Eine mitreißende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde – und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.
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Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid
Der mitreißende SPIEGEL-Bestseller-Roman über ein lang gehütetes Familiengeheimnis, ein geraubtes Gemälde und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.
In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe 100 Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?
Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er-Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.
»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt
»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch
»Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen.« Stern
»Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch.« NDR Kultur
»Eine berührende Jahrhundertgeschichte.« Angela Wittmann, ›Brigitte‹
Lesen Sie auch ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹ - ein weiterer außergewöhnlicher Familienroman, in dem Alena Schröder erzählt, was in ihrem gefeierten Bestsellerroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ im Dunklen blieb.
Bibliografische Daten
1. Auflage
Alena Schröder
Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben.
7 - 10 von 144 Leserstimme
Spannende Familiengeschichte über mehrere Generationen, voller Schuld und Missverständnis
Die 95-jährige Evelyn sitzt in ihrer Seniorenresidenz und hat mit dem Leben abgeschlossen. Sie bekommt nur noch Besuch von ihrer Enkelin Hannah, eine junge Studentin, die ihrer Oma scheinbar nie etwas recht machen kann. Auch sonst haben sich die zwei Frauen wenig zu Sagen!Doch als ein Brief aus Israel zwecks einer "Restitutionssache geraubter Kunstschätze" bei Hannahs Oma eintrifft, beginnt Hannah in der Vergangenheit zu wühlen und stößt auf eine außergewöhnliche und äußerst verworrene Familiengeschichte, ganz zum Missfallen ihrer Großmutter. Doch Hannah lässt nicht locker!Der Roman mit dem erstaunlichen Titel "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid", von Autorin Alena Schröder, erzählt eine unglaubliche Familientragödie, die sich besonders auf das Schicksal und die Rollen der Frauen fokussiert. Eine traurige Geschichte voller unerfüllter Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen aller Beteiligten. Großmutter Evelyn hadert zeit ihres Lebens damit, sich von der Mutter verraten zu fühlen da sie bei einer Tante aufwachsen musste. Doch auch Evelyn kann nicht die Mutter sein, die sich ihre Tochter Silvia wünschte. Es gibt so viele Missverständnisse, deren Wahrheiten Hannah Stück für Stück auf die Schliche kommt, um dabei den Zusammenhang mit dem Geheimnis um eine verschollene jüdische Bildersammlung zu entdecken! Dabei stößt sie auch auf die außergewöhnliche Frauengestalt und emanzipierte Journalistin "Senta", ihre Urgroßmutter. Nebenbei plagt Hannah aber noch ihr eigenes Leben, samt Beziehungsschlamassel im Hier und Heute!Die Autorin hat ein Händchen für ihre Charaktere, sie beschreibt alle, selbst die Nebenrollen so intensiv, dass alle Eigenheiten verständlich und begreifbar werden, im Guten wie im Schlechten! Der Schreibstil ist mitreissend und unterhaltsam, die unterschiedlichen Zeitsprünge und Personen immer in Bewegung.Häppchenweise wird mehr vom Geheimnis gelüftet und das Aufdröseln der Familiengeschichte zu einer äußerst spannenden Angelegenheit! Hätte wirklich nicht erwartet, dass mich dieses Thema so fesseln könnte.Das Ende ist überraschend, versöhnlich und vielleicht ein klein wenig unspektakulär, anders als man es bei einem Roman erwarten würde, eigentlich ernüchternt realistisch, wie so oft im wahren Leben.Mein Fazit: Ein wirklich toller Roman, über Familienkonstellationen, Beziehungsgeflechte, die Nazi-Zeit und dazu eine interessante Recherche-Geschichte zu Raub-Kunst. Eigentlich hatte ich ursprünglich eine ganz andere Erwartungen an das Buch, wurde aber dennoch angenehm überrascht! Habe mich absolut gut unterhalten, daher eindeutige Leseempfehlung!
