Nach ›Just for the Summer‹ und ›Say You'll Remember Me‹ der neue hoch emotionale und humorvolle Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Abby Jimenez
Wenn ein Moment über alles entscheidet ...
Larissa hatte keine Ahnung, dass sie in dieser Nacht den Mann ihres Lebens kennenlernen würde. Sie und Chris sind perfekt füreinander, teilen den gleichen Humor und er ist für sie da, wenn sie ihn am meisten braucht.
Das Problem: Larissa ist nicht mit Chris, sondern mit dessen bestem Freund Mike zusammen.
Denn Larissa selbst hatte die Wahl, welcher der beiden Männer sie an dem Abend nach Hause fahren würde. Sie entschied sich gegen Chris und für Mike und wenige Wochen später sind Larissa und Mike ein Paar. Aber irgendetwas scheint mit Mike nicht zu stimmen – er lässt Larissa immer wieder im Stich und stattdessen ist es Chris, auf den sie sich stets verlassen kann. Je mehr Zeit Larissa und Chris miteinander verbringen, umso klarer wird, dass sie damals den Falschen gewählt hat.
Zwischen ihnen entwickeln sich tiefe Gefühle, jedoch könnten sie Mike niemals derart hintergehen.
Larissa muss sich erneut entscheiden: Bricht sie Mikes Herz oder ihr eigenes?
Der Abby-Jimenez-Hype ist in Deutschland angekommen:
»Mehr als eine sommerliche Romance Story. Eine Story die tief ins Herz trifft, mitfühlend lässt und sich anfühlt als wäre man ein Teil davon.« 5-Sterne-Review zu ›Just for the Summer‹
»Diese Autorin kann nicht anders, als perfekte Bücher zu schreiben! Jedes Buch von ihr war bisher ein Fünf-Sterne-Highlight und am liebsten würde ich jedes noch einmal das erste Mal lesen können.« 5-Sterne-Review zu ›Say You'll Remember Me‹
»Der Schreibstil gefiel mir mega gut! Ich verstehe direkt, warum Abby Jimenez so gehyped wird! Ich würde sofort alles von ihr lesen!« 5-Sterne-Review zu ›Say You'll Remember Me‹
Noch mehr von Abby Jimenez bei dtv:
›The Friend Zone‹ (bereits erschienen unter dem Titel ›Wenn aus Funken Flammen werden‹)
›The Happy Ever After Playlist‹ (bereits erschienen unter dem Titel ›Wenn in mir die Glut entflammt‹)
›Life's Too Short‹
›Part of Your World‹
›Yours Truly‹
›Just for the Summer‹
›The Situationship‹ – Kurzgeschichte zum Kennenlernen von Doug und Maddie aus ›Just for the Summer‹
›Say You'll Remember Me‹
›Der schlechteste Wingman aller Zeiten‹ – Kurzgeschichte in der Sammlung ›The Unexpected Meet Cute‹
›A Married Little Christmas‹
1. Auflage
Abby Jimenez lebt in Minnesota, USA, und schreibt Romane, die regelmäßig die Bestsellerlisten stürmen. Sie steht auf gute Liebesgeschichten, Kaffee, winzige Hunde und liebt es, nicht das Haus verlassen zu müssen.
Urban Hofstetter hat Anglistik und Phonetik studiert, bevor er mehrere Jahre als Lektor und Programmleiter in einer großen Verlagsgruppe tätig war. Heute lebt und arbeitet er als freiberuflicher Übersetzer und Lektor in München.
