Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Ein Roman, so unvergesslich wie die erste Liebe

Das Licht von tausend Sternen

Genau die richtige Mischung aus Tiefgang und Romantik

Noch nie hat Harper einen Menschen so geliebt wie Ashton. Doch in ihrem Leben ist keine Zeit für Abenteuer, Spontaneität und Kompromisse. Dabei sollte nichts wichtiger sein als die erste Liebe – oder?

Als sie Ashton zum ersten Mal in die Augen sieht, stellt er Harpers Welt völlig auf den Kopf. Doch egal wie stark ihr Herz auch klopfen mag, sie kann sich nicht auf einen Flirt mit Ashton einlassen. Denn jeden Abend schlüpft sie aus ihrem sorglosen Studentenleben in die Rolle der fürsorglichen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Harper hat keine Zeit für Abenteuer, für Spontaneität, für Kompromisse. Und doch erobert Ashton nach und nach ihr Herz. Zum ersten Mal ist ihr etwas wichtiger als ihre Familie – und plötzlich steht Harper vor der wohl schwersten Entscheidung ihres Lebens …

»›Das Licht von tausend Sternen‹ berührt – und besitzt selbst die Strahlkraft eines Sterns.« buchmedia magazin

Folgende weitere Romance-Titel sind von Leonie Lastella bei dtv erschienen:

»Wenn Liebe eine Farbe hätte«

»So leise wie ein Sommerregen«

»Carry me through the night«

»Seaside Hideaway – Unsafe«

»Seaside Hideaway – Unseen«

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43715-8
Erscheinungsdatum: 13.03.2020
1. Auflage
384 Seiten
Sprache: Deutsch
Lesealter ab 14
Autor*innenporträt

Leonie Lastella

Leonie Lastella wurde in Lübeck geboren und lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf nordwestlich von Hamburg. Seit 2017 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben und wurde unter anderem von der DELIA, der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautor*innen, für ihre Werke ausgezeichnet. Unter dem Titel ›The Book Hangover – Drei Autorinnen, drei Stimmen, ein Podcast‹ hat sie außerdem gemeinsam mit Valentina Fast und Tonia Krüger einen Podcast ins Leben gerufen.

zur Autor*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

120 von 120 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.64 von 5 Sternen


64%

36%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


5 - 10 von 120 Leserstimme

sparklesandherbooks am 02.05.2020 16:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

