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Ein hundsgemeiner Provinzkrimi

Winterkartoffelknödel

Der erste Fall für Franz Eberhofer ist ein ganz bizarrer. Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers. Die sterben ja an den komischsten Dingen. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem noch bevorsteht ... Normalerweise schiebt Dorfpolizist Franz Eberhofer in Niederkaltenkirchen eine ruhige Kugel. Aber jetzt: Vierfachmord! Stress pur! Zum Glück kocht die Oma den hammermäßigsten Schweinebraten, wo gibt. Und das beste Bier gibt‘s eh beim Wolfi. 

Bibliografische Daten

EUR 12,90 [DE] – EUR 13,30 [AT]
ISBN : 978-3-423-24810-5
Erscheinungsdatum: 01.10.2010
9. Auflage
240 Seiten
Sprache: Deutsch
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95 von 95 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.51 von 5 Sternen


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9 - 10 von 95 Leserstimme

ml am 24.09.2010 20:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

WOW!!! KLASSE!!!!

Ich habe "Winterkartoffelknödel" von Rita Falk gerade zu Ende gelesen und bin total begeistert!

Der Dorfpolizist Franz hat ein recht ruhiges Leben mitten in der bayrischen Provinz, bis es in einer Familie zu mehreren tödlichen Unfällen kommt. Zufall? Franz wittert Mord, das ist seine Chance zu ermitteln! Wenn da nicht noch die neue Frau im Dorf, die verschrobene Verwandschaft und die schrulligen Freunde und Nachbarn wären...

Dieser Krimi ist für mich kein Krimi im eigentlichen Sinne! Vielmehr, als die Story, stand für mich die Sprache im Vordergrund. Das ist auch genau das, was das Buch so besonders macht, der bayrische Dialekt! Ich hoffe, die Autorin wird recht schnell eine Fortsetzung schreiben!!! Ich möchte unbedingt mehr lesen, von Franz, der Oma, dem Beatles-hörenden-Vater, dem Simmerl und all den anderen

 

 

Bücher lesen ist wie atmen!

buechertante am 24.09.2010 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

absoluter Provinzkrimi

**_Ganz dickes Lob an die Autorin!!_**

_Winterkartoffelknödel ist ein absolut genialer "Krimi" obwohl das Buch vom Krimi im eigentlichen Sinne ja meilenweit entfernt ist. Die Hauptfiguren sind einem von Anfang an abolut realitätsnah und sympatisch, der Eberhofer Franz eigentlich mehr ein Kommissar der normalerweise nicht viel zu tun hat und dann auf einen Schlag mit vier Toten zu tun hat und die Oma, einfach genial. Montag zum Aldi wegen dem Zucker und dann im Baumarkt im Auto eingeschlafen und da sie nix hört muss der Franz in Eisseskälte vor dem Auto warten, ich hab mich gekugelt vor Lachen :-)) noch dazu spielt das Buch in der Provinz und wenn man selbst nicht allzuweit davon weg stammt, dann liest sich sowas noch dreimal besser._

_hab das Buch während einer Zugfahrt "verschlungen" und war absolut begeistert, das urige Cover hat schon einige Blicke interessierter Mitfahrer eingefangen :-)_

**_Liebe Frau Falk, ich freue mich schon auf die Fortsetzung und auf der Oma ihren 100.Geburtstag :-))_**

hoonili am 23.09.2010 23:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

urkomischer Krimi

Gleich das Cover hatte mich sehr angesprochen, es wirkt so urgemütlich bayrisch. Es lädt direkt zum Lesen ein, so dass ich auch gleich anfangen musste, als das Buch eintraf.

Ich wurde nicht enttäuscht, musste oft schmunzeln und fand besonders die Rezepte toll und authentisch.

Aber nun ein wenig zur Geschichte:

Franz, der Dorfpolizist in Niederkaltenkirchen, versucht einen Kriminalfall aufzuklären, bei dem ihm so einige Personen im Weg stehen. Aber er gibt nicht auf, denn er möchte die Todesfälle in der Familie Neuhofer aufklären.

