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Kleine Feuer überall

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

Ebenfalls von Celeste Ng bei dtv erschienen sind:
»Was ich euch nicht erzählte« 
»Unsre verschwundenen Herzen«

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43380-8
Erscheinungsdatum: 20.04.2018
2. Auflage
368 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Brigitte Jakobeit
Autor*innenporträt

Celeste Ng

Celeste Ng, geboren 1980, wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania, und in Shaker Heights, Ohio, auf. Sie studierte Englisch in Harvard und Kreatives Schreiben an der University of Michigan. ›Was ich euch nicht erzählte‹ stand genauso auf der Bestsellerliste wie ›Kleine Feuer überall‹, das auch als Miniserie verfilmt wurde. Celeste Ng lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Cambridge, Massachusetts.

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Übersetzer*innenporträt

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg. Sie übersetzt u. a. William Trevor und Patti Smith und wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

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115 von 115 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.69 von 5 Sternen


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11 - 10 von 115 Leserstimme

joanbowe am 29.03.2018 16:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

wie eine Matroschka

Wie in ihrem ersten Roman auch beschreibt Celeste Ng eine Ausgangssituation und rollt von dieser aus das Geschehen von hinten auf. Also von der Vergangenheit bis zu dem beschriebenen Ereignis in der Gegenwart.Dabei erzählt sie aber nicht nur chronologisch sondern nimmt immer wieder das Agieren der verschiedenen Romanfiguren zum Anlass, einen Abstecher in deren Lebenswelt zu machen. Und dieser Kunstgriff führt erstens zu weiteren interessanten und überraschenden Geschichten - verschachtelt wie in einer Matroschka - und zweitens trägt er dazu bei, nach und nach die Ausgangssituation zu verstehen. Wie konnte es zu den kleinen Feuern kommen, die in jedem Zimmer des Hauses der Familie Richardson brannten? War es wirklich die jüngste Tochter, Izzy, die die Feuer gelegt hat?Und am Ende legt man das Buch zur Seite mit dem Gefühl, wirklich verstanden zu haben, warum alles so kommen musste, wie es gekommen ist.Ich finde sowohl das Cover (ein schönes, großes, gepflegtes Haus in einer sicher guten Wohngegend) als auch den Buchtitel absolut gelungen.Die 'kleinen Feuer' sind natürlich nicht nur als echte Feuer sondern auch sinnbildlich zu verstehen und so hatte ich auch nachträglich noch ein Aha-Erlebnis.Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch der Autorin. Sie versteht es wirklich wunderbar, sowohl spannende Geschichten zu erzählen als auch unglaublich lebendige Figuren zu erschaffen.

ml am 29.03.2018 12:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Richtig und falsch!?

Mir hatte bereits die Leseprobe zu "Kleine Feuer überall" gefallen, obwohl man dort nur von einem Feuer im Haus der Familie Richardson erfährt. Worum es in diesem Buch gehen sollte, war mir nicht klar und auch der Titel verwirrt mich etwas. Doch jetzt, nachdem ich das Buch aus den Händen gelegt habe, bin ich begeistert! Der Titel passt sooo gut! Ich möchte an dieser Stelle aber gar nichts zum Inhalt sagen, das würde meiner Meinung nach zu viel verraten. Mir fallen da spontan eher ein paar Sätze ein, die zu diesem Buch passen:- Gibt es richtig und falsch?- Jede Geschichte hat zwei Seiten.- Wie würde ich handeln? - Wie wichtig ist Reichtum?"Kleine Feuer überall" regt zum Nachdenken an und für mich ist es schon jetzt ein Highlight aus 2018! Klare Leseempfehlung!

eselsohr7 am 29.03.2018 08:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Kleinstadtidylle