tolle Familiengeschichte, platte Liebesgeschichte

„Ich habe gelernt, das Leben als eine Aneinanderreihung von Momentaufnahmen zu sehen, und jede einzeln zu genießen oder abzuhaken.“ (Harper in Das Licht von tausend Sternen)Worum geht’s?Tagsüber ist Harper eine ganz normale Studentin. Doch nach der Vorlesung, wenn sie nach Hause kommt, verwandelt sie sich in einen anderen Menschen: Das Mädchen, was liebevoll ihren stark autistischen kleinen Bruder pflegt und auf ihn aufpasst, während die alleinerziehende Mutter arbeiten geht. Der Spagat zwischen den beiden Welten gelingt ihr, bis Ashton in ihr Leben tritt. Denn in seiner Gegenwart spürt sie ein Kribbeln. Aber ihr kleiner Bruder Ben kann mit Veränderungen schwer leben und wenn Harper mit Ashton zusammenkommen würde, würde ihr dann noch genug Zeit bleiben? Als Harper dann noch von Ashtons Familiengeschichte erfährt, weiß sie, dass ihre Welten nie zusammenpassen werden. Doch so einfach gibt Ashton nicht auf…Das Licht von tausend Sternen ist ein Einzelband und in sich geschlossen.Schreibstil / GestaltungDas Cover ist in matt-dunkelgrau gehalten und wird mit gold- und silberfolierten Illustrationen verschönert, ebenso ist der Titel und Autorenname foliert. Das Cover wirkt verspielt und romantisch, zugleich aber auch nicht kitschig. Es passt zum Buch und ist ein wahrer Hingucker. Die Erzählweise des Buches ist linear, im späteren Verlauf kommen im Zuge von Traumsequenzen kleine Rückblicke in Ashtons Vergangenheit vor. Diese sind nicht entsprechend beschriftet, aber als solche erkennbar. Die Erzählperspektive erfolgt in der Ich-Form, wechselnd durch Harper und Ashton. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, sprachlich für Jugendliche und (junge) Erwachsene angemessen. Es gibt wenige angedeutete Intimszenen und selten wird mal geflucht.Mein FazitAuch wenn das Buch mit seinem wahrlich wunderschönen Cover ein Hingucker ist, war es dieses Mal der Klappentext, der meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein autistischer Bruder, der versorgt werden muss, der Spagat zwischen Unileben und Familienleben und das kombiniert mit einer Liebesgeschichte? Klang emotional, innovativ und vielversprechend. Von der Autorin habe ich bisher nichts gelesen, daher war ich durchaus gespannt. Und ich kann sagen: Das Buch war eine gute Wahl. Harper verlangt von sich selbst, ihr Studium ernstzunehmen und bereitet sich so schon zum Semesterbeginn fleißig auf ihre Vorlesungen vor. Während sie in der Bibliothek sitzt, stolpert Ashton mit seinen Freunden Becca und Will herein. Und als er Harper anschaut, liegt sofort ein Knistern in der Luft. Selbstbewusst tritt Ashton auf sie zu und fragt sie nach einem Date. Harper denkt aber gar nicht daran, sie hat keine Zeit für Ablenkungen und erst recht keine Lust darauf, für Ashton ein Abenteuer zu sein. Also lässt sie ihn abblitzen. Ash, der der absolute Womanizer ist, kommt damit nicht so wirklich klar, denn zwischen ihnen ist irgendetwas. Daher fängt er an, es immer wieder zu versuchen und Harper davon zu überzeugen, ihm eine Chance zu geben. Doch Harper hält ihn stets auf Abstand. Denn nach der Uni wird sie nach Hause gehen, zu ihrer alleinerziehenden Mutter und ihrem Bruder Ben. Alles in ihrem Privatleben ist darauf ausgerichtet, für Ben da zu sein. Sein Leben als Autist prägt das Familienleben sehr und verlangt Harper einiges ab. Und niemand soll wissen, wie es bei ihr zuhause aussieht, wie es um ihrem Bruder steht und vor allem soll niemand das empfindliche Gleichgewicht bei ihr zuhause stören, das für ihren Bruder so wichtig ist. Nur kennt Harper Ash noch nicht, der sehr hartnäckig ist und nicht aufgeben möchte. Wird er Harpers Panzer knacken können?Nachdem ich mich vom Einstieg ins Buch doch schon eher überrumpelt gefühlt habe und schon große Befürchtungen hatte, was das schnelle Aufkeimen von Interesse bei Ashton anging, war meine anfängliche Euphorie erst einmal etwas begraben. Durch das wirklich rasante (sowohl zeitlich als auch inhaltlich) Aufeinandertreffen von Harper und Ashton, ohne einen von beiden vorher wirklich kennengelernt zu haben, hat es etwas gedauert, bis ich eine leichte Verbindung aufgebaut hatte. Als Harpers uns dann jedoch die ersten Einblicke in ihr Familienlieben gibt, war es um mich geschehen. Im Grunde genommen bewegt sich das Buch auf zwei Handlungsebenen: die Liebesgeschichte und die familiäre Geschichte. Harper ist sehr stark bemüht, zu verhindern, dass beide Ebenen aufeinandertreffen und ist damit auch tatsächlich über lange Zeit sehr erfolgreich. Bei mir führte dies aber dazu, dass es fast so war, als würde man zwei Bücher lesen. Ein ernstes, emotionales und ein belangloses, kitschiges. Denn die Liebesgeschichte zwischen Harper und Ashton konnte mich zu keiner Zeit für sich gewinnen oder auch nur ansatzweise vom Hocker hauen. Es ist eine fast schon stereotypische Aneinanderreihung von Szenen, die man aus zig Collegeromanen kennt. Ein individueller Mehrwert wird nicht mitgeliefert, ganz im Gegenteil gelang es der Autorin auch nicht, mir Ashton als legitimes Love Interest vorzustellen. Die Geschichte um Harpers Familie hingegen hatte von Anfang an Schlagkraft und hat mich berührt. Es war schwer, miterleben zu müssen, wie es um Ben steht, wie komplex Harpers Leben zuhause aussieht und wie es theoretisch zwei Harpers gibt. Besonders ab der Hälfte des Buches führt dies dazu, dass mein Interesse eingeschränkt war. Denn etwa ab der Hälfte steht mehr als deutlich die Liebesgeschichte zurück und bis auf das große Drama am Ende spielt Harpers Familie gefühlt keine Rolle mehr. Es ist wirklich dann nur noch ein 0815-Liebesroman.Ashton und Harper sind nicht stimmig für mich gewesen. Von Anfang an bleibt es offen, was Ashton bewegt hat, zu Harper zu gehen. Was Harper bewegt hat, ihn erst zu korben, später dann aber doch nochmal seine Gegenwart zu suchen. Wieso die beiden zueinander finden und auf welcher Grundlage eigentlich, da sich beide überhaupt nicht kennen und vor allem beide die grundlegenden Geheimnisse ihres Lebens, die nunmal ihr Dasein prägen, für sich behalten. Harper will auf Teufel kommt raus nicht, dass jemand von Ben erfährt. Nur warum? Stattdessen lügt sie und sucht Ausflüchte, was zu Skepsis und Reibungen führt. An irgendeinem Punkt redet sie sich ein, sie würde Ashton verlieren, deswegen spielt sie lieber weiterhin Scharade. Das war der Punkt, wo auch meine Stimmung langsam kippte und die mir von Anfang an sympathische Harper erste Abzüge auf der Beliebheitsskala hinnehmen musste, die später noch viel heftiger ausfallen, weil sie eine absolut unglückliche Wandlung durchmacht. Auch im Laufe der Handlung hatte ich oft das Gefühl, dass Ashton und die Clique fast schon schlechten Einfluss auf Harper haben. Ashton hingegen ist von Anfang an sehr ausdauernd