Florence glaubt nicht mehr an die Liebe. Doch dann trifft sie auf Ben, der Florence zeigt, dass die Liebe alles andere als tot ist. Das große Problem dabei: Er ist es aber sehr wohl …
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Dead Romantics
Der New-York-Times-Bestseller, der alle Herzen im Sturm erobert – ein Liebesroman mit hohem Wohlfühlfaktor und genau der richtigen Prise Magie
Drei Geheimnisse bestimmen das Leben der jungen New Yorkerin Florence Day:
- Sie ist die Ghostwriterin von Ann Nichols, der weltweit bekanntesten Romance-Autorin.
- Sie schafft es nicht, deren neuen Roman zu Ende zu schreiben, denn seit ihre letzte Beziehung in die Brüche ging, ist ihr der Glaube an die Liebe abhandengekommen und das Happy End will ihr einfach nicht aus der Feder fließen.
- Seit ihrer Kindheit kann sie die Geister Verstorbener sehen, die noch eine unerfüllte Mission haben.
Als Florence erfährt, dass ihr Vater gestorben ist und sie zu ihrer Familie zurückreist, steht vor der Tür ihres Elternhauses kein anderer als Ben – der Lektor, der sich gerade noch geweigert hat, »Ann Nichols« Schreibblockade zu akzeptieren. Anscheinend ist es seine Mission, Florence davon zu überzeugen, dass die Liebe alles andere als tot ist. Das große Problem dabei: Er hatte einen Autounfall und ist es sehr wohl …
Für Leserinnen von Ali Hazelwood, Emily Henry, Colleen Hoover sowie von romantischen Liebeskomödien mit Tiefe, die sich gern verzaubern lassen
»Ich LIEBE dieses Buch! Es ist lustig, atemberaubend, hoffnungsvoll und einfach zum Träumen.« Ali Hazelwood
»Das Buch ist wie ein Mix aus ›While you were sleeping‹ und ›Six feet under‹ und es ist mir ein großes Anliegen, allen gegenüber deutlich zu betonen, wie gut es ist!« The New York Times
Bibliografische Daten
1. Auflage
Ashley Poston
Ashley Poston schreibt Geschichten über Liebe, Freundschaft und Happily Ever Afters. Sie stammt aus South Carolina und lebt in einem kleinen grauen Haus mit ihren Katzen und viel zu vielen Büchern. Meistens findet man sie in der weiten Welt des Internets, wie sie Katzenvideos anschaut oder Fan-Fiction liest.
Dr. phil. Yola Schmitz
Yola Schmitz übersetzt literarische Texte aus dem Englischen und dem Italienischen ins Deutsche. Sie hat eine große Leidenschaft für Sprache, ist Wortklauberin und Sprachtüftlerin. Mit jeder Übersetzung taucht sie in eine neue Welt ein, sammelt Eindrücke, Gerüche und Klänge. Um den deutschsprachigen Leser:innen diese Welten zugänglich zu machen, bringt Yola sie in Übersetzung an die Oberfläche. Klingt ein bisschen nach Zauberei? Ist es auch.