Inhalt:Shaker Heights in Cleveland, Ohio ist eine ruhige kleine Stadt in der alles seine geregelten Lauf nimmt. Die Menschen die dort wohnen, führen ein gutes Leben und nichts scheint das beschauliches Kleinstadtidyll zu trüben.Die Richardson gehören dazu. Elena, ihr Mann und die vier Kinder. Ebenso die Künstlerin Mia Warren und ihre Tochter Pearl.Mia und Pearl sind erst vor kurzem nach Shaker Heights gezogen, in das Mietshaus der Familie Richardson.Pearl freundet sich schnell mit den Kindern der Richardson an und ist ein gerne gesehener Gast.Aber die Idylle trügt, denn ein jeder hat sein kleines Geheimnis. Und dann brennt es auch noch bei den Richardson`s. Schnell gerät deren jüngste Tochter Izzy in den Verdacht, das Feuer gelegt zu haben, denn sie war schon immer anders als ihre Geschwister.War sie es wirklich, oder steckt vielleicht etwas ganz anderes dahinter ?Meinung:Anfangs fiel es mir sehr schwer in das Geschehen einzufinden. Die Handlung dümpelte vor sich hin und die Spannung wollte sich auch nicht einstellen.Die Charakter wirkten mir zu klischeehaft und banal.Doch dies änderte sich zum Glück noch und die Geschichte begann interessant zu werden.Man lernte die Protagonisten besser kennen und auch die Handlung nahm an Fahrt auf.Schnell kristallisierten sich die anfangs banalen wirkenden Protagonisten als weniger langweilig heraus und ab da kam auch die Spannung wieder.Der Schreibstil lässt sich schnell und flüssig lesen. Und wenn man erst mal einen Zugang zum Buch gefunden hat, möchte man es auch so schnell nicht mehr aus der Hand legen.Dieses Buch ist tiefgründiger als ich anfangs gedacht habe und lehrt einen hinter die scheinbar perfekten Fassaden der Menschen zu blicken.

rotschopf. am 28.03.2018 15:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Faszinierender Blick hinter die Fassade der Vorstadtidylle

"Kleine Feuer überall" ist der zweite Roman der amerikanischen Autorin Celeste Ng und wirft einen präzisen Blick hinter die Fassade einer Vorstadtidylle.Wie zerbrechlich eine solche Fassade sein kann, zeigt sich direkt am Anfang des Buchs: Die jüngste Tochter der Richardsons hat scheinbar das Haus der Familie in Shaker Heights, einem exakt geplanten und reglementierten Vorort von Cleveland, angezündet. In einer Rückblende wird dann erzählt, wie es dazu kam. Celeste Ng zeichnet ein sehr interessantes Panorama der verschiedenen Charaktere im Vorort: Mrs Richardson, die ihr Leben streng nach Plan und den Regeln von Shaker Heights lebt, ihr Mann, der als Anwalt arbeitet, und ihre Kinder Trip, Lexie, Moody und Izzy, die alle ganz unterschiedlich mit dem Leben im Vorort zurechtkommen. Besonders faszinierend ist dabei der Hintergrund für das schwierige Verhältnis von Izzy zu ihrer Mutter. Die eigentliche Dynamik entwickelt sich dann durch das Aufeinandertreffen der Familie mit der Künstlerin Mia Warren und ihrer Tochter Pearl, die nach Shaker Heights ziehen. Mia Warrens Lebenseinstellung ist eine völlig andere als die von Mrs Richardson, was die Interaktionen der beiden sehr interessant macht.Die Autorin lässt sich Zeit, die Verweise aus dem Prolog zu entschlüsseln, so dass es stets spannend bleibt. Die Beschreibung der Familiendynamiken und der Verhältnisse der verschiedenen Figuren untereinander, ihre Beweggründe, Gefühle und Einstellungen sind stimmig und lebensnah. Neben den Themen Familie und Vorortleben geht es auch um Lebensträume, Freundschaft, Vorurteile und Rassismus.Ein schöner Roman, der schon wegen der vielen charakterlich so verschiedenen Personen nie langatmig wird, sondern ganz wunderbar zu lesen ist.

verrücktnachbüchern am 28.03.2018 11:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Unglaubliches Buch