Jüdische Wurzeln
Der Titel des Romans „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ mit seinen vielen Kommata hat mich gleichermaßen verwirrt und fasziniert. Mit einem „Was soll das denn sein?“ auf den Lippen las ich den Klappentext und mein Interesse war geweckt.Es handelt sich um einen Familienroman über vier Generationen, der sich vornehmlich den Damen der Familie widmet und mit viel Feingefühl die scheinbar erbliche Problematik des beschwerlichen Mutterdaseins seiner starken Frauenfiguren beleuchtet. Das Ganze ist eingebettet in eine Hintergrundgeschichte zu verschollener Raubkunst. Den Leser*innen wird die Komplexität und die Herausforderungen im Rahmen von Nachforschungen zu jüdischer Raubkunst transparent gemacht. Dabei wechselt die Autorin beginnend im Jahr 1922 zwischen einem historischen und einem aktuellen Handlungsstrang. Dadurch entsteht ein abwechslungsreiches Leseerlebnis sowie ein schöner Spannungsbogen.Von den Figuren mochte ich Evelyn am meisten. Sie ist die die Zeiten verbindende Figur. Dabei war mir ihr gealtertes, stures und durchsetzungsstarkes Wesen als Oma noch lieber als das kindliche bzw. jungendliche Evchen. Sie hat ihre Erlebnisse und ihre Denke dazu, möchte alles am liebsten mit ins Grab nehmen. Evelyn trägt aber auch ihr ganzes Leben eine große Last mit sich rum. Trotzdem hat sie konzentriert ihren Wunsch-Lebensweg beschritten wider aller Hindernisse.Kritisch stehe ich Trude gegenüber, deren Charakter und Entwicklung von der Autorin sehr gut ausgearbeitet wurde. Es erscheint nur logisch, dass sich Trude dem Nationalsozialismus zugewandt hat und darin aufgegangen ist. Das erste Mal wird sie als Person überhaupt wahrgenommen. Achtung erfährt sie nur hier. Trude ist ein gutes Beispiel für unsere Verpflichtung uns zu erinnern, damit die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholt werden.Obwohl der Teufelskreis aus aufkommenden Nationalsozialismus, Ächtung von allem Jüdischen, Denunziantentum, Enteignung und Deportation sowie der Krieg an sich eine bedrückende Stimmung mit sich bringen, schafft es Alena Schröder mit einem schwungvollen Stil und der Abwechslung zwischen den Zeiten, dass man ihren Roman gern liest, sich regelrecht in ihm verliert. Nur einmal musste ich ihn tatsächlich kurz zur Seite legen, um das beschriebene Unheil zu verdauen. Insgesamt ist der Roman historisch interessant und gesellschaftspolitisch hoch aktuell. Ich kann ihn nur empfehlen.
Ein interessanter Generationenroman
„Evelyn fixierte Hannah für einen kurzen Moment, prüfend, abwägend, müde. Sie hätte ihn einfach wegwerfen sollen, diesen Brief, nun war es zu spät.“ (Zitat Seite 13)Inhalt1942 fertigt Senta für ihren Schwiegervater Itzig Goldmann eine Inventurliste aller Kunstgegenstände an, die er den Nationalsozialisten übergeben muss. Seither sind die Liste und auch die Kunstwerke verschwunden. In der Jetztzeit erhält Dr. Evelyn Borowski, vierundneunzig Jahre alt, die einzige Tochter von Senta Goldmann, einen Brief von einem israelischen Anwaltsbüro, die auf diesen Tatbestand gestoßen sind und weiter Recherchen anbieten. Hannah, Germanistin, schreibt an ihrer Doktorarbeit und besucht ihre Großmutter Evelyn jede Woche. Da entdeckt sie durch Zufall diesen Brief. Warum hat man ihr nie etwas von diesem Teil ihrer Familiengeschichte erzählt und warum schweigt ihre Großmutter auch weiterhin? Hannah beginnt mit eigenen Nachforschungen.Thema und GenreIn diesem Familien- und Generationenroman geht es um die Vergangenheit und Raubkunst, vor allem jedoch um Mütter und ihre Töchter, um die Probleme von Frauen, die schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein eigenständiges, beruflich erfolgreiches Leben führen wollten, was nur schwer mit ihrer Mutterrolle vereinbar war. CharaktereEvelyn hat mit ihrem langen Leben schon abgeschlossen, vor allem jedoch mit der Vergangenheit. Hannah ist für ihre siebenundzwanzig Jahre erstaunlich orientierungslos, weiß nicht, was sie will. Doch während sie sich nur sehr halbherzig ihrer Dissertation widmet, lässt sie bei ihrer Suche nach der Vergangenheit ihrer Familie nicht locker. Senta, Evelyn, Silvia, Hannah, vier Generationen, vier im Grunde nicht so unterschiedliche Frauen, die versuchen, ihren eigenen Weg zu gehen. Handlung und SchreibstilDie aktuelle Handlung spielt in der Gegenwart, im Mittelpunkt steht Hannah, ihr Leben und ihre Suche nach den Bildern und nach ihrer Familiengeschichte. Diese wird parallel in einem zweiten Handlungsstrang erzählt, der 1922 beginnt und 1950 endet und der das Leben von Senta und Evelyn zum Inhalt hat. Eine weitere Rückblende führt in das Jahr 2007, zu Evelyn und Silvia. Die Geschichte, in deren Mittelpunkt weniger die Ereignisse, als die Entscheidungen, Konflikte, Probleme und Beziehungen der vier Frauen stehen, ist dicht und stimmig entwickelt, beginnt intensiv und spannend, flacht jedoch im letzten Viertel etwas ab.FazitEine interessante, angenehm zu lesende Familien- und Generationengeschichte.
