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Ein fesselnder Kriminalroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs

Der Angstmann

Dresden im November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den immer bedrohlicher werdenden Kriegsumständen ‒ da wird die grausam zugerichtete Leiche einer Krankenschwester gefunden. Schnell heißt es: Das war der Angstmann, der nachts durch die Stadt schleicht. Kriminalinspektor Max Heller hat bei der fieberhaften Suche nach dem Täter mit dem Kriegschaos zu kämpfen – aber auch mit seinem linientreuen Vorgesetzten. Und die Hoffnung, der Frauenmörder sei bei dem katastrophalen Bombenangriff im Februar 1945 umgekommen, zerschlägt sich..
 

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43045-6
Erscheinungsdatum: 23.09.2016
3. Auflage
336 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Frank Goldammer

Frank Goldammer, geboren 1975, ist Handwerksmeister und Autor. Bekannt wurde er mit seiner historischen Krimi-Bestsellerreihe über Kommissar Max Heller. Goldammer lebt als freier Autor in seiner Heimatstadt Dresden.

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101 von 101 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.55 von 5 Sternen


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9 - 10 von 101 Leserstimme

evelynmartina am 05.09.2016 11:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Solide Krimikost vor historischer Kulisse

Dresden 1944/45: Kriminalinspektor Max Heller hat einen brutalen Frauenmord aufzuklären, dem weitere Taten folgen werden. Denn in Dresden, einer Stadt, deren Bewohner unter Bombenalarmen, Flüchtlingsströmen und Existenzsorgen zu leiden haben, geht der „Angstmann“ um, der grausame Taten vollbrint. Max Heller nimmt die Ermittlungen auf, begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf gewaltige Hindernisse.Nach Regionalkrimis und diversen anderen Werken erscheint nun der Kriminalroman “Der Angstmann“, der erste Fall eines Dresdner Kriminalisten, zeitlich angesiedelt am Ende des Zweiten Weltkriegs. Sein Autor Frank Goldammer, „die neue Stimme in der Krimiwelt“, wie es heißt, schreibt einfach, unaufgeregt und vor allem atmosphärisch dicht und äußerst eindringlich. Ich fühlte mich regelrecht zurückversetzt in besagten Kriegswinter/-frühling und bin sofort in die düstere Stimmung, die bedrohliche Umgebung und in das temporeiche Geschehen eingetaucht. Die Figur des Kommissars wirkte auf mich allerdings etwas unscheinbar und manchmal nahezu unbeholfen. Obwohl sich der eigentliche Fall als lösbar herausstellt und ein wenig verzwickter hätte ausfallen können, hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, sodass ich es in einem Rutsch gelesen habe. Fazit: Ordentlicher, durchdachter Krimi, geradlinig mit Hand und Fuß und einem ausbaufähigen Ermittler, auf dessen zweiten Einsatz ich mich schon jetzt freue.

fornika am 05.09.2016 10:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Toller Krimi!

Dresden, 1944: Max Heller lebt sehr gefährlich. Nicht nur weil er Kriminalinspektor in diesen unruhigen Kriegszeiten ist. Sondern auch, weil er sich der Naziideologie verschließt, was natürlich seinen Vorgesetzten so überhaupt nicht passt. Trotzdem steht er weiterhin seinen Mann und versucht einem perfiden Mörder auf die Spur zu kommen. Der Angstmann geht um und mordet auf grausame Art und Weise, eine Krankenschwester wird regelrecht zerstückelt. Und das Morden geht weiter.Frank Goldammer hat einen wirklich tollen Krimi geschrieben, der sich hervorragend in den historischen Kontext bettet. Die Zustände in diesem letzten Kriegswinter sind verheerend, Elend und Hunger greifen um sich. Gerade die Schilderung der entsetzlichen Bombennacht im Februar ´45, in der Dresden quasi dem Erdboden gleich gemacht wurde, ist dem Autor erschreckend realistisch gelungen. Aber auch Hellers Arbeit wird authentisch dargestellt, nicht zuletzt sein stiller Kampf zwischen dem eigenen Gewissen und dem Überlebenswillen bzw. der Not sich anzupassen. Heller ist trotzdem ein sympathischer Kerl und man folgt ihm gerne durch die Seiten. Der Mordfall ist recht spannend geraten, verschwindet an manchen Stellen aber auch zwischen den historischen Fakten. Mir hat das gut gefallen, wer allerdings auf jeder Seite eine mitreißende Ermittlung erwartet, könnte etwas enttäuscht werden. Goldammer schreibt sehr fließend und erzählt immer im genau richtigen Ton, gerade Hellers Gedanken, die so überhaupt nicht systemkonform sind, sind ein gelungener Schachzug.Fazit: Mir hat der Angstmann sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf neuen Lesestoff vom Autor.

anjairis am 05.09.2016 10:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Angstmann

Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet, und versetzt einen gleich in die Zeit der Geschichte.

