Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt ein Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten.
9,99 €
(0,00 € / )
Wird sofort digital versendet
- Versandkostenfreiin Deutschland
- Schneller VersandLieferung 2–3 Werktage
- Sichere ZahlungSSL-verschlüsselt
Das wirkliche Leben
Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.
Bibliografische Daten
2. Auflage
Adeline Dieudonné
Adeline Dieudonné, geboren 1982, lebt mit ihren Töchtern in Brüssel. Nach mehreren preisgekrönten Erzählungen und einem erfolgreichen One-Woman-Theaterstück entwickelte sich ihr Romandebüt ›Das wirkliche Leben‹ zu einem großen internationalen Bestseller. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ihre Bücher in über zwanzig Sprachen übersetzt. Seitdem erschienen bei dtv der Text ›Bonobo Moussaka‹ sowie die Romane ›23 Uhr 12‹ und ›Bleib‹.
Sina de Malafosse
Sina de Malafosse, geboren 1984, lebt als Übersetzerin und Lektorin in Toulouse. Sie übersetzt u. a. Pauline Delabroy-Allard, Julia Deck, Victor Jestin und Adeline Dieudonné. 2021 erhielt sie mit Fatima Daas den Internationalen Literaturpreis des HKW.
7 - 10 von 144 Leserstimme
Lieblingsbuchpotential
Wenn man möchte, kann man einiges bemängeln an diesem Buch. Man kann auch ohne größere Anstrengung die Logik zerpflücken und es niedermachen. Man kann aber nicht leugnen, dass es sich liest wie Butter, man es in einem Rutsch wegschmökert und zwischenzeitlich an den Fingernägeln knabbert. Und das reicht doch eigentlich schon, um ein gutes Buch als solches auszuzeichnen, oder? Dieses Buch überrascht auf vielfache Weise. Zunächst einmal ist der Erzählstil sehr ungewöhnlich, erfrischend, plastisch, voller origineller Vergleiche, mit einigem Humor aber auch Einfühlungsvermögen. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge liest man hier von einem Mädchen, das sich nicht unterkriegen lässt, obwohl ihr Elternhaus ihr große Probleme bereitet. Sie entwickelt eine höchst skurrile Idee, der Situation zu entfliehen und verfolgt ihren Plan mit höchstem Einsatz. Hier gibt es Brutalität und auch Schicksalsschläge und Verstörendes zu verdauen, dieses Buch trifft, macht aber bei aller Tragik auch Mut. Immer wieder trifft sie originelle Menschen, die ihr helfen und das mutet fast eine bisschen märchenhaft an. Da kommt die gute Fee, wenn es am finstersten ist, aber es wird so präsentiert, dass wir wundervoll finden, was jedem anderen Autor als Kitsch angekreidet würde.Dieses Buch ist warmherzig und brutal, witzig und traurig, kitschig und originell, ein sehr reales Märchen, das ich unbedingt weiterempfehle.
Glaube, Liebe, Hoffnung
Was für ein furioses Buch!Adeline Dieudonné nimmt den Leser in ihrem Debütroman „Das wirkliche Leben“ mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, der Gewalt, des Mutes und der Hoffnung.Die namenlose Protagonistin, zu Beginn des Romans 10-jährig, am Ende eine junge Frau von 15 Jahren, wächst in einer Reihenhaussiedlung unter prekären familiären Bedingungen auf. Der Vater ist ein gefühlloses Monster, das seine Lust am Quälen als Großwildjäger auslebt und beim Misshandeln seiner Frau.Die Mutter ist ein willenloses Opfer, eine Amöbe, wie die Tochter sie bezeichnet, die sich am liebsten um ihre Zwergziegen und den Sittich kümmert.Der kleine Bruder, vier Jahre jünger als sie, ist die engste Bezugsperson des Mädchens und wird von ihr heiß und innig geliebt und beschützt.Eines Tages geschieht in der Siedlung ein furchtbarer Unfall, dessen Zeugen die beiden Kinder werden und eine Reise in die Dunkelheit, bedingt durch dieses Trauma, beginnt.Der Leser folgt der jungen Heldin auf ihrem fünfjährigen Weg den Bruder zu retten, der in eine Parallelwelt aus Brutalität und Tierquälerei abdriftet, und für sich selbst einen Platz in der Welt zu finden.Das alles ist in einer schnodderigen, sehr bildgewaltigen, manchmal auch trashigen Sprache geschrieben und lässt einen die Ängste, Fantasien und Nöte des Mädchens hautnah miterleben.Es ist ein feministischer Roman mit teils märchenhaften Zügen. Was auch immer der Protagonistin Grausames widerfährt, lässt sie nicht zum Opfer werden, lässt sie nicht aufgeben, um ihre Freiheit zu kämpfen.Ihr zur Seite stellt Dieudonné ein wunderbares, mit vielen menschlichen Schwächen behaftetes Personal, welches das Mädchen wie gefallene Engel, oder eben märchenhafte Gestalten, beschützt.Monica, die sanfte Nachbarin, die wunderbare Geschichten erzählt, Professor Pavlovic, der das Mädchen in ihrer Begeisterung für Physik unterstützt und lehrt und eine junge Familie, bei der sie erlebt, wie eine wahre Familie aussehen kann.All diese Helfer in der Not haben selbst schwere Päckchen zu tragen und umso monströser wirkt der Vater, der zwar höchstwahrscheinlich auch ein Kindheitstrauma zu verarbeiten hat, denn oft hört er ein Lied, bei dem er hemmungslos weinen kann, der aber seine Trauer und Verzweiflung nur in dumpfe Brutalität kanalisieren kann.Trotz allem Schrecken und allem Blut welches in diesem Buch fließt, ist Dieudonnés Roman dennoch voller voller Hoffnung und der Erkenntnis, dass der Mensch immer die Wahl zwischen Gut und Böse hat, und am Ende immer das Gute siegt.
