Die neue Alina Bronsky: Schräg. Witzig. Hintergründig. Und live aus dem Teenageralltag.
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Und du kommst auch drin vor
Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 15, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...
Bibliografische Daten
1. Auflage
3 - 10 von 55 Leserstimme
Hippes Buch
Ich gehöre zwar nicht mehr ganz zur Zielgruppe, aber ich habe mich durch das Buch sehr gut unterhalten gefühlt. Ich kann mir auch vorstellen, dass das Buch den Personen der Zielgruppe genauso zusagen wird. Das Thema ist spannend und unterhaltsam gewählt und umgesetzt - der Inhalt ist einmal etwas neues - wenn der Protagonist in einem Buch selber als Protagonist in einem Buch vorkommt, und dessen Leben darin thematisiert wird, da will man als Leser unbedingt dabeibleiben und wissen, was da vor sich geht und wie das sein kann.Der Schreibstil ist wunderbar erfrischend und flüssig zu lesen und aus der Sichtweise der Protagonistin Kim geschrieben.Das Ende konnte mich persönlich dann weniger überzeugen - aus diesem Grund auch ein Punkt Abzug für das Buch.
Spezielle Charaktere mit interessanter Geschichte
Inhalt:Seit der ersten Klasse sind sie beste Freundinnen: Kim, 14, eher unauffällig, und Petrowna, klug, exzentrisch und daran gewöhnt, immer und überall den Ton anzugeben. Alles wird anders, als die beiden mit ihrer Klasse zu einer Schullesung gehen: Während die anderen tuscheln, sich die Haare kämmen oder aus dem Fenster schauen, wird Kim hellhörig, denn was die Autorin da vor sich hin nuschelt, handelt von ihr. Okay, es kommen andere Namen vor und ein paar unwichtige Details stimmen nicht, aber der Rest ist sie! Doch die Geschichte geht nicht gut aus, vor allem nicht für Jasper, Kims Klassenkameraden, der, wenn das Buch die Wahrheit sagt, am Ende an einem Wespenstich stirbt. Um das zu verhindern, bleibt Kim nichts anderes übrig, als ihr Leben völlig auf den Kopf zu stellen. Auf einmal macht sie alle möglichen Dinge zum ersten Mal, wie zum Beispiel Jasper zu küssen. Das aber passt Petrowna ganz und gar nicht ins Konzept ...Meinung:Ein großes Stöhnen geht durch die Klasse, als die Lehrerin verkündet, dass die Schüler gleich an einer Lesung teilnehmen werden. Auch Kim ist wenig begeistert von der Idee. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als sie den ersten Zeilen der Geschichte lauscht. Denn die Geschichte, die die Autorin da erzählt, handelt von ihr selbst. Wie ist dies möglich? Kim bleibt nichts anderes übrig, als sich das Buch selbst zu kaufen. Was sie durch das Buch und damit über ihre Zukunft erfährt ist nicht alles schön. Gerade der Tod ihres Schulkameraden Jasper, kann Kim nicht einfach akzeptieren, aber wie kann sie dies verhindern?Ich muss gestehen, dass mir dieses Buch in der Verlagsvorschau etwas durch die Lappen gerutscht ist. Erst über „vorablesen“ wurde ich auf die sehr interessant klingende Geschichte neugierig gemacht.Schon der Start in das Buch konnte mich gut unterhalten. Alina Bronsky hat einen ansprechenden Schreibstil, den man gerne liest und der einen flüssig durch die Seiten fliegen lässt. Mit knapp 200 Seiten ist das Buch auch nicht gerade dick, so dass keine wirklichen Längen entstehen. Ich hatte allerdings so ein wenig das Gefühl, dass die Geschichte sich ab einem bestimmten Punkt