In Niederkaltenkirchen geht wieder das Verbrechen um ... Nach ›Winterkartoffelknödel‹ der zweite Fall für den Eberhofer Franz.
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Dampfnudelblues
Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …
Bibliografische Daten
4. Auflage
Rita Falk
Rita Falk wurde 1964 in Oberammergau geboren. Ihrer bayrischen Heimat ist sie bis heute treu geblieben. Mit ihren Provinzkrimis um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer und ihren Romanen ›Hannes‹ und ›Funkenflieger‹ hat sie sich in die Herzen ihrer Leserinnen und Leser geschrieben – weit über die Grenzen Bayerns hinaus. 2023 erhielt Rita Falk den Bayerischen Verdienstorden für das »augenzwinkernde und gleichzeitig liebevolle Porträt ihrer bayerischen Heimat« in den beliebten Eberhofer-Krimis.
5 - 10 von 84 Leserstimme
Kriminalistischer Lachgarant mit einer Prise Ernsthaftigkeit
Der allseits unbeliebte Realschul-Rektor Höpfl wird bedroht. Von wem? Das weiß man nicht genau. Kurz darauf wird ein Mann vom Zug überrollt. Sehr unappetitliche Sache, denn das Opfer, das man sehr bald als den verhassten Rektor identifiziert, wird dabei enthauptet. War es Selbstmord? Vielleicht ein Unfall? An einen Mord jedenfalls will so recht niemand glauben. Doch Franz Eberhofer, Niederkaltenkirchens einziger Dorfsheriff, ist überzeugt davon, dass der Höpfl aus dem Weg geräumt wurde. Verdächtige gibt es wie Sand am Meer. Also ermittelt er gemeinsam mit seinem altem Weggefährten Rudi Birkenberger und stößt dabei auf so manche Überraschung…
Mit ihrem zweiten Buch „Dampfnudelblues“ knüpft Autorin Rita Falk nahtlos und ohne Abstriche an ihren tollen Erstling „Winterkartoffelknödel“ an. Die liebgewonnenen und schrulligen Persönlichkeiten aus Franz Eberhofers Umfeld sind alle wieder mit von der Partie. Es gibt sogar Zuwachs in Form von Franz’ winziger Nichte Uschi, die er wegen ihrer Mandeläuglein und der zur Hälfte thailändischen Abstammung liebevoll „Sushi“ nennt. Auch dem mitunter rabenschwarzen Humor bleibt Rita Falk treu. Im Unterschied zum Vorgänger-Krimi schlägt die Autorin in „Dampfnudelblues“ jedoch zwischendrin auch ernste Töne an. Sie präsentiert uns nuancenweise einen gebeutelten Franz, der es in diesem Buch wirklich nicht leicht hat. Er hat den Blues: Den Dampfnudelblues. Mühelos geht die Nachdenklichkeit dann allerdings wieder über in den gewohnt grandiosen Humor, mit dem Rita Falk schreibt. Und so ist auch „Dampfnudelblues“ ein wunderbarer, kurzweiliger und unglaublich komischer Provinzkrimi – diesmal gewürzt mit einer kleinen Prise Ernsthaftigkeit.
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Rezensionen: Eine Art von Kinderkrankheit, die die neugeborenen Bücher befällt. Georg Christoph Lichtenberg :-)
Alle meine Rezensionen und Leseeindrücke findet ihr auch unter http://buchstabenfaengerin.wordpress.com
Toller Humor
Das Verbrechen ist mal wieder eher Nebensache, zumal das Opfer nicht besonders beliebt war, um nicht zu sagen sehr gehaßt wurde von seinen Mitmenschen, daher hat man als Leser auch eher wenig Mitgefühl mit dem dem Höfpl. Der Höpfl ist vom Zug überfahren worden, die unappetitlichen Details bleiben uns weitgehend erspart.
Die eigentlichen Stars der Story sind natürlich ganz klar Franz Eberhofer mit Oma und Vater. Es ist so herrlich wieder in Niederkaldenkirchen einzutauchen und alle liebgewonnenen Charktere wiederzutreffen. Neuzugänge gibt es auch, Leopold hat inzwischen Gattin Nr. 3 und mit Panida auch ein Baby, dass von Franz Sushi statt Uschi genannt wird. Die kleinen Begebenheiten mit Leopold und dem Baby haben mich laut lachen lassen. Oma ist wie immer die beste aller Köchinnen und mir läuft beim Lesen das Wasser im Mund zusammen, vor allem bei den Dampfnudeln mit Vanillesoße.
