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Buch Wir Freitagsmänner und Text Männer und ihre besten Jahre: Sackgasse oder Startrampe?
Buch Wir Freitagsmänner und Text Männer und ihre besten Jahre: Sackgasse oder Startrampe?
Stell Dir vor, dein Leben dauert eine Woche – und heute ist Freitag

Wir Freitagsmänner

Wenn ein Mann bei einem Date gesagt bekommt, dass er älter aussieht als sein brandaktuelles Foto, dann weiß er, die Dinge in seinem Leben laufen nicht gerade toll. So wie bei Henri. Irgendwie geht es ihm okay. Aber irgendwie auch überhaupt nicht: seine Ehe ist Geschichte, die Affäre aber auch. Als sein Hausarzt dann auch noch "die Wechseljahre" bei ihm diagnostiziert, reicht es Henri langsam.

»Eine sehr komische und oft überraschend berührende Geschichte, die eine Menge mit dem richtigen Leben zu tun hat, ... ein Feuerwerk an Pointen, die nie platt oder gar billig daherkommen.« Christine Westermann

»Ich habe neuerdings ein Loch im Bart. Es ist kein großes Loch. Aber wenn man morgens in den Spiegel schaut und einen älteren, müden Herren mit Brille sieht, der ein Loch im Bart hat, dann ist das ein echter Stimmungskiller. Außerdem hat ein Loch etwas Surreales. Was denkt sich ein Körper dabei, wenn er plötzlich im Bart Testläufe für eine Halbglatze veranstaltet?«

Immerhin passt es ganz gut, dass seine Traumfrau Emily als Coach arbeitet. Kann sie ihm helfen? Dummerweise steht Emily privat auf junge Männer. Aber so leicht gibt Henri nicht auf. Er merkt: Er will noch lange nicht aufs Abstellgleis. Und vielleicht sind die Wechseljahre ein Gleiswechsel, den er begrüßen sollte. 

Fragen Sie als Mann in den Wechseljahren nicht nur Ihren Arzt oder Apotheker, sonder auch Ihren besten Freund, Ihre Ex-Frau, Ihren Hund und am Ende sich selbst, was gut für Sie ist. 

Die funkensprühende Gebrauchsanweisung für den Mann in den besten Jahren.

»Ein Buch für alle: Frauen lernen was über Männer. Männer auch.« Christoph-Maria Herbst

Bibliografische Daten

EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28545-2
Erscheinungsdatum: 26.02.2026
3. Auflage
288 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Hans-Gerd Raeth

Hans Gerd Raeth, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin und wundert sich schon länger, dass auch in seinem Leben längst Freitag ist.

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111 von 111 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.62 von 5 Sternen


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10 - 10 von 111 Leserstimme

mandel61118 am 09.02.2026 16:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lustig und tiefsinnig zugleich

Allein das Cover des Buches ist schon witzig, der Text ist es noch viel mehr. Es geht um den 55jährigen Henri, der von seinem Arzt attestiert bekommt, in den Wechseljahren zu sein. Henri hat viele Zipperlein, zudem ist er geschieden und seit längerem allein. Einzig sein Freund Felix hält zu ihm und ist immer für ihn da. Felix trackt ihn über das Handy und weiß immer, wo er ist, er ist sofort zur Stelle, wenn Felix ihn brauchen könnte. Diese Männerfreundschaft ist sehr lustig dargestellt, sie hat aber auch etwas sehr Rührendes. Henri sucht nach Liebe und nach Sinn im Leben. Als er gefragt wird, welcher Tag der Woche sein Leben im Moment symbolisiert, antwortet er: Freitag, daher der Titel des Buches. Das hat mich als Leserin nachdenklich gemacht. An welchem Wochentag stehe ich? Wie viel Zeit bleibt einem noch, und wie will man die gestalten? Diesen existenziellen Fragen geht Henri in dem Buch nach. An vielen Stellen des Buches musste ich laut lachen. Trotzdem ist das Buch nicht oberflächlich, es regt zum Nachdenken an. Originell finde ich auch, dass die Rollen hier vertauscht sind, dass es nicht wie üblicherweise eine Frau, sondern ein Mann ist, der sich in der Mitte seines Lebens in den Wechseljahren befindet und die üblichen Beschwerden hat. Ein tolles Buch, das ich nun an meinen Mann weiterreichen werde.

lysan am 09.02.2026 15:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Vielseitig!

