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Wer bist du, wenn die ganze Welt dir zusieht?

The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding

Als April ein Video von einer mysteriösen Skulptur auf YouTube hochlädt, steht sie schlagartig im Zentrum der globalen Aufmerksamkeit. Denn weltweit sind identische Statuen aufgetaucht und sie scheinen nicht von der Erde zu stammen. April verschreibt sich dem Ziel, das Geheimnis um jeden Preis zu lösen. Sie teilt all ihre Erlebnisse auf Social Media, wird Dauergast in Talkshows und sogar die Regierung nimmt Kontakt mit ihr auf. Schon bald ist April kein Mensch mehr, sondern eine Marke, ein Symbol – und sie wird im kompromisslosen Kampf um Berühmtheit Opfer und Täterin zugleich. Denn als sie merkt, wie sehr die mediale Aufmerksamkeit sie verändert hat, ist es zu spät, um einen Rückzieher zu machen. Währenddessen entwickelt sich die Lösung des Rätsels zu einem Wettlauf gegen radikale Verschwörungstheoretiker – und deren Angriffe beschränken sich nicht nur auf die virtuelle Welt.

»Einfach brillant – das beste Buch, das ich über die Frage, wie sich unser ›Hier und Heute‹ anfühlt, gelesen habe.« John Green

»Popularität als Droge: Hank Greens Debütroman handelt von den unseligen Nebenwirkungen des Ruhms. […] Die Lektüre entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 

»Das [...] Spannende sind die Beobachtungen, die der Roman zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht.« Süddeutsche Zeitung 

»Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der direkt die Bestsellerliste der ›New York Times‹ stürmte.« Kulturnews

»Green sprengt die Grenzen des Genres.« Spiegel Online 

»Hank Greens Buch ist auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen – und das zurecht.« jetzt.de 

»Blockbuster-verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.« SRF 1

Bibliografische Daten

EUR 16,00 [DE] – EUR 16,50 [AT]
ISBN : 978-3-423-74106-4
Erscheinungsdatum: 18.04.2024
1. Auflage
448 Seiten
Format : 13,6 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Katarina Ganslandt
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Hank Green

Hank Green wurde in Birmingham, Alabama geboren, seine Familie zog jedoch früh nach Orlando, Florida. Er studierte Biochemie und absolvierte seinen Master in Umweltwissenschaften an der University of Montana, wo er mit seiner Familie lebt. Gemeinsam mit seinem Bruder John Green startete er 2007 den Videokanal »Vlogbrothers« und wurde so zum Social-Media-Star. Allein auf TikTok folgen ihm 8 Mio. Nutzer*innen und der Hashtag #hankgreen wurde über 260 Mio. Mal aufgerufen. Mit seinen YouTube-Kanälen erreicht Hank Green 22 Millionen Abonnent*innen. Gemeinsam mit der sog. »Nerdfighter-Community« initiierten Hank und John Green das karitative »Project for Awesome«, das inzwischen jährlich Millionen von Dollar für Charityprojekte (z.B. »Save the Children«) einspielt. Darüber hinaus setzt er sich für viele weitere wohltätige Zwecke in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales ein.

Mehr über Hank Green unter www.hankgreen.com

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Übersetzer*innenporträt

Katarina Ganslandt

Katarina Ganslandt hat schon als Kind angefangen zu übersetzen (Schlagertexte in die Schäli-Geheimsprache) und kann sich keinen Beruf vorstellen, der ihr mehr Spaß machen würde. Hoffentlich verliert ihr nie die Lust an Büchern!

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153 von 153 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.42 von 5 Sternen


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3 - 10 von 153 Leserstimme

hajobo am 03.05.2024 13:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein wirklich erstaunliches Ding

"The April Story" von Hank Green ist eine schön gestaltete Neuauflage des bereits 2019 erschienen Romans. Das Cover ist sehr ansprechend und modern. April stolpert auf ihrem Weg über eine Statue in New York und stellt ein Video davon ins Netz. Dieses geht viral und somit steht sie im Zentrum der Öffentlichkeit. Es folgen Follower und Fernsehauftritte Das Buch zeigt gut, wie der Fokus zum Beispiel auf die Followerzahlen die Prioritäten, welche man sich im Leben setzt verändert.Es zeigt damit verbunden die Veränderung der Beziehungen zu anderen Personen. April ist dabei nicht immer die symmpathische Protagonistin. Ebenfalls die aktuelle Thematik der Verschwörungstheoretikern und den Umgang mit diesen behandelt Greens Roman. Hier findet man also ein wirklich erstaunliches Ding mit aktuellen Themen, raschem Schreibstil und einer Story die etwas eigenwillig ist.