5 - 10 von 156 Leserstimme
Trotz ernstem Thema eine sehr humorvolle Geschichte
Florence letzter Partner war furchtbar und seitdem diese Beziehung in die Brüche ging, ist für Florence die Liebe tot. Sie muss jedoch noch ein Buch als Ghostwriterin für die Bestsellerautorin Ann Nichols fertig schreiben. Ohne den Glauben an ein Happy End ist das jedoch nicht möglich. Als sie dann auch noch erfährt, dass ihr Vater gestorben ist, ist sie völlig aufgelöst. Dieser war der Einzige, welcher sie wirklich verstand. Sie haben beide sie selbe Gabe geteilt, sie sehen Verstorbene. Als sie wieder zu Hause im Bestattungsinstitut ihrer Familie ankommt, bekommt sie dann auch noch Besuch von einem Geist. Ben, ihr Cheflektor, der unbedingt ihr fertiges Buch haben wollte. Er weiß nicht was mit ihm passiert und um seinen letzten Frieden zu finden, versucht er Florence Meinung über die Liebe zu ändern, damit sie das Buch fertig schreiben kann.Die Protagonisten:Ich mochte Florence sehr, was ich jedoch das erste Mal bei einem Buch empfunden habe, war, dass ihr Name irgendwie nicht zu ihrem Charakter passte. Sie war sympathisch, hatte viel mitmachen müssen, hat jedoch trotzdem weitergemacht und auch wenn sie viele miese Entscheidungen getroffen hatte in ihrer Vergangenheit, hat sie sich letztendlich zu einer starken Frau entwickelt.Ben ist ein typischer Lektor, wie man ihn sich vorstellt. Penibel, gut organisiert und ein Katzenliebhaber. Er ist mein Lieblingscharakter gewesen und ich mochte seine Art einfach sehr.Die Nebencharaktere waren ebenfalls toll, die Menschen in Florence Heimatdorf waren super und der Bürgermeister war einfach ein liebenswürdiger Hund.Die Umsetzung:Ich finde das Cover des Buches klasse und das erste Mal in meinem Leben habe ich nicht das Bedürfnis, diesen Empfehlungssticker abzumachen, da er super auf das Cover passt. Den Schreibstil mochte ich von der ersten Seite an, er war flüssig, sehr einfach zu lesen und zudem noch sehr bildlich. Ich konnte mir das Bestattungsinstitut der Familie super vorstellen und auch die Charaktere und Orte. Anfangs spielt sich die Story im für mich durch den Schreibstil ziemlich düster wirkenden New York ab. Ich bekam einen ersten Einblick in Florence nicht ganz so rosig wirkendes Leben und wie sie mit den vielen Problemen wie der Deadline für ihr Buch umgeht, oder damit, dass ihr Dad gestorben ist. Ab diesem Zeitpunkt gibt es jedoch einen Szenenwechsel und zwar ins wunderschöne Mairmont, Florences Heimat. Die Landschaft wirkte auf mich viel einladender, ich hatte es mir wie ein wunderschönes pastellfarbenes Örtchen vorgestellt. Alles wirkte gleich viel besser, auch wenn viele Florence gegenüber etwas mies waren, da diese sich 10 Jahre lange nicht mehr nach Hause begeben hatte. Da Ben ja tot ist, hatte ich ernsthafte Sorgen, dass es keine „richtige" Lovestory sein konnte, jedoch wurde ich nicht enttäuscht und fand die Umsetzung gar nicht so schlecht.Was ich an dem Buch sonst noch sehr gut fand, war, wie mit dem Tod umgegangen wurde. Auch wenn dieser in dem Buch behandelt wurde, drückte das die Stimmung nicht runter. Das Ende des Buches war leider nicht ganz meins, aber es ist trotzdem ganz gutMein Fazit:Dieses Buch konnte mich sehr gut unterhalten und ist ein absolutes Wohlfühlbuch. Bis auf ein paar Kleinigkeiten habe ich nichts daran auszusetzen. Deshalb bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne und ich kann es jedem nur empfehlen.
