Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
»Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschichte, die man gar nicht aus der Hand legen kann.« Stefanie Stahl, WDR 5, Bücher

Das wirkliche Leben

Eine Reihenhaussiedlung am Waldrand, wie es viele gibt. Im hellsten der Häuser wohnt ein zehnjähriges Mädchen mit seiner Familie. Alles normal. Wären da nicht die Leidenschaften des Vaters, der neben TV und Whisky vor allem den Rausch der Jagd liebt.
In diesem Sommer erhellt nur das Lachen ihres kleinen Bruders Gilles das Leben des Mädchens. Bis eines Abends vor ihren Augen eine Tragödie passiert. Nichts ist mehr wie zuvor. Mit der Energie und der Intelligenz einer mutigen Kämpferin setzt das Mädchen alles daran, sich und ihren Bruder vor dem väterlichen Einfluss zu retten. Von Sommer zu Sommer spürt sie immer deutlicher, dass sie selbst die Zukunft in sich trägt, wird immer selbstbewusster – ihr Körper aber auch immer weiblicher, sodass sie zusehends ins Visier ihres Vaters gerät.

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43690-8
Erscheinungsdatum: 24.04.2020
2. Auflage
304 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Französischen von Sina de Malafosse
Autor*innenporträt

Adeline Dieudonné

Adeline Dieudonné, geboren 1982, lebt mit ihren Töchtern in Brüssel. Nach mehreren preisgekrönten Erzählungen und einem erfolgreichen One-Woman-Theaterstück entwickelte sich ihr Romandebüt ›Das wirkliche Leben‹ zu einem großen internationalen Bestseller. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ihre Bücher in über zwanzig Sprachen übersetzt. Seitdem erschienen bei dtv der Text ›Bonobo Moussaka‹ sowie die Romane ›23 Uhr 12‹ und ›Bleib‹.

zur Autor*innen Seite
Übersetzer*innenporträt

Sina de Malafosse

Sina de Malafosse, geboren 1984, lebt als Übersetzerin und Lektorin in Toulouse. Sie übersetzt u. a. Pauline Delabroy-Allard, Julia Deck, Victor Jestin und Adeline Dieudonné. 2021 erhielt sie mit Fatima Daas den Internationalen Literaturpreis des HKW.

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

144 von 144 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.72 von 5 Sternen


72%

28%

0%

0%

0%


Geben Sie eine Leserstimme ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


9 - 10 von 144 Leserstimme

eos am 26.04.2020 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Erbarmungslos und abgestumpft

Wir begegnen in diesem Buch einer Familie, in der das Zusammenleben auf falschen Bahnen läuft. Der Vater, Buchhalter in einem Vergnügungspark, liebt die Jagd und den Whisky, aber leider nicht seine Familie, was seine Frau hautnah zu spüren bekommt. Die Mutter, Hausfrau, liebt ihre Tiere und bringt hier deutlich mehr Fürsorge auf als für die Menschen um sie herum, sie fügt sich in ihre Opferrolle. Das Mädchen, überdurchschnittlich begabt, sieht ihre Mission darin, ihren jüngeren Bruder Gilles bei Laune zu halten und ihm die von den Eltern vorenthaltene Zuneigung zu schenken. Zunächst fand ich das Mädchen genial, denn sie war die einzige in der Familie, die sich nach einem tödlichen Unfall des Eismannes, den ihr kleiner Bruder miterlebte, um ihn kümmerte, ihn ablenken wollte und versuchte, seinen Schockzustand zu durchbrechen. Ich hielt sie für stark und empathisch, was sich später aber wandelte in eine gehörige Portion Egoismus und Gleichgültigkeit. Sie beobachtet sehr viel Unrecht, unternimmt aber nichts dagegen, obwohl sie meiner Meinung nach geistig dazu in der Lage wäre. Sie sieht, dass ihr Bruder Tiere quält, unternimmt aber nichts. Sie sieht die Ungerechtigkeit, die ihrer Mutter widerfährt, steht ihr aber nicht bei, sondern sieht in ihr nur eine stumpfsinnige Amöbe. Als sie dann schließlich noch einen jungen Familienvater verführt, war meine Bewunderung ganz dahin, so dass ich mich schließlich fragte, ob dies noch realistisch ist....Zweifel an der Nachvollziehbarkeit der Geschichte kamen mir auch in anderen Szenen des Buches, besonders als das Mädchen selbst in die Opferrolle fällt. Die geschilderten Grausamkeiten fand ich äußerst brutal und skrupellos, teilweise regelrecht blutrünstig. Für meinen Geschmack zu viel! Hier hätte ich mir auch gefühlsmäßig mehr Tiefgang gewünscht, denn es kann doch nicht sein, dass ein verletzter und gedemütigter Teenager gleich am nächsten Tag wieder zum Alltag zurückkehrt und von einer Zeitmaschine träumt. Schließlich ist mir auch die Symbiose zwischen Gilles und der ausgestopften Hyäne zu abstrus.Der Schreibstil ist flüssig, aber irgendwie bedrückend, was in großartiger Form die Trostlosigkeit der Gesamtsituation ausdrückt. Allerdings fand ich manche Wörter abstrus, z.B. 'Geschmeiss im Kopf', was nicht zu meinem Sprachgebrauch gehört. Vielleicht ein Problem der Übersetzung? Eine weitere Stärke der Autorin liegt darin, Atmosphäre zu schaffen: im dunklen Wald hört man regelrecht die angstvollen Herzschläge und sieht die unheilvollen Erscheinungen, am Abendessentisch fühlt man die angespannte Stimmung usw. Auch in das niederdrückende Gefühl im Kadaverzimmer konnte ich mich gut hineinversetzen.Alles in allem habe ich das Buch zwar mit Spannung gelesen, fand aber einige Szenen zu brutal und unrealistisch, so dass ich es nur eingeschränkt empfehlen kann.