im Kreis dreht. Es wird wenig getan bzw. ähnliche Versuche gestartet um das Problem bzgl. des anstehenden Todes von Jasper zu lösen.Kim steht ihr Lebenlang im Schatten ihrer besten Freundin Petrowna. Dies ändert sich jedoch, als sie plötzlich Hauptdarstellerin im Buch der Autorin Leah wird. Kim mochte ich sehr gerne. Sie versucht die Dinge in die Hand zu nehmen und bietet dem Schicksal die Stirn.Der wohl interessanteste Charakter des Buches ist Petrowna. Obwohl Kim und sie bereits seit der ersten Klasse beste Freundinnen sind, bekommt man als Leser das Gefühl, dass die beiden einander vielleicht doch nicht so gut kennen, wie sie immer dachten. Außerdem merkt man, dass so viel mehr hinter Petrownas teilweise großspurigem Auftreten steckt. Ich habe immer ein wenig geschwankt, ob ich sie nun für ihre Art lieben soll oder einfach nicht mag.Jasper kam mir ein wenig wie der nette, liebe Junge vor, den sich jede Mutter als Schwiegersohn wünscht. Dies kann aber auch daran liegen, dass Kim ihn in diesem Licht sieht und eine Zeitlang gar nicht großartig versucht hinter die Fassade von ihm zu schauen.Im Laufe der Geschichte lernen Kim und Petrowna Leah, die Autorin des Buches kennen. Die Treffen der drei stecken immer voller Konfliktpotenzial. Gerade Leah wirkt auf den Leser unsympathisch und eigenbrötlerisch.Gut gefallen haben mir die teilweise sehr speziellen Charaktere. Alina Bronsky macht dem Leser deutlich, dass es Sinn macht nicht jeden Menschen sofort in eine Schublade zu stecken.Weniger gut gefallen hat mir das eigentliche Ende. In meinen Augen wurde die Idee der Geschichte nicht zufriedenstellend aufgelöst. Hier wurde es sich teilweise ein wenig einfach gemacht und der Fokus wurde eher auf andere Dinge gelegt.Fazit:Eine interessante und unverbrauchte Idee gepaart mit speziellen aber sehr interessanten Charakteren bietet „Und du kommst auch drin vor“. Ab einem gewissen Punkt dreht sich für mich die Geschichte zwar ein wenig im Kreis und auch das Ende war nicht meins, dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten.4 von 5 Hörnchen.
Plötzlich mittendrin !
Bücher entfachen nicht gerade große Euphorie bei der 15 - jährigen Kim. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sie und ihre Klassenkameraden nicht gerade begeistert aufschreien als Sie zu einer Lesung sollen. Doch dann kommt es ganz anderst. Die Geschichte die die Autorin Leah Eriksson liest, zieht Kim in ihren Bann,denn alles daran ähnelt ihrem eigenen Leben, nein, es ist ihr Leben dass die Autorin da vorliest.Geschockt und geradezu fasziniert versucht sie mit ihrer Freundin an die Autorin ran zu kommen. Sie möchte diese dazu bewegen ihr Leben , also die Geschichte zu ändern,sie glaubt damit könne Sie manche schicksalshafte Wendungen einen anderen Verlauf im wirklichen Leben geben. Kim ist ein extremer ich Mensch, und geht sehr oberflächlich mit ihren Mitmenschen um und es finden auch kaum andere Menschen Platz in ihrem Leben. Darauf kommt es der wieder einmal vorzüglich agierenden Autorin Alina Bronsky an, das junge Erwachsene ihr Leben hinterdenken und nicht so oberflächlich und ohne Rücksicht auf ihre Mitmenschen durchs Leben marschieren. Wunderbar geschriebene Geschichte, passend für die Zielgruppe junge Erwachsene, aber auch ansprechend und lehrreich für die "Älteren" unter den Lesern.
