Kleine Feuer überall
»Zu sagen, dass ich dieses Buch fantastisch finde, wäre ein Understatement. Es hat mich zu Tränen gerührt.« Reese Witherspoon
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Kleine Feuer überall
Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.
Ebenfalls von Celeste Ng bei dtv erschienen sind:
»Was ich euch nicht erzählte«
»Unsre verschwundenen Herzen«
Bibliografische Daten
2. Auflage
Celeste Ng
Celeste Ng, geboren 1980, wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania, und in Shaker Heights, Ohio, auf. Sie studierte Englisch in Harvard und Kreatives Schreiben an der University of Michigan. ›Was ich euch nicht erzählte‹ stand genauso auf der Bestsellerliste wie ›Kleine Feuer überall‹, das auch als Miniserie verfilmt wurde. Celeste Ng lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Cambridge, Massachusetts.
Brigitte Jakobeit
Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg. Sie übersetzt u. a. William Trevor und Patti Smith und wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.
9 - 10 von 115 Leserstimme
geregelte Vorstadtidylle versus Künstlerleben
Inhalt: Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?Meine Meinung: Weit mehr als die Inhaltsangabe verspricht: unerwähnt bleiben die neuen Mieter der kleinen Wohnung von Elena, welche durch ihren Zuzug eine wichtige Rolle im Familienleben der Richardsons spielen. Und auch umgekehrt werden Mia und ihre Teenager-Tochter Pearl mit ihrer Vergangenheit durch die Richardsons konfrontiert. Rastlose Künstlerin mit uneingeschränkten Lebensstil trifft auf geregeltes Kleinstadtleben. Am scheinbaren Bilderbuchvorstadtleben an der Oberfläche gekratzt hat die Autorin: was als oberflächlich erscheinende Erzählung beginnt, zieht uns mit den Seiten immer tiefer in ihre Leben, Schicksale und Gefühlswelten und aus den einzelnen Puzzlestücken an Informationen können wir uns ein Gesamtbild bauen. Doch für mich fehlten trotzdem am Schluss einige Teile, welches mich dieses Buch noch zufriedener hätte schließen lassen. Zum einem tiefe Sympathiepunkte für die Hauptdarsteller, andererseits ein weiter Blick in der Gegenwart und Zukunft. Fazit: interessante Familiengeschichten werden bildlich gut erzählt und ich fühlte mich gut unterhalten. Aufgrund kleiner Bemängelungen wie oben erwähnt möchte ich 4 Sterne vergeben.
Überraschend, verwirrend, beeindruckend
„Kleine Feuer Überall“ lässt mich sprachlos und ratlos zurück. Das Buch hat mich manchmal umgehauen, dennoch wurde ich nicht schlau aus der Handlung. Einige Tage nachdem ich es beendet habe, denke ich immer noch darüber nach und frage mich, wie ich es für mich persönlich aber auch objektiv einordnen soll.Celeste Ngs zweiter Roman handelt von einer Familie. Einer Familie, die meint, richtig zu handeln. Einer Familie, deren Leben perfekt scheint, bevor ihre makellose Fassade zu Bruch geht. Alles beginnt mit der jungen Izzy Richardson, die zuhause Feuer legt. Nur scheint es so, als würde die Geschichte damit beginnen. Denn tatsächlich begleitet man die Familie und überraschenderweise noch einen Haufen anderer Charaktere auf dem Weg zu diesem namensgebenden Feuer. Die „kleinen Feuer“ breiten sich nämlich nicht im Haus der Richardsons aus, sondern falten ihre Zerstörungskraft auf bildlicher Ebene in den Beziehungen der Menschen aus, was fatale Konsequenzen hat. Insgesamt gesehen hat mir ein roter Faden gefehlt, der mir signalisiert, wo die Geschichte hinführt. Einige Male hat sich die Geschichte in Plots verloren, die so verschieden von den vorherigen sind, dass der eindeutige Zusammenhang fehlt. Es fühlte sich dann eher wie eine Ergänzung, statt einer Fortführung der Handlung an.Der Roman enthält ein verstecktes Netz an Charakterbeziehungen, die anfangs etwas verwirrend wirken können und sich nur indirekt offenbaren. Am Ende wird dem Leser das komplette Ausmaß ersichtlich, in welchem sich die Richardsons befinden. Je mehr Kapitel vergingen, desto mehr stellte sich mir die Frage, wer denn nun die eigentliche Hauptperson sei. Es waren nämlich nicht alle komplett gleichgestellt, da einige Personen Ereignisse verursachten, die die folgende Handlung maßgeblich beeinflusst