Das Lachen der Hyäne
Ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass Adeline Dieudonnés Romandebüt in Frankreich so erfolgreich angenommen und mit Preisen überhäuft wurde. Das einzigste, was mich an dem Buch stört, ist die Tatsache, dass es nur 239 Textseiten hat.Zum Inhalt:Aus der Sicht des namenlosen Mädchens erfolgt die Erzählung über einen ungefähren Zeitraum von fünf Jahren. Zu Beginn ist sie 10 Jahre alt und der kleine Bruder Gilles vier Jahre jünger. Mit ihren Eltern bewohnen sie ein schönes Haus am Waldrand. Rein äußerlich erscheint ihr Leben normal. Doch hinter der Fassade herrscht alles andere als Idylle. Es sind sehr schlimme Verhältnisse, in der die Geschwister aufwachsen.Da ist zum einen der gewalttätige, sauffreudige Vater mit seinem rauschhaften Hang zur Jagd und auf der anderen Seite die stoische, duldsame und unscheinbare Mutter, die ihre uneingeschränkte Gunst nur den Haustieren widmet! Das Mädchen nennt sie die Amöbe.Mit dem schrecklichen Unfall des Eismannes, der vor den Augen der beiden Kinder geschieht, erlischt die Lebensfreude des kleinen Jungen. Sein herzliches „Milchzahnlachen“ verstummt und nur seine Schwester kämpft für ihn. Sie will die Zeit überlisten, eine Zeitmaschine bauen und tut alles in ihrer kindlichen Auffassung dafür. Mit großem Eifer und mit immer stärker werdenden Selbstbewußtsein beginnt sie Wissen in sich aufzusaugen, auch noch, nachdem sie von einer vermeintlich Verbündeten schwer enttäuscht wird. Die Zeit vergeht und wendet sich gegen das Mädchen. Ihr Bruder nimmt die brutalen Verhaltensmuster des Vaters an und sie erregt immer öfter die Aufmerksamkeit des Vaters, der seine Wutausbrüche nicht mehr nur gegen die Mutter wendet. Die Katastrophe kündigt sich an...Meine Meinung:Von Beginn an spürt man das Bedrohliche, das Düstere. Die Geschichte fesselt mich von der ersten Seite an. Ich bin sehr beeindruckt von der Schreibweise und der Erzählung aus der Sichtweise des Mädchens. Ich fühlte mich in ihre Gefühlswelt vollkommen hineingezogen. Wie ein roter Faden zieht sich die ausgestopfte Hyäne aus dem furchteinflößenden Trophäenzimmer des Vaters durch ihre Vorstellung. Sie ist regelrecht davon angefixt und verbindet das Tier mit dem Bruder und seiner negativen Entwicklung, seiner sichtbaren Wesensänderung seit dem Unglück.In einer wunderbaren, klaren und einfachen Sprache wird die dramatische Familiensituation plastisch und nachvollziehbar dargestellt. Die Erzählweise erfolgt sehr eindringlich, ohne Schönfärberei, sehr authentisch und ließ bei mir ein ums andere Mal Bilder im Kopf entstehen, die sicher noch lange nachwirken werden. Dabei drückt sich die Autorin hin und wieder in einer poetischen Art und Weise aus, die ich bei dem erdrückenden Thema der häuslichen Gewalt so nicht erwartet hatte. Also: Die Macht der Sprache haut mich wirklich um. Viele einprägsame Sätze habe ich in meine Zitatensammlung aufgenommen.Ihre Stärke, die psychische Widerstandskraft des Mädchens, ihre Fähigkeit sich in schwierigsten Familiensituationen zu behaupten, sich nicht verbiegen zu lassen, wird eindrucksvoll über den gesamten Roman beschrieben. Sie ist die Hauptperson, aber am Ende geht sie trotzdem nicht als Siegerin hervor. Es gibt keine Gewinner! Wie erwartet eskaliert die Situation in der Familie schließlich aufs Äußerste. Die Gewalt wird mit Gewalt beantwortet. Übrig bleiben drei Menschen, die mit ihrem weiteren Leben klarkommen müssen. Es endet