lynas_lesezeit am 21.04.2020 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Überraschend und unerwartet!

"Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné war meine bisher größte Lese-Überraschung in diesem Jahr. Und dies durchweg positiv! Das Cover fand ich sofort sehr spannend, konnte mir aber nicht gleich ein Bild davon machen, um was für eine Art Geschichte es sich handelt. Dennoch, meine Neugier war geweckt, so dass ich mir die Leseprobe angeschaut habe. Auch hier war mein erster Eindruck sofort, dass es sich um ein ungewöhnliches Buch handelt. Ich liebe es, wenn mich Bücher überraschen, also wollte ich es unbedingt lesen.Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Einige Formulierungen sind die Wucht und haben mich innehalten lassen. Die junge Protagonistin beobachtet die Welt um sich herum so aufmerksam und fasst ihre Schlüsse dann auf solch faszinierende Weise zusammen, wie manch Erwachsener es nicht vermag. Das hat mich wirklich beeindruckt und meine Sammlung besonderer Sätze aus Büchern bereichert. Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive aus Sicht des Mädchens verfasst. Obwohl man ihr sehr nahe kommt und einen tiefen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommt und ihre Entwicklung über einige Jahre verfolgt, bleibt doch eines verborgen - ihr Name. Auch hier zeigt sich wieder das außergewöhnliche des Buches. Die Protagonistin ist ein starker, beeindrucker Charakter voller tief empfundener Empathie und Liebe für ihren kleinen Bruder Gilles. Zudem ist sie ausgesprochen pfiffig und intelligent. Von Anfang an ist sie unglaublich sympathisch und dies verstärkt sich mit ihrer Entwicklung im Laufe des Buches noch. Leider hat das Mädchen katastrophale Eltern. Die beiden sind wirklich entsetzlich und haben mich an mancher Stelle sprachlos gemacht. Gerade im schlimmsten Moment des Lebens von dem Mädchen und ihrem kleinen Bruder Gilles, dem Moment, in dem sich ihre Wirklichkeit auflöst und "zu einem schwindelerregenden Nichts" wird, lassen die Eltern ihre beiden Kinder mit all den Emotionen völlig allein. Damit beginnt eine traurige Entwicklung, die teils wirklich nichts für schwache Nerven ist. Das Mädchen versucht alles, um die Auswirkungen wieder gut zu machen und entwickelt dabei eine enorme Stärke. "Wenn es die kleinste Möglichkeit gab, in die Vergangenheit zu reisen, musste ich sie finden und nutzen. Um Gilles' Milchzähnlächeln wiederzubekommen und seine strahlenden grünen Augen...""Das wirkliche Leben" von Adeline Dieudonné ist mit Abstand der beste und berührendste Coming-of-age-Roman, den ich je gelesen habe. Der Roman ist von erzählerischer Kraft und entwickelt einen großen Sog, dem man sich äußerst schwer entziehen kann. Dabei sind einige Szenen jedoch nichts für schwache Nerven und lassen sich nur schwer bis gar nicht verdauen. Gern spreche ich eine überzeugte Leseempfehlung aus, weise jedoch darauf hin, dass es nicht immer leicht war, den Geschehnissen zu folgen.

lesestress am 21.04.2020 18:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Jäger und Gejagte

