Momik ist neun Jahre alt und das einzige Kind in einer Straße von Schoah-Überlebenden. Von dem, was »Dort« geschah, wird geschwiegen, er muss sich allein zusammenreimen, was es mit der »Nazi-Bestie« auf sich hat und wie er seine Eltern von ihr befreien kann. Dabei gerät sein eigenes Leben in die Fänge der Bestie. Jahre später, als Schriftsteller, setzt er den Kampf fort, versucht das Grauen zu erzählen und seine Figuren dennoch vor ihm zu retten.
Ein Roman voll Wärme und Witz selbst an seinen dunkelsten Stellen.
»›Stichwort: Liebe‹ muss zum Kanon der ganz großen Bücher nach dem Zweiten Weltkrieg gerechnet werden. Eine große Vision vom Menschen und seiner Geschichte.« New York Review of Books
»Ein Buch, das vor Geschichten, unglaublichen, absurden, aberwitzigen, todtraurigen, nur so überzuquellen scheint.« Der Spiegel
»Lässt sich der Holocaust überhaupt erzählen? Die Antwort des Autors lautet: Nein. Es trotzdem zu versuchen, darin besteht die Kühnheit des Romans. Das Scheitern so zu inszenieren, dass einen die Lektüre über sechshundert Seiten gleichwohl fesselt, darin besteht sein Triumph.« Die Zeit
1. Auflage
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David Grossman, geboren 1954 in Jerusalem, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern unserer Gegenwart. Seine Romane, Sach- und Kinderbücher wurden in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehören der Man Booker International Prize, der Erasmuspreis, der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, das Bundesverdienstkreuz und der Geschwister-Scholl-Preis.
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Judith Brüll, Bibliothekarin und Übersetzerin aus dem Hebräischen, übertrug u. a. Werke von David Grossman, Shulamit Lapid, David Schütz und Asher Reich ins Deutsche.