In diesem Buch tauchen wir in das Leben von Bewohnern in Shaker Heights ein. Hier ist alles und jeder perfekt. In diese kleine Welt ziehen Pearl und ihre Mutter Mia. Mia hat ihrer Tochter versprochen endlich sesshaft zu werden. Schnell freundet sich Pearl mit dem Sohn der Richardsons an. Die beiden verbringen viel in dem Haus der Richardsons und Pearl lernt such die anderen Familienmitglieder kennen. Ich möchte einfach nicht zu viel über den Inhalt des Buches verraten, sonst macht das Lesen keinen Spaß. Es ist mein erstes Buch von Celeste Ng, aber es wird hoffentlich nicht mein letztes sein. Ng nimmt den Leser mit in die typische, perfekte Vorstadt und zeigt einen was hinter der Fassade eines Menschens stecken kann. Ihr Schreibstil hat mich sofort in den Bahn gezogen. Bilder der Protagonisten und der Umgebung tauchten in meinem Kopf auf. Jedes Wort sitzt an der richtigen Stelle. Die Seiten fliegen nur so dahin. Nicht nur der Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, sondern auch die großartigen Charaktere. Jeder von ihnen ist lebendig, handelt und denkt authentisch. Es macht Spaß jeden von ihnen kennen zu lernen und ihr Handeln zu verfolgen,zu sehen wie sie wachsen und sich verändern. Es ist fantastisch."kleine Feuer überall" hat mich zu 100% überzeugt. Alles passt zusammen und ergibt zusammen ein Buch, welches ich nicht mehr beiseite legen konnte und wollte.Absolute Lesempfehlung.Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde von vorablesen bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

tochteralice am 27.03.2018 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Wie es dazu kam

Die Familien Warren und Richardson sind ganz zufällig aneinander geraten. Und zwar in vielerlei Hinsicht: Durch Zufall hat Mia Warren mit ihrer Tochter Pearl ein Häuschen - bzw. einen Teil davon - von den Richardsons gemietet, ein weiterer Zufall ergab, dass sich die Kinder untereinander gut verstanden, zufällig wurde Mia zur Haushaltshilfe der Richardsons und ein weiterer Zufall bedingte die Nähe von Izzy, der jüngsten Richardson-Tochter, zu Mia. Und diese Izzy ist, die zufällig das Haus ihrer Familie angezündet hat. Angezündet haben soll.Ganz schön viele Zufälle, meinen Sie? Ja, aber so ist es nun mal im Leben. In vielen Familien gibt es Geheimnisse, was in den meisten Fällen verständlich, unumgänglich, nachvollziehbar oder zumindest entschuldbar ist. Doch sind es diese den anderen vorenthaltenen Fakten, die zum Feuer geführt haben? Oder etwas ganz anderes? Zum Beispiel viele Kleinigkeiten? Denn: Wenn man genau hinschaut, gab es sie schon vorher - die kleinen Feuer überall. Auf völlig unterschiedliche Art und Weise.Wie hängt das mit diesen beiden so unterschiedlichen Familien zusammen, die es - rein zufällig, wie gesagt - miteinander zu tun bekamen? Die unkonventionelle alleinerziehende Künstlerin Mia mit ihrer Tochter Pearl, einem mehr oder weniger normalen Teenager und die komplette, mehr oder weniger harmonische Familie Richardson, bestehend aus den Eltern und vier halbwüchsigen Kindern.Im Verlauf der Lektüre lernen wir jeden Einzelnen näher kennen und erkennen, dass jeder seinen Platz in diesem nicht gerade unkomplizierten Gefüge hat. Und sehen, wie sich alles zusammenfügt. Und wieder auseinander bringt. Oder auch nicht. Auf jeden Fall werden dem Leser die Hintergründe, die zum Brand führten, enthüllt. Schritt für Schritt.Eine ungewöhnliche Geschichte ist es, die Celeste Ng hier anbietet, die auf eine eher zurückgenommene Art - oder vielleicht gerade deswegen - besonders eindringlich und rüberkommt. Ich mag den Stil der Autorin, der die Geschichte gleichsam von hinten aufrollt und alles nach und nach aufdeckt. Dramatisch ist es zu Beginn und zum Ende hin.Dem ein oder anderen mag dies sperrig erscheinen, doch insgesamt ist es aus meiner Sicht eine ausgesprochen lohnenswerte Lektüre, in der alle Beteiligten auf ihre eigene Art und Weise zu Wort kommen und die mich lange nicht loslassen wird!

jasmin14 am 26.03.2018 13:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Eines der besten Bücher 2018!

