehen. Seit 2017 konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben. Ihr gefeiertes Romandebüt ›Stay away from Gretchen‹ stürmte bis an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste und war ein sensationeller Erfolg, genau wie sein Nachfolger ›Was ich nie gesagt habe‹. Die gebürtige Badenerin lebt nach Stationen in Bochum, Berlin und Hamburg überwiegend in Köln.
11 - 10 von 158 Leserstimme
Ein absolutes Lesehighlight
Tom Monderath lebt sein Leben als beliebter Nachrichtensprecher und Fernsehjournalist auf Hochtouren. Für eine eigene Familie sieht er darin keinen Platz, sondern genießt lieber sein Single-Dasein in vollen Zügen. Doch die Midlife-Crisis lässt schon grüßen. Wenn ihn jemand oder etwas in seinem Turboleben aufzuhalten scheint, kann er ziemlich ungehalten und grob reagieren.Dass irgendwas mit seiner alten, über 80igjährigen alleine lebenden Mutter nicht stimmt, würde er deswegen gerne übersehen. Da Mutter Greta nicht auf den Mund gefallen und sich viele Tricks und Ausreden als Schutzschild aufgebaut hat, geht das auch eine Weile gut. Doch immer wieder muss er das Wort Demenz fortscheuchen. Irgendwann bricht aber Gretas Kartenhaus der Erinnerungszettel und kleinen Lügen zusammen. Tom muss seine Mutter in einem mehrstündig entfernten Krankenhaus abholen, da sie in verwirrtem Zustand in die Irre gefahren und aufgegriffen worden ist.Wie unangenehm, da die Presse davon Wind bekommt sowie sämtliche Termine durcheinandergeraten. Zu allem Überfluss wird ihm mit Jenny eine Ersatz-Assistentin an die Seite gestellt, der er genervt deutlich zu verstehen gibt, dass er sie für inkompetent und unattraktiv hält. Stress pur für den von Erfolg verwöhnten und leicht arroganten Tom. Es bleibt ihm aber nichts anderes übrig, als sich der Situation zu stellen.Bislang hatte Mutter Greta über ihre Kindheit und Jugend nur wenige Worte ihrem Sohn gegenüber verloren. Es schien, dass sie die Erfahrungen in Kriegs- und Nachkriegszeit komplett verdrängen wollte. Toms Erinnerungen an seine eigene Kindheit sind geprägt von der schwierigen Ehe seiner Eltern, den zeitweisen Aufenthalten der Mutter in Sanatorien, dem Schweigen und Rückzug. Bislang hatte er nichts davon hinterfragt. Doch mit der zunehmenden Demenz seiner Mutter Greta öffnet sich diese gegenüber ihrer Vergangenheit. Die Grenzen werden fließend. Die Bilder und Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend während der Nazi-, Kriegs- und Nachkriegszeit werden lebendig. Plötzlich erzählt Greta von einer Tochter, es tauchen Namen auf, die Tom nicht kennt.Damit trifft Greta den Nerv ihres Sohnes als früheren Investigativjournalisten. Mit jedem Puzzlestein, jedem Satz, der Greta herausrutscht wächst seine Neugierde. Doch allein wird er das Geheimnis seiner Mutter nicht lüften können und auf die Spur seiner verschollenen Schwester kommen.Wer hätte gedacht, dass seine Mutter ihr Herz an einen farbigen GI verloren hatte? Ein absolutes Tabuthema jener Zeit.Die deutsche Nachkriegsgesellschaft und auch die amerikanische Besatzungsmacht tabuisierten das Thema nicht nur, sondern schafften oft auch Tatsachen.Seine ungeliebte Assistentin hat gerade entbunden. Also muss sie dem ungeduldigen Tom zwischen Windelnwechseln und Baby stillen auch noch Infos besorgen. Fazit:Was für ein rasanter und spannender Roman, der uns nicht nur in eine verdrängte Familiengeschichte führt. Die Autorin erzählt die Geschichte geschickt auf zwei Zeitebenen Es werden sehr lebendig Kapitel deutscher Geschichte aufgeschlagen. Gretas Familie ist schon vor dem Krieg zerrissen mit einem Nazivater und einem sozialdemokratischen Großvater. Eindrücklich wird die Situation der Kinder in der Zeit vor, während und nach dem Krieg dargestellt. So wie die Erinnerung Gretas immer lebendiger und wie ein abdichtender Deckel abgesprengt wird, erfahren die Leser*innen in Rückblenden davon. Der nachforschende Protagonist