Gute Idee
Ein Jugendbuch der etwas andere Art. So dachte ich am Anfang. Mir gefiel die Idee, wusste auch nach der Lesepbrobe nicht so genau ob es vielleicht in Richtung Fantasy abdriftet oder was mich erwartet.Kim eine 15 jährige Jugendliche, Eltern frisch getrennt, kommt durch eine Lesung, die ihre Schule geplant hat an ein Buch, indem genau ihr Leben beschrieben wird. Anscheinend hat sie davor noch nie ein Buch gelesen (das fand ich doch etwas unrealistisch, da sie aus einem guten Elternhaus stammt. Aber scheint wohl doch vorzukommen...) und ist völlig überfordert. Trotz großer Angst vor dem Buch, kauft sie es und ist hin und her gerissen. Je mehr Seiten sie liest, desto mehr kommt es Ihr bekannt vor. Am liebsten würde sie nicht mehr weiterlesen, da sie ihre Zukunft gar nicht wissen möchte, aber die Neugier ist doch größer.Bis dahin finde ich das Buch richtig gut gelungen. Danach flacht es in meinen Augen leider etwas ab. Auf der einen Seite ist es schön, dass kein Fantasy Roman daraus wird, auf der anderen Seite hätte ich mir noch etwas mehr Pep, mehr Spannung gewünscht.Der Verlauf der Geschichte ist trotzdem lesenswert und auch das Ende geht in Ordnung.
Unkonventionell, aber toll!
Der Titel des Buches passt perfekt zum Handlungsgeschehen, denn die Protagonistin Kim erkennt bei einer Vorlesung mit ihrer Klasse in der Bibliothek, dass die Geschichte der seltsamen Autorin Kim selbst entspricht und mit ihrer Lebensgeschichte übereinstimmt. Besonders unheimlich wird es, als das Buch ihr zukünftige Geschehnisse prophezeit, die sich in Kims Realität tatsächlich bewahrheiten... Doch niemand will ihr so recht glauben, schon gar nicht ihre beste Freundin. Die Zufälle werden immer abstruser, sodass Kim beschließt etwas Aktives zu unternehmen und ihr Leben in die Hand zu nehmen.Das Buch hat mit dieser ungewöhnlichen, aber faszinierenden Idee meine Neugier geweckt, weshalb ich es nur weiterempfehlen kann.Durch den einfachen und schlichten Schreibstil lässt sich das Buch sehr schnell lesen.
Und du kommst auch drin vor
Kim Josephine gehört zu den 15-Jährigen, die einem Buch nichts abgewinnen können und Lesen für überflüssig halten. Damit steht sie nicht alleine da, und als ihre Klasse zu einer „Läsung“ gehen soll, ist nicht nur sie irritiert, sondern alle stöhnen: „Iiih, was sollen wir da? Bücher lesen?“ (Seite 6) Und es kommt noch schlimmer. Wider Erwarten ist Kim gefesselt von dem, was die Autorin da vorliest, und kann kaum glauben, was passiert: Leah Eriksson schreibt doch tatsächlich über sie und ihre Familie und noch ein paar andere, die sie kennt. Beispielsweise ihren Mitschüler Jasper, und der kommt im Buch nicht gut weg. Das passt Kim gar nicht, und so beschließt sie, das das Schicksal geändert werden muss. Was liegt da näher, als die Autorin selbst darum zu bitten. Erst einmal höflich, dann mit etwas mehr Druck...Alina Bronsky trifft in "Und du kommst auch drin vor" mit ihrer ungezwungenen frischen Darstellung gut den Ton, wenn sie ihre Protagonistin Kim aus ihrer Sicht erzählen lässt. Die Fünfzehnjährige erscheint zwar auf den ersten Blick nicht unbedingt sympathisch, um sie gleich ins Herz zu schließen. Auch wird schnell klar, dass sie nicht nur mitten in der Pubertät steckt, sondern zudem recht selbstbezogen und oberflächlich, ist, ohne sich dessen bewusst zu sein. Sie nimmt andere Menschen kaum zur Kenntnis, es zählen vor allem ihre Sorgen und Nöte. Wobei trotzdem eine gewisse Unsicherheit spürbar wird, weswegen die Freundschaft zu Petrowna von großer