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Buch Demon Copperhead von Barbara Kingsolver und Text Schau nicht weg. Hier bin ich.
Buch Demon Copperhead von Barbara Kingsolver und Text Schau nicht weg. Hier bin ich.
»Als hätten die Coen-Brüder Dickens verfilmt.« The Times

Demon Copperhead

»Jeder weiß, dass alle, die in diese Welt geboren werden, von Anfang an gezeichnet sind – Gewinner wie Verlierer.«

Ein Trailer in den Wäldern Virginias, dem Land der Tabakfarmer und Schwarzbrenner, der Hillbilly-Cadillac-Stoßstangenaufkleber an rostigen Pickups. Hier kommt Demon Copperhead zur Welt – die Mutter ist noch ein Teenie und frisch auf Entzug, der Vater tot. Ein Junge mit kupferroten Haaren, großer Klappe und einem zähen Überlebenswillen, bei allem, was das Leben für ihn bereithält: Armut, Pflegefamilien, Drogensucht, erste Liebe und unermesslichen Verlust. Es ist seine Geschichte, erzählt in seinen Worten, unbekümmert, vorwitzig, von übersprudelnder Lebenskraft.

Ein mitreißender Roman über ein Leben auf Messers Schneide, in dem in jedem Moment Hoffnung aufscheint. 

Ein Triumph und ein großes Lesevergnügen: Der Millionenbestseller aus den USA, über ein Leben gegen alle Widerstände.

»Eine der großen virtuosen Sprachperfomances. Ein meisterhaftes Lehrstück.« Richard Powers

»Erzählkunst at its best.« Stephen King

»Ein ebenso komisches wie schmerzhaft-wahrhaftiges Buch.« Alena Schröder

»Zutiefst berührend, zutiefst lebendig.« Susanne Abel

Bibliografische Daten

EUR 12,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44416-3
Erscheinungsdatum: 15.02.2024
1. Auflage
832 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren
Autor*innenporträt

Barbara Kingsolver

Barbara Kingsolver, 1955 geboren, hat Romane, Gedichte, Essays und ein Memoir verfasst, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden, u. a. mit dem Pen/Faulkner Award, dem Orange Prize for Fiction, dem Women's Prize for Fiction und dem Pulitzer-Preis. Sie wurde mit der National Medal of Humanities geehrt und ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters. Aufgewachsen in Kentucky, lebt sie heute mit ihrer Familie auf einer Farm in Virginia.

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Übersetzer*innenporträt

Dirk van Gunsteren

Dirk van Gunsteren, ausgezeichnet mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis und dem Übersetzerpreis der Stadt München, übertrug u.a. Thomas Pynchon, John Dos Passos, George Saunders, Patricia Highsmith und Philip Roth ins Deutsche.

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150 von 150 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.79 von 5 Sternen


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2 - 10 von 150 Leserstimme

lesestress am 07.07.2024 13:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Von der ersten bis zur letzten Seite geliebt!