Tom muss mühevoller darum ringen.Die Realitätsebene der Handlung befindet sich im Jahr 2015, so dass immer wieder auch Parallelen zur Flüchtlingskrise jenes Jahres gezogen werden können.Sehr bewegend geschildert wird Gretas Situation nach der Flucht aus Ostpreußen nach Heidelberg. Ihre zarte Liebe zu dem farbigen GI ist sehr bewegend. Wie die politische Lage in Deutschland und in den USA gemischt-farbigen Paaren ein Zusammenleben verunmöglicht hat, wird einem erschreckend klar.Toms Nachforschungen sind spannend wie ein Krimi. Kein Wunder, dass das Erfahrene und Erlebte nicht spurlos an ihm vorüber geht. Mittlerweile weiß man, dass auch die nächsten und übernächsten Generationen die Folgen solcher Geschehnisse tragen müssen. Seine persönliche Wandlung ist absolut nachvollziehbar.Sehr bewegend und offen wird hier ebenso das Thema der Demenz aufgegriffen.Ein vielschichtiger Roman, der mich in Gedanken noch länger begleitet hat. Was für ein Lesehighlight!
Aufrührende Geschichte(n)
Stay away from Gretchen, geschrieben von Susanne Abel, ist ein wirklich aufrührender Familienroman.Es geht um Tom und Greta Monderath (Sohn und Mutter).Während Tom ein vielgefragter und sehr beschäftigter Nachrichtenmoderator ist, erkrankt Greta an Demenz und ist mehr und mehr auf Hilfe angewiesen, was Tom ein wenig umständlich ist.Während bei Greta das Vergessen beginnt, vergisst sie auch, was sie vergessen hatte und beginnt Tom gegenüber erstmals von ihrer Vergangenheit in Ostpreußen, dem Krieg und der Flucht nach Heidelberg zu berichten.Als dann ein Foto auftacht, mit einem kleinen Mädchen mit dunkler Haut, beginnt Greta jedoch, sich zu verschließen.Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen, zum einen um das Jahr 2015. In diesem Handlungsstrang begleiten wir Tom und Greta und dem Entdecken der Familiengeschichte neben dem Umgang mit der Erkrankung.Der zweite Strang beginnt 1939 und zieht sich bis 1953, hier geht es um Gretas Leben und Vergangenheit im Krieg, die Flucht und der Zeit danach.Das Buch ist sehr einfühlsam geschrieben und man kann sich durch das Geschriebene emotional unglaublich gut einfinden - auf beiden Zeitebenen. Das bedeutet aber auch, dass man als Leser viel Traurigkeit empfindet.Der Schreibstil ist jedoch locker und leicht lesbar, trotz der emotional wirklich schwierigen Themen.Mir persönlich hat das Buch wirklich gut gefallen und der Wechsel zwischen Gegenwart und Zukunft hat dem ganzen eine unglaubliche Lebendigkeit verliehen.
Beeindruckend, emotional und echt
MEINE MEINUNG:Wir haben hier einen Roman, der auf zwei Zeitebenen spielt. Einmal reisen wir mir Greta in die Vergangenheit angefangen im Jahre 1946 und im Gegenwartstrang lernen wir auch ihren Sohn Tom kennen und blicken auf Greta, die jetzt über achtzig Jahre alt ist.Der Einstieg iun die Geschichte fiel mir sehr leicht. Wir lesen den Gegenwartstrang und erfahren über die schreckliche Diagnose Demenz von Greta. Vom Schreibstil her lässt sich das Buch hervorragend lesen. Alles wird sehr lebhaft und authentisch beschrieben und vor allem das Zusammenspiel von Greta und Tom fand ich sehr interessant.Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Man kommt beim Lesen nah an ihnen heran und kann ihre Gedanken und Gefühle erkennen.Der Vergangenheitsstrang ist sehr emotional und dramatisch und hier erkennt man erst, wie stark der Charakter von Greta ist und was sie in ihrem Leben alles ertragen musste. Sehr anschaulich und direkt wird das Leben von ihr nach dem Krieg beschrieben und ich fand die Geschichte erschreckend und auch sehr zu Herzen gehend.Auch der Gegenwartstrang mit der Diagnose Demenz wird dem Leser sehr gut übermittelt. Der Kampf und die Hoffnung ist immer präsent und die Auseinandersetzung mit dieser Krankheit wurde sehr authentisch dargestellt.Mir haben beide Stränge gleichermassen gut gefallen, sie haben mich fesseln und auch beeindrucken können.
