Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Foto Anika Decker, Buch Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben und Zitat „Was für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin!“ von Christine Westermann
Foto Anika Decker, Buch Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben und Zitat „Was für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin!“ von Christine Westermann

Entdeckt jetzt die Playlist zum Roman

»Geh raus, Schatz, und leb mal wieder. Heute wird geknutscht.«

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben

Nina: bald fünfzig, geschieden, Mutter von zwei Kindern. Ihren Zustand beschreibt sie so: leichte Aggressionen, aufkommender Zynismus, Brustspannen. Nicht, dass sie ihrem Ex die Ehe mit der jungen Influencerin und »Zwillings-Mama« missgönnen würde, ihr sind lediglich einige Details aufgefallen, die in ihrem Kopf herumgeistern: ihre Anderthalb-Zimmer-Wohnung im Vergleich zur repräsentativen Villa ihres angeblich bankrotten Ex beispielsweise. Doch dann geschieht, was Nina nicht glauben will: Sie verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David und bringt damit ihre fragile Lebenskonstellation ins Wanken. Denn jeder hat eine Meinung dazu, inklusive sie selbst, und wenn sie glücklich werden will, muss sie ihr Leben neu aufrollen.

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44515-3
Erscheinungsdatum: 01.01.2025
1. Auflage
480 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Anika Decker

Anika Decker, geboren 1975 in Marburg, arbeitet als Drehbuchautorin und Regisseurin in Berlin. 2007 gelang ihr mit ihrem sensationellen Drehbuchdebüt Keinohrhasen der Durchbruch. 2015 debütierte sie als Regisseurin, der Film Traumfrauen, nach eigener Vorlage, war eine der erfolgreichsten Kinoproduktionen des Jahres. Ihre zweite Regiearbeit High Society eroberte Platz eins der Kinocharts. Anika Deckers Romandebüt Wir von der anderen Seite stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Auch ihr aktueller Roman Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben stand monatelang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Hörfassung war sieben Monate in den Top Ten von Audible.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

120 von 120 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.53 von 5 Sternen


53%

47%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


3 - 10 von 120 Leserstimme

macaronslover am 16.02.2025 14:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wo die Liebe hinfällt

Im Moment gibt es viele Ratgeber oder Geschichten mit dem Thema Selbstfindung. Generell ein sehr spannendes und wichtiges Thema. Ich bin selbst Mitte 30 und kinderlos. Für viele Menschen entspricht das nicht der Norm. Es ist schwierig neue Lebenssituationen anzunehmen und diese umzusetzen. Im Buch geht es genau um dies…Nina, geschieden und Mutter zweier Kinder, befindet sich in einer Krise. In der Liebe ist schon lange nichts mehr los und auch in ihrem Job gibt es immer wieder größere Probleme. Als sie dann auf einer Party den zwanzig Jahre jüngeren David kennenlernte ändert sich ihr Leben schlagartig!Generell war das Buch super! Die Geschichte lässt sich leicht lesen und man findet schnell in die Geschichte hinein. Die Perspektiven wechseln immer wieder und das hat mich leider gestört. Es gab keinen roten Faden. Nina ist die Hauptcharaktere und sie hat den meisten Anteil. Dann erzählt aber auch noch ihre Schwester Lena ihre Sicht. Hin und wieder mal David, der junge Liebhaber und ich glaube nur ein mal Florian der Schwager von Nina. Ich hätte es besser gefunden nur Nina und Lena die Perspektiven wechseln zu lassen. Die andern beiden Perspektiven sind eher nebensächlich gewesen. Wichtige Themen werden im Buch aufgegriffen! Es ist wirklich schlimm zu sehen das es im Jahr 2025 noch so viele Klischees Rollenbilder in der Gesellschaft gibt! Es ist toll das es eine Lektüre gibt die dafür kämpft das jeder sein Leben leben sollte wie es er für richtig hält! Im Buch werden unendlich viele Szenarien aufgegriffen, Scheidung wegen Affäre, unglücklich Ehe, Liebe zu einem jüngeren Mann, vernachlässigte Kinder in der Familie und noch viel mehr. Leider ist alles ein wenig zu viel! Gerade die Themen von Nina und Zeynep auf der Arbeit waren einfach zu viel! Ich hätte mich mehr auf die Liebesgeschichte von Nina und David und die Ablehnung der Familie konzentrieren! Da hätte ich mir auch mehr Einsatz von Nina gewünscht! Sie wird von ihren Kindern so beneidet und verurteilt und nimmt das erst mal einfach so hin! Das hat mir leider nicht gefallen! Das Buch enthält wichtige Botschaften und lässt sich gut lesen, aber manchmal ist weniger einfach mehr!