Das Cover zeigt in einem vorherrschenden Rotton einen Mann im Anzug mit Dachskopf vor einer Trennwand zwischen Appartmenthäusern. Man erahnt Palmen, Rosmarin. am Himmel fliegen Vögel vor einem sonnig bewölkten Himmel. Auf der Rückseite wird der Text von zwei Barber-Symbolen flankiert. An der Innenseite des Schutzumschlages ist - etwas irritierend- der Beginn des 2.Kapitels aufgedruckt.Das Buch "Wir Freitagsmänner" trägt den Untertitel "Wer wird denn gleich alt werden?"Obwohl das cover nicht wirklich etwas zum Buch verrät, erfahren wir aus der Kurzbeschreibung auf der Rückseite, dass es um -Achtung, Achtung!!! - einen Mann in den Wechseljahren geht, um seine gescheiterte Ehe, seine beendete Affäre, um Dating, Altersunterschiede, Altwerden....und um den sehr imposanten Satz: "Stell dir vor, dein Leben dauert eine Woche... und heute ist Freitag"Es ist nicht einfach, dieses Buch zu rezensieren, ohne zu spoilern.Ich - als Frau in den Wechseljahren - kann sagen, dass ich sehr gelacht habe, meinem Mann vorlas, vor mich hin kicherte, den Kopf schüttelte, mir Markierungen machte..und das alles innerhalb recht kurzer Zeit.Das Buch fesselte mich, obwohl und weil (?) es hier um Lebensinhalte geht, die meinem eigenen sehr fremd sind - aber darum geht es doch beim Lesen, oder?Ich fand die Entwicklung der Figuren im Buch sehr interessant, allen voran natürlich Henri, aber auch die der anderen handlungsgebenden Menschen...Und nun denk mal nach, wo du selbst stehst in deiner Lebenswoche... und was du mit den nächsten Tagen anfangen wirst...

lese-abenteurerin am 09.02.2026 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Es kommt ja noch das Wochenende!

Meine MeinungDem Autor ist mit seinem Roman „Wir Freitagsmänner“ ein wunderbares Buch gelungen. Die Geschichte hat mich so in Beschlag genommen, dass ich das Buch an einem Nachmittag und Abend in einem Rutsch gelesen habe. Der Sog, den die Erzählung auf mich auswirkte, war so stark, dass ich alle meine anderen Verpflichtungen dafür sausen ließ. Der Autor versteht es, sehr gut und differenziert zu beobachten und diese Beobachtungen in feinsinnige, humorvolle und nuancierte Dialoge und Begebenheiten zu verpacken. Witzige Situationen, die dabei aber nicht in Klamauk abrutschten, brachten mich zum Lachen. Dabei erkannte ich vieles aus meiner eigenen Lebensumwelt wieder. Die männliche Variante der Wechseljahre in den Fokus der Erzählung zu stellen, fand ich einen genialen Schachzug. Diese Sichtweise kenne ich bisher aus keinem anderen Roman und ich empfand die Aufarbeitung des Themas als leichtfüßig, aber keinesfalls leichtfertig. Besonders gut gefiel mir der Vergleich der Lebenszeit mit den Wochentagen und da auch ich mittlerweile ungefähr kurz vor dem freitäglichen Nachmittagskaffee angelangt bin, konnte ich mich in die Protagonist*innen sehr gut hineinfühlen und so manches auf meine eigene Lebenssituation übertragen. Dabei waren mir die alltagstauglichen philosophischen Betrachtungen im Roman, die mit Charme und Scharfsinn, ohne zu moralisieren, vorgestellt wurden, durchaus ein Gedankenanstoß mit Tiefgang.Mein FazitWer auf der Suche nach einem humorvollen, feinsinnigen und intelligent geschriebenen Buch rund um die Welt der Freitagsmänner (und -frauen) ist, dem sei „Wir Freitagsmänner“ wärmstens empfohlen. Ich denke, dass vor allem Leser*innen der Alterskohorte Donnerstag bis Sonntag ihren besonderen Spaß an der Lektüre haben könnten. Ich fühlte mich jedenfalls warmherzig und berührend unterhalten!

lupinchen am 09.02.2026 11:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

unglaublich lustig!