haben. Ist es die jüngste Tochter der Richardsons, Izzy? Ist es die Mieterin der Richardsons Mia, die eine tragende Rolle spielt? Oder doch dessen Tochter Pearl? Da immer neue Schichten und Geheimnisse aufgedeckt wurden, kamen außerdem überraschende Charakterzüge zum Vorschein.Ngs Schreibstil ist tadellos. Sie schaffte es mit wenig Worten viel zu erzählen und bei mir zu bewirken. Sie streut in eine Geschichte voller Ernsthaftigkeit und bitterem Realismus Stellen hinein, die herzzerreißend sind. Dabei schafft sie es unter anderem verschiedene Facetten der Rassendiskriminierung zum Vorschein zu bringen, die den Leser die heutige Zeit kritisch hinterfragen lassen und nachwirkend im Gedächtnis hängen bleiben.Das Cover des Buches gefällt mir im Englischen viel besser. Meiner Meinung nach hat es da viel mehr Ausstrahlung und das fast undefinierbare gewisse Etwas, welches beruhigend auf mich wirkt, aber auch eine Dynamik verbreitet. Nichtsdestotrotz enthält auch das deutsche Cover eine klare Beziehung zur Handlung. Das Haus wirkt perfekt, die Umgebung makellos, der Himmel und die Wolken erwecken den Anschein eines perfekten Lebens. Genau so wenig wie die Charaktere im Buch weiß auch der Leser vorher nicht, dass sich in diesem Leben kleine Feuer verbergen, die sich aufsummieren und Hoffnungen und Zukünfte niederbrennen können.„Kleine Feuer überall“ sei den Lesern empfohlen, die von einem Roman überrascht werden möchten, die mit wenig Erwartungen an ihn herangehen. Es ist eine Geschichte, die sich langsam an den Leser heranschleicht und dann plötzlich mit voller Kraft zu schlägt. Da Celeste Ng in den höchsten Tönen gelobt wird, habe ich ein Meisterwerk erwartet. Ich wurde nicht enttäuscht, aber hatte leider mehr erwartet. Trotzdem ist er ein Roman, der sich nachhaltig noch auf mich auswirkt und welchen ich nicht so schnell vergessen werden.
Die Verstrickungen des Lebens und die Facetten der Mutterschaft
"Es lief immer auf ein und dieselbe Frage hinaus: Was machte jemanden zu einer Mutter?"Es brennt bei den Richardsons. Das jüngste Kind Isabelle hat in jedem Schlafzimmer ein Feuer gelegt, und das imposante Anwesen wird durch das Feuer vollständig zerstört. Isabelle bleibt verschwunden. Und die Richardsons wissen: Sie werden in den kommenden Wochen Gesprächsthema Nummer eins im wohlhabenden Clevelander Vorort Shaker Heights sein.Kunstvoll spannt Celeste Ng den Erzähbogen: Der Hausbrand bildet Anfangs- und Endpunkt der Geschichte, ist Rahmen, Dreh- und Angelpunkt. Ist man zunächst auf die Perspektive "Izzy is durchgedreht" beschränkt, ergibt sich innerhalb dieses Rahmens bald ein komplexes Geflecht aus Ursachen und Wirkungen, aus menschlichen Beziehungen und Reaktionen. Ng ist eine Meisterin darin, uns die Handlungen unterschiedlichster Menschen begreiflich zu machen. Sie verfolgt die Ursprünge zurück bis zu den Wurzeln, sodass man keiner Figur jemals wirklich böse sein kann - denn alle sind sie getrieben von etwas zutiefst Menschlichem. Die Entwicklung ihrer Charaktere ist beispiellos, und alle Persönlichkeiten, Beziehungen und Reaktionen sind so logisch aufgeschlüsselt, dass keine Fragen bleiben. Man hat bei "Kleine Feuer überall" das Gefühl, viel mehr Seiten gelesen zu haben, als es tatsächlich sind, denn Ng versteht es, auf wenig Platz unterschiedlichste Lebensgeschichten zu erzählen. Wir folgen nicht nur den Richardsons, sondern auch ihren Mietern Mia und Pearl Warren, die auf das Leben der Familie einen unumkehrbaren Einfluss ausüben werden. Wir machen Ausflüge zu anderen Figuren, wie Bebe Chow, den McCulloughs, dem Rechtsanwalt Ed Lim. So erfahren wir unheimlich viel, jede Figur hat eine Geschichte und wirkt dadurch plastisch. Das ist bemerkenswert.Ng widmet sich in ihrem Roman wichtigen, brisanten Themen. Da wären einerseits die gegensätzlichen Lebensentwürfe der RIchardsons und der Warrens. Erstere leben schon immer in Shaker Heights, sind ziemlich wohlhabend, besitzen ein großes Haus und vier Autos, wechseln alle vier Jahre ihre Wohnzimmergarnitur. Zweitere sind moderne Nomaden, die von Mias Einkünften als Küstlerin (Fotografiin) und diversen Nebenjobs leben. Ihr Sofa besteht aus weichen