Barbara Kingsolvers grandiose Neuerzählung von David Copperfield im Herzen der Appalachen von heute. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer-Preis und dem Women's Prize for Fiction.
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Demon Copperhead
»Jeder weiß, dass alle, die in diese Welt geboren werden, von Anfang an gezeichnet sind – Gewinner wie Verlierer.«
Ein Trailer in den Wäldern Virginias, dem Land der Tabakfarmer und Schwarzbrenner, der Hillbilly-Cadillac-Stoßstangenaufkleber an rostigen Pickups. Hier kommt Demon Copperhead zur Welt – die Mutter ist noch ein Teenie und frisch auf Entzug, der Vater tot. Ein Junge mit kupferroten Haaren, großer Klappe und einem zähen Überlebenswillen, bei allem, was das Leben für ihn bereithält: Armut, Pflegefamilien, Drogensucht, erste Liebe und unermesslichen Verlust. Es ist seine Geschichte, erzählt in seinen Worten, unbekümmert, vorwitzig, von übersprudelnder Lebenskraft.
Ein mitreißender Roman über ein Leben auf Messers Schneide, in dem in jedem Moment Hoffnung aufscheint.
Ein Triumph und ein großes Lesevergnügen: Der Millionenbestseller aus den USA, über ein Leben gegen alle Widerstände.
»Eine der großen virtuosen Sprachperfomances. Ein meisterhaftes Lehrstück.« Richard Powers
»Erzählkunst at its best.« Stephen King
»Ein ebenso komisches wie schmerzhaft-wahrhaftiges Buch.« Alena Schröder
»Zutiefst berührend, zutiefst lebendig.« Susanne Abel
Bibliografische Daten
1. Auflage
Barbara Kingsolver
Barbara Kingsolver, 1955 geboren, hat Romane, Gedichte, Essays und ein Memoir verfasst, die in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet wurden, u. a. mit dem Pen/Faulkner Award, dem Orange Prize for Fiction, dem Women's Prize for Fiction und dem Pulitzer-Preis. Sie wurde mit der National Medal of Humanities geehrt und ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters. Aufgewachsen in Kentucky, lebt sie heute mit ihrer Familie auf einer Farm in Virginia.
Dirk van Gunsteren
Dirk van Gunsteren, ausgezeichnet mit dem Heinrich-Maria-Ledig-Rowohlt-Preis und dem Übersetzerpreis der Stadt München, übertrug u.a. Thomas Pynchon, John Dos Passos, George Saunders, Patricia Highsmith und Philip Roth ins Deutsche.
4 - 10 von 150 Leserstimme
Ein Junge packt’s an
InhaltDa(e)mon kommt in einem Trailer in den Wäldern Virginias zur Welt. Seine Mutter ist noch ein Teenager, sein Vater bereits tot. Sie kommen leidlich zurecht, es ist eine rohe Welt, aber seine Mutter bemüht sich. Doch als sie einen neuen Mann kennenlernt und heiratet, zerbricht auch das Wenige, was er hat. Er ist elf, als seine Mutter stirbt. Es beginnt eine Leidenssinfonie an Pflegestellen und desinteressierten oder vollkommen überarbeiteten Sozialarbeitern. Erst als Demon es anpackt, kommt Bewegung ins Spiel. In seiner letzten Pflegefamilie scheint es ihm gut zu gehen. Er passt sich an, geht wieder zur Schule und blüht auf. Bis das Schicksal erneut zuschlägt.MeinungEin fürchterlich seitenstarkes Buch, das aber auch fürchterlich berührend ist. Die Autorin schreibt selbst, dass sie genau recherchiert und mit vielen Sozialarbeitern und betroffenen Kindern gesprochen hat. Daher ist anzunehmen, dass es sich nicht um bloße fiktive Erlebnisse des Jungen handelt, sondern diese ganz gewaltig von tatsächlichen Geschehnissen beeinflusst wurden. Besonders hervorzuheben, weil auch besonders beeindruckend, ist die Sprache, die Kingsolver verwendet. Es ist, als würde der Junge seine Geschichte mit eben seinen eigenen Worten erzählen. Das muss im Original noch mehr klingen, die deutsche Übersetzung ist aber sehr gelungen und hat es wahrscheinlich