und penetrant, ich fand ihn nervig, übergriffig und weit entfernt von süß. Durch einige Verhaltensweisen macht er Harper indirekt das Leben schwer. Geprägt von seiner zerrütteten Familie, was er immer wieder betont, aber wie ein trotziges Kind auch gar nicht mal angehen möchte (und entsprechend schnell wird es auch irgendwie am Ende abgehandelt), gilt bei Ashtion vor allem eins: Er will der Mittelpunkt sein. Vor dem Hintergrund seiner Geschichte ist es ja irgendwie ganz leicht nachvollziehbar, führt aber halt auch dazu, dass er für mich von Anfang an unten durch war. Daher konnte mich die Liebesstory nicht ergreifen und das übliche Drama ließ mich mehr als nur kalt. Ich würde sogar noch weiter gehen, dass durch Harpers eigenmächtiges Einmischen in Ashs Familie und Ashs penetrante Mittelpunktart, die Harpers Freiheitsdrang triggert und sie von ihrer Familie entfremdet, so viel verbrannte Asche vorliegt, dass ich mir gewünscht hätte, das Thema Liebe wäre einfach gegraben gewesen. Zwei angeblich so erwachsene Leute, die vom Schicksal so gebeutelt wurden, aber dennoch nicht in der Lage sind, grundlegend miteinander zu reden, das war irgendwie zu viel und zu gekünstelt. Daher: Fette Abzüge für die Liebesgeschichte, die es für mich nicht einmal gebraucht hätte. Richtig begeistert hat mich dafür die Familiengeschichte von Harper. Die Einblicke, die die Autorin hier gewährt, sind ungefiltert und authentisch. Sie berühren, sie reißen mit, sie verblüffen – aber sie machen auch traurig. Die Einschränkungen, die Harper und ihre Mutter hinnehmen, um Ben ein Leben zu ermöglichen, sind gigantisch. So liebevoll und echt, wie hier das Verhalten von Ben und Harper beschrieben wird, hat mich wirklich vom Hocker gehauen. Wie schwer muss es sein, ein stabiles Umfeld für ein derart autistisches Kind zu bauen? Es ist eindrucksvoll, wie gute und nicht so gute Tage geschildert werden. Wie auf die Verzweiflung von Mutter und Tochter eingegangen wird, wie es an den Nerven, den Kräften und dennoch zu keiner Zeit an der unbändigen Liebe zerrt, das Leben nach Ben auszurichten. Ihre Mutter verlangt Harper von Anfang an sehr viel ab und die beiden sind ein eingespieltes Team, was durch Ashton, die Uni und Harpers aufkeimendem Drang, etwas vom Leben zu haben und etwas mit ihren Freunden zu erleben, aus den Gleichgewicht gerät. Und das fand ich wirklich interessant und zugleich schmerzhaft. Der anfängliche Spagat zwischen Uni und Ben wird immer mehr zu einem Sowohl als auch und später zu einem Entweder Oder. Und an dieser Stelle hat Harpers bei mir unglaublich viel Sympathie verloren. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass man aus der belastenden Situation auch teilweise ausbrechen mag und als junge Frau hat sie auch Bedürfnisse. Aber in meinen Augen war das nichts, was man nicht hätte klären können. Stattdessen fährt Harper eine Egotour, die alles implodieren lässt. Die Beziehung von ihr und ihrer Mutter ist sehr komplex und verändert sich im Laufe des Buches, so wie sich auch Mutter und Tochter verändern. Beide müssen Erkenntnisse erlangen und verdauen, die ihre Dynamik in Frage stellen. In einer unglaublich tragischen Verkettung führt dies zu einem großen Unglück, was alles auf den Kopf und in Frage stellt. Ich war schockiert und überrascht, welchen Weg die Autorin eingeschlagen hat und ziehe am Ende den Hut dafür, dass sie dies so greifbar hinbekommen hat – anders als die lauwarme Liebesgeschichte. Von den Charakteren her muss ich sagen, dass ich mit Ashton zu keiner Zeit warm geworden bin. Von Anfang an wirkt er übertrieben und affektiert. Seine selbstsichere Art wirkt unsympathisch und auch seine Handlungen begeistern mich nicht gerade. Er hatte für mich verhältnismäßig wenig Tiefe, was überraschend ist, da auch er eine durchaus ergreifende Geschichte hat. Diese wird aber primär als Entschuldigung für sein Fehlverhalten und seine Ich-Bezogenheit verwendet. Ashton ist stur und das nicht nur auf der Ebene, dass er nicht aufgibt, Harper für sich zu gewinnen, sondern auch, wenn es um Reden und Klären geht, was durchaus nervig war. Harper war anfangs sehr toll, verliert im Buch aber immer weitere meine Sympathie, da sie sich in eine einheitliche Masse zu den anderen Studenten in diesem Buch verwandelt, für die Freiheit, Party und Unischwänzen normal sind. Anfangs noch sehr vernünftig, scheint es fast so, als würde Ashton schlechten Einfluss auf sie haben. Diese Wandlung hat mich enttäuscht, ist aber immerhin nicht unbedingt unrealistisch. Als weitere Charaktere gibt es Harpers Mutter und Ben. Beide sind gut gelungen, hätten aber gern mehr Raum einnehmen dürfen. Zudem kommt Ashtons Eltern vor, die sehr oberflächlich und recht austauschbar sind. Ashtons Freunde Becca und Will hingegen waren sehr lustig und hatten in ihrer unterstützenden Rolle guten Einzug in die Geschichte gehalten. Gerade Becca rettet Ashton wohl mehr als einmal sein Hinterteil.Etwas zwiegespalten bin ich vom ganzen Endpart des Buches. Natürlich kommt in solchen Büchern immer reichlich Drama zusammen, aber hier wirkte es etwas überspitzt. Nicht nur die Familienebene, sondern auch die Liebesebene wurden gecrashed und in beiden Fällen muss ich sagen: Hätte das in dieser Form sein müssen? Insbesondere zwischen Ashton und Harper wirkte es einfach gestellt und übertrieben, vor allem von Ashton, der mal wieder zeigte, dass er sehr egoistisch ist und auch nicht gerade „hier“ beim Verteilen der Empathie gerufen hat. Auf der Familienebene passt der Knall ja durchaus, die Konsequenzen davon zeigen aber, wie sich Harper verändert hat – und das für mich nicht unbedingt positiv. Als es dann zur finalen Katastrophe kommt und die Karten neu sortiert werden auf beiden Ebenen, hätte ich mir einfach teilweise andere und vor allem empathischere Lösungen gewünscht. Dennoch kann ich mit der Endsequenz, wie sie hier eingebracht wurde, durchaus leben. Begeisterung ruft sich aber nicht in mir hervor. Insgesamt ist „Das Licht von tausend Sternen“ ein gutes Buch, welches mich aber vor allem mit der Storyline um Harper und ihren Bruder gewinnen konnte, während die Liebesgeschichte für mich sehr klischeehaft und teilweise auch wenig authentisch herüberkam. Vor allem die zweite Hälfte des Buches verliert sich sehr in einem 0815-Liebesroman. Das hochdramatische Finale war für mich nicht so ganz passend, dennoch habe ich mich von dem Buch im Großen und Ganzen abgeholt gefühlt und hatte Freude beim Lesen. Wäre das Buch durchgängig so stark wie in der ersten Hälfte, wäre es ein wahres Highlight gewesen, aber leider verläuft es sich etwas und auch die Charaktere verspielen zum Teil stark ihre Sympathien. [Diese Rezension basiert auf einem Rezensionsexemplar, das mir freundlicherweise vom Verlag überlassen wurde. Meine Meinung ist hiervon nicht beeinflusst.]

