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Über Hoffnung. Über Versöhnung. Über Leben

Die Überlebenden

Nach zwei Jahrzehnten kehren die Brüder Benjamin, Pierre und Nils zum Ort ihrer Kindheit – ein Holzhaus am See – zurück, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen. Eine Reise durch die raue, unberührte Natur wie auch durch die Zeit. Im Kampf um die Liebe der Mutter, die abweisend und grob, dann wieder beinahe zärtlich war, haben die Jungen sich damals aufgerieben bis zur Erschöpfung. Heute fühlen sie sich so weit voneinander entfernt, dass es kein Aufeinanderzu mehr zu geben scheint. Und doch ist da dieser Rest Hoffnung, den Riss in der Welt zu kitten, wenn sie sich noch einmal gemeinsam in die Vergangenheit vorwagen.

Bibliografische Daten

EUR 22,00 [DE] – EUR 22,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28293-2
Erscheinungsdatum: 20.08.2021
2. Auflage
304 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Übersetzt von Hanna Granz
Autor*innenporträt

Alex Schulman

Alex Schulman, geboren 1976, ist einer der populärsten schwedischen Schriftsteller. Sein Roman ›Die Überlebenden‹, 2021 bei dtv erschienen, wurde in 30 Sprachen übersetzt. Mit ›Verbrenn all meine Briefe‹, bei dtv 2022, gelang ihm in Schweden 2018 der Durchbruch als literarischer Autor.

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Übersetzer*innenporträt

Hanna Granz

Hanna Granz, geboren 1977, hat unter anderem Werke von Patrik Svensson, Tove Alsterdal, Johanne Lykke Holm und Tone Schunnesson ins Deutsche übersetzt.

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Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

148 von 148 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.64 von 5 Sternen


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2 - 10 von 148 Leserstimme

bedard am 24.10.2021 21:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührende Geschichte einer schwierigen Kindheit, großartig geschrieben.

Vor zwanzig Jahren waren die drei Brüder Nils, Benjamin und Pierre zuletzt an dem einsamen See, an dem sie in einem einfachen Holzhaus die Sommer mit ihren Eltern verbracht haben. Jetzt sind die drei zurückgekehrt, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen.Aus der Sicht des mittleren Sohnes Benjamin wird auf zwei Zeitebenen diese tief bewegende und schwer verdauliche Familiengeschichte erzählt. Die eine beginnt am See, als die sich fremd gewordenen Brüder die Asche der Mutter verstreuen wollen. In kleinen Rückwärtsschritten erzählt der erwachsene Benjamin, was in den Stunden zuvor geschehen ist. Noch berührender ist der Erzählstrang aus der Sicht des Kindes. Alle drei Söhne müssen damit zurechtkommen, dass die Eltern ihre Verantwortung nur unzureichend wahrnehmen und unter Alkoholeinfluss unberechenbar sind. Das gilt besonders für die Mutter, der Vater wirkt auf den ersten Blick sanfter und liebevoller. Doch auch dieser Eindruck täuscht.Sprachlich hat mich dieser Roman absolut überzeugt. Bereits nach der Hälfte war ich mir fast sicher, dass er zu den wenigen Büchern gehört, die ich irgendwann ein zweites Mal lesen werde.Für mich gehört „Die Überlebenden“ zu den Lesehighlights dieses Jahres.

kaffeeelse am 19.10.2021 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Trauma

Der schwedische Autor Alex Schulman blickt hier auf eine dysfunktionale Familie, der Lesestoff ist kein leichter, man blickt auf Gewalt und auf den Alkoholismus und deren Folgen. Dennoch ist das Handeln der Familie irgendwie nicht vollkommen stimmig und in sich schlüssig und ich als Leserin befand mich in einem düsteren Albtraum. Ich habe mich in der etwas mäandernden Geschichte immer wieder gefragt, wieso tun die Protagonisten dieses und jenes und warum anderes wieder nicht. Dieses Buch hat mich auf Trab gehalten. Denn erst durch den letzten schwer verdaulichen Schock fügt sich alles passend zusammen und die Aktionen der Protagonisten werden endlich schlüssig und stimmig. Ich als Lesende kann nur die Höchstbewertung für diese Lesereise ziehen und spende Alex Schulman einen tosenden Applaus für diesen Roman und kann dieses Buch nur dringlich weiterempfehlen!Benjamin, Pierre und Nils kehren nach zwanzig Jahren an einen Ort ihrer Kindheit zurück. Sie möchten dem letzten Wunsch ihrer Mutter entsprechend, ihre Asche am See neben dem Sommerhaus der Familie verstreuen. Dabei kommen sie ins Reden, ins Sinnieren, denken an vergangenes und dabei wird ein ungutes Familienleben offengelegt. Aggression, Gewalt und Alkohol, Eltern, die in ihrer Art Liebe und Nähe zu geben recht unstet sind, dies sind die Zutaten zu diesem Miteinander. Dennoch wirken die Personen der Familie in ihrem Agieren nicht passend, sämtliche Aktionen der Charaktere sind irgendwie nicht stimmig. Erst ein am Ende auftauchendes Trauma erklärt das Miteinander der Protagonisten stimmig, aus Tätern werden Opfer und ich als Leserin bin zutiefst schockiert. Dabei sind die Brüder auch im Jetzt noch in dieser Gewaltspirale gefangen und man fragt sich, ob sie da jemals wieder herauskommen. Aber etwas Positives ist da, sie haben sich selbst, sie haben einander und sie lieben einander, ein zartes Pflänzchen sprießt. Wenn es gehegt wird, ... !

aitutaki am 11.10.2021 11:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Familientragik...

