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Wer ist Familie?

Was ich nie gesagt habe

Nach dem Nr. 1-SPIEGEL-Bestseller ›Stay Away From Gretchen‹ nun der zweite Roman der Ausnahmeautorin

Tom Monderath ist frisch verliebt: Mit Jenny erlebt er die glücklichste Zeit seines Lebens. Bis er durch Zufall auf seinen Halbbruder Henk stößt, der alles über ihren gemeinsamen Vater wissen will. Doch Konrad starb vor vielen Jahren und seine demente Mutter Greta kann Tom nicht befragen. Als sich weitere Halbgeschwister melden, wird es Tom zu viel. Jenny und Henk hingegen folgen den Spuren Konrads. Selbst fast noch ein Kind, kämpfte Toms Vater im Krieg, geriet in amerikanische Gefangenschaft, bevor er in den späten 40er-Jahren nach Heidelberg kommt. Dort verliebt er sich Hals über Kopf in die junge Greta, nicht ahnend, dass ein Geheimnis aus der dunkelsten Zeit des Nationalsozialismus ihre gemeinsame Familie ein Leben lang begleiten wird ...

Ein spannender und berührender Roman über Liebe, Verlust, zweite Chancen und die Sprengkraft des Schweigens – sowie über trügerische Gewissheiten und die Frage, was Familie zusammenhält.

»Abel schreibt unterhaltsame, sogar humorvolle Romane aus dem Elend, in das wir alle hineingeboren werden, ohne es uns aussuchen zu können. Chapeau!« Stern

»Eine seltene literarische Perle. Die Geschichte von Toms und Gretchens Familie sollte Schullektüre werden!« WDR

Alle Bände der ›Gretchen‹-Reihe:

Band 1: Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe

Band 2: Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie


Lesen Sie auch »Du musst meine Hand fester halten, Nr. 104«, den berührenden neuen Roman von Susanne Abel über die lebenslange Liebe zweier Heimkinder.

Bibliografische Daten

EUR 13,00 [DE] – EUR 13,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-21892-4
Erscheinungsdatum: 14.09.2023
9. Auflage
592 Seiten
Format : 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Susanne Abel

Susanne Abel arbeitete als Erzieherin und realisierte nach ihrem Filmstudium als Regisseurin zahlreiche Dokus für das deutsche Fernsehen. Seit 2017 konzentriert sie sich ganz auf das Schreiben. Ihr gefeiertes Romandebüt ›Stay away from Gretchen‹ stürmte bis an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste und war ein sensationeller Erfolg, genau wie sein Nachfolger ›Was ich nie gesagt habe‹. Die gebürtige Badenerin lebt nach Stationen in Bochum, Berlin und Hamburg überwiegend in Köln.

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134 von 134 Leserstimmen

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6 - 10 von 134 Leserstimme

_sabrina_ am 16.07.2022 22:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Steht dem Vorgänger in nichts nach