annis_buecherwelt am 28.04.2020 14:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Das gewisse Etwas fehlt

In "Das Licht von tausend Sternen" von Leonie Astella geht es um Ash und Harper, die sich beide zueinander hingezogen fühlen und gleichzeitig alles dafür tun wollen, damit das nicht passiert. Vor allem Harper, denn sie hat eigentlich keine Zeit für die Liebe. Uni und ihre Familie verlangen ihr schon mehr als genug ab. Aber auch Ashton hat seine Geheimnisse.Trotzdem sind da diese Gefühle und diese Verbundenheit, die beide nicht verneinen können und Harpers geregelte Welt gerät aus ihren Bahnen. Plötzlich stehen nicht mehr ihr kleiner Bruder und ihre Mutter an erster Stelle, sondern Ash drängt sich dort hin.Okay fangen wir mal mit dem Cover an, denn seien wir mal ehrlich, das Cover ist einfach der Wahnsinn! Wenn man es ein bisschen bewegt, glänzt es in allen Farben des Regebbogens, hält man es still, leuchtet es silber und gold vor den dunklen Hintergrund - wie ein Sternenhimmel. Ich weiß gar nicht, was mir besser gefällt.Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und macht es leicht, sich in die Geschichte hineinzufinden und mit dem Charakteren mitzufühlen. Dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus Harpers und Ashtons Sicht erzählt werden, bekommt man spannende Einblicke und sieht die Dinge aus verschiedenen Sichtweisen, was super interessant ist.Trotzdem fiel es mir am Anfang schwer, in die Geschichte hineinzufinden. Es war eine klassische Liebesgeschichte, aber auch nicht mehr. Deswegen war es teilweise leider ein bisschen langweilig und ich hatte überhaupt nicht den Drang, unbedingt weiterlesen zu müssen. Vielleicht lag es auch daran, dass ich schon so viel Gutes über das Buch gehört habe und meine Erwartungen deswegen extrem hoch waren, ich weiß es nicht.Ich will damit auch nicht sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat, es ist trotzdem eine schöne Liebesgeschichte, aber mir hat das gewissen Extra gefehlt. Beide fühlen sich zueinander hingezogen doch jedes Mal wenn es endlich ein kleinen bisschen Fortschritt in ihrer Beziehung gibt, wird dieser wieder direkt zunichte gemacht. Das ist einfach irgendwann frustrierend.Dabei haben mir Harper und Ash, insbesondere letzterer, als Protagonisten sehr gut gefallen und ich bewundere Harper. Sie würde alles für ihre Familie tun.Meine Lieblingsperson ist aber wohl Becca, Ash's beste Freundin. Sie ist super sympathisch und cool und ich hätte sie auch gerne als beste Freundin!Erst auf den letzten ca. 100 Seiten wurde das Buch für mich so richtig interessant und ich wollte es kaum mehr aus der Hand legen! Am Ende wurde es nochmal richtig spannend.Insgesamt werde ich dem Buch 4 von 5 ⭐️(Sterne) geben und empfehle es sehr gerne weiter!Ich denke, es war mehr etwas persönliches, das mich das Buch nicht so sehr mitreißen konnte, wie erhofft.