„Die Überlebenden“ von Alex Schulmann ist eine fiktive Geschichte, aber autobiographisch inspiriert. Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wieviel dieser Geschichte ist persönlich Erlebtes. Ein beklemmender Gedanke.Die Geschichte wird in zwei Zeitschienen erzählt und gewährt dem Leser Einblicke in das Leben der drei Brüder und ihrer Eltern, teils in der Gegenwart, teils in der Vergangenheit, ausgehend vom selben Ort – am Sommerhaus der Familie am Ufer eines schwedischen Sees. In der Vergangenheit sind die drei Brüder 7, 9 und 13 Jahre alt und schon damals zeigt sich, wie ambivalent das Verhältnis der einzelnen Familienmitglieder zueinander ist. Die Knaben buhlen um die Aufmerksamkeit der Eltern, die jedoch meistens mit sich selber und dem Trinken beschäftigt sind. Kurze Lichtblicke können nicht über das schwierige Verhältnis in der Familie hinwegtäuschen. Auch unter den Brüdern selber, ist das Verhältnis schwierig und schwankt zwischen Liebe, Abneigung und Wettkämpfen untereinander.Die Gegenwart, die in umgekehrter Reihenfolge erzählt wird, ist oft beklemmend und zeugt von einer noch grösseren Distanziertheit der Brüder. Als Leser erhält man nur einen beschränkten Eindruck in die Leben der Brüder. Auch als die Drei die Asche der verstorbenen Mutter zurück zum See bringen sollen, ist die Lage angespannt. Irgendwie konnte ich mit den einzelnen Figuren nicht wirklich warm werden. Sie blieben für mich zu distanziert, konnte keinen Zugang zu den Brüdern finden und ich als Leserin hatte das Gefühl, irgendwo an der Oberfläche zu «schwimmen» aber nicht in die Tiefe zu sehen. Fazit:Beeindruckt hat mich Alex Schuhmann’s Erzählstil, seine Sprache und wie er schildert, was Gleichgültigkeit und emotionale Kälte bei Menschen ausrichten und welche Auswirkungen eine Tragödie auf eine Familie haben kann. Ein sehr emotionales Buch und bestimmt keine leichtes Kost. Eine dramatische Familiengeschichte, die durch den ungewöhnlichen Erzählstil aus der Masse sticht. Mir hätte ein wenig mehr Struktur besser gefallen.

xirxe am 07.10.2021 19:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Bullerbü ist anderswo

Irgendwo in Schweden, ein Holzhaus am See - man könnte meinen, man sei bei Astrid Lindgren. In dieser Idylle verbringen die Eltern mit ihren drei Söhnen gemeinsam die Sommer, doch der Schein trügt."Sie saßen immer nebeneinander, Schulter an Schulter, denn beide wollten aufs Wasser schauen. Die weißen Plastikstühle ins hohe Gras gebohrt, ein schiefer kleiner Holztisch, auf dem die fleckigen Biergläser in der Abendsonne glänzten. (...) Im Gras zwischen ihnen eine Kühltasche, die den Wodka bereithielt."Während Vater und Mutter sich dem Alkohol hingeben, überlassen sie ihre Söhne weitestgehend sich selbst. Was zu Beginn wie die unbeschwerte freie Kindheit dreier Jungen anmutet, ist deren teilweise verzweifeltes Bemühen, die Aufmerksamkeit ihrer Eltern zu erlangen.Doch ich greife vor. Die Geschichte beginnt mit dem Erscheinen eines Polizisten, der wegen eines Notrufes bei diesem Holzhaus erscheint, wo er drei Männer vorfindet."Sie weinen, halten sich im Arm. Sie tragen Anzug und Krawatte. Neben ihnen im Gras steht eine Urne."Es sind die drei erwachsenen Brüder, die den Wunsch ihrer kürzlich verstorbenen Mutter erfüllen wollen, ihre Asche an diesem See zu verstreuen. Ausgehend von dieser Szene geht Alex Schulman kapitelweise zurück in die Vergangenheit, abwechselnd mit Kapiteln aus der Kindheit der Jungen, die ihrerseits in die Zukunft führen bis zu dem Punkt, der den endgültigen Bruch der Familie bedeutet und wo die beiden Erzählstränge zusammenlaufen.Von Beginn ist die scheinbar so heile Welt eine trügerische, denn bereits im ersten Kapitel der Kindheit zeigt sich eine Gleichgültigkeit der Eltern, die sogar das Leben der Kinder gefährdet. Jeder der Jungen versucht auf seine Weise damit klar zu kommen: Nils, der Älteste, zieht sich fast vollständig von allem zurück; Pierre, der Jüngste, ist ständig rastlos und ungestüm; und Benjamin, der Ich-Erzähler, nimmt eine Beobachterposition ein, häufig mit dem Versuch zu vermitteln. Als ein Unglück geschieht, ist der letzte Zusammenhalt in der Familie dahin.Obwohl die Handlung eher ruhig verläuft, entsteht durch die Intensität von Schulmans Beschreibung der Lebenssituation der Jungen wie auch deren Erleben in der Natur und der Familie durchweg eine solche Spannung, die durchaus eines Kriminalromans würdig ist. Lediglich das Ende, das mit einer schockierenden Wendung aufwartet, hinterlässt einen etwas schalen Nachgeschmack - es wirkt etwas zu aufgesetzt, zu sehr à la Hollywood. Doch es ist nur ein kleiner Einwand bei diesem ansonsten anrührenden, hervorragend geschriebenen und auch psychologisch überzeugenden Buch.