Diesen Roman darf man sich nicht als normalen Krimi vorstellen. Hier beherrscht der Humor das Buch, nicht die Spannung. Der bayrische Slang macht das Ganze auch richtig urkomisch. Man erfährt viele private Dinge vom Franz und aus seiner Familie. Man kann so richtig in die Geschichte hineinschauen.

Das Buch hat mir sehr gefallen und ich werde es weiter empfehlen!

metalpanda am 22.09.2010 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Jo mei, der Franz...

Niederkaltenkirchen ist ein kleines Dorf in Niederbayern. Polizist Franz, sein Papa und seine Oma Lenerl wohnen in diesem beschaulichen Dorf. Da, wo das Leben noch so richtig urig abläuft, wo man beim Metzger nicht nur die besten Leberkassemmeln in ganz Bayern bekommt, sondern auch den neuesten Tratsch erfährt. Wo gemütliches Beisammensein in der Wirtschaft bei einem Bier noch zum allabendlichen Unterhaltungsprogramm zählt.

Natürlich haben auch ein paar von den modernen Sachen Einzug in diese Idylle erhalten – der Lebensabend von Franz' Oma ist davon bestimmt, ob der Zucker diesmal bei Aldi oder Lidl im Angebot ist. Und der Papa von Franz hört unheimlich gerne und unheimlich laut Beatles – immerhin ist die Oma eh taub und der Franz wohnt im Saustall nebenan – und dreht dazu einen Joint. Franz dreht seine Runden als Dorfgendarm in Begleitung seines Hundes Ludwig. Jedoch erschüttern mehrere mysteriöse Todesfälle innerhalb einer Familie die Idylle - und Franz ist davon überzeugt, dass es sich dabei um Morde handelt...

Rita Falk hat eine amüsante Lektüre erschaffen, eine erfundene Ortschaft unweit von Landshut, die aber wirkliche Züge von einem solchen Dörfchen wiedergibt – wenn auch auf eine witzige und überspitzte Art und Weise.

„Winterkartoffelknödel“ ist ein Provinzkrimi, die Kriminalgeschichte an sich ist aber gar nicht der ausschlaggebende Grund dafür, dass mir das Buch so gut gefallen hat. Ganz im Gegenteil, der Kriminalfall reißt einen nicht gerade vom Hocker, auch eine großartige und konstant bleibende Spannung bleibt hier aus. Ausgeklügelte Ermittlungstechniken und actionreiche Verbrecherjagd? Ach wo, wir sind hier in Niederkaltenkirchen und nicht in Hollywood! Jedoch sorgt die perfekte Kulisse dafür, dass man sich beim Lesen prächtig amüsiert. Der Schreibstil ist schön locker und entlockt dem Leser ein Schmunzeln nach dem anderen.

Passend zur Wiesn-Zeit ist das Buch eine gute Empfehlung als leichte, humorvolle Lektüre. Der Schreibstil ist zwar dialektlastig, dank dem Glossar am Ende des Buches jedoch auch für einen Nicht-Bayer durchaus verständlich. Teilweise ist die Wortwahl jedoch etwas derbe, der Roman also nicht wirklich jugendfrei – wirkt dadurch aber umso authentischer.

Für Freunde von blutrünstigen und aufwendig aufgebauten Kriminalfällen ist der Roman zwar nicht geeignet, die Betonung beim "Provinzkrimi" liegt eindeutig auf "Provinz". Aber als eine leicht-lustige Lektüre für zwischendurch eindeutig eine gute Wahl.

Eine Schlussbemerkung für Nicht-Bayern: man sollte nicht alles ernst nehmen, was in „Winterkartoffelknödel“ über die Bayern und deren Lebensart steht ![](http://vorablesen.de/modules/fckeditor/fckeditor/editor/images/smiley/msn/wink_smile.gif)

 

badwoman am 21.09.2010 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Da werd´ ich noch zum Bayern - Fan!

