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Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid

Der mitreißende SPIEGEL-Bestseller-Roman über ein lang gehütetes Familiengeheimnis, ein geraubtes Gemälde und vier Frauen, die sich ein selbstbestimmtes Leben erkämpfen.

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe 100 Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er-Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

»Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschichte ist beeindruckend.« Dora Heldt

»Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung.« Denis Scheck, ARD Druckfrisch

»Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigenen Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen.« Stern

»Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch.« NDR Kultur

»Eine berührende Jahrhundertgeschichte.« Angela Wittmann, ›Brigitte‹


Lesen Sie auch ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹ - ein weiterer außergewöhnlicher Familienroman, in dem Alena Schröder erzählt, was in ihrem gefeierten Bestsellerroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ im Dunklen blieb.

Bibliografische Daten

EUR 10,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43886-5
Erscheinungsdatum: 15.01.2021
1. Auflage
368 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben. 

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144 von 144 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.59 von 5 Sternen


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8 - 10 von 144 Leserstimme

gagamaus am 25.01.2021 16:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Familiengeschichte

Bei diesem Erstling hat der Verlag wirklich alles richtig gemacht. Ein ungewöhnlicher Titel hat mich sofort neugierig gemacht und das Cover ist wunderschön und man möchte das Buch einfach gern haben und lesen. Es handelt sich um eine groß angelegte Familiengeschichte. Vier Generationen von Frauen darf der Leser durch ihre Lebensgeschichten begleiten. Wie Perlen an einer Schnur, wie Äste eines Stammbaumes sind es Geschichten, die zusammen ein großes Ganzes ergeben. Die Geschehnisse und Handlungen im Leben der Urgroßmutter ziehen sich durch die Generationen bis man bei der Urenkelin landet, die widerum nach ihren Ursprüngen forscht und dabei viel über sich selbst und ihre eigene Vergangenheit erfährt. Neben den gängigen Themen von Judenverfolgung, Kriegswirren, Liebe und Tod, gibt es auch viele heitere Abschnitte und alles erscheint einem in einem wundervollen Gleichgewicht. Das Buch ist nicht besonders dick für die Länge der abgehandelten Zeitspanne und es kommen viele Personen vor. Dennoch fühlt man sich nicht überfordert und gut aufgehoben in dieser Familiengeschichte.

petris am 24.01.2021 20:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ungewöhnlicher Titel, wunderbarer Roman

Aufmerksam wurde ich auf das Buch tatsächlich durch sein Cover und den ungewöhnlichen Titel. Ich habe mich auf den ersten Blick in die Farben und die Blumenmotive dieses Buches verliebt. Und dann der Titel, viel zu lange, viel zu sperrig, aber irgendwie poetisch und vor allem geheimnisvoll. Ist er eine Zusammenfassung der Geschichte, klärt sich der Titel im Laufe der Lektüre, bleibt der Zusammenhang offen (was allerdings seltsam wäre), was hat es mit dieser Aufzählung auf sich?Hannah ist Ende zwanzig und sie hat das Gefühl, dass das Leben ohne sie an ihr vorbei zieht. Sie hat Germanistik studiert, schreibt an ihrer Dissertation, ist in ihren Doktorvater verliebt, hat keine Freunde und besucht regelmäßig ihre Großmutter Evelyn in der exklusiven Seniorenresidenz. Ein schillerndes Leben sieht anders aus, aber wenn man mit 18 die Mutter an Krebs verliert, wenn einem dann, wenn alle feiern und sich eine Zukunft erträumen, der Boden unter den Füßen wegbricht, ist das nicht so einfach mit einem unbeschwerten, leichten Leben.Evelyn, ihre grummelige Großmutter, die sich bemüht, ihrer Enkelin nicht zu zeigen, wie sehr sie sie mag, findet einerseits, dass es genug ist mit der Zumutung Leben und setzt andererseits alles daran, noch möglichst lange auf der Welt zu weilen. Hannah ist dafür zuständig, sie mit Vitaminen und anderen Elixieren dafür zu versorgen. Als Hannah bei einem ihrer Besuche einen Brief einer israelischen Anwaltskanzlei findet, wird sie stutzig. Es geht um die Restitution von Raubkunst. Evelyn will nicht darüber sprechen. Und Hannah hat keine Ahnung, was es mit jüdischen Verwandten und geraubten Kunstwerken auf sich haben könnte. Damit beginnt eine spannende Suche, die so einiges in Hannahs Leben in Bewegung bringt.Spannend, sehr locker und leicht lesbar und dennoch mit viel Tiefgang erzählt die Autorin diese Geschichte. Sie springt zwischen der Gegenwart und den 20er/30er-Jahren, in denen die Geschichte ihren Ursprung hat, hin und her. Man kann dabei immer gut folgen und verliert nie den Faden. Wie nebenbei lässt die Autorin ihre Beobachtungen zu den Missständen der jeweiligen Zeiten, auch zu den Macken der Charaktere einfließen. Sie verurteilt nie, sie stellt nur fest oder zeigt in manchmal sehr unterhaltsamen Episoden auf, was falsch läuft. Ihre Figurenzeichnung ist sehr realistisch, keine der Personen ist schwarz-weiß gezeichnet nur gut oder nur schlecht. Und selbst die Nebenfiguren werden lebendig und mit liebevollen Details ausgeführt, ohne dass das jemals überladen wird.Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, fand die Themen spannend, mochte, wie die Geschichte erzählt wurde und bin eingetaucht in die Welt von Senta, Evelyn und Hannah. Was es mit dem Titel nun auf sich hat? Das verrate ich natürlich nicht. Nur so viel: Er macht sehr viel Sinn, es ist keine Zusammenfassung des Romans und er passt ganz wunderbar.