hoffnungsvoll, aber läßt offen, ob und wie sie es schaffen werden. Das Monster, die Hyäne wurde besiegt. Fazit:„Das wirkliche Leben" ist eine Geschichte, die betroffen macht und mich nachdenklich zurückließ. Es ist ein wichtiges Buch und macht aufmerksam auf gewalttätige Situationen in Familien, die leider aktuell und tatsächlich Alltag sind. Es erhält von mir das Prädikat "besonders wertvoll"!Ich kann die Lektüre allen empfehlen und bewerte dieses außergewöhnliche Buch mit fünf von fünf Sternen und bedenke es zusätzlich mit vielen Herzchen.
Unfassbar stark und schockierend
„Das wirkliche Leben“ hat mich von Seite eins an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Adeline Dieudonné hat hier ein meisterhaftes Werk geschaffen, das einzigartiger nicht sein könnte. Man fiebert mit der Protagonistin, baut auf nur wenigen Seiten eine enge Bindung mit ihr auf und ihre Geschichte lässt den Leser nicht los. Besonders die Entwicklungen der einzelnen Charaktere ist der Autorin gut gelungen, man kann jede Veränderung nachvollziehen und gleichzeitig ergibt jede Veränderung Sinn und fördert den Verlauf der Geschichte. Wie die Protagonistin sich behauptet und immer stärker wird, war bewundernswert. „Das wirkliche Leben“ ist ein realitätsnahes Buch, aber genau deshalb auch so schockierend. Manche Schlüsselereignisse wirken abstrus, aber ihre Wirkung ist unglaublich real. Auch die Darstellung von Gewalt gegen Frauen war extrem schockierend und deshalb wird dieses Buch nicht für jeden etwas sein. Dieses Buch beschönigt nichts, sondern zeigt uns die harte Realität und die ist besonders grausam. Ich habe das Buch an einem Tag verschlungen und war traurig, dass es so schnell vorbei war. Nach dem Beenden habe ich mir noch einige Gedanken über die einzelnen Szenen und Personen in diesem Roman gemacht und dadurch wurde mir noch einiges mehr klar. Adeline Dieudonné schreibt bildstark und spielt mit Metaphern, kein Wort bei ihr ist unbedacht und jede Szene, jede Person hat eine unterschwellige Bedeutung, die es zu erkunden gilt. In diesem Buch steckt so viel mehr, als man auf den ersten Blick erkennt, und das gefällt mir besonders gut. Einzig und allein das Ende war etwas ernüchternd - es war gut, aber icvh hatte mir doch etwas anderes erhofft. 4,5/5 Sterne*Vielen Dank an Lovelybooks und den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar*
Ein Mädchen kämpft gegen die Zeit
Ich kann nur empfehlen, bei diesem Buch nicht auf Pressestimmen oder Inhaltsangaben von Literaturkritikern zu hören. Man muss es selbst gelesen haben. Die namenlose Erzählerin ist zu Beginn der Geschichte 10 Jahre alt. Ihr 4 Jahre jüngerer Bruder und sie wachsen in einer lieblosen Familie auf, mehr noch, der Vater ist gewalttätig gegenüber der Mutter. Nach einem tragischen Unfall entgleitet dem Mädchen der Bruder, etwas Böses droht von ihm Besitz zu nehmen. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, um seine kindliche Seele zu retten. Die Erzählweise der Autorin macht einem das Lesen leicht. Flüssig, wortgewandt, ohne auf die "Tränendrüse zu drücken", klar und unverblümt. Das macht die erschütternden Abschnitte leichter zu verdauen und verdeutlicht den Charakter der Hauptfigur, auch sie ist klar, zielgerichtet, unverblümt. Hochintelligent und aufgeschlossen hinterfragt sie sich und andere. Man fiebert mit ihr, man hofft und bangt.Kein schönes Buch. Kein leichtes Buch. Aber ein sehr gutes, lesenswertes Buch.