sternchen1202 am 26.04.2020 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gefühlvolle Geschichte über die erste Liebe

Harper lebt seit dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder Ben zusammen. Durch die Arbeitszeiten der Mutter kümmert sich Harper in ihrer freien Zeit um Ben, der als Autist geregelte Abläufe benötigt und Veränderungen nicht ertragen kann.Ashton ist vor seiner Familie geflohen und hat sich geschworen, nie wieder die zweite Geige für jemanden spielen zu wollen. Nun studiert er zusammen mit seiner besten Freundin Becca in Missoula und genießt vordergründig das Studentenleben in vollen Zügen. Zu Semesterbeginn begegnen sich Ashton und Harper zufällig, die verschiedener nicht sein könnten. Jedoch bemerken beide schnell, dass zwischen ihnen eine starke Anziehungskraft herrscht. Ashton springt über seinen Schatten und will herausfinden, warum es ihn immer wieder zu Harper zieht, doch diese weicht vor ihm zurück, hält ihn auf Distanz. Bei ihren Verpflichtungen kann sie sich nicht auf einen Frauenhelden wie Ashton einlassen! Doch warum hat ihr Herz diese Tatsache nicht verstanden? Gibt es trotz der familiären Situation eine Chance für die erste Liebe?Beurteilung:Ich muss zugeben, dass ich in das Cover von „Das Licht von tausend Sternen“ absolut verliebt bin. Die Schrift in silber und gold, das Paar und dann der mattschwarze Hintergrund: einfach ein Traum! Obwohl ich erst einmal nicht genau wusste worum es geht, wollte ich es trotzdem sofort haben. Und ich muss sagen, hier hält das Cover mehr als das es verspricht und spiegelt die Geschichte des Buches einfach hervorragend wider. Die Geschichte von Harper und Ashton habe ich mit jeder Seite mehr geliebt. Die beiden passen wunderbar zusammen, auch wenn sie auf den ersten Blick sehr gegensätzlich wirken und jeder für sich schon sehr viel Ballast aus der Vergangenheit mit sich herum trägt. Sie helfen sich gegenseitig zu wachsen, über ihren Schatten zu springen und Probleme zu lösen – auch wenn sie sich beide erst einmal ordentlich gegen die Versuche des anderen wehren.Besonders Harpers familiäre Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Bens Autismus prägt das gesamte Familienleben und Harper muss ihre Mutter unterstützen, da der Vater vor Jahren verstorben ist. Nach und nach wird deutlich, dass Harper für Ben eine sehr wichtige Bezugsperson ist und der Mutter das Leben erleichtert, indem sie sie in vielen Bereichen unterstützt. Ich als Leserin habe mich immer wieder gefragt, warum Harper ein so starkes Pflichtgefühl hat und ihre eigenen Bedürfnisse immer ganz hinten anstellt. An manchen Stellen habe ich sie als zweiten Erziehungsberechtigten von Ben und nicht als seine Schwester erlebt, was mich sehr traurig gestimmt hat. In diesen Momenten konnte ich Harpers Mutter nicht ausstehen: Wie kann sie ihrer Tochter nur so viel zumuten und sie nicht ihr eigenes Leben leben lassen? Selbstverständlich ist es für sie als Mutter einfacher und es ergeben sich Freiräume, wenn die fast erwachsene Tochter bei der Betreuung des Jüngeren hilft – aber warum bindet sie Harper so stark an sich und Ben? Sehr gut hat mir daher gefallen, als die Mutter im Krankenhaus ihre Fehler einsieht und mit Harper auch endlich über den Tod des Vaters spricht.Harper ist in ihrer Gefühlswelt sehr autentisch und ich konnte ihre Entscheidungen immer nachvollziehen, auch wenn ich sie manchmal schütteln wollte, dass sie ihr eigenes Leben leben soll und mit ihrer Mutter darüber sprechen muss.Ashtons Familiengeschichte hat mich ebenfalls sehr beeindruckt. Im Umgang mit seiner Schwester war er ein ganz anderer als gegenüber seinen Eltern oder auch während des Studium. Erst Harper schafft es wieder, den gefühlvollen Ashton hervor zu bringen. Gemeinsam mit ihr kann er wirkliche Gefühle zulassen und sich auch den Geistern seiner Vergangenheit stellen. Im Gegenzug schafft Ashton es bei Harper, dass sie für sich und ihre Wünsche eintritt und beginnt, ein eigenes Leben zu leben.Zu Beginn hat es mich sehr irritiert, dass die Geschichte wirklich „in medias res“ beginnt. Es gibt keine langen Erklärungen oder Beschreibungen, sondern Ashton und Harper lernen sich direkt kennen. Bei dieser Begegnung macht Ashton sein Interesse schon sehr deutlich, indem er ihr hinterherläuft, um sie nach einem Date zu bitten. Ich fühlte mich überrumpelt und ins kalte Wasser geworfen. Je mehr ich jedoch las, desto klarer wurde mir, dass dieser Beginn zu der Vielfalt der Themen passt. Trotzdem fühlte ich mich an manchen Stellen von der Handlung überrollt... Hier hätte ich mir gerne noch die ein oder andere Seite mehr gewünscht, die ich mit Begeisterung gelesen hätte.Insgesamt hat mir die Geschichte von „Das Licht von tausend Sternen“ sehr gut gefallen. Auch der Titel rundet das gesamte Buch noch einmal ab, da er sowohl zu Ashton und Harper als auch zu Ben und Harpers Eltern passt. Auch Ashton spricht „mit den Sternen“ und so kommen in dem Titel noch einmal alle Figuren und ihre Geschichten zusammen, was man aber erst nach dem Lesen versteht ?Ich gebe dem Buch vier Sterne, da das Erzähltempo an einigen Stellen doch sehr schnell auf mich wirkte. Ansonsten empfehle ich das Buch aber uneingeschränkt weiter.