Habe mich beim ersten Teil schon gut amüsiert und hier bei dieser Geschichte kann man meiner Meinung nach einen roten Faden erkennen, der sich durch die Geschichte zieht. Die Ermittlungen, ob sich der Höpfl nun das Leben genommen hat oder eher nicht freiwillig aus diesem geschieden ist, sind eher untypisch, aber sehr Franz Eberhofer typisch. Hilfe bei seinen Ermittlungen bekommt er von seinem Freund Rudi und dem Gerichtsmediziner Günter.
Privat läuft es dann eher nicht so ganz gut, da seine Susi sich im Italeinurlaub verliebt hat - herrlich, gute Unterhaltung, ich mag den Humor total !! Die nächsten Bücher von Rita Falk werde ich sicher nicht verpassen. Schweinskopf al dente liegt schon lesebereit an meinem Bett.
Zu wissen, dass am Ende eines langen Tages ein gutes Buch auf einen wartet, macht den Tag fröhlicher.
einfach toll
Das war also der zweite Band der Krimi-Reihe mit Franz Eberhofer, der als Poilzist (strafversetzt) in Niederkaltenkirchen (seinem Heimatort), in der Nähe von Landshut, ermittelt.
Diesmal wird zuerst das Haus des Schul-Rektors mit roter Farbe beschmiert: Stirb, Du Sau---dann verschwindet dieser plötzlich, taucht aber vorübergehend wieder auf um dann als zerfledderte Leiche auf der Bahnstrecke zu enden.
Außredem tauchen alte Schulfreunde von Franz plötzlich wieder auf.
Ein junger Mann stirbt an einer Überdosis.
Franz verscherzt es sich mit Susi, seiner Dauerfreundin; die daraufhin ohne ihn nach Italien fährt und sich dort einen Neuen angelt.
Sein verhaßter Bruder taucht immer öfter mit seiner kleinen Familie auf und Franz ist der einzige der Ursel (genannt Sushi) beruhigen kann, obwohl er es gar nicht mit Kindern und Babys hat.
Viel los für einen Dorfpolizisten.
Das Buch ist noch humorvoller geschrieben, als der erste Band. Ich mußte öfter mal laut lachen.
z.B. bekommt Franz ein Knöllchen von 60 Euro verpaßt, als er eine Feuerwehrzufahrt zuparkt. Prompt holt er sich das Geld von einer Autofahrerin, die unangeschnallt und telefonierend fährt, wieder. Mit einer kleinen 'Drohung' zwingt er sie praktisch bar zu zahlen.
Schon an dieser kleinen Begebenheit sieht man, wie ernst man diese Krim-Reihe nehmen kann.
Ich freu mich schon auf Band 3
Unterhaltung aus Niederbayern
Rita Falk der 2. Das Cover ist lustig, passt irgendwie zur Geschichte. Diesmal hat der Franz sowohl beruflich und privat einiges zu tun. Am Haus vom Höpfl steht: Stirb du Sau. Spaß oder Ernst?Als der Höpfl jedoch einige Tage später verschwindet hat der Franz einiges zu tun. Auch mit der Susi läuft nicht alles rund, denn die verliebt sich im Urlaub am Gardasee in einen anderen. Auch zuhause hat der Franz Streß. Der Saustall soll endlich fertig umgebaut werden. Und im Fall Höpfl ist wirklich einiges zu tun. Kurze Anmerkung: Ich war bei einer Lesung von Rita Falk und habe mir Tränen gelacht. Also allen die einmal bei einem Krimi lachen wollen, ist dieses Buch zu empfehlen. 
Franz zum zweiten!
Auch dieses Buch hat mich, genau wie sein Vorgänger "Winterkartoffelknödel" restlos begeistert!
Franzl hat nichts von seiner sympathischen Art eingebüßt. Auch die Oma ist wieder in ihrem Sonderangebotselement, der Leopald ist Papa geworden (die Sushi halt). Und Franzl, der mit der Suhsi nichts anfangen kann, ist der einzigste, der sie ruhig bekommt. Genial! Dazu der Papa mit seinen abgemähten Zehen - der Spaß ist garantiert.