dreamless am 06.02.2025 10:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

lesenswert

Anika Decker's neues Buch handelt von Nina, die bald fünfzig ist, und ihrem Leben im allgemeinen und nicht nur um ihr Liebesleben. Sie ist geschieden, ihr Ex-Mann lebt weiterhin im Luxus, sie jedoch in einer kleinen Wohnung und muss schauen wie sie mit ihrem Geld um die Runden kommt. Das Verhältnis mit ihm sowie mit seiner neuen Frau, die wesentlich jünger ist als er, und den beiden Zwillingskindern, die die beiden gemeinsam haben, wird ebenfalls thematisiert. Auf der Geburtstagsfeier der Zwillinge lernt Nina David kennen. Dieser ist um zwanzig Jahre jünger als sie und sie verlieben sich. Aufgrund des Titels habe ich mir erwartet, dass es hauptsächlich um die beiden gehen wird, wurde jedoch eines besseren belehrt. Die Geschichte zwischen den beiden ist zwar immer wieder durch Treffen oder Gespräche mit Ninas Freundin und Arbeitskollegin Zeynep präsent, wobei es hier meist um das Klischee älterer Mann, jüngere Frau und umgekehrt geht. Das eine wird akzeptiert und andersherum ist es verpönt.Es wird auch der unterdrückte Konflikt zwischen Nina und ihrer Schwester Lena sowie das Verhältnis zwischen den Schwestern und ihrer Mutter behandelt. Für Lena ist es wichtig in einer Gruppe akzeptiert zu werden und diese Versuche erlebt man Leser hautnah mit. Ein weiterer großer Punkt ist die Handhabung des Produktionsunternehmens, für das Nina tätig ist, mit ihren Schauspielerinnen, die einem großen Star vorwerfen, dass er sie sexuell missbraucht hat.Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und wollte. Die Autorin hat die einzelnen Protagonisten aus ihrer Sichtweise erzählen lassen, sodass man einen guten Einblick in deren Leben hat. Die Personen werden sehr gut und realistisch beschrieben. Ninas Verhalten ist für mich nicht immer nachvollziehbar, was dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch gibt.

jackolino am 03.02.2025 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Folgt Verliebtheit vernünftigen Argumenten?

Anika Deckers neuer Roman widmet sich neben der Liebe und dem Altern einem Thema, das nach dem Klappentext eher nicht vermuten würde: dem Machtmissbrauch in der Filmindustrie.Der Titel ist geschickt gewählt und macht zumindest neugierig.Es geht um Nina. Sie ist knapp 50, Mutter zweier erwachsener Kinder und seit einigen Jahren geschieden. Ein Ehevertrag hat sie recht mittellos zurückgelassen, so dass sie froh war, einen schlecht bezahlten Job als Produktionsassistentin in einem Filmstudio zu bekommen. Mit ihrer Kollegin Zeynep kopiert sie tagein/ tagaus Drehbücher und ist erste Anlaufstelle für neue Schauspieler. Beide betreuen zusammen eine Krimiserie mit einem Serienhelden, dem man übergriffiges Verhalten nachsagt.Nina hat einiges an Familie in der Nähe. Wir lernen ihre Mutter Karin, ihre Schwester Lena mit Familie sowie ihre Kinder Ben und Marie kennen. Dazu kommt ihr Ex-Mann Phil und während einer Geburtstagsparty für Phils neue Kinder begegnet sie David, einem knapp 30jährigen jungen Mann mit ganz viel Charme. Beide verlieben sich ineinander. Dem Himmelhochjauchzend folgt aber schon ganz bald das zu Tode betrübt sein, denn welche Chance hat denn bitte eine Liaison einer 50jährigen mit einem 30jährigen? Bei ihrem Ex hat sich das niemand gefragt, dass er in seinem Alter noch einmal Chancen bei einer jungen Frau hatte und sogar noch Zwillinge gezeugt hat, das hat ihm sogar Respekt und Bewunderung eingebracht. Bei Nina regen sich alle nur auf, und Nina selbst macht da keine Ausnahme. Lediglich David scheint sich von Anfang an nichts aus dem Altersunterschied zu machen und ich würde seine Zuneigung zu Nina auch nicht als Ödipus-Komplex bezeichnen.Diese Beziehung nimmt im Buch zwar viel Raum ein, mindestens genauso wichtig sind aber die Themen „Altern in der Familie“ und „Sexueller Missbrauch am Arbeitsplatz“. Es war bestürzend zu lesen, mit welchen Mitteln von den Filmproduzenten gegen Opfer von sexueller Gewalt vorgegangen wird. Auch wenn es sich um Fiktion handelt, so wird es doch Parallelen in der Wirklichkeit haben.Die Geschichte ist jeweils aus der Sicht eines der Protagonisten geschrieben, hauptsächlich kommt die Familie zu Wort, weil es um sehr viel Ungesagtes, um lange zurückliegende Verletzungen geht. Erst als am Krankenbett der Mutter die Situation zwischen Kindern und Enkeln eskaliert und man zum ersten Mal ehrlich miteinander ist, ergibt sich dadurch auch eine neue Basis.Anika Decker hat ein Buch mit viel Humor geschrieben, die Passagen rund um die Influencerin Lulu und ihre Followerinnen fand ich köstlich und habe mehrere Male laut gelacht. Aber auch Zeynep ist nicht auf den Mund gefallen. Mir ihr kann Nina so ehrlich sein, wie sie es sich mit ihrer Familie gewünscht hätte.Für mich war das Buch mehr als nur eine Liebesgeschichte zweier Menschen mit einem großen Altersunterschied, gerade auch die anderen Themen gaben dem Buch Tiefe und Gehalt.