nicht leicht gehabt.Die erste Hälfte überzeugt komplett, so lange, bis Damon zu seiner letzten Station gelangt. Ab hier beginnt sich das Geschehen leider fürchterlich zu ziehen. Zum einen ist es absolut vorhersehbar geworden, was passieren wird – und wie die Autorin alles aufzulösen gedenkt. Zum anderen geschieht plötzlich so gut wie nichts mehr. Aber von Anfang an: Demon wird von einer Junkiemutter geboren, die ihn nicht an die Großmutter abgibt, sondern ihr Leben in den Griff zu bekommen versucht. Das gelingt ihr gar nicht mal so schlecht. Sie haben kaum Geld und der Junge wächst in der Natur auf, aber es gibt keine gewissen Substanzen und alles ist sauber. Doch dann kommt ein Mann ins Spiel, der keine Lust auf Ziehvater hat und nach der Hochzeit sein anderes Gesicht zeigt. Das in-den-Griff-gekriegte-Leben schwindet, die Mutter greift wieder zu, um der Realität zu entschwinden. Und so wird auch ihr Kind ein Pflegefall, so wie auch sie einst aufwuchs.Damon ist noch sehr jung, hat sich jedoch schon eine eigene Sicht auf die Welt und seine Rolle darin zurechtgebastelt. Er schlägt sich durch; ein echtes Kind aus der Wildnis Virginias. Unglaublich, wohin es Pflegekinder verschlagen kann, da es kaum Plätze für sie gibt. Tabakfarmer, die billige Lohnkräfte brauchen. Familien, denen das Geld ausgeht und die das Pflegegeld einstreichen wollen, ohne sich um den Jungen zu kümmern, der sich im Haushaltsraum auf die Erde legen muss.Es wird anschaulich geschildert, ergreifend, auch wenn vielleicht Klischee mitliest. Da es aber viele Höhen und Tiefen gibt und Damon sich zudem zu einem trotz allem liebeswerten Charakter entwickelt, fliegt Seite um Seite vorbei.Dann hält er es nicht mehr aus und bastelt sich aus einer Idee etwas zurecht, das ihn zu einer vermögenden Familie – Vater und Tochter – bringt, die seiner Großmutter einen Gefallen schuldet. Ab hier scheint sich alles zu drehen. So viel Glück hat ein wirkliches Pflegekind vermutlich nie. Zudem ist Damon sehr intelligent und kann all das in der Schule Versäumte rasch aufholen, was nicht sehr an der Wirklichkeit dran ist. Talentiert im künstlerischen Bereich ist er auch noch – und zudem gibt es einen Lehrer, der ihn deswegen besonders fördert. Zusammen mit gutem Aussehen und Erfolg im sportlichen Bereich der Schule stehen Damon dann alle Türen offen. Es war einfach too much und vielleicht auch ein bisschen weit hergeholt. Seite um Seite zog sich immer stärker, der Sog war verschwunden. Im letzten Drittel konnte ich mich nur noch zum Querlesen aufraffen und fand genau das Ende vor, das ich bereits vermutet hatte. Ich vermute, dass die Autorin trotz ihrer Recherche kein Ende schreiben wollte, wie eben so ein Leben eines Pflegekindes fast zwangsläufig enden muss. Sie wollte es positiver halten. Aber das war so weit ab von der Realität, dass es ihr nicht gut gelungen ist.Dennoch: Ich bin jedem Autor dankbar, der sich Themen wie Armut, Drogensucht, Pflegekinder und Co. heraussucht und es der Gesellschaft näherbringt. Das sind leider stark vernachlässigte Themen, die viel stärker ins Augenmerk gerückt werden sollte. Auch in Deutschland sind wahnsinnig viele Menschen davon betroffen.„Demon Copperhead“ war sicherlich nicht einfach für die Autorin. Schon die Recherche muss ihr einiges abverlangt haben. Sie hat ihre Figur anfangs super getroffen, sie später aber zu stark gedreht, bis beinahe ein anderer dabei herausgekommen ist. Kein Roman, der mal eben so zwischendurch gelesen ist. Starke Nerven gehören dazu. Aber wer sich darauf einlässt, wird zumindest am Anfang voll belohnt. Eine Geschichte, die mitreißt.