leiraya am 06.10.2021 17:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fulminnant! Sprachgewaltig! Überraschend! Literatur der Extraklasse

Seit meiner Studienzeit habe ich viel gelesen. Aber schon lange ist mir kein Werk mehr wie dieses begegnet! Mit nur wenigen Worten gelingt es Alex Schumann ein Bild vor dem inneren Auge entstehen zu lassen, das einen regelrecht in das Geschehen der Geschichte hineinzieht.Man ist sofort “drin“ im Leben einer schwedischen Familie, das abwechselnd im Jetzt und zu früheren Zeiten erzählt wird. Auch sprachlich wird dies geschickt verdeutlicht, u.a. durch verschiedene Tempi. Alex Schumann weiß gut, mit Worten umzugehen und schafft damit eine ganz eigene Welt, durch Metaphern und Bildern untermalt, die nachhallen. Zwar sind die Umstände, unter der die drei Söhne groß werden, sehr schwierig und bedrückend, man möchte aber trotzdem unbedingt mehr wissen und kann das Buch kaum aus der Hand legen. Und es bleibt bis zum Schluss fesselnd!Obwohl es sich um eine Übersetzung handelt, ist das Buch wirklich von herausragender Qualität. Einziger Wermutstropfen sind ein paar wenige Schreibfehler, die aber sehr wohl zu verschmerzen sind!

antjedomenic am 03.10.2021 16:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Highlight

Dieses Buch von Alex Schulman durfte ich bereits vor Erscheinen lesen. Dafür nochmal Danke an den Verlag. Ich kannte den Autor nicht und freute mich sehr auf das Lesen. Schon nach den ersten Seiten merkte ich beim Lesen, dass der Autor eine ganz besondere Art zu Schreiben hat. Er kann die Situationen und auch die Menschen beschreiben, dass man wirklich das Buch kaum aus der Hand legen kann. Ich werde definitiv wieder nach einem Buch von diesem Autor greifen.Im Buch geht es um die drei Brüder Benjamin, Pierre und Nils. Sie kehren an den Ort ihrer Kindheit zurück. Es handelt sich dabei um ein Holzhaus am See. Was wirklich schön beschrieben wurde. Gern hätte ich dort auch mal Zeit verbracht. Sie treffen sich dort, um die Asche ihrer Mutter zu verstreuen.Es ist für alle Drei eine Reise in die Vergangenheit, mit einer rauen Umgebung und auch immer wieder erdrückenden Erinnerungen. Die Beziehung zwischen den Eltern und ihren Kindern war oftmals anders als normal. Mal abweisend und dann doch wieder voller Zärtlichkeit.Die Jungs haben Hoffnung doch wieder zusammen zu finden nach all den Jahren. Doch ist das möglich? Finden sie einen gemeinsamen Weg zurück in das Bruder-Leben?Alex Schulman hat wirklich ein beeindruckendes Buch geschrieben. Oft war ich betroffen und dachte mir, dass kann nicht wahr sein. Doch dann gab es auch schöne Sachen, die mich haben hoffen lassen. Dieses Buch hat mich überrascht und beeindruckt.Ich vergebe dafür 5 Sterne!

leseratte1310 am 02.10.2021 13:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eine dysfunktionale Familie

