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Ein hundsgemeiner Provinzkrimi

Winterkartoffelknödel

Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi. 

Bibliografische Daten

EUR 12,90 [DE] – EUR 13,30 [AT]
ISBN : 978-3-423-24810-5
Erscheinungsdatum: 01.10.2010
9. Auflage
240 Seiten
Sprache: Deutsch
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95 von 95 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.51 von 5 Sternen


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10 - 10 von 95 Leserstimme

sabrinak1985 am 17.09.2010 14:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Böses Spiel in Niederkaltenkirchen

Der strafversetzte Franz Eberhofer ist nun Dorfpolizist in Niederkaltenkirchen, meist geht es dort auch sehr ruhig zu. Doch dann fängt der Trubel an. Mercedes Dechampes-Sonnleitner zieht nach Niederkaltenkirchen, da sie dort das Sonnleitnergut geerbt hat. Und dann wären da noch die tragischen Todesfälle in der Neuhofer-Familie, oder war es am Ende doch kaltblütiger Mord? Franz und sein ehemaliger Kollege Rudi decken zusammen die ominösen Vorkomnisse in Niederkaltenkirchen auf.

"Winterkartoffelknödel" hält genau das, was schon die Leseprobe verspricht. Frisch, unterhaltsam, erstklassig´, lustig und kurzweilig! Franz, seine Familie und die Niederkaltenkirchener werden liebevoll beschrieben und dargestellt. Man schließt sie alle nach nur ein paar Seiten schon ins Herz. Ganz egal ob es die schwerhörige Oma ist, die für ihr Leben gerne Schnäppchen jagt, der etwas andere laut Beatles hörende Papa oder den sehr naiven Leopold mit seiner Roxana. Das Buch ist flüßig und gut geschrieben und die bayrische Mundart macht das ganze noch viel sympathischer.

Wer kein Problem damit hat auch bei einem Krimi mal zu lachen, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen! Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Fall vom Franz. ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/thumbs_up.gif)

dicketilla am 15.09.2010 23:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Blass wie ein Winterkartoffelknödel

Der Polizist Eberhofer Franz wird in seinen Heimatort strafversetzt , da er nicht einschritt , nachdem sein Kollege einem Pädophilen  zwischen die Beine schoss , wobei hätte der es nicht getan , dann hätte Franz geschossen .
Und so kommt er mit seiner Großstadterfahrung in seinen Heimatort , um als Dorfpolizist mit seinem Hund Ludwig  für Ordnung zu sorgen .
Genervt von der ständigen Beatels Beschallung  seines Vaters , und den Sonderangebotseinkäufen seiner tauben Oma , die aber auch für seine kulinarischen , bayrischen  Genüsse zuständig ist .
Doch dann kommt etwas Aufregung ins Dorf , nachdem die hübsche Mercedes , Erbin des Sonnleiterguts , auftaucht , aber eigentlich mehr einem Ferrarie gleicht .
Und Franz immer mit der Hand an seiner Waffe , einen Vierfachmord  klären muss .

Wie abgefahren ist das denn ,dachte ich anfangs ,.fühlte mich erst etwas auf den Arm genommen .
Aber um so tiefer man in die Geschichte abtaucht , um so witziger , bayrischer erscheint sie einem .
Zwar begegne  ich dem  bayrischen Dialekt , oft mit Sprachlosigkeit  , da ich wenig verstehe , dadurch auch wenig zu entgegnen habe , aber hier ist bayrisch in Hochdeutsch verfasst .
Liebevoll beschreibt sie die Personen , mit ihren Schrulligkeiten , dass es eine wahre Freude ist ihnen zu begegnen .
Am Ende des Buches sind einige Erklärungen zur bayrischen Mundart , obwohl die Autorin  meint sich verständlich ausgedrückt zu haben , angehangen .
Und ein Highlight ist das Kochbuch der Oma aus dem Jahre 1937 , mit den witzigen Anmerkungen .