Zwei Familien, die nicht unterschiedlicher sein können: Pearl und ihre Künstler-Mutter, die von Stadt zu Stadt reisen und nun beschlossen haben sich in Shaker Heights niederzulassen. Die Richardson, eine typische oberere Mittelschichtfamilie, bestehend aus einer korrekten Mutter, einem korrekten Ehemann und vier 'typischen' Teenagern. Doch die Ruhe in Shaker Heights findet ihr Ende als ein schrecklicher Skandal ausbricht."Kleine Feuer überall" hat mich verblüfft. Ich bin ohne große Erwartungen an den Roman herangegangen und trotzdem überrascht worden. Die Geschichte entwickelt sich mit einer unfassbaren Intensität, die mich dazu brachte in beim Lesen völlig aufzugehen, gespannt den Atem anzuhalten und mit den Protagonisten mitzufiebern. Vor allem hat es mich aber hin und her gerissen und der Roman hat mir gezeigt, dass es nicht immer ein Richig und Falsch, ein Gut und Böse gibt.FAZIT: Fantastisch ausgearbeitete Charaktere und eine fesselnde Geschichte! Ohne Frage eines der besten Bücher dieses Jahres, das in keinem Bücherregal fehlen darf!!

mrsamy am 26.03.2018 06:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ng begeistert auch mit ihrem zweiten Roman

Das Haus der Richardsons brennt. Mrs. Richardson steht im Bademantel auf ihrem wohlgepflegten Rasen und kann es nicht fassen. Eigentlich hält ihr Leben keine Überraschungen bereit, schließlich wohnt sie in Shaker Heights – einem Vorort von Cleveland, Ohio. Die Stadt wurde auf dem Reißbrett geplant und alles in ihr ist streng geregelt. Den die Einwohner von Shaker sind überzeugt, dass nur Regeln – über alle Bereiche des Lebens hinweg ein Garant für ein glückliches Dasein sind. Und natürlich passen die Richardsons perfekt in diese scheinbare Idylle – vier Kinder, davon nur das Letzte rebellisch und wild, der Vater ist Partner einer Anwaltskanzlei und Mrs. Elena Richardson schreibt kleine Geschichten für die Lokalpresse. Doch nun steht ihr Haus in Flammen. Wie konnte es soweit kommen?„Kleine Feuer überall“ ist der zweite Roman von Celeste Ng, die mich mit ihrem Debüt „Was ich euch nicht erzählte“ ganz in ihren Bann geschlagen hatte. Auch ihr neues Buch lässt sich nur extrem schwer aus der Hand legen. Der Brand ist Anfangs- und Endpunkt des Romans, und Ng entwickelt die Handlung langsam aber stetig und bald schon ist die Dynamik der Geschehnisse unaufhaltsam. Im Mittelpunkt steht – entgegen dem, was man vom Klappentext her vermuten könnte – weniger Mrs. Richardson als vielmehr ihre vier Kinder Lexie, Woodie, Trip und die rebellische Izzy sowie die neuen Mieter ihres zweiten Hauses Mia und ihre Tochter Pearl. Mia ist eine rastlose Fotokünstlerin, die zwar mit ihrem außergewöhnlichen Fotografien durchaus gutes Geld verdient, doch es dauert stets zu lange, bevor ein Projekt dem nächsten folgt. So hält sie sich und ihre Tochter zugleich mit mehreren Nebenjobs über Wasser. Pearl liebt ihre Mutter, leidet aber auch darunter, dass nach jedem abgeschlossenen Projekt eine neue Station, eine neue Stadt auf sie wartet. Shaker Heights allerdings soll nun – nach den Worten ihrer Mutter – zur festen Basis werden. Pearl freundet sich mit den Kindern der Richardsons an, wird bald zum Dauergast in dem schönen Haus. Doch dann erschüttert etwas die Idylle von Shaker und Mrs. Richardson erkennt bald, dass Mia der Auslöser davon ist. Sie beschließt in der Vergangenheit der Künstlerin zu wühlen und wird schließlich fündig.Für mich ist das Besondere an Ngs Schreibstil, dass sie es versteht, nicht nur eine Seite zu beleuchten, sondern mehrere. So wird deutlich, wie wenig man Ereignisse und Menschen in schwarz und weiß einteilen kann, sondern dass es immer Nuancen dazwischen sind. Jeder hat seine eigenen Beweggründe. Aus der einen Richtung erscheint eine Handlung vielleicht unsinnig, egoistisch oder böse. Aus einer anderen dagegen voller guter Absichten. Ng führt dem Leser auch in „Kleine Feuer überall“ vor Augen, dass man niemanden vorschnell verurteilen sollte, dass es sich lohnt, genauer hinzusehen und einen anderen Standpunkt anzunehmen. Allerdings muss man aber auch sagen, diese Vorgehensweise von Ng ist bekannt und ich stelle mir durchaus die Frage, ob ihre (folgenden) Romane so nicht an Reiz verlieren. Wer ihr Debüt kennt, der kann in ihrem neuen Buch manches vorhersehen. Die Charakterzeichnungen der Autorin sind wieder mehr als gelungen. Es gelingt ihr hervorragend, den Figuren ganz eigene und unterscheidbare Züge zu verleihen. Keiner ist austauschbar, sondern das wirkliche Ergebnis von Ereignissen und Erfahrungen.„Kleine Feuer überall“ ist damit für mich schon jetzt eines der Lesehighlights 2018. Ein wirklich sehr guter Roman von einer außergewöhnlichen Autorin.