buchexplosion am 24.01.2021 18:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein sehr gelungenes Werk, das einen so schnell nicht mehr loslässt und Bewusstsein schaffen kann

Kennst du dieses Gefühl, wenn du ein Buch beendet hast und es in dir etwas zurücklässt, das du erst mal nicht richtig greifen kannst? Nicht weil es schlecht war - ganz im Gegenteil - sondern, weil es dich bewegt und etwas in dir verändert hat, aber du noch nicht weißt, worum es sich dabei handelt. Genauso ist es mir mit diesem Buch ergangen.„Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ handelt von drei sehr individuellen und starken Frauen aus einer Familie, die durch verschiedene Einflüsse und Faktoren sehr geprägt werden, die jedoch alle durch ein Netz sehr offensichtlicher, aber auch kaum sichtbaren Fäden miteinander verstrickt sind. Die Geschichte, die sich über vier Generationen hinweg abspielt, beginnt bei Senta in Warnemünde, im Jahre 1922. Dort wirkt einem sofort kenntlich gemacht, wie unwohl sie sich in ihrer derzeitigen Situation, als werdende Mutter einer ungewollten Tochter, fühlt und wie langsam der Wunsch in ihr aufkeimt, aus diesem Leben reißaus zu nehmen. Doch dieser Wunsch hat folgenschwere Entscheidungen, die fast 100 Jahre später noch ihre Uhrgroßenkelin Hannah zu spüren bekommt, obwohl mit dieser nie über ihre leibliche Urgroßmutter und ihre jüdische Familie gesprochen wurde. Doch als ihre Großmutter Evelyn ein Brief aus Israel erreicht und Hannah diesen zu Gesicht bekommt, fasst sie den Entschluss, dem Geheimnis um ihre Familie endlich auf den Grund zu gehen.Der Schreibstil von der Autorin ist sehr flüssig und ich mochte sehr gerne, dass das Buch aus der 3. Person geschrieben wurde und dabei eine auktoriale Erzählperspektive eingenommen hat. Dadurch war die Geschichte nicht zu emotional aufgeladen, allerdings wiederum auch nicht zu distanziert. Ich persönlich konnte mich jedoch anfangs nicht allzu gut mit den Protagonistinnen identifizieren, da sie alle sehr eigensinnige und teilweise auch schwierige Persönlichkeiten darstellen. Jedoch gibt genau das der Geschichte auch ein gewisses Profil, das nicht jedes Buch aufweisen kann und vor allem einen Wiedererkennungswert. Und auch wenn ich die Gedankengänge der drei Frauen anfangs nicht allzu gut nachvollziehen konnte, haben diese das Buch erst zu dem gemacht, was ich mir auch von ihm erhofft habe: einem abwechslungsreichen, spannenden, tiefgründigen und vielfältigen Werk. Denn wo anfangs noch ein großes Fragezeichen bezüglich des Verhaltens von beispielsweise Evelyn stand, herrschte am Ende der Geschichte eine befriedigende Klarheit, warum sie mit der Angelegenheit des Kunstvermögens so umgegangen ist. Zudem hat die Autorin eine ganze Menge weiterer vielschichtiger und gut durchdachter Charaktere erschaffen, die der Geschichte einen Feinschliff verleihen konnten. Aufgrund dessen war es für mich auch sehr schwierig, das Buch erst mal aus der Hand zu legen, wenn ich es wieder anfing zu verschlingen, da ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Charaktere weiterentwickeln und wie sich der Kreis schließen wird. Letztendlich habe ich das Buch trotzdem immer in etwas kleineren Happen über einen längeren Zeitraum gelesen, da sich neben das Gefühl der Neugier auch ein Gefühl der Bedrücktheit gedrängt hat, da die Geschichte an vielen Stellen Wendungen enthüllte, die ich erst mal sacken lassen und verdauen musste. Dies fasse ich jedoch keines Falls negativ auf, sondern sehe ich eher als Bereicherung, denn so hat das Buch mich nicht nur über etwas längere Zeit begleiten können, sondern hat auch langfristig etwas in mir verändert. Denn obwohl ich mich natürlich schon in der Schule und auch außerhalb dessen mit dem 2. Weltkrieg beschäftigt habe, gab mir dieses Werk nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf das Geschehen, da es einen ehrlichen und ungeschönten Einblick auf das gibt, was viele Menschen geprägt hat. Außerdem zeigt es, dass der Krieg bis heute seine Spuren hinterlässt, auch wenn sie manchmal kaum sichtbar sein mögen. Und ich habe zum Beispiel erst durch das Buch und die Frage, die sich Hannah mit der Zeit aufgedrängt hat, ob ihre Großmutter Evelyn ein Nazi gewesen sei, auch ein mal über diese Frage im Bezug auf meine Familie nachgedacht und mich mit ihr beschäftigt. Und auch wenn ich bisher noch keine Antwort auf sie gefunden habe und wenn ich ehrlich bin, vielleicht auch nicht finden möchte, ist es meiner Meinung nach super wichtig, ein Bewusstsein darüber zu schaffen, wie grausam der Krieg war und dass wir Verantwortung für das übernehmen sollten, was im letzten Jahrhundert gewaltig schief gelaufen ist.Ich finde, genau das kann dieses Buch, Bewusstsein schaffen, mit einer Geschichte über eine außergewöhnliche Familie. Des weiteren hat mir die Geschichte auch noch die Botschaft übermitteln können, wie wichtig und essenziell Hinterfragen ist und das nicht immer alles so einfach und unkompliziert ist, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.Das Ende des Buches kam für mich tatsächlich etwas unerwartet und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir etwas anderes herbeigesehnt, ein Ende, das Gerechtigkeit walten lässt. Als ich dann jedoch mit dem Werk fertig war und mir alles noch mal durch den Kopf gehen lassen habe, wurde mir bewusst, dass genau dieses Ende nötig war, um der Geschichte genau den Schliff zu geben, die es nötig hatte, um eine wichtige Botschaft vermitteln zu können. Denn erst wegen diesem Ende wurde mir bewusst, dass wir das, was geschehen ist, nicht mehr rückgängig und entschädigt machen können. Aber das, was uns zukünftig erwartet, können wir selber in die Hand nehmen, zum Positiven wenden und aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, auch wenn es schmerzt.