Echt heftig, aber auch sehr gut!
Achtung: in diesem Buch werden Tiere gequält und ermordet!Achtung: in diesem Buch gibt es wirklich heftige Schilderungen von brutaler Gewalt!Das Leben der Protagonistin – deren Namen wir im Verlauf des Buches nicht erfahren – ist geprägt von Gewalt. Vor allem von der Gewalt, die ihr Vater ausübt. Er tyrannisiert die gesamte Familie, aber bis die Protagonistin 13 Jahre alt ist, schlägt er nur ihre Mutter. Sie kennt es nicht anders. Er rastet aus und ihre Mutter ist vor lauter Blut kaum noch zu erkennen.Ein Ereignis setzt die Geschehnisse in Gang, ein blutiger Unfall verändert alles für immer. Die Protagonistin und ihr kleiner Bruder – bis dahin das Licht ihres Lebens – werden Zeugen eines blutigen Todes. Das Trauma lässt in ihrem Bruder ein Monster entstehen, das dem, unter dessen Dach sie leben müssen kaum nachsteht.Wird das Mädchen lange genug durchhalten, um eines Tages ihr „wirkliches Leben“ zu beginnen, weit ab von dieser Hölle, die sich Zuhause nennt?Das Buch ist teilweise wirklich extrem heftig. Es werden Tiere gequält und ermordet – wobei man nur bei einem live dabei ist (wer das überblättern möchte, sollte die Seiten 223-225 meiden). Das zentrale Thema ist Gewalt gegen Frauen und Mädchen. So erfährt man an einer Stelle, was einem Nebencharakter angetan worden ist und das ist wirklich widerlich, da ist mir ganz anders geworden (wer das nicht gern lesen möchte, sollte die Seiten 194 und 195 überspringen).Die Protagonistin lebt bereits in der Hölle, ihr Leben ist geprägt von den Stimmungen ihres Vaters und dessen Gewaltausbrüchen. Ihre Mutter ist eine leblose Hülle, die ihm als Punchingball dient. Doch die Kinder lässt er in Ruhe, bis die Protagonistin in die Pubertät kommt. Das sorgt dafür, dass sie plötzlich in den Augen ihres Vaters jeglichen Wert verliert. Sie soll nur einigermaßen heil bleiben, damit er sie noch verheiraten kann, was ansonsten mit ihr passiert ist ihm herzlich egal. Sie ist für ihn nur eins: Beute. Ein Opfer.Dabei ist das Mädchen unglaublich klug. Sie zieht ihren Bruder praktisch allein groß und ist ein Genie in Physik. Doch das macht sie nur noch mehr zur Zielscheibe. Denn wenn eines verboten ist in ihrem Haus, dann klüger zu sein, als ihr Vater.Sie hofft so sehr ihren kleinen Bruder zurückzubekommen, die Version, die er war, bevor sie einen grausamen, blutigen Unfall mitangesehen haben. Die Version, die kein Vergnügen in Folter und Tod fand.Das Mädchen will nur eins: lange genug mit intakter Seele überleben, um eines Tages ihr „wirkliches Leben“ zu beginnen, weit weg. Doch das ist alles andere als leicht, wenn man in einem Haus mit zwei Monstern lebt und nicht einmal ihre Mutter willig oder in der Lage ist, ihr zu helfen oder sie zu beschützen.Fazit: Das Buch ist wirklich gut, es ist packend und spannend. Die Protagonistin war mir sofort sympathisch und tat mir sehr leid. Ich habe ihr wirklich die Daumen gedrückt und mehr als einmal den Wunsch verspürt ihren Vater umzubringen.Leider gibt es im Buch drei ziemlich grausame Szenen. Eine ist ein Unfall und geht noch einigermaßen. Die zweite ist wirklich so schlimm, dass mir ganz anders geworden ist und die dritte trifft mich persönlich einfach sehr. Wer lieber nichts über unmenschliche Folter und Grausamkeit lesen will, sollte die Seiten 194 und 195 überspringen. Und wer mit brutaler Gewalt gegen Tiere in einem Buch nicht umgehen kann, sollte die Seiten 223-225 meiden.Mir waren diese Szenen teilweise wirklich zu heftig, da wäre eine Warnung vorab ganz nett gewesen.Trotzdem hat mir das Buch an sich sehr gut gefallen. Ich mochte die Protagonistin sehr und ihre Entwicklung war sehr interessant und glaubwürdig.Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.