Hier hat uns eine  dem Landleben verbundene Autorin ein wunderbares Buch überlassen .
Und warum sie dieses Buch aus Sicht eines Mannes geschrieben hat , erklärt sie damit , dass sie keine Frauenromane mag .
Ich sage da mal , Mädel du hast deinen Mann gestanden .

Ein auf die Schenkel klopfendes Buch  !   ![](http://www.vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/teeth_smile.gif)

 

büchermoni am 15.09.2010 21:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

perfekte Urlaubslektüre

Jedes Jahr im Sommerurlaub frage ich mich, welche Lektüre in meinen Koffer passt. In diesem Jahr war es perfekt, denn ich hatte die Winterkartoffelknödel dabei. Etwas Lokalkolorit aber nicht zuviel, etwas Krimi - aber nicht zu blutig, aber saukomisch. Ich habe herzhaft gelacht. Über die Oma. die die richtigen Kartoffeln braucht, um gute Klöße zu machen, jedem (manchmal gar nicht notwendigen) Sonderangebot hinterherrennt und dabei dem stafversetzten Franz Eberhofer durch ganz Niederkaltenkirchen jagt.

Und dann kommt Franz Eberhofer der Verdacht, dass die Geschehnisse in der Familie Neuhofer (dubiose Unfälle und ein Selbstmord löschen die gesamte Familie aus) vielleicht doch ein Mordkomplott sein könnten. Bei der Auflösung scheint das Drama perfekt. Seine neue Liebe scheint in die Fälle verwickelt zu sein. Nur gut, dass er seinen vom Dienst suspendierten Freund Rudi hat, der dann letzten Endes den Fall mit Franz aufklärt.

Ein Krimi auf Comedyniveau. Hoffentlich lässt das zweite Buch um Franz Eberhofer nicht zu lange auf sich warten - und hoffentlich habe ich dann wieder Urlaub.

 

gg-ena am 14.09.2010 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

"leckerer" Provinzkrimi

Franz Eberhofer ist in Niederkaltenkirchen Dorfpolizist. Eigentlich passiert dort nicht viel. Hin und wieder ein Verkehrsunfall, aber mehr passiert eigentlich nicht. Auch die Geschichte mit den Neuhofers ist nicht sonderlich spannend. Schließlich waren die Todesfälle ja Unfälle. Oder vielleicht doch nicht?
Der Dorfpolizist will auf eigene Faust ermitteln, da außer ihm niemand an Mord glaubt. 

Ich bin selber aus Bayern und fand es sehr angenehm immer den bayrischen Dialekt zu lesen. Anfangs musste ich mich ein bisschen an den Stil von Rita Falk gewöhnen, aber der ist wirklich klasse! Ich bin außerdem ein Fan von der Oma vom Franz, die ist ja prima! Sie liebt Gutscheine und Rabatte und muss scheinbar eine wirklich fabelhafte Köchin sein. Ein paar ihrer (bayrischen) Rezepte sind auch im Buch abgedruckt und ich freue mich schon darauf, diese nachzukochen. Jedenfalls habe ich beim Lesen des Buches Hunger bekommen.

Rita Falk hat den Charakteren und Bewohnern des Dorfes Niederkaltenkirchen tolle Wesenszüge gegeben und diese so gut beschrieben. Ich bin selber aus einem ziemlich kleinem Dorf und irgendwie ist mir vieles bekannt vorgekommen. Das Buch ist total realistisch und authentisch.

Mir hat dieser Provinzkrimi von Rita Falk wirklich sehr gut gefallen. Der Roman ist auf jeden Fall kein Gschaftelhuber (Wichtigtuer), sondern ist wirklich toll!

lilli333 am 07.09.2010 21:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Viel Witz, aber zu wenig Krimi