»Ich sagte, dass mich noch nie jemand gefragt hatte, was ich werden wollte, wenn ich groß war, darum wüsste ich es nicht. Hauptsache, noch am Leben.«Manchmal passiert es mir, dass ich Bücher lese, die mir so gut gefallen, dass ich meine Rezension dazu aufschiebe, weil ich schon im Vorfeld weiß, dass ich ihnen mit meinen Worten nicht gerecht werden kann. Genau so ein Fall ist das mit mir und Barbara Kingsolvers »Demon Copperhead«. Mit stattlichen 860 Seiten darf sich dieses Epos mit Fug und Recht als Great American Novel bezeichnen: schlagfertig-virtuos, dramatisch-emotional und eminent-literarisch! Und denen, die nun glauben, dass es aufgrund seines Umfangs langatmig wäre, sei versichert, dass die hier vorliegende Übersetzung von Dirk von Gunsteren kein Wort zu viel enthält, und ich – ganz im Gegenteil sogar – am liebsten noch viel mehr davon gelesen hätte!Der titelgebende Ich-Erzähler Damon Fields – wegen seiner kupferroten Haare von allen nur Demon Copperhead genannt – wird in den 1980ern im Osten Nordamerikas, genauer Virginia, in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Hier gibt es nur Wälder, Tabakfelder, Arbeitslose – und Drogen, um damit klarzukommen. Die Menschen, und allen voran Demons Mutter, leben den amerikanischen Albtraum: ihr Kindsvater ist tot, sie ist trockene Alkoholikerin mit dem Hang, sich die falschen Männer auszusuchen. Der Stiefvater prügelt, die Mutter kommt (immer wieder) in den Entzug und das Kind zu Pflegefamilien. Es wundert wenig, dass diese jedoch in einer so wirtschaftsschwachen Region nur auf das Pflegegeld sowie die kostenlose Arbeitskraft ihrer Pfleglinge aus sind. Die Jahre vergehen und die Schicksalsschläge kumulieren. Aber der Junge, dessen Sterne im Leben alle auf »Scheitern« stehen, verliert nie den Mut, und irgendwann wendet sich für ihn das Blatt. In Obhut eines Coaches erfährt Demon als Teenager beinahe wahres Familienglück. Eine Position, die er als aktiver Spieler in der Footballmannschaft seiner Highschool zu stärken versucht. Alles läuft bestens, zum ersten Mal kann er sein Leben redlich genießen – bis es zu einer schweren Sportverletzung kommt. Im maroden US-Gesundheitssystem der späten 1990er floriert das Geschäft mit schmerzstillenden Opioiden. Pharmakonzerne verdienen Milliarden auf den Rücken ihrer Patient:innen, belügen diese wissentlich über die abhängig machenden Substanzen und ihre angeblichen Wunderwirkungen. Auch Demon wird ein Opfer jener Drogenkrise, die noch bis heute anhält – und Hunderttausende das Leben kostete.Starker Tobak! Aber »Demon Copperhead« ist so viel mehr als seine Schicksalsschläge; Barbara Kingsolver hat sich in ihrem zehnten Roman vollumfänglich der prekären Perspektivlosigkeit der »Vergessenen« verschrieben. Ihr scheint es um Klassismus zu gehen, denn sie gibt den Menschen nun eine Stimme, die vom Rest der Welt sonst eben vergessen, belächelt oder gar als »Hillbillies« abgestempelt werden. Im Laufe der Handlung nimmt Demon diese Vorurteile immer wieder auf und ärgert sich über sie. Er weiß um die Stellung, die andere ihm in der Gesellschaft zuweisen wollen. Trotzdem (oder gerade deshalb!) ergreift er die kleinsten Chancen, um sich diesem scheinbar vorgeschriebenen Pfad zu entziehen. Mangelnde Bildung gleicht er durch Intelligenz, Witz und Resilienz aus. Und das ist für mich die größte Stärke dieses Romans: Vermutlich könnten Leser:innen allein von der inhaltlichen Zusammenfassung depressiv werden. Alles ist schlimm, schwer, tragisch und niemanden scheint das zu interessieren, Verbesserung ist nicht in Sicht. Aber auf keiner Seite von »Demon Copperhead« fühlt sich das beim Lesen auch so an! Demon erzählt selbst und wie ihm die Schauze gewachsen ist, derb, locker, mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus – und herzzerreißender Ehrlichkeit. Das treibt das Erzähltempo ebenso voran wie die Lesefreude, ob der im Text eingestreuten, wunderschönen Aphorismen. Ich habe »Demon Copperhead« von der ersten bis zur letzten Seite geliebt und empfehle es euch nur zu gern – gönnt euch dieses literarische Monument jetzt im Sommer, pünktlich zum #DickeBücherCamp!

alekto am 31.05.2024 07:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein Porträt der von der Opioid-Krise gezeichneten USA in Anlehnung an David Copperfield

Der Roman "Demon Copperhead", der nach seiner Hauptfigur benannt ist, stellt eine Neuinterpretation des Klassikers "David Copperfield" von Charles Dickens dar, der von Barbara Kingsolver dafür ins Hier und Jetzt versetzt wurde, um aktuelle Themen, die Amerika nun prägen, wie etwa die USA als von der Opioid-Krise gezeichnetes und gebeuteltes Land aufgreifen zu können.Demon Copperhead, der Protagonist dieses Romans, wird in den Appalachen Virginias geboren, als seine Mutter noch minderjährig ist. Der Junge mit markante, feuerrotem Haar wächst in Armut - auch in Folge der Opioid-Krise - auf. Geprägt von Verlusten und Rückschlägen, hat Demon, der über einen starken Lebenswillen besitzt bzw. Willen zum Überleben verfügt, fortwährend zu kämpfen und verarbeitet seine Erfahrungen in den von ihm gezeichneten Comics.Barbara Kingsolver gelingt in ihrem Roman eine eindringliche Beschreibung der sozioökonomischen Probleme der Region, wenn sie ein Porträt derselben entwirft, die von Armut, Ausbeutung und Drogensucht dominiert wird. Die Autorin schafft es zugleich die Balance in ihrem Werk zu wahren, indem sie die Tristesse darin nicht überhand gewinnen lässt, da ihre Hauptfigur Demon Humor besitzt, bisweilen unverwüstlich scheint und nie seinen Willen führt, darum zu kämpfen, ein besseres Leben führen zu können.Auch wenn "Demon Copperhead" sich an "David Copperfield" orientiert, ist der Roman keine leichte Kost. Das liegt nicht nur in seiner ausufernden Länge von mehr als achthundert Seiten begründet, die zumindest bei mir nicht leicht oder wie im Flug vergangen sind. Stattdessen verleiht Kingsolver ihrem Roman dadurch eine Wucht, gibt ihm eine Schwere, ein Gewicht, die der Thematik angemessen ist. Obgleich Kingsolvers lebendige Erzählweise in detaillierten Beschreibungen für ein flüssiges Leseerlebnis sorgt, stellt "Demon Copperhead" doch insgesamt eine herausfordernde Lektüre dar. Dabei deckt die Autorin eine große Bandbreite von Themen ab, die den Fokus des Romans neben Armut und soziale Ungerechtigkeit unter anderen auf die Opioid-Krise und deren Folgen richten, die im Roman schonungslos in ihren brutalen Auswirkungen auf Süchtige und deren Familien geschildert werden.Barbara Kingsolver ist in "Demon Copperhead" ein eindrucksvolles Porträt gelungen, das den Vergleich zu "David Copperfield" von Charles Dickens als dessen berühmter Vorlage nicht zu scheuen braucht. In ihrem Roman greift die Autoren die aktuellen, sozialen Probleme auf, von denen Amerika geprägt sind, und zeichnet so stellenweise ein düster, abgründiges Bild der USA. Auch wenn das Werk so alles andere als leichte Kost ist, stellt es für mich eine Pflichtlektüre dar, die vollkommen zu recht sowohl mit dem Women's Prize for Fiction als auch dem Pulitzer-Preis in 2023 ausgezeichnet wurde.