Fesselnd und erschütternd
Das Roman-Debüt „Das wirkliche Leben“ von Autorin und Schauspielerin Adeline Dieudonné wurde mehrfach ausgezeichnet und in 20 Sprachen übersetzt.Die 10jährige Schwester liebt ihren 6jährigen Bruder Gilles über alles. Zusammen lauschen sie der Geschichtenerzählerin oder spielen heimlich auf einem Schrottplatz. Ein Unglück verändert von einem auf den anderen Tag alles. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Sicht der großen Schwester erzählt. Die besondere Phantasie des Mädchens, detaillierte Beschreibungen, originelle Bezeichnungen und Vergleiche erwecken Umgebung und Zuhause zum Leben. Der ganz eigene Erzählstil sorgt von Anfang an für eine hohe Intensität. Alles wirkt sehr real und greifbar. Die Geschichte entwickelt einen besonderen Sog, dem man sich nicht entziehen kann. Eine abrupte und sehr überraschende Wende lässt beide Kinder auf den Abgrund zu steuern. Die namenlose Ich-Figur sucht verzweifelt nach einem Ausweg und klammert sich an einen magischen Strohhalm. Bald löst der Roman ein Wechselbad der Gefühle aus. Mal ist man gerührt, dann wieder erschüttert oder schockiert. Der Drahtseilakt der Hauptfigur ist schwer auszuhalten. Eskalationen sind vorprogrammiert. Kurze Kapitel sorgen für Tempo und steigern die Spannung. „Denn das Leben war nun mal eine Ladung Fruchtpüree in einem Mixer und man musste aufpassen, in dem Strudel nicht von den Klingen nach unten gezogen und zerkleinert zu werden.“ Die Ich-Figur verpackt Veränderungen, die vor sich gehen, in phantasievolle und sehr treffende Bilder. In ihren Gedanken und Lösungen steckt lange Zeit das Kind. Die Geschichte umfasst mehrere Jahre. Die Schwester gibt nicht auf, ihren Bruder aus dem erlittenen Trauma zu retten. Dieser Kampf berührt. Trotz aller Grausamkeiten hat der Roman viel Herzenswärme. Das Glück liegt in greifbarer Nähe und ist doch so weit weg. Die Achterbahnfahrt nimmt an Tempo zu. Kann es noch eine Steigerung geben? Mehrmals stockt einem der Atem. Längst hat der Plot Thriller-Niveau. Bis zum Schluss immer härterer Tobak!Das kreative, moderne Cover lässt den Inhalt nicht annähernd erahnen. Nichts kann auf diese Geschichte vorbereiten. „Das wirkliche Leben“ macht sprachlos und ist für alle empfehlenswert, die packende Pageturner lieben. Man sollte dieses Buch lieber bei Tageslicht lesen und sich auf Einiges gefasst machen.
Schmerzhaftes, einmaliges Buch
Dies ist das Buch der Stunde, welches sich noch unter dem Radar bewegt und gerade aus diesem Grund sich einer großen Beliebtheit erfreuen wird. Nicht wirklich ein Geheimtipp, aber auch noch kein Bestseller in Deutschland.„Das wirkliche Leben“ ist Angst, Mut, Verzweiflung und Stärke in einem. Ein Buch, welches Intensität versprüht, sobald man es öffnet. Es ist die Geschichte einer dysfunktionalen Familie und mittendrin befindet sich ein Mädchen, welches darin aufwächst. Man darf nicht zu viel über den Inhalt verraten, da das Buch seine komplette Wirkung erst bei einem unvoreingenommenen Leser entfalten kann. Beachtenswert ist die Tatsache, dass es am Ende viel spannender ist als angenommen. Dieudonné weiß den Leser über 239 Seiten hinweg mit einem immersiven Schreibstil zu fesseln und ihn zu einem Begleiter des namenlosen Mädchens zu machen, der aus der Geschichte selbst nach dem Zuklappen der Buchdeckel nicht mehr fliehen kann.Es macht den Leser sprachlos, es macht traurig. Dennoch ist man begeistert von dem Mädchen, welches für seine Träume eintritt und ihre Meinungen verteidigt!