Klug, schrecklich und atemberaubend
Erst mal musste ichs schaffen, auf die Welt zu kommen. Eine ordentliche Menge Leute war dabei und hat zugesehen, und das immerhin mussten sie mir lassen: Bei dieser Sache hatte ich den härtesten Job, denn meine Mutter war, sagen wir einfach, nicht ganz da.„Demon Copperhead“, das hört man vielleicht schon aus dem Titel heraus, ist eine moderne Adaption des Dickens-Klassikers „David Copperfield.“Damon Fields, von allen nur Demon Copperhead genannt, hat das Aussehen seines Vaters geerbt. Den hat er allerdings nie kennengelernt, sein Erzeuger wird für das Kind immer ein Mysterium darstellen. Er wächst in einer Trailersiedlung in den Wäldern Virginias auf. Da ist die Mutter, bei seiner Geburt selbst noch ein Teenie und zudem Alkohol- und drogenabhängig. Da sind die Nachbarn ,die Peggots, die sich um Mutter und Sohn kümmern. Grundsätzlich hat der Junge eine glückliche Kindheit voller gesunder Naivität. Die ersten Jahre bestehen aus Spielen mit seinem Kumpel Maggot und kümmern um seine Mom. Es ist ein Leben zwischen Schule, Kirche und Walmart. Während der Junge in den Ferien ist, heiratet seine Mutter. Mit dem Einzug Stoners, des "Professors für Laberkunde" wird aus dem Zuhause eine Kampfzone. Als er 10 Jahre alt ist, eskaliert die Situation mit seinem Stiefvater und er landet in der Obhut des alten Crickson. Die drei Pflegejungs, Demon, Tommy und Swap-Out halten zusammen. Der älteste, Fast Forward, ist ein Vorbild für die Jungs, sie möchten ihm unbedingt gefallen. Besonders für Demon wird er zum Idol, zum gefeierten Helden, der alles zu schaffen scheint. Demon lebt von der Hoffnung, bald wieder zu seiner Mutter zu dürfen. Doch stattdessen landet er in der Falles des Jugendamtes, wo er von einer in die nächste Pflegefamilie gereicht wird. Bis er genug hat und abhaut. Sein Ziel: die einzige noch lebende Verwandte finden. Seine Großmutter. Doch die hasst alle Männer außer ihren Bruder und schickt ihn deshalb zu Coach Winfield, dem Trainer der berühmten Lee County Generals. Zum ersten Mal seit dem Tod seiner Mutter hat er ein Zuhause. Eine Familie, der er wichtig ist. Und so wird aus dem Kind ein Mann. Doch kann das Glück anhalten?„Das ist der Sieg, den ich errungen habe, wenn es denn einer ist. Ich fülle mich wie eine Schüssel unter einem tropfenden Wasserhahn. Ich fülle mich mit Hass und warte.“Das Buch ist ein Klopper, doch die Geschichte erzählt sich wie von selbst. Wir begleiten Demon, der seine Mutter pflegt, der von Pflegefamilien ausgenutzt wird, der trotz all der Tragik seinen Humor nicht verliert. Wir lachen mit ihm und weinen. Und freuen uns so sehr, wenn es ihm endlich gut geht und alles sich zu fügen scheint.Barbara Kingsolver hat David Copperfield ins Amerika des 21. Jahrhunderts geholt. Klug, schrecklich und atemberaubend. Bitte lesen!
Eine grandiose Neuinterpretation
MEINE MEINUNGMit dem bewegenden Roman "Demon Copperhead" ist der US-amerikanischen Autorin Barbara Kingsolver eine faszinierende zeitgemäße Neuinterpretation des berühmten Klassikers "David Copperfield" von Charles Dickens gelungen. Angesiedelt ist die spannende und vielschichtige Geschichte jedoch nicht im viktorianischen London sondern in den Appalachen Virginias in der Gegenwart der 1990er und 2000er Jahre. Angelehnt an die Handlung des klassischen Vorbilds von Charles Dickens, schildert die Autorin am Beispiel ihres Protagonisten Demon Copperhead das Schicksal von Kindern und Jugendlichen, die Opfer der verheerenden Opioidkrise in den USA wurden, ihre Eltern verloren haben, eine schwierige Kindheit mit Verlusten und Entbehrungen durchstehen müssen und in ärmlichen Verhältnissen aufwachsen.Ähnlich wie David Copperfield durchlebt auch Demon eine schwierige Kindheit und Jugend in Vernachlässigung, bitterer Armut und skrupelloser Ausbeutung in Pflegefamilien und landet schließlich in der Drogensucht. Trotz der fesselnden Handlung spart Kingsolver in ihrem Roman nicht an herber Gesellschaftskritik. Sehr eindringlich schildert die Autorin die sozialen Probleme der Appalachen-Region, die geprägt sind von Armut, Drogenmissbrauch und desolaten Verhältnisse in den Pflegefamilien und thematisiert zudem die Perspektivlosigkeit der Bevölkerung und die sozioökonomischen Differenzen zwischen Stadt- und Landleben. Sie zeichnet nicht nur ein schonungsloses und düsteres Bild einer Kindheit und Jugend in sozialer Ausgrenzung sondern auch ein facettenreiches Gesellschaftsporträt, das sehr nachdenklich stimmt.Die Autorin hat ihrem faszinierenden Protagonisten mit seiner frechen, unverblümten Art eine wundervolle, beeindruckende Erzählstimme verliehen. Sie zeichnet Demon als einen sympathischen, witzigen und lebenstüchtigen Charakter mit einem ungebrochenen Überlebenswillen und einem Herz am rechten Fleck, der sich trotz vieler widriger Umstände durchzukämpfen weiß. Seine vielschichtige Persönlichkeit hat mit tief beeindruckt. Zudem hat die Autorin weitere interessante, sehr lebensnahe Figuren entworfen, die uns aufschlussreiche und authentische Einblicke in das ländliche Milieu der Appalachen und das Leben der „Hinterwäldler“ gewähren.Hervorragend hat mir auch Kingsolvers frischer, opulenter Erzählstil gefallen, der mich bestens unterhalten konnte.FAZITEin großartiger und berührender Roman über ein Leben gegen alle Widerstände. Ein gelungener moderner Klassiker mit einem faszinierenden „Helden“, starken Charakteren und viel Gesellschaftskritik.