lysch am 27.05.2024 14:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Highlight 2024

"Jeder weiß, dass alle, die in diese Welt geboren werden, von Anfang an gezeichnet sind - Gewinner wie Verlierer. Aber ich hatte schon immer eine Schwäche für Superheldengeschichten." (S. 11)Demons Start ins Leben steht unter keinem guten Stern. Geboren im Trailerpark von einer drogenabhängigen Mutter, der Vater tot, der Stiefvater ein brutaler Mistkerl. Mies, mieser, total bescheiden geht es weiter. Denn in Virginia, einem der ärmsten Bundesstaaten der USA mitten in den Appalachen, haben selbst die Hilfs- und Sicherheitsnetze riesige Löcher. Wechselnde Pflegefamilien, Kindeswohlgefährdung und Misshandlung, ein marodes Gesundheitssystem, Armut, Hunger, Gewalt, Krankheit, Sucht... es kommt wirklich knüppeldick. Der Tod ist allgegenwärtig. Das ist nur schwer auszuhalten. Was also ließ mich dranbleiben an diesem Über-800 Seiten-Wälzer? Die Antwort ist einfach: Demon selbst. Trotz all der Widrigkeiten strahlt seine Erzählstimme soviel Wärme, Liebe, Humor und Hoffnung aus, dass die Seiten beinahe glühen beim Lesen. Von der ersten Seite an eroberte Demon mein Leserinnen-Herz. Von außen betrachtet ein Verlierer, doch tief im Inneren ein wahrer Superheld. Auch die Nebencharaktere lassen das Herz höher schlagen (Angus! Tommy!) oder den Puls ansteigen (U-Haul!), denn von absolut liebenswert über skurril-komisch bis total abscheulich ist so ziemlich jeder Menschenschlag dabei. Barbara Kingsolver verleiht einer Region eine kraftvolle Stimme, die vom Rest der USA und der Welt gerne verspottet und belächelt wird. Die "Hinterwäldler", die"Hillbillies"; "die sind doch alle drogenabhängig und leben von Tabak, Kohle und Schwarzbrennerei", um nur einige Stichworte zu nennen. Doch Kingsolver verharrt nicht bei diesen Vorurteilen. Klug recherchiert und voller Fingerspitzengefühl beschreibt sie ihre Heimat und zeigt auf, wie gezielte und strukturelle Ausbeutung eine komplette Region ins Aus katapultiert haben. Ich hatte das große Glück, Barbara Kingsolver bei einer Lesung erleben zu dürfen. Wer sie reden und erzählen hört, weiß plötzlich sehr genau, woher Demon dieses Glühen, diese Begeisterung für "seine Leute" und diesen unglaublichen Humor hat. Ein wunderbarer Roman, absolut empfehlenswert und mein Highlight 2024!"Wir hatten den Mond, der uns eine Weile durchs Fenster zulächelte und sagte, dass die Welt uns gehörte. Weil die Erwachsenen irgendwohin gegangen waren und alles in unsere Hände gegeben hatten." (S. 125)

books of tigerlily am 26.05.2024 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Zurecht Preisgekrönt