Ganz toll!
Greta ist schon Mitte achtzig und immer öfter lässt ihr Gedächtnis sie im Stich. Ihr Sohn Tom, ein sehr bekannter Nachrichtensprecher im Kölner Fernsehen, kümmert sich rührend um sie und ist sehr besorgt, da sie für sie völlig untypische Dinge tut. Greta erinnert sich an ihre Kindheit und Jugend, die sich mit ihrer Familie in Preußisch Eylau verbrachte, bis der zweite Weltkrieg und die Russen alle zur Flucht zwingen. Sie stranden in Heidelberg, wo sie bei Verwandtschaft unterkommen können. Dort lernt Gretchen den GI Robert Cooper kennen und lieben, obwohl es für diese Liebe kaum eine Zukunft geben kann. Siebzig Jahre später findet ihr Sohn Tom ein Bild eines kleinen Mädchens im Portemonnaie seiner Mutter Greta, dessen Name Marie ist. Und gleichzeitig findet er Briefe, die Greta jahrelang an Marie geschrieben hat und die ihn zu dem großen Geheimnis in Gretas Leben führen. Einem Geheimnis, das für ihn der Schlüssel zur Traurigkeit im Leben seiner Mutter ist.Ein tolles Buch, eine mitreißende und zu Herzen gehende Familiengeschichte, bei der man auf jeden fall ein Taschentuch benötigt!
Durchaus interessant
Für mich war "Stay away from Gretchen" wie eine lang gezogene Welle. Zuerst hat es mir ganz gut gefallen, so zwischen Seite 100-120 gefiel es mir dann gar nicht mehr und ich war schon kurz davor aufzuhören es weiter zu lesen. Grund hierfür war hauptsächlich wohl einer der Haupt-Charaktere nämlich Tom. Seine überhebliche Art allgemein und auch sein Umgang mit seinen Mitmenschen war einfach nur erschreckend. Ebenso fand ich es zu der Zeit ziemlich langweilig. Als dann ab ca. Seite 120 wieder in die Kindheit von Greta gewechselt wurde, fing es an interessant zu werden. Und so fand ich es dann bis zum Ende hin auch wieder ganz gut.Was ich etwas schade finde ist, dass teilweise Gespräche die in englisch geführt wurden ins deutsche übersetzt wurden. Hier wäre es stimmungsvoller gewesen, wenn man die in englisch hätte aufführen können (waren auch nur recht wenige). Aber ich verstehe natürlich, dass dies bei einem deutschen Buch nicht so ohne weiteres möglich ist.
Eine wirklich berührende Geschichte
"Stay away from Gretchen" ist ein wirklich wundervolles Buch. Mich nehmen Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg immer besonders mit. Und in diesem Buch wird man wirklich gut in diese schlimme und beklemmende Zeit mitgenommen. Der Roman wechselt immer wieder zwischen der Gegenwart und Gretas Vergangenheit und nach und nach erfahren wir, wie viel Leid ein Mensch ertragen kann und wie er gleichzeitig stark und glücklich werden kann. Greta als Hauptfigur hat mir unheimlich gefallen. Ob als junge Frau oder auch als ältere Dame behält sie die ganze Zeit ihren Witz und redet ganz frei Schnauze. Doch auch ihre schlimmen und traurigen Momente kommen absolut wahr rüber. Mit ihrem Sohn Tom konnte ich leider im gesamten Buch nicht wirklich warm werden. Auch wenn er im Laufe der Geschichte natürlich eine charakterliche Entwicklung hat. Die Geschichte geht wirklich ans Herz und gerade die Kapitel aus der Vergangenheit habe ich verschlungen. Man fühlt und leidet so mit. Die Autorin hat hier wirklich eine tolle Atmosphäre geschaffen. Manches Mal waren mir aber bestimmte Szenen und Kraftausdrücke unpassend. Bis auf diese kleinen Mankos ist dieses Buch aber wunderbar und wird mir mit Sicherheit noch länger im Gedächtnis bleiben.
