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Eine zu viel

Thriller

»Wer Freida McFadden mag, der wird auch dieses Buch lieben.«

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Einer von ihnen ist tot. Und einer von ihnen ist ein Mörder.
Eine zu viel

Nach dem Tod des Familienvaters Ray lädt Mutter Connie ihre drei Töchter samt Partnern und Kindern in eine abgelegene schottische Lodge ein. Zehn Tage sollen sie dort verbringen: nachtrauern, zusammenrücken, vielleicht neu beginnen. Doch Connie hütet ein brisantes Geheimnis: Rays Testament – und die Wahrheit, die es an die Oberfläche bringen wird. Während Connie den richtigen Moment für ihre Offenbarung sucht, kippt die Stimmung wie das Wetter in den Highlands. Wer steht zu wem? Und was geschieht, wenn die größte Gefahr nicht draußen lauert, sondern mit am Tisch sitzt?

Ein abgeschiedenes Ferienhaus in den schottischen Highlands. Eine trauernde Familie. Und mehr als nur ein großes Geheimnis.

Samantha Hayes bei dtv:

  • ›Eine von uns‹
  • ›Eine zu viel‹
Bibliografische Daten
EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-45046-1
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
1. Auflage
448 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem britischen Englisch von Anne Rudelt
Autor*innenporträt
Samantha Hayes

Samantha Hayes wuchs in den englischen Midlands auf und wünschte sich schon mit zehn Jahren sehnlichst eine Schreibmaschine. Doch erst nach vielen Reisen und beruflichen Umwegen erfüllte sie sich ihren Traum und verfasste ihren ersten Roman. Während eines Australienaufenthalts lernte sie ihren Ehemann kennen. Mit ihm und ihren Kindern lebte sie für einige Zeit in den USA, bevor sie schließlich in ihre Heimat England zurückkehrte, wo sie, wenn sie nicht gerade schreibt, alte Häuser renoviert.

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Übersetzer*innenporträt
Anne Rudelt

Anne Rudelt schreibt, übersetzt und lektoriert mit viel Leidenschaft und Freude alles, was ihr zwischen die Finger und in den Kopf kommt. Nach längeren Zwischenstopps in London, Hamburg und Tokyo lebt sie mit ihrem Mann und zwei Kindern wieder sehr gern in ihrer Heimatstadt Berlin.

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57 von 57 Leserstimmen


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renken am 18.06.2026 19:06 Uhr
Spannungsrausch: Die Geschichte um Familiengeheimnisse und Lügen erfindet sich immer wieder neu