scylla am 24.01.2021 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein Buch wie ein Gemälde

Der Titel dieses Debütromans von Alena Schröder liest sich im ersten Moment etwas sperrig. Auf den zweiten Blick erkennt man jedoch schnell, dass hier auf den Titel eines Gemäldes angespielt wird, das im Buch eine zentrale Rolle spielen soll. Die Junge Hannah, eine bisher eher wenig erfolgreiche Doktorandin, findet bei ihren wöchentlichen Besuchen bei ihrer Großmutter Evelyn einen Brief, in dem diese als die Erbin eines verschollenen jüdischen Kunstvermögens ausgewiesen wird. Evelyn will jedoch nichts davon wissen und weigert sich vehement, Hannah mehr über ihre Vergangenheit zu erzählen. So lässt Hannah schließlich selbst Nachforschungen anstellen und kommt dabei mehr und mehr den Geheimnissen ihrer eigenen Familiengeschichte auf die Spur.Anders als zunächst angenommen, spielt die Suche nach den verschollenen Gemälden im Buch nur eine untergeordnete Rolle. Es geht vielmehr um die Schilderung einer Familiengeschichte und das Schicksal von vier Frauen aus vier Generationen, die über alle Epochen hinweg mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Alle vier hadern mit ihren gesellschaftlichen Rollen und befinden sich im Spannungsfeld zwischen (ungewollter) Mutterschaft, schwierigen Beziehungen zu Männern und beruflicher Selbstverwirklichung. Die große Stärke des Buches liegt dabei in der emotional überzeugenden Schilderung der Ereignisse aus der Sicht der verschiedenen Figuren. Meist wird abwechselnd aus der Sicht von Hannah und ihrer Urgroßmutter Senta erzählt, teilweise kommen aber auch Nebenfiguren zu Wort und geben einen Einblick in ihre Sicht auf die Welt. Der Schreibstil passt sich dabei sehr deutlich der aktuellen Epoche an, aus der erzählt wird. Bei Hannah wirkt alles sehr modern, bei Senta spürt man dafür deutlich Konventionen der 1930er Jahre. Dabei sind beide Erzählstränge gleich interessant und spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Der Aufbau der Geschichte ist linear und flüssig und kann gut die sich über die Zeit entwickelnden Familienverhältnisse vor den Hintergrund des erstarkenden Nationalsozialismus einfangen. Der Fokus bleibt dabei aber immer auf das Leben und den sich verändernden Alltag der Frauen gerichtet. Besonders erfrischend fand ich dabei Hannahs Erzählperspektive, in der die Arbeit im akademischen Milieu sehr naturgetreu wiedergegeben wird. Ich musste schon das eine oder andere Mal schmunzeln und habe mich in ihren Zweifeln wiedererkannt.Einzig am Ende war ich etwas überrascht, dass die Geschichte doch noch so einige lose Enden besitzt. An sich ist der Abschluss stimmig und nachvollziehbar und mehr gibt es vielleicht auch nicht zu sagen. Allerdings ist mir der Fokus auf die Suche der verschollenen Bilder dann doch etwas abhandengekommen. Trotzdem würde ich das Buch aufgrund der packenden Familiengeschichte und der tollen Erzählperspektiven auf jeden Fall weiterempfehlen.