„Denn das Leben war nun mal eine Ladung Fruchtpüree in einem Mixer und man musste aufpassen, in dem Strudel nicht von den Klingen nach unten gezogen und zerkleinert zu werden.“Mutter, Vater und zwei Kinder. Eine beschauliche Wohnsiedlung am Stadtrand. Ein Eigenheim und finanzielle Unabhängigkeit. Eigentlich könnte alles so schön sein. Aber das wäre natürlich zu einfach. Der „Liebling des französischen Buchhandels“ wirkt niedlich mit dem pinken Hasen auf dem Cover, seine Schrift im Kontrast dazu jedoch leicht verstörend. Es ist ein Versprechen an die Leser*innen, das ich mir beim Lesen noch einige Male ins Gedächtnis rufen sollte. Lange habe ich daher überlegt, wie ich mich diesem Buch nähern, ihn gar rezensieren könnte und ich fühle mich diesem Einstieg verpflichtet:[TRIGGER-WARNUNG//HÄUSLICHE GEWALT]„Das wirkliche Leben“ beginnt mit einem ganz normalen Familienalltag: die namenlose Ich-Erzählerin ist gerade 10 Jahre alt, ihr Bruder Gilles ein paar Jahre jünger. Die beiden spielen im „Galgenwäldchen“ direkt hinter dem Haus, stromern über den naheliegenden Schrottplatz und besuchen ihre gemeinsame Freundin Monica. Die Idylle kippt mit dem Heimkommen der Kinder, während des gemeinsamen Abendessens: Der Vater, ein alkoholsüchtiger, jagdbesessener und brutaler Choleriker, vergreift sich an der Mutter und prügelt sie, wenn die Machtspiele und das Verhöhnen nicht mehr ausreichen, regelmäßig grün und blau – auch in Anwesenheit der Kinder. Zurückgezogen in ihre eigene Welt, aber immer füreinander da, überstehen sie die grausame Realität, der sie ausgesetzt sind. Nach einem furchtbaren Unglück ändert sich jedoch alles. Traumatisiert und hilflos zurückgelassen, versuchen die Kinder das Geschehene zu verarbeiten – jedes auf seine eigene Weise.Adeline Dieudonnés Debüt riss mich mit einer Wucht nieder, dass ich Mühe hatte das Gelesene zu verarbeiten und mich von den Ereignissen emotional zu erholen. Ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen, obgleich einige Passagen mit einer derartigen Wucht in meine Eingeweide schlugen, dass ich mich am liebsten übergeben hätte. Gleichzeitig war ich gefesselt, ja regelrecht gebannt, von diesem Mädchen und ihrer Befreiung aus einem Leben, in dem ihr die Rolle eines Opfers zugedacht war, welche sie mitnichten auch nur für einen Tag erfüllt hat. Ein Roman von erzählerischer Gewalt: roh, direkt und prägnant, geschrieben in funkelnder Sprache aus der offen bissig und sarkastischen Perspektive eines heranwachsenden Kindes. Eine Geschichte, die ich gern empfehle – für alle, die sie aushalten können.

biene455 am 21.04.2020 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Meisterwerk der Worte

Ein Roman, dem ich beim stöbern, aufgrund seiner Erscheinung keine wirkliche Beachtung geschenkt hätte, aber der Titel ließ mich inne halten. Es klang für mich nach einer idyllischen Geschichte, doch da habe ich mich getäuscht.Ein gewalttätiger Vater, eine Familie die große Angst vor ihm hat, schafft es aber nicht sich aus der Situation zu befreien. Die Kinder nennen und empfinden das Zimmer mit den Jagdtrophäen des Vaters, als Gruselkabinett und ekeln sich.So hart die Thematik ist, umso schwerer ist es mir gefallen, das Buch aus der Hand zulegen. Ich habe mit der Familie gehofft und gelitten.Den Schreibstil habe ich als verständlich, wortgewandt und bildlich erlebt."Tränen schwer wie Regentropfen" Da spürt man einfach die schwere und Tragik des Augenblicks.Kein Buch für Menschen, die es nicht ertragen können, von Tierquälerei zu lesen.

la tina am 20.04.2020 20:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Widerstand gegen die Opferrolle