Tom Monderaths Familiengeschichte hatte mich schon bei „Stay away from Gretchen“ gefesselt und ich kann direkt verraten – hier war hier genauso, obwohl ich anderes befürchtet hatte. Tom ist nun Vater, kümmert sich um seine kranke Mutter und hat beruflich einige Gänge zurückgeschaltet. Doch auch privat geht es turbulent weiter, denn ein Halbbrüder nimmt Kontakt zu Tom auf und setzt damit eine Ereigniskette in Gang, die ein gut gehütetes Familiengeheimnis offenbart. Die Geschichte knüpft direkt an den Vorgänger an, berichtet von Toms Sorgen, dass seine an Demenz erkrankte Mutter immer mehr abbaut und erzählt hier die Geschichte des unnahbaren Vaters, mit dem Tom nie richtig warm geworden war. Warum die beiden ihre Schwierigkeiten hatten, ist nun deutlich geworden.Ich war ein wenig skeptisch, ob eine Fortsetzung wirklich eine gute Idee ist, denn mir kam es nach dem ersten Teil vor, als sei manches zwar noch der Fantasie des Lesers überlassen, die Geschichte aber an sich beendet. Ich hatte die Befürchtung, dass ich nach meiner Begeisterung für Band eins von diesem hier vielleicht nicht so angetan sein würde, denn die Messlatte lag direkt sehr hoch. Trotz dieser Sorgen habe ich natürlich wissen wollen, wie es weitergeht und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich war wieder direkt mittendrin, freute mich mehr von den Protagonisten zu erfahren und die Hintergrundgeschichte ist auch hier wieder richtig gut. Natürlich werde ich nicht zu viel verraten, aber mich hat begeistert, dass die Autorin an einem bewährten Konzept mit zwei Zeitsträngen, die gekonnt verflochten sind, festgehalten hat. Beide Stränge haben mir gleichermaßen gut gefallen, sie haben mich wirklich gefesselt. Und überraschenderweise war das Buch mit der Grundfrage „woher komme ich eigentlich?“ noch tiefgründiger, als das Teil eins war. Historische Fakten beispielsweise rund um den Nationalsozialismus werden toll verarbeitet, vieles davon ist alles andere als leichte Kost. Toms Vater hatte ein hartes Leben im zweiten Weltkrieg und auch danach lief nicht alles rund. Fakten, wie Bombenangriffe auf Köln und Fiktion sind hier lehrreich und unterhaltsam zugleich. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet und es gibt wieder einige Überraschungen und Wendungen. Die eine oder andere habe ich zwar genauso erwartet, aber es tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch, denn der lebendige Schreibstil fesselt so sehr, dass man das Buch fast nicht mehr aus den Händen legen will.Ich würde unbedingt empfehlen den Vorgänger zu lesen, denn man kann diesem Band sicher auch ohne Vorkenntnisse folgen, aber manches würde nicht in seiner ganzen Tragweite klarwerden. Zudem ist der Vorgänger zu gut, um ihn sich durch die Lappen gehen zu lassen.

soaphie am 15.07.2022 15:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Sehr berührend und atmosphärisch

Susanne Abel hat wieder einen gut geschriebenen Roman veröffentlicht. Wir begegnen den Personen aus ihrem Roman "Stay away from Gretchen" wieder. In ihrem neuen Buch ist Gretchens Sohn Tom Monderath die Hauptfigur, er forscht in seiner Familiengeschichte und kommt der Geschichte seines Vaters auf die Spur. Wie schon im ersten Teil gibt es zwei Zeitebenen: Tom, der berühmte Fernsehmoderator aus Köln, in der aktuellen Zeit und die Geschichte seiner Eltern in den Kriegs- und Nachkriegsjahren. Es geht um die Schwermut seiner Mutter Greta, die inzwischen an Alzheimer erkrankt ist und nicht mehr befragt werden kann und das beklemmende Gefühl des Nicht-Geliebt-Werdens des Vaters Konrad, zu dem er bis zu dessen Tod ein distanziertes Verhältnis hatte. Toms eigene Beziehung zu seiner großen Liebe Jenny und deren Sohn Carlchen steht auf der Kippe, Toms Leben wird durch die Nachforschungen in der Vergangenheit kräftig durcheinandergewirbelt und auf die Probe gestellt. Das plötzliche Auftauchen von Henk, seinem bis dahin unbekanntem Halbbruder, macht es nicht leichter.Der Klappentext verspricht: "Ein spannender und berührender Roman über Liebe, Verlust, zweite Chancen und die Sprengkraft des Schweigens." Ich wurde nicht enttäuscht! Susanne Abel hat die historischen Fakten wieder gut recherchiert, das macht das Buch zu einem realistischen Zeitzeugnis und macht es besonders eindrücklich.Der Schreibstil ist gut lesbar, es entsteht ein Sog in die Geschichte und man kommt schnell in den Lesefluss. Das Cover greift stilistisch den ersten Band der Geschichte um Greta auf, man sollte "Stay away from Gretchen" zuerst gelesen haben, es macht diese Geschichte um ihren Sohn Tom interessanter und nachvollziehbarer, wie Schweigen das Leben ganzer Generationen verändern kann.

cynthiam am 15.07.2022 15:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Mitreißendes Familiendrama