Kissen auf dem Boden. Ng prangert keinen der Lebenswege an oder stellt einen als richtig und den anderen als falsch dar, sie leuchtet sie lediglich grell aus, sodass wir als Leser jedes Steinchen und jeden Grashalm am Wegrand erkennen können. Und aus diesen Lebenskonzepten ergeben sich natürlich Spannungen, die die Familien unwiderruflich aneinanderketten. Pearl beschreibt das am Ende des Buches folgendermaßen: "Pearl dachte an Moody, an Lexie und Trip, die Fäden, die sie auf unterschiedliche Weise mit ihnen verband. In den folgenden Jahren, im Verlauf ihres Lebens, versuchte sie wiederholt, diese Fäden zu entwirren, und stellte jedes Mal fest, dass sie hoffnungslos ineinander verschlungen waren." Bessere Worte kann man für die vielfältigen Verbindungen kaum finden. Jede Person geht daraus verändert hervor.In dieses komplexe Beziehungssystem mischen sich auch immer Diskussionen über Rasse und Ethnie. Geschickt bringt Ng in einem Sorgerechtsprozess die schmerzhaften Fragen unter: Warum gibt es keine chinesischen oder schwarzen Barbiepuppen? Warum sind chinesische Menschen in Kinderbüchern immer karikativ dargestellt? Wie wichtig ist die Ursprungskultur für die Erziehung eines Kindes? Sehnen wir uns nicht alle danach, in der echten Welt gespiegelt zu werden, und sei es nur in einer Puppe? Die Richardsons beispielsweise geben sich betont "tolerant" - immerhin hat die älteste Tochter Lexie einen schwarzen Freund! Der wiederum will um jeden Preis jede Kategorisierung "schwarz" vermeiden, weshalb er auf Lexies Schwangerschaftsträumereien wütend reagiert - nur schwarze Männer sind so dumm und unvorsichtig, ihre 18-jährige Freundin zu schwängern, da gehört er nicht dazu! Und weiß im gleichen Moment nicht, dass sie schon längst schwanger ist und mit der Entscheidung hadert, abtreiben zu lassen. Auf solche Weise verstricken sich Ng Figuren ungewollt, ungeahnt in Problemen, in Streitigkeiten, und nur der Leser kennt am Ende die umfassende Wahrheit. Oder vielleicht auch nicht? Denn immerhin steckt hinter jeder Fassade noch so viel mehr...Das für mich zentralste Thema des Buches war allerdings das Muttersein. In "Kleine Feuer überall" gibt es so viele (Nicht-)Mutterrollen, wie es Frauen gibt. Die Frauen stehen ganz klar im Fokus von Ngs Arbeit, es ist eine weibliche Geschichte. Der Schmerz und die Freude des Mutterwerdens, die unendliche Trauer über den Verlust, die schweren Entscheidungen, die Unfähigkeit, ein Kind zu gebären. Um diese Themen, und viele weitere (wie gesagt, so viele Mutterrollen wie Frauen), dreht sich die Geschichte. Da ist Elena Richardson, die problemlos ihre Großfamilie verwirklichen konnte - jedoch mit großer Sorge um ihr letztes Kind Izzy.Da ist Linda McCullough, die sieben Mal schwanger war und jedes Mal einen Abgang hatte - nun sehnt sie sich nach nichts mehr, als nach einer Adoption.Da ist Madeline Ryan, die ohne Gebärmutter geboren wurde - und nun nach einer Leihmutter sucht.Da ist Mia, die Pearl über alles liebt - ihr aber nicht den sicheren Hafen bieten kann oder will, den sie bei den Richardsons zu finden glaubt.Da ist Lexie, die mit 18 schon von Kindern träumt - und dann eine schwere Entscheidung treffen muss.Da ist Bebe Chow, die in ihrer Verzweiflung ihr Kind weggibt - und dann auf Vergebung und eine zweite Chance hofft.Was heißt es also, Mutter zu sein? Machen biologische Komponenten die Mutter aus oder die Liebe? Wer hat das Vorrecht? Darf man Mütter nach ihrer Eignung beurteilen? Ng ist damit in meinen Augen ein großer, ein wichtiger Frauenroman gelungen - in folgendem Sinne: ein Roman für jede Frau, ob sie Mutter ist, sein will, oder nie werden will. Eine Studie der Weiblichkeit, ein Roman rund ums Frausein, ohne es plakativ zum Thema zu machen. Celeste Ng hat es wieder geschafft: Sie hat mich begeistert. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und jetzt warte ich sehnsüchtig auf den Nachfolger. Denn das kann Ng: tiefgreifende Charakterstudien betreiben, gesellschaftskritische Themen neu erzählen, die Frauen in den Fokus stellen, jedem Handeln einen Sinn verleihen. Sie ist eine Meisterin des logischen und gleichzeitig gefühlvollen Erzählens. Einfach perfekt.