bookslove1511 am 22.01.2021 21:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Ein gut gelungenes Debüt

Die 27-jährige Berlinerin Hannah weiß nicht so recht, wie mit ihrer Leben weitergehen soll. Sie arbeitet seit langem an ihrer Doktorarbeit und nebenbei kümmert sich um ihre über 90-jährige Großmutter Evelyn, die in einem Seniorenresidenz lebt. Die beiden Frauen haben außer sich aneinander keine Verwandten mehr und als plötzlich ein Brief aus Israel kam, verändert es alles. In dem Brief wird Evelyn als Erbin eines in Zweiten Weltkrieg geraubten Kunstvermögens ausgewiesen. Hannahs Neugier ist geweckt und stürmt sich sofort in Nachforschungen. Doch egal wie oft sie ihre Oma zu Rede stellt, Evelyn weigert sich stur über die Vergangenheit, besonders über ihre Mutter Senta zu reden...„Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht blaues Kleid“ Dank diesem außergewöhnlichem Buchtitel bin ich auf das Buch neugierig geworden. Es ist das Debütroman von Alena Schröder und meine Meinung nach, hat sie eine beeindruckende Familiengeschichte erschaffen, welche die ich sehr gerne gelesen habe. Es geht hier um vier Frauen aus vier Generationen. Wo Urenkelin Hannah, im Gegenwart auf die Ahnenforschung geht, erzählt die Uroma Senta aus ihrem Leben und Oma Evelyn taucht mit dem Erinnerungen in die gemeinsame Zeit mit ihrer Tochter Silvia ein. Es hört sich zwar sehr kompliziert an, ist es aber nicht. Die Perspektiven wechseln recht schnell, sodass man spannend die Geschehnisse folgt. Allerdings ich fand die Erzählungen aus der Gegenwart nicht so berauschend. Klar war es spannend Hannah bei ihrem Forschungen zu begleiten aber da kommen einige Nebencharaktere, die ich stellenweise unpassend und langweilig fand. Das Thema NS-Raubkunst bleibt zwar nicht oberflächlich aber mich hat die Thematik Mutter-Tochter-Beziehungen mehr mitgenommen. Denn nicht jede Frau für Muttersein bestimmt und Schröder erzählt über die Gefühle von Frauen ungeschönt.Ich finde, die Autorin hat mit ihrem leichtem, modernem Schreibstil und mit ihrer vielschichtigen, authentischen Charakteren ein bewegendes Debüt geschrieben, welches ich weiterempfehlen kann.4,5 Sterne

vielleserin1957 am 20.01.2021 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Eine schöne Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen? Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an. (Klappentext)Diese Familiengeschichte, die über mehrere Generationen geht, hat mich sehr begeistert. Der Schreibstil ist klar, deutlich und gut verständlich. Die Seiten fliegen nur so dahin. Es wird in verschiedenen Erzählsträngen die Familiengeschichte aufgearbeitet. Die Charaktere sind sehr gut getroffen und besonders Hannah war mir gleich sehr sympathisch. Ich erlebte mit ihr alles hautnah mit. Sehr gut gefallen hat mir der, aus meiner Sicht, gut recherchierte geschichtliche Hintergrund. Die verschiedenen Emotionen und Beweggründe wurden gut vermittelt und kamen auch gut bei mir an. Die Handlungsorte konnte ich mir sehr gut vorstellen. Der Handlungsablauf erscheint mir glaubhaft und authentisch. Eine schöne Familiengeschichte mit historischem Hintergrund

ruebezahl am 20.01.2021 13:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Unterhaltsam und gut

