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Wenn Liebe die Zeit besiegt

Wie man die Zeit anhält

Seit kurzem lebt Tom Hazard wieder in London, wo er die faszinierende Camille kennenlernt. Auf Anhieb fühlt er sich zu ihr hingezogen. Doch er trägt ein Geheimnis in sich, von dem niemand etwas wissen darf: Tom sieht aus wie 40, in Wirklichkeit aber ist er schon über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, das Paris der 20er-Jahre erlebt und regelmäßig eine neue Identität angenommen. Eins war er dabei über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Während er Camille nun näherkommt, verändert sich für ihn alles.
 

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43384-6
Erscheinungsdatum: 20.04.2018
2. Auflage
384 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Sophie Zeitz
Autor*innenporträt

Matt Haig

Matt Haig wurde 1975 in Sheffield geboren und hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurden. In Deutschland bekannt wurde er mit dem Bestseller ›Ich und die Menschen‹.  

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Übersetzer*innenporträt

Sophie Zeitz

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121 von 121 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.61 von 5 Sternen


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11 - 10 von 121 Leserstimme

tintenklex am 21.04.2018 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein berührender Roman über die Zeit

"Wie man die Zeit anhält" bringt einen dazu, die Zeit wirklich anhalten zu wollen, um diesen Roman noch ein wenig länger zu genießen. Die Geschichte von Tom bricht einem schon nach wenigen Seiten beinahe das Herz: Er leidet unter einer Veranlagung, die ihn unglaublich langsam altern lässt. Manche mögen es eine Gabe nennen. Tom nimmt den Leser mti durch seine Geschichte und zeigt dabei, dass ein langes Leben ein Fluch sein kann. Die erste Regel für Leute wie ihn lautet: Verliebe dich nicht. Niemals. Aber Regeln können einen nicht vor Kummer bewahren, der Jahrhunderte andauert ...Tom ist ein sympathischer Typ, den man sofort ins Herz schließt. Man fühlt richtig mit ihm und möchte ihn manchmal einfach nur in den Arm nehmen und ihm sagen, dass alles gut werden wird.Er fesselt den Leser, ohne viel dafür zu tun. Die Geschichte kommt ohne aufgebauschte Dramen und Krisen aus und ist dabei trotzdem spannend. Sie geht einfach unter die Haut.Ein herrliches Buch!

silke l. am 21.04.2018 17:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine bittersüße Lebensgeschichte durch die Jahrhunderte.

Klappentext:Wenn Liebe die Zeit besiegt.Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles.Meine Meinung:Tom ist Geschichtslehrer und die Schüler lieben ihn, denn er macht Geschichte lebendig. Und das kann er nur, weil er alles erlebt hat, er war dabei, denn Tom ist alt, sehr alt, über 400 Jahre.Tom ist ein Albatros und Regel Nummer 1 lautet: Du darfst nicht lieben. Denn mit der Liebe bringt man sich und seine Lieben in Gefahr. Doch als er Camille kennen lernt, verändert sich alles.Das Cover war das Erste was mir aufgefallen ist, es ist wunderschön und der Klappentext machte Lust auf mehr.Der Schreibstil ist flüssig und nimmt einen gefangen, er vermittelt auch wunderbar die Stimmungen und Emotionen. Wir gehen mit Tom auf eine Reise durch viele Stationen in seinem Leben. Da er so alt ist, hat er schon viel erlebt und viele Personen (heutige Berühmtheiten) kennengelernt. Es geht um die Zeit und wie man sie erlebt. Was ist wenn man nie Wurzeln schlagen kann, nie irgendwo so lange bleibt, das man sich zu Hause fühlt? Was macht das Leben lebenswert? Was passiert, wenn der Aberglaube, die Intoleranz und die Ignoranz Überhand nimmt? Wenn man so lange lebt wie er, kann es passieren, das man sich verliert und nicht mehr weiß, wer man ist. Das man Angst hat vor dem Morgen, weil man einfach zu viele Gestern hatte.Es ist kein Buch das man so einfach weg liest, es verzaubert einen, es regt zum nachdenken an über ein was-wäre-wenn. Es war eine Zeitreise durch die Jahrhunderte und deren Geschichte und doch war es nur ein Leben.Was ist wichtig im Leben oder vielmehr, was ist wichtig für einen selbst. Lebe im Heute, denn keiner weiß, was morgen kommt.Von mir bekommt dieses Buch eine absolute Leseempfehlung.

maralisi am 21.04.2018 14:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zeitlos versunken