karschtl am 02.02.2025 23:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Rom-Com mit ernsten Themen

Nachdem ich das erste Kapitel gelesen hatte, hatte ich eine genaue Vorstellung auf wen sich der Titel bezieht und worum es im Buch so gehen wird. Meiner Meinung nach um Nina und ihren Ex Phil. Dann entwickelte es sich aber sehr schnell in eine ganz andere Richtung, nämlich um die Liebe mit knapp 50, um Liebe auf den fast ersten Blick, um eine komplizierte Liebe, um Liebe mit einem großen Altersunterschied. Diese Thematik gefiel mir auch deutlich besser, und für mein Geschmack hätte es auch gar nicht viel mehr gebraucht.Doch wer Anika Decker kennt weiß, dass ihre Geschichten gern vielschichtiger sind. Und so bekam auch #metoo Thema eine Hauptrolle, hier im Umfeld einer Fernsehproduktion. Dazu kam dann auch noch die Beziehung von Nina zu ihren Familienmitgliedern, besonders zur Mutter und Schwester Lena.Lena bekam auch recht schnell schon "eigene" Kapitel, in denen es darum ging wie gern sie ein perfektes Insta-Leben hätte, und was sie dafür nicht alles tut. Das wurde mir dann ehrlich gesagt zu viel schon, das hätte ich nicht gebraucht. Mir hätte ein Buch, das nur von Nina erzählt wird und nicht noch von diversen anderen Charakteren, vollkommen gereicht. Vielleicht aber auch weil mir Lena recht unsympathisch war, was sich erst ganz am Schluss änderte. Es kamen dann ja auch noch Kapitel von/über Flori und David hinzu, aber alles in allem hielten sich diese Abschweifungen zum Glück auch in Grenzen. Doch insgesamt waren es für mich doch zu viele Themen und zu viele Blickwinkel.Denn ich hab am liebsten Nina begleitet, war glücklich mit ihr und David, war erstaunt und vor allem unglaublich wütend wenn sie auf auf ihrer Arbeit krasse Geschichten gehört hab, war gut gelaunt wenn sie mir Zeynep unterwegs war, war mit ihr traurig wenn sie an ihre Kindheit dachte, war mit ihr besorgt wenn es um ihre Mutter ging. Ich wünsche mir für sie, dass sie am Ende des Buches nun wirklich angekommen ist.

buecher.berge am 29.01.2025 16:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unterhaltsamer Roman über das Leben und die Liebe.