Eine junge Frau auf der Suche nach ihren Wurzeln und sich selbst
Hannah ist 27 und arbeitet in Berlin an ihrer Dissertation in Germanistik. Mit ihrem Doktorvater beginnt sie eine Affäre, zuvor hatte sie immer wieder One Night Stands, aber keine ernsthafte Beziehung. Ihre recht alternative Mutter ist vor einiger Zeit an Krebs gestorben, aber ihre mittlerweile 95-jährige, geistig noch sehr fitte Oma Evelyn besucht sie einmal wöchentlich in deren Seniorenresidenz. So bekommt sie mit, dass die alte Dame einen Brief aus Israel bekommen hat, in dem steht dass diese die nächste Verwandte jüdischer Vorfahren ist und daher potentielle Erbin derer im Dritten Reich geraubten Kunstgegenstände, sollte diese, unter anderem eben das Bild der "Jungen Frau am Fenster stehend, blaues Kleid" wieder auftauchen. Hannah erfährt so zum ersten Mal von den jüdischen Verwandten ihrer Großmutter, deren leibliche Mutter Senta im Berlin der 20er Jahre einen jüdischen Verleger geheiratet hatte. Auf einer zweiten Zeitebene erfährt der Leser mehr über Senta, wie sie zunächst unglücklich mit einem Militärpiloten verheiratet ist, den sie wegen der ungewollten Schwangerschaft mit Evelyn heiraten musste, obwohl es ihr großer Traum war, mit ihrer besten Freundin nach Berlin zu gehen. Diesen Traum erfüllt sie sich schließlich doch und lässt Evelyn bei deren Tante väterlicherseits zurück, wodurch das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter für immer angeknackst ist.Hannah findet nun nach und nach mehr über die Geschichte von Senta heraus, was nicht so leicht ist, weil Evelyn nicht gerne über sie spricht. Dabei findet sie auch langsam zu sich selbst und merkt, was ihr wichtig ist.Mir hat der Roman sehr gut gefallen, Hannah als Protagonistin ist mir sehr sympathisch und ich fand es interessant, mit ihr immer mehr über die Geschichte ihre Urgroßmutter Senta und der jungen Evelyn und deren Leben vor und während der Zeit des Nationalsozialismus und auch danach zu erfahren. Durch die verschiedenen Zeitebenen blieb die Geschichte lange spannend. Der Schreibstil der Autorin ist sehr anschaulich und gut verständlich.
Spannende Familiensaga
Gegenwart:Hannah ist eine junge Studentin, die auf der Stelle tritt. Mit ihrer Abschlussarbeit kommt sie nicht voran, sie hat keine Freunde oder Hobbys und ihre Interessen bestehen darin, ihre Oma Evelyn einmal wöchentlich in der Seniorenresidenz zu besuchen und ihren Doktorvater nach einer Liebesnacht im Internet und in der Uni anzuschmachten. Sie wohnt alleine in der Wohnung, nachdem ihre Mutter verstorben ist und hat einen leichten Hang zur Depression. Eines Tages stößt sie bei ihrem wöchentlichen Besuch in der Seniorenresidenz auf einen Brief aus Israel: Evelyn hat gestohlene Nazi-Kunst geerbt. Hannah ist Feuer und Flamme und möchte nachforschen. Evelyn hingegen möchte von alldem nichts wissen und wartet nur noch auf den Tod. Berlin 20er Jahre: Senta ist ungewollt schwanger mit Evelyn uns steckt in einer unglücklichen Ehe mit dem Kindsvater fest. Eigentlich wollte sie mit ihrer Freundin Lotte Berlin unsicher machen, doch sie wird leicht depressiv und kann erst nach drei Jahren ihren Träumen folgen. Evelyn muss sie zurücklassen und Trude, Evelyns Tante, kümmert sich fortan um das Kind. In Berlin nimmt das Familien-Schicksal, u.a. geprägt