Drastische Familiengeschichte
Der Autorin ist ein sehr berührender, realistischer und packender Roman über die Verhältnisse innerhalb einer Familie gelungen. Die 10-jährige Tochter erzählt von dem gewalttätigen Vater, dessen Attacken und Launen das Familienleben dominieren; von der Mutter, die zur Amöbe wurde vor lauter Angst und von dem kleinen Bruder Gilles mit dem süßen Milchzahnlächeln. Hier gibt es keine elterliche Liebe oder Fürsorge, die Kinder versuchen aber, sich dies gegenseitig zu geben.Ein schlimmes Ereignis verändert das Leben der Kinder und beeinflusst ihre Entwicklung und ihre Zweisamkeit. Beide gehen sehr unterschiedlich damit um. Das Mädchen möchte ausbrechen und sucht seine Wege, der Junge nähert sich dem Vater an. Über fünf Jahre kann man das Leben in der Familie mitverfolgen. Der Erzählstil nimmt einen gefangen und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Drastische Dinge passieren und der Spannungsbogen steigt zunehmend. In sehr kurzen Kapiteln lässt die Autorin die Icherzählerin bewegend berichten, wie es ihr ergeht. Sie versteht es den Leser einzufangen und große Betroffenheit auszulösen, auch weil diese Geschehnisse so real wirken und es vermutlich auch sind.Dass sich das Mädchen seine Menschlichkeit bewahren möchte und wie sie darum kämpft sich und den Bruder zu retten, ist herzzerreißend. Man möchte die Kinder einfach in den Arm nehmen, sie trösten und ihnen helfen. Das Mädchen entwickelt sich trotz des Umfelds erstaunlich gut, entwickelt für die Naturwissenschaften eine außerordentliche Begabung, kann viele Situationen gut einschätzen und bleibt bei einigen Themen ungewöhnlich naiv. Dem Vater ist daran gelegen, ihren Intellekt zu unterdrücken, als Frau hat sie zu dienen, ist ein Opfer oder die Beute, mehr nicht. Ihr Antrieb zur Gegenwehr ist stets die Liebe zu dem Bruder, den sie davor bewahren möchte, wie der Vater zu werden. Das Ende mit Knalleffekt kann einen Wendepunkt in dem Familienleben bedeuten, die gesamte Entwicklung ist erschütternd.Ein tolles und berührendes Buch, mit spannenden Wendungen, dass ich gerne gelesen habe und weiterempfehle.
Wilder Ritt in bedrohlicher Atmosphäre
Adeline Dieudonné hat in „Das wirkliche Leben“ eine namenlose Heldin erschaffen, die ich nicht so schnell vergessen werde. Das Mädchen ist zu Beginn des Romans erst 10 Jahre alt. Sie wohnt mit ihren Eltern, ihrem vier Jahre jüngeren Bruder Gilles und einigen Haustieren in einem Einfamilienhaus in einer grauen Siedlung. Von außen mag alles normal wirken, doch der Schein trügt: Der Vater, ein passionierter Trophäenjäger, tyrannisiert seine Familie und verprügelt seine Frau. Deren einziges Glück scheinen die Tiere zu sein; die beiden Kinder bleiben weitestgehend sich selbst überlassen. Das Mädchen liebt seinen kleinen Bruder sehr, doch dann passiert etwas, das ihn von ihr wegtreibt. Gegen alle Widerstände beginnt die Protagonistin, um Gilles zu kämpfen.Die Belgierin Dieudonné erzählt die brutalen Geschehnisse knapp und präzise aus Sicht ihrer einsamen, zerbrechlichen und doch starken Heldin. Der nur 240 Seiten umfassende Roman deckt dabei die sich zuspitzenden Ereignisse von vier oder fünf Jahren ab. Es gibt durchaus auch ein paar ruhigere Passagen, doch insgesamt liest sich die Coming-of-Age-Geschichte wie eine Hetzjagd: Die unterschwellige Bedrohung, der das Mädchen in seinem Zuhause von Anfang an ausgesetzt ist, ist omnipräsent – und nimmt mehr und mehr zu. Die Ich-Erzählerin bleibt stets wachsam, was sich auf mich als Leserin komplett übertragen hat und mich zunehmend nervös werden ließ. Und obwohl das Ganze sehr packend erzählt ist, musste ich „Das wirkliche Leben“ ab und an beiseitelegen, weil ich es stellenweise kaum ertragen konnte – doch gleichzeitig wollte ich diese ungewöhnliche Protagonistin, die mehr schultert, als es irgendeine Heranwachsende sollte, nicht alleine lassen. „Das wirkliche Leben“ geht unter die Haut. Letztlich ist es kein Roman über vernachlässigte Kinder in einem dysfunktionalen Elternhaus, sondern die Geschichte eines atemlosen Kampfes um eine Zukunft, für ein besseres Leben; für den Menschen, den man liebt. Ein verstörender Roman, der gleichzeitig Hoffnung macht.Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.
Pressestimmen
Für ihren märchenhaften Debütroman wurde die belgische Schauspielerin allein in Frankreich mit 14 Li...teraturpreisen ausgezeichnet. mehr weniger
Welche Bücher haben es im Augenblick überhaupt geschafft, einen so in Bann zu ziehen, dass man tatsä...chlich mal für ein paar Stunden alles stehen und liegen lässt und einfach nur in einer Lektüre versinkt? Diesem Buch ist das gelungen. […] Es ist ein radikales Plädoyer, sich von der Angst nicht hetzen zu lassen. mehr weniger
Thea Dorn
Eine umwerfende Coming-of-Age-Geschichte mit einem wilden Finale - ein verstörendes Vergnügen.