Nina ist fast 50, hat zwei erwachsene Kinder, arbeitet als unterbezahlte Produktionsassistentin und lebt nach ihrer Scheidung in einer Anderthalb-Zimmer-Wohnung in Berlin. Des lieben Friedens und der Kinder willen pflegt sie ein halbwegs gutes Verhältnis zu ihrem Ex-Mann Phil, der trotz angeblichen Bankrotts in einer repräsentativen Villa lebt. Gemeinsam mit seiner Frau Lulu, für die er damals Nina verlassen hat: fast halb so alt wie sie, Influencerin, Mutter seiner beiden kleinen Zwillinge. Nicht, dass sie ihm noch hinterhertrauern würde oder eifersüchtig wäre, eigentlich ist sie froh, ihn loszuhaben. Aber dass sie in einer kleinen Wohnung mit wenig Gehalt zurechtkommen muss, während er als Kanzleipartner in einer schicken und repräsentativen Villa lebt, stört sie schon ein wenig. Und die Wechseljahre tun mit Aggressionen, Gefühlen und seltsamen Anwandlungen des Körpers ihr übriges dazu. Mit der Liebe und dem Sex hat Nina sowieso schon abgeschlossen. Doch dann passiert das Unerwartete. Am unwahrscheinlichsten Ort – der Geburtstagsparty der Zwillinge – lernt Nina David kennen. David ist jung, wird demnächst erst 30, ist attraktiv und hört zu. So schnell kann es manchmal gehen, eine Begegnung reicht und Nina ist verliebt. Noch unglaublicher: Auch David fühlt sich zu Nina hingezogen. Nach einer gemeinsamen Nacht, die Ninas lange schlummerndes Begehren von Neuem entfacht, setzt jedoch die Sorge ein. Hätte die Beziehung mit einem 20 Jahre jüngeren Mann überhaupt eine Zukunft oder sollte sie sich lieber jetzt sofort zurückziehen, bevor sie ernsthaft verletzt wird? Und plötzlich hat jede*r eine Meinung zu ihr und David: Was bei Phil und Lulu nicht der Rede wert ist, scheint andersrum ein Skandal zu sein. Ihren Kindern ist Nina peinlich, ihre Schwester Lena hat kein Verständnis, nur ihre beste Freundin und Arbeitskollegin ist auf ihrer Seite. Lena wiederum hat ganz eigene Probleme, denn auch in ihrer Ehe ist die Luft raus, während sie sich zeitgleich bemüht, in Lulus Clique von Momfluencerinnen Fuß zu fassen und sich dabei der Oberflächlichkeit der Berliner Oberschicht hingibt. Währenddessen macht die Gesundheit ihrer Mutter den beiden Schwestern ernsthaft Sorgen und führt dazu, dass sich die Familie mit ihrem Schmerz auseinandersetzt und jahrzehntelanges Schweigen bricht – Chaos, Tränen und Wut inklusive. Achja, und auf Ninas Arbeit laufen die Dinge auch nicht wirklich rund, die ganze Firma scheint das sexuell übergriffige Verhalten ihres Star-Schauspielers zu decken und nur Nina und ihre Kollegin kämpfen für Gerechtigkeit. Am Mit fast 50 muss Nina nochmal alles überdenken, alten Groll loslassen und sich einlassen auf das Neue, Unbekannte.»Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben« war ganz anders als erwartet, was sowohl toll war als auch ein wenig schade. Denn Klappentext und Titel versprechen eine Liebesgeschichte zwischen Nina und David, aber der Roman ist tatsächlich viel mehr als das. So viel mehr, dass die Liebesgeschichte über weite Teile des Buchs absolut in den Hintergrund gerät und stattdessen eine Geschichte über Familie inklusive Streitigkeiten, alternde Eltern, Alkoholismus, unverarbeitete Trauer usw., die Tücken von Freund*innenschaft sowie eine feministisch-gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit der Medien- bzw. Filmbranche angelehnt an #MeToo wird. Obwohl der Fokus auf Nina liegt, kommen mit Schwester Lena, deren Ehemann und David immer wieder auch andere Perspektiven und Figuren zu Wort. Ich habe dieses leichte, humorvolle und doch tiefgehende Buch super gerne gelesen. Ninas Zynismus, ihre immer wieder durchschimmernde und in Rebellion umschlagende Wut sowie ihre wunderbar authentische und teilweise sehr jugendhafte Verliebtheit haben Spaß gemacht. Eine Sache, die mich zugleich gestört hat als auch wiederum sehr treffend dargestellt wurde: Ninas Hin- und Hergerissenheit ob ihrer Beziehung zu David. Während der Altersunterschied für David und seine Freund*innen überhaupt kein Thema war, sah das für Nina und ihr Umfeld ganz anders aus. Die Beziehung wurde als unpassend, peinlich, zum Scheitern verurteilt, als Aufgebehren einer mittelalten Frau in der Menopause von Nina und als Austoben mit einer reiferen Frau von David dargestellt. Ich würde gerne sagen, dass sich hier in erster Linie ein Generationsunterschied bemerkbar macht, aber auch Ninas Kinder standen dem sehr missfallend und judgemental gegenüber. Ich verstehe, worum es hier geht – der Roman setzt an dieser zweischneidigen und dem Patriarchat geschuldeten Wahrnehmung an, dass älterer Mann und jüngere Frau gesellschaftlich »normal«, ältere Frau und jüngerer Mann jedoch als anstößig gilt – durch Ninas ständige Zweifel, was ihre Beziehung, die Ernsthaftigkeit von Davids Absichten und auch ihren eigenen Körper angeht, war der Roman hier stellenweise aber doch auch leider irgendwie in dieser Problematik verhaftet, die er gleichzeitig als falsch aufzuzeigen versuchte. Hier hätte ich mir ein klareres, selbstbewusstes Statement von Nina zu sich selbst und zu ihrem Begehren gewünscht. Denn selbstbewusst ist Nina. In ihrem Job weiß sie nicht nur um die versteckte und offenkundige Misogynie, sondern setzt sich auch aktiv dagegen zur Wehr. Diese Attitude im Privaten und ein wenig mehr Fokus auf die Beziehung zwischen Nina und David und ich hätte den Roman von vorn bis hinten geliebt. Nichtsdestotrotz ist »Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben« ein unterhaltsamer, aktueller Roman, der toll unterhält, Tiefe bietet und eine herzlich-ehrliche Geschichte über die Schwierigkeiten der Liebe und des Lebens erzählt.