syzygy am 30.04.2024 23:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zeitgemäße Thematik mit Science-Fiction-Elementen

April erzählt aus ihrer Sicht rückblickend ihre eigene Geschichte. Dabei erklärt sie ganz genau, warum sie dies und jenes getan hat, wie es ihr damit ging und wie sie sich dabei gefühlt hat.April ist sehr eigenwillig, hat ihren eigenen Kopf und macht, was sie will. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Ich fand April am Anfang echt anstrengend, ich musste mich erst an sie gewöhnen. Sie ist irgendwie speziell. Außerdem verwenden April und ihr Freund Andy derbe Umgangssprache, die ich an manchen Stellen unpassend fand. Bsp.: "Als wäre ich von einem Dämon durchgefickt worden." (S. 106) in einem wichtigen Gespräch mit einer Agentin.Die Geschichte liest sich sehr flüssig. Man hat den Eindruck, dass April alles loswerden möchte, was sie erlebt hat. Es sprudelt nur so aus ihr raus. Dabei spricht sie die Leser immer wieder direkt an und bindet sie damit in die Geschichte ein.Die Thematik rund um die Medien ist sehr zeitgemäß. Es wird aufgezeigt, wie Macht und Ruhm einen verändern. Dies regt zum Nachdenken an. Des Weiteren haben mir die Science-Fiction-Elemente in der Geschichte gefallen.Randnotiz: Ich hätte mir etwas dickere Seiten gewünscht, diese waren mir zu dünn.

stefanb am 30.04.2024 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Social Media

Bei "The April Story" haben mich Cover und Klappentext sofort angesprochen. Eine mysteriöse Skulptur, Social Media und die Frage welche Auswirkungen die mediale Aufmerksamkeit hat, sind spannende Themen und passen natürlich auch sehr gut in unsere Zeit, in der Social Media doch einen großen Stellenwert einnimmt. Hank Green lässt die Protagonistin April einiges erleben. Außerdem beschäftigt sich der Autor mit den aufkommenden Nebenwirkungen des Ruhms, mit denen sich April konfrontiert sieht. Dabei wird auch das Thema Radikalisierung im Internet beleuchtet.Der Schreibstil gefällt mir extrem gut, ist er frech und modern zugleich. Es bildet sich ein Sog, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Rätsel um die Skulpturen beschäftigt die Lesenden zusätzlich. Außerdem gefällt mir sehr gut, wie die Charaktere vorgestellt werden. Man hat sofort ein Bild im Kopf.Geschrieben ist das Buch aus der Sichtweise von April. Grundsätzlich gibt es daran nichts auszusetzen. Andere Blickwinkel würden das Ganze zwar noch vertiefen. Aber das ist wirklich nur eine Geschmacksfrage."The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding" ist ein tolles Buch mit einem interessanten Setting im Hier und Jetzt. Richtig schön geschrieben, begeistert es mit fesselnder Schreibweise und einem guten Ende.

sesshio am 30.04.2024 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Aktuell und hochspannend

The April Story von Hank Green, der im Internet schon längst nicht mehr nur als Bruder des berühmten John Green bekannt ist, stellt die Protagonistin April vor nervenaufreibend spannende und dabei hochphilosophische Fragen der aktuellen Zeit.Diese Aktualität trifft einen Nerv - zwischen Digitalisierung, Popkultur und den Vorzügen und Abgründen der sozialen Medien. Die Handlung besticht durch eine selbstironische Erzählerin, deren Erlebnisse nur eine Hand breit von der Satire entfernt bleiben, und die gleichzeitig mit ihrer Authentizität zum Mittelpunkt wird in einer Welt, die immer schneller aus den Fugen gerät.Wer Erzählungen liebt, die dem heutigen Zeitgeist offen und kritisch zugleich begegnen, einen abgedrehten Zeitvertreib oder aber auch von tiefgründigen Gedanken lesen möchte, ist mit The April Story perfekt versorgt.

dannylovesreading am 29.04.2024 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Virale Heldin und die Schattenseite des Ruhms