Ghostwriting, Beerdigungen und Geisterliebe
Florence ist eine Ghostwriterin, die Geister sehen kann. Schon seit Jahren schreibt sie Bestseller, doch kaum jemand weiß, dass sie die Autorin ist. Und auch ein Problem: Sie soll Liebesgeschichten schreiben, doch seit ihr Ex-Freund sie hintergangen hat, glaubt sie nicht mehr an Liebe und Happy Ends. Eigentlich ist ihr Leben schon kompliziert genug, denn der Abgabetermin ist da und sie hat kein Buch, dass sie dem neuen Lektor Ben präsentieren kann. Doch als sie zur Beerdigung ihres plötzlich verstorbenen Vaters geht, gibt es gleich den nächsten Schock: Ben steht als Geist vor ihrer Tür.Auch wenn Romantik im Titel des Buches steckt, ist die Geschichte oft mehr über Familie und Selbstfindung als dass es eine Liebesgeschichte ist. Florence hat trotz ihrer zahlreichen Bestseller als Ghostwriterin ein geringes Selbstwertgefühl und versucht sich ihrer Familie zu beweisen, ohne ihr Geheimnis zu enthüllen. Auch ihre Fähigkeit, Geister zu sehen, hat Narben hinterlassen, denn sie zieht damit eher negative Aufmerksamkeit auf sich und hat ihr Geheimnis schon einmal jemandem anvertraut und es sehr bereut.Sie hatte schon immer ein schwieriges Verhältnis zu der Gabe, die sie mit ihrem Vater teilte, aber nach dessen Tod beginnt sie, manche Dinge aus seiner Perspektive zu sehen. Und dann fühlt sie sich ausgerechnet zu einem Geist hingezogen, dabei ist ihr schon klar, wie unmöglich diese Liebe ist, auch wenn sie gerne Zeit mit ihm verbringt. Nicht nur, weil sie offen über ihre Arbeit reden kann - er scheint sie wirklich zu verstehen.Das Buch ist schon vielseitig, weil es romantisch, unterhaltsam und aber auch ernst und berührend ist. Dazu gibt es noch ein paar spannende Wendungen, die auch nicht immer so überraschend sind, aber trotzdem überzeugen können.
Und die Liebe ist doch nicht tot.
Die Grundstory: Florence Day ist Ghost Writerin für eine sehr erfolgreiche Autorin. Ihr neuestes Buch steht seit einem Jahr kurz vor der Fertigstellung, doch seit der Trennung von ihrem Ex hat Florence eine Schreibblockade. Ihr Editor Ben drängt Florence zum Abschluss des Buches. Doch dann stirbt nicht nur ihr Vater, sondern auch Ben. Und während sie die Beerdigung ihres Vaters organisiert, erscheint Ben als Geist. Und zwar als sehr bezaubernder Geist. ;)Meine Meinung zum Buch: Ich habe mich von der ersten Zeile an in die Hauptfigur dieses Romans verliebt. Florence ist herrlich Imperfekt, hat das Herz am rechten Fleck und eine Humor, der einen regelmäßig laut auflachen lässt. Auch wenn durchgängig zu ahnen ist, wie die Geschichte ausgehen wird, hatte ich großen Spaß daran sie zu lesen. Von mir gibt es redlich verdiente 5 Sterne!
Manches hat mich gestört, aber es hat mich immer wieder gepackt
Florence ist Ghostwriterin für die berühmte Liebesromanautorin Ann Nichols, doch ihren dritten und letzten Roman bekommt sie einfach nicht fertig. Florence hat den Glauben an die Liebe verloren. Ihr Ex hat ihn ihr gründlich ausgetrieben und ihr gleichzeitig auch den Glauben an sich selbst genommen.Jetzt hat sie einen neuen Lektor bekommen und der drängt auf das Manuskript. Also versucht Florence ihre Kreativität zu erzwingen, als sie erfährt, dass ihr Vater verstorben ist. Sie reist in ihren Heimatort, in dem sie noch immer ihren Ruf weg hat. Da steht plötzlich Ben vor der Tür ihres Zuhauses, einem Bestattungsinstitut, das Problem? Ben ist ein Geist.Ich fand die Idee wirklich toll, eine Ghostwriterin, die Geister sehen kann. Dazu kam aber noch einiges mehr. Zum Beispiel der Schaden, den ihr Ex bei ihr angerichtet hat. Stück für Stück erfährt man, was da