laudibooks_ am 29.01.2025 07:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Klug und witzig!

Darum geht es:Nina ist fast 50 Jahre alt. Seit ca. 5 Jahren eigentlich glücklich geschieden und hat zwei erwachsene Kinder. Sie steht mitten im Leben, voller Herausforderungen und wirrer Gefühlsschwankungen. Nina lebt in ihrer bescheidenen Anderthalb-Zimmer-Wohnung und kann auch zynisch werden, wenn sie darüber nachdenkt, dass ihr Ex-Mann im Vergleich in der eindrucksvollen Villa mit seiner deutlich jüngeren, neuen Frau und deren gemeinsamen dreijährigen Zwillingen lebt. Doch dann geschieht, woran Nina nicht mehr geglaubt hat und was sie einfach auch nicht wahrhaben möchte: Sie verliebt sich in den zwanzig Jahre jüngeren David. Ihr komplettes Lebensbild gerät außer Rand und Band. Nicht nur ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, sondern auch das ihrer gesamten Familie.Mein Leseeindruck:Nun ja, was soll ich schreiben? Der Roman hat mir gefallen! Und wie er mir gefallen hat. Ich habe mich schon lange nicht mehr so gut unterhalten gefühlt. Der Schreibstil von Anika Decker ist humorvoll und hat einen großartigen sarkastischen Unterton. Einfach nur herrlich! Ich wurde so oft von meiner Familie beim Lesen angesprochen: Was lachst du denn so? Die Geschichte ist größtenteils aus der Perspektive von Nina oder ihrer jüngeren Schwester Lena geschrieben. Ninas Perspektive ist in der Ich-Form erzählt. Dadurch konnte ich mich komplett in sie hineinversetzen und ihre inneren Konflikte nachempfinden. Liebevoll, mit unheimlich viel Humor und Gefühl hat die Autorin ihre Protagonistin Nina skizziert. Sie ist eine starke, aber auch oftmals verletzliche, facettenreiche Frau. Die Auseinandersetzungen und Unstimmigkeiten werden glaubhaft und überzeugend geschildert. Das Buch geht weit über eine schlichte Liebesgeschichte hinaus. Es geht um Selbstverwirklichung, gesellschaftliche Normen und den Mut, gegen den Strom zu schwimmen.Fazit:4,5/5 ⭐️ Eine kluge, witzige Geschichte, die zeigt, dass es für die Liebe keineAltersbegrenzung gibt. ❤️

simonef am 28.01.2025 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zu viel gewollt