„The April Story. Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green, erschienen bei dtv, lässt mich ein wenig ratlos und unschlüssig zurück. Während mir der Schreibstil von Hank Green sehr gefällt und ich den Plot für äußerst einzigartig und einzigartig halte, finden sich durchaus Längen im Roman, und das Ende lässt mich mit gemischten Gefühlen zurück. Der Plot: April May, eine junge Produktdesignerin, stolpert eines Nachts auf dem Heimweg in der 23rd Street in New York über eine seltsame Skulptur, „ein über drei Meter großer Transformer in Samurai-Rüstung“, der mitten auf dem Bürgersteig steht. Ohne zu ahnen wie dies ihr Leben verändern würde, dreht sie mit ihrem ehemaligen Kommilitonen Andy Skampt ein Video und laden es auf Youtube hoch. Sprichwörtlich über Nacht geht das Video viral, April avanciert zum Star und wird zum Dauergast in Talkshows, denn die Roboter-Skulptur ist nicht nur in New York wie aus dem Nichts aufgetaucht, sondern in insgesamt 64 Großstädten weltweit. Schnell steht die These im Raum, dass es sich bei den Carls (wie die Skulpturen genannt werden) um Außerirdische oder eine Botschaft von Außerirdischen handeln könnte. April muss sich mit den Folgen ihrer plötzlichen Berühmtheit befassen, die nicht nur positiv sind. Sie muss sich mit Verschwörungstheoretikern und Hatern, Isolation und der Sucht nach Likes und Clicks auseinandersetzen.Das Layout:Ich empfinde die Gestaltung des Covers als absolut passend: eine junge Frau, die sich das Display eines Smartphones vor das Gesicht hält vor der erleuchteten Kulisse des nächtlichen New York. Im Fließtext sind einzelne Passagen, die beispielsweise Posts in Social Media oder Emails widergeben, von normalen Text visuell abgehoben. Auch das finde ich überaus passend. Der Stil:Hank Green hat einen sehr flüssigen, unkonventionell doch spannenden Schreibstil. Die Worte, die er den handelnden Personen in den Mund legt, sind modern, jung und passen sehr gut auf unseren Zeitgeist. Hank Green versteht es Spannungsbögen zu spannen und dabei dennoch äußerst kreativ und skurril zu bleiben und das ganze mit einer Prise Humor zu versehen. Meine Einschätzung:Was mich gleichsam faszinierte und störte, war die Entwicklung, die April May im Verlauf der Geschichte durchlaufen hat. War sie zunächst eine junge Frau, die durchaus als typisch für ihre Generation zu bezeichnen ist, so wird sie immer oberflächlicher und sehr auf ihre Außenwirkung bedacht. Dies wirft die Frage auf, ob man so, wenn man über Nacht unfassbar berühmt wird. Das Buch kann auf der einen Seite alles, was ein gute Roman für mich können soll: Ich kann ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ich werde emotional involviert und denk darüber nach, wenn ich nicht darin lese. Auf der anderen Seite gab es auch immer wieder Längen und es fiel mir schwer April May zu greifen. Alles in allem empfehle ich das Buch zu lesen, denn „The April Story“ ist ein einzigartiges Leseerlebnis für jeden, der nach einer originellen und zeitgemäßen Geschichte sucht. Meine Bewertung: 4/5 Sternen

leosuniversum am 25.04.2024 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wer bist du, wenn die ganze Welt dir zusieht?