Dieser Krimi spielt in einem bayrischen Dorf, und da geht´s genauso zu, wie man sich das als Norddeutsche immer schon vorgestellt hat: Es gibt den Dorfpolizisten, die Obertratschtante, den Metzger usw. und jeder hat seinen Platz im Dorf gefunden. Der Polizist Franz allerdings läuft hier Gefahr, zum Dorfdeppen zu werden, kann das aber bravourös abwenden, indem er einen sehr verzwickten Vierfachmord aufklärt. Gegen alle Widerstände von behördlicher Seite (sogar zum Psychologen wird er geschickt) geht er seinem Verdacht nach und verfolgt mit bayrischer Sturheit jede Spur, nur sein Hund und ein ehemaliger Kollege helfen ihm dabei (und natürlich seine Oma mit kulinarischer Unterstützung). Ein schöner "Ferrari" bringt ihn fast vom rechten Weg ab, aber der Franz kriegt noch rechtzeitig die Kurve.

Das Buch ist sehr lustig geschrieben, das finde sogar ich, obwohl ich sonst gar kein Freund des Bayrischen bin. Aber hier gefällt mir der derbe Humor und die witzige Sprache. Die Oma hab´ ich regelrecht liebgewonnen, so urig, wie sie hier beschrieben wird. Sehr interessant finde ich, dass das Buch von einer Frau geschrieben wurde, obwohl der Ich-Erzähler ein Mann ist. Ich als Frau hätte nie vermutet, dass es von einer Frau geschrieben wurde, wenn ich´s nicht gelesen hätte. Lustig auch die Rezepte im Anhang, ich glaube, da werde ich mal was ausprobieren...

 

tintenherz am 20.09.2010 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Grinserl!

 

"Winterkartoffelknödel" von Rita Falk

erschienen im dtv, Seitenanzahl: 233

 

_ **Inhalt:** _

Es geschehen in Niederkaltenkirchen merkwürdige Unfälle. Franz Eberhofer, Dorfpolizist, der sonst nur Verkehrsunfälle und Familienstreitigkeiten zu bearbeiten hat, wird misstrauisch und beginnt mit seinen Ermittlungen und mit der Ruhe ist es vorbei.

 

_ **Autorin** _:

Rita Falk, geb. am 30.05.1964 in Oberammergau, lebt in Landshut, ist Mutter von drei Kindern und verheiratet mit einem Polizisten. "Winterkartoffelknödel" ist ihr erster Roman.

 

_ **Meine Meinung zu dem o. g. Buch:** _

Das Cover dieses Krimis ist bunt und auf süddeutsche Art mit einer Kuckucksuhr, zwei Kaffeetassen und Handschellen gestaltet. Das Buch fällt sofort ins Auge.

Anfangs liest sich der ungewöhnliche Schreibstil etwas stockend, aber nach dem 2. Kapital ist man mit der Geschichte verbunden. Liebevoll wird auf die süddeutsche Mundart aus dem Leben und Treiben des Dorfpolizisten Franz Eberhofer geplaudert. Dieser wird anschaulich und überaus sympathisch beschrieben. Viele Begriffe entlocken mir einige Schmunzler, z. B. Schleimsau, zerdatschte Leichen.

Die Autorin verliert sich gern im Detail, was aber genau den Charme dieses Buches ausmacht.