Die 27 jährige Hannah bekommt plötzlich einen Brief von einem Anwalt aus Israel, in dem ihr ein Restitutionsverfahren angeboten wird. Sie hat zwar ein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Großmutter Evelyn, jedoch hat diese den betroffenen Teil ihrer Verwandschaft bis jetzt bewusst bei allen Gesprächen außen vor gelassen, so dass Hannah bis zu diesem Brief auch nichts von ihren jüdischen Vorfahren wusste. Was das Buch meiner Meinung nach großartig macht und was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, ist der Wechsel zwischen der Gegenwart mit Hannah und der Vergangenheit, in der größtenteils aus dem Leben von Evelyn und deren Mutter Senta erzählt wird (hauptsächlich 30er Jahre bis Ende des Zweiten Weltkrieges). Auf den ca. 360 Seiten kam bei mir nie das Gefühl von Langeweile auf wenn aus dem Leben von Hannah und Evelyn erzählt wurde.Für mich eine schöne und schlüssige Geschichte, die ich sicher irgendwann einmal erneut lesen werde.

barbaram am 19.01.2021 15:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein wunderbarer Generationenroman: packend, fundiert, bewegend

Bei dem Buch „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ handelt es sich um einen Familienroman von Alena Schröder, der im Jahr 2021 in der dtv Verlagsgesellschaft erschienen ist und in der gebundenen Ausgabe 366 Seiten umfasst.Als Hannah Borowski eines Tages bei ihrer Großmutter ein Brief in die Hände fällt, ahnt sie noch nicht, dass sie einem großen Familiengeheimnis auf der Spur ist und welche Auswirkung dieses auf ihr eigenes, heutiges Leben hat. Mir hat es sehr gut gefallen, gemeinsam mit Hannah auf Familienforschungsreise zu gehen und vieles hat mich dabei begeistert: Der Hintergrund der Geschichte, sprich die Bedingungen und Umstände der Nachkriegszeit sind einfach toll recherchiert und wunderbar in die gesamte Geschichte eingefügt. Außerdem mag ich es, wie schön verwobenen die Geschichten von Hannah, Evelyn, Silvia und Senta sind. Jeder der drei Frauen hat ihren ganz eigenen Charakter und sicherlich spricht den Leser mal die eine, dann wieder die andere mehr an. Ich finde, dass alle ganz fein ausgearbeitet worden sind. Gerade die Entwicklung von Hannah hat mich aber am allermeisten beeindruckt. Anfangs war sie noch hin- und hergerissen und lies sich auch leicht „manipulieren“. Sie hatte ihren Weg noch nicht gefunden. Aber je mehr es auf das Ende der Geschichte zuging, desto reflektierter handelte sie und desto mehr hat sie zu ihrer eigenen Person gefunden – auch wenn sie sicherlich noch nicht am Ende angekommen ist.Ich als Leserin konnte mich jedenfalls gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und die Geschichte hat mich sehr gepackt und mitfühlen lassen. Gespannt habe ich auch die Thematik der „Mutter-Tochter-Beziehung“ verfolgt und mich hat es fasziniert, welche Auswirkungen diese immer wieder von einer auf die andere Generation hatte.Der Schreibstil von Alena Schröder lässt sich flüssig und leicht nachvollziehbar lesen. Der Spannungsbogen bleibt über die ganze Geschichte gehalten. Eine klare Leseempfehlung!

marilou am 19.01.2021 14:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Vier starke Frauen

In diesem Roman geht es um vier Starke Frauen aus vier Generationen innerhalb einer Familie. Der Titel „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ machte mich neugierig und ich dachte erst er hat konkret etwas mit einer der Frauen in Person zu tun, doch es ist hier in dieser Story eine ungefähre Beschreibung des Titels eines verschollenen Gemäldes von dem Maler Jan Vermeer, welches auf den Raubkunst-Listen stand und die vier Frauen über vier Generationen hinweg miteinander verbindet. Die Geschichte beginnt in der heutigen Zeit und führt zurück bis in die zwanziger Jahre. Eine spannende Zeitreise mit einem historischen Background, in der man als Leser den beeindruckenden Werdegang und das Schicksal dieser vier Frauen erfährt. Mit ihrem großartigen Schreibstil hat die Autorin die Charaktere sehr glaubwürdig dargestellt. Die Sprünge zwischen den Generationen waren immer wieder voller Spannung auf das nächste Kapitel. Das sehr gut gelungene Cover mit seinem Titel sticht aus der Masse hervor!

books of tigerlily am 18.01.2021 21:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wahnsinnig berührend