vom 2. Weltkrieg, seinen Lauf… Allein das Cover hat schon nach Aufmerksamkeit geschrien: Gelb-und Orangetöne auf dunkelblauem Hintergrund und der Titel des Buches in einem gelben Kreis. Das fällt definitiv auf. Die abgebildeten Vögel und Blumen haben aber nichts mit dem Inhalt gemein. Und was hat es mit dem merkwürdigen Titel auf sich? „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ ist ja nicht unbedingt ein gewöhnlicher Titel und auch nicht grammatikalisch korrekt. Warum das Buch heißt, wie es heißt, wird beim Lesen deutlich. Mehr verrate ich nicht!Die Haupt- und Nebenprotagonisten sind gut dargestellt und facettenreich charakterisiert. Die Zusammenhänge zueinander sind schnell erfasst und ebenfalls detailliert beschrieben. Den Überblick behält man gut. Die Autorin hat die Perspektivenwechsel geschickt eingesetzt und diese stören auch nicht den Lesefluss. Genauso wenig die Zeitsprünge. Man wechselt von der Gegenwart (Evelyn, Hannah, Jörg) in die Vergangenheit (Trude, Evelyn, Senta, Itzig) und zurück, wobei in der Gegenwart bestimmte Handlungen und Abläufe aus der Vergangenheit gespoilert werden, bevor diese im nächsten Vergangenheitsabschnitt beschrieben sind. Das fand ich besonders gut, denn so war der Wechsel fließend und die Gesamthandlung machte somit mehr Sinn. Geholfen haben auch die Zeit-und Ortsangaben (z.B. Berlin 1942). So wusste man zum einen, dass wieder ein Erzählwechsel in die Vergangenheit ansteht und zum anderen konnte man die Handlungen historisch einordnen. Wir begleiten die Familien nämlich ab den Goldenen 20ern bis zur Nachkriegszeit um dann eben immer den Sprung in die Gegenwart zu wagen. Es war sehr spannend, beide Zeiten parallel mitzuverfolgen. Die Autorin greift mit ihrem Roman ein wichtiges Thema auf: gestohlene und beschlagnahmte Kunst von Juden während der SS-Zeit. Auch heute noch werden Recherchen und Ermittlungen angestellt, doch die Kunst wurde entweder zerstört oder so verstreut, dass die Wege nicht mehr nachvollziehbar sind. Dabei beschreibt sie das Schicksal der jüdischen Familie Goldmann (die angeheiratete Familie von Senta) und das der Krankenschwester Trude und der angehenden Ärztin Evelyn während der Kriegszeit. Dabei schreckt sie auch vor schrecklichen Szenen nicht zurück. Sie schafft es aber, diese realistisch und glaubwürdig zu beschreiben ohne zu übertreiben. In der Gegenwart greift sie das allbekannte Problem auf, dass viele junge Menschen ohne Perspektive sind. Sie haben ein Studium, aber der zündende Funke fehlt. Die sozialen Kontakte sind eher beschränkt (trotz Großstadtleben) und sie haben einen leichten Hang zu Depressionen. Hannah, einer der Hauptfiguren, erlebt genau das. Gefangen in einer unkonventionellen Affäre tritt sie auf der Stelle, bis ihr der Brief in die Hände fällt. Das bringt einige Steine ins Rollen. Dann gibt es wiederum Menschen, die etwas erreichen wollen, aber schlicht und ergreifend untergehen. Dies zeigt sie an Jörg, der Hannah bei ihren Recherchen verbissen unterstützt, aber trotzdem von seinem Vorbild nicht wahrgenommen wird. Ob es für die beiden jeweils ein Happy End gibt, muss man selbst herausfinden. Es ist gewiss keine leichte Lektüre, aber dennoch ein tolles Buch, was einen aufsaugt und erst am Ende wieder ausspuckt.
Einfach ein schöner Roman! 4,5 Sterne.