eigentlich vorgefallen ist und als man es weiß, möchte man zuschlagen. Dann Florence selbst, die zwar Geister sehen kann, das aber nicht will, weil ihr diese Fähigkeit immer nur Probleme eingebracht hat. Und Florence Familie, von der sie irgendwie kein richtiger Teil mehr zu sein scheint. Warum sucht Ben sie als Geist heim? Liegt es wirklich nur am Manuskript?Florence tat mir wirklich sehr leid. Sie musste in letzter Zeit einiges einstecken und verzweifelt am letzten Buch, das sie für Ann Nichols schreiben soll. Liebesromane kann man einfach nicht schreiben, wenn man selbst nicht mehr an die Liebe glaubt. Alles, was ihr einfällt, passt einfach nicht.Sie hat wirklich zu kämpfen, dann stirbt ihr Vater und das zieht ihr endgültig den Boden unter den Füßen weg – war er doch der Einzige, der dieselbe Gabe hatte, wie sie.Über Ben erfährt man sehr, sehr lange fast nichts. Er ist Lektor und sieht gut aus – so Florence – und jetzt ist er ein Geist und hat keine Ahnung, wie das passiert ist oder warum er Florence heimsucht. Erst sehr spät erfährt man mehr über ihn und als sein Geheimnis gelüftet wird, macht man wirklich große Augen.Florence neigt dazu, Problemen aus dem Weg zu gehen oder sie so lange zu ignorieren, bis sie entweder verschwinden oder das nicht mehr geht. Sie bezieht selten Stellung. So erfährt man auch sehr lange nicht, ob sie romantische Gefühle für Ben entwickelt oder nicht. Fazit: Ich fand die Idee echt mega und habe mich extrem auf dieses Buch gefreut, aber so leicht war es letztlich dann nicht für mich, es zu mögen. Ein Problem waren für mich die vielen Wiederholungen. Manche Dinge und Formulierungen wiederholten sich immer und immer und immer wieder, bis mir das auf die Nerven ging. Ich fand das schade, denn das Buch hätte sie für mich nicht nötig gehabt. Florence mochte ich sehr, aber fühlte mich von ihr auch mehrfach auf Distanz gehalten. Auch Ben war mir nicht unsympathisch, blieb aber zu lange zu blass in meinen Augen.Es gab zum Glück immer wieder kleine Details, die mir das Buch wieder sympathischer machten, wann immer es mir zu entgleiten drohte. Zum Beispiel der Bürgermeister von Mairmont. Erst nach der Hälfte des Buches hat es so richtig gezeigt, was es kann. Ab da hat es mich richtig gefesselt und ich mochte es dann wirklich sehr gern. Wäre der Anfang auch so gewesen und nicht so träge, hätte das Buch das Potenzial zu einem Highlight gehabt.Die letzte Wendung war allerdings nicht so wirklich meins. Ich fand Bens Verhalten hier teilweise sehr unlogisch und für mich passte es nicht zu ihm. Das hat mich leider recht gestört. Insgesamt fand ich das Buch aber sehr gut. Von mir bekommt es ganz, ganz knappe 4 Sterne.
Großer Tipp von mir
Dieser Roman ist wirklich zu einem Tipp von mir geworden. Die Geschichte hat mich berührt und obwohl es stark um den Aspekt der Trauer geht, hat diese Story mich nicht deprimiert. Wunderschöne Momente wurden in dieser Geschichte eingefangen. Der Schreibstil ist leicht und schnell lesbar, man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte handelt von Florence, die nicht mehr an Happy Ends glaubt und damit als Ghostwriterin für eine Romance-Autorin in einer Schreibblockade hängt. Der Verlag macht Druck und dann stirbt auch noch ihr Vater. Sie muss also zurück an den Ort ihrer Kindheit. Das Besondere an Florence ist, dass sie Geister sehen kann und ganz plötzlich steht ihr Lektor vor der Tür, nur dieser weilt nicht mehr unter den Lebenden. Kann Florence irgendwann wieder an die Liebe glauben? Wenn euch also diese Geschichte anspricht, dann springt in die Seiten. Mir haben sie viel Lesefreude bereitet.