Überraschend vielschichtiger Roman
„Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ der Autorin Susanne Abel hat mich auf mehrfache Weise positiv überrascht. Der Roman beginnt mit der Diagnose Demenz, dies wirft nicht nur die 84-jährigen Greta sondern auch ihren Sohn Tom ganz schön aus der Bahn. Anders als in anderen Romanen, dominiert die Krankheit aber nicht die Geschichte. Sehr gelungen schafft es die Autorin vielmehr Gretas Lebensgeschichte von Kindheit an zu erzählen und ihre Erlebnisse mit der erwachsenen Frau der Gegenwart zu verknüpfen. In Ostpreußen aufgewachsen, muss die junge Greta mit ihrer Familie, mitten im zweiten Weltkrieg, nach Westdeutschland fliehen. Schonungslos erzählt Susanne Abel dabei die Geschichte einer Flucht, voller Entbehrungen und auch zahlreicher sexueller Übergriffe und zieht, mit Hilfe des Erzählstrangs der Gegenwart, immer wieder Parallelen zur Flüchtlingskrise 2015. Auch weitere große Themen wie Diskriminierung und Rassismus in der Nachkriegszeit oder Transgenerationale Weitergabe, werden immer wieder aufgegriffen und von mehreren Seiten beleuchtet. Auch wenn die Protagonisten fiktiv sind, mutet die Geschichte überaus real an, was auch an der großartigen Rechercheleistung der Autorin liegt. Diese lässt immer wieder echte Reden, Interviews, Zeitungsberichte, Radiosendungen und Fernsehbeiträge der damaligen Zeit, wortwörtlich in den Text einfließen. Darüber hinaus wirken auch die beschriebenen Auswirkungen der Demenz so unglaublich nah, hier konnte die Autorin eigene Erfahrungen einbringen, da sie selbst ihre Mutter an die Krankheit verloren hat. Trotz der schwierigen Themen liest sich die Geschichte nicht nur äußerst berührend sondern konnte auch immer wieder mit ihrem einmaligem Humor bei mir punkten. Für mich ist „Stay away from Gretchen“ eine wunderbare Entdeckung und zählt jetzt schon zu meinen Lesehighlights in diesem Jahr. Gerne gebe ich dem Roman deshalb 5 von 5 Sternen und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
Ein berührender Roman für jede Altersgruppe
Greta ist inzwischen Mitte 80. Sie lebt in ihrer Eigentumswohnung, liebt ihren Sohn, den Nachrichtensprecher Tom und genießt das Leben. Doch irgendetwas stimmt nicht mit ihr. Nur weiß sie es nicht. Sie hat Demenz! Als Tom immer mehr von der schweren Vergangenheit seiner Mutter erfährt, kommt mit einmal etwas raus, was Tom sich nie erträumt hat: Er hat eine Schwester!Es ist das erste Buch der Autorin Susanne Abel. Auf den knapp 500 Seiten werden so viele Themen - Demenz, 2. Weltkrieg, Nachkriegszeit, Rassismus, Freundschaft, Familie, Liebe... - behandelt, dass man denke könnte, dass jedes einzelne nur kurz angerissen werden kann. Aber dem ist bei Weitem nicht so. Jedes Thema wird für sich intensiv behandelt. Die Geschichte springt immer wieder zwischen 2015/2016 und Gretas Kinderheit, Jugend und dem jungen Erwachsenenalter hin und her. Auch das tut dem Lesefluss keinen Abbruch.Es gibt für jeden Lesetypen mindestens eine Figuren, mit der man sich identifizieren kann. Sei es die junge Greta, die alte Greta, den gestressten Tom, oder oder oder.Es ist eine klare Kaufempfehlung und jetzt schon eines meiner absoluten Lesehighlights diesen Jahres!!