Wie wird der Mensch zu dem Mensch, der sie*er ist?
„Der Roman soll zwei Dinge tun: Er soll Fenster sein und Spiegel, so wie Bücher das sein können“ (Vorwort, VIII).Wie wird Mensch zu dem Mensch, der sie*er ist?! Für manche Bücher fehlen im Grunde die Worte, denn sie müssen selbst erlesen und vor allem GEFÜHLT werden. Daher nur ein Versuch, der vermutlich rationaler erscheinen mag als von mir beabsichtigt, aber mit einer unbedingten Leseempfehlung verbunden ist! In Barbara Kingsolvers Neuinterpretation des Dickenschen Originals entfaltet sich auf über 860 Seiten die Geschichte einer Kindheit und Jugend, die kaum trauriger, schmerzvoller und berührender zu lesen sein könnte. Es ist DIE aufrüttelnde Geschichte von Demon Copperhead - ein einsamer und vernachlässigter Junge mit kupferrotem Haar, der von anderen spöttisch als der „Dämon mit dem Schlangenkopf“ bezeichnet wird und sich buchstäblich durch das Leben beißt. Als unzuverlässiger, äußerst ehrlicher, wortgewitzter und selbstironischer Erzähler gewährt er uns retrospektive Einblicke in seine zerrüttete und dysfunktionale Kindheit und Jugend. Diese Chronik der Abgründe war an manchen Stellen wirklich schwer zu ertragen, aber ist glücklicherweise und trotz der Tragik auch von äußerst humorvollen Momenten durchzogen.Demon wächst ohne Vater bei seiner sehr jungen, alleinerziehenden und drogenabhängigen Mutter in den von der Opioid-Epidemie der 1990er Jahre geprägten Appalachen in Virginia auf, einer der ärmsten Regionen der USA. Zu früh muss er Verantwortung übernehmen und gewissermaßen in die elterliche Rolle schlüpfen. Von seinem gewalttätigen Stiefvater Stoner wird er schwer misshandelt, und während seine Mutter diverse Entzüge macht, wird er im Verlauf in zweifelhafte „Pflegefamilien“ gesteckt, die ihn ausnutzen und unmenschlich behandeln. „Demon Copperhead“ verhandelt ein vielschichtiges Potpourri an schweren Themen; es ist in der Tat ein Fenster und gewährt erschütternde Einblicke in elterliche Vernachlässigung und Gewalt, zutiefst menschliche Abgründe, unermessliche Suchtfolgen, in extreme Armut und die Folgen von Arbeitslosigkeit.Als literarische Milieustudie beleuchtet der Roman außerdem das Versagen des amerikanischen Pflegesystems und die Ausbeutung von Waisenkindern. Kingsolvers episches Werk manifestiert zusätzlich auch ihren Wunsch, den Leser*innen die mit Ressentiments behaftete und marginalisierte Region der Appalachen näherzubringen, die dort lebenden Menschen sichtbar zu machen und ihnen eine Stimme zu verleihen.Der Schreibstil mag anfangs etwas ungewohnt sein – direkt, jugendlich geprägt, ohne um den heißen Brei zu reden und gelegentlich, ja, auch etwas ausufernd – doch Demon hat sich definitiv in mein Leseherz geschlichen und wird einfach unvergessen bleiben❤️?. Trotz all der schlimmen Ereignisse ist es auch eine Erzählung über wohlwollende und gütige Menschen sowie über flüchtige Momente des Glücks und der Hoffnung. Das ist mir noch wichtig zu erwähnen und etwas notwendiger Seelenbalsam bei diesem absolut herausragenden, lehrreichen und einfach sehr aufwühlenden Lesehighlight!Wunderbar übersetzt von Dirk van Gunsteren.
Keine Seite zu viel
Demon wird in prekäre Verhältnisse geboren: die Mutter, fast selbst noch eine Teenagerin und drogenabhängig, bringt ihn in einem Trailer zur Welt. Sein Vater ist bereits verstorben, von ihm geerbt hat Demon seine kupferroten Haare. Als Demon noch ein Kind ist, stirbt auch die Mutter; und ab da beginnt die Odyssee von Pflegefamilie zu Pflegefamilie, die den kleinen Buben ausbeuten und schlecht behandeln, Gewalt ausüben, ihn hungern und schuften lassen. Sein Überlebenswille wird dadurch jedoch nicht gebrochen.Demon erfährt aber auch dauerhafte Beziehungen zu Menschen, die es wirklich gut mit ihm meinen und ihm eine Stütze sind. So schafft er es in der High-School ein angesehener Footballstar zu werden, bis zu seiner Verletzung. Dieser Teil des Romans hat die Opioid-Krise in Amerika zum zentralen Thema, die viele Menschen in Abhängigkeit, Ruin und Tod getrieben hat.Der Großteil der Protagnist*innen in dem Roman sind die Hillbillys, die Hinterwäldler aus den ländlichen Gegenden Amerikas. Der Autorin ist es unglaublich gut gelungen, dieses Milieu darzustellen.Alles in allem eine herzzerreißende, sozialkritische Erzählung, die wohl auf eine breite Schicht der amerikanischen Bevölkerung zutrifft. Die über 800 Seiten des Romans sind getragen von schwierigen Lebenssituationen und doch immer wieder hoffnungsvollen Lichtblicken und – vor allem – einer Prise Humor. Die Adaption des David Copperfield Romans von Charles Dickens in die Gegenwart ist unglaublich gut gelungen.