Irgendwo in Frankreich in den 90ern: Ein zehnjähriges Mädchen lebt mit ihrem Bruder in einer eintönigen Reihenhaussiedlung und versucht, die Attacken ihres jähzornigen Vaters auf ihre Mutter zu ignorieren. Ihr jüngerer Bruder ist ihr einziger Vertrauter. Bis ein gravierendes Ereignis den Wendepunkt ihres Lebens markiert.Bisher war es das Milchzahnlachen ihres Bruders, welches Licht in ihr graues Leben brachte. Ihr einziger Vertrauter gegen den großen Feind „Vater“, der auf eine ungesunde Art von Macht und Waffen begeistert ist. Doch besagtes Ereignis entzweit die beiden Kinder mehr und mehr, lenkt ihren Bruder in Richtung des Vaters, während das Mädchen versucht, alleine stark zu werden, Ziele zu verfolgen und zugleich den hormonellen Veränderungen standzuhalten, welche sie und ihre Mitschüler nun überkommen. Ihre Mutter ist ihr dabei keine Hilfe, diese in ihren Augen schwache Frau ohne jegliche Ambitionen, welche von der eigenen Tochter als Amöbe bezeichnet wird. Das Buch zieht sich über fünf Jahre, in denen die Kinder sich in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln, in denen der Vater beginnt, in seiner heranwachsenden Tochter ein weiteres Opfer zu sehen und in denen das Mädchen versucht, nicht zur gejagten Beute zu werden, der „Opferrolle Frau“ zu entkommen. In vielen Dingen kam sie mir dabei pfiffig und mutig vor, während sie auf anderen Gebieten erstaunlich naiv wirkte. Inhaltlich ist das Buch stark auf die Ich-Erzählerin und ihr familiäres Umfeld sowie einige wenige Erwachsene beschränkt, Interaktionen mit Mitschülern sowie anderen Gleichaltrigen kamen kaum vor, was ich doch recht schade fand, da somit viel an Information über das Mädchen auf der Strecke blieb. Die Entwicklung der beiden Kinder, vom Wendepunkt bis hin zum Endpunkt der Erzählung, ist bewegend und ich hab mich als Leser fast schon hilflos gefühlt, dem Kind nicht helfen zu können bei seinen Problemen. Wobei fraglich ist, ob sie überhaupt Hilfe hätte annehmen wollen. Sie wirkt wie eine Einzelkämpferin, die versucht, den richtigen Weg zu finden, raus aus der Rolle der Beute hin zur selbstbewussten Frau. Ein Weg, der sich lohnt, gelesen zu werden.

teer25 am 20.04.2020 19:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein sprachliches Feuerwerk, das bewegt

Am Ende des Buches musste ich erst mal kräftig durchatmen und schlucken: „Das wirkliche Leben“ gibt einen schonungslosen und sehr persönlichen Einblick in das Leben einer Familie, das alles andere als normal ist. Aus Sicht eines 10-jährigen Mädchens erzählt Adeline Dieudonn‘e von einem gewalttätigen Vater, der nicht nur begeisterter Jäger ist, sondern der sich auch am Leid ergötzt, das er seien „menschlichen Beuten“ zufügt - mit Blicken, mit Worten oder auch mit handgreiflicher Gewalt.Es ist unglaublich, was die junge Hauptprotagonistin alles mitmacht und mit welcher Willenskraft und Stärke sie versucht, ihren kleinen Bruder zu schützen und ihm wenigstens einen Hauch von Normalität spüren und erleben zu lassen. Aber nicht nur das - auch sie selbst erbaut sich ein Schutzschild, damit sie nicht zur Beute wird.Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut - sie hat die Gabe wunderschön in Bildern zu erzählen. So entsteht eine ganz persönliche Nähe zu den Hauptpersonen und zu der Geschichte. Für mich ist das Buch ein sprachliches Feuerwerk, das einen mitreißt und bewegt. Ich kann nur sagen: Hut ab vor der Autorin! Auch das Buchcover finde ich perfekt gelungen, es ist nicht null acht fünfzehn, sondern ist von hoher Qualität. So ein Buch macht doppelt Freude. Der Hase auf dem Cover springt den Leser förmlich an und weckt die Neugierde auf das Buch. Gefreut habe ich mich auch über das Lesebändchen - ein kleines Extra, das mir bei vielen Büchern fehlt. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl - inhaltlich zwar keine leichte Kost, aber eine bewegende Geschichte, die emotional berührt.

melanie89 am 16.04.2020 16:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Besondere Coming of Age Geschichte

Dieses Buch ist wirklich Besonders. Eine Coming-ofAge-Geschichte, wie man sie vermutlich noch nie gelesen hat. Wir begleiten hier die 10-jährige Ich-Erzählerin ohne Namen. Sie wächst in einer Familie auf, die nach Außen hin normal wirkt, wo jedoch der Vater Whiskey und Jagen zu seinen liebsten Hobbys zählt und der kleine Bruder nach einem speziellen Vorfall sich komplett zurückzieht und das Lachen verloren hat. Die Mutter hat aufgegeben und kämpft weder für ihre Kinder noch für sich selber und hat keinen eigenen Willen mehr. Das Mädchen kämpft für sich und für ihren Bruder und eine Zukunft. Sie wird älter und gerät immer mehr in das Blickfeld ihres Vaters, der sie sehr gerne demütigt. Der Schreibstil ist sehr distanziert, fast, als würde man einen Bericht lesen, trotzdem oder gerade deshalb jedoch fesselt er einen an die Seiten und lässt einen alle Emotionen erleben und hält die Spannung hoch. Irgendwie ist beim Lesen immer ein bisschen ein beklemmendes Gefühl dabei. Als würde man auf einen großen Knall warten. Eine solche Geschichte habe ich noch nicht gelesen und kann sie nur weiterempfehlen!