Melden Sie sich an
„The Night We Met“ von Abby Jimenez hat mich von der ersten Seite an begeistert und emotional mitgerissen. Die Geschichte schafft es sofort, eine Verbindung aufzubauen und bleibt durchgehend fesselnd, ohne an Intensität zu verlieren.Besonders ans Herz gewachsen ist mir Chris. Seine ruhige, etwas nerdige und vor allem zuverlässige Art macht ihn zu einem unglaublich sympathischen Charakter. Gerade weil er anfangs eher unscheinbar wirkt und Larissa ihn zunächst kaum wahrnimmt, entwickelt sich seine Rolle im Laufe der Handlung umso berührender und bedeutungsvoller. Ein Plädoyer für alle unscheinbaren Jungs, die doch einen zweiten Blick verdienen. Larissa hingegen ist eine starke Protagonistin, die sich ihren Platz im Leben erkämpfen möchte. Ihre Entwicklung wirkt authentisch und nachvollziehbar, was es leicht macht, sich in sie hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen.Die Dynamik zwischen den beiden Figuren hat mir besonders gut gefallen. Ihre Geschichte ist emotional, glaubwürdig und voller leiser, aber intensiver Momente, die lange nachwirken.Ein großer Pluspunkt ist der Schreibstil von Abby Jimenez. Sie schreibt sehr bildhaft und schafft es, Szenen lebendig werden zu lassen, ohne sich dabei in unnötigen Details zu verlieren. Die Gefühle der Protagonisten werden feinfühlig und authentisch dargestellt, sodass man als Leser vollkommen in ihre Welt eintauchen kann.Insgesamt ist „The Night We Met“ eine sehr schöne, berührende Geschichte über Liebe, Selbstfindung und die Bedeutung von zwischenmenschlichen Verbindungen – ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und das mir noch eine Weile im Gedächtnis bleiben wird.
Ich weiß nicht, was genau es bei dieser Reihe ist, aber ich sehe hier schon eine leichte Veränderung im Stil der Autorin. Gleich bleibt natürlich, dass die Geschichten überhaupt nicht auf Spice bauen, sondern vielmehr auf aus dem Leben gegriffene Probleme, bei deren Bewältigung Therapie und psychische Stabilisierung eine Rolle spielen. Auch werden wie gewohnt ernste Themen angesprochen, die sehr passend in die romantische und gut lesbare Geschichte eingebettet werden.Allerdings habe ich hier ein ähnliches Problem wie schon beim Vorgänger „Say You’ll Remember Me“: Die männliche Hauptfigur kippt mir zu sehr in ein Aufopfern. Es wird wortwörtlich gesagt: „So sollte es mit den Menschen sein, die man liebte. Dass man permanent das Bedürfnis verspürte, sich um sie zu kümmern.“ Das sehe ich nicht so und ich finde diesen Ansatz ehrlicherweise auch sehr problematisch. Ich verstehe, dass er in Romance funktioniert. Allerdings mag ich die Autorin ja gerade dafür, dass sie derartig platte Rollenbilder nicht nötig hat und ihre Figuren authentisch und aus dem Leben gegriffen sind.Chris opfert einfach alles auf, macht jeden kleinen Handgriff für Larissa und auch wenn ich das gerade in Bezug auf ihre finanzielle Notlage teilweise verstehen kann, finde ich es deutlich übertrieben. Denn es wird zum Beispiel überhaupt nicht klar, was Larissa zur Beziehung der beiden beiträgt. Irgendwie erinnert mich das an typisches Männlichkeitsgehabe, bei dem die Männer „heldenhaft“ alles für ihre Partnerin übernehmen, während diese Partnerin gleichzeitig eher als eine Art Schatz fungiert, deren eigene Rolle in der Beziehung weitestgehend unklar bleibt. Aber eine gute Beziehung baut ja darauf, dass beide voneinander profitieren und sich nicht eine Seite aufopfern muss.Das Problem hatte ich beim Vorgänger auch schon und ich bedaure sehr, dass die Autorin hier diese etwas platte, unkreative Richtung einschlägt. Ich hoffe wirklich, dass sie bald wieder auf vielschichtigere Charaktere setzt, die wirklich auf Augenhöhe sind. Denn Larissa ist eine echt gut geschriebene Figur und ihre Lebenssituation hat mich berührt. Nur innerhalb der Beziehung verblasst sie leider spürbar.Auch wenn ich diesen Teil der Reihe etwas besser fand als den Vorgänger, ist mir auch hier wieder die