Hillbilly Nostalgie
Da man auf den Buchseiten und in den Sozialen Medien gefühlt nicht mehr an diesem Buch vorbei kam, bin ich letztendlich doch neugierig geworden. War erst skeptisch ob mir eine Adaption von David Copperfield zusagen würde und auch der Umfang des Buches haben mich erstmal abgeschreckt. Muss aber sagen, dass die Geschichte kurzweilig und durchweg interessant ist, von ihrer Brisanz ganz zu schweigen. Ein wehmütiger, nostalgischer Roman über das Leben am Rande des Gesellschaft. Zum Inhalt: Demon Copperhead, benannt nach den Schlagen, die im ländlichen Virginia eigentlich noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Die Mutter ist selbst noch Teenager, die einen Entzug nach dem nächsten macht, der Vater tot und Damon ist oft auf sich allein gestellt, unterstützt von seinen Nachbarn, die Peggots, und schnell im Strudel des System gefangen. Die Geschichte wird rückblickend aus Demons Sicht erzählt und beleuchtet die Lebensverhältnisse im ärmlichen, ländlichen Virginia. Die Hillbilly Vibes werden großartig rübergebracht, es ist eine Stimmung der Hoffnungslosigkeit und Perspektivenlosigkeit, gepaart mit dem kurzen Aufblitzen der Hoffnung auf ein besseres Leben.Die Geschichte wird sehr eindringlich erzählt und es werden grandiose, szenische Bilder geschaffen, die auf mich sehr authentisch wirkten. Die Geschichte selbst, sowie das alles umschließende Thema der Drogensucht sind brisant und aktuell und nehmen den Leser mit auf Demons Lebensweg. Die Geschichte umreißt mehrere Jahre, wodurch ich den Umfang des Buches durchaus angemessen empfinde. Streckenweise gibt es mal ein paar Längen, aber ich die Story in einem Moment als langweilig empfunden, da sie so facettenreich ist. Es ist schwer mit Damon nicht mitzufiebern, diesem einsamen Jungen, die in einem Strudel aus Armut, Angst und Hoffnungslosigkeit versinkt. Es fiel mir leicht ihm auch seinen ganzen Unsinn durchgehen zu lassen, weil dieser vom Schicksal gebeutelte Junge so viel durchmachen musste. Damon ist nicht unbedingt sympathisch, eher ein tragischer Held, der gerade durch seine Verfehlungen verletzlich und nahbar wirkt. Ich fand dieses Buch und das Bild, das es zeichnet, wirklich grandios und die Geschichte sehr gekonnt geplättet und erzählt. Am Ende fügt sich alles sehr stimmig und beinahe schicksalhaft zusammen. Es lohnt sich, sich kopfüber in diese Geschichte zu stürzen und sich darauf einzulassen.
David Copperfield meets Hillbilly
Barbara Kingsolver hat die Novelle "David Copperfield" von Charles Dickens neu interpretiert und in die Wälder Virginias gepackt. Sie erzählt die berührende Geschichte von Damon immer mit einer Prise Humor, sodass es nicht zu erdrückend wirkt. Trotzdem ist es eine bedrückende und schockierende Erzählung und man fragt sich, wie ein Mensch so viel Leid ertragen kann und das auch noch als Kind.Es geht um Damon, der in einem Wohnwagen in einem abgelegenen Trailerpark zur Welt kommt und bereits einen denkbar schlechten Start ins Leben hat. Sein Vater starb vor seiner Geburt, seine Mutter ist ein Junkie. Schnell wird er nur noch Demon genannt. Das Unglück scheint sich durch sein Leben zu ziehen. In der Schule als Hinterwäldler abgestempelt und vom Jugendamt im Stich gelassen kämpft er sich durch und versucht seinen Weg zu finden währrend um ihn herum immer mehr Menschen mit Medikamenten wie Oxycontin, Benzo's oder Ähnlichem versuchen ihren Tag zu überstehen. Es ist ein fesselnder und mitteißender Roman. Ich fand den Schreibstil sehr angenehm, sodass die vielen Seiten nur so dahinflogen. Man kann immer wieder schmunzeln, oft verschlägt es einem aber auch den Atem bei der Vorstellung was Damon alles erlebt hat. "David Copperfield" ist nun auch auf meiner Wunschliste gelandet, da ich auf die ursprüngliche Geschichte gespannt bin und wie viele Parallelen es zu "Demon Copperhead" gibt. Dazu kann ich daher noch nichts sagen.