Wenn ich eine Rezension zu einem Roman schreibe, frage ich mich natürlich, was das Herausstechendste an diesem Buch ist. Wie lässt es sich gut beschreiben? Hier ist es eindeutig das kleine Wörtchen "SCHÖN". Und das ist vollkommen positiv gemeint, nicht etwa wie bei dem Wort "nett" ;)Alena Schröder beschreibt auf diesen 370 - wirklich süffig geschriebenen - Seiten die Geschichte von vier Frauengenerationen einer Familie, die im 20. und Anfang des 21. Jahrhunderts mit der Findung ihrer eigenen Rolle im Leben aber auch mit politischen Umbrüchen und Verfolgung zu kämpfen haben. Alle Figuren, auch die Nebencharaktere, entwirft die Autorin wirklich unglaublich authentisch und nachvollziehbar in ihren Handlungen. Niemand ist hier Heldin oder Monster. Alle haben Stärken und Schwächen und können moralisch wie politisch nicht eindeutig in schwarz oder weiß, gut oder böse, erfolgreich oder erfolglos eingeteilt werden. Die Geschichte wird zügig von 1922 bis zum Hier und Jetzt in wechselnden Episoden erzählt. Dabei verliert die Autorin nie die Leser*innen, kann stets schlüssig Zeitsprünge herleiten. Das alles liest sich, trotz der normalerweise in der Literatur sehr bedrückenden Verwicklungen in der Zeit des Nazionalsozialismus locker und leicht. Das liegt vor allem am mal subtilen, mal offenkundigen Humor der Autorin in der Anlage mancher Passagen, Figuren oder Gesprächsinhalte. Auch hat das Geschriebene stets ein hohes Niveau, nie wird es platt oder zum Historienschinken. Allein zum Schluss geht mir dann doch alles ein wenig zu schnell. Da wird dann doch die ein oder andere Leerstelle gelassen, die mir in der Figurenentwicklung gefallen hätte zu lesen.Insgesamt ist dieses Buch mitsamt der unglaublich ansehnlichen Umschlaggestaltung ein einfach schönes Buch, welches Kontroversen nicht auslässt, Schwächen ausleuchtet und trotzdem einen positiven Ton beibehält.
Bewegend, fesselnd und abwechslungsreich mit unverbrauchtem Hintergrundthema
In ihrem Roman „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ schildert die in Berlin lebende Alena Schröder eine Familiengeschichte über vier Generationen hinweg. Die Erzählung spielt in der Gegenwart in der Bundeshauptstadt und nimmt die 27-jährige Doktorandin Hannah und ihre fast hundertjährige Großmutter Evelyn in den Fokus. In weiteren Kapiteln erfolgt ein Rückblick bis in die 1920er auf die Familiengeschichte. Der Titel nimmt Bezug auf ein verschollenes Bild aus dem Vermögen des im Zweiten Weltkrieg enteigneten jüdischen Kunsthändlers Goldmann, dessen einzige Erbin Evelyn ist, die sich diesem Umstand aber nicht stellen möchte und auf ihre ganz eigene Art damit ihre Enkelin betraut.In der Generationengeschichte kommt auch Senta eine bedeutende Rolle zu, denn sie ist die Mutter von Evelyn. Sie wächst in den 1910er Jahren am Rand von Rostock auf und träumt davon, den Verlockungen Berlins zu folgen. Doch dann trifft sie Ulrich, den Kriegshelden, der Geschichten vom Fliegen erzählt. Bald wird sie schwanger und nach der Heirat immer unzufriedener. Sie lässt sich scheiden und erfüllt sich doch noch ihren Traum von Berlin. In der Hauptstadt erfährt sie an der Seite ihres jüdischen Ehemanns die zunehmenden Repressalien gegen die Religionsgemeinschaft. Silvia vervollständigt schließlich noch die Stammlinie als Tochter von Evelyn und Mutter von Hannah.Es sind starke Frauenfiguren, authentisch und vielfältig, die Alena Schröder in ihrem Roman zeichnet, mit eigenen Vorstellungen vom Leben und einem enormen Willen, diese Vorstellungen zu verwirklichen. Das Verständnis von Generation zu Generation ist dadurch teils gestört, es kommt zu Brüchen, aber auch zu Annäherungen. Und obwohl manchmal große Weiten zwischen den Aufenthaltsorten liegen und auch die innere Verbundenheit nur ein loser Faden ist, gerät man einander nie vollständig in Vergessenheit. Auch wenn sich Senta, Evelyn und Silvia im Nachhinein nicht für gute Mütter halten, hat jede auf ihre Weise eine Möglichkeit gefunden, dem Nachwuchs eine vernünftige Perspektive für die Zukunft zu schaffen, die Freiraum zur Entfaltung der Persönlichkeit bietet.Zwischen Gegenwart und Vergangenheit schildert die Autorin eine unterhaltsame Geschichte, die nie stillsteht und die sie bewusst so führt, dass immer eine gewisse unterschwellige Spannung auf den Fortgang bestehen bleibt. Raubkunst als Thema im Hintergrund fand ich ungewöhnlich, aber eine interessante Idee, über dessen Aufspüren ich durch die Erzählung gerne mehr erfahren habe.Mit „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ hat Alena Schröder einen bewegenden und fesselnden, abwechslungsreichen Roman geschrieben, der mit einem unverbrauchten Hintergrundthema und faszinierenden Frauenfiguren aufwartet. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und empfehle es daher uneingeschränkt weiter.