Ich habe dieses Buch bereits seit langem auf dem Schirm, sein Erscheinen wurde aufgrund der Pandemie leider verschoben. Als ich es dann auf vorablesen endlich wiederentdeckte, musste ich sofort mein Glück versuchen!Das Buch vereint viele Thematiken, für die ich ein großes Faible habe, etwa habe ich während meines Studiums sogar eine Seminararbeit über Kulturgüterverschiebungen und deren Restitution geschrieben. Die Zeit des Dritten Reichs und seine Folgen für die Nachkriegsgenerationen finde ich ebenfalls spannend, sodass ich sehr neugierig auf die Umsetzung dieser Themen war.Und ich muss sagen, dass die Umsetzung mehr als gelungen ist. Die Autorin hat eine fundiert recherchierte Geschichte abgeliefert, der es auch nicht an emotionalem Tiefgang mangelt. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven, denen der verschiedenen Generationen, erzählt und greifen so ineinander. Dabei wachsen dem Leser Evelyn, Senta und Hannah schnell ans Herz, trotz oder gerade vor allen Dingen auch wegen ihrer Schwächen. Alena Schröders Protagonistinnen sind alles andere als schwarz-weiß gezeichnete, glattgebügelte Persönlichkeiten, sondern Charaktere voller Tiefgang und geprägt von der jeweiligen Lebenserfahrung. Und genau das ist das spannende am Buch - die verschiedensten Lebensumstände von Evelyn, Hannah und Senta sind so authentisch beschrieben, dass man sich als Leser völlig in den Seiten verlieren kann. Mich haben ihre Geschichten tief berührt und vor allem die jeweiligen Herausforderungen der Vorkriegszeit und der Naziherrschaft, der Nachkriegsgesellschaft und der heutigen Moderne auf die Frauen hat mich beeindruckt. Gemeinsam mit Hannah versucht man als Leser, ihrer Familiengeschichte auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was es mit den geraubten Kunstschätzen auf sich hat. Durch den Perspektivenwechsel bleibt die Geschichte durchweg spannend und man kann das Buch zügig am Stück runterlesen, da man es kaum aus der Hand legen mag. Am Ende ist es fast zweitrangig, was mit den Gemälden passiert ist, sind doch die Entwicklungen von Hannah, Senta und Evelyn am Ende das überragende Element dieses Buches. Ich bin wirklich froh, mit diesem Buch den richtigen Riecher gehabt zu haben, denn ich habe ein kleines Juwel für mich entdeckt! Absolute Leseempfehlung an dieser Stelle!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Brigitte Woman
Zum Glück handelt das Buch genau davon: vom Hadern und von der Trauer. Vom Glück und von der Erkennt...nis, dass es am Ende zwar Dinge und Menschen gibt, die gut sind und auf die man sich verlassen kann, aber dass es nicht unbedingt diejenigen sind, von denen man das lange Zeit dachte. mehr weniger

Till Raether

DONNA
Die Journalistin Alena Schröder hat aus diesen zum Teil autobiografischen Versatzstücken eine dichte..., emotionale Geschichte gewoben, genauso spannend wie zum Nachdenken anregend. mehr weniger

Nina Berendonk

Brigitte
Was für ein Erbe: Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman über eine Familie mit vielen Geheimniss...en von einem verschwundenen Vermeer, der auf Raubkunst-Listen als ›Junge Frau...‹ geführt wird, und von jungen Frauen, die als Mutter nicht glücklich werden können – über vier Generationen hinweg! Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹. mehr weniger

Angela Wittmann

Brigitte
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman eine berührende Jahrhundertgeschiche, die von ihrer eigen...en Familie inspiriert ist. mehr weniger

Angela Wittmann

Emotion
Die Journalistin Alena Schröder macht die Geschichte ihrer Urgroßmutter Senta zum Ausgangspunkt ihre...s mitreißenden Debüts und spinnt sie dann frei bis heute fort. mehr weniger

Silvia Feist

Brigitte Sommer
Elektrisierend wie ›Babylon Berlin‹ und ehrlich wie ›Regretting Motherhood‹.

01.06.2022

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Virtuos verwebt Alena Schröder Zeitebenen und Perspektiven zu einem dichten Geschichts- und Geschich...tenteppich, bleibt dabei aber selbst im großen Gefühl lakonisch und in der Ironie feinsinnig. mehr weniger

Britta Heidemann, 10.05.2021

flow
Atmosphärisch, dicht, die Rückblenden so mitreißend wie Babylon Berlin.