Benjamin, Nils und Pierre sind inzwischen erwachsen. Sie kommen nach zwanzig Jahren zurück an das Haus am See, um die Asche der Mutter zu verstreuen. Es war ihr letzter Wunsch. Hier im ehemaligen Sommerhaus der Familie treten die alten Konflikte zutage. So unterschiedlich die Jungen waren, so unterschiedlich sind auch ihre Erinnerungen an die dort verbrachten Sommertage.Der schwedische Autor Alex Schulmann wählte eine ungewöhnliche Art des Erzählens. Er beginnt in der Gegenwart und arbeitet sich mal zurück und dann wieder nach vorne. Erzählt wird aus der Sicht des Ich-Erzählers Benjamin. Es erschließt sich erst nach und nach, wie sich die Brüder langsam voneinander entfernten und wie ihr Leben durch die Vergangenheit geprägt wurde. Nun sind sie zurück an dem Ort der Kindheit und hoffen, dass sie wieder zu alter Vertrautheit finden. Es sind keine idyllischen Aufenthalte am See. Die Eltern kümmern sich wenig um die Jungen, sie haben mit sich selbst und dem Alkohol genug. Zwischendurch fordert der Vater sie, ohne sich für das Ende seiner initiierten Wettkämpfe zu kümmern. Mal ist er nett, dann aber wieder straft er die Jungen sehr hart. Die Mutter mischt sich nicht ein und ist ziemlich gefühlskalt. Die Jungen buhlen um ein wenig Zuneigung von ihr.Es ist eine bedrückende Geschichte, die manchmal schwer zu ertragen ist, und doch zieht sie einen in den Bann. Die Wendung, welche die ganze Tragik erste deutlich macht, hat mich überrascht. Ein ungewöhnlicher Roman, der erschüttert und noch lange nachhallt

milkysilvermoon am 01.10.2021 08:10 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Sommer, der alles verändert hat

20 Jahre ist es her, dass ein Ereignis am Sommerhaus am See die Familie von Benjamin, Nils und Pierre erschüttert hat. Mehrere Wochen haben die drei Brüder in einer einsamen Gegend Schwedens mit ihren Eltern verbracht. Schon damals war ihre Kindheit nur auf den ersten Blick idyllisch. Nun, zwei Jahrzehnte später, haben sich die Brüder entfremdet. Doch ein Brief mit dem letzten Willen ihrer Mutter bringt sie dazu, zum Ort ihrer Kindheit zurückzukehren. Was ist damals passiert?„Die Überlebenden“ ist der Debütroman von Alex Schulman.Meine Meinung:Der Roman hat zwei Teile, die 24 Kapitel beinhalten. Es gibt zwei sich abwechselnde Erzählstränge. Die eine Ebene handelt von den jüngeren Ereignissen rund um den Tod der namenlosen Mutter. Dabei wird rückwärts im Präsens erzählt. Der andere Strang besteht aus Rückblicken in die entferntere Vergangenheit, vorwiegend den Erlebnissen während des Sommers vor 20 Jahren am Ferienhaus. Dieser ungewöhnliche Aufbau funktioniert sehr gut.Sprachlich ist der Roman sehr beeindruckend. Starke Bilder, gelungene Naturbeschreibungen und eine dichte Atmosphäre machen den unaufgeregten, aber zugleich intensiven Schreibstil aus. Die drei Brüder stehen im Fokus der Geschichte, wobei ein besonderes Augenmerk auf Benjamin liegt. Auch die Eltern spielen eine große Rolle. Die Protagonisten sind mir allesamt unsympathisch. Mehr noch: Vor allem das Verhalten der Eltern, aber in etwas abgeschwächter Form auch das der Brüder hat mich in vielen Szenen abgestoßen und befremdet.Inhaltlich bietet der Roman auf knapp 300 Seiten ein ganzes Spektrum an Problemen. Es geht um Alkoholismus, Vernachlässigung, Aggressionen, Krankheiten, Trauer, Einsamkeit, Schuld und derartiges mehr. Dargestellt wird eine durch und durch dysfunktionale Familie, in der die Kinder mit fragwürdigen Methoden um die Gunst der Eltern konkurrieren müssen. Auffällig ist die Abwesenheit von Liebe - einerseits zwischen Mutter und Vater, andererseits zwischen den Eltern und ihren Söhnen. Zudem geht es um einen dramatischen Vorfall, der die Familienmitglieder zusätzlich entzweit hat.In zweifacher Hinsicht schwächelt der Roman in meinen Augen. Zum einen bleiben auch nach dem überraschenden Ende, das ein neues Licht auf das zuvor Geschilderte wirft, zu viele Fragen offen. An einigen Stellen bleibt der Roman so vage, dass es mir schwergefallen ist, die Lücken mit eigenen Interpretationen zu füllen. Zum anderen schafft es die Geschichte trotz der heftigen Thematik erst im letzten Drittel, mich emotional wirklich zu bewegen. Über weite Strecken ist die Distanz zu den Charakteren leider zu groß. Das ist umso bedauerlicher, als der Autor in dem Buch seine eigenen Erfahrungen mit seinen Brüdern und seiner alkoholkranken Mutter verarbeitet hat.Warum auf dem Cover nur zwei statt drei Jungen abgebildet sind, erschließt sich mir auch nach der Lektüre nicht. Der deutsche Titel, der sich stark am schwedischen Original („Överlevarna“) orientiert, passt jedoch ausgesprochen gut.Mein Fazit:„Die Überlebenden“ von Alex Schulman ist ein aufrüttelnder Roman, der mich immer wieder fassungslos gemacht hat. Seine raffinierte Erzählkunst hat mich begeistert. Inhaltlich hat mich das Buch hingegen nicht gänzlich überzeugt.