Inhalt: Keiner lehrt Geschichte so lebendig wie er ‒ und das hat einen guten Grund: Tom Hazard, Geschichtslehrer und verschrobener Einzelgänger, sieht aus wie 40, ist aber in Wirklichkeit über 400 Jahre alt. Er hat die Elisabethanische Ära in England, die Expeditionen von Captain Cook in der Südsee, die Literaten und Jazzmusiker der Roaring Twenties in Paris erlebt und alle acht Jahre eine neue Identität angenommen. Eines war er über die Jahrhunderte hinweg immer: einsam. Denn die Nähe zu anderen Menschen wäre höchst gefährlich gewesen. Jetzt aber tritt Camille in sein Leben. Und damit verändert sich alles. Quelle: KlappentextMit diesem Buch habe ich mich auf eine sehr außergewöhnliche und stark berührende Zeitreise begeben. Tom Hazard ist über 400 Jahre alt. Doch er altert bedeutend langsamer als normale Menschen (im Buch auch Eintagsfliegen genannt). Daher sieht er wie ein vierzigjähriger Mann aus. Er unterrichtet Geschichte an einer Schule in London und ist ein Einzelgänger. Das und die lange Zeit die hinter ihm liegt macht ihn sehr einsam. Diese Einsamkeit wird immer wieder zwischen den Zeilen, durch den ganz besonderen Schreibstil von Matt Haig, schon fast körperlich spürbar.Tom hat viel erlebt, berühmte Persönlichkeiten der Geschichte kennen gelernt und er hat viele Menschen die ihm sehr wichtig und lieb waren, verloren. Schmerzhafte, traumatische Erlebnisse schon aus der Kindheit begleiten ihn durch sein ganzes langes Leben. Immer wieder ist er gezwungen seine Identität zu ändern und in andere Rollen zu schlüpfen. Von Anfang an war ich gefesselt von diesem Buch und es hat mich zutiefst berührt. Dieses Buch hat Alles: Abenteuer, Spannung, eine Liebesgeschichte und sehr interessante philosophische Ansätze. Was mir noch sehr gut gefallen hat: Durch die Aufteilung der Kapitel, die immer wieder in anderen Zeiten und Städten spielten, nie zu lang waren, wurde es nicht ein einziges Mal langatmig oder gar langweilig.Es gibt nichts, was mir an diesem Buch nicht gefallen hat.

zebra am 21.04.2018 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nahezu ewiges Leben

Die Menschheit träumt vom ewigen Leben: Man lebt, altert aber nicht – und genießt das Leben … aber ist das wirklich ein Traum oder eher ein Albtraum?Um dieses Thema geht es in Matt Haigs „Wie man die Zeit anhält“. In diesem Roman erzählt Haig die Geschichte von Tom Hazard, nun ja, der Name ist so eine Art „Arbeitstitel“, denn Namen sind relativ bei jemandem, der im 16. Jh. geboren wurde und heute etwas über 400 Jahre alt ist, dabei aber aussieht wie ein Vierzigjähriger. Damit nicht auffällt, was mit ihm los ist, muss er alle 8 Jahre neu anfangen, was äußerst anstrengend sein muss. Glücklicherweise bekommt er Hilfe von einer Organisation, die sich um seinesgleichen kümmert und deren Regel Nummer 1 lautet: Verliebe dich nicht. Warum? Weil Emotionen in einem Jahrhunderte währenden Leben Luxus sind. Deshalb sind Menschen auch eher Randerscheinungen als Freunde, denn wer versteht schon, dass jemand nicht mit ihm altert? Doch irgendwann passiert Tom das Missgeschick: er verliebt sich in Rosie, überlebt sie und zeugt mit ihr eine Tochter: Marion, sie hat Toms „Veranlagung“ geerbt und gibt ihm Lebensmut – doch ausgerechnet sie verschwindet, was Tom veranlasst, sich auf die Reise durch Jahrhunderte und Länder zu machen.Die Geschichte wird zum einen ausToms Gegenwart als (passenderweise) Geschichtslehrer in London erzählt, den anderen Teil macht seine Epochenreise aus. Entsprechend voll ist das Buch mit Informationen, Geschichte und Personen, die notwendigerweise oberflächlich bleiben, da sie immer nur Momentaufnahmen in Toms Leben sind, auch Camille, in die Tom sich entgegen aller Regeln ebenfalls verliebt. Das Spannende an dem Buch sind die Fragen, die man sich letztlich stellt: Wie erlebt ein Mensch, der jahrhundertealt ist sein Leben? Sind die Kryoniker auf dem Holzweg? Wird man bitter, zynisch? Verzweifelt man, wenn Menschen kommen und gehen und man zu niemandem letztlich Bindungen eingehen kann? Hat ein Leben einen Sinn, wenn man alle Lieben überlebt? Was bedeutet überhaupt Zeit bzw. das vielbeschworene „Leben in der Gegenwart“? Ist es Realität oder ist es nicht doch das vergangene oder künftige Leben (Physiker könnten Spaß an derlei Fragen haben …)? Worin liegt Lebensqualität: Ist Zeit wirklich die „wertvollste Währung“? Wann endlich lernen Menschen aus ihren Fehlern?Zwangsweise scheint manches in der schieren Fülle etwas „unplausibel“, dennoch bringt einen das Buch auf unterhaltsame Art zum Denken. Dabei hilft es, dass Haigs Sprache trotz des nicht ganz einfachen Themas gut lesbar ist und poetische wie unterhaltsame Momente bereit hält. Hätte „Ich und die Menschen“ nicht ohnehin auf meiner „das könnte man mal lesen“-Liste gestanden, hätte ich es wohl jetzt darauf gesetzt.