Wunderschöner Wohlfühlroman!
Florence arbeitet als Ghostwriterin für die bekannte Autorin Ann Nichols. Seit es vor einer Jahr zu einer Trennung von ihrem Freund kam, hat sie jedoch den Glauben an die große Liebe verloren. Seitdem kann sie nicht mehr so schreiben wie früher einmal und möchte am liebsten nur noch Romane ohne Happy End schreiben. Doch Ben, ihr neuer und sehr attraktiver Lektor, macht ihr da einen Strich durch die Rechnung. Er gibt ihr noch einen Tag, um ihr Buch abzuschließen. Doch am nächsten Tag muss Florence erfahren, dass ihr Vater gestorben ist und so setzt sie sich erstmal in ein Flugzeug, um nach zehn Jahren wieder einmal nach Hause zu fliegen.....Dieses Buch ist mal etwas ganz Anderes. Der Schreibstil ist wunderschön und das Buch lässt sich kurzweilig und angenehm lesen. Es geht um die Liebe, den Tod, die Familie und auch um die Geister der Verstorbenen. Die Gefühle zwischen Ben und Florence wurden gut beschrieben, so dass ich förmlich die Schmetterlinge zwischen den beiden fliegen sehen konnte. Auch der Tod des Vaters wurde sehr berührend geschildert und so hatte ich beim Lesen öfter mal Tränen in den Augen. Insgesamt ein ganz toller Roman, sehr erfrischend, weil es mal so etwas ganz Anderes als die üblichen Liebesromane ist!
Von Liebe und Tod
Florence ist Autorin von Liebesromanen, glaubt aber selber nicht wirklich an die Liebe. Dafür kann sie Geister sehen. Als sie sich auf die Spurren ihrer Vergangenheit begibt, ist dabei Ben, ihr Lektor, an ihrer Seite, der sie versucht von der Liebe zu überzeugen. Nur leider ist er außerdem ein Geist...Mir hat die Idee mit den Geistern sehr gut gefallen, und dieser Fantasy Twist hat der ansonsten recht seichten Liebesgeschichte das gewisse etwas verliehene. So standen die Tore weit offen für viele Themen rund um Tod, Verlust und Trauer. Weitestgehend hat die Autorin dieses Potential auch ausgeschöpft, aber letztlich war es mir persönlich an vielen Stellen doch zu kitschig und zu einfach.Insgesamt war dieses Buch eine tolle Unterhaltung und gut zu lesen, aber mir wird es wohl nicht viel länger im Kopf bleiben, da es mich einfach nicht so mitgerissen hat.
Originelle Geschichte
Worum es in dem Buch geht: Nach einer schmerzhaften Trennung ist Florence Day überzeugt, dass es die wahre Liebe nicht gibt. Als Ghostwriterin einer berühmten Autorin muss sie jedoch über genau diese schreiben, was ihr wirklich schwerfällt, da sie nicht mehr an Happy Ends glaubt. Ihr neuer und attraktiver Lektor Ben nimmt jedoch keine Rücksicht auf ihre Schreibblockade und stellt ihr eine Frist. Zugleich erfährt sie, dass ihr Vater gestorben ist, mit dem sie die Fähigkeit gemeinsam hatte, Geister zu sehen, die eine letzte Aufgabe auf dieser Welt erfüllen möchten. Als Florence überstürzt in ihre kleine Heimatstadt fliegt, trifft sie dort auf ihren Lektor. Jedoch ist er ein Geist… Meine Meinung:Das Setting des Buches ist bezaubernd und schräg zugleich. Ich mag das Kleinstadtfeeling sehr, musste mich jedoch erst daran gewöhnen, dass ein Großteil der Handlung in einem Bestattungsinstitut spielt, welches der Familie Day gehört. Genauso gewöhnungsbedürftig ist für mich persönlich der Humor des Buches, welcher am besten als Galgenhumor beschrieben werden kann und für manche Leser im Zusammenhang mit