Dazu die Ermittlungen. Wieder auf sehr sympathische Art und Weise beschrieben.
Eine Buchserie, die sich nicht verstecken braucht.
Ich freue mich schon auf den dritten Band!
Rita Falk: Dampfnudelblues - Hörbuch
Inhalt:
In Niederkaltenkirchen ging wieder ein Verbrechen um sich
und Franz Eberhofer ist wieder mal im Einsatz. Der Schuldirektor entdeckt eine
Drohung an seiner Garagenwand „Stirb du Sau“. Anschließend wird er vermisst und
schließlich macht sich der Polizist Eberhofer inoffiziell auf die Suche nach dem
Mörder vom Schuldirektor Höpfl. Aber nicht nur im Beruf hat er alle Hände voll
zu tun, sondern auch privat. Sein Bruder, der sich beim Vater und der Oma
versucht einzuschleimen, taucht mehrfach mit seiner dritten Frau auf, die kein
Wort deutsch sprechen kann. Im Schlepptau haben sie ihre kleine asiatische
Tochter, die Franz Sushi (anstatt Uschi) nennt. Obwohl ihn der ständige Besuch
nervt, ist das Baby nur bei ihm auf dem Arm lieb und friedlich. Sodass er bei
dem Babysitting sehr mit eingespannt wird. Außerdem hat sich seine „Freundin“
Susi von ihm getrennt und in Italien jemand Neues kennengelernt, was den
Polizisten ebenfalls zur Weißglut bringt. So sehr, dass er Susi sogar von
einem Freund beschatten lässt. Aber nicht genug. Seine Oma und sein Vater
sitzen ihm deshalb ständig im Nacken, dass er die beste Frau hat gehen lassen.
Charakteristik:
Den vorherigen Roman „Winterkartoffelnknödel“ kenne ich
leider nicht, aber man erfährt in der Geschichte genug über die Familie und
einige wichtige Details, die früher geschehen sind, sodass der Vorgänger nicht
zwingend notwendig für das Verständnis ist.
Der Sprecher, Christian Tramitz lässt jede Menge Dialekt
miteinfließen. Ich weiß nicht, ob das im Buch so steht, aber das macht die
Menschen und die ganze Handlung so sehr viel glaubwürdiger. Auch für
"Nichtbayern" ist es dennoch gut verständlich. Gerade der Dialekt, wie ihn
Tramitz verkörpert, bringt einen noch zusätzlich zum Schmunzeln. Er gibt jeder
Figur einer besonderen Note, sodass man sie vom Hören gut unterscheiden kann.
Tramitz bringt die Texte klasse rüber, sie erheitern an vielen Stellen und
machen das Zuhören zu einem echten Vergnügen. Vielleicht kommen die Figuren
auch so lebendig rüber, weil die Autorin ihre Krimigeschichten in ihrem
Heimatort verankert und eventuell hat sie ja entsprechende Vorlagen für die
Figuren.
Der Text ist mit viel Humor, Ironie und vor allem Sarkasmus
geprägt. Das Buch wirkt daher nicht vordergründig wie ein Krimi. Es ist dennoch
spannend zu verfolgen, was denn nun hinter dem ganzen Tamtam um den Schuldirektor
steckt und es bleibt spannend bis zum Schluss. Dieser gefällt mir besonders
gut, denn nachdem der Fall gelöst wurde, wird noch ein bisschen weiter erzählt,
wie es dem Franz danach in seinem Privatleben ergeht und das Ende wird offen
gelassen, sodass man sich sein eigenes Happy End zusammendenken kann. Und da ja
das Privatleben vom Franzl bald interessanter war als der Fall ansich, hätte
dieses Ende nicht fehlen dürfen.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Somit hat
man einen guten Einblick in die Gedankenwelt des Eberhofers. Seine Flüche, die
er nicht immer laut ausspricht, sind zu komisch. Manchmal erscheint mir der
Franz aber auch etwas naiv und kindlisch. Wie ein bockiges Kind verhält er sich
seinem Bruder gegenüber und etwas dämlich gegenüber der Susi. Aber das macht
ihn eben aus.
Empfehlung:
Ich kann das Buch allen humorliebenden Krimifans sehr
empfehlen. Aber vielleicht sogar eher noch das Hörbuch, denn damit kommt der
dialektreiche Schreibstil der Autorin super rüber. Die Geschichte ist nicht
sehr tiefgründig, der Fall dennoch interessant, aber die Geschichte um die
Menschen drumherum machen das Buch so unterhaltsam.