weinlachgummi am 20.04.2018 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wie man die Zeit anhält

Auf das neue Buch von Matt Haig war ich sehr gespannt, zuvor habe ich von ihm Ziemlich gute Gründe am Leben zu bleiben und Echo Boy gelesen, beides tolle Bücher, die mich aber nicht völlig überzeugen konnten. Das Thema mit dem langsamen Altern fand ich hier sehr interessant, gerade auch in Verbindung mit der Liebe und sozialen Kontakten. Und ich kann sagen, Wie man die Zeit anhält, konnte mich restlos überzeugen.Tom Hazard ist alt, sehr alt. So sieht er gar nicht aus, vom Aussehen her sieht der Geschichtslehrer aus wie 40, doch in Wirklichkeit sind es eher 400 Jahre, die er an Lebenszeit zu verbuchen hat. Da denkt man sich nun, ach wie toll. Da hat er bestimmt einige schöne Dinge erlebt, solange zu leben ist bestimmt klasse. Doch auf den zweiten Blick ist dieser Umstand nicht mehr so attraktiv.Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen und wechselt bunt. Am Anfang eines jeden Abschnitts, wenn sich die Zeit ändert, steht immer der Ort und die Jahreszahl, so hat man immer einen guten Überblick. Und so berichtet Tom dem Leser, wie schwierig es war in Zeiten der Hexenverbrennungen mit so einer Veranlagung zu leben. Und wie er seine erste Liebe fand und wie es war, die Zeit ohne sie zu überdauern.Die Geschichte empfand ich als sehr ruhig, aber nicht minder spannend und fesselnd. Ich habe das Buch innerhalb von drei Tagen gelesen, und wenn ich nicht weiter lesen konnte, so habe ich bei der Arbeit an die Geschichte gedacht, da sie mich nicht losgelassen hat. Es gibt kein großes Drama, ein paar Spannungsmomente sind zwar vorhanden, aber trotzdem war da nicht dieses künstliche Drama, wie es oft zu Spannungszwecken erzeugt wird. Trotzdem wollte ich immer weiter lesen und mehr über Tom und seine Geschichte erfahren und natürlich auch, ob es für ihn ein Happy End geben wird.Die Geschichte spielt in verschieden Ländern und Städten, doch ein Hauptteil spielt in London, was mir sehr gut gefallen hat. Auch die geschichtlichen Einflüsse haben mir gefallen.Fazit:Eine richtig tolle Geschichte über einen Mann, der sehr langsam altert.Ruhig, spannend, fesselnd und intensiv.Eine Geschichte, die nachdenklich stimmt.

kuddel am 20.04.2018 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

400 Jahre als Geschichtslehrer

Matt Haig schreibt über Tom, der einen Gendefekt hat und daher nicht, bzw. nur sehr sehr langsam altert. Seit über 400 Jahren sieht Tom aus wie vierzig, er arbeitet als Geschichtslehrer und wechselt alle paar Jahre seine Identität, damit niemand hinter sein Geheimnis kommt. Unterstützt wird er dabei durch eine Gesellschaft, die sich um Menschen wie ihn kümmert. Die wichtigste Regel lautet, dass man sich nicht verlieben darf. Leider/ Zum Glück kann man das ja nicht immer verhindern. So hat sich Tom vor vielen Jahren verliebt und mit seiner Frau eine Tochter bekommen, die so ist wie er. Der Roman erzählt durch die 400 Jahre hinweg die Geschichte von Tom und den Menschen, die ihm nahestanden. In der Gegenwart verliebt sich Tom abermals und er kann nicht so gut damit umgehen. Er braucht viel Zeit bis er wesentliche Dinge tatsächlich erkennt und feststellt, dass er keine Angst vor der Zeit und der Zukunft haben muss. Erzählt wird in kurzen Kapiteln, die sich immer mit einer anderen Zeit beschäftigen, dies störte manchmal den Lesefluss. Insgesamt fand ich das Buch interessant und lesenswert.

hundertmorgenwald am 20.04.2018 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Hätte mehr Tiefe vertragen können