Demon Copperhead von Barbara Kingsolver ist ein preisgekrönter Roman über einen Jungen, der mit den Widrigkeiten des Lebens in der armen amerikanischen Unterschicht zu kämpfen hat. Die Autorin spielt hier bewusst mit der Ähnlichkeit zu Charles Dickens David Copperfield und erzählt eine quasi-autobiographische Geschichte über Demon Copperhead, der in Ich-Form dem Leser sein Leben mit all den Höhen und Tiefen erzählt. Die Erzählstimme geht dem Leser schnell unter die Haut und trifft den Ton des Milieus, aus dem Demon stammt. Denn er hat kein leichtes Leben gelebt. Zunächst aus unschuldig-kindlicher Perspektive wirft Demon einen Blick auf seine Kindheit voller Verlust, Hoffnung, harter Arbeit und auch Orientierungslosigkeit. Ebenso eindrücklich sind die Einblicke in die Jugendzeit, mit klassischen Elementen eines Coming of Age-Romans, in dem Demon all die Erfahrungen des Erwachsenwerdens macht. Mit zunehmenden Alter werden auch die Versuchungen immer größer und man möchte Demon öfter zurufen, gewisse Erfahrungen lieber nicht zu machen. Es kommt, wie es vorherbestimmt zu sein scheint - die Autorin spielt hier bewusst mit den Erwartungshaltungen und Vorurteilen des Lesers hinsichtlich Demon und seines Umfelds. Ein eindrücklicher Roman, der all die Probleme aufzeigt, die die Mittel- und Unterschicht in Amerika hat - Armut, Drogen, Rassismus, ein fehlendes soziales Netz. Ein Abbild der modernen Gesellschaft und ihrer Bürger, die struggeln, die aber wie Demon nie den Lebenswillen und die Zuversicht verlieren. Zurecht ausgezeichnet!

mimitatis_buecherkiste am 25.05.2024 15:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Großartig und bewegend

Demon Copperhead kommt in einem Trailer in den Wäldern Virginias zur Welt, seine Mutter ist frisch auf Entzug, der Vater tot. Die Vermieter wohnen nebenan, die Peggots sind wie eine Ersatzfamilie für den kleinen Jungen mit der großen Klappe und dem guten Herz. Als Demons Mutter stirbt, beginnt eine Odyssee für das Kind, das von einer Pflegefamilie zur anderen weitergereicht wird, immer wieder vergessen von einem System, das versagt, wo es eigentlich helfen soll. Letztendlich nimmt Demon es selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach seinem Glück, ohne zu ahnen, was das Schicksal noch alles für ihn bereithält.„Er fragte mich nach meiner Bürde, und ich sagte: elf Jahre alt und keinen Cent in der Tasche, abgehauen von einem Ort, wo sich keiner einen Schei..dreck um mich kümmert, und jetzt gings zu einem anderen Ort, wo mich wahrscheinlich noch mehr davon erwartete.“ (Seite 302)Angelehnt an die berühmte Geschichte David Copperfield von Charles Dickens folgte ich den Erzählungen von Demon, der keinen leichten Start ins Leben hatte, angefangen mit der Geburt auf dem Boden eines Trailers als Kind einer Junkiebraut. Der Ich-Erzähler hatte mich bereits auf den ersten Seiten für sich eingenommen, nüchtern und ungeschönt schilderte er die Einzelheiten seiner Kindheit, war sarkastisch, ironisch, aber nie verbittert, sondern immer voller Hoffnung, dass es anders sein könnte. Natürlich kam es anders, das Leben ist schließlich kein Ponyhof, allerdings hätte ich nicht damit gerechnet, wie schlimm es wirklich wurde.„Wo beginnt der Weg in den Untergang? Das ist der ganze Sinn davon, das alles aufzuschreiben, hat man mir gesagt. Damit du dich mit einer Entscheidung auseinandersetzen kannst, die du mal getroffen hast. Oder die andere für dich getroffen haben. Die brutalen Kerle, die dein unschuldiges Herz verdorben haben, oder die vor ihnen, die deren unschuldige Herzen verdorben haben.“ (Seite 527)Die erste Hälfte war dramatisch, traurig und erschütternd, es war kaum auszuhalten, was dem Kind geschah. Ich musste zwischendurch pausieren, weil es so schwer war, dem zu folgen, ohne eingreifen zu können. Als es einen Lichtblick gab, konnte ich es nicht glauben, habe genauso wie Demon gezweifelt, war skeptisch und auf der Hut. Mir brach das Herz, als ich las, wie schwer er es sich machte, weil er überzeugt davon war, kein Glück zu verdienen, wie er die nächste Grausamkeit erwartete, obwohl es gut war, wie es war. Ich habe mitgelitten, gebangt, gehofft und geweint, wollte so gerne, dass er rausfindet aus dem Sumpf der Armut, der Drogen und der Perspektivlosigkeit, die sie alle umgab. Dieser Weg war nicht einfach, aber ich bin ihn mitgegangen und darüber sehr froh, selten ging mir eine Figur so nah.Ein großartiger Roman über Familie und Freundschaft, Liebe und Hass, aber auch über die Hoffnung auf eine bessere Welt. Große Leseempfehlung!