leukam am 29.09.2021 17:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Zurück in die Vergangenheit

Der schwedische Autor Alex Schulman ist in Deutschland bisher ein Unbekannter ( das dürfte sich nach diesem Roman ändern). In seiner Heimat hat er sich als Fernsehmoderator, Blogger und Schriftsteller einen Namen gemacht. Sein Memoir „ Glöm mig“ über seine alkoholkranke Mutter wurde 2017 in Schweden zum Buch des Jahres gewählt. „Die Überlebenden“ ist sein Debutroman.Drei Brüder treffen sich nach Jahren wieder am ehemaligen Ferienhaus der Familie, um den letzten Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen. Ihre Asche soll am Ufer des Sees verstreut werden.Dieser Erzählstrang, der in der Gegenwart spielt, wechselt kapitelweise mit dem Rückblick in die Vergangenheit. Damals verbrachte die Familie jedes Jahr den Sommer an ihrem abgelegenen Ferienhaus am See. Trotz der malerischen Landschaft ist es keine Idylle, die hier beschrieben wird. Beide Eltern sind Alkoholiker; sie verbringen ihre Tage trinkend mit Blick auf das Wasser. Die drei Jungs, die zu Anfang dreizehn, neun und sieben Jahre alt sind, bleiben meist sich selbst überlassen. Sie versuchen zwar immer wieder die Aufmerksamkeit der Eltern zu bekommen, doch das klappt oft nur kurz. Der Vater animiert die Söhne zu waghalsigen Unternehmungen, um gegenseitig in Konkurrenz zu treten, aber das Ergebnis interessiert ihn schon nicht mehr. Die Mutter ist launisch und unberechenbar, ihre Strafen sind grausam. Die Jungs entwickeln unterschiedliche Strategien, um mit der Situation klarzukommen. Benjamin, der mittlere der drei Brüder, hält sich ständig in der Nähe der Eltern auf, beobachtet und belauscht sie und registriert wie ein Seismograph deren wechselnde Stimmungen. Nils, der Älteste, sondert sich ab, blendet das Familienleben weitgehend aus, während Pierre aggressiv und brutal wird.Der Leser leidet mit den Kindern und ist entsetzt über das Verhalten der Eltern. Es gibt zwar unbeholfene Versuche von Vater und Mutter, Nähe herzustellen, aber meist sind sie viel zu betrunken, um ihrer Aufgabe als Eltern nachzukommen. Der Leser erfährt dies alles aus der Perspektive Benjamins und bekommt so einen tiefen Einblick in dessen Seele. Sein anfangs noch kindlicher Blick berührt und bewegt. Es liegt eine unterschwellige Trauer über allem. Irgendetwas muss geschehen sein, woran die Familie schließlich ganz zerbrochen ist. Weshalb sind sich die Brüder mit den Jahren so fremd geworden? Am Ende wartet der Autor mit einer unvorhergesehenen Wendung auf, die dem Leser erstmal den Atem nimmt. Doch dann fragt man sich, ob es diesen Schock überhaupt gebraucht hätte. Das Ganze lässt sich auch als die Geschichte einer dysfunktionalen Familie lesen.Aber unabhängig davon, wie man das Ende bewertet, ist Alex Schulman ein großartiger Roman gelungen.Seine Sprache überzeugt mit präzisen Schilderungen, einprägsamen Bildern und einem eigenen Rhythmus. Er schafft Spannung und eine eigentümliche Stimmung. Seine Figuren sind in ihrer Gebrochenheit glaubhaft, vielschichtig und psychologisch interessant. Besonders ist die Struktur des Romans. Während die Gegenwartsebene, der Tag der Urnenbeisetzung, rückwärts erzählt wird, sind die Kapitel, die in der Vergangenheit spielen, chronologisch angelegt, so dass sich beide Ebenen langsam annähern und treffen. Das erzeugt eine ungewöhnliche Dynamik.„ Die Überlebenden“ ist ein literarisch gelungener Roman über Verletzungen und Traumata in der Kindheit, die bis ins Erwachsenenalter weiterwirken. Dass nicht alle Fragen beantwortet werden und so Raum bleibt für eigene Interpretationen, beurteile ich im Nachhinein positiv. Das Ende ist versöhnlich.

whatbabsreads am 29.09.2021 16:09 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Emotionaler Debütroman!