Eine Mutter ruft ihre drei Töchter und ihre Familien zusammen, um gemeinsam an ihren kürzlich verstorbenen Mann Ray zu erinnern, aber auch um ein über Jahrzehnte verschwiegenes Geheimnis zu lüften. Was als liebevolles Familientreffen beginnt, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Scherbenhaufen. Was wird passieren, wenn die Wahrheit auf den Tisch kommt und welche Folgen hat das für die Familie?* Atmosphäre: knisternde, unterschwellige Konflikte mit hoher Spannung.* Kernthema: auf Lügen aufgebaute Familienharmonie implodiert.* Spannung: kleine Hinweise und viele unerwartete Wendungen. Spannend.* Für Fans von: psychologischen Geschichten, die unter die Haut gehen.UM WAS ES GEHT:Connie Hunter kommt mit ihren drei Töchtern und ihren Familien in einer Lodge in Schottland zusammen. Sie will dort gemeinsam um ihren verstorbenen Mann Ray trauern und an ihn erinnern. Sie muss aber auch ein sehr lange verschwiegenes Geheimnis und alte Lügen auf den Tisch legen. Sie hat keine andere Wahl als ihre Familie und den Zusammenhalt auf die Probe zu stellen. Aber auch andere Familienmitglieder haben ihre Unwahrheiten, Misstrauen und Lügen mitgebracht. MEIN EINDRUCK Eine zu viel” von Samantha Hayes beginnt wie eine harmonische Familiengeschichte. Aber schon nach wenigen Seiten ist man sich sicher, dass es vor Konflikten und Geheimnissen nur so wimmelt. Die Autorin setzt an vielen Stellen kleine Hinweise ein, um schon die Auflösung anzudeuten. Dabei verliert die Geschichte aber zu keinem Zeitpunkt an Spannung. Ganz im Gegenteil überrascht sie mit plötzlichen Wendungen und stellt das bisher Gelesene das immer wieder auf den Kopf. Das hat mir sehr gefallen.Die Story an sich gleicht einem Spinnennetz. Um den zentralen Konflikt herum gibt es eine Reihe von Knoten und Linien, die sich zu einer sehr fein verwobenen Handlung zusammenziehen. Rückblicke und Perspektivenwechsel sind für mich herausragend platziert und treiben an exakt den richtigen Stellen die Handlung voran. Die Detailgenauigkeit der Handlungen und die Verknüpfungen der Kapitel untereinander haben mich sehr begeistert.Die Charaktere sind ebenfalls fantastisch gezeichnet. Der komplette Hunter-Clan ist in sich stimmig entworfen. Jede Figur bringt ihre eigene Persönlichkeit und ihre eigenen Sichtweisen mit. Die Geschehnisse werden abwechselnd aus der Perspektive unterschiedlicher Figuren geschildert. Dadurch werden sie besonders lebendig und nachvollziehbar, wobei ihre Motive und Gedanken auf diese Weise zum Vorschein kommen.Ich tendiere dazu, dieses Buch nicht als Thriller einzuordnen, sondern als psychologisches Familiendrama zu betrachten. Die Tiefe der Charaktere und die Beziehungen untereinander gehen in Richtung eines Psychothrillers. Die teilweise rasanten und sehr spannenden Abschnitte zum Ende hin machen die Geschichte aber allemal lesens- und liebenswert.MEIN FAZIT Für mich war “Eine zu viel” das erste Lesevergnügen von Samantha Hayes. Es wird nicht das letzte sein. Mich hat begeistert, wie konzentriert sie im Mikrokosmos Familie auf engstem Raum die Konflikte eingestreut und letztlich zum Glühen gebracht hat. Die Kombination aus lebendigen Figuren, ständig neuen Überraschungen und einer fein verstrickten Handlung hat mich absolut überzeugt. Dieses Buch habe ich über Vorablesen als kostenloses Rezensionsexemplar erhalten.

gelincik am 18.06.2026 11:06 Uhr
Gut

Die Dynamik im Haus ist von Anfang geladen. Es geht um dieses extrem ungemütliche Gefühl, wenn eine Person in das Leben einer Familie tritt und subtil beginnt, die Fäden in die Hand zu nehmen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen total. Man ertappt sich durchgehend dabei, das Verhalten jeder einzelnen Figur zu sezieren – wer manipuliert hier gerade wen?Hayes spielt genial mit der Wahrnehmung des Lesers. Als Beobachter merkt man schnell, wie tief die Risse in der Ehe und im Alltag der Protagonisten eigentlich sind, noch bevor das große Chaos ausbricht. Die Spannung entsteht rein aus den manipulativen Dialogen, den kleinen Grenzüberschreitungen im Haus und dem schleichenden Gefühl, dass eine Katastrophe unausweichlich ist.Das Finale hat mir gerade deshalb auch gut gefallen, weshalb es 4 von 5 Punkten von mir gibt.

loreley am 18.06.2026 07:06 Uhr
Familiengeheimnis

Die Familie Hunter trifft sich in einer abgelegenen schottischen Berghütte. Der Vater Ray ist vor kurzem verstoben, und Mutter Connie will zusammen mit ihren drei Töchtern Kate, Darby und Bea trauern. Gleich zu Beginn lernt man so die Töchter, deren Ehemänner und ihre Kinder kennen. Aber Connie hat auch noch die Aufgabe, Rays Testament zu offenbaren. Eine Tochter geht leer aus - warum?"Eine zu viel" ist nicht nur ein Thriller, sondern vorallem eine Familiengeschichte mit einer ungesunden Dynamik. Jeder der Protagonisten hat ein Geheimnis. Der Schreibstil war sehr flüssig und die verschiedenen Stränge haben sich zum Ende hin miteinander verwoben. Samantha Hayes hatte auch einige überraschende Wendungen in Petto, die das Finale spannend gemacht haben. Auch haben mir die verschiedenen Charaktere sehr gut gefallen, wobei Fraser meiner Meining nach zu kurz gekommen ist, und auch Connies' Enkelsohn Theo hätte mehr Aufmerksamkeit verdient. Ebenso war ein winziger Kritikpunk für mich, dass zu Beginn mehrere widerholende Andeutungen gemacht wurden, um so künstlich Spannung zu erzeugen. Dennoch hat das aber dem Buch wenig Schaden zugefügt. Alles in allem war das ein spannender Thriller mit Familiengeheimnis, dem ich gerne eine Leseempfehlung ausspreche.