kognitive Dissonanz in Bezug auf Tiere bitter aufgestoßen. Es wird sich liebevoll um einen (übrigens übertrieben brutalen!) Straßenhund gekümmert, während zu jeder Mahlzeit tote Tiere zu gehören scheinen. Mir hat das Lesen trotz dieser Kritikpunkte aber großen Spaß gemacht und ich bleibe Abby Jimenez aufgrund ihrer ernsten und gleichzeitig unterhaltsamen Schreibweise auf jeden Fall treu.Ein lobendes Wort möchte ich noch verlieren für die Thematisierung von Alkoholismus, Depression und mentaler Gesundheit sowie ehrlichen Freundschaften zwischen cis Männern. Zwischendrin war ich etwas genervt davon, wie sich die Freundschaft zwischen Chris und Mike zu entwickeln schien. Das Ende hat mich aber wieder versöhnt und ich finde, solche erwachsenen Beziehungen zwischen Männern sollte es in Büchern öfter geben.4,5 ⭐️
Larissa lernt bei einem Konzert Chris und Mike kennen. Als sich am Ende die Frage stellt, wer sie nach Hause fahren darf, entscheidet sie sich für Mike. Zunächst macht es auch den Eindruck, dass die beiden glücklich miteinander sind, doch schnell stellt sich heraus, dass er einige private Probleme hat, die er vor Larissa versteckt. Damit das nicht auffällt, bittet er oft seinen besten Freund Chrs um Hilfe. Dieser Hilft ihm auch immer aus der Patsche, was dazu führt, dass er jetzt viel Zeit mit Larissa verbringt und Gefühle entwickelt, die nicht da sein sollten. So wird es zunächst nur für ihn und später dann für beide eine Herausforderung, normal miteinander umzugehen, wenn sie sich treffen. Es ist eine Geschichte über eine enge Freundschaft, die sich zu einer verbotenen Liebe entwickelt. Über einen Mann, der glücklich in seiner Beziehung ist und nicht merkt, dass er diese nach und nach mit seinem Verhalten kaputt macht. Der seinen besten Freund Chris vorschickt, wenn er selber nicht dazu in der Lage ist, seiner Freundin zu helfen. Chris ist ein Mensch, der anderen Menschen gerne hilft, ohne etwas dafür zu verlangen. Das kam mir beim Lesen auch teilweise komisch vor, aber ich glaube Chris ist einfach so. Egal ob in einer Freundschaft oder Beziehung. Er opfert sich gerne für andere auf und das hat vielen Momenten eine süße Note verpasst.Bis auf den Hund, mit dessen Verhalten ich bis zum Schluss nicht klargekommen bin, hat mir auch an diesem Buch wieder alles gefallen. Ernste Themen vermischt mit Humor, sodass man auch mal lachen muss. Das Buch thematisiert auch, wie Freunde darauf reagieren, wenn sowas wie bei den dreien passiert. Muss man eine Seite wählen? Darf man das OK finden? Ganz wichtig für die Geschichte war ein Gespräch am Ende. Das hat vieles ins reine gebracht und auch gezeigt, was für eine Entwicklung Mike gemacht hat.Ich bin schon gespannt, Mikes Geschichte zu lesen, denn er hat uns viel zu erzählen und braucht noch sein Happy End.
Ich LIEBE dieses Buch – wirklich, es ist ein absolutes Highlight von Abby Jimenez für mich! Ihr Schreibstil ist einfach der Wahnsinn: so flüssig, so lebendig und total mitreißend, ich war von der ersten Seite an komplett gefesselt und wollte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen, ich habe mit ihnen gelacht, mitgefiebert und an manchen Stellen wirklich mitgelitten. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte ist unglaublich authentisch und nachvollziehbar geschrieben.Der Love-Triangle-Trope ist vielleicht nicht für jeden etwas, aber ich habe ihn total gefeiert, weil er hier einfach gut umgesetzt ist und der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht. Besonders beeindruckt hat mich, wie Abby Jimenez ernste Themen so sensibel, aber gleichzeitig leicht und zugänglich in die Handlung einbaut. Es geht unter die Haut, ohne zu erdrückend zu wirken.Auch die Nebencharaktere sind liebevoll ausgearbeitet und geben der Geschichte noch mehr Tiefe und Charme. Insgesamt ist es eine perfekte Mischung aus Emotion, Humor und wichtigen Themen, die noch lange im Kopf bleibt. Für mich ganz klar eine riesige Leseempfehlung!