jacquy am 25.03.2018 18:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Fesselnde Geschichte mit mehreren Handlungssträngen

Würde mich jemand fragen, wovon das Buch konkret handelt - ich könnte es nicht so leicht beantworten. Es gibt so viele Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen und mehrere Handlungsstränge, die gleichrangig behandelt werden, dass ich nicht mal sagen könnte, ob es eine Hauptfigur gibt. Gestört hat mich das aber nicht, im Gegenteil! Das macht das Buch komplexer und ich fand es toll, dass es einen allwissenden Erzähler gibt und man so Einblicke in alle Figuren bekommt, wenn auch nicht immer gleich viele.Zu Beginn war ich verwirrt, weil ich weder wusste, wer nun eigentlich im Fokus steht, noch was die konkrete Handlung ist. Durch das erste Kapitel habe ich vermutet, es würde um Izzy gehen und darüber, ob und weshalb sie die Feuer gelegt hat, aber als im nächsten Kapitel dann die Perspektive auf Pearl und Mia fokussiert war, war ich etwas überfordert und konnte mir erst nicht erklären, wo die Zusammenhänge liegen. Wie sich herausstellt, setzt sich in der Geschichte alles zusammen, sodass die Frage letztendlich doch noch beantwortet wird - allerdings über Umwege. Was mich zunächst verwirrt hat, hat mich dafür umso mehr überzeugt. Trotzdem war der Einstieg ziemlich holprig.Jede der Figuren fand ich wirklich interessant und ich bin beeindruckt davon, wie gut ihre individuellen Geschichten ausgearbeitet sind und wie glaubwürdig alles miteinander verknüpft wurde. Schade fand ich es deshalb, dass man nicht über alle so viel erfährt. Zu Pearl hatte ich beispielsweise eine recht große Distanz und auch über Trip erfährt man nur wenig. Obwohl ich das Buch wirklich klasse und gut ausgearbeitet fand, hätte es meiner Ansicht nach noch etwas länger sein können, damit man noch mehr über die Charaktere erfährt. Das ist aber eher Meckern auf hohem Niveau, denn auch so war ich wirklich überzeugt von der Geschichte und bin gespannt, was die Autorin in Zukunft noch rausbringen wird.

meldsebjon am 25.03.2018 16:03 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wenn verschiedene Welten aufeinander treffen....