Franz Eberhofer wurde von München in sein Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt. Hier übt er einen geruhsamen Dienst als Dorfpolizist aus. Es passiert ja nicht all zu viel in dem kleinen Ort. Bis dem Franz eines Tages schwant, dass die unnatürlichen Todesfälle in der Familie Neuhofer vielleicht gar keine Unfälle bzw. Selbstmord waren, sondern Mord. Nun versucht er, eher halbherzig, in dieser Richtung zu ermitteln. Er hat ja auch gar nicht so viel Zeit, muss er doch mit der Oma immer zum Einkaufen fahren, wenn es irgendwo Sonderangebote gibt. Aber das macht er ja gerne, schließlich kocht die Oma das beste Essen weit und breit, und dafür lässt der Franz so Manches stehen. So beruhen die Erfolge in den Neuhofer-Ermittlungen nicht wirklich auf seinem detektivischen Spürsinn, sondern mehr auf Zufall bzw. der Hilfe seines Ex-Kollegen Rudi.

Der Franz erzählt diese Geschichte aus seiner Position und so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist, also in gemäßigt bayerischem Dialekt, mit allen grammatikalischen Fehlern, die man sich nur vorstellen kann. Es braucht in der Hinsicht schon eine gewisse Toleranz, um dieses Buch genießen zu können. Wer also das Bayerische gar nicht mag, sollte am besten die Finger davon lassen.

Mir hat es viel Spaß gemacht, das Buch zu lesen. Ich musste in einem fort schmunzeln und auch hin und wieder wirklich Tränen lachen. Es ist durchgehend witzig geschrieben. Als Krimi würde ich es allerdings nicht unbedingt bezeichnen, weil dieser Aspekt einfach zu kurz kommt. Den weitaus größten Teil nimmt das Leben des Franz und seiner Familie bzw. die anderen Dorfbewohner ein.

Dies ist der 1. Band einer Reihe um den Franz Eberhofer. Auf den 2. freue ich mich schon jetzt.
 

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Frontal-Magazin

Rita Falk hat ihren ersten Krimi geschrieben. Einen erdigen, hundsgemeinen Provinzkrimi mit viel ...Charme.

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Haut wieder richtig rein!

13.10.2014

Urner Wochenblatt

Schon der Titel gibt so ungefähr die Richtung vor: schön schräg.

Gerold Zenoni, 07.04.2012

NDR 2

Rita Falk hat eine sehr kurzweilige und direkte Schreibe.

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Der Tod kommt hier hinterfotzig, heimtückisch und heimatnah. Beschönigt wird hier nichts. Zünftig... ist im Bayernkrimi sogar das Personal.

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Christian Böhm, 23.01.2011

Nürnberger Nachrichten

Rita Falk lässt Franz selbst erzählen, so wie ihm eben der Schnabel gewachsen ist: respektlos und... saukomisch. Schon deshalb ist der Krimi eine Mordsgaudi.

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11.12.2010

HR 1

Rita Falks Krimi  ›Winterkartoffelknödel‹ hat das Zeug zum nächsten Kultkrimi zu werden. Hier s...timmt einfach die Mischung [...].

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Freizeit Total
Ein herrlich humorvoller Krimi, gespickt mit bayerisch-schräger Folklore.

Bühne
Rita Falk schafft mit ihren Franz-Eberhofer-Krimis provinzielle Kleinode von subversiver Wucht.

Klaus Peter Vollmann

Magascene

Witziges und kurzweiliges Debüt (...).

Bayerisches Golf- und Thermenland
Der Kosmos des fiktiven Niederkaltenkirchen, ja sogar der real existierende Kreisverkehr in Frontenh...ausen werden dem Leser schnell zu einer Heimat, die ihn so schnell nicht mehr loslässt. mehr weniger

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Skurrile Charaktere, dazu jede Menge Lokalkolorit und Witz – der erste Fall des niederbayerischen... Gendarmen macht große Lust auf baldige Fortsetzung.

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Elke Serwe

Die Weltwoche
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Wolfram Knorr, 11.03.2021

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Was für ein Humor!

Anke Miller, 18.04.2012

krimi-couch.de
Mit Rita Falks ›Winterkartoffelknödel‹ zieht der Ton Ludwig Thomas ins Genre des deutschen Kriminalr...omans ein. mehr weniger

Wolfgang Franßen, 11.10.2010

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08.10.2010

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04.10.2010