Klappentext:
Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...

Eindruck:
Der Kriminalroman ist wahnsinnig spannend geschrieben. Und das er nicht in der Gegenwart spielt, sondern im letzten Kriegsjahr, macht den besonderen Reiz des Buches aus. Der Autor hat einen tollen Schreibstil, so das dieses Buch mich sofort derart gefesselt hat, daß ich es nicht aus der Hand legen konnte. Sowohl der Alltag im Krieg, als auch die spannenden Verwicklungen des Mordfalles wahren unheimlich gut dargestellt. Man fühlt sich richtig in das Geschehen hineinversetzt. Über den weiteren Inhalt möchte ich nichts verraten, um anderen Lesern nicht die Spannung zu verderben. Aber ich kann das Buch jedem Krimi Fan sehr empfehlen.

books_are_proof am 03.09.2016 13:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

2. Weltkrieg + Morde = Spannung

Dresden, November 1944: Die Bevölkerung leidet unter den anhaltenden Kriegszuständen und den täglichen Entbehrungen. Flüchtlingsströme drängen in die Stadt. Bombenalarme gehören zum Alltag. Da wird Kriminalinspektor Max Heller zu einer grausam zugerichteten Frauenleiche geholt. Schnell geht das Gerücht um: Das war der Angstmann, der nachts durch die Ruinen schleicht. Heller gibt nichts auf das Gerede. Inmitten der Wirren des letzten Kriegswinters macht er sich auf die Suche nach einem brutalen Frauenmörder. Nicht nur sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp legt Heller dabei Hindernisse in den Weg. Als im Februar 1945 die Stadt in einem beispiellosen Bombenhagel dem Erdboden gleich gemacht wird, hält man auch den Mörder für tot. Doch der Angstmann kehrt zurück ...Ich habe bis jetzt noch nicht viele Bücher gelesen, die während des zweiten Weltkrieges spielen, da meistens dann die Story an sich verloren geht oder vieles überspitzt dargestellt wird. Doch bei diesem Buch wird das Hauptaugenmerk wirklich auf die Aufklärung der Morde gelegt und doch bekommt man gut die Gefühle der Bevölkerung mit, sowohl die positiven als auch negativen.Die Handlungsorte, besonders die zerstörte Stadt Dresden, konnte man sich bildlich vorstellen und somit das Geschehen gut mit verfolgen. Die Spannung baut sich Stück für Stück auf und hält sich bis zum überraschenden Schluss.Ein wirklich gelungenes Werk!

alex13 am 03.09.2016 07:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Historischer Krimi

Im November 1944 wird eine grausam zugerichtete Frauenleiche gefunden. Kriminalinspektor Max Heller wird zum Fundort der Leiche gerufen und erfährt schnell von dem Gerücht, dass der Mörder der Angstmann ist, der nachts, bei Bombenalarm, durch die Stadt schleicht. Er macht sich auf die Suche nach dem Mörder und dabei werden ihm einige Hindernisse in den Weg gelegt. Nach der verehrenden Bombennacht vom Februar 1945 in Dresden, denken alle, auch der Mörder kam hierbei ums Leben, doch da haben sich alle getäuscht, der Mörder ist nicht tot und kehrt zurück.Das Cover ist schlicht, aber sehr interessant gestaltet und auch der Klappentext hat mich gleich angesprochen. Die erzählten historischen Ereignisse sind gut recherchiert, und ich konnte mir alle Handlungsorte sehr gut vorstellen. Auch die zerstörte Stadt Dresden, hatte ich beim Lesen bildlich vor Augen. Die handelnden Personen, allen voran Max Heller, sind sehr gut beschrieben und man erfährt im Verlauf des Buches auch immer mehr aus seinem Privatleben, so dass ich ihn mir gut vorstellen konnte. Die Spannung baut sich nach und nach auf und hält sich bis zum überraschenden Schluss.Mich hat der Krimi von Frank Goldhammer gut unterhalten und ich freue mich auf weitere Bücher dieses Autors.

rosendorn am 02.09.2016 23:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Angstmann geht um