... werden Wahrheiten offenbart, die man lieber nicht wahrgenommen hätte. Die verschiedenen Welten in diesem Buch sind einmal die Richardsons, die in Shaker Heights wohnen, einem Vorort, in dem alles geregelt ist: Die Farbe und Größe der Häuser und Grundstücke, der Werdegang der Kinder, das Gemeinschaftsleben. Ein solches Leben bietet einem zwar keine Abenteuer, aber Sicherheit, denn die Zukunft ist vorhersehbar, Überraschungen sind nicht zu erwarten. Die andere Welt ist die von Mia Warren und ihrer halbwüchsigen Tochter: Sie leben gerade so am Existenzminimum, bleiben nie lange an einem Ort, denn Mia ist Künstlerin und immer auf der Suche nach neuen Eindrücken, die sie in Ihren Fotographien verarbeiten kann. Zunächst ist Phoebe, Mias Tochter, fasziniert vom Leben der Richardsons, aber dann wird auch bei denen, besonders bei den Kindern, die Neugier auf diese ganz andere Sicht der Dinge geweckt, die die Warrens haben. Erst einmal scheint es eine gegenseitige Bereicherung zu sein, aber dann geschehen Dinge, Personen verändern sich bzw. lassen das heraus, was eigentlich auch schon früher in ihnen steckte und auf einmal ist nichts mehr, wie es war.Das ist ein unglaublich toller, spannender, einfühlsamer Roman, den man nicht aus der Hand legen kann und der das hat, was wirkliche Literatur ausmacht: Aktuelle Themen, auch Kritik, auf sehr gute Weise vermittelt! Übrigens: Ich hatte nie zuvor etwas von den Shakern gehört und habe nun eine Menge dazugelernt!

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Stern
Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen ...Traum. mehr weniger

Judith Liere

Freundin
›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.

DONNA
Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, die Haarrisse in angeblich perfekten Familien und die G...räben zwischen verschiedenen weiblichen Lebensentwürfen fühlbar zu machen. mehr weniger

flair
Ganz, ganz großartig...

Andrea Sawatzki, Schauspielerin,

Neue Westfälische
Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.

Karin Prignitz, 16.05.2020

Flow
Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.

16.10.2018

Deutschlandfunk Kultur
Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.

Rainer Moritz, 30.08.2018

WDR
Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.

Christine Westermann, 19.07.2018

Der Standard
Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.

07.07.2018

Die Presse am Sonntag
Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.

Doris Kraus, 01.07.2018

n-tv.de
Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte z...u gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng. mehr weniger

17.06.2018

DONNA
Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu ...dekonstruieren. mehr weniger

01.06.2018

Brigitte Woman
In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor ...den Trümmern ihres Hauses. mehr weniger

Sacha Verna, 01.06.2018

B5 aktuell
Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Be...ziehungen zueinander. mehr weniger

Roana Brogsitter, 09.05.2018

Süddeutsche Zeitung
Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.

27.04.2018

Süddeutsche Zeitung
Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprech...en als abgründiges Familiendrama. mehr weniger

Sofia Glasl, 26.04.2018

APA - Austria Presse Agentur
Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.

Wofgang Hauptmann, 24.04.2018

Berliner Zeitung
Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinie...rte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best! mehr weniger

Petra Kohse, 23.04.2018

Für Sie
Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.

23.04.2018

Spiegel Online
(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder ...zerrissenen Seelen ihrer Figuren. mehr weniger

Peter Henning, 20.04.2018

NDR Kultur
Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispi...el einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden. mehr weniger

Ulrike Sárkány, 19.04.2018

Brigitte
Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng

Angela Wittmann, 11.04.2018

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.

Barbara Tumfart

Bücher Magazin
Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.

Leut' und Leben
Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht du...rch seine makellose Eleganz. mehr weniger

rmagazin
Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.

Style - Schweizer Illustrierte
Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das L...ügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt. mehr weniger

Verena Geiger

Buch-Magazin
Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.

Buch aktuell
Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.

Weser Kurier
Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.

Lisa-Marie Röhling

Wiener Zeitung
Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.

Katharina Hirschmann

Hannover live
Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.