Ergreifend
Habe schon lange nicht mehr so ein ergreifendes Buch gelesen. Susanne Abel erzählt in diesem fiktiven Roman von einer Liebe die verboten war. Und von den Folgen. Der bekannte Nachrichtenmoderator Tom Monderath erhält einen Anruf. Seine Mutter Greta wurde orientierungslos aufgefunden. Daraus entwickelt sich eine Geschichte, die weit in die Vergangenheit von Greta zurück führt.Vertreibung aus Ostpreußen, die Flucht, die Aufnahme als Flüchtling. Sehr viele Paralellen zur heutigen Zeit.Es gibt viele Bücher über diese Themen. Aber dieses hier ist wirklich etwas ganzbesonderes.Endlich konnte ich auch die Geschichte meiner Familie nachvollziehen. Die wurde auch aus Ostpreußen vertrieben.Dieses Buch hat mich tief gerührt. Sehr oft musste ich erstmal meine Tränen trocknen bevor ich weiter lesen konnte.Die Figuren sind sehr gut beschrieben. Ich konnte alles nachvollziehen. Am liebsten hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Aber ich musste dann tatsächlich zwischendurch aufhören um erstmal über das gelesene nachzudenken.
Für Jung und Alt
Vom Buchcover und vom Klappentext war ich milder begeistert. Aber als ich die Leseprobe gelesen habe fand ich das Buch sehr gut. Es hat mich von Anfang an gepackt. Die Leseprobe war chaotisch und hektisch. Das zieht sich nicht durch das ganze Buch aber ist auf jeden Fall vorhanden. Die Mutter eines berühmten Nachrichten Sprechers leidet an Demenz. Er brauch lange um das zu realisieren und ist mir der Situation überfordert. Nach und nach kommen Geschichten der Mutter heraus, die als junge Frau so einiges in den 40er und 50er Jahren erleben musste. Den Schreibstiel der Autorin finde ich sehr gut. Immer wenn es um den Nachrichten Sprecher geht, dann ist es chaotisch, hektisch. Man kann sich super sein Leben vorstellen. Wenn es um die Mutter geht, ist es auch chaotisch aber auch die Verzweiflung und das Durcheinander, die ihre Demenz verursacht kommt gut rüber. Die Geschichte von Gretchen ist sehr packend. Welche Schwierigkeiten Frauen nach dem Krieg hatten, kommt sehr gut rüber. Es ist auf jeden Fall ein sehr aktuelles Thema und das Buch regt dazu an, darüber nachzudenken wie Kriegsflüchtlinge leiden müssen. Was für Schwierigkeiten sie haben. Ein sehr gutes Buch für jedes Alter.
Pressestimmen
Selten wurde Zeitgeschichte so lebendig und mitreißend erzählt.
Susanne Abels ›Stay away from Gretchen‹ ist ein zutiefst berührender Roman über Liebe, Krieg – und d...as Glück, die eigene Vergangenheit kennenzulernen. mehr weniger
Noch lange nach der Lektüre bleibt diese Geschichte im Kopf.
30.06.2021
Am Ende von ›Stay away from Gretchen‹ dankt Autorin Susanne Abel dem Himmel, in Friedenszeiten zu le...ben - und man versteht, warum. mehr weniger
01.06.2021
Endlich gerät dieses wichtige Thema in den Fokus.
06.05.2021
Ein spannender Roman zu einem wichtigen, vergessenen Thema.
Elke Heidenreich, 02.05.2021
Grandios, packend und absolut glaubwürdig. Dieses Buch legt man erst aus der Hand, wenn man es ausge...lesen hat. mehr weniger
Andreas Wallentin, 23.04.2021
Sehr empfehlenswert.
Karin Steinfeld-Bartelt
Dieser Roman beschäftigt sich mit einem wenig bekannten Aspekt der deutschen Nachkriegsgeschichte. E...r ist sehr berührend, fesselnd und wirkt lange nach. mehr weniger
Cornelia Hoppe
Für alle Leser*innen geeignet, die gerne Familiendramen lesen und sich für einen Aspekt der Nachkri...egszeit interessieren, der bisher fast nie in Romanen aufgearbeitet wurde. mehr weniger
Ein sehr berührender Roman, der auch das unrühmliche Kapitel der Brown Babys thematisiert. Leseempfe...hlung! mehr weniger
Eine große Liebe in dunklen Zeiten.
Das alles schichtet sie virtuos ähnlich der Schwarzwälder Kirschtorte, die es bei Monderaths zum Kin...dergeburtstag gibt. mehr weniger
Sabine Busch-Frank, 25.11.2022
Eine unterhaltsame Geschichte mit bewegendem Kern rund um Rassismus und Diskriminierung in Zeiten de...s Zweiten Weltkriegs. mehr weniger
01.11.2022
›Stay away from Gretchen‹ erzählt die grosse Geschichte von Krieg, Flucht und Liebe.