The Night We Met ist eine gefühlvolle Romance, die sich langsam entfaltet und dabei vor allem durch ihre emotionale Tiefe überzeugt.Im Mittelpunkt steht Larissa, deren Leben durch eine einzige Entscheidung eine völlig andere Richtung nimmt. Was zunächst wie der richtige Weg erscheint, entpuppt sich mit der Zeit als kompliziert, als sich ausgerechnet zu einer anderen Person eine tiefere Verbindung entwickelt. Daraus entsteht ein innerer Konflikt, der die Geschichte trägt und für eine spürbare emotionale Spannung sorgt.Besonders stark ist die Darstellung von Gefühlen wie Schuld, Loyalität und Sehnsucht. Die Figuren wirken nahbar, ihre Entscheidungen nachvollziehbar, auch wenn sie nicht immer richtig sind. Genau das macht die Geschichte so authentisch.Der Schreibstil ist leicht zugänglich, warm und emotional, mit einer guten Balance zwischen ruhigen Momenten und intensiven Szenen. Die Beziehung entwickelt sich langsam und glaubwürdig, was gut zur Grundstimmung des Buches passt.Wer viel Action oder unerwartete Wendungen sucht, könnte die Handlung als eher ruhig empfinden, da der Fokus klar auf der emotionalen Entwicklung liegt.Insgesamt ist The Night We Met eine berührende Geschichte über falsche Entscheidungen, echte Gefühle und die Frage, was passiert, wenn das Herz einen anderen Weg will als der Verstand.
⭐ ∞/5 Sterne | 🌶️ 1/5 Spice⚠️ Spoiler-Warnung (leicht)Ich glaube, ich habe gerade mein neues Lieblingsbuch meiner Lieblingsautorin gefunden. Und das, obwohl ich eigentlich kein Fan von Love Triangles bin. Aber Abby Jimenez… sie hat es einfach wieder geschafft. 🤭Dieses Buch ist leise, intensiv und unfassbar ehrlich. Man weiß von Anfang an, dass jemand verletzt wird – und genau das macht alles so zerbrechlich. Die Gefühle entwickeln sich langsam, vorsichtig, fast schon schmerzhaft schön. Dieses quiet yearning, diese unterschwellige Sehnsucht… genau das hat mich komplett gefesselt.🥺»Vielleicht ist es eine Liebe, die keine Daseinsberechtigung hat. Vielleicht ist es eine Liebe, deretwegen Kriege begonnen werden. Eine Liebe, die Imperien stürzt [...].« Larissa ist für mich eine der stärksten Frauenfiguren überhaupt. Ihr Wille, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, besser zu sein als das, was sie kannte, und trotzdem ihre empathische, warme Art nie zu verlieren – das hat mich tief berührt.Und Chris… ich glaube, er ist die größte Green Flag, die jemals geschrieben wurde. 🥹Ein Mensch, der immer an andere denkt, der organisiert, plant, beschützt – selbst in den kleinsten Dingen.»Ich würde alles für dich tun. Hätte ich eine Nussallergie, würde ich dein Essen für dich vorkosten, um sicherzugehen, dass es ungefährlich ist, und wenn nicht, würde ich glücklich sterben, im Wissen, dass ich dich beschützt habe. Verstehst du das?«Allein dieser Moment hat mein Herz komplett zerstört. 😭Die Beziehung zwischen den beiden ist einfach echt. Kein Drama um des Dramas willen, sondern zwei Menschen, die sich finden, stützen, auffangen – genau dann, wenn sie es am meisten brauchen. Sie wachsen miteinander, aneinander und trotz aller Umstände.Und dann ist da noch Wolverine, dieser kleine, chaotische „feral Yorkie“ 🐶, der einfach alles durcheinanderbringt und gleichzeitig so viel Herz in die Geschichte bringt.Fazit:Dieses Buch ist nicht laut. Es ist nicht übertrieben. Aber es trifft – mitten ins Herz. Eine Geschichte über Liebe, die vielleicht nicht sein sollte… und genau deshalb alles bedeutet. 💔✨
Was macht man, wenn man feststellt, dass man die falsche Wahl getroffen hat? Larissa lernt die besten Freunde Mike und Chris gleichzeitig kennen und kommt mit Mike zusammen. Doch während sie in ihrer Beziehung feststellen muss, dass sie sich oftmals nicht auf ihn verlassen kann, ist Chris immer für sie da. Doch auch wenn ihre Gefühle für Chris stärker werden und auch dieser sich zu ihr hingezogen fühlt, wissen beide, dass sie keine gemeinsame Chance bekommen…Ich liebe die Autorin - das kann ich nur immer und immer wieder sagen. Sie schreibt so wunderbar humorvolle Geschichten und schafft es gleichzeitig, wichtige Themen in ihren Büchern zu verpacken - hier zum Beispiel Alkoholsucht, Larissas Nullallergie und das Tabuthema schlechthin: wenn man sich in die Freundin des besten Freundes verliebt bzw. in den besten Freund des Partners. Die Geschichte von Larissa und Chris war einfach so vieles: wunderschön, gefühlvoll, leise und sanft, aber auch verboten. Ein weiteres Highlight von der Autorin!