 

_ **Fazit:** _

Ein überaus humorvoller Krimi mit Suchtgefahr! Hoffentlich gibt es noch einige Fortsetzungen mit diesem übereifrigen Polizisten!

murksy am 20.09.2010 19:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Jo mei, do legst de nieder

Jo mei, so schauts aus. Ein bayrischer Provinzpolizist liebt das Essen seiner Oma über Alles. Blöd, dass plötzlich Leichen seinen ruhigen Arbeitsalltag durcheinander bringen. Eine unbekannte Schöne, die das Haus ihrer Eltern renovieren will, und dem armen Polizisten den Kopf verdreht, machen das Ganze nicht leichter. So nach und nach klärt der Polizist mit Bauernschläue und kräftigem Appetit, das Rätsel um windige Immobilienspekulanten, falschen Identitäten und einer Mordserie im ländlichen Idyll auf. Unterstützt wird er dabei von einem Ex-Kollegen, der nun als Privatdetektiv arbeitet. Für so manch komische Situation ist de bereits erwähnte Oma verantwortlich, die auf ihrer Jagd nach Sonderangeboten schon mal den Zeitplan des Polizisten durcheinander bringt. Nicht sehr förderlich, dass Oma fast taub ist. Und wie das auf dem Land noch oft üblich st, lebt die Familie zusammen. So wird die nächtliche Ruhe immer wieder durch den jointrauchenden Papa gestört, der lautstark die Beatles hört. Da hilft nur knallharter Waffeneinsatz. Kurzerhand schießt unser Held den Plattenspieler zu Schrott.

 

Klingt alles sehr wild, nicht? Liest sich aber saukomisch und zeichnet teilweise etwas überspitzt doch ein treffendes Bild der gemütlichen bayrischen Mentalität. Teilweise deftig geht unser Held zu Werke. Im Stile eines Dirty Harry zieht er recht schnell die Waffe um mögliche Verdächtige einzuschüchtern oder für Ruhe zu sorgen. Auch sein Hang zu leckerem Essen oder die Verführung durch eine schöne Frau, erinnern an andere Vorbilder. Alles sehr kurzweilig geschrieben, mit viel Humor und nicht allzu ernst zu nehmen. Das ist auch das kleine Manko. Für Krimifans der anspruchsvollen Art ist der Roman keine Herausforderung. Zu einfach ist die Lösung des Rätsels. Geradezu diletantisch verhalten sich Ermittler und Gejagte. Die kleinen Geschichten um den Polizisten und das Landleben sind interessanter als der Kriminalfall. Manche Vorabendserie liefert hier spannendere Fälle. Trotzdem tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Auch Nicht-Bayern müssen sich keine Sorgen machen, die Anzahl der landesüblichen Ausdrücke ist gering und zudem im Anhang erklärt.

 

Alles in allem leichte, gut verdaubare Winterkartoffelknödel, die unterhaltsam serviert werden. Mahlzeit!

leseeule_8_9 am 19.09.2010 22:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Winterkartoffelknödel, eindach genial

Das Buch ist wie eine Erzählung aus der Sicht des Dorfpolizisten Franz Eberhofer geschrieben. Er erzählt aus seinem Altag, was lustig und sehr interessant ist. Und ich gehe davon aus, in einem leichten bayerischen Dialekt.

Franz Eberhofer war mal Polizist in München, bis er dann in das kleine Dörfchen Niederkaltenkirchen versetzt wurde. Er wohnt mit seiner Oma, seinem Vater und dem Hund "Ludwig" auf einem alten Hof. Die Oma ist taub, ist deshalb immer am schreien, kauft gerne Sonderangebote und kocht die leckersten bayerischen Gerichte. Der Vater hört den ganzen Tag die Beatles und das sehr laut, was den Franz an den Rand des Wahnsinns bringt.

In dem Dorf passiert natürlich nichts, ausser Familienstreitigkeiten oder Verkehrsunfälle. Bis er auf die Idee kommt, das die seltsamen Unfälle bzw. der Selstmord der Neuhofer Familie auch ein Vierfachmord sein könnte. Es wird zu einer fixen Idee von ihm und er versucht alles, um es aufzuklären, was gar nicht so einfach ist, denn der Franz wird von keinem ernst genohmen und nur als Spinner/Psychopath abgestempelt.