Inhalt:Als die dreiundzwanzigjährige April May um drei Uhr morgens durch New York City streift, stößt sie auf ein wirklich erstaunliches Ding: Eine riesige Skulptur, die sie spontan Carl nennt. Begeistert und beeindruckt drehen April und ihr bester Freund Andy ein Video, das Andy umgehend auf YouTube hochlädt. Am nächsten Tag beginnt für April ein neues Leben – denn das Video geht viral. Nun steht sie im Mittelpunkt der Medien und sie muss sich entscheiden, wie sie ihre Stimme nutzen will, wenn die ganze Welt ihr zuhört.Meinung:Ich bin wirklich beeindruckt – und das obwohl dieses Buch irgendwie seltsam ist, allerdings auf eine wunderbare Weise seltsam. Dieses Buch ist in seiner Gesamtheit einzigartig. Großartige Ideen gepaart mit liebenswerten Charakteren und einer Realität, die so hart ist, dass sie nur wahr sein kann. Hank Greens Debütroman ist mehr als eine moderne Science-Fiction-Geschichte. Es ist eine Geschichte darüber, was es bedeutet, ein Mensch zu sein. Hank Green weiß, wovon er spricht, wenn er das Internet und verschiedene Social-Media-Plattformen in den Mittelpunkt seines Debütromans stellt, da er selbst als Videoblogger und mit verschiedenen Webprojekten berühmt geworden ist. Dieser Roman wird eigentlich als Science-Fiction-Roman eingestuft, allerdings möchte ich dem vehement widersprechen, denn es gibt nicht viel darin, was heutzutage nicht real wäre – mal abgesehen von den ​​Außerirdischen, die Kontakt aufnehmen wollen. April ist eine recht interessante Figur, da sie einerseits sicherlich etwas naiv ist oder zumindest das Ausmaß ihres Tuns nicht vorhersieht. Andererseits scheint sie, sehr natürlich zu sein und spontan zu agieren, was mir sehr gut gefallen hat, da es mir leicht fiel, in gewisser Weise mit ihr mitzufühlen. Ihre Entwicklung von der jungen Frau zur Marke ist bemerkenswert und vermittelt einen tollen Einblick in die Medien- und Internetdynamik.Fazit:„The April Story – Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green ist eine Pflichtlektüre für alle, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternchen.Lieblingszitate:„Mir machst du nichts vor, April. You’re a digital Girl in a digital World. Wir sind alle geborene Selbstdarsteller.“ (S. 19)und„Macht drückt sich häufig darin aus, dass das Leben für die Mächtigen komfortabler ist als für andere. Das ist für viele Menschen so selbstverständlich, dass ihnen oft gar nicht bewusst ist, wie viel Macht sie besitzen.“ (S. 69)

sandyreads06! am 25.04.2024 17:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

The Carls gone wild

??? ????? ????? - ein wirklich erstaunliches Ding??? ????: ????? lebt in Manhatten. Sie ist jung, hat tolle Freunde und jobbt in einem Start up Unternehmen um ihr Kunststudium zu finanzieren. In einer wirklich sehr kalten Januarnacht, entdeckt sie mitten auf der 23. Straße eine mysteriöse Skulptur. Sie ruft ihren Kumpel Andy an und mit seiner Hilfe, geht „Carl“, so hat April die Skulptur genannt, auf YouTube viral. Und es passiert das, womit niemand gerechnet hat: ????? ??????? ??????. Über Nacht wird sie berühmt. Auf der ganzen Welt tauchen weitere Carl‘s auf und schon bald, springt April mit Andy, von einer Talkshow in die nächste und bekommt sogar ihren eigenen Twitteraccount. Da niemand weiß, woher die Carl‘s kommen und ob sie gefährlich sind, verschreibt sich April dem Ziel, das Geheimnis zu lösen - nicht ahnend, dass sie sich selbst zur Zielscheibe für eine Gruppe von radikalen Verschwörungstheoretikern macht. ???????: Eine wirklich unfassbares Buch. Es hat mich sowohl amüsiert, als auch sehr nachdenklich gemacht. Hank Green, hat mit diesem Buch gleich mehrere Nerven getroffen. Wenn man bedenkt, wie jung die Protagonistin dargestellt wurde und von jetzt auf gleich die Tücken des „Berühmt sein“ verstehen muss. Sie musste über Nacht lernen, was es heißt „Reich zu sein“, und dazu den starken Einfluss von SocialMedia ertragen. Und wir sprechen noch nicht mal über die Radikalisierung im Internet ☝?, denn das kam erschwerend hinzu. "??? ??? ??? ??? ???? - ???????????? ??? ????" ???????: ??? ????? ???? ???? Ein Jugend/SiFi Roman, der die heutigen gesellschaftlichen Themen, ganz gut widerspiegelt. Und dabei hat April an sich selbst, eigentlich kein gutes Haar gelassen. Die Wirkung von SocialMedia, hätte treffender nicht sein können und ich kann sagen, es hat mich heftig berührt. Der Schreibstil des Autoren war zudem sehr unterhaltsam und ich weiß, dass ich ihn mir als Autoren definitiv merken werde.?.?.: ???'? ???? ?? ??? - ??? ?????, ??? ?? ???? ?? ????? "?????" ?

michele.raduenz am 25.04.2024 17:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zukunftsangst