Inhalt: November 1944, Dresden: Mitten im zweiten Weltkrieg, wo Furcht, Hunger und Bombenattacken täglich herrschen, treibt ein brutaler Frauenmörder, genannt der Angstmann, sein Unwesen. Max Heller, Kriminalinspektor ermittelt mitten in den Trümmern der Stadt und das, obwohl ihm einige Steine in den Weg gelegt werden. Doch sein Gerechtigkeitssinn führt ihn immer weiter, näher an die Fersen des Mörders. Wird es ihm gelingen, den Angstmann zu stellen? Oder werden die Bombenanschläge alles verhindern? Meine Meinung:Ein historischer Roman gespickt mit vielen kriminalistischen Elementen und das zur Zeit des zweiten Weltkrieges muss ja mein Interesse wecken. Ich lese unheimlich gerne Kriminalromane, sowie historische Ereignisse und dass in einer Geschichte vereint hat mich einfach nur neugierig werden lassen. Und ich muss sagen, ich bin extrem positiv überrascht worden. Obwohl seitenweise doch die Frage aufkam, ob es einen Sinn ergibt einen einzelnen Mann zu jagen, der Frauen ermordet obwohl rundherum viele tausende Menschen durch den unsinnigen Krieg sterben. Aber genau das macht den Unterschied zu gewöhnlichen Kriminalromanen. Und ich fand es großartig. Auf der einen Seite Max Heller, der sich für Gerechtigkeit einsetzt, egal zu welchen Bedingungen, auf der anderen Seite die vielen emotionalen Geschehnisse um ihn herum. Man spürt förmlich die Angst, wenn Menschen flüchten müssen, wenn sie im Bunker eingesperrt sind und nur darauf warten, dass endlich wieder Entwarnung gibt. Die Trümmer der Stadt sah ich förmlich vor mir, die Emotionen konnte ich nachempfinden und ich kam mir vor, als wäre ich mitten im Geschehen. Frank Goldammer hat es geschafft mich in seinen Bann zu ziehen und mit Sicherheit werde ich noch andere Werke von ihm lesen, sobald sie erscheinen. Der Schreibstil war flüssig, leicht, angenehm und nicht überdramatisch. So wie ich es mag. Max Heller muss man einfach mögen und ihn zu begleiten hat viel Spaß bereitet, auch wenn man immer wieder aufschrecken musste, denn schließlich war der zweite Weltkrieg etwas ganz ganz furchtbares. Aber es geht hier ja eigentlich um die Erzählweise, um die logischen Schlussfolgerungen und um die Spannung und das hat der Autor wunderbar umgesetzt. Fazit:Ein richtig guter Kriminalroman zu historischen Zeiten. Logisch überdacht mit locker leichtem Schreibstil dringt man in die Zeit des zweiten Weltkrieges ein und begleitet den sympathischen und toughen Max Heller bei seiner Suche nach dem gefürchteten Frauenmörder. Für mich wie eine Zeitreise, die ich bewusst wahrgenommen habe und deswegen verdient "Der Angstmann" auch ganze 4,5 Sterne !!

buch-haltung am 02.09.2016 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Der Angstmann geht um

Dresden, 1945: In den Häuserschluchten geht der sogenannte Angstmann um. Mehrmals hat er schon zugeschlagen, immer wenn der Fliegerangriff ertönt. Zeugen berichten von einem irren Lachen und Schnaufen - und Kriminalinspektor Max Heller steht vor einem Rätsel.Brutal ermordet der Angstmann Frauen, zieht ihnen die Haut vom Leib ab und lässt sie perfide ausgestellt sterben.Was treibt diesen Angstmann um? Was ist sein Ziel? Heller versucht den Mörder zu stellen, während die Alliierten immer heftigere Angriffe auf Dresden fliegen und seine Vorgesetzten Heller von seiner Suche nach der Wahrheit abbringen wollen.Frank Goldammer ist mit seinem Debüt beim dtv-Verlag ein toller Einstand gelungen. Das Buch berichtet eindrücklich von der beklemmenden Atmosphäre in Dresden in den Jahren 1945 und 1946, er vermag es, die Gewalt, die der Krieg entfesselte, in Bilder zu überführen, die im Kopf bleiben. Auch wenn er für meinen Geschmack etwas viele Wendungen und Plottwists im letzten Viertel des Buchs auffährt - am höchst positiven Gesamteindruck dieses Buches ändert das wenig. Ein toller, atmosphärischer Krimi, der allen Lesern der Gereon-Rath-Krimis von Volker Kutscher wärmstens empfohlen werden kann.