Außergewöhnlicher Titel und Roman
Alena Schröder hat hier ein 368 seitiges Debüt abgeliefert. Der außergewöhnliche Buchtitel hat sofort mein Interesse geweckt. Es ist die Geschichte von 4 Frauen, der Urgroßmutter Senta, Großmutter Evelyn, Mutter Silvia und der jungen Hannah, die bei dem Besuch ihrer Großmutter einen Brief aus Israel findet, in dem ihr das Erbe eines Kunstschatzes in Aussicht gestellt wird. Alle Protagonisten sind sehr lebendig beschrieben und Stück für Stück setzt sich die Geschichte die über 100 Jahre zurück geht zusammen.Mir hat gefallen: flüssiger Erzählstil ohne Hängepartien, tolle Rückblicke in die Vergangenheit die sich Stück für Stück zu einem Ganzen zusammen setzen, einfühlsame Schilderung, Familienroman und Spannung durch das Geheimnis der Familie das zu klären ist.Für mich eine absolute Leseempfehlung, vorwiegend denke ich für Frauen.
Das Cover ist genauso schön wie der Inhalt
"Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" ist der Debütroman von Alena Schröder. Das Buch ist 2021 beim dtv Verlag erschienen. Der Roman hat einen außergewöhnlichen Titel, weswegen es mir sofort ins Auge gefallen ist. Auch das Cover ist wunderschön gestaltet und die Farbkombi ist sehr gut gelungen. Das Buch ist ein Mehrgenerationenroman mit 4 Frauen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und es hat mir Spaß gemacht es zu lesen. Trotz 4 verschiedenen Frauen und damit 4 Zeitsträngen konnte ich dem roten Faden sehr gut folgen. Ich hatte schon etwas solche Bücher bei denen das ohne viel Konzentration nicht mehr der Fall war. Neue Zeitstränge werden dabei mit dem Jahr und dem Ort gekennzeichnet. Der Schreibstil der Autorin war leicht lesbar und hat die Spannung der Geschichte hochgehalten. Alle vier Frauen haben einen eigenen gut herausgearbeiteten Charakter und ich mochte sie alle. Ich kann den Roman absolut weiterempfehlen und bin mir sicher, dass es ein Bestseller werden wird!
Frauenschicksale einer Familie über ein Jahrhundert
Das Buch wurde mit einem sehr ungewöhnlichen, aber ausdrucksstarken Buchtitel versehen. Was es damit auf sich hat, wird anhand der Lebenslinien von vier (eigentlich fünf) Frauen über Generationen von 1922 bis in die Gegenwart nachgezeichnet. Alena Schröder erzählt eine umfassende Familiengeschichte. Der Einstieg in die Story beginnt im Jahr 1922 in Warnemünde mit der jungen Senta. Sie ist lebenslustig und voller Pläne, die sich recht bald zerschlagen als sie ungewollt schwanger wird und heiratet. Sie will raus aus der einengenden Situation und trifft eine Entscheidung, die weitreichend sein wird, für sie und ihre Nachkommen. In der Gegenwart besucht die 27 jährige Hannah wöchentlich ihre 95 jährige Großmutter Evelyn im Altenheim im Westen Berlins. Die alte, grantige Dame läßt die Enkelin jedes Mal ein auf mich deprimierend wirkendes Ritual absolvieren in ihrem Zimmer. Niemand kann es ihr eigentlich recht machen. Sie ist auf der einen Seite des Lebens überdrüssig, auf der anderen möchte sie doch noch teilhaben, schwankt zwischen Überlebenswillen und der Hoffnung des baldigen Ablebens. Bei einem Besuch findet Hannah zufällig einen Brief, den Evelyn aus Israel erhielt. Sie wird darin als Erbin eines einst geraubten und nun verschollenen Kunstvermögens genannt. Davon will sie aber nichts wissen, sträubt sich dagegen und verwehrt Hannah nähere Auskünfte. Hannah nimmt sich der Sache an und erfährt nach und nach wie auch der Lesende die Hintergründe.Es wird eine aufregende Reise in die deutsche Geschichte mit tiefen, emotional ergreifenden Einblicken in die Lebenswege von Urgroßmutter Senta, Großmutter Evelyn, Mutter Silvia und Hannah, die vorerst letzte der Familie. Die Kunstwerke sind dabei der Aufhänger, die alles miteinander verbinden und zusammenhalten. Gekonnt und immer nachvollziehbar in den verschiedenen Zeiten erzählt, bringt die Autorin die großen Themen der Judenverfolgung, das Grauen des 2. Weltkrieges, die Verblendung der Menschen (hier großartig dargestellt in der Figur der Tante Trude - Tante von Evelyn) und nicht zuletzt die besonderen Mutter-Tochter-Beziehungen zur Sprache. Dabei wertet, verurteilt Alena Schröder nicht. Sie läßt die wunderbar herausgearbeiteten Charaktere für sich selbst sprechen. Mit steigender Neugier verfolgte ich die Geschichte in den wechselnden Perspektiven von Ort und Zeit und war sehr gespannt wie diese enden wird. Ich hatte dann zum Schluß den Eindruck, dass Hannah sich vieles für das eigene Leben mitnehmen konnte, sich ein Lebensziel, eine Richtung für sie abzeichnete.Für mich ist der Roman ein gelungenes Debüt und ich empfehle es mit der Höchstbewertung.