Das Buch war gelinde gesagt krass. Nicht nur hat es in Zeiten von KI einen bitteren Nachgeschmack, sondern fragt auch über den Wert eines Menschen nach. Die äußere Gestaltung und der Klappentext ließen mich eher vermuten, dass es im Buch um noch mehr Soziale Medien ging, aber dass der Fokus auf außerirdischen Einfluss und die Beeinflussbarkeit der Menschen ging, war mir dann doch recht viel. Ein paar Stellen haben mich schockiert, aber die Erzählperspektive des Autors hat perfekt gepasst zur gesamten Thematik des Buches. Der Schreibstil ist sehr packend und fesselt einen an das Buch. Ich fand die Hauptfigur besonders sehr gut umgesetzt, ihre Handlungsweise war menschlich und irrationale und das war perfekt. Selten erlebt man so echte Menschen in einem Buch.Wie jedes Buch der Green Brüder behandelt auch dieses eine Basis, die elementar wichtig ist für die Menschheit. Berühmtheit durch soziale Medien, Intelligenzen, die schlauer sind als die Menschen und die Beeinflussbarkeit der Menschen. Das zum Beispiel wäre ein Buch, das man gut in der Schule lesen könnte, um auf kommende Gefahren für die Welt aufmerksam zu machen.

andi_3000 am 25.04.2024 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Social Media meets Aliens

Der Einfluss von Social Media auf die Gesellschaft ist allgegenwärtig. Manchmal werden auch die unschönen Seiten (Internet-Trolle, Cyber-Mobbing ...) sichtbar, wobei sich die Verlagerung der Meinungsbildung, Contentgenerierung und einfacher Darstellung von verschiedensten Inhalten weg von den klassischen Medien (Print und Fernsehen) nicht mehr aufhalten lässt.Welchen Einfluss bzw. welche Auswirkungen diese Form der Kommunikation, teilweise der zur Schaustellung einer Person inklusive Gestaltung eines künstlichen Images hat, davon erzählt das Buch "The April Story".Als Aufhänger wird hier der Versuch einer mysteriösen Kontaktaufnahme einer hochentwickelten, außerirdischen Lebensform verwendet, wobei es hier sehr unspektakulär, wenn nicht sogar Anti-Star Trek/ Star Wars mäßig zu geht. Im Vordergrund steht die Protagonistin April May, welche von den Außerirdischen aus unerfindlichen Gründen für den Erstkontakt "auserwählt" wurde und nun dieses monumentale Ereignis zunächst zufällig als Einstieg in die Social Media Welt nutzt. Sehr schön wird hier beschrieben wie April immer mehr in eine künstliche, nach Aufmerksamkeit geifernde Welt der Tweets und Likes hineingezogen wird. Was das mit ihr macht, wie sie aber auch selbst ihren Teil dazu beiträgt das Social Media Rad immer schneller zu drehen und so zu einer Eskalation ungeahnten Ausmaßes beiträgt, darum dreht sich das Buch.Das Buch ist wirklich gut geschrieben und liest sich leicht weg. Das Thema Social Media wird wunderbar von allen Seiten beleuchtet und hat teilweise schon dystopische Züge (oder ist das schon längst real?). Das Thema "Außerirdische" verleiht dem Ganzen eine besondere Würze, drängt sich aber zu keiner Zeit in der Vordergrund. Insgesamt wirklich lesenswert und kurzweilig!

kokoloreslot am 25.04.2024 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Mal was anderes

Was für eine schräge und tiefgreifende Story. April entdeckt eine Skulptur in New York, die ihr Leben verändern wird. Doch es ist nicht die einzige auf dem Planten Erde. Es stellt sich heraus, dass sie den Erstkontakt mit einem erstaunlichen Ding fremden Ursprungs hatte. Das macht April schlagartig relevant, während ihre Videos im Netz viral gehen. Mit der Zeit rückt sie sich in den Fokus, nimmt an Talkshows teil, um sich nicht mit der eigenen Angst vor dem Unbekannten befassen zu müssen. Ich mochte den humorvollen Schreibstil, der sich nicht so ernst nimmt, und die subtile Anspannungen, die sich durch die Story zieht. Eine durchaus beängstigende Situation, die man sehr real miterlebt. Alles gipfelt in einem spannenden Finale, das ich so nicht erwartet hatte. Die letzten Wörter lassen auf ein grandiose Fortsetzung hoffen. Würde es allen empfehlen, die er etwas schräg, zynisch und mitreißend mögen. Aber auch langsamen Entwicklungen etwas abgewinnen können. Ist mal was anderes und hat mich gut unterhalten, da ich keine hohen Erwartungen hatte. Freu mich auf die Fortsetzung.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Emotion
Hank Green macht Digitalisierung und Globalisierung unfassbar gut greifbar und erzählt mitreißend ei...ne kluge Geschichte über die Angst vor und die Hoffnung auf die Technologien der Zukunft. mehr weniger

Silvia Feist

Playboy
Furiose Mediensatire über die Radikalisierung im Netz und die Tücken des Berühmtseins.