lenna am 01.09.2016 18:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Historischer Kriminalroman

Als erstes ein großes Lob für den gelungenen Titel und das tolle Cover. Der Titel ist wie ein roter Faden, der sich durch das gesamte Buch zieht und bis zum Ende rätselt man als Leser mit, wer denn jetzt dieser "Angstmann" ist. Auch das Buchcover harmoniert sehr gut mit dem Inhalt des Buches und dessen Stimmung. Die Atmosphäre im ganzen Krimi ist eher gedrückt und düster, was allerdings auch dem historischen Zeit- bzw. Spielpunkt des Romanes entspricht und diesem dadurch eine ganz besondere Note verleiht. Die Hauptfigur im Mittelpunkt des Geschehen ist Kriminalinspektor Max Heller, der mit Leib und Seele Kriminalist ist und trotz der schweren Bedingungen versucht eine Mordserie in Dresden aufzuklären. Dabei stößt er allerdings auf einige Hindernisse, zum Beispiel in Form seines Nazi-Vorgesetzten und dem Misstrauen und Aberglauben seiner Mitmenschen.Trotz dieser Schwierigkeiten setzt Heller seine Ermittlungen fort und bleibt bis zum Ende dem Angstmann auf den Versen. Und das Ende hat es in sich, es ist spannend, packend und vor allem unvorhersehbar!

blackfairy71 am 01.09.2016 16:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein spannender Krimi, der aber auch nachdenklich macht

Dresden 1944. Die Menschen leiden unter den Kriegszuständen und den daraus resultierenden Entbehrungen. Fast jede Nacht gibt es Bombenalarm, fast schon Routine für die Bevölkerung. Dazu kommen die endlosen Flüchtlingsströme aus dem Osten, wo die Menschen vor den näher rückenden Russen flüchten. Kriminalinspektor Max Heller wird zu einem Tatort gerufen, an dem eine Frau brutal ermordet und zur Schau gestellt wurde. Die beiden Jungen, die die Leiche finden, erzählen vom "Angstmann" und schnell geht das Gerücht in der ganzen Stadt um. Heller versucht so gut wie möglich seinen Job zu erledigen, was nicht einfach ist, denn sein linientreuer Vorgesetzter Rudolf Klepp, ein SS-Mann, der nicht mal Polizist ist, wirft ihm immer wieder Steine in den Weg und erschwert die Ermittlungen. Als eine weitere Leiche gefunden wird, vermutet Heller, dass ein Serienmörder in der Stadt sein Unwesen treibt.Als dann in der Nacht des 13. Februars 1945 Dresden durch Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht wird und ein Feuersturm durch die Straßen rast, vermutet man, dass auch der Angstmann tot ist. Aber dann geschieht ein weiterer Mord...Für mich war das der erste Krimi aus dieser Zeit und er hat mich von Anfang an gefesselt. Zum einen fand ich die Geschichte der Morde und Hellers Ermittlungen sehr spannend, zum anderen erfährt man viel von der damaligen Zeit. Es wird deutlich, wie hart das Leben für die Bevölkerung war. Und schonungslos erzählt der Autor von dem beispiellosen Angriff der Alliierten auf Dresden und die rücksichtslose Vernichtung so vieler unschuldiger Zivilisten. Das fand ich sehr bedrückend und es machte mich auch wütend. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er ist flüssig und sehr bildhaft. Ich sah die Trümmer von Dresden direkt vor mir, die Menschen, die zerstörten Gebäude. Auch die Figur des Max Heller mochte ich. Er versucht, nach bestem Wissen und Gewissen seinen Job zu machen. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, wie schwierig es für ihn sein muss, sich einem System unterzuordnen, von dem er nicht überzeugt ist. Gespräche mit seinem Vorgesetzten sind immer gefährlich, denn Klepp darf natürlich nicht misstrauisch werden. Seizev war mir anfangs nicht sympathisch, das änderte sich aber mit der Zeit. Ich kann zwar nicht direkt sagen, dass ich ihn mochte, aber ich habe zumindest versucht, seine Denkweise nachzuvollziehen. Er hat seine ganze Familie durch "die Deutschen" verloren und macht nun alle Deutschen und auch Heller für seine Verluste verantwortlich. Leider ist diese Pauschalisierung ja auch nach 70 Jahren noch in den Köpfen vieler Menschen. Gut fand ich Hellers Einstellung, sich davon nichts anzunehmen.Die Auflösung hatte ich so nicht erwartet, obwohl ich zwischendurch schon den einen oder anderen Verdacht hatte. Ich würde mich jedenfalls freuen, irgendwann mal wieder was von Inspector Max Heller zu lesen.