Günter Keil
Etwas Stephen King, ein wenig Hitchcock und jede Menge Blut und Tod - und das alles in sanftem Ton e...rzählt. mehr weniger
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschicht...e, die man gar nicht aus der Hand legen kann, allerdings, wenn man zart besaitet ist könnte es einem zu viel werden, also man muss schon ein bisschen dickeres Fell haben, um diesen Roman lesen zu können. Für mich ist es große Literatur. mehr weniger
Stefanie Stahl, 22.05.2021
Es kommt nicht so häufig vor, dass ich ein Buch mit angehaltenem Atem lese. Aber bei diesem Roman wa...r es so. mehr weniger
Julia Vogt, 08.04.2021
Ich habe das Buch gerne gelesen, es ist ein sehr farbenprächtiger Comic.
Viktor Giacobbo, 22.12.2020
Das Überraschende an ›Das wirkliche Leben‹ ist seine überzeugende Mischung aus Märchen und Thriller,... aus Gesellschaftsroman und Horrorgeschichte. mehr weniger
Judith Peters, 01.07.2020
Das Leben ist ein Dschungel, und die gefährlichsten Tiere leben in der eigenen Familie.
01.07.2020
Die Coming-of-Age-Geschichte eines Mädchens, das alles tut, damit ihr Bruder wenigstens sein Lachen ...bewahrt, haut einen um. mehr weniger
Angela Wittmann, 17.06.2020
Die Sozialanalyse in diesem Buch ist zwischen den Zeilen einfach brillant.
Barbara Vinken, 14.06.2020
Wenn ich nichts über das Buch und seine Autorin gewusst hätte, dann hätte ich garantiert gesagt, das...s ist wieder einmal ein typisches Beispiel der Meisterschaft des amerikanischen Erzählens – völlig falsch: die Frau ist Belgierin. mehr weniger
Gert Scobel, 14.06.2020
Es ist ein Debütroman von seltener Wucht.
Monika von Aufschnaiter, 05.06.2020
Geht unter die Haut
03.06.2020
Es ist die Stärke der Autorin Adeline Dieudonné: pointiert und temporeich erzählt sie in kurzen Kapi...teln vom Entkommen aus der Familienhölle. mehr weniger
Claudia Ingenhoven, 27.05.2020
Mit dramatischen Ereignissen, verpackt in ausdrucksstarke Worte, zieht einen die gewaltige Geschicht...e in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los. mehr weniger
15.05.2020
Adeline Dieudonné wird in Frankreich für ihren teils harten, sehr eindrücklichen Roman gefeiert. Völ...lig zu Recht. mehr weniger
11.05.2020
Die Geschichte ist so packend, die Spannung so unheilvoll, die Heldin so entschlossen, dass man dies...es Buch erst wieder aus der Hand legt, wenn man es fertig gelesen hat. mehr weniger
Doris Kraus, 10.05.2020
Adeline Dieudonné fesselt jetzt auch die deutschen Leser.
07.05.2020
Ein Buch wie ein wuchtiger Rocksong: knallend, präzise und sehr lange nachhallend.
02.05.2020
Gegen Ende ist im Roman zu lesen: ›Es heißt, dass die Stille, die auf Mozart folgt, immer noch Mozar...t ist.‹ Die Stille, die auf die Lektüre von Dieudonnés Buch folgt, ist Schockstarre. Ihr Roman ist wie ein Faustschlag, von dem man sich erst mal erholen muss. mehr weniger
Franziska Wolffheim, 29.04.2020
Der ganze Roman lebt von einer unglaublichen Spannung, die nicht grell daherkommt, sondern fast schl...eichend, von Seite zu Seite bedrohlicher wird. mehr weniger
Christine Westermann & Andreas Wallentin, 24.04.2020
Jeder Satz ein Treffer: Adeline Dieudonné zeigt in ihrem Debüt, wie man sich gegen das Unglück wehrt.... […] Eine wilde Geschichte, bei der jedes präzise platzierte Wort funkelt, jede Metapher sitzt. […] Die Wucht, mit der die Autorin schreibt, nährt sich aus der Angst, die die Terroranschläge von Brüssel bei ihr hinterließen. Die Energie, mit der sie die Sätze rausfeuert, lieferte die musik, die sie beim Schreiben hört: Death Metal. Die Leichtigkeit, mit der sie Animalisches und Zartes verbindet, macht den Zauber ihres Romans aus. mehr weniger
Kerstin Hellberg, 23.04.2020
Hier kann man viel über die Zwiespältigkeit menschlicher Anlagen und Verhaltensweisen nachdenken, we...nn man die überaus farbige und eigentlich tragische Geschichte verschlungen hat. mehr weniger
Ellen Pomikalko
Dass sie beim Schreiben besonders gern energische Musik hört, ist spätestens spürbar, wenn die Handl...ung an Fahrt aufnimmt. mehr weniger
Ein radikales Plädoyer gegen die Angst.