the.literary.wildflower am 23.05.2024 09:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ergreifend

Für volle 5 Sterne hat es leider nicht gereicht aber Demon Copperhead hat mich trotz allem unglaublich fasziniert.Geboren als Kind eines toten Vaters und einer drogensüchtigen Mutter, ist der Start ins Leben für Demon alles andere als leicht. In den darauffolgenden Jahren folgt ein Schicksalsschlag dem nächsten und Demons Leben verläuft auf eine Art und Weise, die man niemandem wünscht. Aber Demon verliert nie seinen Humor, rappelt sich immer wieder auf und man kommt nicht umher ihn anfeuern und in den Arm nehmen zu wollen.Der Schreibstil ist exzellent, die Figuren ausgezeichnet dargestellt, die gesamte Geschichte sehr realistisch und herzergreifend. Als Leser bekommt man einen so tiefen Einblick in Demon‘s Leben, dass man zwischendurch das Gefühl hat, ihn persönlich zu kennen.Gleichzeitig ist der Roman sehr sozialkritisch und informativ. Demon‘s Leben steht stellvertretend für die Leben so vieler anderer Menschen, in denen Gewalt, Drogenabhängigkeit, Armut, die Opiodkriese oder das Aufwachsen in Pflegefamilien zur Realität gehört.Mir war die Story jedoch definitiv zu lang. Die Spannung ist immer wieder durch recht langatmige Abschnitte abhanden gekommen was den Lesefluse ein wenig gestört hat. Gleichzeitig wollte ich aber durchweg wissen, wie es weitergeht.Alles in allem ein unglaublich fesselnder Coming-of-Age Roman, sehr amerikanisch, eher langsam und dafür sehr tiefgründig und emotional. Eine Geschichte, die mir auf jeden Fall in Erinnerung bleiben wird.

annajo am 15.05.2024 20:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der große Roman über die amerikanische Drogenkrise

Demons Leben beginnt schon suboptimal. Als er geboren wird, auf dem Badfußboden im Wohnwagen, ist seine junge Mutter komplett zugedröhnt. Danach gibt sie sich Mühe, doch sie scheitert immer wieder und stolpert mehr schlecht als recht von einem Entzug in den nächsten. Demon wird von einer Pflegefamilie zur nächsten herumgereicht. Nur wenige Menschen behandeln ihn gut, hier im von Armut geprägten "Hinterland" der USA, als Teil jener Bevölkerungsgruppe, die landesweit als Hillbillys verlacht und Gegenstand vieler hämischer Scherze sind. Er versucht, die Schule als Chance zu nutzen, doch die Perspektivlosigkeit und das finanziell schwache Umfeld lassen die Motivation schnell schwinden. Und trotz nahegehender schlechter Beispiele landet auch Demon durch eine Schmerzbehandlung mit Oxycodon irgendwann bei den Drogen ...Auf über 800 Seiten erzählt Kingsolver die berührende Geschichte eines Jungen, der schon von Anfang an kaum eine Chance hatte. Unbekümmert, flappsig und ironisch erzählt Demon seine Kindheit und Jugend aus seiner Perspektive. Dabei berührt sein unbändiger Lebenswille immer wieder. Als Adaptation des Klassikers "David Copperfield" erzählt die Autorin hier eine große Geschichte von Armut, Perspektivlosigkeit und Drogenkrise. Selbst Familien, die sich alle Mühe geben, haben hier in Lee County keine Chance und steigen gnadenlos ab. Der Detailreichtum und der nahbare Erzähler machen das Buch zu einem Genuss, indem man trotz der ernsten und bedrückenden Thematik tief in die Geschichte einsteigt und in dem Jungen, der trotz vieler Schicksalschläge nicht aufgibt, einen Sympathieträger findet. Vielleicht hätte die Geschichte an der ein oder anderen Stelle gestrafft werden können, aber insgesamt vermittelt die Autorin ein glaubhaftes und Mitgefühl hervorrufendes Bild einer von der Politik vergessenen und dem Kapitalismus ausgebeuteten Gesellschaftsschicht, deren harte Schicksale als Grundlage zahlloser schlechter Witze dienen. Eine Gesellschaftsschicht, in der schon die jüngsten kaum einen anderen Ausweg sehen als das Leben durch Opioide oder Alkohol erträglich zu machen. Demon Copperhead erzählt von dem weniger glamourösen Amerika, mit viel Sozialkritik und gut ausgearbeiteten Figuren. Das Buch behandelt viele Themen, die jedoch gut ineinander greifen und ein komplexes Bild zeichnen. Am Ende ist dieses Buch aber vor allem auch aufwühlend und eine definitive Leseempfehlung.

aischa am 14.05.2024 16:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine Kindheit in der Hölle: altes Leid in neuer Form