„Was ich nie gesagt habe“ ist der zweite Band einer Familiensaga von Autorin Susanne Abel. Ich muss ja gestehen, dass ich Band 1 nicht gelesen habe, irgendwie hatte mich da der Klappentext nicht überzeugt. Band 2 klang jetzt aber so toll, dass ich es unbedingt lesen wollte. Ist bei Romanen normalerweise schwierig, weil die Handlung doch recht eng verknüpft ist, aber ich kann berichten, dass das hier überhaupt kein Problem ist. Es wird genug Kontext geliefert, um auch ohne Band 1 gut in die Geschichte einzusteigen und alle mitverfolgen zu können.Zum Inhalt: über ein Portal zur Ahnenforschung hat Tom seine lange verschollene Schwester Marie und ihren Vater Robert in den USA aufgespürt. Doch plötzlich taucht die Nachricht auf, dass es ein weiteres Halbgeschwisterkind gibt. Wie kann das sein? Seine Mutter hatte nie von weiteren Kindern gesprochen. Kann es sein, dass sie selbst nicht von der Untreue ihres Mannes wusste? Tom taucht ein in ein weiteres Familiengeheimnis. Das Buch wird in zwei Handlungsebenen erzählt; der Gegenwart in der Tom seine Familiengeschichte erforscht und versucht sein Leben auf die Reihe zu bekommen und der Vergangenheit seiner Familie unmittelbar vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Das finde ich toll gemacht,da der Leser so die Geschichte hautnah am Puls der Handlung erlebt und ein detaillierte Einsicht in die Ereignisse bekommt. Ich fand das Thema so spannend und aktuell, da die Nutzung von Onlineportalen zur Ahnenforschung sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Den Bezug zur Forschung während der NS-Zeit fand ich absolut mitreißend. Eine wahnsinnig packende Geschichte, die Susanne Abel da erzählt. Ich habe richtig mit Tom mitgefiebert, konnte seine Sorgen bezüglich der Enthüllung völlig nachvollziehen, gleichzeitig hab ich Jennys Neugier gespürt und war gemeinsam mit beiden zwiegespalten. Das Buch ist unfassbar gut geschrieben, für einen Roman geradezu hochemotional, zumindest meines Empfindens nach, und spannend wie ein Krimi. Irgendwie haben die Protagonisten da ja auch echte Detektivarbeit geleistet, um das Familiengeheimnis zu lüften. Das Buch hat mir unfassbar gut gefallen und ich werde dann jetzt wohl auch Band 1 noch lesen.

dreijungsmama am 14.07.2022 17:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Familienabgründe

Nachdem ich bereits das erste Buch von Susanne Abel "Stay away from Gretchen" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung "Was ich nie gesagt habe". Bei Gretchens "Schicksalsfamilie" geht es dieses Mal in erster Linie um Tom Monderath, der bei der Suche nach seiner Schwester noch auf einen weiteren Halbbruder gestoßen ist. Immer wieder finden Zeitsprünge statt zu den früheren Jahren von Gretchen und von Toms Vater Konrad. Sehr interessant sind die Beschreibungen der Kindheit von Konrad während der NS-Diktatur. Es wird einem dabei immer wieder vor Augen geführt wie schrecklich und unglaublich diese Zeit war. Desweiteren wird das Kennenlernen der Eltern von Tom bis zu seiner Geburt und seinem Aufwachsen beschrieben und immer wieder wird dabei auch sehr gekonnt in die jetzige Zeit, das Leben von Tom gesprungen und Bezug genommen. Dabei kommen familiäre Geheimnisse zutage, die Tom nie erwartet hätte. Geschickt wird auch das distanzierte Verhältnis von Tom zu seinem Vater Konrad beschrieben, das man aufgrund der frühen harmonischen Kindheitsjahre von Tom anfänglich erst gar nicht verstehen kann. Das Buch ist interessant und kurzweilig mit mehreren Spannungsbögen. Sehr empfehlenswert und auch geschichtlich bedeutend.

blomster78 am 14.07.2022 11:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Fesselnd & mitreißend, kommt aber nicht an Teil 1 heran