Wichtigkeit ist. Jedoch schafft es Kim im Verlauf der Handlung, nicht mehr der typische, ein wenig schlichte Teenager zu sein. Sie öffnet und entwickelt sich und gewinnt an Format und lernt auf bemerkenswerte Weise, dass sie das Leben erst verändert, wenn sie sich selbst ändert.In ihrer Geschichte thematisiert Alina Bronsky neben Freundschaft, Familie, Trennung, Engstirnigkeit und Eigensucht das Erkennen von Weitsicht, Hingabe und Begeisterungsfähigkeit. Sie schreibt mit einem Augenzwinkern und stellt das Geschehen und die Figuren überspitzt dar. Dabei lässt sie nicht nur ihre jugendliche Protagonistin in einen Spiegel schauen. Vielmehr zeigt sie mit einem Schmunzeln, dass auch die Erwachsenen menschlich und fehlerhaft sind. Und dass eine Autorin wie Leah Erikson nicht immer nur Charme versprüht, sondern mit den Unzulänglichkeiten des Alltags zu kämpfen hat. Deren Weigerung, den eigenen Roman zu korrigieren und deren Anmerkung, Kim würde nur rumsitzen und alle anklagen, ohne auch nur einen Finger zu rühren, statt eine eigene Handlung zu erfinden, treiben Kim an und lassen sie aktiver werden, ja letztlich das Ganze mit anderen Augen sehen.Das Leben bekommt nicht nur für Kim eine neue Bedeutung. Denn ihre Freundin Petrowna, die ihre Intelligenz unter einen rauen Schale versteckt und einerseits zu unterscheiden vermag, was die wichtigen Dinge ausmacht, sich aber andererseits wünscht, jemand anders zu sein, nämlich lieber reich und langweilig, als arm und spannend, intensiviert ihre Talente.Obwohl das Ende überraschend schnell und mit einer plötzlichen Wendung daherkommt, ist die Lektüre des Buches auch Interessierten fernab des anvisierten Lesealters zu empfehlen, weil sie einem mit einer ungewöhnlichen, gleichwohl unterhaltsamem Idee ein paar amüsante und außerdem nachdenkenswerte Momente beschert.
Dein Leben in einem Buch
Die fünfzehnjährige Kim Josephine ist genervt. Mit ihrer Klasse soll sie an einer Lesung in einer Bibliothek teilnehmen. Wie öde ist das denn, denkt sie sich, vorallem weil sie noch nie ein Buch gelesen hat. Doch bei der Lesung wird sie plötzlich aufmerksam. Spricht die Autorin da nicht von ihr? Sie beschließt zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna, der Sache auf den Grund zu gehen und kauft sich das Buch. Alles was in dem Buch steht, scheint nach und nach in ihrem Leben zu passieren. Wie kann die Autorin das nur gewusst haben? Doch am Ende des Buches soll einer ihrer Mitschüler sterben und Kim versucht das Ganze zu verhindern. Doch handelt es sich wirklich um Kims Geschichte, die in dem Buch geschrieben steht?"Und du kommst auch drin vor" war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, handelt es sich ja doch um ein Jugendbuch. Das merkt man ab der ersten Seite, denn es kommt sehr viel Jugendslang darin vor. Das muss man mögen, ansonsten hat man ernorme Probleme das Buch zu lesen.Das gleiche "Problem" gibt es mit der Protagonistin. Denn Kim ist einfach nur egoistisch und enorm von sich selbst eingenommen. Das kann einem tierisch auf den Keks gehen, denn sie blendet alles um sich herum aus und interessiert sich im Grunde nur für sich selbst. Aber genau das ist es, auf was die Autorin hinauswollte. Denn anhand des Buches lernt Kim zum Ende hin, dass sich eben doch nicht immer alles um sie dreht. Die Message des Buches ist klar und deutlich und auch das Cover - eine Art Spiegel - passt hervorragend dazu. Zudem lässt sich das Buch super flott lesen. Ich fand es gar nicht mal so schlecht, daher vergebe ich vier Sterne.