Allein der Titel machte mich so neugierig, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte, auch wenn mir der Name der Autorin auf Anhieb nichts sagte. Und die Geschichte beginnt so wunderbar spritzig und herrlich pointiert geschrieben, dass ich mit einem breiten Grinsen im Gesicht durch die ersten Kapitel flog. Ich konnte mich wunderbar in Nina, die nur wenige Jahre älter ist als ich, hineinversetzen. Anika Decker entwickelt jedoch nicht einfach eine leichte RomCom, sondern bringt die gesamten Selbstzweifel, den sozialen Druck und die patriarchal geprägten Moralvorstellungen, wie eine Frau um die 50 leben und lieben sollte – und vor allem, wie nicht! – perfekt auf den Punkt. Sehr gelungen sind auch die Passagen über Ninas Schwester Lena und deren verzweifelt-unterwürfige Versuche, im Grunewalder Yogamama-BossBitches-Milieu dazuzugehören.Leider will die Autorin dann irgendwann zu viel, und bringt neben der Age-Gap-Thematik, Altersarmut von Frauen und den schwierigen Familienverhältnissen von Lena und Nina auch noch die MeeTo-Thematik im Filmbusiness unter. Diese überfrachtet diesen Roman jedoch komplett, und die Geschichte hat inhaltlich und sprachlich die schwächsten Szenen, wenn es um die MeeTo-Sache geht. Nina und ihre Kollegin Zeynep wirken naiv, planlos und emotional gesteuert, und bestätigen damit leider klassische Vorurteile gegenüber Frauen.Einige Figuren bleiben für mich schwer greifbar. Karin, Ninas Mutter, ist mir zu sehr „drüber“ bis peinlich, die Kinder Marie und Ben wirken seltsam blass und platt, und auch der jugendliche Lover David erscheint mir unglaubwürdig: Nicht weil er sich in eine ältere Frau verliebt, sondern hinsichtlich seines insgesamt recht unreifen Verhaltens, das mich eher an einen Teenie erinnert. Doch auch über Nina schüttele ich zunehmend den Kopf, da sie sich permanent selbst geißelt, an allem die Schuld gibt und gegenüber ihrer Familie für meinen Geschmack zu demütig auftritt. Vielleicht bin ich einfach nicht harmoniebedürftig genug, aber ich hätte hier schon viel früher klare Grenzen gezogen.Gegen Ende scheint es, als wäre der Geschichte die Luft ausgegangen, die letzten Kapitel wirken schnell hingeschrieben, die Auflösung ist unglaubwürdig. Meine große Hoffnung, dass dieser Roman eine zwar humorvolle, aber doch differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Age Gap bieten würde anstatt oberflächlicher Antworten, erfüllt sich nicht, und die so vielversprechend begonnene Geschichte endet wie ein seichter Groschenroman. Die erste Hälfte bekäme 5 Sterne, die zweite 3 Sterne, so dass ich insgesamt knappe 4 Sterne vergebe.

hope23506 am 28.01.2025 16:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Humorvoll, authentisch, nahbar und so so gut

INHALT:Nina, 50 Jahre alt, geschieden, Mutter von zwei Kindern. Ihren Zustand beschreibt sie mit leichten Aggressionen, Unruhe, Zynismus und Brustspannen. Natürlich gönnt sie ihre Exmann die Ehe mit der blutjungen Influenzerin und sie gönnt ihm auch die Zwillinge der Beiden. Dann fällt ihr aber wieder ihre andertalb Zimmer Wohnung im Vergleich zu der Villa ihres Exmannes auf. Und ganz plötzlich geschieht etwas, mit dem sie nicht mehr gerechnet hat. Sie verliebt sich in einen Mann und dieser ist zwanzig Jahre jünger und damit gerät ihre Lebenskonstellation ordentlich ins Wanken.MEINE MEINUNG;Hier hat schon allein der Titel mein Interesse und meine Neugier geweckt. Ohne grosse Erwartungen habe ich angefangen zu lesen und schon nach kurzer Zeit hatte mich die Storie gepackt und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Vom ersten Augenblick habe ich Nina geliebt. Nina ist eine von uns, Nina ist eine mit unseren Problemen und damit hält sie nicht hinter den Berg. Nein, sie kommuniziert mit uns auf eine so humorvolle Art, dass ich ihre Freundin werden will. Das Buch lässt sich durchgehend super lesen. Es strotzt von Situationskomik und Humor und vergisst die aktuellen Themen des Alltags nicht. Abwechselnd mit den Kapiteln erfahren wir von den Charakteren ihre Gedanken und Gefühle und sind immer nah dabei. Immer mehr Themen entblättern sich, aber so ist das Leben. Eins zum anderen kommt dazu und man darf sich nicht verlieren. Ich fand den Roman sehr authentisch und Nina als Protagonistin der Knaller. Sie war so nahbar, so facettenreich und so bei sich und am Leben. Ich durfte sie eine zeitlang begleiten und bin begeistert. Begeistert von ihr, ihrem Leben, ihrem täglichen Kampf und ihrem Humor. Eine grossartige Geschichte.FAZITHumorvoll, authentisch, nahbar und so so gut.

toniba am 27.01.2025 22:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein ganz besonderes Buch

Anika Decker hat sich mit „Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben“ wirklich wieder selbst übertroffen und ein überaus liebenswürdiges, lustiges und kluges Buch über das Leben geschrieben. Neben dem wirklich wahnsinnig originellen Titel, der schon für den ein oder anderen Versprecher gesorgt hat, gelingt es der Autorin, gerade für LeserInnen - aber genauso auch für die Leser - das Leben einer Frau jenseits der 50 als genauso frisch, bunt, voller Emotionen, Leichtigkeit und Hoffnung und vor allem Lebensmut darzustellen, dass mir beim Lesen wirklich an vielen Stellen das aufging. Gerade diese Thematik ist in unserer Gesellschaft aktuell viel zu einseitig und auch einfach zu grau und eindimensional beleuchtet, sodass dieser Roman in meinen Augen genau zur richtigen Zeit kam und eine wirkliche Leseempfehlung für alle da draußen darstellt!

woolbooksandcoffee am 27.01.2025 11:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Unterhaltsam!