 

Mein Fazit:

Der Provinzkrimi ist super genial. Die Sprachweise des Ebehofer Franz ist einfach lustig zu lesen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand lesen, so dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. An vielen Passagen musste ich so lachen, das ich vor lauter Tränen gar nichst mehr gesehen habe. Die beste Stelle war die mit "Gandolf "auf dem Rücken. Wer das Buch gelesen hat, weiss was ich meine.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen!! Und ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung!!

torsten_ohne_h am 19.09.2010 21:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

sagte ich doch: eine Mordsgaudi

Bisher habe ich nur wenige "Provinzkrimis" gelesen, obwohl diese gerade hier in der Eifel dank Jacques Berndorf Hochkonjunktur haben. Aber wie soll man auch dazu kommen, wenn die Schweden die Krimiwelt fest im Griff haben...

Es wäre aber wirklich schade gewesen, wenn ich diesen hier verpaßt hätte. Da erzählt der offensichtlich nicht gerade hochintellektueller Dorfpolizist Franz Eberhofer, wie er in seinem (erfundenen) bayerischen Heimatdorf Niederkaltenkirchen [der Name erinnert mich an das Kaltenkirchen in meiner norddeutschen Heimat, das aber bis auf den Namen keine Ähnlichkeit hat] mit dem Hund Ludwig gassi geht (und wie lange das jeweils gedauert hat), mit der tauben Oma Sonderangebote einkaufen fährt (netterweise gibt's ein paar ihrer Rezepte als Zugabe) und nebenbei einen Vierfachmord aufklärt, an den zunächst niemand so recht zu glauben vermag.

Der Stil war nicht einfach zu lesen (und sicher auch nicht zu schreiben), aber ich freue mich auf weitere Fälle. Eine willkommene Abwechslung zu dem, was der Markt sonst in puncto Krimis und Thriller zu bieten hat.

lora am 19.09.2010 14:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein neue Klufti?

Ob der große Erfolg der Allgäu-Krimis mit Kommissar Kluftinger Anstoß zu diesem Buch gegeben hat? Wie auch immer - schon der Einband zeigt, dass hier ein nicht ganz ernst gemeinter Kommissar (eher schrulliger Dorfpolizist) einen Fall in ländlicher Umgebung zu lösen hat.

Die Sprache ist wie von einem trotteligen Bayern mit beschränkten Horizont gesprochen, kurze abgehackte Sätze und viel Dialekt, und auch die Handlung ist eher langsam. Schon in der ersten Szene: Franz´ Metzgerbesuch mit Hund und der Kontakt zu der Frau mit dem Hündchen ist "saukomisch" (für den, dem dieser Humor gefällt, ich finds witzig). Dann mit Oma bei Aldi und Obi - zum Schreien! So geht es das ganze buch weiter. Franz und die taube immer auf Schnäppchen bedachte Oma, Franz und sein beatleshörender Vater, der immer vorzezogene Bruder mit seiner rumänischen Frau, Franz und sein Hund, seine Frauengeschichten, der Polizeipsychologe und der nörgelnde Chef... es sind diese Begegnungen, die den Reiz der Geschichte ausmachen. Alles hart an der Grenze zum Überdrehten, aber eben nur an der Grenze. Der Kriminalfall selbst ist interessant, wobei ja lange nicht klar ist, ob es wirklich ein Fall ist... mehr will ich nicht verraten.

Für mich ist Winterkartoffelknödel ein klasse Auftakt einer neuen Krimireihe, die gute Unterhaltung garantiert.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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11.12.2010

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Rita Falks Krimi  ›Winterkartoffelknödel‹ hat das Zeug zum nächsten Kultkrimi zu werden. Hier s...timmt einfach die Mischung [...].

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Ein herrlich humorvoller Krimi, gespickt mit bayerisch-schräger Folklore.

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Skurrile Charaktere, dazu jede Menge Lokalkolorit und Witz – der erste Fall des niederbayerischen... Gendarmen macht große Lust auf baldige Fortsetzung.

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Wolfgang Franßen, 11.10.2010

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08.10.2010

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