Dein Leben in einem Buch
Die junge Referendarin Frau Müller ist sichtlich mit ihrer Klasse überfordert und die Jugendlichen tanzen ihr auf der Nase herum. Trotzdem unternimmt sie mit der Klasse einen Ausflug zur städtischen Bibliothek, dort findet im Rahmen einer Buchwoche die Lesung der Autorin Leah Eriksson statt. Sie liest aus ihrem Werk „Dinge, die du nie erfährst!“ vor. Eigentlich hört niemand aus der Runde zu. Nur Kim Josephine, denn sie schnappt ein paar Brocken auf, mehr unbeabsichtigt und ist dann fasziniert. Das ist Doch ihr Leben, was diese Leah da vorliest und ihre Sprache! Diese Autorin hat ihr Leben gestohlen! Klar weiß Kim selbst, das klingt unglaubwürdig bis verrückt, und so ist sie auch nicht verwundert, dass sie ihre beste Freundin Petrowna erst davon überzeugen muss, dass sie Recht hat. Was die beiden Mädchen dann aber in dem Buch weiter lesen, ist erschreckend. Können sie das Schicksal, das dem Mädchen im Buch und somit Kim widerfährt noch abwenden?Die Autorin Alina Bronsky schreibt in herrlicher und frischer Sprache, was das Lesen sehr angenehm und flüssig macht. Die Geschichte vom Buch im Buch finde ich super interessant und außerordentlich gelungen. Das verwendete Tempo ist zügig und lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und sprühen vor Leben. Die Dialoge sind voller Realität und machen das Buch aus. Der Plot ist abgefahren, ja, aber durchaus tiefsinnig und versteckten Botschaften durch-sät. Selbstfindung, Freundschaft, Liebe, Familie, die Wichtigkeit der eigenen Person – all diese Themen hat Alina Bronsky hervorragend in Szene gesetzt.Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es uneingeschränkt weiter. Dies ist ein Coming-of-Age-Roman, voller Humor aber zugleich zum Nachdenken anregend. Dies ist ein Jugendbuch, doch auch ich habe mich beim Lesen exzellent unterhalten gefühlt. Ganz klar hat das Buch das Zeug zum Pageturner, ich habe es verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht.
Dein Leben in einem Buch
Und du kommst auch drin vorvon Alina BronskyBewertet mit 3.5 SternenZum Inhalt:Kim muss mit ihrer Klasse zu einer Lesung. Was dann passiert ist für sie unglaublich, die Autorin liest das Leben von Kim. Das kann nicht sein.Nun versucht Kim alles in ihrer Macht stehende zu tun um zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna das Schlimmste zu verhindern, nämlich das ihr Klassenkamerad Kasper Schaden nimmt, denn er kommt auch drin vor...Meine Meinung:Der Gedanke, dein Leben ist schon irgendwo gechrieben, ist schon erschreckend. Die Idee hinter der Geschichte fand ich grandios, die Umsetzung hat mir dann leider nicht mehr so gut gefallen.Kim und Petrowna sind typische Teenager, die in erster Linie an sich denken, das war noch ganz in Ordnung. Aber den Schreibstil fand ich irgendwie nicht so packend und die Autorin muss Starbucks lieben, es ging mindestens fünfmal in diese Cafekette, was mich schon echt störte. Ich fand auch, dass die Beschreibung der Mitwirkenden irgendwie sehr oberflächlich geblieben ist. Mit fehlt während der ganzen Story der rote Faden. Natürlich ging es in erster Linie um Kim und Jasper, aber es fehlte immer ein bisschen was um wirklich authentisch zu sein.Fazit:Im Großen und Ganzen eine nette Geschichte, die mich jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen hat. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr dem Zielpublikum entspreche, aber für mich fehlte dem ganzen etwas.
Geht es wirklich um mich?