Eine durchgefeierte Nacht, eine junge Frau, die von ein paar Kumpels nach Hause gefahren werden soll - und Larissa entscheidet sich gegen das Angebot des zurückhaltenden, ernsten Chris und steigt lieber zu dem charmanten Mike ins Auto.Eigentlich eine harmlose Momentaufnahme, die aber das Leben aller Beteiligten grundlegend verändern wird. Denn Larissa kommt aufgrund dieser Entscheidung mit Mike zusammen. Doch immer wieder muss Chris für Mike bei allen möglichen Gelegenheiten einspringen, und dabei kristallisiert sich deutlich heraus, wie gut Chris und Larissa eigentlich harmonieren. Aber der Zug ist abgefahren, denn schließlich hat sich Larissa in jener schicksalhaften Nacht für Mike entschieden.Ganz ruhig erzählt uns Abby Jimenez die Geschichte, breitet die Vorgänge und die Emotionen der Beteiligten entspannt und nachvollziehbar vor uns aus, so dass wir tief in die Gefühlswelt von Larissa und Chris eintauchen können. Und weil es Abby Jimenez ist, werden die beiden auch schweren Konflikten unterworfen, die mich beim Lesen mitleiden und verzweifeln lassen. Warmherzige Szenen wechseln sich mit hoffnungslosen Situationen – und gerade dort merken die beiden, dass sie nicht nur eine tiefe Freundschaft, sondern eine wahre Anteilnahme miteinander verbindet, und vielleicht sogar noch mehr.Ganz hervorragend und ohne falsches Pathos wird der Konflikt geschildert, und vor allem überzeugen Larissa und Chris als Charaktere. Vielleicht spielt es auch eine kleine Rolle, dass Chris wirklich ein perfekter, fürsorglicher Bookboyfriend ist, dass mich diese Story so sehr berühren konnte.Große Empfehlung für diese wunderbare Liebesgeschichte.
Larissa entscheidet sich am Abend eines Konzertes für den falschen Mann, der sie nach Hause fahren soll. Chris opfert sich für sie auf, während Mike zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, als sich um Larissa zu kümmern... Wird sie am Ende bei ihrer Entscheidung bleiben ?Neben dem hinreißenden Cover, hat mich auch der Klappentext sehr neugierig gemacht. Aber der Roman hat mich umgehauen. Dem Schreibstil ist sehr einfach zu folgen, sodass ich über die Seiten geflogen bin. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Es war total spannend und wirklich empathisch und realistisch geschrieben. Ich mochte die kurzen Kapitel und den Perspektivwechsel. Eine wahnsinnig tolle Geschichte, die die allerbeste Bewertung verdient hat. Manche Situationen wurden etwas zu sehr ausgedehnt für meinen Geschmack, aber der Roman ist für all jene, die auf eine dramatische Liebeskomödie stehen. Thumbs up!!