Es ist erstaunlich, dass Adeline Dieudonné mit so zarten Worten von derart roher Gewalt erzählen kan...n. Ein verstörend brutales, gleichzeitig faszinierend sanftes Buch — ein Debüt, bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite Gänsehaut hat. mehr weniger
Mareike Fallwickl
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschicht...e, die man gar nicht aus der Hand legen kann. mehr weniger
Stefanie Stahl, 14.08.2021
Überaus spannend und mitreißend geschrieben!
03.02.2021
›Das wirkliche Leben‹ vom belgischen Shooting-Star Adeline Dieudonné schreibt vom Aufwachsen mit ein...em gewalttägigen Vater und der Unmöglichkeit, die Zeit zurückzudrehen. mehr weniger
22.12.2020
Die Autorin schildert genüsslich das Grauen des Alltags.
Marion Luppen, 05.12.2020
Eine ganz großartige Vorstellung einer jungen, klugen und mutigen Frau. Unbedingt lesen, ein fantast...isches Debüt. mehr weniger
Heike Kahl, 05.10.2020
Ein Buch wie ein Hammerschlag.
Michael Lehmann, 03.10.2020
[Adeline Dieudonnés] unkonventionelle Geschichte eines Erwachsenwerdens in monströsem Umfeld ist vir...tuos erzählt und bleibt lange im Gedächtnis. mehr weniger
28.08.2020
Ein Roman, dessen mitunter düsterer Sog einen nicht mehr loslässt – bis am Ende das Licht sichtbar w...ird. mehr weniger
24.08.2020
Alles andere als leichte Kost – und doch ein literarisches Schmankerl, das seinesgleichen sucht.
18.08.2020
Schmerzhafte, zarte Coming-of-Age-Novel, die zu Tränen rührt und erschütternd gut geschrieben ist.
01.08.2020
Sie steigert mit ihren scharf beschriebenen Beobachtungen die Spannung bis zur Unerträglichkeit. Es ...stockt einem zuweilen fast der Atem. mehr weniger
Claudine Borries, 16.07.2020
›Das wirkliche Leben‹ ist ein spannendes, mitreißendes Buch gegen die Angst.
Madeleine Gullert, 15.07.2020
Sie wollen ein Buch lesen, das Sie vollkommen gefangen nimmt, bei dem Sie alles um sich herum verges...sen? Dann ist dieser Roman genau richtig für Sie. Ein Wahnsinnsbuch. mehr weniger
Sylvia Jongebloed, 23.06.2020
Ein gewaltiger und brutaler wie auch überwältigend spannender Roman ausserhalb der Lesekomfortzone.
Martina Tonidandel, 10.06.2020
Kraftvoll und schonungslos, übersetzt von Sina de Malafosse.
Lisa Schumacher, 09.06.2020
Für mich war es ein großartiger Lesespaß.
Hauke Harder, 04.06.2020
›Das wirkliche Leben‹ lohnt sich wirklich!
03.06.2020
[...] - ich habe selten ein Debüt gelesen, das mich mehr in seinen Bann gezogen hätte.
Barbara Breuner, 22.05.2020
Adeline Dieudonné gelingt es, in ihrer eindringlichen Sprache von der ersten Seite an zu begeistern.
22.05.2020
Eindringlich erzählt die Autorin Adeline Dieudonné in ihrem Roman die Geschichte einer Tochter, die ...zur Gejagten wird. mehr weniger
07.05.2020
Dieudonné erzählt diesen Coming-of-Age-Roman so, dass er einen wie ein Fieber packt und erst wieder ...loslässt, wenn es zu Ende ist. mehr weniger
Fleur Hummel, 04.05.2020
Eine zarte und wilde Sprache, eine warmherzige, dramatische und traurige Geschichte, einmal angefang...en ist man im Flow und reitet diesen wilden Ritt bis zum Ende mit, das in einem großen Knall mündet! Eine Kindheit, eine Jugend, die einen durchrüttelt. mehr weniger
Alex Dengler, 27.04.2020