Ein unterhaltsames Buch, was neben einem erfrischenden Humor auch mit einer Menge ernster Themen aufwartet. Nina, die Protagonistin, ist für den Leser sofort sehr nahbar und es entstehen Bilder im Kopf. Hierbei hilft sicherlich auch die Ich-Perspektive, von der ich sonst oft kein großer Fan bin, sehr. In Ninas Leben, das Leben einer fast 50-jährigen geschiedenen Mutter von zwei erwachsenen Kindern, platzt auf einmal David, der alles gehörig auf den Kopf stellt. Der 30-jährige David platzt nicht nur in Ninas Leben, sondern auch in das ihrer Familie, wie dem Leser in einzelnen Kapiteln aus deren Perspektive auf schöne Art und Weise nahe gelegt wird. Ein sehr humorvolles Buch, welches trotzdem auch die Herausforderungen gut darstellt, welchen sich Nina gegenübersteht. Besonders gut gefallen hat mir, wie authentisch die (meisten) Charaktere wirkten und wie nahbar sie dadurch für den Leser sind. Ein insgesamt lesenswertes Buch!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Podcast "Fest und Flauschig"
Das ist eines der unterhaltsamten Bücher, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Anika Decker kann wi...rklich so gut schreiben. (…) Alles, was ich an Berlin hasse, ist in diesem Buch drin. Es ist aber kein Zeigefingerbuch (…), es ist das Buch von einer Frau mit Erfahrung, die einen auf witzige Art und Weise mitnimmt und ich schwöre euch, kauft euch dieses Buch. (…) So eine leichte und trotzdem deepe Unterhaltung kriegt nicht jeder hin. mehr weniger

Olli Schulz, 25.01.2025

Brigitte
Anika Deckers Frauenfiguren erstarren nicht in Rollenklischees, sondern sind echte Menschen, die ihr... Leben nicht immer im Griff haben. Eine wie Nina, Protagonistin in ihrem neuen Roman. Der ist komisch, wie das Leben selbst. mehr weniger

Andrea Benda, 15.01.2025

Cosmopolitan
Funtastisch! Das neue Buch (…) der deutschen Drehbuchautorin Anika Decker spielt mit den Normen der ...Gesellschaft – und veranschaulicht auf albern-schlaue Weise was passiert, wenn die eigene Welt plötzlich auf den Kopf gestellt wird. mehr weniger

02.02.2024

Neues für die Frau
Eine etwas andere Liebesgeschichte mit viel Witz.

31.05.2025

ippen.Media
Ein Roman voller Witz und Wärme.

17.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Auf den ersten zehn Seiten immer mal ein Ufff… Aber dann hat sich das Uff in ein WOW verwandelt. Was... für eine schöne Geschichte! Ganz leicht erzählt, aber nie leichthin. Sie ist witzig, lustig, amüsant, fröhlich, traurig, hat Tiefgang. Und während man das liest, fragt man sich, warum das alles im richtigen Leben nie passiert. Wenn’s doch mal so wäre! mehr weniger

Christine Westermann, 11.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Es ist vor allem eine bezaubernde Liebesgeschichte, bei der ich mitfühlen und mitleiden konnte, bein...ahe fast körperlich. mehr weniger

Christine Westermann, 11.03.2025

Zwei Seiten - Der Podcast über Bücher (WDR)
Das Buch ist einfach hinreißend gut!

Christine Westermann, 11.03.2025

Emotion
Anika Decker lesen, fühlt sich an wie Deep Talk, mit einer Freundin, die, wie man selbst, in der Mit...te des Lebens steckt - sämtliche Herausforderung inklusive. mehr weniger

01.03.2025

myself
Ein humorvolles, warmherziges Chaos.