takabayashi am 14.04.2020 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Grandios, ergreifend und hammerhart

Wirklich ein ganz hervorragender Roman, wunderbar geschrieben - und doch nichts, was ich gleich noch einmal lesen möchte. Denn es geht um die harte Realität einer dysfunktionalen Familie mit einem gewalttätigen Vater. Auch wenn das Ende zufriedenstellend ist und ein gewisser Abschluss zu spüren ist, so bleibt doch der bittere Nachgeschmack über diese unsäglichen Lebensumstände.Berichtet wird über dieses Leben von einem zehnjährigen Mädchen. Die Ich-Erzählerin beschreibt, wie sich bei ihrem Vater über einen längeren Zeitraum eine solche Wut anstaut, dass er sie irgendwann nicht mehr zurückhalten kann und dann an der Mutter auslässt. Nur wenn er zwischendurch Reisen macht, bei denen er seinem Hobby, der Großwildjagd frönen kann, gelingt es ihm, eine längere Zeit friedlich zu bleiben.Ihre Mutter beschreibt das Mädchen als "Amöbe", als ein willenloses Wesen, das stumm duldet und sicht bemüht, nicht aufzufallen. Von beiden Eltern können die Kinder keine Herzlichkeit und Wärme erwarten. Der einzige Sonnenschein im Leben des Mädchens, dessen Namen wir nicht erfahren, ist ihr kleiner Bruder Gilles, dessen Milchzahnlächeln ihr das Herz erwärmt. Ihre Mission im Leben ist es, diesen Bruder zu beschützen.Sie und ihr Bruder werden Zeuge eines scheußlichen Unfalls und von da an verändert sich der kleine Bruder, er zieht sich zurück, wird verschlossen, lächelt nicht mehr und gerät allmählich unter den Einfluss des Vaters.Das Mädchen tut nun alles, was sie kann, um sich und ihren Bruder aus dem Einflussbereich des Vaters zu entfernen. Sie ist stark, hochintelligent, interessiert sich besonders für Physik und flüchtet sich in ihre Lehrbücher. Sie schafft sich eine eigene Gegenwelt, die sie vor der Familie verbirgt. Sie befreundet sich mit Leuten, die sie als "normal" ansieht - einer freundlichen älteren Nachbarin, die ihr von Marie Curie erzählt, einem netten jungen Nachbarsehepaar, bei denen sie als Babysitter arbeitet, einem emeritierten Professor, der ihr Privatstunden in Physik gibt.Die Geschichte wird über einen Zeitraum von 5 Jahren erzählt, das Mädchen kommt in die Pubertät und bekommt allmählich weibliche Rundungen, wodurch sie nun auch ins Opferschema ihres Vaters passt. Ich will das Ende der Geschichte nicht spoilern, aber jedenfalls entwickelt das Buch gegen Ende einen immer stärkeren Sog, so dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Protagonistin dieser besonderen Coming of Age Story, ist eine starke Persönlichkeit, die sich mit ihren Mitteln zur Wehr setzt. Der Schreibstil ist beeindruckend, die Ich-Erzählerin beweist größere Reife, als ihrem Alter entsprechen würde, die Art, wie sie ihre Familie analysiert ist erstaunlich klar und ich stand immer voll hinter ihr, habe mit ihr mitgefiebert. Und obwohl es um deprimierende Lebensumstände geht, ist das Buch doch nicht deprimierend, sondern hoffnungsvoll.Ein formidabler Debutroman von einer Autorin, von der man mit Sicherheit noch einiges hören wird. Unbedingte Leseempfehlung!

kaiserin2201 am 13.04.2020 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Knallhart