Eine amerikanische Kindheit
MEINUNG:Demon Copperhead der eigentlich Damon Fields heißt hat keine einfachen Startbedingungen ins Leben. Seine abhängige Teenager-Mutter bringt ihn im Trailer zur Welt. Für Demon bedeutet dies gleich ein Entzug. Sein Vater ist vor der Geburt verstorben. Als seine Mutter in eine Entzugsklinik muss, wird Demon in die erste Pflegefamilie geschickt - zu einem älteren Farmer, der eigentlich nur billige Arbeitskräfte sucht. Dort erfährt Demon körperliche Gewalt und sonstige Entbehrungen. Gefühlt bekommt er nie genug zu Essen. An vielen solcher Stellen, habe ich mein eigenes Leben wirklich zu schätzen gewusst. Es ist ein Privileg, dass man jeden Tag genug zu essen, einen Platz zum Schlafen und Bildung genießen kann. Privilegien, die Demon einfach nicht dauerhaft hat, dennoch verliert er auf der ganzen Strecke seinen (Galgen-)Humor und auch seinen Überlebenswille nicht. Es ist bewundernswert, wie die Autorin, die sich nicht mal annähernd in Demons Alter befindet den Roman aus seiner Sicht schreibt.Das Buch lässt sich flüssig lesen und wir verfolgen Demons Leben zwischen 10 und ca. 18 Jahren. Ich habe ein bisschen gebraucht, um rein zu kommen. Die Erzählweise ist angenehm, aber auch sehr detailreich. Die ersten zwei Drittel des Buches empfand ich als relativ ausschweifend. Allerdings entwickeln sich in der Zeit auch die ganzen Beziehungen, die Demon auch in den Jahren später noch hat ud da sind viele Personen, die es gut mit ihm meinen. Ich hatte erwartet, dass das Buch mir und Demon noch viel mehr abverlangen, aber Demons Art hat es einem leichter gemacht hoffnungsvoll für ihn zu bleiben und er findet auch in der letzten Pflegefamilie endlich ein gutes Zuhause. Dazu kommt, dass er sich sogar eine Footballkarriere aufbauen kann. Wenn sich ein bisschen mit amerikanischer Kultur auskennt, dann weiß man, wie wichtig so eine Karriere sein kann. Sie kann vielen Jungs dazu verhelfen der Armut zu entfliehen. Allerdings gibt es auch immer eine Schattenseite und ein unglücklicher Unfall kann diese Karriere schnell beenden.Das letzte Drittel beschäftigt sich mit der Opioid Krise in der USA, wozu auch das gefährliche Fentanyl und Oxycontin zählen. Vor allem letzteres wurde in den USA als Schmerzmittel, z.B. nach Unfällen verschrieben. Allerdings wurde verheimlicht, dass es abhängig macht. Im Jahr 2020 sollen 90.000 Personen in den USA an einer Überdosis gestorben. Diesen realen Fakt verarbeitet Barbara Kingsolver auch in ihrem Buch. Die vielen Drogentoten führen u.a. dazu, dass viele Kinder, wie auch Demon, ohne Eltern aufwachsen mussten und auch selbst in die Fänge geraten sind. Für mich war das der spannendste und dramatischste Part, denn natürlich wollte ich mein Happy End für Demon. Ob er das bekommt müsst ihr selbst lesen. :)FAZIT:Demon Copperhead ist wohl der amerikanische Roman des Jahres. Wenn man sich ein bisschen mit amerikanische Kultur und aktuellerer Geschichte auskennt, dann kann dies hier sehr gut nachvollziehen. Für mich ist der Pulitzer Preis verdient, aber für meinen Geschmack hätten es in den ersten zwei Dritteln auch gerne 200 Seiten weniger sein dürfen. Demons Geschichte wird mir aber definitiv in Erinnerung bleiben.