j3nnifer_ja am 17.06.2026 10:06 Uhr
Spannend aber nicht mein Genre

Eine zu viel ist ein spannender Psychothriller, der mit einigen überraschenden Wendungen und einer durchgehend angespannten Atmosphäre überzeugen kann. Die Geschichte entwickelt sich langsam, baut dabei aber kontinuierlich Spannung auf und hält das Interesse bis zum Ende aufrecht.Obwohl mich die Handlung insgesamt gefesselt hat, fiel es mir stellenweise schwer, aktiv weiterzulesen. Das lag jedoch weniger am Buch selbst als vielmehr daran, dass dieses Genre normalerweise nicht zu meinen bevorzugten Lesegewohnheiten gehört. Wer regelmäßig Psychothriller liest, wird vermutlich deutlich leichter in die Geschichte eintauchen können.Besonders gelungen fand ich die geheimnisvolle Stimmung und die Art, wie nach und nach immer neue Fragen aufgeworfen werden. Die Figuren wirken glaubwürdig, und die Autorin versteht es, den Leser lange im Ungewissen zu lassen.Insgesamt ist Eine zu viel ein gut geschriebener und spannender Thriller, der Fans des Genres sicherlich begeistern wird. Auch wenn es nicht ganz meinem üblichen Lesegeschmack entspricht, habe ich die Geschichte gerne verfolgt und wurde gut unterhalten.

schmökerwürmchen am 17.06.2026 05:06 Uhr
Lang verborgene Familiengeheimnisse

Am Ende eines Sommers lädt Connie Hunter ihre drei Töchter inklusive ihrer Familien in ihre abgelegene Lodge in Schottland ein. Connie hütet ein Geheimnis, noch scheut sie sich davor, ihren Töchtern von dem Testament ihres verstorbenen Mannes Ray zu erzählen. Denn das würde die gesamte Familiendynamik völlig durcheinander bringen.Das Cover beschreibt hervorragend die insgesamt düstere Atmosphäre, die permanent vorherrscht. Zunächst beginnt die Story sehr ruhig, die verschiedenen Familienmitglieder werden vorgestellt. Erzählt wird aus immer wechselnden Perspektiven, so dass man einen guten Einblick über den Hunter Clan bekommt. Unstimmigkeiten werden zunächst nur angedeutet. Doch trotzdem wollte ich immer weiterlesen, weil ich neugierig war, was Connie zu verbergen hat und inwieweit ihr Geheimnis Einfluss auf die Familie nimmt. Im zweiten Teil gibt es dann einen Rückblick in die Vergangenheit. Im Letzten Teil nimmt die Story richtig Fahrt auf, die Ereignisse überschlagen sich und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, bis ich fertig war. Und obwohl zum Ende hin übertrieben viel los war, hat es mich dennoch absolut gefesselt.Hier geht es um lang verborgene Familiengeheimnisse, toxische Männlichkeit, psychische und körperliche Gewalt. Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten.

cxtxi_buecherliebe am 16.06.2026 22:06 Uhr
spannende familiengeheimnisse

„Eine zu viel“ ist bereits das zweite Buch, welches ich von Samantha Hayes gelesen habe. Im Mittelpunkt stehen die Familie Hunter, eine alte Hütte und viele Geheimnisse. Die Geschichte lebt von der Verwirrung, gerade in der ersten Hälfte ist es eher ruhiger und wir lernen die Charaktere besser kennen. Es wird aus der Perspektive fast aller Familienmitglieder erzählt, was mir gut gefallen hat. Jeder hatte seine Geheimnisse und die Autorin weiß durch geschickte Perspektivenwechsel die Spannung aufrecht zu erhalten.Der Plot hat mir auch gut gefallen, er war zwar etwas vorhersehbar aber meiner Meinsch nach sehr gut umgesetzt. Es waren dennoch 1-2 Überraschungen dabei und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Für mich ein gelungener Thriller, der eher auf Spannung als auf Gewalt aufbaut, was ihn auch für Einsteiger oder Rätselliebhaber eignet. Ich vergebe 4 ⭐️ und eine Leseempfehlung!