Susanne Abel: Was ich nie gesagt habe - Gretchens Schicksalsfamilie(Die Gretchen-Reihe; 2)Den ersten Teil „Stay away from Gretchen – Eine unmögliche Liebe“ habe ich erst vor einigen Monaten gelesen und war begeistert. Für mich vollkommen überraschend erschien dann der zweite Band „Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie“. Wie beim ersten Teil hat es die Autorin, Susanne Abel, auch hier wieder geschafft, mich innerhalb kürzester Zeit tief in die Geschichte hineinzuziehen, mit den Charakteren mitzufiebern, zu leiden, zu lachen und zu freuen. Unaufgeregt und mit leicht verständlicher Sprache erfährt der Leser in diesem Band die Lebensgeschichte Konrad Monderaths, Gretchens Mann. Mit geschichtlichem Wissen und historischen Anekdoten gespickt führt die Autorin mit mehr bild- als wortgewaltiger Sprache den Leser durch die Kapitel. Die zwei Zeitstränge der Story werden mit dem ein oder anderen Cliffhanger aufeinander abgestimmt und es fällt schwer das Buch aus der Hand zu legen.Auch Connys Lebensgeschichte ist äußerst interessant, die Umstände seines Lebens erklären vieles, dennoch bleibt er als Person immer irgendwie „außen vor“. Es ist mir über die gesamte Romanlänge hinweg nicht gelungen Mitgefühl aufzubauen, ich blieb der objektive externe Beobachter.Es gab einige überflüssige, bemüht wirkende, Textpassagen die nichts zum Vorankommen der Story beigetragen haben. Genervt haben mich die Songtextzitate und Verweise auf Bands; auch sie erklärten zwar die ein oder andere Situation waren aber insgesamt eher unnötiges Füllwerk innerhalb der Geschichte. Das Ende erschien mir abgehackt, unvollständig, nicht abgeschlossen.Fazit: Ein Buch, das ich sehr gerne gelesen habe, wenngleich es ein paar (kleinere) Kritikpunkte gibt. Mit dem großartigen ersten Teil kann es nicht mithalten; ich hoffe, „Gretchen“ wird nicht weiter ausgeschlachtet.

booklooker am 13.07.2022 14:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Deutsche Familiengeschichte - wunderbar erzählt

Bereits das Cover markiert, dass es sich um den Nachfolger von " Stay away from Gretchen" von Susanne Abel handelt. Ähnliche Aufmachung, sanft angedeutet die Hauptpersonen unter dem Titel. sofortiger Wiedererkennungswert.Zwar ist das zweite Buch direkt an die Handlung aus dem Erstling angeschlossen, kann aber ohne weiteres auch allein gelesen werden. Mehr Freude hat man aber, wenn man schon in der Familie " drin steckt".Die Handlung läuft auf zwei Zeitebenen, Krieg/Nachkrieg und die Neuzeit mit Tom Monderath und seiner kleinen Familie als Bindeglied für die Handlungsstränge. Die Autorin erzählt wunderbar, einerseits leichtfüßig, witzig, mit trockenem Humor , andererseits ernsthaft, wo das Schicksal zuschlägt, knapp, klar, empathisch. Man kann sich von diesem Buch nicht losreißen, will wissen, was damals geschah und ob diese Wunden jemals heilen können. Sehr ergreifend, tiefgehend ohne belehrend und romantisch zu werden. So war es und so müssen wir damit leben.

spaetzle5 am 13.07.2022 10:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein ergreifender zweiter Teil