Die Schriftstellerin beschreibt das Elend dieses Landstrichs und findet dennoch immer einen humorigen Unterton
Seine drogenabhängige 18-jährige Mutter bringt Demon in Bewusstlosigkeit zur Welt. Er überlebt nur, weil eine Nachbarin zufällig vorbeischaut. Sein Vater, ein Melungeon, ein abwertender Begriff für Menschen mit gemischtem ethnischem Hintergrund, ist zu dieser Zeit bereits tot. Er wächst auf in einem Trailerpark in den Wäldern Virginias. Die Mutter hat einige Jahre ihre Drogensucht mal mehr mal weniger im Griff. Dennoch lernt Demon schnell, sie zu beobachten, die Zeichen zu erkennen, sie schlafend in die Seitenlage zu bringen, damit sie nicht an ihrem eigenen Erbrochenen erstickt. Er trägt jung Verantwortung, bis ein herrschsüchtiger Stiefvater in sein Leben tritt und die fragile Zweisamkeit ins Wanken bringt. An seinem elften Geburtstag ruft man ihn ins Direktorat seiner Schule. Er hofft auf Glückwünsche. Stattdessen sitzt da eine Sozialarbeiterin, die ihm sagt, dass seine Mutter an einer Überdosis Oxycodon gestorben ist. Er kennt die Droge noch nicht, dennoch wird sie ihm mehr als einmal das Leben zerstören. Es folgt eine Odyssee durch Pflegefamilien, in der Hunger, Ausbeutung und Kinderarbeit vorherrschen. Bis er eines Tages abhaut, um die Familie seines Vaters zu suchen. Er findet eine Ersatzfamilie, feiert Erfolge als Footballspieler und verliebt sich. Immer wieder leuchtet ein Silberstreifen am Horizont, doch die Drogen ziehen ihre Bahnen und kreuzen fortwährend seinen Lebensweg.Demon möchte nur einmal das Meer sehen und scheitert doch wiederholt an der Unzulänglichkeit seiner Mitmenschen. Dank seiner Gutmütigkeit, freundlichen und humorvollen Art ist er mir sehr ans Herz gewachsen. Die Schriftstellerin beschreibt das Elend dieses Landstrichs, deren Einwohner die US-Amerikaner Hillbillys, Hinterwäldler nennen, aus eigener Erfahrung, denn sie ist selbst in dieser Gegend aufgewachsen. Die Aussichtslosigkeit der jungen Leute, der Kranken, die als Versuchskaninchen der Pharmariesen dienen und die massenhaft in die Abhängigkeit von Schmerzmitteln driften. Dennoch findet sie immer einen leichten und humorigen Unterton, den ich allerdings als Kritikpunkt anbringen möchte. Denn die im Roman beschriebene Sucht, die in Demons Umfeld wütet, ist eine sehr ernste Krise.
Berührend
Barbara Kingsolver hat mit Demon Copperhead eine moderne David Copperfield Geschichte geschrieben - da ich David Copeprfield noch nicht gelesen habe, kann ich das nur schwierig beurteilen, dafür bin ich unvoreingenommen an den Roman gegangen. Und vielleicht war das das Beste, das passieren konnte!Der Protagonist, Demon, ist der Sohn einer drogenabhängigen Mutter, die Demon nichts von seinem biologischem Vater erzählt und auch noch einen Stiefvater ins Haus holt, der sie ständig schlägt. Demon hat eindeutig kein Glück im Leben, denn nach dem Tod seiner Mutter wird er von Pflegefamilie zu Pflegefamilie weitergereicht. Doch Demon ist ein sher sympathischer Junge, ein Charakter mit dem man sich sofort wohlfühlt, mit dem man mehr Zeit verbringen möchte. Das ist auch gut so, denn das Buch ist nicht gerade kurz. Trotzdem ist es nicht langweilig und plötzlich sind da nur mehr ganz wenige Seiten.Demon Copperhead zeigt ein Schicksal, das vermutlich viel zu viele Kinder betrifft. Der Roman zeigt, wie wichtig Chancengleichheit, die nicht(!) existiert ist und wie das Sozialsystem Kinder vernachlässigen kann. Es ist eine Botschaft, dass wir etwas ändern müssen!
Pressestimmen
Demon Copperhead ist ein praller, von Dirk van Gunsteren großartig übersetzter Roman, der vom unvers...chuldeten Elend und vom Überlebenswillen erzählt, ein Roman über Freundschaft, Verrat, Hochstapelei, Rassismus und nicht zuletzt die Liebe. mehr weniger
Rainer Moritz, 15.02.2024
Kingsolvers Roman, für den sie den Pulitzer-Preis für Belletristik erhielt, ist trotz seiner Länge v...on mehr als 800 Seiten konstant fesselnd, so witzig wie erschütternd. Man teilt mit Demon Schmerzen und Einsamkeit, aber auch Mikroglücksmomente, wie in ein Erdnussbuttersandwich zu beißen oder einem Lächeln zu verfallen. mehr weniger
Jana Felgenhauer, 15.02.2024
Warum die aufrüttelnde Geschichte eines Waisenjungen aus Kentucky lesen? Weil sie uns soviel versteh...en lässt: Was Kinder stark macht, wie Sucht entsteht und warum Amerika so kaputt ist - aber auch, wie Hoffnung geht. mehr weniger
Katja Nele Bode, 14.02.2024
Zutiefst berührend, zutiefst lebendig.
Susanne Abel, 01.11.2023
Ein ebenso komisches wie schmerzhaft-wahrhaftiges Buch: Demon Copperhead ist der perfekte Held für a...lle, die der Kälte der Welt ihren Witz und ihr großes Herz entgegenstellen. mehr weniger
Alena Schröder, 01.11.2023
Ja, es gibt Drogen, die glücklich machen und nicht den Verstand kosten. Dieses Buch ist eine davon.