Günter Keil

Schule
Mit ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist Vlogger Hank Green (Bruder von Bestsellerautor John Green)... ein wirklich fesselnder Sociial-Media-Thriller gelungen. mehr weniger

01.09.2019

Süddeutsche Zeitung
Das eigentlich Spannende an ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ sind die Beobachtungen, die der Roman ...zu Viralität, sozialen Medien und Popularität macht. mehr weniger

Karin Janker, 29.03.2019

SRF 1
Blockbuster verdächtig! Originell, hochaktuell, schnell.

Annette König, 01.03.2019

Spiegel Online
Green sprengt die Grenzen des Genres.

Elisa von Hof, 01.03.2019

Stern
›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist das Debüt von Hank Green tatsächlich.

28.02.2019

jetzt.de
Hank Greens Buch ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ ist letztes Jahr zunächst in Amerika erschienen u...nd auf den Fiction-Starts direkt auf Platz Eins gestiegen - und das zurecht. mehr weniger

Jasmin Schneider, 28.02.2019

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Er schafft es, mit ungeheurer Leichtigkeit und jeder Menge überraschender Wendungen und Action, nich...t nur zu unterhalten, sondern auch viele Gegenwartsprobleme anzusprechen. mehr weniger

Michael Wildauer

1001 und 1 Buch
Klug spiegelt Greene eine medial durchsetzte Welt, die vernetzt auf jedes Ereignis reagiert, auf das... sich die Menschheit wohl seit jeher unbewusst vorbereitet hat. mehr weniger

Christina Pfeiffer-Ulm

Psychologie bringt dich weiter
Eine mitreißende, kluge Geschichte über die Angst vor den, aber auch die Hoffnung auf die Technologi...en der Zukunft. mehr weniger

Kulturnews
Ein rasanter und zutiefst menschelnder Roman am Puls der Zeit, der in den USA direkt die Bestsellerl...iste der ›New York Times‹ stürmte. mehr weniger

Buchkultur
Wie ein Buch besprechen, das sprachlos macht? The April Story ist der brillante Versuch eine so auße...rgewöhnlich wie unglaubliche SciFi-Geschichte zu schreiben und dabei seinen Leser/innen einige unangenehme Wahrheiten vor Augen zu führen. mehr weniger

Andrea Schnepf, 01.06.2024

Rezensöhnchen - Zeitschrift für Literaturkritik Bamberg
Hank Green hat mit diesem klugen und skurrilen Debütroman ›ein wirklich erstaunliches Ding‹ geschaff...en, das man so schnell nicht wieder vergisst und an dessen Fortsetzung der Autor glücklicherweise schon arbeitet. mehr weniger

Alicia Fuchs, 09.08.2019

Oberösterreichische Nachrichten
Mit seinem Romandebüt ›Ein wirklich erstaunliches Ding‹ belegt YouTube-Star Hank Green, wie verheere...nd verführerisch soziale Netzwerke sein können. mehr weniger

Peter Grubmüller, 09.05.2019

bookreviews.at
Dieses Buch hat mich uneingeschränkt begeistert!

Bettina Armandola, 24.04.2019

Dingolfinger Anzeiger
Wer wissen will, wie Digital Natives eigentlich ticken, muss dieses Buch, dass sich im ›Social-Media...‹ dreht, unbedingt lesen. mehr weniger

23.03.2019

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Er schildert eindrücklich, wie ein Mensch durch den Wunsch nach Bedeutung in den sozialen Medien zur... Marionette wird und Gefahr läuft, seine Menschlichkeit zu verlieren. mehr weniger

Maren Schürmann, 07.03.2019

feuilletonscout.com
Der Debütroman von Hank Green ist ein rasant inszeniertes Medienspektakel.

Barbara Hoppe, 01.03.2019