Es gehört schon eine überaus große Portion an Selbstvertrauen dazu, um sich an eine aktuelle Neuerzählung des Klassikers "David Copperfield" von Charles Dickens zu wagen. Aber Barbara Kingsolver hatte den Mut dazu, oder wie ihr Protagonist Demon Copperhead sagen würde, "sie hat die Eier in der Hose".Kingsolver verlegt die Handlung nach Virginia, wo Demon in ärmlichen Verhältnissen in einem Trailer geboren wird. Der Vater stirbt vor seiner Geburt, der Tod der drogenabhängigen sehr jungen Mutter macht Demon in jungen Jahren zur Vollwaise und er beginnt eine Odyssee durch verschiedene Pflegefamilien, die ihre Zöglinge aufs Übelste ausnutzen und missbrauchen. Staatliche Stellen sind überfordert und sehen nur allzu gern weg, Hauptsache die Kinder kommen irgendwo unter. Wer mit Dickens` Vorlage vertraut ist, wird zahlreiche formale Parallelen finden, beide Romane sind in je 64 Kapitel gegliedert, und auch die Handlung weist im Großen und Ganzen Ähnlichkeiten auf. Mir hat es großen Spaß gemacht, zu entdecken, wie viele der Dickenschen Figuren auch in Kingsolvers Version auftauchen, so wird etwa der widerliche Kanzleischreiber Uriah Heep aus dem Original nun zu U-Haul, seines Zeichens rechte Hand des Football-Trainers und ein Intrigant vor dem Herrn. Aber Copperhead kann auch völlig ohne Kenntnis von "David Copperfield" gelesen werden. Der Roman ist ein Meisterstück der Sozialkritik, witzig aber auch brutal, unterhaltsam und scharfsinnig, lehrreich und gefühlvoll. Und er ist definitiv mehr als eine literarische Coverversion, Kingsolver hat Copperfield zwar als Schablone verwendet, aber ein durch und durch eigenes Kunstwerk daraus erschaffen.Die Figuren wirken extrem lebensecht und bekommen die Chance, sich zu entwickeln, und wie die Autorin die Sprache gekonnt je nach Alter und Milieu der Personen anpasst ohne dass es aufgesetzt oder lächerlich wirkt hat mich beeindruckt . Darüber hinaus zeigt sie anschaulich, wie Profitgier und geschicktes Marketing der Pharmaindustrie zur Opioidkrise in den Vereinigten Staaten führte, mit knapp einer Million Toter, die durch legal verschriebene Schmerzmittel drogenabhängig wurden.Dabei ist Demon ist durch und durch sympathisch, und ich habe selten so sehr (und noch dazu 864 Seiten lang) mit einer Romanfigur mitgefiebert. Uneingeschränkt lesenswert!

miriam0000 am 14.05.2024 13:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nicht schlecht geschrieben, aber leider voller Klischees

Das Buch ist eine moderne Nacherzählung von Charles Dickens' Klassiker "David Copperfield" und verlagert die Handlung in die Appalachen, eine Gebirgsregion im Osten der USA.Das Buch thematisiert soziale Missstände und die Herausforderungen, mit denen Menschen in dieser Region konfrontiert sind. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der unter schwierigen Umständen aufwächst und sich durch eine Vielzahl von Schwierigkeiten und Ungerechtigkeiten kämpfen muss. Im großen und ganzen habe ich den Roman sehr gerne gelesen und trotz der über 800 Seiten war ich schnell damit durch. Eines der größten Mankos des Romans ist seine Neigung zu Klischees. Die Schilderung Einwohner des County scheint sich oft auf stereotypische Darstellungen zu stützen. Die Region wird oft auf arm, rückständig und von Drogenproblemen geplagt reduziert. Während Kingsolver sicherlich darauf abzielt, soziale Missstände hervorzuheben, fühlt es sich manchmal an, als würden die Nuancen und die Vielfalt der realen Menschen und ihrer Erfahrungen in den Hintergrund gedrängt werden. Es entsteht der Eindruck, dass die Charaktere eher als Vehikel dienen, um bestimmte soziale Probleme zu illustrieren, statt als lebendige, dreidimensionale Persönlichkeiten, sodass ich irgendwann von den Personen - die irgendwie alle drogenabhängig und kaputt sind - gelangweilt war. Ein weiteres Hindernis bei der emotionalen Bindung an das Buch ist die Unsympathie vieler Charaktere, insbesondere des Protagonisten Demon Copperhead. Obwohl Dickens' "David Copperfield" auch von harten Lebensrealitäten erzählt, gelingt es dem Original, eine Bindung und Mitgefühl für den Protagonisten aufzubauen. In Kingsolvers Version hingegen wirkt Demon oft distanziert und schwer zu mögen. Seine Entscheidungen und Handlungen erscheinen manchmal unlogisch oder unmotiviert, was es schwer macht, sich in seine Lage hineinzuversetzen und mit ihm zu fühlen. Tatsächlich hatte ich als Leser kaum Mitgefühl, wenn ihm mal wieder etwas schlimmes passiert ist."Demon Copperhead" von Barbara Kingsolver ist ein Buch, das durchaus seine Stärken hat und kurzweilige Lesemomente bietet. Die ambitionierte Nacherzählung eines Klassikers in einer modernen und sozialkritischen Umgebung ist lobenswert und spricht wichtige Themen an. Allerdings schafft es der Roman nicht, sich von klischeehaften Darstellungen der Appalachen und ihrer Bewohner zu lösen. Die unsympathischen Charaktere und die stellenweise langatmigen Passagen tragen dazu bei, dass das Werk nicht als großartig bezeichnet werden kann.