Michel Wassner, 03.02.2022
Aktuelles, Historisches und das Thema Demenz machen die Geschichte bedeutsam und berührend.
16.12.2021
Unser Lieblingsbuch des Jahres 2021.
Ursula Heering, 15.12.2021
Das Schicksal der von der Regierung nicht gern gesehenen sogenannten ›Mischlingskinder‹ wird auf ei...ne herzzerreißende Art beschrieben, die einen nicht loslässt. mehr weniger
09.12.2021
Geschickt verknüpft Susanne Abel die Geschichten der Mutter und des Sohnes im Wechsel mit Gretas Ver...gangenheit. mehr weniger
18.11.2021
Mit ihrem Romandebüt ›Stay away from Gretchen - Eine unmögliche Liebe‹ ist Susanne Abel ein großer W...urf gelungen. mehr weniger
Welf Grombacher, 13.10.2021
›Stay Away from Gretchen‹ ist eine eine Debüt-Sensation!
Gerhard Beckmann, 09.09.2021
Susanne Abels Roman fesselt so ungemein, auf eine solch schriftstellerisch perfekte, überzeugende We...ise, dass ihn allein das schon empfehlenswert machen würde. mehr weniger
Gerhard Beckmann, 09.09.2021
Für mich ist dieses Buch ein Highlight des Bücherjahres.
Sabine Friemond-Kund, 01.09.2021
Berührend lässt Susanne Abel hier ein Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte lebendig werden (...).
Norbert Ortmanns, 29.08.2021
„Stay away from Gretchen“ ist ein berührender Roman über eine vom Zweiten Weltkrieg geprägte Familie..., deren Vergangenheit durch Weitergabe von Traumata in der nächsten Generation nachhallt. mehr weniger
15.08.2021
Ein großes Glück für die Leser!
Elvira Lauscher, 23.07.2021
Susanne Ables Deübtroman erzählt die authentische Geschichte von Kindern der Besatzungszeit.
23.07.2021
Der Roman von Susanne Abel ist eine rückblickend eindringlich erzählte, emotionale und berührende, a...ber auch bedrückende Reise in ein Kapitel der Nachkriegsgeschichte, flüssig und gut lesbar. mehr weniger
Gustav Förster, 21.07.2021
Der Roman von Susanne Abel, ein absolut gelungenes Debüt, ist eine rückblickend eindringlich erzählt...e, emotionale und berührende aber auch bedrückende Reise in ein Kapitel der Nachkriegsgeschichte (…). mehr weniger
Gustav Förster, 21.07.2021
Historische Episoden geben Einblick in Gretas Erinnerungen und machen sie zu einer starken Protagoni...stin, die einem ans Herz wächst. mehr weniger
Peldszus Antonia, 17.07.2021
Gut erzählte Zeitgeschichte: tiefberührend und sehr fesselnd.
Stefanie Gebhardt, 12.07.2021
Ein fesselndes Buch, das sehr berührt.
01.07.2021
Zeitgeschichte spannend erzählt.
23.06.2021
Gerade auch im Gegenwartsteil packt sie auf brillante Art unsere heutige Flüchtlingsproblematik und ...den Rassismus in unserer Gesellschaft an. mehr weniger
Katharina Strauß, 10.06.2021
Susanne Abel gelingt mit ›Stay Away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe‹ ein Kunststück! Sie ersch...afft Charaktere, die von der ersten Seite an sofort eine besondere Magie erzeugen. mehr weniger
Alex Dengler, 10.05.2021
Bestseller-Autorin Susanne Abel schreibt in ihrem neuen Roman über eine unmögliche Liebe.
Philipp Mosthaf, 05.05.2021
Die Romane von Susanne Abel sind etwas ganz Besonderes, selten Kostbares auf dem deutschen Literatur...markt,nämlich ein Schatz, den man hüten sollte wie das Wertvollste in seinem Leserleben. mehr weniger
Susann Fleischer, 03.05.2021
Eindringlich erzählt
29.03.2021
Ein rundum gelungenes Erstlingswerk, das Lust auf mehr macht.
Sabine Schafbauer, 22.03.2021
Bewegende Geschichte einer unmögliche Liebe
17.03.2021