Inhalt: Tom Hazard sieht aus wie vierzig, doch er ist alt, uralt. Er ist im Jahre 1581 geboren. Er besitzt die Gabe -oder den Fluch- nur sehr, sehr langsam zu altern. Wenn das andere Menschen mitbekommen, kann es gefährlich für ihn werden und für die, die er liebt. Besonders in den Zeiten der Hexenverfolgung. Daher lautet die oberste Regel: "Du darfst dich niemals verlieben. Niemals!"So muss er alle 8 Jahre seine Identität wechseln. Unterstützt wird er dabei von einer Gesellschaft mit Menschen, die so sind wie er. Doch wie kommt man damit klar, keine Bindungen eingehen zu dürfen? Und wie geht man mit dem Schmerz um, dass man geliebte Menschen seit Jahrhunderten hinter sich lassen musste?Tom kommt damit nur schwer klar. Geplagt wird er von schrecklichen Kopfschmerzen, Erinnerungsschmerzen, Flashbacks. Abwechselnd erzählt er aus der Gegenwart und der Vergangenheit.In der Gegenwart erfährt er zum ersten Mal seit Jahrhunderten den Wunsch, einer bestimmten Frau näher zu kommen.Er schildert, was damals geschah, als deutlich wurde, dass er nicht altert.Er erzählt von seiner großen und einzigen Liebe, vom Lauf der Zeit. Meine Meinung: Es hat mich leider nicht komplett überzeugt. Die Grundidee ist super, doch Tom ging mir stellenweiße ganz schön auf die Nerven. Ganz besonders in der Gegenwart, wo er nur am Jammern war. Ständig hatte er Kopfschmerzen, begab sich aber auch immer wieder in Situationen, die ihn getriggert haben. Also an alte Zeiten erinnert haben und dadurch eine Flut von Emotionen auslösten. Er war mit den Regeln der "Albas", der Gesellschaft von Gleichgesinnten, unzufrieden, tat aber weiterhin, was der Chef ihm sagte.Die Kapitel, die in der Vergangenheit spielten, haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich vorher die Hoffnung hatte, es würde geschichtlich etwas tiefer gehen. Eigenheiten der verschiedenen Jahrhunderte werden nur im Rahmen dessen angesprochen, wie es ihn persönlich oder seine frühere Familie betraf.Das was er im Mittelalter erleben musste, ging mir nahe. Die Liebesgeschichte zu seiner ersten Liebe hat mir sehr gefallen. Diese Frau mochte ich unheimlich gerne.Immer wieder streut Matt Haig philosophische Gedanken ein, die mir zwar durch die Reihe hinweg gut gefallen haben, mir aber manchmal doch zu platt waren. Ja, das ist vielleicht ein Widerspruch, aber diesen Widerspruch empfand ich auch. Vielleicht war es der Punkt, dass die tiefgehenden Gedanken nicht so recht zu Tom gepasst haben, dem in seiner Darstellung als Charakter doch Tiefe fehlte. "Auch eine Welle kann dich umbringen. Oder du reitest sie. Manchmal ist es gefährlicher, sich wegzuducken. Du kannst nicht dein ganzes Leben lang Angst haben, Tom. Du musst dich trauen, aufs Brett zu steigen und auf die Füße zu kommen. Wenn du im Tunnel bist, musst du die Angst ignorieren. Du musst im Moment sein. Du musst einfach surfen. Wenn du Angst kriegst, fällst du vom Brett und zertrümmerst dir den Schädel." Das erinnert mich an Sergio Bambaren, den ich nicht sonderlich leiden kann, weil mir das alles etwas zu platt ist. Fazit: Ein Buch, mit einer wundervollen Idee, die aber alles in allem mehr Tiefe hätte vertragen können. Tiefe erreicht man halt nicht, in dem man nur ein paar philosophische Gedanken einstreut. Die Bewertung fällt mir unheimlich schwer.3,5 Sterne finde ich zu schlecht, 4 Sterne zu gut. Aber im Zweifel entscheide ich mich immer für den Autor, daher werde ich auf Plattformen, wo ich Sterne vergeben muss, 4 Sternen wählen.

solveig am 19.04.2018 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Jeder Moment ist eine Ewigkeit