Knallhart ist das Leben in der Vorstadtsiedlung für "das Mädchen". Sie lebt mit ihrem kleinen Bruder und den Eltern in einem Haus am Stadtrand. Der Vater, ein brutaler Patriarch und Jäger, terrorisiert die Mutter, wenn ihn wieder seine Laune überkommt. Die Kinder sind vorerst sicher, solange die Mutter als Wand fungiert, doch eines Tages geschieht ein schrecklicher Unfall, der die Verhältnisse zwischen den Protagonisten verändert. Der Eishändler der Siedlung, wird durch einen explodierenden Sahnespender getötet, als das Mädchen mit ihrem Bruder ein Eis kauft. Der kleine Bruder Gilles traumatisiert durch diesen Unfall verändert seine Wesensart vollkommen. Die große Schwester verliert ihren besten Freund und Gefährten an die bösen Geister des Hauses. Personifiziert durch einen Hyänenkopf im sogenannten Kadaverzimmmer des Vaters, wo er alle seine Jagdtrophäen sammelt, und der absolut tabu für die Kinder ist. Sie kämpft von diesem Tag an um die Seele ihres Bruders, und um ihre eigene. Da sie hochbegabt ist, und von der unterdrückten und misshandelten Mutter bestmöglich geschützt wird, lernt sie einen Highclass- Physiker kennen, vermittelt von ihrem Klassenlehrer, der an sie und ihre Hochbegabung glaubt. Ihr Begabung und Intelligenz sind es auch schließlich die ihr das Leben in einem Showdown retten. Eigentlich als Jagdopfer gedacht bietet sie ihrem gewalttätigen Vater die Stirn, und ihr kleiner Bruder wird ihr im wichtigsten Moment wieder zur Seite stehen. Adeline Dieudonné beschreibt in ihrem Roman, eine Familiensituation, wie es sie alltäglich leider oft gibt. Ein gewalttätiger Mann hält seine Familie unter Kuratell, schlägt die Mutter seiner Kinder und vergreift sich schließlich in einer Form an seiner Tochter, die einem Wut und Scham des vermeintlichen Opfers unter die Haut gehen lässt. Doch die Wut der Tochter ist größer und besiegt die Scham, was aller Leben wieder in neue Bahnen lenken wird. Toll geschrieben, und ein Ansporn Gewalt in der Familie nicht zu übersehen, und den Opfern ihre Würde wieder zu geben.

bedard am 13.04.2020 15:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührend und verstörend

In „Das wirkliche Leben“ geht es um ein Mädchen, das mit ihrem jüngeren Bruder bei den Eltern in einer grauen Reihenhaussiedlung aufwächst. Zuneigung und Fürsorge gibt es nur zwischen Schwester und Bruder, der Vater verprügelt die Mutter regelmäßig. Ansonsten spielt die für den Vater existenzielle Jagd eine große Rolle in der Familie. Nachdem die beiden Kinder Augenzeugen eines grausamen Unfalls werden, verändert sich der kleine Bruder sehr. Die Protagonistin beschließt alles zu tun, um das Lachen ihres kleinen Bruders zurückzubekommen. Doch die Situation in der Familie spitzt sich zu und mehr und mehr gerät das Mädchen in den Fokus des Vaters. Trotz ihrer Angst vor seiner Gewalttätigkeit entwickelt die Tochter sich zu einer starken Persönlichkeit. Der Roman ist aus der Perspektive des Mädchens geschrieben, dessen Name man nicht erfährt. Die Sprache ist schlicht und dem Inhalt sehr angemessen. Neben dem Grauenhaften, das in der Familie geschieht, begleitet man das Mädchen im Prozess des Älterwerdens und der Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen; von der ersten Seite an hat mich der Schreibstil von Adeline Dieudionné gefesselt und nicht mehr losgelassen. Sicherlich ist der Inhalt harte Kost und auch einige Beschreibungen sind schwer auszuhalten. Dennoch bin ich absolut begeistert. Ich wäre auch nicht traurig über ein paar Seiten mehr gewesen. Eine klare Leseempfehlung von mir.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

EMMA
Für ihren märchenhaften Debütroman wurde die belgische Schauspielerin allein in Frankreich mit 14 Li...teraturpreisen ausgezeichnet. mehr weniger

ZDF
Welche Bücher haben es im Augenblick überhaupt geschafft, einen so in Bann zu ziehen, dass man tatsä...chlich mal für ein paar Stunden alles stehen und liegen lässt und einfach nur in einer Lektüre versinkt? Diesem Buch ist das gelungen. […] Es ist ein radikales Plädoyer, sich von der Angst nicht hetzen zu lassen. mehr weniger

Thea Dorn

Playboy
Eine umwerfende Coming-of-Age-Geschichte mit einem wilden Finale - ein verstörendes Vergnügen.

Günter Keil

SPIEGEL Bestseller
Etwas Stephen King, ein wenig Hitchcock und jede Menge Blut und Tod - und das alles in sanftem Ton e...rzählt. mehr weniger

WDR 5, Bücher
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschicht...e, die man gar nicht aus der Hand legen kann, allerdings, wenn man zart besaitet ist könnte es einem zu viel werden, also man muss schon ein bisschen dickeres Fell haben, um diesen Roman lesen zu können. Für mich ist es große Literatur. mehr weniger

Stefanie Stahl, 22.05.2021

NDR 1, Niedersachsen
Es kommt nicht so häufig vor, dass ich ein Buch mit angehaltenem Atem lese. Aber bei diesem Roman wa...r es so. mehr weniger

Julia Vogt, 08.04.2021

SRF
Ich habe das Buch gerne gelesen, es ist ein sehr farbenprächtiger Comic.