nati_wi am 16.06.2026 22:06 Uhr
Mehr Familiendrama als Thriller

Das Testament von Ray birgt eine unangenehme Wahrheit in sich. Seine Frau Connie lädt deswegen ihre drei Töchter mit deren Familien ins schottische Hochland in ihre Familien-Lodge ein. Während Connie nach dem perfekten Moment sucht, um auf das Testament zu sprechen kommen, kommen auch ohne diesem immer mehr Spannungen hoch und die Situation scheint kurz vorm Eskalieren…„Eine zu viel“ ist für mich persönlich weniger Thriller, als mehr ein Spannungsroman mit Fokus auf eine komplexe familiäre Geschichte mit so einigen Geheimnissen. Sehr gut gefallen hat mir das Setting in der Lodge, das schlechte Wetter, die raue Natur des schottischen Hochlands. Auch die Erzählweise aus der abwechselnden Sicht der Protagonisten ist gut umgesetzt, man spürt ihre Emotionen. Dadurch kommt auch zusätzliche Spannung auf und man wartet immer gespannt darauf, was wohl als nächstes passiert. Die Wendungen wurden dabei geschickt platziert und gipfeln dann im Finale. Alles in allem ein Buch, welches ich gern gelesen habe. Wer allerdings einen „klassischen“ Thriller sucht, wird hier wohl eher etwas enttäuscht sein, da es, wie schon erwähnt, doch eindeutig mehr ein komplexes Familiendrama ist.

kathrixx am 16.06.2026 20:06 Uhr
Düster und Spannend

Schon das Cover von Eine zu viel vermittelt eine düstere und geheimnisvolle Stimmung. Die eher schlichte Gestaltung mit den dunklen Farbtönen passt sehr gut zum Genre des Psychothrillers und weckt sofort Neugier. Auch die Aufmachung wirkt hochwertig und macht Lust darauf, das Buch aufzuschlagen. Die Geschichte dreht sich um Familiengeheimnisse, Misstrauen und die Frage, wem man wirklich vertrauen kann. Ohne zu viel zu verraten: Samantha Hayes schafft es von Beginn an, eine angespannte Atmosphäre aufzubauen. Die Handlung entwickelt sich kontinuierlich weiter und hält einige überraschende Wendungen bereit. Besonders gelungen finde ich, dass die Autorin verschiedene Perspektiven nutzt, wodurch man als Leser immer wieder neue Informationen erhält und gleichzeitig im Ungewissen bleibt.Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Die Kapitel sind angenehm kurz, was dazu führt, dass man immer noch „ein Kapitel mehr“ lesen möchte. Hayes versteht es, Spannung aufzubauen, ohne sich in unnötigen Details zu verlieren. Gleichzeitig gelingt es ihr, die psychologischen Aspekte der Geschichte glaubwürdig darzustellen.Die Figuren haben mir insgesamt gut gefallen. Sie wirken nicht perfekt, sondern besitzen Stärken und Schwächen, die sie authentisch erscheinen lassen. Gerade die zwischenmenschlichen Beziehungen und Konflikte werden nachvollziehbar beschrieben. Dadurch konnte ich mich gut in die Charaktere hineinversetzen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen konnte.Interessant ist das Buch für mich vor allem wegen der psychologischen Spannung. Statt auf spektakuläre Action setzt Samantha Hayes auf Unsicherheit, Misstrauen und überraschende Enthüllungen. Das sorgt dafür, dass man ständig eigene Vermutungen aufstellt und miträtselt. Wer bereits andere Thriller der Autorin kennt, wird auch hier ihren typischen Stil wiederfinden: spannende Familiengeschichten kombiniert mit psychologischer Tiefe.

leseeuletati am 16.06.2026 16:06 Uhr
Wenn die Wahrheit mit brutaler Wucht ans Licht kommt...