Wäre das nicht ein Traum? Mehrere Jahrhunderte zu erleben, ohne sichtbar zu altern? Tom Hazard ist einer jener „Albatrosse“, denen dieses (zweifelhafte) Glück beschieden ist. Er wurde im Jahr 1581 geboren und seit dem Beginn seiner Pubertät verlangsamte sich das Älterwerden so extrem, dass er in der heutigen Zeit zwar 439 Jahre alt ist, aber das Aussehen eines Vierzigjährigen hat. Doch was sich wie ein schöner Traum anhört, wird für Tom ein Albtraum. Seine Umwelt kann nicht verstehen, wie es ihm möglich ist, nicht in dem Maße zu altern wie alle um ihn herum und bezichtigen seine Mutter der Hexerei. Tom überlebt auch Rose, seine große Liebe, und ist verzweifelt. Die einzige, die ihm weiterhin Lebensmut verleiht, ist seine Tochter Marion, die ebenfalls das Gen der Anagerie geerbt hat. Doch sie ist verschwunden, und Tom reist durch Länder und Jahrhunderte, um sie zu finden, und begegnet dabei anderen Menschen, die wie er leben…Matt Haigs frischer, unkomplizierter Schreibstil nimmt den Leser sofort mit auf eine turbulente Zeitreise. Wechselweise erleben wir Tom in seinem gegenwärtigen Dasein als Lehrer in London und erfahren Details aus seiner Vergangenheit in unterschiedlichen geschichtlichen Epochen. In seiner schlichten, klaren Sprache lässt der Autor in Toms Erinnerungen Historie lebendig werden. Unaufdringlich hinterfragt er dabei die Qualität eines Jahrhunderte währenden Lebens und führt den Leser einfühlsam an philosophische Überlegungen heran: wie sinnvoll ist mein Leben, wenn ich all meine Lieben jahrhundertelang überlebe? Wenn ich niemanden habe, mit dem ich Erinnerungen teilen kann? Wie erlebe ich die Gegenwart?Aber ebenso wichtig ist es Haig, der Frage nachzugehen, ob Menschen aus Missständen und Fehlern der Vergangenheit lernen, ob wissenschaftlicher Fortschritt zu mehr Erkenntnis beiträgt - oder ob Ignoranz unsterblich ist. Ein sehr unterhaltsamer und geistreicher Roman!

pieggy am 19.04.2018 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zeit zu lesen