Schon das Cover von „Wir Freitagsmänner“ ist für mich ein absoluter Hingucker. Die Wahl des Dachses ist originell und passt überraschend gut zum Thema der Geschichte – sie weckt sofort Neugier und gibt einen humorvollen Ton vor, der sich durch das ganze Buch zieht.Der Einstieg ins Buch gelingt mühelos, nicht zuletzt, weil mich der Klappentext bereits zum Schmunzeln gebracht hat. Beim Lesen musste ich immer wieder laut lachen. Die Dialoge des Protagonisten – ob mit seinem besten Freund, seinem Arzt oder im mit sich selbst – sind einfach großartig und sprühen vor Witz. Dabei bleibt der Humor stets auf eine angenehme, intelligente Weise präsent, sodass man sich bestens unterhalten fühlt.Die Geschichte handelt von einem Mann in den Fünfzigern, der sich mit den Tücken des Älterwerdens auseinandersetzen muss. Obwohl das Thema für manche zunächst abschreckend wirken könnte, ist das Buch so geschrieben, dass sich viele Leser*innen wiederfinden können – auch ich als Frau Mitte Dreißig konnte mich herrlich amüsieren. Das liegt nicht zuletzt daran, dass der Protagonist so authentisch und sympathisch gezeichnet ist. Seine Fehler und Unsicherheiten machen ihn menschlich, und seine Reaktionen auf Alltagsprobleme sind oftmals herrlich komisch.Auch die Nebenfiguren – vom Arzt über die Ex-Frau bis zum Tinder-Date – sind lebensnah gestaltet und könnten einem in ähnlicher Form im eigenen Alltag begegnen. Gerade diese Realitätsnähe verleiht dem Buch eine besondere Leichtigkeit und viel Charme.Der Schreibstil ist locker, flott und sehr unterhaltsam. Die Seiten fliegen nur so dahin und das Buch lässt sich an einem Tag verschlingen, ohne an Tiefe einzubüßen. Der Autor Hans-Gerd Raeth trifft mit seinem Humor und der treffenden Beobachtungsgabe genau meinen Geschmack.Fazit„Wir Freitagsmänner“ ist eine herrlich humorvolle, lebensnahe Lektüre, die ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Wer Lust auf charmante Charaktere, witzige Dialoge und einen ehrlichen Blick auf die Tücken des Alltags hat, wird dieses Buch lieben. Es bietet beste Unterhaltung und viele Momente zum Lachen.

sabine am 09.02.2026 11:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Amüsant

Henri Albers ist Mitte 50 und leitet die Personalabteilung eines Zeitungsverlags. Beide haben schon bessere Zeiten gesehen. Henri ist geschieden, seine Kinder sind erwachsen, und er lebt unfreiwillig als Single. Seine wichtigste Bezugsperson ist sein Freund Felix. Als sein Hausarzt bei Henri beginnende Wechseljahre diagnostiziert und zudem mehrere Risikofaktoren seine Gesundheit beeinträchtigen, beschließt dieser, den Rest seines Lebens bewusster zu gestalten.Aus der Ich-Perspektive lässt der Autor die Leser an diesem Prozess teilhaben. Bis zur Mitte ist das Buch flott und mit viel Situationshumor geschrieben. Vor allem die Dialoge haben Slapstick-Charakter, ich habe ein paar Mal herzlich gelacht. Dann wiederholen sich die witzigen Elemente zu oft und nutzen sich dadurch ab. Die Handlung enthält keinen nennenswerten Spannungsbogen, und die klischeehaften Darstellungen der Personen und Situationen wurden mir irgendwann zu viel, so dass sich die zweite Hälfte des Romans in die Länge zog. Alles in allem war es trotz dieser Kritikpunkte ein amüsant zu lesendes Buch. Besonders gut gefallen hat mir das Bild von unserem Leben als Woche. Es beginnt am Montagmorgen und endet am Sonntagabend. Da fragt man sich unwillkürlich, wo man selbst gerade steht.