einem solch emotionalem Thema wie dem Tod, ein wenig unangebracht erscheinen mag. Lernt man die Familie Day jedoch besser kennen, beginnt man ihre ungewöhnliche Sicht auf das Leben und den Tod allmählich zu verstehen. Am Ende des Buches habe ich nicht nur die Protagonisten, sondern Florences ganze Familie ins Herz geschlossen. Die Handlung beginnt sehr aufregend, zieht sich im Mittelteil des Buches aber leider ein wenig, bevor sich gegen Ende wieder mehr ereignet und das Buch perfekt abgerundet wird. Über Florence, ihre Vergangenheit und ihre Zukunftswünsche, erfährt man als Leser sehr viel. Sie ist eine vielschichtige, authentische und liebenswerte Protagonistin. Über Ben hingegen hätte ich gerne ein wenig mehr erfahren, vielleicht sogar das ein oder andere Kapitel aus seiner Sicht gelesen.Ein letzter kleiner Kritikpunkt ist für mich die Verwendung des Pronomens „Sier“, welches meinen Lesefluss gestört hat, im Laufe das Buches jedoch nur kurz auftaucht.Mein Fazit: Trotz kleiner Makel habe ich „Dead Romantics“ gerne gelesen und konnte in der originellen Geschichte um Florence und ihre verlorene Hoffnung in die große Liebe, versinken. Besonders gut haben mir hierbei die Familie Day und das Kleinstadt-Feeling gefallen. Empfehlen würde ich dieses außergewöhnliche Buch allen, die eine herzerwärmende Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy lesen möchten.
Das waren wirklich schöne Lesestunden
Ich habe eine romantische Geschichte mit ein bisschen Tiefgang, ein bisschen Herzschmerz, Geistern und Humor erwartet. Und die habe ich auch bekommen. Was Ziel des Buches war, wurde recht schnell deutlich, denn dass Florence nicht mehr an Liebe glaubt, äußert sie bereits auf den ersten Seiten. Ihre letzte Beziehung ist mit einem großen Knall zu Ende gegangen, weshalb es verständlich ist, dass sie Schwierigkeiten damit hat, über die Liebe noch ein gutes Wort zu verlieren. Das ist aber gerade deshalb so problematisch, weil sie als Ghostwriterin der gefeierten Liebesromanautorin Ann Nichols genau das eigentlich tun müsste. Auch ihr neuer Lektor Ben zeigt da kein Erbarmen mit ihr. Doch als gerade Ben in Geistergestalt auf ihrer Türschwelle steht, während Florence sich zu allem Überfluss um die Beerdigung ihres Vaters kümmern muss, scheinen die Probleme plötzlich ganz woanders zu liegen. In die Geschichte konnte ich aufgrund des angenehmen Schreibstils problemlos starten. Für mich flogen tatsächlich die Seiten nur so dahin und ich mochte, wie die Autorin Humor mit dem sonst so schweren Thema Tod verband. Jeder geht anders mit diesem Thema um, trauert anders und das hat dieses Buch wirklich schön gezeigt.Auch die Charaktere konnten mich begeistern. Florence ist etwas durch den Wind, manchmal impulsiv und sehr stur – und all das zusammen hat sie mir sehr sympathisch gemacht. Ich konnte ihren Frust, ihre Verletztheit, allgemein ihre Gedankengänge gut nachvollziehen, auch wenn einem manchmal noch ein paar Puzzleteile fehlten. Die langsam aufkeimende Romantik und Spannung zwischen Ben und ihr fand ich sehr schön dargestellt. Immer wieder gab es kleine Momente zwischen ihnen, die ab und zu eingestreut wurden, die die immer stärker werdende Bindung zwischen ihnen deutlich machte.Allgemein schritt die Handlung recht langsam voran. Es war