01.04.2021

Freundin
Starker Familienroman, in dem es auch darum geht, wie Frauen aller Generationen mit dem Muttersein h...adern. mehr weniger

10.03.2021

GUIDO
MUST-READ

01.03.2021

myself
Es gibt ihn, diesen magischen Moment, wenn wir ein Buch in die Hand nehmen und es einfach nicht mehr... weglegen können, weil uns die Geschichte so in ihren Bann schlägt. mehr weniger

01.03.2021

ARD Druckfrisch
Hoppla, Alena Schröder ist eine echte Entdeckung: rund um ein verloren gegangenes Bild von Vermeer –... darauf bezieht sich der Titel – erzählt Schröder eine süffige, hundert Jahre umfassende Familiengeschichte. Am stärksten ihre Schilderung von Frauen, die bereuen, Mütter geworden zu sein. mehr weniger

Denis Scheck, 28.02.2021

WDR 5, Neugier genügt
›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ist eine Familiensaga, ein Krimi, ein Stü...ck Zeitgeschichte. mehr weniger

22.02.2021

Für Sie
Alena Schröders spannender Kunstraub-Roman dreht sich um das Gemälde ›Junge Frau, am Fenster stehend..., Abendlicht, blaues Kleid‹ und das Berlin der 1920er. mehr weniger

17.02.2021

Stern
Alena Schröder erzählt in ihrem Debütroman mitreißend und wunderbar trocken im Ton Teile ihrer eigen...en Familiengeschichte – und von den Lebensaufgaben, die sich die Generationen stellen. mehr weniger

11.02.2021

dpa
Schröder ist hier ein packendes, unter die Haut gehendes Stück Zeitgeschichte gelungen.

Sibylle Peine, 09.02.2021

NDR Kultur
Die Schriftstellerin Alena Schröder verbindet in ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues... Kleid‹ kunstvoll eine Familiengeschichte, deutsche Geschichte und die Suche nach einem Gemälde. mehr weniger

08.02.2021

NDR Kultur
Präzise beschreibt Schröder Orte, Blicke, Gespräche. Wir sind dabei, spüren die Zerrissenheit dieser... vielen komplexen Frauenfiguren, ihre Konflikte, ihre Last. Ein tolles, versöhnliches, atmosphärisch dichtes Buch. mehr weniger

01.02.2021

Gala
Alena Schröders Debütroman ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ begleitet vier... Generationen durch die Zeitgeschichte. mehr weniger

28.01.2021

Der Tagesspiegel
Schröder erzählt ernsthaft und unterhaltsam zugleich von den miteinander verstrickten Lebensthemen u...nd Schicksalen von Frauen aus gleich vier Generationen. mehr weniger

Susanne Grautmann, 17.01.2021

taz - Die Tageszeitung
Alena Schröder widmet sich dem Vermächtnis ihrer Familie, das weit mehr umfasst als ein verschollene...s Gemälde. Das Erbe besteht auch aus Gefühlen, Verhaltensmustern, Entscheidungswegen. Nimm mich zur Hand, sagt dieses Buch. Und wie gesagt: Das sollte man tun. mehr weniger

Anja Maier, 16.01.2021

Dora Heldt
Vier Frauen, vier Generationen und ein Kreis, der sich überzeugend schließt. Diese Familiengeschicht...e ist beeindruckend. mehr weniger

01.01.2021

Die Presse am Sonntag
Starke Frauen, große Kunst

13.12.2020

Bibliotheksnachrichten
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt, wie et...wa: Wo gehöre ich hin? mehr weniger

Veronika Eder

Buchkultur
Die Auflösung um das Rätsel des verschwundenen Bildes gelingt elegant!

Christa Nebenführ

Münchner Feuilleton
Ein dichter und nachdenklicher Schmöker, der ein Abtauchen in gleich mehrere Leben erlaubt, die alle... unentwirrbar zusammenhängen. mehr weniger

Anne Fritsch

biblio.at
Ein sehr lesenswerter Generationenroman, der von vielen drängenden Fragen des Lebens handelt (…).

Veronika Eder

Bücher Magazin
Ein Roman, der großartig unterhält und berührt!

Meike Dannenberg

belletristik-couch.de
Der vorliegende Roman ist eine gekonnte Mischung aus Familien- und Frauengeschichte vor historischen... Hintergrund. mehr weniger

Carola Krauße-Reim

Rosenheimerin
Alena Schröder hat sich mit diesem Buch dieses Jahr in meine Top 10 geschrieben.

Jessica Döhler, 01.07.2022

Börsenblatt
Dieses Buch fand ich sehr lesenwert, es verbindet aktuelle gesellschaftliche Themen mit einem spanne...nden historischen Brückenschlag. mehr weniger

Anne Fleck, 30.12.2021

Heilbronner Stimme
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger

27.11.2021

Heilbronner Stimme
Sehr unterschiedliche Charaktere und starke Frauenfiguren machen den Roman aus, der nicht nur in der... Vergangenheit spielt, sondern auch Hannah ein Stück in der Gegenwart begleitet. mehr weniger

27.11.2021

Buchhandlung am Markt (Ratzeburg)
Ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen. Ein wunderbarer und zugleich spannender Roman.