Irgendwie ist -Wie man die Zeit anhält- ein Buch, das man nochmal lesen will, um es nochmal besser zu verstehen und vielleicht noch einmal Dinge zu entdecken, die man vielleicht verpasst bzw. überlesen hat. Denn das Buch war voll von Infos, Menschen, Geschichte, Szenerien, etc., was es, zumindest bei mir, unmöglich machte, alles zu verinnerlichen. Geschrieben ist das Buch aus der Sicht von Tom, der im Jahre 1581 geboren wurde, aber heute noch auf Erden wandelt. Eigentlich ist Tom auch nur der Spitzname seines 2. Vornamens, aber der Leser wird ihn hauptsächlich unter diesem Namen kennen und seine, über die Jahre angehäuften, Aliase lediglich nebenbei erfahren. Die Erzählperspektive zieht sich durch das komplette Buch. Dabei reist der Leser durch die Zeit, da Tom sowohl aus seiner Gegenwart berichtet, als auch in Erinnerungen schwelgt, die bei ihm durch alles Mögliche ausgelöst werden können. Die Zeiten wechseln sich demnach ab und sind auch in einer unbestimmten Reihenfolge wiedergegeben. Es ist beinahe schon wie ein Tagebuch, nur, dass eben nicht Tage, sondern diverse Jahrzehnte/ Epochen im Mittelpunkt stehen. Das Buch handelt sich hauptsächlich um Tom, sein Leben, seine Erfahrungen und Erinnerungen. Es geht darum, wie er mit seiner besonderen Situation versucht umzugehen und wie er sich durch das Leben kämpft. Es zeigt, wie Tom durch die Zeit wandelt auf der Suche nach sich selbst, nach dem Sinn des Lebens und der einen Person, die sein Herz besitzt, aber dessen Schicksal ihm unbekannt ist. Jene Person ist die, die seinen Lebenswillen noch erhält. Nach all der Zeit, dem Leid und seinem gebrochenen Herzen, scheint er depressiv, einsam, teilweise verzweifelt, unnahbar und nachdenklich. Denn mit diesem "Gen" zu Leben, mit der Gewissheit Jahrhunderte vorbeiziehen zu sehen, Veränderungen mitzumachen und geliebte Menschen und Freunde zu verlassen oder zu verlieren- das ist Segen und Fluch zugleich. Und bevor er sich all dem aussetzt und gegebenenfalls Menschen oder sich selbst in Gefahr bringt, schottet er sich lieber ab. Im Verlauf der Geschichte, wird dann eine Organisation auf ihn aufmerksam und "rekrutiert" ihn, was sein Leben zumindest für eine Weile zu vereinfachen scheint. Dennoch hat dies auch einen Haken und nicht alles läuft legal ab. Es gibt Geheimnisse die gewahrt werden müssen und so manch einer, der diesem auf die Spur kommt könnte sich dadurch in Gefahr begeben. Wenn dann also Tom versucht ein neues Leben in London zu beginnen und dort auf seine Kollegin Camille trifft, fängt er an weiter alles in Frage zu stellen und zum 1. Mal seit Jahrhunderten keimt etwas in ihm auf, was ihn nicht nur Angst macht, sondern auch ein schlechtes Gewissen bereitet, ihn verunsichert und innerlich zermürbt und zerreißt. Kann die Zeit alte Wunden heilen? Was ist, wenn nicht alles so scheint, wie es ist?Vieles in dem Buch hat die -Zeit- im Vordergrund. Was bedeutet Zeit? Welchen Einfluss hat sie? Wie wirkt sie sich aus? Was geschieht in ihr? Etc. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft. All das spielt eine Rolle. Ich muss deutlich machen, dass Tom kein Zeitenwandler ist- also nicht durch die Zeit reist. Zumindest tut er es nicht körperlich, sondern nur durch seine Erinnerungen. Er lebt tatsächlich Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr,..., Jahrhundert zu Jahrhundert. Aktuell ist er über 400 Jahre alt. Äußerlich wirkt er aber wie ein Mann mittleren Alters.Sprachlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Dazu gehe ich gleich mehr im Fazit ein. Aufgeteilt ist das Buch in 5 Teile, die aber alle gleich aufgebaut sind und demnach von Zeit zu Zeit, von Gegenwart in die Vergangenheit und zurück springt.Fazit: Wie auch schon -Ich und die Menschen- , hat mich dieses Werk von Matt Haig begeistert. Es gab zwar ein paar Dinge, die mich gestört haben (Dazu gleich mehr), aber größtenteils hat mir das Buch gefallen. Matt Haig hat so eine besondere Gabe, wie ich finde, die Wörter so aneinander zu reihen und sie so zu komponieren, dass sie wunderschön und teils poetisch klingen und den Leser einfach in seinen Bann zieht. Besonders in den ersten Teilen des Buches dachte ich öfters: "Wow. Das klingt toll/schön". Die Wortwahl ist einfach klasse, meiner Meinung nach. Und mehr als 1x regte mich das geschriebene zum Nachdenken und zum reflektieren an. Die kleinen Gedichte zwischendrin- Hach....Die jeweiligen Zeiten/ Epochen wirkten auf mich sehr gut recherchiert. Sofern ich das jedenfalls beurteilen kann. Überprüft oder nachgelesen habe ich davon jetzt nichts.Mit dem Protagonisten konnte ich mich sofort anfreunden. Trotz des Faktes, dass Tom nicht "normal" war, wirkte das Buch bzw. die Geschichte und die Protagonisten echt auf mich. Sie waren einfach menschlich. Von den Meisten Nebenprotagonisten hat man meist nur kurz etwas mitbekommen. So richtig warm wurde ich mit Rose nicht, aber ihre kämpferische Art gefiel mir.Das Thema Zeit fand ich sehr spannend, aber auch recht komplex- genauso wie der Einbau von all den Infos zu den jeweiligen