franzireads am 26.04.2020 13:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wünderschöner Roman

Schreibstil:Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen. Die Geschichte ließ sich flüssig und leicht lesen. Die Emotionen wurden auch sehr detailliert beschrieben, wodurch diese bei mir sehr gut ankamen. Ebenso war das Buch sehr fesselnd geschrieben.Meinung:Die Protagonisten haben mir von Beginn an gut gefallen. Sie waren mir sympathisch und sie waren auch sehr authentisch gestaltet. An Tiefe und Emotionen hat es in der Geschichte nicht gefehlt. Zudem war das Buch auch richtig spannend, wodurch ich nach jedem Kapitel Schwierigkeiten hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Zudem fand ich die angesprochenen Themen sehr gut ausgearbeitet und gewählt. Fazit:Ein wundervoller New Adult Roman, der eine sehr tiefgründige Handlung beinhaltet. Eine klare Leseempfehlung. Bewertung: 5/5⭐️

missi am 26.04.2020 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Überwältigt

Harper ist in ihrer eigenen Welt, sie hat sich ein klares Ziel gesetzt, Studium und Familie. Ablenkung kommt für sie gar nicht in Frage, schließlich hat sie einen geregelten Tagesablauf.Ash langweilt sich sehr und sucht immer wieder Ablenkung und diesmal soll es die hübsche Harper sein, aber die gibt ihm einen Korb. In seinem Ego gekränkt gibt er natürlich nicht auf und setzt alles daran ein date mit ihr zubekommen.Harper ist eine tolle Figur, sie hat mich von Anfang an begeistert, sie ist zielstrebig und würde alles für ihre Familie tun. Mit einem Autisten als Bruder hat sie es nicht leicht, aber sie hat gelernt ihre Bedürfnisse hinten anzustellen. Ash hingegen tickt etwas anders er denkt das Leben besteht nur aus Spaß.Die Autorin hat da was ganz tolles auf Papier gebracht, vor allem beschreibt sie Ben unglaublich gut, so das auch Leute Autismus verstehen die noch nie damit in Berührung gekommen sind.Abgesehen von dem wunderschönen Cover war die Geschichte einfach nur toll, ich habe kaum mitbekommen wie die Seiten an mir vorbei gezogen sind.

silvandy am 20.04.2020 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Das Licht von tausend Sternen