Neues vom Eberhofer Franzl
_"Das zweite Mädchen ist die gemeinsame Tochter der beiden, gerade mal zehn Wochen alt und ständig in Unmengen von Tücher gewickelt. Sie heißt Uschi, nach ihrer Großmutter. Weil das aber der Name von meiner verstorbenen Mama ist, nenn ich sie lieber Sushi. Sushi passt ganz einwandfrei, weil es sich hierbei auch um ein kleines asiatisches Röllchen handelt."_
Endlich gibt es wieder was zu tun für Franz Eberhofer, an dem Haus des Schuldirektors Höpfl prangt der Schriftzug: "STIRB, DU SAU" und kurz darauf erscheint er nicht mehr zum Unterricht. Einiges an Arbeit kommt nun auf Franz zu, denn Freunde hat der Höpfl kaum, Feinde aber umso mehr. Und auch privat läuft nicht alles wie es soll...
Ach, was habe ich mich gefreut, als ich "Dampfnudelblues" in den Händen hielt! Der zweite Fall für den strafversetzten Polizisten Franz Eberhofer nach "Winterkartoffelknödel". Und ich kann sagen, dass mich das Buch genauso begeistern konnte, wie sein Vorgänger.
Frau Falks Schreibstil ist grandios, ich liebe ihren Humor, der manchmal in Ironie oder bitterbösem Sarkasmus gipfelt.
Sie schreibt mitreißend und alles kann bei Rita Falks Büchern aufkommen, nur eines nicht: Langeweile!
Franz wird wieder voll und ganz gefordert, sowohl beruflich als auch privat. Direktor Höpfls Hauswand wird beschmiert, und wenig später verschwindet er, aber als ob das noch nicht genug wäre parkt sein verhasster Bruder Leopold die kleine "Sushi" auch noch bei den Eberhofers. Nun ja, Panida, Leopolds 18-jährige thailändische Frau muss halt zum Deutschkurs. Und die Susi läuft dem Franzl auch ein wenig aus dem Ruder...
Beim Lesen kommt das Gefühl auf, dass man auf alte, liebgewonnene Freunde trifft: die Oma, die nach wie vor verrückt auf Sonderangebote und Rabattaktionen ist, der Papa, der wie immer laut die Beatles hört und sich ab und an mit einem kleinen Joint entspannt und dann gibt es natürlich auch noch das neue erberhofsche Familienmitglied, die "Sushi-Uschi", die sich bei Franz am wohlsten fühlt.
Wenn ihr nun wissen wollt, was mit Direktor Höpfl passiert ist, was Franz alles passiert, und was er verliert, dann greift zum Buch und lest los!
Am Ende des Buches finden wir wieder bayrische Originalrezepte von der Eberhofer Oma und ein Glossar, für diejenigen, die nicht so sehr mit der bayrischen Mundart vertraut sind.
Die Gestaltung des Covers ist vom Stil her wie bei "Winterkartoffelknödel", der Unterschied besteht in den Gegenständen: auf dem Tisch sehen wir einen Bierkrug, ein Fleischermesser und einen Schnuller.
Ich lege dieses Buch allen Freunden humorvoller Literatur und Krimis ans Herz, und natürlich allen Lesern, denen "Winterkartoffelknödel" genauso gut gefallen hat wie mir!
Eberhofer - Franz Eberhofer
Der zweite Band von Rita Falk hat mir noch etwas besser gefallen als der erste Band. Jetzt weiß man, wie der Eberhofer, Franz so tickt und wie man seine Sprüche nehmen muss. Zudem wirkt der in diesem Buch fast schon (ab und zu und auch nicht zuviel - schon wegen des Images) sensibel. Natürlich nur zur Sushi und sonst schon mal zu niemanden. Klar.
Aber vom Anfang an.
Eberhofer wird gerufen, denn schließlich ist er Polizist von Niederkaltenkirchen. "Stirb, du Sau" steht beim Rektor an der schönen weißen Wand. Wegen so etwas sich jetzt aufregen? Nicht Franz Eberhofer. Doch dann wird der Rektor ein paar Tage vermisst und wenig später tot aufgefunden. Eine Bahnleich. Auch das noch! Außerdem finden sie noch in einem Schrebergarten die Leiche von einem jungen Junkie. Welche Verbindungen gibt es da zum Rektor? Und warum haben ihn alle gehasst? Selbst seine Schwester will schon seit Jahren nichts mehr mit ihm zu tun haben.
