Der weltfremde Dichter Detlev Spinell hat sich in die eisige Hochgebirgsluft des Sanatoriums Einfried zurückgezogen. Als Literat ist er bislang erfolglos geblieben, seine einzige Veröffentlichung ist ein schmaler Roman, »gedruckt auf einer Art von Kaffeesieb-Papier«. Eines Tages kommt die kränkliche, aber musisch begabte Gattin eines hanseatischen Kaufmanns ins Sanatorium, von der sich Spinell sofort angezogen fühlt. Noch bevor sie stirbt, kommen sich die beiden durch Wagners »Tristan und Isolde« näher. Gert Westphal liest diese berühmte Erzählung von Thomas Mann mit heiter-ironischem Ton in voller Länge.
1. Auflage
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Gert Westphal, geboren 1920 in Dresden, arbeitete als Schauspieler, Sprecher sowie als Theater- und Opernregisseur. Für seine Rundfunklesungen der Werke von Theodor Fontane, Johann Wolfgang von Goethe und Thomas Mann erhielt er den Deutschen Schallplattenpreis und wurde von der ZEIT zum »König der Vorleser« gekürt. Er starb 2002 in Zürich.