insgesamt ein recht ruhiges Setting, was die Geschichte bestimmte. Viel drehte sich auch um Florence und ihre Bindung zu ihrer Familie, die anfangs wenig harmonisch wirkte, wobei doch irgendwo die Liebe zwischen all dieser Figuren erkennbar war. So gab es rührende wie humorvolle Szenen. Vieles von den handlungstragenden Hintergründen lässt sich recht schnell voraussehen, was das Leseerlebnis aber nicht unbedingt schlechter gemacht hat. Ich habe das Buch bis zum Ende hin sehr genossen und es hat mir wirklich sehr schöne Lesestunden beschert. Manche Stellen am Ende hätte ich mir vielleicht etwas anders gewünscht. Nach meinem Empfinden zögerte es sich erst etwas zu sehr hinaus, bevor es dann schnell zu Ende ging (die letzter Veränderung bezüglich Ben erschloss sich mir dabei auch nicht ganz und wirkte für mich irgendwie etwas komisch platziert). Dennoch: das Buch war toll! Es hat mich zum Lachen gebracht, gerührt und war insgesamt einfach schön zu Lesen. Auch das Nachwort der Autorin möchte ich nochmal extra erwähnen, da ich es super spannend finde, wenn AutorInnen ihre Verbundenheit zu den behandelten Themen äußern.
Wenn man nicht mehr an die Liebe glaubt
Als Romance-Liebhaberin konnte ich an diesem Buch nicht vorbei. Ghostwriterin Florence hat den Glauben an die Liebe verloren und steht mit der Abgabe ihres Buches in Verzug. Als bald darauf ihr Vater stirbt muss sie sich ihrer Vergangenheit in der elterlichen Kleinstadt stellen, denn mit ihrer Fähigkeit Geister zu sehen, war sie dort nicht sehr beliebt. Als sie dann auch noch von Ben, ihrem neuen Lektor, heimgesucht wird, ist das Chaos perfekt. Ich war von Anfang an verliebt in die Charaktere. Sie sind alle bildhaft beschrieben und erwachen zwischen den Seiten zum Leben. Ich habe mit Florence mitgefiebert und war gespannt darauf, wie sie sich ihrer Vergangenheit stellt. Die aufkeimenden Gefühle für Ben haben mich sehr gut erreicht. Ein Highlight war für mich der Schreibstil. Bildhaft und mit einem feinen Gespür für Emotionen und Gedankengänge hatte der Erzählstil eine regelrechte Sogwirkung auf mich. Die Auflösung war zwar etwas vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch durchweg gefesselt. Ich hoffe, es werden noch weitere Bücher der Autorin übersetzt und freue mich darauf, mehr von ihr zu lesen.
Pressestimmen
Voller Magie, einer großen Portion Liebe — und Spoiler! – einem Ende, das sehr happy macht.
Michaela Jasperneite, 01.04.2023
Ein richtiges Wohlfühlbuch mit Happy End.
Ilana Beckmann, 08.02.2024
Denn dieses Buch hat mit wirklich viel Wohlfühlfaktor mir auch einige Male die Tränen in die Augen g...etrieben und mir so gut gefallen. mehr weniger
@katja_liest, 22.08.2023
Ein Liebesroman mit hohem Wohlfühlfaktor und genau der richtigen Prise Magie. Für Leserinnen von Col...leen Hoover und Ali Hazelwood. mehr weniger
28.05.2023
Es gab viele überraschende Momente, die nicht vorherzusehen waren, wodurch ich immer gespannt war wa...s wohl als Nächstes passieren würde. mehr weniger
@ourbookwoorld, 17.05.2023
Der Schreibstil konnte mich komplett überzeugen. Niedlich und humorvoll zugleich. Die Idee wurde so ...toll umgesetzt, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. mehr weniger
@frau.buecherliebe, 28.04.2023
Eine übernatürlich bewegende Rom-Com!
01.03.2023