Viktor Giacobbo, 22.12.2020

BRF
Das Überraschende an ›Das wirkliche Leben‹ ist seine überzeugende Mischung aus Märchen und Thriller,... aus Gesellschaftsroman und Horrorgeschichte. mehr weniger

Judith Peters, 01.07.2020

diepresse.com
Das Leben ist ein Dschungel, und die gefährlichsten Tiere leben in der eigenen Familie.

01.07.2020

Brigitte
Die Coming-of-Age-Geschichte eines Mädchens, das alles tut, damit ihr Bruder wenigstens sein Lachen ...bewahrt, haut einen um. mehr weniger

Angela Wittmann, 17.06.2020

3sat
Die Sozialanalyse in diesem Buch ist zwischen den Zeilen einfach brillant.

Barbara Vinken, 14.06.2020

3sat
Wenn ich nichts über das Buch und seine Autorin gewusst hätte, dann hätte ich garantiert gesagt, das...s ist wieder einmal ein typisches Beispiel der Meisterschaft des amerikanischen Erzählens – völlig falsch: die Frau ist Belgierin. mehr weniger

Gert Scobel, 14.06.2020

B5 aktuell
Es ist ein Debütroman von seltener Wucht.

Monika von Aufschnaiter, 05.06.2020

Für Sie
Geht unter die Haut

03.06.2020

MDR Kultur
Es ist die Stärke der Autorin Adeline Dieudonné: pointiert und temporeich erzählt sie in kurzen Kapi...teln vom Entkommen aus der Familienhölle. mehr weniger

Claudia Ingenhoven, 27.05.2020

rtl.de
Mit dramatischen Ereignissen, verpackt in ausdrucksstarke Worte, zieht einen die gewaltige Geschicht...e in ihren Bann und lässt einen nicht mehr los. mehr weniger

15.05.2020

Hörzu
Adeline Dieudonné wird in Frankreich für ihren teils harten, sehr eindrücklichen Roman gefeiert. Völ...lig zu Recht. mehr weniger

11.05.2020

Die Presse am Sonntag
Die Geschichte ist so packend, die Spannung so unheilvoll, die Heldin so entschlossen, dass man dies...es Buch erst wieder aus der Hand legt, wenn man es fertig gelesen hat. mehr weniger

Doris Kraus, 10.05.2020

Buchreport
Adeline Dieudonné fesselt jetzt auch die deutschen Leser.

07.05.2020

Focus
Ein Buch wie ein wuchtiger Rocksong: knallend, präzise und sehr lange nachhallend.

02.05.2020

Spiegel Online
Gegen Ende ist im Roman zu lesen: ›Es heißt, dass die Stille, die auf Mozart folgt, immer noch Mozar...t ist.‹ Die Stille, die auf die Lektüre von Dieudonnés Buch folgt, ist Schockstarre. Ihr Roman ist wie ein Faustschlag, von dem man sich erst mal erholen muss. mehr weniger

Franziska Wolffheim, 29.04.2020

WDR 5
Der ganze Roman lebt von einer unglaublichen Spannung, die nicht grell daherkommt, sondern fast schl...eichend, von Seite zu Seite bedrohlicher wird. mehr weniger

Christine Westermann & Andreas Wallentin, 24.04.2020

Stern
Jeder Satz ein Treffer: Adeline Dieudonné zeigt in ihrem Debüt, wie man sich gegen das Unglück wehrt.... […] Eine wilde Geschichte, bei der jedes präzise platzierte Wort funkelt, jede Metapher sitzt. […] Die Wucht, mit der die Autorin schreibt, nährt sich aus der Angst, die die Terroranschläge von Brüssel bei ihr hinterließen. Die Energie, mit der sie die Sätze rausfeuert, lieferte die musik, die sie beim Schreiben hört: Death Metal. Die Leichtigkeit, mit der sie Animalisches und Zartes verbindet, macht den Zauber ihres Romans aus. mehr weniger

Kerstin Hellberg, 23.04.2020

BuchMarkt
Hier kann man viel über die Zwiespältigkeit menschlicher Anlagen und Verhaltensweisen nachdenken, we...nn man die überaus farbige und eigentlich tragische Geschichte verschlungen hat. mehr weniger

Ellen Pomikalko

Maxi
Dass sie beim Schreiben besonders gern energische Musik hört, ist spätestens spürbar, wenn die Handl...ung an Fahrt aufnimmt. mehr weniger

ahoi! norderney
Ein radikales Plädoyer gegen die Angst.