Connie Hunter lädt ihre drei Töchter samt Familien in eine abgelegene schottische Lodge ein: Hunter's Castle, wie ihr verstorbener Mann Ray das Anwesen einst nannte. Connie freut sich darauf, endlich wieder Zeit mit ihren Töchtern zu verbringen, gemeinsame Erinnerungen aufleben zu lassen und ihnen endlich die Wahrheit über Rays Testament zu offenbaren. Doch sie findet nie den richtigen Moment. Statt harmonischer Familienstunden brechen alte Konflikte auf, Spannungen eskalieren und schließlich kommt die Wahrheit mit brutaler Wucht ans Licht...Was für eine dramatische und herzzerreißende Familiengeschichte! Mich hat dieser Roman von Anfang an gepackt und emotional tief berührt.Die Geschichte beginnt mit einem tragischen Todesfall. Zunächst bleibt jedoch unklar, wer gestorben ist und was genau geschehen ist. Mit jedem Kapitel taucht man tiefer in die Vergangenheit und die komplexen Beziehungen der Familie ein. Nach und nach werden lang gehütete Geheimnisse enthüllt, bis die schockierende Wahrheit schonungslos ans Licht kommt.Der Schreibstil von Samantha Hayes ist flüssig, fesselnd und voller Spannung. Ich war so in die Geschichte versunken, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Handlung aus der Perspektive aller Schwestern sowie der Mutter erzählt wird. Dadurch erhält man einen tiefen Einblick in ihre Gedanken, Gefühle und Beweggründe. Auch die Zeitsprünge sind geschickt eingesetzt und helfen dabei, die Familiengeschichte Stück für Stück zu entschlüsseln.Mit überraschenden Wendungen, emotionalen Konflikten und schmerzhaften Enthüllungen gelingt es der Autorin, die Geschichte durchgehend spannend, unvorhersehbar und bewegend zu gestalten. Einige Szenen haben mich tief erschüttert, andere zu Tränen gerührt. Das Ende kam für mich unerwartet und ließ mich traurig, nachdenklich und sprachlos zurück.Besonders beeindruckend fand ich, wie eindringlich die Autorin zeigt, welche zerstörerischen Folgen Gewalt in einer Beziehung haben kann. Sie schildert glaubhaft, wie eine lebensfrohe junge Frau durch einen gewalttätigen und manipulativen Mann Stück für Stück gebrochen wird. Gleichzeitig thematisiert sie die bedingungslose Liebe einer Mutter zu ihren Kindern, den unerträglichen Schmerz eines Verlustes, die Folgen von Untreue und die tiefen Narben, die Verrat und Schuld hinterlassen können.Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. „Eine zu viel“ ist ein packender Psychothriller, der weit mehr ist als reine Spannung. Er vereint Familiendrama, häusliche Gewalt, Untreue, Ungerechtigkeit und Schmerz mit Liebe, Hoffnung, Stärke und dem Mut, sich der Wahrheit zu stellen. Eine emotionale und erschütternde Geschichte, die mich noch lange beschäftigen wird.

beatrix am 16.06.2026 09:06 Uhr
Gänsehaut garantiert

Samantha Hayes und ihr Thriller „Eine zu viel“ ist wieder eine Neuentdeckung als Schriftstellerin, die ich ohne Vorablesen wahrscheinlich nicht gelesen hätte.Die Handlung um Mutter Connie, ihre drei Töchter nebst Partnern und Kindern findet auf mehreren Zeitebenen statt, was die Spannung nur erhöht. Connie hat ihre Familie nach dem Tode ihres Mannes in eine abgelegene schottische Lodge eingeladen. Sie möchte gemeinsam mit Ihnen trauern, sich erinnern, als Familie zusammen sein und vor allen Dingen das Testament ihres Mannes Ray eröffnen, das es in sich hat. Es wird Schuld aufgezeigt und die Vielfältigkeit dieser nicht sehr schönen Familiengeschichte, lässt die Stimmung kippen. Die Abgründe, die such auftun, bringen die Familie an den Rand des Ertragbaren.Ein sehr gelungener Thriller, den ich nicht aus der Hand legen konnte.