Eigentlich bin ich niemand, die viele Worte über das Cover verliert, aber dieses Cover ist ein echter Hingucker und sticht positiv hervor. Haptisch ein absoluter Augenschmaus. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Leseprobe hat meine Neugierde weiter angestachelt, deswegen war ich schon sehr gespannt auf „Das Licht von tausend Sternen“. Für mich war es das erste Buch der Autorin Leonie Lastella. Ihr Schreibstil ist locker, die Story liest sich flüssig. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Harper und Ashton. Die Autorin hat die Emotionen der Protagonisten gut ausgearbeitet und dem Leser näher gebracht. Der Rest dagegen, die Beschreibungen der Geschehnisse und der Umgebung erreicht nicht so viel Tiefe wie der emotionale Anteil, was ich ein bisschen schade fand. Hier hätte ich es schön gefunden, wenn die Autorin dies etwas ausführlicher gestaltet hätte. Harper lebt mit ihrer Mutter und ihrem autistischen Bruder zusammen. Gerade die festen Strukturen, die ihr Bruder bei seinem Krankheitsbild benötigt, verlangen der kleinen Familie viel ab. Trotzdem oder gerade deswegen sind die drei ein eingeschworenes Team, das viel zu bewältigen hat, aber die drei teilen auch die Freude aneinander. Ashton ist ebenfalls ein sympathischer Charakter, mit einem Playboy-Image, der weiß, was echte Freundschaft bedeutet und hat ein Päckchen aus seiner Vergangenheit zu tragen hat. Ashton lebt mit seiner besten Freundin in einer WG und hat oft seinen besten Freund Will um sich herum.Als Ash Harper begegnet, besteht er hartnäckig auf ein Date mit ihr. Harper dagegen fällt es schwer, aus dem starren Konstrukt auszubrechen, doch irgendwann genießt sie die Leichtigkeit der Treffen mit Ash. Die Story bedient ohne Zweifel Klischees, Liebe auf den ersten Blick und irgendwann erscheinen dunkle Wolken am Himmel. Es gibt Wendungen, die vorhersehbar sind, aber trotz allem macht das Buch Spaß und es hat mich gut unterhalten. Das liegt an den Charakteren und Nebenprotagonisten, die die Autorin liebevoll ausgearbeitet hat. Leider konnte ich nicht alle Handlungen von Harper gutheißen und nachvollziehen. Fazit:Ich hatte hohe Erwartungen an die Geschichte von Harper und Ash – die Story konnte mich jedoch nicht ganz überzeugen. Von mir gibt’s trotz ein paar Abstrichen eine Leseempfehlung, da mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten hat. Einfach Abtrauchen und die Liebesgeschichte von Harper und Ash genießen!

spreeperl am 19.04.2020 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wunderschön

Was für ein gefühlvolles Buch!Harper lebt mit ihrer Mutter und dem kleinen Bruder alleine. Sie ist mit ganzem Herzen beim Studium und der Betreuung ihres Bruders Ben. Ben ist Autist und benötigt rundum Betreuung und einen gleichbleibenden Tagesablauf. Wenn die Mutter zur Arbeit geht muss Harper zu Hause sein. Die kleinste Abweichung bringt Ben aus dem Gleichgewicht. Ashton dagegen scheint das perfekte Leben zu haben. Immer eine neue Freundin an der Seite und das Studium läuft von alleine. Aber auch er hat eine Vergangenheit. Er liebte seine Schwester, aber als sie krank wurde, müsste er zurück stecken. Das hat ihn auch belastet.Und dann treffen Ash und Harper aufeinander und die Liebe erfasst beide. Und dadurch kommt das Leben beider durcheinander. Kann das mit dem Hintergrund gut gehen.Die Autorin schafft es, das Leben der Zwei dem Leser nahe zu bringen. Was macht es mit den Jugendlichen, wenn ein Geschwister so krank ist?! Wie können die Eltern damit umgehen?!Was macht der Autismus mit dem Kind. Es wird gefühlvoll und intensiv! Wer Colleenn Hoover liebt, wird auch diese Autorin lieben.

bookslove1511 am 16.04.2020 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach wunderbar!

Die Erstsemesterstudentin Harper hat keine Zeit für Abenteuer und Kompromisse. Da sie weiß, was für eine finanzielle Belastung für ihre alleinerziehende Mutter ist, will sie nur auf ihrem Studium konzentrieren. Sie kann nicht mal ein Teilzeitjob annehmen, denn jeden Abend schlüpft Harper aus ihrem Studentenleben in die Rolle der großen Schwester, die sich um ihren autistischen Bruder kümmert. Doch dann trifft Sie den Ashton, ein einziger Blick in Ashtons Augen und Harpers Welt steht Kopf...Mein aller erstes Lob geht es an den Cover Designer! Was für eine wunderschönes Cover ist dann Bitte? Stich sofort in das Auge und wahrscheinlich hübscheste Roman auf meinem Bücherregal. Auch der Titel ist sehr passend ausgewählt.Es ist bereits mein dritter Roman von Leonie Lastella und neben der „Brausepulverherz“ auch dieses Buch ist mein absolute Lieblingsbuch von ihr. Es ist nicht nur eine zuckersüße Liebesgeschichte, sondern die Story bietet auch viele Gefühle und Emotionen. Sie hat sogenannten „Schattenkinder“ als Thematik ausgesucht und meine Meinung nach, hat sie richtig gut umgesetzt. Bens Autismus und wie die Harper mit ihrer kleiner Bruder umgeht ist sehr berührend aber dankt der einfühlsame Schreibstil der Autorin, wirkt es alles überhaupt nicht bedrückend ein. Erzählt wird die Geschichte abwechseln aus Harpers und Ashtons Sicht, sodass man deren Gefühls-Gedankenwelt eintauchen kann.Die Autorin hat ein locker, leichter aber auch sehr bildhafter Schreibstil. Ich hatte das Gefühl an den Ort und dabei zu sein.Dieser Roman hat alles, was eine New Adult Geschichte haben muss. Authentische, liebevolle Charaktere, einfühlsame, leichter Schreibstil, wunderbare Story mit Tiefgang. Was will man mehr?