Frankfurter Stadtkurier
Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!

Elvira Gordon-Pusch

NZZ
Ein Buch, das Frauen mutig macht, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn der unüblich scheint. Und ei...n Buch, das man innerlich noch Tage nach dem Fertiglesen mit sich herumträgt, weil man das Gefü hlhat, man habe eine Freundin dabei. mehr weniger

Gioia da Silva, 08.03.2024

Die Zeit Newsletter Was wir lesen
Großartige zeitgenössische Geschichte über das Leben, Menschen, Familie-und nichts ist so, wie es au...f den ersten Blick scheint. mehr weniger

03.08.2023

PAGE
Celestino Piatti wäre am 5. Januar 2022 hundert geworden - Zeit für eine große Rückschau.

15.11.2021

PTA heute
Ng besticht durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen i...hrer Figuren. mehr weniger

Birgit Prosinger, 01.01.2020

Südthüringer Zeitung
Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.

Katrin Sommer, 12.08.2019

Stadt-Anzeiger Opfikon
Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedli...chen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf. mehr weniger

20.06.2019

Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung
In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirk...lichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt. mehr weniger

24.02.2019

Allgemeine Zeitung
In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikan...ischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend. mehr weniger

Birgitta Lamparth, 14.12.2018

Grafenauer Anzeiger
›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.

23.10.2018

Schädelspalter - Hannovers Stadtillustrierte
Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – ...und elegant geschrieben noch dazu. mehr weniger

01.09.2018

Oberösterreichische Nachrichten
Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, ...Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...) mehr weniger

11.08.2018

Darmstädter Echo
›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt,... die existenzielle Fragen berühren. mehr weniger

Brigitta Lamparth, 06.08.2018

ettlingen.de
Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.

01.08.2018

Straubinger Tagblatt
Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellscha...ft gute Kinder und gute Eltern ausmacht. mehr weniger

26.06.2018

Delmenhorster Kreisblatt
›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.

Gustav Förster, 20.06.2018

Lesenswert
Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!

Rainer Glas, 13.06.2018

Neue Westfälische
Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

Gabi Lohre, 08.06.2018

St. Galler Tagblatt
Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celes...te Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt. mehr weniger

Bernadette Conrad, 01.06.2018

Hallo München
Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.

Claudia Theurer, 14.05.2018

denglers-buchkritik.de
Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng ...in lebensnah skizzierten Szenen. mehr weniger

Alex Dengler, 14.05.2018

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuch...familie unwiederbringlich auseinanderfällt. mehr weniger

Martina Sulner, 12.05.2018

SuperIllu
Mitreißender Roman!

09.05.2018

hallo-buch.de
Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise ...und macht sie dadurch noch eindringlicher. mehr weniger

Silke Schröder, 08.05.2018

Cuxhaven Kurier am Sonntag
Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ...ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben. mehr weniger

Christine van der Kamp, 05.05.2018

Kleine Zeitung
Ein Familiendrama mit Feinschliff.

Werner Krause, 28.04.2018

booksection.de
›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböse...r Roman (...). mehr weniger

Stefanie Rufle, 26.04.2018

nd.DerTag
Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein... Weltproblem. mehr weniger

Irmtraud Gutschke, 25.04.2018

Straubinger Tagblatt
Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonste...llation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk. mehr weniger

Günter Keil, 21.04.2018

General-Anzeiger
Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne j...ede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet. mehr weniger

Christel Engeland, 21.04.2018

Schweiz am Wochenende
Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!

Peter Henning, 21.04.2018

Oberbayerisches Volksblatt
Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.

Johanna Popp, 20.04.2018

Annabelle (Zürich)
Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.

18.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt... werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...). mehr weniger

Giovanna Riolo, 16.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen F...inale führt. mehr weniger

16.04.2018

nd.DerTag
Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.

Irmtraud Gutschke, 15.04.2018

Buchjournal
Leichtfüßig, doch mit analytisch scharfer Beobachtungsgabe dringt Celeste Ng in das Seelenleben ihre...r Protagonisten vor, ergründet Selbstbilder, Träume, Begrenztheiten. mehr weniger

01.04.2018