Hat Eberhofer doch gerade genug Stress mit seinem Bruder Leopold und dessen Thai-Frau und der Sushi, die eigentlich Uschi heißt, aber der Name gefällt ihm nicht. Leopold schleimt ihn zuviel und kommt nun ständig mit seiner Familie zu Besuch. Also keine einzige ruhige Minute mehr, denn Sushi schläft am liebsten auf Eberhofers Bauch. Nebenbei entdeckt er die Hanfplanatage seines Vaters und die Oma ist auch mal wieder sauer auf ihn wegen Susi.
Herrlich komische Verstrickungen rund um den bayrischen Polizisten. Eberhofer ist wieder in guter Stimmung und kommentiert das Geschehene in seiner gewohnt kauzigen Art. Und trotzdem mag man ihn....irgendwie.
Dampfnudelblues
Erst wird auf den allseits unbeliebten Rektor der kleinen Kaltenkirchener Schule ein fieser Farbanschlag auf die bis dato schneeweiße Fassade seines Heimes verübt, und dann wird derselbige ein paar tage später via Zug aus dem Leben gefahren.
Nun hat Kaltenkirchens Dorfsheriff Eberhofer alle Hände voll zu tun, denn nicht nur der Unfall des Rektors muss aufgeklärt werden, nein nebenbei muss sich Eberhofer noch um die bucklige Verwandtschaft, allen voran sein ungeliebter Bruder und dessen Frau und Tochter, kümmern. Zu allem Übel streicht auch seine Langzeitfreundin Susi die Segel und brennt samt italienischem Lover durch. Ein Glück das er noch ein paar freunde und seinen Hund hat….und natürlich Oma und deren legendären Kochkünste, wenn sie gut gelaunt ist.
Die Autorin zeichnet einen wirklich schrulligen Dorfmacho der trotz seiner Eigenarten bzgl. Des weiblichen Geschlechts sympathisch wirkt.
Lustige Anekdoten, wie die Streitschlichtung wegen einem Außenthermometers, und allein die Mundart lassen einen oft schmunzeln. Lokalkolorit, Lebens- und Denkweisen der Dorfgemeinschaft sind fabelhaft skurril wiedergegeben. Ein wunderbar kurzweiliger Krimi der durchaus Kultstatus erlangen kann. Einfach weil er sich von der Masse abhebt. Die Rezepte und Erklärungen typisch gebräuchlicher Floskeln am Ende des Buches werten es noch zusätzlich auf. Hier bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall.
Lehrer Höpfl
Franz Eberhofer ermittelt wieder. Da gibt es erstmal "nur" Schmierereien an der Hauswand des Realschulrektors Höpfl. Der ist dann auch noch kurzzeitig verschwunden, aber auch schnell wieder da, nur etwas zerrauft. Nichts besonderes so scheint es und die Täter von solchen Schmierereien findet man eh nie. Doch dann ist der Lehrer auf einmal tot und das dann auch für immer. Er wurde von einem Zug überrollt. Nun ist natürlich der Mordermittler in Franz geweckt. Selbstmord scheint ihm irgendwie unwahrscheinlich, da muss es doch einen Mord geben. Und außerdem gibt es noch die Sushi, die Susi, die Oma, den Leopold und den Papa - und alle halten Franz auf Trab.
Der zweite urige Provinzkrimi um den Franz Eberhofer. Klug und witzig geschrieben, leicht und gut zu lesen. Eine Lektüre, die mit einem klug konstruierten Fall besticht. Auch am bayrischen Dorfleben kann der Leser teilnehmen, die Runden mit Ludwig, die Biere beim Wölfl. Fast ist es so, als träfe man alte Bekannte wieder. Der Franz, der hin und wieder seine Kompetenzen überschreitet, aber dank seiner kriminalistischen Spürnase oft recht behält und deshalb nur kleinere "Strafarbeiten" zu fürchten hat. Allerdings scheint er noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen zu haben und bleibt doch ein Einzelgänger. Da scheint er auf seiner Dorfdienststelle gut aufgehoben zu sein, von der Oma lecker bekocht. Wobei uns die Autorin an den Rezepten teilhaben lässt und mit dem ein oder anderen zum Nachkochen einlädt.