makle am 30.08.2016 18:08 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

großartige Kulisse- spannende Geschichte

"Der Angstmann" hat mich ab der 1. Seite in ihren Bann gezogen. Der Autor schafft es die einzelnen Personen interessant zu beschreiben und auch ihr Dilemma in dieser verworrenen Zeit: Wem darf ich mich wie gegenüber äußern, ohne dafür gleich verhaftet zu werden. Das bremst vor allem den Ermittler, der immer wieder auf Schweigen trifft- aus politischen oder anderen Gründen?Der Kommissar wuchs mir richtig ans Herz und auch wenn er eher brummig und introvertiert wirkte, war er doch immer ein Mann, der auch in dieser schrecklichen Zeit Gerechtigkeit erfahren wollte- für die Opfer, und ein herzensguter Mensch war.Die Bombennacht von Dresden war dann einer der Momente, welche mich am meisten in ihren Bann gezogen hat. Es war so realistisch beschrieben, das selbst mir heiß wurde beim lesen.Die Aufklärung des Falles ließ einen vorher viele Menschen im Laufe der Geschichte verdächtigen- zumindest das sie mehr wussten, als sie vorgaben... Das machte es bis zur letzten Seite spannend.Ich würde mich auf jeden Fall über einen 2. Fall des Komissars freuen und gerne wissen wie es weiter geht.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Morgenpost
Ein spannender, dramatischer Thriller, fesselnd erzählt.

19.03.2020

Für Sie
Packender Mix aus Spannung und Zeitgeschichte - nichts für schwache Nerven.

05.12.2016

Westdeutsche Zeitung
Goldammer schafft den Spagat zwischen gut recherchiertem Historienroman und Kriminalgeschichte.

Nina Mützelburg, 26.11.2016

Wiener Zeitung
Brutal und hintergründig, spannend und sehr persönlich - für abgebrühte, aber auch anspruchsvolle Th...rillerfans. mehr weniger

28.10.2016

WDR 2
Das Schreiben ist seine große Leidenschaft, die er als Ausgleich braucht. Wenn so etwas Gutes wie ›D...er Angstmann‹ dabei herauskommt, dann gerne mehr davon. mehr weniger

Oliver Steuck, 10.10.2016

Salve - Kloster Einsiedeln
Mit Frank Goldammers Kriminalinspektor Max Heller betritt ein neuer Held die Bühne des deutschen Kri...minalromans. mehr weniger

Buch-Magazin
Ein fesselnder Roman aus den Zeiten des Zweiten Weltkriegs.

Buchprofile/Medienprofile
Die historischen Hintergründe sind gut recherchiert und bilden den perfekten Rahmen für die Geschich...te, die an Wendungen und Spannungsmomenten einiges zu bieten hat. mehr weniger

Michael Ziemons

Laviva
Ein atmosphärischer Krimi, aber nichts für schwache Gemüter!

Buchpalast
Hautnah & Persönlich.

Marion Hübinger

Sortimenterbrief
Fesselnder Kriminaroman aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Horst Bayer

bichergeck.website
Für mich ist der Autor eine Entdeckung unter den deutschen Krimischriftstellern.

Jessica Mersch, 05.11.2017

Oberhessische Presse
Goldammer verbindet die Krimihandlung so mit dem beklemmenden historischen Hintergrund, das beides i...neinandergreift und über einen bloßen Krimi weit hinausgeht. mehr weniger

11.07.2017

bookreviews.at
Ein toller und mitreißender Roman, der die Zeit um 1944/45 schonungslos beschreibt!

11.06.2017

nichtohnebuch.blogspot.de
Eines ist sicher, vergessen werde ich dieses Buch nie.

Tanja Hasirasi, 28.05.2017

Bayerwald-Echo
Der Stimmung kann man sich kaum entziehen und das Buch wohl erst ganz am Ende zur Seite legen.

20.03.2017

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Ein sehr spannender Krimi, in dem auch die Frage aufgeworfen wird, wie viel ein Menschenleben in ein...er sich selbst zerstörenden Welt wert ist. mehr weniger

Frank Kleiner, 28.01.2017

anke-liest.blogspot.de
Von mir gibt es ganz klare 5 Sterne.