Zeiten, von denen Tom erzählte. Ich mag Geschichte, hatte sowohl Geschichtsunterricht, als auch Kostümgeschichte, Kunstgeschichte, Designgeschichte und Textilkunde (Was auch ein wenig Geschichte innehat) und konnte dennoch Dinge erfahren, die ich noch nicht kannte. Dass Tom Geschichtslehrer war und eben mit seinen Erfahrungen unterrichten konnte, machte ihn sympathisch, da er mich eine meine Dozentin erinnerte, die selber mit ihren eigenen Erfahrungen und Bildern (Sie reist sehr viel) den Stoff an uns vermittelte. Dennoch muss ich sagen, dass ich irgendwann auch den Kopf so leicht abschalten musste. Es gab einfach zu viele Infos, zu viel Geschichte. Es zog sich durch das ganze Buch, was nicht komplett negativ zu betrachten ist, aber mir fehlte etwas wesentliches. Emotionen und Zwischenmenschliches. Dass Matt Haig Shakespeare und Co (ein paar berühmte und bekannte Menschen der Geschichte) mit eingebaut hat fand ich klasse. Auch, dass die Geschichte größtenteils in London stattfand (Ich war selber erst vor fast 2 Monaten dort und konnte mir so einiges gut bildlich vorstellen). Hin und wieder gab es Momente, die mich schmunzeln ließen. Aber auch Momente, die mich innehalten ließen und nachdenklich stimmten. Generell sollte man keine Lovestory erwarten, denn das ist sie nicht. Der Klappentext ist diesbezüglich irreführend. Natürlich kommt Liebe auch vor, aber im Falle von Tom gibt es diese in 3 Formen - Liebe der Mutter, Liebe der Frau- Liebe des Kindes. Und jede Form hinterließ seine Spuren bei ihm, die ihn Jahrhunderte lang haben leiden lassen. Das ist, bis Camille auftritt, aber kommt das eher kurz und flüchtig rüber und ist eigentlich kaum erwähnenswert. In diesem Punkte hätte ich mir mehr gewünscht. Weniger Geschichte und dafür mehr Tom und die Liebe. Tom, der glücklich ist/wird. Tom, der zum Leben zurück finden. Tom, der wieder zu sich selbst findet. Einfach mehr Tom von heute. Persönlich fand ich, dass das Buch leider zum Ende hin schwächer wurde. Die Sache mit Hendrich, Omai und Marion. Es gab so einiges, dass ich irgendwie nicht so ganz nachvollziehen kann.SPOILER:Omai -> Hendrich verlangt von Tom ihn aufzusuchen und ihn als Alba zu "rekrutieren". Tom sagte, dass er Omai seit Jahrhunderten nicht gesehen hat. Aber dann kurze Zeit später hat er auf einmal Omais Handynummer. Wenn er diese die ganze Zeit hatte... warum "rekrutiert" er diesen nicht über Handy? Warum fliegt er deshalb extra nach Australien? Macht für mich keinen Sinn.Hendrich-> Ich frage mich echt, warum Tom eigentlich nichts hinterfragt hat oder warum er nicht alles selber auf dem Grund gegangen ist, nicht nachgeforscht und keine Beweise z.B. für dieses Institut in Berlin, verlangt hat. Tom war, als er Hendrich kennenlernte, schon einige Jahrhunderte alt. Steht in der Blüte seiner Zeit- zumindest äußerlich. Er müsste doch schlau und weise genug sein, um Hendrich nicht alles zu glauben und ihm auch nicht komplett zu vertrauen. Klar war er einsam und hat sich sicher an jeden Strohhalm geklammert, der bedeutet hat, mit seinesgleichen Kontakt zu haben bzw. "Freunde" zu haben, aber ob das ausreicht, das Gehirn komplett abzuschalten- na ich weiß nicht. Die Szene am Ende fand ich irgendwie unrealistisch und kann den Beweggrund auch nicht verstehen. Zum Ersteren glaube ich, dass jemand, der brennt, nicht noch etliche Meter Seelenruhig laufen kann. Zum Letzteren- Warum tat er das? Wozu zündete er sich selber an? Kann ich nicht nachvollziehen. Marion-> Ihr komplettes Aussehen mag ja gut und normal sein für die heutige Zeit, aber sie ist nun mittlerweile auch schon einige Jahrhunderte alt und sollte wissen, dass Tattoos usw. nicht einfach so entfernt werden können. Sie würde in der Zukunft (in 1000 Jahren oder einem Jahrhundert) , wenn Tattoos out sind (wer weiß das schon) ein totaler Außenseiter sein. Sie würde die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Leute könnten sie für ein Alien oder sonstwas halten. Während ihr Vater sich also immer versteckt hat, hat sie alle Blicke auf sich gezogen. Hmm... SPOILER ENDEWie bereits erwähnt hätte ich mir etwas mehr Lovestory, Emotionen und Zwischenmenschliches gewünscht. Sicherlich war Tom durch alles, was er durchgemacht und erlebt hat etwas abgehärtet, aber so richtig rüber kam z.B. der Schmerz bei einem Verlust bei mir nicht. Man merkte schon, dass er an der Vergangenheit zu knabbern hatte und einige Erinnerungen ihn plagten, aber irgendwie.... ich weiß auch nicht. Mir hat einfach dieser Funke gefehlt.Das Ende war soweit Ok. Im Großen und Ganzen würde ich das Buch empfehlen. Wer ein sprachlich gutes Buch möchte und Geschichte mag, wird an diesem Buch sicher Gefallen finden. Wer gerne zum Nachdenken angeregt wird und hier und da etwas neues entdecken will ebenso. Wer eine reine Liebesgeschichte sucht, könnte am Ende etwas enttäuscht sein.Auf jeden Fall danke ich dem vorablesen Team für dieses Vorab-Leseexemplar ( Ich hatte meine Pünktchen eingelöst, da ich schon erwartet hatte, dass mir auch dieses Matt Haig Buch zusagen würde. Hehe)