Als ich mitbekommen habe, dass es von "Stay away from Gretchen" einen zweiten Teil geben soll, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss. Denn schon der erste Band hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Aufmachung des Buches ist dem des ersten Bandes angepasst und wäre auch wieder ein Blickfang, den ich in der Buchhandlung sofort in die Hand nehmen würde. Allerdings muss ich sagen, dass es beim zweiten Teil etwas länger gedauert hat, bis ich so richtig in der Geschichte angekommen war. Irgendwie war mir der Beginn zu vollgeladen und das Kennenlernen von Hank und Tom zu sehr voller Trubel. Als die beiden dann aber morgens auf dem Friedhof landeten und es ruhiger wurde, war ich wieder komplett mit dabei. Und spätestens nach dem ersten Rückblick in Konrads Kindheit, war ich wieder ganz gefangen in der Handlung. Denn die Rückblicke sind für mich in den Büchern immer der interessantere Teil, da ich darin immer sehr viel geschichtliches erfahre, was ich bisher nicht wusste. Und auch dieses Mal hat mich das Buch in dieser Hinsicht nicht enttäuscht. Zu erfahren, was Frauenärzte nach dem Krieg in ihren Praxen getan haben und was sie damit den dadurch entstandenen Kindern vielleicht angetan haben, das war nur schwer vorstellbar für mich. Und auch wie viele davon sich weiterhin hinter ihrer Nazi-Ideologie versteckten und trotzdem weiter praktizieren durften. Ich werde bestimmt auch hierüber wieder das ein oder andere Sachbuch bestellen, um mich genauer mit der Materie zu beschäftigen.Vielen Dank für ein weiteres gelungenes Buch und ich hoffe, es werden noch einige mehr von dieser Autorin.

antjedomenic am 13.07.2022 07:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Highlight

Nachdem mich Band 1 so begeistert hat, freute ich mich auf Band 2 von der Autorin. Vielen Dank noch einmal an den Verlag für das Exemplar. Ich war schon nach einigen Kapiteln wieder in der neuen Geschichte und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen.Der Schreibstil ist flüssig, detailliert und mitreißend. Ich musste wirklich immer mal wieder das Gelesene verdauen und auch verarbeiten. Die Menschen sind gut ausgeschrieben und auch die Situationen sehr reell.Tom ist glücklich mit seiner Jenny. Eines Tages, durch einen Zufall stößt er auf seinen Halbbruder Henk. Dieser will so viel wie möglich über den gemeinsamen Vater wissen. Doch der Vater starb vor einigen Jahren und die demente Mutter Greta kann Tom nicht fragen. Doch dann melden sich noch weitere Halbgeschwister - Tom wird die Situation zu viel.Doch Jenny und auch Henk wollen der Spur nachgehen und folgen weiteren Spuren. Man lernt dann die Geschichte von Konrad kennen. Diese Geschichte ist bewegend und sehr ergreifend, zumindest ging es mir so beim Lesen. Die Geschichte von Konrad und Greta ist wirklich voller Schmerz aber auch voller Liebe.Dieses Buch ist was ganz Großes und für mich wieder mal ein Highlight. Ich vergebe 5 Sterne.

melis am 12.07.2022 19:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wundervoll!

Susanne Abel‘s Roman „Was ich nie gesagt habe“ ist der zweite Teil der Familiengeschichte des Nachrichtensprechers Tom Monderath und seiner Mutter Greta.Der Roman handelt von Tom und seiner Vergangenheit. Toms Mutter ist aufgrund der Demenz nicht mehr in der Lage ihm Fragen über seine Vergangenheit zu beantworten. Ebenso wenig sein Vater, da dieser und ebenso seine Familie schon seit langem Verstorben ist. Tom lernt seinen unehelichen Halbbruder Henk kennen, welcher homosexuell und Holländer ist. Dies wirft einige Fragen auf die er gerne wissen würde. Um mehr über seinen Vater herauszufinden, muss er auch die Vergangenheit seiner Mutter durchleuchten. Toms Leben läuft seit dem ersten Teil endlich besser und ihm und seiner kleinen Familie geht es wunderbar.Der Schreibstil der Autorin Susanne Abel hat mir sehr gut gefallen und ich fand es sehr angenehm zum lesen. Es war sehr flüssig, wodurch ich das Buch in relativ kurzer Zeit beendet habe. Es war sehr fesselnd und ebenso mitreißend und die Geschichte wurde in verschiedenen Zeitspannen verfasst. Dies hatte den Vorteil, dass man immer gut mitkam und die Geschichte auch für Personen die den ersten Teil nicht gelesen haben verständlich war, da sie immer wieder zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit gesprungen sind. Das Cover des Buches ist sehr schön und schlicht und ich glaube alle „Hardbook-Covers“ machen uns Lesefans total stolz und glücklich oder?Alles in allem würde ich das Buch definitiv Menschen weiter empfehlen, die Familiengeschichten total gerne lesen und auch gerne mal etwas Drama haben möchten.