bine174 am 15.04.2020 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

eine wunderbare Liebesgeschichte, die zu Herzen geht

Ich habe bisher zwei Bücher der Autorin gelesen, und beide hatten mich überzeugen können. Auch "das Licht von tausend Sternen" ist ein Buch, das mich für sich einnehmen konnte.Harper lebt mit ihrer Mutter und ihrem autistischen Bruder zusammen, nebenbei studiert sie. Da bleibt keine Zeit, um viele Freundschaften zu schließen, und vor allem hat sie keine Zeit, sich zu verlieben. Bis Ash kommt - der nach außen hin lockerleichte Typ, der jedoch ebenso ein Päckchen zu tragen hat - welches, das stellt sich im Lauf der Zeit heraus, wenn der Leser Ash kennen- und so richtig mögen lernt.Die Handlung wird abwechselnd aus Harpers und Ash´ Sicht erzählt. Diese Art Schreibstil mag ich besonders gern, weil man sich damit ganz einfach perfekt in die Gefühle und Gedanken der Protagonisten versetzen kann. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil - angenehm flüssig, mit viel Emotionen, und mit bildhaften Beschreibungen, sodass man das Gefühl hat, dabei zu sein. Besonders haben mir die Beschreibungen von Harpers Bruder gefallen, die Liebe, die sie zu ihm empfindet und auch er für sie, auch wenn er dies nicht so zeigen kann. Behutsam führt uns die Autorin in kleines Stück in die Welt eines autistischen Kindes, und es hat mich sehr berührt.Harper und Ash sind zusammen ein Dreamteam - sie verstehen sich, und vor allem Ash ist Harper gegenüber sehr geduldig. Ich mochte beide unheimlich gerne, je weiter ich im Buch kam, umso mehr. Es ist keine einfache 08/15-Liebesgeschichte, sondern sie berührt einen tief im Herzen und lässt einen auch noch darüber nachdenken, wenn man mit Lesen schon längst fertig ist. Und genau das macht meiner Ansicht nach ein gutes Buch aus: Wenn man auch nach dem Zuklappen darüber nachdenkt, lächeln muss, wenn man sich an bestimmte Szenen erinnert, und wenn es ganz einfach ein Wohlfühlbuch ist.Ich vergebe sehr gern fünf Sterne für ein Buch, das mich abholen konnte, und das neben seinem wunderschön gestalteten Cover auch mit einer wunderbaren Liebesgeschichte aufwarten konnte. Leseempfehlung!

ginny am 13.04.2020 18:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Mittelpunkt Liebe

Das Buch "Das Licht von tausend Sternen" war einfach atemberaubend. Es gab viele intensive, traurige, spannende, glückliche und aufwühlende Momente.Die Autorin hat es geschafft dieses Liebesroman von anderen zu unterscheiden.Mit einem autistischen Bruder. Harper möchte nur einmal in ihrem Leben normal sein. Sich verlieben, zur Uni gehen, etc. Genau das erlebt sie mit Ashton, der auch sie von Anfang an im Blick hat. Harper findet schnell Anschluss und versteht sich mit allen super, wäre da nicht noch ihr Bruder Ben.Wegen ihm kann sie kein normales Leben führen und doch liebt sie ihn.Ich fand den Roman wirklich sehr schön und gut beschrieben, mit vielen Gefühlen und Emotionen. Was mir fehlte war dass am Ende Harper und ihre Liebe zur Kunst etwas außer Acht gelassen wurden.Das hindert mich aber nicht daran 5 Sterne zu geben.Am atemberaubensten finde ich aber das Cover! Ich habe noch nie solch ein schönes gesehen.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

buchmedia magazin
›Das Licht von tausend Sternen‹ berührt - und besitzt selbst die Strahlkraft eines Sterns.

Lehrerbibliothek.de
Dieses Buch ist nicht nur ein großartiger Jugendroman, sondern auch für Erwachsene eine durchaus rüh...rende und romantische Geschichte, die absolut lesenswert ist. Empfehlenswert! mehr weniger

Marion Meindl, 20.01.2021