›Stoner‹ war einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur - heute, dank seiner Wiederentdeckung 2006, ist der Roman ein Welterfolg.  

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»Ich habe mich in ihn verliebt.« Anna Gavalda 
Stoner

›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur. John Williams erzählt das Leben eines Mannes, der, als Sohn armer Farmer geboren, schließlich seine Leidenschaft für Literatur entdeckt und Professor wird – es ist die Geschichte eines genügsamen Lebens, das wenig Spuren hinterließ.

Ein Roman über die Freundschaft, die Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, schließlich ein Roman über die Arbeit. Über die harte, erbarmungslose Arbeit auf den Farmen; über die Arbeit, die einem eine zerstörerische Ehe aufbürdet, über die Mühe, in einem vergifteten Haushalt mit geduldiger Einfühlung eine Tochter großzuziehen und an der Universität oft teilnahmslosen Studenten die Literatur nahebringen zu wollen.

›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe: über die Liebe zur Poesie, zur Literatur, und auch über die romantische Liebe. Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.        

Bibliografische Daten
EUR 19,90 [DE] – EUR 20,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-28015-0
Erscheinungsdatum: 01.09.2013
11. Auflage
352 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Bernhard Robben
Autor*innenporträt
John Williams

John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte.

Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe ›New York Book Review Classics‹ begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne.

 

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Übersetzer*innenporträt
Bernhard Robben

Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, John Williams, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.

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Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Focus Spezial

Es ist ein zutiefst menschliches Buch über einen zutiefst menschlichen Mann.

Elke Heidenreich

Die Welt

Selten war ich am Ende eines Buches so dankbar, Zeit mit der Figur, von der es handelt, verbracht ha...ben zu dürfen. mehr weniger

Matthias Brand, Schauspieler, 28.12.2019

Focus

Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen und bin stets wieder gefesselt von seiner klaren Poesie ...und zarten Demut. mehr weniger

Alexander Fehling, 23.12.2017

SWR

»Die Sprache ist der Hammer.«

Vincent Klink, 11.09.2014

SWR

»Ein Roman, der mich wirklich verblüfft hat.«

Denis Scheck, 11.09.2014

ARD Druckfrisch

Ein kleines Meisterwerk.

Denis Scheck, 23.02.2014

Die Welt, Literarische Welt

Ein großartiger Gesellschaftsroman über den Aufstieg eines Farmerkindes zum Campus-Beamten auf Le...benszeit, dessen Geschichte der Genügsamkeit und Fügsamkeit keine Spuren hinterlässt.

mehr weniger

Andrea Seibel, 07.12.2013

Die Zeit

Ein bewegender, trauriger und tröstlicher Roman, publiziert vor fast 50 Jahren und jetzt wie...derentdeckt, ein Leseglück!

mehr weniger

Ulrich Greiner, 05.12.2013

SRF 1

Für mich ist ›Stoner‹ die Entdeckung des Jahres.

Luzia Stettler, 10.11.2013

Spiegel Online

›Stoner‹ ist ein literarischer Schatz, ein Buch, das von den kleinen Siegen und den großen Nieder...lagen des Universitätsprofessors William Stoner erzählt.

mehr weniger

Thomas Andre, 06.11.2013

Süddeutsche Zeitung

Jetzt liegt ›Stoner‹, von Bernhard Robben vorzüglich übersetzt, in einer ...deutschen Ausgabe vor, die es erlaubt, einen zu Unrecht vergessenen Autor zu entdecken.

mehr weniger

Christopher Schmidt, 08.10.2013

Der Spiegel

Ein Professorenroman aus den fünfziger Jahren der USA und eines der besten Bücher im Jahr 2013....p> mehr weniger

07.10.2013

Bild am Sonntag

Melancholisches Meisterwerk

06.10.2013

BR5

Stoner ist ein leiser Held, ein Heros der Beharrlichkeit.

Knut Cordsen, 02.10.2013

Schauspieler Elyas M'Barek in ›DB mobil‹ - Magazin der Deutschen Bahn

Im Moment kann ich ein Buch wärmstens empfehlen: ›Stoner‹ von John Williams. Ein großartiger Roman ü...ber das Durchschnittsleben eines Mannes. mehr weniger

Bücher (Kiel)

Nicht weniger als ein Meisterwerk, eine große Erzählung, wie wir sie heute nur noch selten in die... Hände bekommen.

mehr weniger

Polizeispiegel

›Stoner‹ – ein großartiges Buch!

Frank Riebow

biograph.de

Ein immer noch (und immer wieder) schön zu lesender Klassiker.

Thomas Laux

Alpe Adria Magazin

Weltliteratur.

Stadtlichter Lüneburg

›Stoner‹ ist einer der bedeutendsten Romane aus Amerika.