lilli333 am 18.04.2018 18:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Streifzug durch die letzten vier Jahrhunderte

Inhalt:Tom Hazard ist anders. Der Mann, der wie ein Vierzigjähriger aussieht, wurde am 3. März 1581 geboren und ist somit weit über 400 Jahre alt. Sein Körper altert wesentlich langsamer als der anderer Menschen. Und das ist gefährlich für ihn und die, die ihn lieben. In Zeiten von Hexenverfolgung und Aberglauben wird ein solches Phänomen nicht toleriert. Deshalb muss Tom alle paar Jahre seinen Standort wechseln und sich eine neue Existenz aufbauen. Nachdem er in jungen Jahren eine Frau, Rose, gefunden hatte, schien es fortan besser, sich nicht mehr zu verlieben. Doch das Leben ist einsam ohne Menschen, die man lieben kann. Und als Tom Camille kennenlernt, denkt er darüber nach, von seinen Prinzipien abzuweichen …Meine Meinung:Ich hatte keine besonderen Erwartungen an dieses Buch, und das ist auch gut so. Denn es ist anders - anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Matt Haigs Schreibstil ist locker und eingängig. Die Geschichte wird sehr fesselnd erzählt und kurbelt direkt das Kopfkino an. Ich war stets neugierig, was Tom als Nächstes widerfährt und ob seine Suche schließlich zu einem guten Ende kommen wird. Als Leser erlebt man die Ereignisse an Toms Seite, der in der Ich-Form erzählt. So hat man fast das Gefühl, dabei zu sein, als er Scott F. Fitzgerald und seine Frau in einer Bar trifft oder im Globe Theatre für William Shakespeare arbeitet. Die Roaring Twenties, die Tom in Paris verbringt, erwachen ebenso zu Leben wie Captain Cook auf seiner 3. Fahrt im Pazifischen Ozean.All diese Highlights der Geschichte werden in Rückblenden bzw. Toms Erinnerungen erzählt. Seine liebsten Erinnerungen sind aber die an seine geliebte Frau Rose und ihre gemeinsame Tochter Marion Anfang des 17. Jahrhunderts. So springt die Handlung zwischen verschiedenen Stationen in der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her, wobei keine Chronologie zu erkennen ist. Dies war mir etwas zu wirr, zumal die einzelnen Kapitel oft auch nur ein bis zwei Seiten lang sind, bevor der nächste Zeitsprung kommt. Da bevorzuge ich doch eher eine ruhigere, stetigere Erzählung. Der Roman lebt vor allem von der Figur des Tom Hazard, den ich von Anfang in mein Herz geschlossen habe. Nach und nach kann man seine Entwicklung über die Jahrhunderte verfolgen, die natürlich nicht spurlos an ihm vorübergehen. Auch wie sich die Gesellschaft im Lauf der Zeit wandelt, ist sehr gut nachzuvollziehen.Trotzdem fand ich es sehr schade, dass die Handlung in der Gegenwart etwas zu kurz kommt. Denn hier wird es auf den letzten Seiten richtig spannend, was aber recht schnell erzählt wird, während die Vergangenheit viel ausführlicher zur Sprache kommt.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

WDR 4
Ein wunderschönes, magisches Buch, das direkt ins Herz zielt.

Cathrin Brackmann, 03.07.2018

Kronen Zeitung
Perfektes Buch für den Urlaub, in dem Zeit keine Rolle spielt.

15.06.2018

Brigitte
Dank Haigs warmherziger Weltsicht und der netten Liebesgeschichte ein gelungener Zeitvertreib.

Angela Wittmann, 06.06.2018

Gala
Matt Haigs Roman ist ungewöhnlich, spannend, fantasievoll und in England ein Bestseller.

09.05.2018

Fantasia 723e
›Wie man die Zeit anhält‹ ist romantisch, dramatisch, sentimental

Gustav Gaisbauer

Andromeda Nachrichten
Absolut lesenswert!

Karl Aulbach

geek.whisper.de
Ein magischer, brillant erzählter, bisweilen tragischer und faszinierender Roman zum Nachdenken und ...Verlieben. mehr weniger

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Ein philosophisches Buch mit Tiefgang, Humor, Spannung und einem zutiefst menschlichen Protagonisten..., dem man viele LeserInnen wünscht. mehr weniger

Anita Ruckerbauer

Fantasia 851e
Absolut lesenswert!

Wochenzeitung (Ermstal & Uracher Alb)
Ein wunderbares, pantasievolles Buch.

30.09.2021

Wochenblatt Lichtenfels
›Wie man die Zeit anhält‹ ist ein berührender Roman über die Liebe und Zeit.

20.11.2019

bonn.fm
›Wie man die Zeit anhält‹ ist eine inspirierende Geschichte, die Philosophie und Dramatik gekonnt mi...teinander verbindet. mehr weniger

Elena Meyer-Thamer, 23.10.2019

Ostfriesen-Zeitung
Haigs Roman wirft ein fast philosophisches Licht auf die Zeit und auf das, was sie mit den Menschen ...macht. mehr weniger

27.07.2018

Meine Woche Hartberg
Matt Haigs ›Wie man die Zeit anhält‹ ist berückend brillantes Erwachsenen-Romantasy.

11.07.2018

Siegener Zeitung
Matt Haigs Roman wirft leichtfüßig kluge Fragen auf.

04.07.2018

Meine Woche Kärnten
Matt Haigs ›Wie man die Zeit anhält‹ ist berückend brillantes Erwachsenen-Romantasy.

20.06.2018

Neue Presse
Dem Buch liegt ein schönes Gedankenspiel zugrunde.

14.06.2018

Kieler Nachrichten
Matt Haig nimmt die Leser mit auf eine ganz spezielle Reise, an die man immer gern zurückdenkt.

01.06.2018

Odenwälder Lokalblick
Ein kluges, warmherziges und doch so spannendes Buch.

23.05.2018

Buchjournal extra
Ein unglaubliches Buch, dessen überbordender Fantasie und erzählerischem Sog man sich kaum entziehen... kann. mehr weniger

Martina Propson-Hauck, 01.04.2018