Stefan Kister, 28.08.2024
Ein sozialkritischer, unterhaltsamer, im allerbesten Sinne des Wortes grandioser Schmöker.
Harald Hordych, 24.07.2024
Das Buch ist wirklich fantastisch. Es hat mich von Anfang an reingesogen. Die Sprache ist total beei...ndruckend. (…) Kann ich jedem nur empfehlen. mehr weniger
Jörg Hartmann, 08.06.2024
Kingsolver schickt ihre Hauptfigur Demon auf eine atemberaubende Achterbahnfahrt. 864 Seiten voller ...Drama und übersprudelnder Lebenskraft. Da mitreißendste Werk der US-Literatur seit Jahren. mehr weniger
01.05.2024
Demon Copperhead‹ ist, das kann man ohne Übertreibung sagen, eines der literarischen – womöglich das... literarische Ereignis des Jahres. mehr weniger
16.04.2024
Hier kommt ein Pageturner, gefühlssatt, und für mich schon jetzt eines der Bücher des Jahres. (…) 83...4 Seiten voller Witz, Leidenschaft und Leid, (…) voller Drama, Durchhaltekraft und Wut, voller Lebenswillen, unbedingt und unbändig. (…) Ganz groß! mehr weniger
Silvi Feist, 01.04.2024
Ein großes Lesevergnügen.
01.04.2024
Schrecklich schön.
01.04.2024
Man hat Barbara Kingsolvers Roman eine Sensation genannt – und ja: Er ist eine.
Gitta List, 01.04.2024
Großartig geschrieben. Ein Wahnsinnsbuch!
Marie Kaiser, 28.03.2024
All der Schmerz, die Ungerechtigkeit wären wahrscheinlich unerträglich, würde einen dieser liebenswe...rte Demon nicht mit seiner ungebrochenen Widerstandskraft so in seinen Bann ziehen. Mit Empathie und Unmenschlichkeit zum Trotz , die er erfahren muss. mehr weniger
Franziska Trost, 26.03.2024
Was für ein Roman! Was für ein großes Stück Literatur! Was für ein Geschenk!
Christof Ernst, 24.03.2024
Mit seinen unvergesslichen Bildern vom Elend der Moderne hat Demon Copperhead schon jetzt Klassiker...potenzial. mehr weniger
01.03.2024
Ehrlich, traurig und immer hoffnungsvoll. DAS Buch im Frühjahr von Pulitzerpreis-Gewinnerin Kingsolv...er. mehr weniger
01.03.2024
Hinreißend, mutig und in den USA jetzt schon der Roman des Jahres.
28.02.2024
Grandiose Neuerzählung von Charles Dickens' Klassiker "David Copperfield".
22.02.2024
Unbekümmert, vorwitzig, voller Lebenskraft.
22.02.2024
Ein Buch, das man nicht vergisst.
21.02.2024
Wegen solcher Bücher liebt man das Lesen.
Thomas Andre, 21.02.2024
Trotz düsterer Perspektive sprudelt dieses Buch vor Lebensfreude.
18.02.2024
Ein ergreifendes, einzigartiges Werk, das lange nachhallt.
Bernd Melichar, 17.02.2024
Ob dieser Junge es schafft? Eine Antwort auf diese Frage lautet: So flott und kräftig muss eine Auto...rin, und sei’s mit einem berühmten englischen Paten an der Seite, erst einmal 800 Seiten schreiben können, dass Leser von dieser Frage gepackt werden. mehr weniger
Eberhard Rathgeb, 15.02.2024
Dieser wahrhaftige und bedrückende Roman handelt von den Verlusten, die man im Leben erleiden kann. ...Demon Copperhead gibt den abgeschriebenen Habenichtsen Amerikas Würde und Menschlichkeit zurück, indem er über den Schmerz spricht, den sie täglich empfinden. mehr weniger
Thomas Hummitzsch, 15.02.2024
Demon Copperhead von Barbara Kingsolver geht zu Herzen, reißt mit, wühlt auf. Und ist Literatur im b...esten Sinn. (...) Bitte unbedingt lesen! mehr weniger
Sabine Süder, 15.02.2024
Ein praller, glorreicher Roman über Amerika.
14.02.2024
800 Seiten sollen niemanden abschrecken, ›Demon Copperhead‹ ist ein Pageturner.
Bettina Steiner, 14.02.2024
Selten habe ich so sehr mit einem Helden mitgefiebert, ihm die Daumen gedrückt, seinetwegen nachts w...achgelegen und mich mit ihm über seine Erfolge gefreut. Demon Copperhead hat mich daran erinnert, dass es sich im Leben immer lohnt zu kämpfen, mit jeder Faser und ganzem Herzen, ganz egal wie mies die Startposition ist! mehr weniger
Anika Decker, 12.02.2024
Mitreißend und wortgewaltig!
06.01.2024