hundeliebhaberin am 13.05.2024 21:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Absolut nachvollziehbarer Hype

Demon Copperhead wird in einem Trailer in Virginia, mitten in den Wäldern und umgeben von Tabakfarmern und Schwarzbrennern, von einer Teenagermutter geboren, die frisch auf Entzug ist. Demons Beziehung zu dem benachbarten Ehepaar ist sehr gut und dessen Sohn wird sein bester Freund. Als der neue Freund seiner Mutter im Trailer einzieht, ändern sich die familiären Regeln und Demons bis dahin recht heitere Kindheit wird durch Wolken getrübt. Er macht erste Erfahrungen mit Gewalt, Alkohol, Drogen und lernt seine erste Liebe kennen.Der rothaarige Demon Copperhead verliert seine Mutter in jungen Jahren und landet in diversen Pflegefamilien und damit in einer konstanten Abwärtsspirale des Lebens. Barbara Kingsolver hat das Leben im Trailer, in den Weiten Virginias und vor allem Demons konstante Suche nach Zuneigung, Liebe und Fürsorge sehr anschaulich und berührend beschrieben. Die Schilderungen sind sehr eindrucksvoll, nachvollziehbar und haben mich sehr berührt. Und trotz diverser Tiefschläge kämpft sich Demon weiterhin durch, wobei immer neue Momente der Hoffnung entstehen.Ein Roman, der mich seit Langem mal wieder so richtig begeistern und absolut in seinen Sog ziehen konnte. "Demon Copperhead" wird mir noch eine ganze Zeit im Kopf bleiben.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9
Demon Copperhead ist ein praller, von Dirk van Gunsteren großartig übersetzter Roman, der vom unvers...chuldeten Elend und vom Überlebenswillen erzählt, ein Roman über Freundschaft, Verrat, Hochstapelei, Rassismus und nicht zuletzt die Liebe. mehr weniger

Rainer Moritz, 15.02.2024

Stern
Kingsolvers Roman, für den sie den Pulitzer-Preis für Belletristik erhielt, ist trotz seiner Länge v...on mehr als 800 Seiten konstant fesselnd, so witzig wie erschütternd. Man teilt mit Demon Schmerzen und Einsamkeit, aber auch Mikroglücksmomente, wie in ein Erdnussbuttersandwich zu beißen oder einem Lächeln zu verfallen. mehr weniger

Jana Felgenhauer, 15.02.2024

Brigitte
Warum die aufrüttelnde Geschichte eines Waisenjungen aus Kentucky lesen? Weil sie uns soviel versteh...en lässt: Was Kinder stark macht, wie Sucht entsteht und warum Amerika so kaputt ist - aber auch, wie Hoffnung geht. mehr weniger

Katja Nele Bode, 14.02.2024

Zitat
Zutiefst berührend, zutiefst lebendig.

Susanne Abel, 01.11.2023

Zitat
Ein ebenso komisches wie schmerzhaft-wahrhaftiges Buch: Demon Copperhead ist der perfekte Held für a...lle, die der Kälte der Welt ihren Witz und ihr großes Herz entgegenstellen. mehr weniger

Alena Schröder, 01.11.2023

Stuttgarter Zeitung
Ja, es gibt Drogen, die glücklich machen und nicht den Verstand kosten. Dieses Buch ist eine davon.

Stefan Kister, 28.08.2024

Süddeutsche Zeitung
Ein sozialkritischer, unterhaltsamer, im allerbesten Sinne des Wortes grandioser Schmöker.