Ein lesenswerter typischer Lokalkrimi, der auch mir als Nordlicht gut gefallen hat. Da wird es sicher noch den nächsten Fall geben, der ebenso sicher den Weg auf den Stapel meiner gelesenen Bücher finden wird.
Pressestimmen
Der Krimi macht Spaß, ist spannend und mit viel Lokalkolorit gewürzt.
Mit seinem schwarzhumorigen Tonfall liegt dieser Heimatkrimi jedenfalls schon mal richtig.
29.07.2013
›Dampfnudelblues‹ ist leichte Kost in gefällig-bayrischer Bundart, kurzweilig und amüsant. Wer sc...hräge Geschichten und schrullige Charaktere mag, liegt bei Rita Falk richtig.
mehr weniger
25.02.2012
Rita Falk erzählt wieder höchst unterhaltsam und originell, mit viel regionalem Gefühl und wirkli...ch staubtrockenem Humor.
mehr weniger
Anne Bellinvia, 15.02.2012
Sie ist eine der erfolgreichsten und produktivsten Schiftstellerinnen Deutschlands.
Ursula März, 09.02.2012
Dieses bayrisch-verrückte, köstlich-unterhaltsame Knödel-Nudel-Theater hat noch gefehlt in der de...utschen Krimi-Landschaft.
mehr weniger
Christiane Kneisel, 24.09.2011
Die Krimiautorin Rita Falk singt den ›Dampfnudelblues‹ mit bayerisch anmutender Sprachmelodie....> mehr weniger
Rainer Wagner, 21.09.2011
Falkes Kunst: Ihre Krimis haben Heimat-Feeling [...].
12.06.2011
Ein Fest für alle, die bei Falks Vorgänger ›Winterkartoffelknödel‹ auf den Geschmack gekommen sin...d und auch im Sommer auf mächtig gute Krimi-Hausmannskost stehen.
mehr weniger
31.05.2011
Rita Falk schreibt, wie man in Niederbayern spricht: einfach, gradheraus, bisweilen auch gschert....
mehr weniger
25.05.2011
Da soll noch einer sagen, man braucht die Skandinavier für erstklassige Krimis!
Christian J. Winder, 16.05.2011
Rita Falk schafft mit ihren Franz-Eberhofer-Krimis provinzielle Kleinode von subversiver Wucht.
Klaus Peter Vollmann
Der Kosmos des fiktiven Niederkaltenkirchen, ja sogar der real existierende Kreisverkehr in Frontenh...ausen werden dem Leser schnell zu einer Heimat, die ihn so schnell nicht mehr loslässt. mehr weniger
Falk ist Kult, und die Verfilmungen sind es auch, weit über die Weisswurstlinie hinaus.
Wolfram Knorr, 11.03.2021
Der zweite Provinzkrimi von Rita Falk vereint bayerischen Humor, Liebesprobleme, Verbrechen und viel...versprechende Rezepte. mehr weniger
Veronika Weigert, 10.04.2019
Trocken, witzig, derb, direkt.
29.06.2017
Ein toller Krimi, mit viel Witz und einer überraschenden Wendung am Schluss.
25.03.2016
Falk ist der aktuelle Star des Genres: witzig, geistreich, voll Sympathie für den alltäglichen Ab...erwitz.
mehr weniger
15.11.2013
›Dampfnudelblues‹ ist lakonisch, frech, schwarzhumorig und zieht den Cineasten von null auf hunde...rt in die skurrile Nestidylle Niederbayerns, die trügt.
mehr weniger
07.08.2013
Wie immer zum Schießen komisch mit Charakteren, die den LeserInnen ans Herz wachsen.
15.11.2012
Absolut empfehlenswert!
Andreas Klein, 14.08.2012
(...) sprüht förmlich voller Humor (...).
Andreas Sauer, 13.06.2012
Der Fall hat alle Zutaten, die ein charmanter, witziger und origineller Krimi haben muss.
11.08.2011
Sehr lesenswert, sehr komisch und sehr derb.
Erla Bartmann, 12.07.2011
(...) wahnsinnig komisch.
Doris Oberauer, 24.06.2011