Pressestimmen
Zum Glück handelt das Buch genau davon: vom Hadern und von der Trauer. Vom Glück und von der Erkennt...nis, dass es am Ende zwar Dinge und Menschen gibt, die gut sind und auf die man sich verlassen kann, aber dass es nicht unbedingt diejenigen sind, von denen man das lange Zeit dachte. mehr weniger
Till Raether
Die Journalistin Alena Schröder hat aus diesen zum Teil autobiografischen Versatzstücken eine dichte..., emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend. mehr weniger
Nina Berendonk
Was für ein Erbe: Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman über eine Familie mit vielen Geheimniss...en von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als ›Junge Frau...‹ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg! Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹. mehr weniger
Angela Wittmann
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman eine berührende Jahrhundertgeschiche, die von ihrer eigen...en Familie inspiriert ist. mehr weniger
Angela Wittmann
Die Journalistin Alena Schröder macht die Geschichte ihrer Urgroßmutter Senta zum Ausgangspunkt ihre...s mitreißenden Debüts und spinnt sie dann frei bis heute fort. mehr weniger
Silvia Feist
Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹.
01.06.2022
Virtuos verwebt Alena Schröder Zeitebenen und Perspektiven zu einem dichten Geschichts- und Geschich...tenteppich, bleibt dabei aber selbst im großen Gefühl lakonisch und in der Ironie feinsinnig. mehr weniger
Britta Heidemann, 10.05.2021
Atmosphärisch, dicht, die Rückblenden so mitreißend wie Babylon Berlin.
01.04.2021
Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein h...adern. mehr weniger
10.03.2021
MUST-READ
01.03.2021
Es gibt ihn, diesen magischen Moment, wenn wir ein Buch in die Hand nehmen und es einfach nicht mehr... weglegen können, weil uns die Geschichte so in ihren Bann schlägt. mehr weniger
01.03.2021
Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung: rund um ein verloren gegangenes Bild von Vermeer –... darauf bezieht sich der Titel – erzählt Schröder eine süffige, hundert Jahre umfassende Familiengeschichte. Am stärksten ihre Schilderung von Frauen, die bereuen, Mütter geworden zu sein. mehr weniger
Denis Scheck, 28.02.2021
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ist eine Familiensaga, ein Krimi, ein Stü...ck Zeitgeschichte. mehr weniger
22.02.2021
Alena Schröders spannender Kunstraub-Roman dreht sich um das Gemälde ›Junge Frau, am Fenster stehend..., Abendlicht, blaues Kleid‹ und das Berlin der 1920er. mehr weniger
17.02.2021
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigen...en Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen. mehr weniger
11.02.2021
Schröder ist hier ein packendes, unter die Haut gehendes Stück Zeitgeschichte gelungen.
Sibylle Peine, 09.02.2021
Die Schriftstellerin Alena Schröder verbindet in ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues... Kleid‹ kunstvoll eine Familiengeschichte, deutsche Geschichte und die Suche nach einem Gemälde. mehr weniger
08.02.2021
Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser... vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch. mehr weniger
01.02.2021
Alena Schröders Debütroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ begleitet vier... Generationen durch die Zeitgeschichte. mehr weniger
28.01.2021
Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen u...nd Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen. mehr weniger
Susanne Grautmann, 17.01.2021
Alena Schröder widmet sich dem Vermächtnis ihrer Familie, das weit mehr umfasst als ein verschollene...s Gemälde. Das Erbe besteht auch aus Gefühlen, Verhaltensmustern, Entscheidungswegen. Nimm mich zur Hand, sagt dieses Buch. Und wie gesagt: Das sollte man tun. mehr weniger
Anja Maier, 16.01.2021
Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschicht...e ist beeindruckend. mehr weniger
01.01.2021
Starke Frauen, große Kunst
13.12.2020
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt, wie et...wa: Wo gehöre ich hin? mehr weniger
Veronika Eder
Die Auflösung um das Rätsel des verschwundenen Bildes gelingt elegant!