Harald Hordych, 24.07.2024

WDR 3
Das Buch ist wirklich fantastisch. Es hat mich von Anfang an reingesogen. Die Sprache ist total beei...ndruckend. (…) Kann ich jedem nur empfehlen. mehr weniger

Jörg Hartmann, 08.06.2024

Playboy
Kingsolver schickt ihre Hauptfigur Demon auf eine atemberaubende Achterbahnfahrt. 864 Seiten voller ...Drama und übersprudelnder Lebenskraft. Da mitreißendste Werk der US-Literatur seit Jahren. mehr weniger

01.05.2024

Trierischer Volksfreund
Demon Copperhead‹ ist, das kann man ohne Übertreibung sagen, eines der literarischen – womöglich das... literarische Ereignis des Jahres. mehr weniger

16.04.2024

Emotion
Hier kommt ein Pageturner, gefühlssatt, und für mich schon jetzt eines der Bücher des Jahres. (…) 83...4 Seiten voller Witz, Leidenschaft und Leid, (…) voller Drama, Durchhaltekraft und Wut, voller Lebenswillen, unbedingt und unbändig. (…) Ganz groß! mehr weniger

Silvi Feist, 01.04.2024

flow
Ein großes Lesevergnügen.

01.04.2024

Penthouse
Schrecklich schön.

01.04.2024

Schnüss - Das Bonner Stadtmagazin
Man hat Barbara Kingsolvers Roman eine Sensation genannt – und ja: Er ist eine.

Gitta List, 01.04.2024

rbb radioeins
Großartig geschrieben. Ein Wahnsinnsbuch!

Marie Kaiser, 28.03.2024

krone.at
All der Schmerz, die Ungerechtigkeit wären wahrscheinlich unerträglich, würde einen dieser liebenswe...rte Demon nicht mit seiner ungebrochenen Widerstandskraft so in seinen Bann ziehen. Mit Empathie und Unmenschlichkeit zum Trotz , die er erfahren muss. mehr weniger

Franziska Trost, 26.03.2024

Sonntag Express
Was für ein Roman! Was für ein großes Stück Literatur! Was für ein Geschenk!

Christof Ernst, 24.03.2024

Rolling Stone
Mit seinen unvergesslichen Bildern vom Elend der Moderne hat Demon Copperhead schon jetzt Klassiker...potenzial. mehr weniger

01.03.2024

Glamour
Ehrlich, traurig und immer hoffnungsvoll. DAS Buch im Frühjahr von Pulitzerpreis-Gewinnerin Kingsolv...er. mehr weniger

01.03.2024

Für Sie
Hinreißend, mutig und in den USA jetzt schon der Roman des Jahres.

28.02.2024

Gala
Grandiose Neuerzählung von Charles Dickens' Klassiker "David Copperfield".

22.02.2024

SUPERillu
Unbekümmert, vorwitzig, voller Lebenskraft.

22.02.2024

Freundin
Ein Buch, das man nicht vergisst.

21.02.2024

Hamburger Abendblatt
Wegen solcher Bücher liebt man das Lesen.

Thomas Andre, 21.02.2024

Sonntags Blick magazin
Trotz düsterer Perspektive sprudelt dieses Buch vor Lebensfreude.

18.02.2024

Kleine Zeitung
Ein ergreifendes, einzigartiges Werk, das lange nachhallt.

Bernd Melichar, 17.02.2024

Die Zeit
Ob dieser Junge es schafft? Eine Antwort auf diese Frage lautet: So flott und kräftig muss eine Auto...rin, und sei’s mit einem berühmten englischen Paten an der Seite, erst einmal 800 Seiten schreiben können, dass Leser von dieser Frage gepackt werden. mehr weniger

Eberhard Rathgeb, 15.02.2024

Der Freitag
Dieser wahrhaftige und bedrückende Roman handelt von den Verlusten, die man im Leben erleiden kann. ...Demon Copperhead gibt den abgeschriebenen Habenichtsen Amerikas Würde und Menschlichkeit zurück, indem er über den Schmerz spricht, den sie täglich empfinden. mehr weniger

Thomas Hummitzsch, 15.02.2024

schreiblust-leselust.de
Demon Copperhead von Barbara Kingsolver geht zu Herzen, reißt mit, wühlt auf. Und ist Literatur im b...esten Sinn. (...) Bitte unbedingt lesen! mehr weniger

Sabine Süder, 15.02.2024

Next Book Please - der Podcast von Literaturhaus Hamburg & Hamburger Abendblatt
Ein praller, glorreicher Roman über Amerika.

14.02.2024

Die Presse
800 Seiten sollen niemanden abschrecken, ›Demon Copperhead‹ ist ein Pageturner.

Bettina Steiner, 14.02.2024

Zitat
Selten habe ich so sehr mit einem Helden mitgefiebert, ihm die Daumen gedrückt, seinetwegen nachts w...achgelegen und mich mit ihm über seine Erfolge gefreut. Demon Copperhead hat mich daran erinnert, dass es sich im Leben immer lohnt zu kämpfen, mit jeder Faser und ganzem Herzen, ganz egal wie mies die Startposition ist! mehr weniger

Anika Decker, 12.02.2024

Kleine Zeitung
Mitreißend und wortgewaltig!

06.01.2024