Als Teenager durchlebt man immer wieder Seltsames, doch als Kim mit ihrer Klasse eine Lesung besucht erlebt sie das Seltsamste überhaupt: Das Buch handelt von ihr. Oder doch nicht? Jedenfalls gibt es viele Parallelen und Kim steigert sich sehr in dieses Buch hinein, beginnt sogar zu lesen. Doch passiert vieles nur, weil es eben in dem Buch steht oder weil es auch so passiert wäre?Der Schreibstil ist sehr locker und witzig und ich hatte mehr als einmal ein dickes Grinsen im Gesicht. Die Autorin schafft es scheinbar mühelos, dass man die ganze Zeit mitfiebert und wissen möchte wie es weiter geht - ohne dass sich die Geschichte hingezogen hat. "Und du kommst auch drin vor" war seit langem ein Buch was ich in kürzester Zeit "weggeatmet" habe.Die Autorin hat es geschafft, dass man genau versteht wie Kim sich fühlt und mit ihrer Freundin Petrowna einen Gegenpart geschaffen, der einen auch selbst immer wieder zum Nachdenken bringt und die Situation von Kim, aber auch manch eigene Reaktionen zu überdenken anregt.Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne eine leichte Geschichte mit Tiefgang über einen "typischen" Teenager lesen möchte und ein Fan von Büchern generell ist. Im Allgemeinen hat mich das Buch sehr gefesselt ohne dass es sich prinzipiell um eine Spannungsgeschichte handelt.
Pressestimmen
Lesenswert!
Christine Paxmann
Mir hat das Buch sehr gefallen, weil der Ton so locker und ungekünstelt ist.
Mit Witz und Esprit erzählt Alina Bronsky in ›Und du kommst auch drin vor‹ eine für Leser ab 12 Jahr...en gut nachvollziehbare, unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang. mehr weniger
08.02.2020
Glaubwürdig, ehrlich, köstlich!
31.08.2018
Alina Bronsky hat einen ziemlich schrägen Roman geschrieben, mit witzigen Dialogen und viel Situatio...nskomik. mehr weniger
17.01.2018
Mit Witz und Ironie hat die Autorin einen Roman für Leser ab 12 Jahren geschrieben, der sich um die ...Frage der Einzigartigkeit von Jugendlichen dreht. mehr weniger
Antje Merke, 15.11.2017
›Und du kommst auch drin vor‹ ist rotzfrech erzählt und begeistert durch sein hohes Tempo.
David Falkner, 14.11.2017
Wenn Jugendliteratur, dann unbedingt aus der Feder einer Alina Bronsky.
Susann Fleischer, 13.11.2017
Ein Jugendbuch voller Situationskomik und mit jugendlichem Sprachstil, bei dem sich Teenager durchau...s finden können. mehr weniger
Silke Tellers, 31.10.2017
Ein sehr spannendes Buch für junge Leserinnen ab etwa zwölf Jahren.
28.10.2017
Das Aussprechen des gesellschaftlich Tabuisierten, vor allem im Dialog, bringt viel Amüsantes in Ihr...e Geschichten, die keine Komödien sind, aber ein Mekka des guten Humors. mehr weniger
Ute Wegmann, 21.10.2017
Urkomisch und temporeich lässt Alina Bronsky, Meisterin schräger Dialoge, Dichtung der Wahrheit dazw...ischenfunken. mehr weniger
Bettina Kugler, 17.10.2017
Mit ›Und du kommst auch drin vor‹ ist ein ungewöhnlicher Roman gelungen, der voller schräger und wit...ziger Dialoge und Figuren ist und insbesondere aufgrund des Spiels mit unterschiedlichen Erzählebenen überzeugt. mehr weniger
Jana Mikota, 30.09.2017
Das Buch erscheint wie eine Selbstreflexion: Man lernt viel über das Schreiben, das Lesen und die Ma...cht von Büchern. mehr weniger
Esther Willbrandt, 09.09.2017
›Und du kommst auch drin vor‹ ist ein leichtfüßig geschriebener Jugendroman, in der für Alina Bronsk...y so typischen lakonisch knappen Sprache. mehr weniger
Ulrike Lykke Langer, 09.09.2017
Ein amüsanter Jugendroman über Zufall und Schicksal.
Ute Wegmann, 02.09.2017
Ein erfrischender und unterhaltsamer Roman über das Heranwachsen und über das Über-sich-selbst-Hinau...swachsen. mehr weniger
01.09.2017
Glaubwürdig, ehrlich, köstlich!
20.08.2018