Joachim Mittelstaedt

Zuhause Wohnen

John Williams (1922-1994), in den USA eine Ikone der klassischen Moderne, schrieb ›Stoner‹ 1967 –... eine wunderbare Wiederentdeckung.

mehr weniger

Medienprofile

Williams erweist sich als Autor, der ohne Bedenken in eine Reihe mit Carson McCullers und William... Faulkner gestellt werden kann. Sehr empfehlenswert!

mehr weniger

Walter Brunhuber

bookreporter.de

Ein wahres Glück für den Leser!

Claudine Borries

Wien live

John Williams ist mit dieser unscheinbaren Figur kraft großer Erzählkunst die Darstellung eines Lebe...ns gelungen, das schon nach wenigen Seiten rührt. mehr weniger

Helmut Schneider

BuchMarkt

Danke dtv, für die Wiederbelebung von John Williams' ›Stoner‹, ein klasse Klassiker.

Barbara Meixner

Buchkultur

Hochkomplex, überaus sensibel – ein Meisterwerk zum (Wieder-)Entdecken.

Sylvia Treudl

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands

Unbedingt lesen.

Oberbayerisches Volksblatt

Ein Roman über Freundschaft, Ehe, ein Campus-Roman, ein Gesellschaftsroman, ein Roman über die Arbei...t des Lebens. mehr weniger

08.04.2020

liesmalwieder.de

›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber ein Roman über die Liebe zur Poesie, zur Literatur und über die ...romantische Liebe. mehr weniger

03.01.2020

DONNA

Die stille Lebensgeschichte eines Farmersohnes, der seine Liebe zur Literatur entdeckt, ist hinreiße...nd und universell menschlich. mehr weniger

01.03.2018

Hanauer Anzeiger

In einer feinen Sprache und schönen Bildern beschreibt Williams die Befreiung Stoners aus der beengt...en Welt des Landwirtschaftslebens in Missouri. mehr weniger

Jutta Degen-Peters, 16.12.2017

Rheinische Post

›Stoner‹ ist kein Liebesroman, aber doch und vor allem ein Roman über die Liebe.

25.04.2017

BÜCHER Magazin

Etwas so Schlichtes und Wahrhaftiges liegt der Art zu erzählen zugrunde.

Astrid Rosenfeld, 01.10.2015

Basler Zeitung

Literatur in vollendeter Meisterschaft.

03.07.2015

Hessische/Niedersächsische Allgemeine

Ein Welterfolg mit fast 50 Jahren Verspätung – und ein Buch von fast unerklärlicher Schönheit.

Frank Ziemke, 06.12.2014

Freundin

Man hätte John Williams, Autor des Romans ›Stoner‹, den Erfolg zu Lebzeiten gegönnt.

03.12.2014

Nordwest-Zeitung

John Williams erzählt in anmutiger, klarer Sprache die Geschichte eines scheinbar genügsamen Lebens,... ein Leben so spröde wie der Name Stoner. mehr weniger

01.12.2014

Welt am Sonntag

Als Taschenbuch ist er ein wunderbares Weihnachtsgeschenk für Freunde großer Literatur.

23.11.2014

Bild am Sonntag

Das ist ein echter Herzensbrecher.

Philip Teir, 12.10.2014

neue-buchtipps.de

Eine ungewöhnliche, intensive und gut erzählte Geschichte eines gewöhnlichen und zugleich einzigarti...gen Lebens und ein großer Roman. mehr weniger

Lore Kleinert, 17.09.2014

Offenburger Tageblatt

Das Buch ist so wahr und so menschlich, dass jeder von uns Stoner sein könnte.

Victoria Hof, 31.07.2014

Donaukurier

Es ist ein großes Buch!

Anja Witzke, 19.03.2014

Donaukurier

Es ist ein großes Buch!

Anja Witzke, 19.03.2014

titel-kulturmagazin.net

Ein absolutes Meisterwerk, das emotional stark berührt.

Hubert Holzmann, 10.03.2014

leser-welt.de

John Williams hat in seinen stillen Roman einen einzigartigen Klang hineingezaubert.

Svenia Brueck, 10.02.2014

Vaihinger Kreiszeitung

›Stoner‹ ist ein absolutes Meisterwerk.

Dietrich Klose, 05.02.2014

Öko-Test

Melancholisch, bitter und meisterhaft erzählt.

01.02.2014

Freiburger Nachrichten

Ein Buch über die Liebe zum Leben, spannend, berührend und so geschrieben, dass man es in einem Z...ug liest.

mehr weniger

Barbara Schwaller-Aebischer, 21.01.2014

Stuttgarter Zeitung

Mit Wucht kerbt er seine Charaktere ins Gedächtnis.

Stefan Kister, 17.01.2014

Westfälische Nachrichten

Williams seziert die Facetten menschlicher Zuneigung und gegenseitiger Zerstörung mit nüchternem ...Erstaunen.

mehr weniger

Dorle Neumann, 17.01.2014

Vorarlberger Nachrichten

Wie wunderbar, dass man dieses Buch nach fast 50 Jahren wieder aufgelegt hat!

Christa Küng, 04.01.2014

Strandgut

Ein großes Buch. Ein Riesenbuch.