Christa Nebenführ
Ein dichter und nachdenklicher Schmöker, der ein Abtauchen in gleich mehrere Leben erlaubt, die alle... unentwirrbar zusammenhängen. mehr weniger
Anne Fritsch
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt (…).
Veronika Eder
Ein Roman, der großartig unterhält und berührt!
Meike Dannenberg
Der vorliegende Roman ist eine gekonnte Mischung aus Familien- und Frauengeschichte vor historischen... Hintergrund. mehr weniger
Carola Krauße-Reim
Alena Schröder hat sich mit diesem Buch dieses Jahr in meine Top 10 geschrieben.
Jessica Döhler, 01.07.2022
Dieses Buch fand ich sehr lesenwert, es verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen mit einem spanne...nden historischen Brückenschlag. mehr weniger
Anne Fleck, 30.12.2021
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger
27.11.2021
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger
27.11.2021
Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Ein wunderbarer und zugleich spannender Roman.
Kirsti Gaffron, 01.11.2021
Ein bemerkenswertes Romandebüt hat Alena Schröder vorgelegt.
Jens-Uwe Sommerschuh, 02.08.2021
›Junge Frau‹ erzählt sehr temporeich und spannend von der Suche nach einem Gemälde, die zugleich die... Suche nach sich selbst ist. mehr weniger
Anja Maier, 15.07.2021
Wer spannende Familiengeschichten mit historischen Hintergrund liebt, dem sei dieser Roman bestens e...mpfohlen. mehr weniger
Cornelia Neuner, 29.06.2021
Schröders Roman ist Familiengeschichte und zugleich einprägsame deutsche Geschichte, elektrisierend,... temporeich und spannend erzählt. mehr weniger
29.05.2021
Eine mitreißende, vier Generationen umfassende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde.
05.05.2021
Gekonnt vereinen sich hier die Familiengeschichten von vier Frauen aus vier Generationen zu einem Ge...samtkunstwerk, das eine schöne Sprache spricht, spannend und humorvoll ist. mehr weniger
01.05.2021
Mit ihrer Mischung aus leichter Unterhaltung und ernsten Themen schafft Schröder eine Neue Sachlichk...eit mit Herz und einen echten Pageturner. mehr weniger
01.04.2021
Mit ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ legt Alena Schröder einen spannenden ...Roman vor, der raffiniert Familiengeschichte, deutsche Geschichte und Kunst-Krimi miteinander verwebt. mehr weniger
Anja Witzke, 01.04.2021
Spannende Familiensaga.
19.03.2021
Die Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen erlaubt auch humorvolle Elemente - ein unterhaltsamer R...oman mit Tiefgang. mehr weniger
Esther Ugolini, 18.03.2021
Der packende Roman von Alena Schröder zeigt, wie sehr die Schicksale von Generationen verknüpft sind.... mehr weniger
06.03.2021
Flott und unterhaltsam geschrieben, wird dieses Buch hoffentlich viele begeisterte Leser*innen finde...n! mehr weniger
Kathrin Olzog, Barbara Buchhandlung Moers, 05.03.2021
Mit ihrem Debütroman nimmt sich Alena Schröder gleich vier Frauengenerationen vor, deren Geschichen ...miteinander verwoben sind. mehr weniger
01.03.2021
Sensibel, mitreißend und mit ungeheurem Tempo beschreibt sie die Geschichte eines Nazi-Kunstraubs, d...er bis heute ungelöst ist. mehr weniger
Claudia Theurer, 24.02.2021
Insgesamt ist ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ein spannender und interess...anter Roman, der eine sehr intime Familiengeschichte mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der Raubkunst zusammenführt. mehr weniger
Eve Pohl, 10.02.2021
Bestechend in diesem mitreißenden Debüt sind nicht nur die fünf Protagonistinnen in ihrer Zeit, sond...ern auch deren Entscheidungen und weiteren Verhaltensweisen. Sehr gut! mehr weniger
09.02.2021
Alena Schröders Figuren sind so lebendig und vielschichtig, der Schreibstil ist mitreißend und unter...haltsam, die unterschiedlichen Zeitebenen ihres Debütromans durchquert man mühelos. mehr weniger
Hedda Jensen, Scheller Boyens Buchhandlung, 07.02.2021
Ein temporeicher Roman um vier Frauengenerationen mit Geschichtsbezug, das Muttersein und die Erkenn...tnis, dass das Leben kompliziert ist. mehr weniger
Martina Tonidandel, 03.02.2021
Deutsche Geschichte wird hier oft schön bissig abgeklopft und zum Vorschein kommen persönliche Verst...rickungen und das bisschen Schuld, das wir alle mit uns herumtragen. mehr weniger
Bernd Noack, 01.02.2021