Kirsti Gaffron, 01.11.2021

Sächsische Zeitung
Ein bemerkenswertes Romandebüt hat Alena Schröder vorgelegt.

Jens-Uwe Sommerschuh, 02.08.2021

Der Freitag
›Junge Frau‹ erzählt sehr temporeich und spannend von der Suche nach einem Gemälde, die zugleich die... Su­che nach sich selbst ist. mehr weniger

Anja Maier, 15.07.2021

ZUG Kultur
Wer spannende Familiengeschichten mit historischen Hintergrund liebt, dem sei dieser Roman bestens e...mpfohlen. mehr weniger

Cornelia Neuner, 29.06.2021

Butzbacher Zeitung
Schröders Roman ist Familiengeschichte und zugleich einprägsame deutsche Geschichte, elektrisierend,... temporeich und spannend erzählt. mehr weniger

29.05.2021

Walsroder Zeitung
Eine mitreißende, vier Generationen umfassende Familiengeschichte um ein geraubtes Gemälde.

05.05.2021

lift Stuttgart
Gekonnt vereinen sich hier die Familiengeschichten von vier Frauen aus vier Generationen zu einem Ge...samtkunstwerk, das eine schöne Sprache spricht, spannend und humorvoll ist. mehr weniger

01.05.2021

FRIZZ (Frankfurt und Vordertaunus)
Mit ihrer Mischung aus leichter Unterhaltung und ernsten Themen schafft Schröder eine Neue Sachlichk...eit mit Herz und einen echten Pageturner. mehr weniger

01.04.2021

Donaukurier
Mit ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ legt Alena Schröder einen spannenden ...Roman vor, der raffiniert Familiengeschichte, deutsche Geschichte und Kunst-Krimi miteinander verwebt. mehr weniger

Anja Witzke, 01.04.2021

TV für mich
Spannende Familiensaga.

19.03.2021

stebilaufen.ch
Die Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen erlaubt auch humorvolle Elemente - ein unterhaltsamer R...oman mit Tiefgang. mehr weniger

Esther Ugolini, 18.03.2021

7 Tage
Der packende Roman von Alena Schröder zeigt, wie sehr die Schicksale von Generationen verknüpft sind.... mehr weniger

06.03.2021

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Flott und unterhaltsam geschrieben, wird dieses Buch hoffentlich viele begeisterte Leser*innen finde...n! mehr weniger

Kathrin Olzog, Barbara Buchhandlung Moers, 05.03.2021

Maxi
Mit ihrem Debütroman nimmt sich Alena Schröder gleich vier Frauengenerationen vor, deren Geschichen ...miteinander verwoben sind. mehr weniger

01.03.2021

Hallo München
Sensibel, mitreißend und mit ungeheurem Tempo beschreibt sie die Geschichte eines Nazi-Kunstraubs, d...er bis heute ungelöst ist. mehr weniger

Claudia Theurer, 24.02.2021

WILD Magazin
Insgesamt ist ›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹ ein spannender und interess...anter Roman, der eine sehr intime Familiengeschichte mit dem gesellschaftlich relevanten Thema der Raubkunst zusammenführt. mehr weniger

Eve Pohl, 10.02.2021

Mainhattan Kurier
Bestechend in diesem mitreißenden Debüt sind nicht nur die fünf Protagonistinnen in ihrer Zeit, sond...ern auch deren Entscheidungen und weiteren Verhaltensweisen. Sehr gut! mehr weniger

09.02.2021

Nord Anzeiger
Alena Schröders Figuren sind so lebendig und vielschichtig, der Schreibstil ist mitreißend und unter...haltsam, die unterschiedlichen Zeitebenen ihres Debütromans durchquert man mühelos. mehr weniger

Hedda Jensen, Scheller Boyens Buchhandlung, 07.02.2021

Bündner Woche
Ein temporeicher Roman um vier Frauengenerationen mit Geschichtsbezug, das Muttersein und die Erkenn...tnis, dass das Leben kompliziert ist. mehr weniger

Martina Tonidandel, 03.02.2021

nordbayern.de
Deutsche Geschichte wird hier oft schön bissig abgeklopft und zum Vorschein kommen persönliche Verst...rickungen und das bisschen Schuld, das wir alle mit uns herumtragen. mehr weniger

Bernd Noack, 01.02.2021

boersenblatt.net
Eine (jüdische) Familiengeschichte mit autobiografischen Bezügen über vier Generationen, im Mittelpu...nkt die Frauen – und ein verschwundener Vermeer. mehr weniger

Matthias Glatthor, 28.01.2021

Weser Kurier
Die Geschichte über die Frauen in einer Familie und ihre komplizierte und tragische Verküpfung, ist ...Generationen-Roman, Krimi Schmöker, vor allem aber Berlin-Roman. mehr weniger

Anja Maier, 28.01.2021