27.01.2017

Norddeutsche Neueste Nachrichten
Höchst spannend.

23.01.2017

Schweriner Volkszeitung
Höchst spannend.

23.01.2017

Pirmasenser Zeitung
Der Dresdner Autor Frank Goldammer hat mit ›Der Angstmann‹ einen historischen Roman der Extraklasse ...veröffentlicht. mehr weniger

21.01.2017

Magdeburger Volksstimme
Der Dresdner Autor Frank Goldammer hat mit ›Der Angstmann‹ einen historischen Krimi der Extraklasse ...veröffentlicht. mehr weniger

24.12.2016

Lübecker Nachrichten
Frank Goldmann hat mit ›Der Goldmann‹ einen historischen Krimi der Extraklasse veröffentlicht.

16.12.2016

histo-couch.de
Beklemmender Krimi und atmosphärische Geschichtsstunde.

Jörg Kijanski, 16.12.2016

literaturmarkt.info
Krimiliteratur auf höchstem Niveau.

Susann Fleischer, 12.12.2016

nichtohnebuch.blogspot.de
Dies ist mein erster historischer Krimi- und ich bin absolut begeistert - ich hätte nie gedacht, das...s mich ein historisches Buch so fesseln könnte. mehr weniger

08.12.2016

TV für mich
Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

Christine Jaksch, 23.11.2016

Freie Presse
Frank Goldammer beschreibt die historischen Gegebenheiten sehr detailliert und hat für seinen Krimi ...hervorragend recherchiert. mehr weniger

Manuela Haselberger, 18.11.2016

Der Nordschleswiger
Goldammer transportiert in der Form des Kriminalromans viel historisches Wissen und schafft es, dem ...Leser immer wieder Schauer über den Rücken laufen zu lassen (...). mehr weniger

14.11.2016

Delmenhorster Kreisblatt
Dieser zeitgeschichtliche Krimi ist perfekt für die dunklen Abende im November. Für einen ruhigen Sc...hlaf kann ich allerdings nicht garantieren. mehr weniger

Swantje Kohlwes, 10.11.2016

mordsbuch.net
Spannung verbunden mit deutscher Geschichte. Außergewöhnlich gut!

27.10.2016

buchlemmi.de
Ein toller und spannender Kriminalroman mit einem historischen Hintergrund.

Peter Kuttig, 26.10.2016

Südwest-Presse
Nicht nur ein spannender Krimi, sondern auch ein Stück lebendige Zeitgeschichte.

18.10.2016

derachentaler.de
Eine überaus beeindruckende Aufarbeitung deutscher Geschichte, die verpackt in einer spannender Stor...y, nicht nur das damalige Geschehen hinterfragt. mehr weniger

12.10.2016

General-Anzeiger Magdeburg
Der Dresdner Frank Goldammer hat einen ausgezeichneten Krimi geschrieben, der einen von Anfang an pa...ckt und mitreißt. mehr weniger

Arno Udo Pfeiffer, 12.10.2016

TV für mich
Fesselnder Krimi aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges,

07.10.2016

mia-bruckmann.de
Fakt ist, dass die Handlung durchgehend fesselnd ist, und genau das erwarte ich als Leserin bei ein...em Krimi! Ich freue mich schon heute auf den Folgeroman, der 2017 erscheinen wird, in dem Max Heller erneut gefordert wird. mehr weniger

05.10.2016

niliversum.wordpress.com
Das Doppelpack aus spannendem Kriminalfall im Dresden des 2. Weltkrieges und die dazugehörige Realdo...ku sorgt für Herzklopfen, Gruselmomente und Schrecken und ist gleichzeitig Krimiunterhaltung vom Feinsten! mehr weniger

Sabine Kettschau, 23.09.2016

zwiebelchens-plauderecke.blogspot.de
Frank Goldammer versteht es, uns alle Beteiligten und Ereignisse in einer Intensität zu beschreiben,... dass diese förmlich vor uns stehen und greifbar werden. mehr weniger

Anja Schmidt, 23.09.2016

scattysbuecherblog.blogspot.de
Das Buch war einfach fesselnd und absolut spannend.

Eva Mirschel, 23.09.2016

HR
Max Heller darf in Zukunft gerne weiter ermitteln.

Caroline Wornath, 23.09.2016

media-mania.de
Es gibt Bücher, die sind so gut, dass sie ihren Leser auch bei hohen Erwartungen überraschen. ›Der A...ngstmann‹ ist ein solches. mehr weniger

Iris Jockschat, 23.09.2016