Literaturbloggerin und Autorin (›Das Licht ist hier viel heller‹)
Es ist erstaunlich, dass Adeline Dieudonné mit so zarten Worten von derart roher Gewalt erzählen kan...n. Ein verstörend brutales, gleichzeitig faszinierend sanftes Buch — ein Debüt, bei dem man von der ersten bis zur letzten Seite Gänsehaut hat. mehr weniger

Mareike Fallwickl

WDR 5
Dieser Roman ist unglaublich krass, von ungeheurer Sprachgewalt, es ist ein Thriller, eine Geschicht...e, die man gar nicht aus der Hand legen kann. mehr weniger

Stefanie Stahl, 14.08.2021

Echo Rosenheim
Überaus spannend und mitreißend geschrieben!

03.02.2021

SRF, Literaturclub
›Das wirkliche Leben‹ vom belgischen Shooting-Star Adeline Dieudonné schreibt vom Aufwachsen mit ein...em gewalttägigen Vater und der Unmöglichkeit, die Zeit zurückzudrehen. mehr weniger

22.12.2020

Ostfriesen-Zeitung
Die Autorin schildert genüsslich das Grauen des Alltags.

Marion Luppen, 05.12.2020

Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Eine ganz großartige Vorstellung einer jungen, klugen und mutigen Frau. Unbedingt lesen, ein fantast...isches Debüt. mehr weniger

Heike Kahl, 05.10.2020

oliva Buchhandlung
Ein Buch wie ein Hammerschlag.

Michael Lehmann, 03.10.2020

Münchner Merkur
[Adeline Dieudonnés] unkonventionelle Geschichte eines Erwachsenwerdens in monströsem Umfeld ist vir...tuos erzählt und bleibt lange im Gedächtnis. mehr weniger

28.08.2020

morgenweb.de
Ein Roman, dessen mitunter düsterer Sog einen nicht mehr loslässt – bis am Ende das Licht sichtbar w...ird. mehr weniger

24.08.2020

Recklinghäuser Zeitung
Alles andere als leichte Kost – und doch ein literarisches Schmankerl, das seinesgleichen sucht.

18.08.2020

Bücher Magazin
Schmerzhafte, zarte Coming-of-Age-Novel, die zu Tränen rührt und erschütternd gut geschrieben ist.

01.08.2020

leselupe.de
Sie steigert mit ihren scharf beschriebenen Beobachtungen die Spannung bis zur Unerträglichkeit. Es ...stockt einem zuweilen fast der Atem. mehr weniger

Claudine Borries, 16.07.2020

Aachener Zeitung
›Das wirkliche Leben‹ ist ein spannendes, mitreißendes Buch gegen die Angst.

Madeleine Gullert, 15.07.2020

in-gl.de
Sie wollen ein Buch lesen, das Sie vollkommen gefangen nimmt, bei dem Sie alles um sich herum verges...sen? Dann ist dieser Roman genau richtig für Sie. Ein Wahnsinnsbuch. mehr weniger

Sylvia Jongebloed, 23.06.2020

Bündner Woche
Ein gewaltiger und brutaler wie auch überwältigend spannender Roman ausserhalb der Lesekomfortzone.

Martina Tonidandel, 10.06.2020

Steinmetz’sche Buchhandlung
Kraftvoll und schonungslos, übersetzt von Sina de Malafosse.

Lisa Schumacher, 09.06.2020

Buchhandlung Almut Schmidt
Für mich war es ein großartiger Lesespaß.

Hauke Harder, 04.06.2020

jastramkultur.blog
›Das wirkliche Leben‹ lohnt sich wirklich!

03.06.2020

morgenweb.de
[...] - ich habe selten ein Debüt gelesen, das mich mehr in seinen Bann gezogen hätte.

Barbara Breuner, 22.05.2020

Schwetzinger Zeitung
Adeline Dieudonné gelingt es, in ihrer eindringlichen Sprache von der ersten Seite an zu begeistern.

22.05.2020

Ludwigsburger Wochenblatt
Eindringlich erzählt die Autorin Adeline Dieudonné in ihrem Roman die Geschichte einer Tochter, die ...zur Gejagten wird. mehr weniger

07.05.2020

ekz bibliotheksservice
Dieudonné erzählt diesen Coming-of-Age-Roman so, dass er einen wie ein Fieber packt und erst wieder ...loslässt, wenn es zu Ende ist. mehr weniger

Fleur Hummel, 04.05.2020

denglers-buchkritik.de
Eine zarte und wilde Sprache, eine warmherzige, dramatische und traurige Geschichte, einmal angefang...en ist man im Flow und reitet diesen wilden Ritt bis zum Ende mit, das in einem großen Knall mündet! Eine Kindheit, eine Jugend, die einen durchrüttelt. mehr weniger

Alex Dengler, 27.04.2020