Die drei Brüder Benjamin, Pierre und Nils verbringen die Sommer ihrer Kindheit an einem vermeintlich idyllischen See in einem typischen schwedischen Holzhaus. Doch als Erwachsene haben sie seit Jahrzehnten keinen Kontakt mehr zueinander und sich komplett entfremdet. Erst die Beisetzung der Mutter bringt die drei wieder zusammen. So begeben sie sich nun mit der Urne der Mutter 20 Jahre später zurück an den Ort, an dem sie in der Kindheit viele Sommer verbracht haben. Was ist damals genau passiert? Besonders gut hat mir der Aufbau des Buches in die zwei gegensätzlich zusammenlaufenden Erzählstränge gefallen. Auf der einen Seite erhält der Leser Einblicke in den einen Tag, an dem sich die Brüder nach langer Zeit wiedersehen, welcher rückwärts und in 2-stündlichen Abständen detailliert in mehreren Kapiteln erzählt wird. Auf der anderen Seite erleben wir verschiedene Rückblenden in die Vergangenheit, in denen zahlreiche Erinnerungen bzw. Vorkommnisse aus den vielen Sommern am See dargestellt werden, durch die sich ein immer stimmigeres und bedrückenderes Gesamtbild der Familie ergibt. Dadurch gerät man in einen Sog, der einen nicht loslässt und komplett fesselt. Die wundervollen Naturbeschreibungen des Autors sind ebenso gegensätzlich zu der Kälte der Eltern wie die scheinbare Idylle der schwedischen Abgeschiedenheit am See. Alex Schulman schafft es, Szenen so bildhaft zu beschreiben, dass man sie direkt vor Augen hat und sich diese stark einprägen. Man rätselt als Leser die ganze Zeit über, was den drei Brüdern in den Sommern der Vergangenheit im Ferienhaus am See passiert sein muss. Wie bei einem Puzzle setzen sich nach und nach weitere Details zusammen und es kommen immer mehr Eigenheiten der drei Brüder ans Licht. Vermeintlich idyllische Momente aus der Kindheit enden oft mit einem großen Knall, wodurch eine zunehmend belastende Stimmung erzeugt wird. Die Auflösung am Ende fand ich schockierend und zudem sehr gut umgesetzt. Es verleitet einen dazu, das Buch nochmals zu lesen für weitere Hinweise, die einem beim ersten Mal nicht direkt aufgefallen sind. Es ergibt alles einen Sinn und ist vollkommen schlüssig, auch wenn ich diese Variante nicht als mögliche Lösung auf dem Schirm hatte. Ich war komplett sprachlos und musste die Auflösung erstmal verdauen. Allerdings hätte ich mir noch tiefgründigere Einblicke gewünscht bzgl. der Eltern (insbesondere auf die bereits vor dem Vorfall vorhandenen Alkoholprobleme und die Vernachlässigung der Kinder sowie auch in Bezug auf die Vaterfigur – hier werden einige Andeutungen im Laufe der Geschichte gemacht, die aber letztendlich offen bleiben). Insgesamt bin ich von „Die Überlebenden“ sehr begeistert und empfehle das Buch auf jeden Fall weiter. Es ist nicht unbedingt ein Wohlfühlbuch, aber es hat mich von Beginn an gefesselt, mit seiner melancholischen Atmosphäre sehr berührt und es wirkt noch lange nach. Insgesamt ein wirklich toller Debütroman, der sehr bewegend und aufwühlend ist. Meine Erwartungen wurden definitiv erfüllt. Seit langer Zeit hat kein anderes Buch so starke Emotionen in mir geweckt – von Mitleid über Wut, Entsetzen, Trauer und Hoffnung war alles dabei.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

3sat
Ich habe ein sehr dunkles, düsteres Märchen gelesen. Kunstvoll.

Katrin Schumacher

Podcast F*luxx
Sie werden um diese Brüder weinen. Um die Männer, die sie wurden, um die Jungen, die sie waren, um d...ie Unschuld, die sie verloren haben. Brillant, eindringlich und unvergesslich. mehr weniger

Frederik Backman, Autor von ›Ein Mann namens Ove‹

rbb
Ein Meisterwerk.

Thomas Böhm

Podcast F*luxx
Ein Buch wie ein Pfeil. Präzise und schmerzhaft über eine tief dysfunktionale Familie – und gleichze...itig spannend und funkelnd schön. mehr weniger

Doris Dörrie

3sat
Es gibt diese unheimlich interessante literarische Bewegung, dass er einerseits vorwärts erzählt und... die Rahmenhandlung rückwärts erzählt. Es ist jenseits des dunklen Geheimnisses ein Roman über Geschwisterbeziehungen. Lesen! mehr weniger

Sandra Kegel

3sat
Der Roman ist genial gebaut. Er ist Fiktion: aber scheint am Ende echte Wirklichkeit in diese Fiktio...n eindringen zu lassen. Ich weiß nicht, ob ich das je so gekonnt in einem Roman gelesen habe. mehr weniger

Gert Scobel

Ein wichtiges Buch. Mitreißend, fesselnd, atemlos, bezwingend.