reisende am 09.02.2026 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Grandios witzig und dabei tiefgründig

Die Bücher, bei denen man mal breit grinsen muss oder bestenfalls laut auflacht sind rar, denn Humor ist in Romanen sehr schwer zu transportieren. Der Autor Hans-Gerd Raeth hat es allerdings tatsächlich geschafft, dass ich teilweise Tränen lachen musste und regelrechte Lachflashs hatte. Nun muss ich fairerhalber dazusagen, dass ich in meinem Bekannten- und Freundeskreis viele der "Freitagsmänner" kenne und deshalb sagen kann: Der Autor treibt die Wahrheit richtig schön pointiert auf die Spitze. Die Protagonisten werden lebensnah beschrieben, auch wenn natürlich mit Klischees gespielt wird, so wie bei Treffen über Dating-Portalen oder die knallengen Radfahr-Kostüme vieler ältereren Herren...Raeth gelingt es jedoch mit den "Freitagsmännern" nicht nur eine witzige Geschichte zu schreiben, sondern diesen Lebensabschnitt, nicht nur bei Männern, tiefgründig und philsophisch zu betrachten. Das ist eine absolut gelungene Mischung!Von mir gibt es, für die reiferen Menschen unter uns, eine Leseempfehlung, Ich weiß jetzt jedenfalls, was meine männlichen Freunde und Bekannte zu ihren Geburtagen geschenkt bekommen.

gagiju am 09.02.2026 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Subtiler selbstironischer Humor - köstlich

Ich kannte den Autor nicht, und das Cover des Buches finde ich zwar außergewöhnlich, aber bestenfalls witzig, und jedenfalls nicht super ansprechend auf den ersten Blick Aber der Text hat mir sehr gut gefallen. Ich musste beim Lesen ein paar Mal laut lachen - war regelrecht dabei von Anfang an mit Cindy im Restaurant und beim Arzt...Der Autor schafft es auf spielerisch leichte Art, in diesem Roman über das Älterwerden zu erzählen, ohne moralisierend oder jammernd zu wirken oder sich in Klischees zu ergehen. Dass es in der Geschichte vorrangig um Männer geht , macht gar nichts, auch wenn ich eine Leserin bin. Der Stil ist flüssig und lebendig und dabei spannend. Neben den humorvoll erzählten verschiedenen Szenen fließen durchaus philosophische und nachdenkliche Betrachtungen ein. Schön ist, dass sie aus verschiedenen Blickwinkeln gesehen werden. Unbedingte Leseempfehlung!

vanessa_91 am 09.02.2026 09:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Köstliche Unterhaltung garantiert!

Meine Meinung "Fragen Sie als Mann in den Wechseljahren nicht nur Ihren Arzt oder Apotheker, sonder auch Ihren besten Freund, Ihre Ex-Frau, Ihren Hund und am Ende sich selbst, was gut für Sie ist."Vorsicht, dieses Buch könnte euch zum Lachen bringen!Wir begleiten in diesem Buch Henri. Er befindet sich in der zweiten Hälfte seines Lebens und ein miserables Date – bei dem ihm gesagt wird, dass er älter aussieht als auf seinem brandaktuellen Foto und außerdem Löcher in seinem Bart hat – macht ihm schmerzlich klar, dass die Dinge gerade nicht so laufen, wie er es sich wünschen würde.Sein überengagierter Hausarzt diagnostiziert bei ihm kurzerhand „die Wechseljahre“ und stellt ihm ein Ultimatum. Das weckt Henris Ehrgeiz: Mehr für seine Gesundheit (kein Rauchen, kein Trinken) und mehr Testosteron soll her – mithilfe von Sex und Sport.Zu diesem besonderen Arzt gesellt sich noch Henris bester Freund, der immer genau weiß, wo Henri sich aufhält, da er ihn trackt, sowie die Frauenwelt – einfach fantastisch!Henris Humor ist ganz wunderbar, und er selbst ist einfach sympathisch: geduldig, sarkastisch und witzig.Doch das Buch ist nicht nur unglaublich lustig, sondern transportiert auch eine wichtige Botschaft: dass man sich selbst immer wieder neu begegnen kann ganz egal, an welchem „Wochentag“ man gerade steht. Vielleicht sollte man sich selbst einmal fragen, welchen Wochentag man gerade hat.Über den AutorHans Gerd Raeth, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie. Er lebt als freier Autor und Drehbuchautor mit seiner Familie in Berlin und wundert sich schon länger, dass auch in seinem Leben längst Freitag ist.Quelle: Verlag / vlb