▪Zitat:„Ich wollte nicht zu den Leuten gehören, die es sich in einer Beziehung, an der es im Grunde nichts auszusetzen gab, bequem machten und innerlich erstarrten. Ich wollte nicht die gleichen Fehler begehen wie meine Mom. Aber eine feste und aussichtsreiche Beziehung einfach sausen zu lassen, ohne ihr eine echte Chance zu geben, wollte ich auch nicht. Genauso wenig wie mit einem guten Mann Schluss zu machen, schon gar nicht, wenn nichts falsch an ihm war.“ ▪Schreibstil:Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Ich bin unglaublich schnell durch die Geschichte gekommen und hatte fast durchgehend Lust weiterzulesen – für mich immer ein sehr gutes Zeichen. Besonders positiv aufgefallen ist mir der Humor: Immer wieder sorgen vor allem Chris’ Kommentare und Gedanken für urkomische Momente, bei denen ich wirklich laut lachen musste.Sehr gelungen fand ich außerdem die wechselnden Perspektiven zwischen Chris und Larissa. Dadurch erhält man einen intensiven Einblick in die Gedanken und Gefühle beider Figuren, was die emotionale Bindung zur Geschichte deutlich verstärkt.An einigen Stellen waren mir die Sätze jedoch etwas zu lang und teilweise leicht unübersichtlich. Zudem gab es im späteren Verlauf einige Gedankenschleifen, insbesondere in Bezug auf die verbotene Liebe zwischen Chris und Larissa, die sich für mich etwas wiederholt haben.4/5 ⭐▪Charaktere:Die Figuren haben bei mir insgesamt gemischte Gefühle ausgelöst.Chris war mir zu Beginn des Buches sehr sympathisch. Seine hilfsbereite, charmante und humorvolle Art hat ihn schnell zu einem starken Sympathieträger gemacht. Im Verlauf der Geschichte – besonders im Mittelteil – hat er für mich jedoch deutlich eingebüßt. Seine Fürsorge wurde zunehmend übertrieben und wirkte auf mich irgendwann unnatürlich. Gerade seine übermäßige Hilfsbereitschaft, das ständige Zahlen und seine fast schon kontrollierende Fürsorge haben für mich die Autonomie von Larissa zu stark eingeschränkt. Persönlich hätte ich mich in ihrer Situation damit nicht wohlgefühlt. Deshalb war Chris für mich am Ende nicht mehr der „Superhero“, als den ich ihn anfangs wahrgenommen habe.Larissa mochte ich über das gesamte Buch hinweg relativ konstant. Sie war für mich eine bodenständige, hart arbeitende junge Frau mit eigenem Kopf und einer Vergangenheit, die sie sichtbar geprägt hat. Ich fand sie weder überragend noch störend – insgesamt einfach solide und passend zur Geschichte.Mike war für mich die Figur mit der stärksten Entwicklung: Anfangs noch in Ordnung, im Mittelteil sehr schwierig und zum Ende hin wieder deutlich besser. Sobald man mehr über seine inneren Konflikte, Selbstzweifel und Hintergründe erfährt, wird sein Verhalten nachvollziehbarer. Trotzdem waren die wiederkehrenden Alkohol-Eskapaden für mich ein absolutes No-Go. Insgesamt wirkten die Figuren für mich teilweise etwas überzeichnet und sehr klischeebehaftet.4/5 ⭐ ▪Geschichte:Die Grundidee der Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders spannend fand ich, dass hier nicht das klassische Dreiecksdrama im Sinne von „für wen entscheidet sie sich?“ erzählt wird, sondern dass die Ausgangslage bereits feststeht. Genau dieser Hintergrund hat die Geschichte für mich interessant gemacht.Zwischen Chris und Larissa war die Dynamik definitiv spürbar. Man merkt, dass sie einander guttun und dass zwischen ihnen eine besondere Verbindung entsteht.Was mich allerdings zunehmend gestört hat, war das ständige Hin und Her rund um Mike und die immer wiederkehrenden inneren Konflikte. Dieses „wir dürfen nicht“ war zunächst emotional und spannend, wurde für mich im Verlauf aber sehr repetitiv. Gerade im Mittelteil hatte ich das Gefühl, immer wieder dieselben Gedanken und Konflikte zu lesen.Die Liebesgeschichte selbst war schön aufgebaut, aber die ständigen Wiederholungen haben der Handlung etwas Tempo genommen.3/5 ⭐▪Fazit:Insgesamt ist The Night We Met für mich ein schönes, humorvolles und emotionales Buch, das sich sehr angenehm lesen lässt. Besonders der Schreibstil und die Grundidee der Geschichte konnten mich überzeugen.Bei den Figuren und einigen Entwicklungen in der Handlung hätte ich mir stellenweise etwas mehr Natürlichkeit und weniger Übertreibung gewünscht. Trotzdem hatte das Buch einen hohen Unterhaltungswert und ich habe es gerne gelesen.4/5 ⭐▪