01.03.2025

Stuttgarter Nachrichten
Eine humorvolle, kluge Geschichte über die Liebe, gesellschaftliche Erwartungen und das Glück in der... zweiten Lebenshälfte. mehr weniger

Katrin Jokic, 17.02.2025

BR Fernsehen, Wir in Bayern
Eine wunderbare Mischung aus Liebesgeschichte, Emanzipationsroman und Familiengeschichte. Annika Dec...ker gewährt einen eindringlichen und manchmal gnadenlos ehrlichen Blick in die Gefühlswelt und den Alltag ihrer Hauptfigur. An manchen Stellen absurd, schräg und witzig, an anderen Stellen bleibt einem das Lachen im Hals stecken, mehr weniger

11.02.2025

Podcast Family Feelings
Autorin Anika Decker erzählt Marie von ihrem neuen Roman – eine bissige, ehrliche Geschichte über Li...ebe, Familie und Macht in der Medienbranche. mehr weniger

06.02.2025

Österreich
Zwischendurch zum laut Auflachen, macht die Lektüre einfach Spaß.

Judith Leopold, 05.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

01.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

Andreas Kurtz, 01.02.2025

Berliner Morgenpost
Dieses Buch ist genauso amüsant, wie der Titel es verspricht.

Andreas Kurtz, 01.02.2025

ORF TV
Eine sehr witzige und sehr vielschichtige Geschichte. (…) Ein tolles, kluges Buch, dass immer wieder... zum Lachen anregt. mehr weniger

Johannes Kössler, 28.01.2025

Podcast "Fest und Flauschig"
Das ist eines der unterhaltsamten Bücher, was ich in letzter Zeit gelesen habe. Anika Decker kann wi...rklich so gut schreiben. (…) Alles, was ich an Berlin hasse, ist in diesem Buch drin. Es ist aber kein Zeigefingerbuch (…), es ist das Buch von einer Frau mit Erfahrung, die einen auf witzige Art und Weise mitnimmt und ich schwöre euch, kauft euch dieses Buch. (…) So eine leichte und trotzdem deepe Unterhaltung kriegt nicht jeder hin. mehr weniger

27.01.2025

Podcast "Fest und Flauschig"
Die Bibel ist ein schwaches Buch, da lese ich lieber das neue Buch von Anika Decker.

Olli Scholz, 25.01.2025

Welt am Sonntag
Anika Deckers neuer Roman widmet sich neben dem Altern und der Liebe einem Thema, das man im komödi...antischen Fach eher nicht vermuten würde: dem Machtmissbrauch in der Filmindustrie. Er liefert eine gewitzte und kluge Analyse des Systems. mehr weniger

Marie Luise Goldmann, 12.01.2025

Stern
Ein lustiger und manchmal zynischer Roman über gesellschaftliche Erwartungen, Rollenbilder und die H...erausforderungen des Alterns. mehr weniger

Amelie Graen, 09.01.2025

wunderweib.de
Erzählt mit Witz, Biss – und viel Gefühl: einfach perfekt zum Ein- und Abtauchen.

09.01.2025

Gala
„Keinohrhasen“-Drehbuch-Autorin Anika Decker erzählt in „Zwei vernünftige Erwachsene...“von Nina fas...t 50, geschieden, sauer auf das Älterwerden und ihren Ex bei der Männersuche. Lustig, klug. mehr weniger

09.01.2025

Für Sie
Berührend und voller Situationskomik. Eine hinreißende Komödie zum Verlieben!

02.01.2025

Zitat Wie gesagt, ich hasse es, dass ich fünfzig werde, und ich hasse es, dass ich es hasse.
Zitat Ich kann nicht fassen, wie sehr es mich erwischt hat, weiß nicht, ob ich mich darüber freuen oder schreiend vor meinem Leben davonlaufen soll.
Zitat Wenn das Steak gut ist und die Pommes und die Extrabeilagen, die ich gleich bestellen werde, nimmst du mich dann mit nach Hause?
Zitat So sitze ich zwischen zwei supercoolen jungen Männern in ironischen Neunzigerjahre-Klamotten und fühle mich wie ein original Vintage-Stück.
Zitat Brauche ich jetzt auch noch einen jungen Liebhaber, um mir zu beweisen, dass da noch so viel auf mich wartet?
Zitat Was immer da gerade beginnt, ich habe das Gefühl, dass es das Beste ist, was mir jemals passiert ist.
Zitat In meiner Erinnerung hießen die meisten meiner Ex-Geliebten Michael oder Stefan, was im Prinzip der gleiche Name ist.
Zitat Tja, und plötzlich ist man verheiratet und schreit sich wegen der vermeintlich unkorrekten Anbringung einer Klorolle an.
Zitat So ist das also, wenn man sich heftig verliebt. so hätte das wohl immer sein müssen. Schade, dass mir das so spät passiert.
Zitat Ich frage mich, ob die neue Libido eventuell von den Cremes kommt, die ich mir jetzt immer morgens auf die Arme schmiere.