sleepinthegvrdn am 09.02.2026 01:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

mal was anderes für meinen geschmack!

Was mich an Wir Freitagsmänner besonders berührt hat, ist der ehrliche, ungekünstelte Ton, mit dem Hans-Gerd Raeth über den mittleren Lebensabschnitt schreibt. Beim Lesen habe ich oft geschmunzelt, weil mir viele dieser Situationen und Gedankengänge so vertraut vorkamen, nicht übertrieben komisch, sondern mit einem warmen, leicht ironischen Blick auf das Leben. Gleichzeitig spürt man, dass hinter dem Humor eine ernsthafte Reflexion über Alter, Wandel und Selbstwahrnehmung steckt. Dieser Mix aus Leichtigkeit und Nachdenklichkeit hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Schreibstil fühlte sich für mich sehr zugänglich und lebendig an: Ich bin gut in den Rhythmus der Erzählung hineingekommen und konnte mich in den Figuren wiederfinden, ohne dass alles belehrend oder kitschig wirkte. Besonders die Art, wie alltägliche Phasen des Lebens mit einem Augenzwinkern und doch sehr menschlich beschrieben werden, hat mich positiv überrascht.

clara_mag_norman am 08.02.2026 22:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Sehr unterhaltsam

Was es genau mit den titelgebenden Freitagsmännern auf sich hat? Das erfährt man früher oder später bei der Lektüre des Buches. Dass es dabei aber vor allem um das Älterwerden geht, verrät dann doch der Untertitel schon recht deutlich. Da ich weder männlich noch in "den Wechseljahren" bin, bin ich wohl nicht ganz die Zielgruppe. Und das macht überhaupt gar nichts! Ich habe lang kein so lustiges und selbstironisches Buch mehr gelesen. Henri erzählt aus seinem Datingleben, seinem vergeigten Eheleben, von diversen Arbeitssituationen und von seinen körperlichen Ausfällen. Und das geprägt von sehr viel Zufall und so ganz nebenbei. Dabei wirkt es jedoch nie abstrus. Das Buch regt natürlich auch zum Nachdenken an und macht auch ein wenig rührselig, aber in erster Linie unterhält es sehr gut. Einige Alltagsgedanken sind sehr adäquat wiedergegeben, da musste ich unweigerlich an mich selbst in diversen Situationen denken. Der Schreibstil ist locker und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Figuren waren mir beim Lesen alle sehr genau vor Augen. Das Cover ist ein echter Hingucker, das muss auf jeden Fall noch erwähnt werden.

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Hans-Gerd Raeth liest aus ›Wir Freitagsmänner‹
09.10.2026
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Hans-Gerd Raeth liest aus ›Wir Freitagsmänner‹
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23.02.2027
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Restaurant & Event Finkemeyer
Essener Str 53
49456 Bakum
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Hans-Gerd Raeth liest aus ›Wir Freitagsmänner‹
16.04.2027
19:30 Uhr (CEST)
Haus am Junkernhof
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31157 Sarstedt
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Schon lange hat mich kein Buch mehr so zum Lachen gebracht. (…) Hans-Gerd Raeth erzählt mit einer Se...lbstironie, die nie bemüht wirkt, und er unterhält mit trockenen Dialogen über die Absurditäten dieser Lebensphase. mehr weniger

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