01.01.2014

Kurier

DER Roman 2013.

Peter Pisa, 23.12.2013

Nürnberger Nachrichten

In dieses Buch muss man eintauchen wie in einen stillen, tiefen See.

18.12.2013

Lift Stuttgart

Stoners Gefangenschaft in Gewöhnlichkeit und Williams Gespür für schlichte Sprache machen dieses ...Buch für mich zu einem Kunstwerk.

mehr weniger

01.12.2013

Der Tagesspiegel

John Williams’ stiller grandioser Campus-Roman ›Stoner‹ von 1965 über das kleine Glück und das da...uernde Elend der Genügsamkeit ist die Wiederentdeckung des Jahres.

mehr weniger

Andreas Schäfer, 01.12.2013

Südwest-Presse

Dieser William Stoner ist eine zutiefst literarische Figur, die man so schnell nicht vergisst....> mehr weniger

Jürgen Kanold, 28.11.2013

nd.DerTag

Die Wiederentdeckung von John Williams’ ›Stoner‹ ist ein Geschenk des Himmels.

Reiner Oschmann, 23.11.2013

NDR 1 Niedersachsen

Hier schreibt einer mit einer ungeheuren Neugier auf den Menschen in seinem innersten Sein.

Gabriele von Arnim, 19.11.2013

Bremer

Der Roman regt zum Nachdenken an und entpuppt sich nebenbei als Liebeserklärung an die Literatur,... die Sprache, an das Mysterium des Verstandes und des Herzens.

mehr weniger

01.11.2013

Zürcher Oberländer

In einer wunderbar differenzierten Sprache, die die unterschiedlichsten Stimmungen einzufangen we...iss, bringt uns Williams eine rührend altmodische Figur nahe.

mehr weniger

Sibylle Peine, dpa, 28.10.2013

oldenburger-onlinezeitung.de

›Stoner‹ ist einer der großen vergessenen Romane der amerikanischen Literatur – ein perfektes Buc...h: ohne jede verschnörkelte Spielerei.

mehr weniger

Mario Bartsch, 20.10.2013

Hamburger Morgenpost

Erbarmungslos, schlicht, wahr.

Judith Fell-Zeller, 20.10.2013

Goslarsche Zeitung

Das alles schildert Williams so anrührend, so anmutig, aber auch in einer so glasklaren Sprache, ...dass die Lektüre wie im Flug vergeht.

mehr weniger

Frank Saigge, 10.10.2013

St. Galler Tagblatt

Unverschnörkelt, erstaunlich, ein grosser Wurf in bescheidenem Gewand.

Rolf App, 09.10.2013

Wilhelmshavener Zeitung

Die Lektüre wirkt ungewöhnlich anziehend wie verstörend, denn nur selten wird das Innenleben eine...s Anderen in einem Roman so schonungslos offenbart.

mehr weniger

Martin Wein, 04.10.2013

Schweizer Familie

Kaum je wurde das gewöhnliche Leben eines gewöhnlichen Menschen auf derart schöne Weise erzählt..../p> mehr weniger

Klaus Lieber, 19.09.2013

Main Echo

›Stoner‹, das könnten wir alle sein.

 

14.09.2013

cityguide-rhein-neckar.de

Es ist ein Roman darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.

11.09.2013

SRF

Eine glückliche Entdeckung. Ein wunderbares Beispiel für die stille Kraft der Literatur.... Unbedingt empfehlenswert.

mehr weniger

Rüdiger Safranski, Literaturclub, 10.09.2013

Chemnitzer Morgenpost

Tiefgründig und fesselnd.

09.09.2013

Morgenpost Sachsen

Tiefgründig und fesselnd.

Guido Glaner, 09.09.2013

booksection.de

›Stoner‹ ist ein hinreißender und faszinierender Roman, der voller Anmut und ...mit großem Können erzählt ist und noch lange nachhallt.

mehr weniger

Stefanie Rufle, 02.09.2013

Ostthüringer Zeitung

Ein großer Roman über die Nähe zu Büchern, die Stoner an seinem Lebensende d...en letzten Trost spenden.

mehr weniger

Annerose Kirchner, 31.08.2013

annabelle

›Stoner‹ ist eine Offenbarung!

Claudia Senn, 28.08.2013

Die Presse

John Williams ist ein exzellenter Erzähler, der den Leser auf fast beiläufige Weise in ...seinen Bann zieht.

mehr weniger

Eva Steindorfer, 25.08.2013

buchreport.express

Ohne Zweifel hat John Williams mit ›Stoner‹ den Roman seines Lebens verfasst.

Alex Capus, 08.08.2013

Frankfurter Neue Presse

Das Leben ist bescheuert? Ein solches Buch lindert den Schmerz darüber.

24.07.2013

Kleine Zeitung

Große Literatur, mit schwarzer Tinte geschrieben, aber nicht ohne Hoffnung.

07.07.2013

Ebenfalls bei dtv erhältlich: die einzige John-Williams-Biographie