Andrea Sawatzki

Süddeutsche Zeitung
In seinem Romandebüt ›Die Überlebenden‹ erzählt Alex Schulman von einer durchschnittlich dysfunktion...alen Familie. Die Wucht und die Nuancen der Gefühle, die er erzeugt, sind atemberaubend. mehr weniger

Werner Bartens

SPIEGEL Bestseller - Das Kulturmagazin
Alex Schulman gelingt mit ›Die Überlebenden‹ ein belletristisches Debüt, das den Traum vom schwedisc...hen Sommer zerschmettert. mehr weniger

Elisa von Hof

taz am Wochenende
Der Roman ›Die Überlebenden‹ von Alex Schulman ist eine bezwingend klar erzählte Geschichte über ein...e Kindheit in Ungeborgenheit. mehr weniger

Katharina Granzin

Berliner Zeitung
Schulman, der schon meherere Sachbücher veröffentlicht hat, bleibt bei seinem ersten Roman sehr nah ...an den Figuren. mehr weniger

Cornelia Geissler, 04.11.2021

Brigitte
Funkelndes Porträt dreier Brüder, die mit ihren trinkenden Eltern klarkommen müssen.

27.10.2021

Hamburger Abendblatt
Sehr langsam entblättert sich in diesem raffiniert komponierten Text, der von hinten nach vorne erzä...hlt und dennoch nirgends kompliziert ist, ein Drama, das unbedingt herzzerreißend ist. mehr weniger

Thomas Andre, 19.10.2021

Brigitte
So fulminant dieser Roman beginnt, so geht er auch weiter. Ein sehr skandinavisch düsteres Buch. Und... doch ist es nicht ohne lichte Momente, bis zu seinem überraschenden Ende. mehr weniger

Meike Schnitzler, 13.10.2021

DONNA
Wunderschön.

01.10.2021

NDR Kultur
Ein meisterhaftes, formstrenges, ein tief anrührendes Buch.

Anna Hartwich, 17.09.2021

ZDF
Klug konstruiert und sprachlich zurückhaltend enfaltet ›Die Überlebenden‹ eine stille Wucht ohne Pat...hos. Ein tieftrauriges und schmerzhaftes Buch - und genau deswegen eines, das glücklich machen kann. mehr weniger

Peter Twiehaus, 10.09.2021

Kurier
Mit ›Die Überlebenden‹ ist dem Autor ein dichtes Debüt gelungen.

05.09.2021

WDR
Alex Schulman, geboren 1976, schafft in seinem Roman eine exzellente Verbindung von Autobiographisch...em und Fiktion (...). mehr weniger

Ulrich Noller, 31.08.2021

Buchprofile/medienprofile
Eine spannend komponierte, verstörende Kindheitsgeschichte mit Gänsehautmomenten, in der es um Reden... und Schweigen, Vergeben und Vergessen geht. Starke Empfehlung. mehr weniger

Maria Holgersson

mein/4
Schmal, leise und gewaltig: ein absolutes Lieblingsbuch indiesem Herbst.

Buchjournal extra
Ein stilles und zugleich aufwühlendes Buch - man mag es nicht aus der Hand legen. Ein ganz großes Le...seerlebnis. mehr weniger

Susanne Dietrich

Stadtkind (Hannover)
Ein Buch wie ein tiefer, anrührender See, der still aussieht, aber bis obenhin angefüllt ist mit Äng...sten, Sehnsucht, Rivalität und Unverstandenem, Grausamkeiten und trostloser Trauer. mehr weniger

Anke Wittkopp

lebensart
Alex Schulman erzählt in seinem beeindruckenden und emotional sehr berührenden Debütroman, der dazu ...mit einem überraschenden Ende aufwartet, auf zwei Ebenen. mehr weniger

Die Furche
Seine Figuren bewahren bis zuletzt eine faszinierende Mehrdeutigkeit; keine von ihnen lässt sich auf... einem Gut-Böse-Schema eindeutig zuordnen. mehr weniger

Rainer Moritz, 21.04.2022

ruinaulta
Ein aufwühlender, düsterer Roman, jedoch sehr lesenswert.

Ruth Ragettli, 14.01.2022

Kieler Magazin
Ergreifend und ganz anders als das meiste, das man an schwedischer Literatur gewohnt ist.

11.01.2022

lehrerbibliothek.de
Zurecht erfährt das Werk des schwedischen Autors eine breite Leserschaft, wird in ihm doch eine zent...rale Erzählung der kulturellen Identität Schwedens problematisiert und zugleich ein klassischer Fehler familiärer Erziehung identifiziert. mehr weniger

Marcel Remme, 08.01.2022

Kronberger Bote
Ein Buch für all jene, die spannende und hervorragend konsturierte Familiengeschichten lesen möchten.... mehr weniger

16.12.2021

Landsberg Extra
Der internationale Bestseller aus Schweden, über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben.