heidi59 am 12.07.2022 13:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Familienbande

Zu meiner großen Freude hat Susanne Abel Gretchens Geschichte weiter geschrieben und ich bin glücklich , dass ich den Roman zum Rezensieren lesen durfte . Die ersten Seiten entführen uns zum Ende des ersten Teils des Roman „Stay away from Gretchen“ und knüpfen so nahtlos an das Geschehen an . Die Protagonisten sind mir gut bekannt und ich freue mich total auf das Wiedersehen. Es ist fast wie ein Treffen mit guten Bekannten. Schnell bin ich wieder mit allen vertraut und genieße die Fortsetzung. Nachdem im ersten Teil Gretchens Familie vorgestellt wurde ,begleiten wir im zweiten Teil Konrad und seine Familie . Susanne Abel geht ganz weit zurück in die Kindheit von Konrad , der mit seiner Familie in Köln lebt und eine glückliche Kindheit hat , bis zu dem Tag , als sein Vater morgens nicht mehr aufwacht. Für Konrad und seinen älteren Bruder gibt es kein zurück in die unbeschwerte Kindheit . Kein zurück in die starken Armes des Vaters, der immer wieder alles in Ordnung gebracht hatte. Ihre ungeborene Schwester würde niemals auf den Schultern des Vaters sitzen dürfen und im Glockenturm des Kölner Dom hoch über den Dächern von Köln die Geschichten des Riesengebirges erzählt bekommen. Konnie war unendlich traurig über den Verlust und hörte einfach auf zu sprechen . Sensibel und berührend erzählt , erfährt der Leser die Umstände die Konrad zu dem Mann werden ließen , zu dem der erwachsene Tom Monderath kein gutes Verhältnis mehr hatte . Ein ereignisreiches Leben , das es meist nicht besonders gut gemeint hat mit dem jungen Mann Konnie , der alles versucht und gemacht hat , um eine Familie zu haben und zu halten. Ein ganz anderer Blickwinkel beleuchtet die Entstehung des Verhältnisses von Gretchen und Konrad , gibt Einblicke in die Geschichte die so vorher nicht zu sehen oder auch abzusehen waren . Sehr geschickt und absolut gelungen verknüpfen sich die die Fäden der einzelnen Geschehen und werden zu einer großartigen Geschichte zusammengesetzt. Egal ob es um das Hier und Jetzt in Toms und Jennys Leben geht oder um die Geschichte des Jungen Konnie , der später Gretchen Mann und Toms Vater war . Susanne Abel hat auch den zweiten Teil der Geschichte um Gretchen und Konrad ganz wunderbar geschrieben . Eine einfühlsame Erzählung die immer wieder Rückblicke und neue Einblicke in das Leben der Protagonisten zulässt. Für die Autorin selbst, wohl eine der emotionalsten Reisen .Für mich ein wunderbares Leseerlebnis ,das mich sehr berührt und begeistert hat . Ehrlich gesagt hatte ich schon ein wenig Angst , das der zweite Teil den Zauber von „Stay away from Gretchen“ zerstört . Aber das ist überhaupt nicht der Fall . „Was ich nie gesagt habe, Gretchens Schicksal Familie“ ist genauso intensiv und berührend, in jeder Beziehung. Sehr gerne vergebe ich ich deshalb auch gute 5 Sterne ? und eine ganz klare Leseempfehlung

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Mitreißend.

01.07.2022

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24.06.2022

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Teilweise erzählt Susanne Abel die gleichen Szenen wie im ersten Roman – nur aus einer anderen Persp...ektive. Das macht einen Reiz eines neuen Buches aus, das erneut exzellent recherchiert ist, historisches Geschehen aufgreift und gekonnt in einen Roman verwandelt. mehr weniger

Welf Grombacher, 22.06.2022

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Susanne Abel erzählt eine ergreifende Geschichte aus einer grauen Vergangenheit.

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Eine berührende Geschichte über Liebe, Verlust, zweite Chancen und die Sprengkraft des Schweigens.

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