, 15.12.2021

Kirche+Leben
Bedrückend und anrührend, meisterhaft konstruiert.

Ulrich Waschki, 12.12.2021

Aachener Zeitung
Mein Fazit: ein tolles Debüt, vielschichtig und überaus fesselnd erzählt.

Ute Rodde, 22.11.2021

Münsterländische Tageszeitung
Über Hoffnung, über Versöhnung, über Leben

22.11.2021

Land & Forst
Ein gelungens Romandebüt des schwedischen Autors: literarisch erzählt, raffi niert konstruiert - un...d mit einem atemberaubendem Schluss! mehr weniger

15.11.2021

Bürgerportal Bergisch Gladbach
Kommen Sie mit auf eine literarische Reise aus einer scheinbaren Hoffnungslosigkeit heraus in ein se...lbstbestimmtes Leben! Ein wunderschönes Buch, das Sie nicht verpassen sollten. mehr weniger

Sylvia Jongebloed, 09.11.2021

Family
Alex Schulman hat den Kunstgriff gewagt, die Geschichte von hinten aufzurollen - und es ist ihm herv...orragend gelungen. mehr weniger

Bettina Wendland, 01.11.2021

Saale-Zeitung
Wer gerne skandinavische Bücher liest, dem wird diese deutsche Erstausgabe helfen, einen neuen Schri...ftsteller zu entdecken. Es lohnt sich. mehr weniger

Petra Breuig, 30.10.2021

Wetzlarer Neue Zeitung
Es ist eine klare, echte, gleichzeitig aber aufwühlende Geschichte, die dem Leser vor Augen führt, w...as im Leben wirklich wichtig ist. mehr weniger

Hannah Umlauf, 11.10.2021

Ensuite - Zeitschrift zu Kultur & Kunst
Keine Ferien auf Saltkrokan.

02.10.2021

lift Stuttgart
Ein sehr intensives und anspruchsvolles Debüt.

01.10.2021

Magedeburger Volksstimme
Die feinen Schwingungen zwischen den Brüdern hält er mit der gleichen Intensität fest wie Gerüche, F...arben, überhaupt die ganze Sinnlichkeit einer rauen Natur. mehr weniger

18.09.2021

Westdeutsche Allgemeine
Alex Schulman gelingt ein Roman von hoher Intensität.

Martin Meyer, 11.09.2021

Ostthüringer Zeitung
Eine Reise durch die Natur, die Zeit, den Kampf um Liebe, Hoffnung.

09.09.2021

dpa, Neue Presse
Mit präziser Sprache erschafft Schulman eine Welt, in der die kleinen, alltäglichen Dinge von den gr...oßen menschlichen Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten erzählen. mehr weniger

04.09.2021

leselupe.de
Es ist ein lesenswerter Roman, voller Tiefe und intensiver Innenbetrachtung eines zerrütteten Famili...enlebens mit einem überraschenden Ende. mehr weniger

Claudine Borries, 29.08.2021

Mainhattan Kurier
Im Rückblick emotionsgeladener Erinnerungen brechen tiefe Narben auf, die von Schuld sprechen, aber ...auch die Hoffnung auf Vergebung schürt. Leseempfehlung! mehr weniger

24.08.2021

Kleine Zeitung, Lesezeichen Newsletter
Ein Lese-Erlebnis mit langem, intensiven Nachhall.

Werner Krause, 23.08.2021

Die Presse am Sonntag
Den Namen Alex Schulman sollte man sich auf jeden Fall merken.

Mirjam Martins, 22.08.2021

Heilbronner Stimme
Diese Familiengeschichte ist ohne jede Romantik und deshalb umso bewegender.

Tanja Ochs, 21.08.2021

buecher-leben.de
In einer klaren, reflektierenden aber auch poetischen, einfühlsamen Sprache fächert Alex Schulman da...s Leben der drei Brüder von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter auf, in dem sie nie gelernt haben, über Gefühle und einschneidende Erlebnisse, die Frag mehr weniger

Sabine Wagner, 21.08.2021

booksandnotes.de
›Die Überlebenden‹ – eine emotional aufwühlende Familiengeschichte über die Wucht des Lebens.

Frank Zabel, 20.08.2021

protagonistplaces.de
Selten habe ich ein Buch mal wieder so intensiv erlebt, so reflektiert betrachtet und nicht einfach ...nur hingenommen, sondern richtiggehend aufgesogen. Ein tolles Buch! mehr weniger

Bianca Magens, 20.08.2021

WDR 3
Alex Schulman hat mit seinem Romanerstling ›Die Überlebenden‹ einen fulminanten Start hingelegt, vie...lschichtig, psychologisch genau, formal überzeugend. mehr weniger

Jutta Duhm-Heitzmann, 20.08.2021

Bremen Zwei
Eine schmerzhafte, außergewöhnlich klug komponierte Geschichte, die man nicht vergisst.

Esther Willbrandt, 10.08.2021