Wenn die Fassade bröckelt
Auf „Kleine Feuer überall“ von Celeste Ng war ich sehr gespannt, da ich es in der englischen Originalausgabe schon häufig auf Instagram gesehen hatte. Der Klappentext gibt nicht sonderlich viel preis, so dass man zunächst nicht genau weiß, was für eine Geschichte einen erwartet. Celeste Ngs Erzählweise ist gemächlich und unaufgeregt. Es dauerte ungefähr 50 Seiten, bis ich richtig in die Geschichte eingetaucht bin. Interessant ist, dass das Buch quasi mit dem Ende beginnt. Das Haus der Familie Richardson steht in Flammen. Verdächtigt wird die jüngste Tochter Izzy.Im nächste Kapitel springt die Handlung mehrere Monate zurück und erzählt welche Ereignisse zu diesem Amoklauf geführt haben. Schauplatz ist das kleine Örtchen Shaker Heights, eine Vorzeigestadt. Die Bewohner sind überwiegend wohlhabend und stolz auf ihre perfekten Berufe, Häuser, Weltanschauungen...Als die alleinerziehende Mutter Mia mit ihrer Tochter Pearl nach Shaker Heights zieht, beginnt es langsam unter der Oberfläche zu brodeln. Die Fotografin blickt hinter die Fassaden und ihr Sinn für Gerechtigkeit ist nicht unbedingt gleich mit dem der alteingesessenen Bewohner. Wie schon eingangs erwähnt, ist dies ein ruhiges Buch. Wer also Spannung und sich überschlagende Ereignisse erwartet, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Dennoch ist „Kleine Feuer überall“ sehr lesenswert. Ich mochte die Grundmessage des Romans, dass man manchmal einfach alles hinter sich lassen muss um einen Neuanfang zu wagen. Mia und Pearl sind bodenständige Personen, die es einem sehr einfach machen, sie zu mögen. Bei den erfolgsverwöhnten Richardsons dauert es ein wenig länger, bis man mit den Charakteren warm wird. Die Kinder im Teenageralter sind im Grunde alle drei gute Menschen, ach wenn sie stark von ihren Eltern geprägt wurden. Nun sind sie in einem Alter, in dem sie eigene Moralvorstellungen entwickeln und das Handeln ihrer Mitmenschen hinterfragen. Interessant fand ich, dass sich die Autorin dazu entschlossen hat, Mia einfach bei ihrem Vornamen zu nennen, während Elena Richardson ganz formal als Mrs Richardson bezeichnet wurde. Ich denke, dass hier nochmals auf die soziale Herkunft und die unterschiedliche Stellung in der Gesellschaft hingewiesen werden sollte. Abstammung, Herkunft, gesellschaftliche Stellung – dies sind die zentralen Themen dieses Romans und auch wenn sich die wohlhabenden Familien von Shaker Heights damit rühmen alle Menschen gleich zu sehen, so wird im Verlauf der Geschichte klar, dass dem eben nicht so ist. Die Autorin spricht hier wichtige Themen an, die heute aktueller sind denn je. Alles in allem ein wirklich lesenswerter, ernster Roman.
Kleine Feuer überall (4,5 Sterne)
In Shaker Heights ist die Welt in Ordnung. In der ersten vollends geplanten Stadt sind nicht nur die Straßen wie sauber mit dem Lineal gezogen, sondern es herrscht überall Idylle, Freundlichkeit und Glück. Die Familien sind stabil, die Kinder allesamt schlau und ohne größere Probleme. So scheint es zumindest. Als die Familie Richardson ihr Heim abgebrannt vorfindet, löst sich schnell der glänzende Lack, der die Probleme bisher kaschiert hat.Schon in „Was ich euch nicht erzählte“ hatte mich die Autorin mit ihrer Erzählkunst eingefangen, sodass ich mit entsprechend hohen Erwartungen ans neue Buch gegangen bin. Enttäuscht wurde ich nicht, wieder einmal hat mich Celeste Ng mit ihrem feinen, leisen Stil in ihren Bann gezogen. Sie versetzt den Leser in die idyllische Kleinstadt, die Dynamik der Gemeinde wird hervorragend aufgegriffen und schnell kann man sich als Leser in die verschiedenen Figuren einfühlen. Dass hier nicht alles Gold ist was glänzt, das hat man als Leser schnell begriffen, die Enthüllungen sind trotzdem bisweilen überraschend. Gerade das langsame Entwickeln der Handlung, gepaart mit intensiven Gefühlen und einer zunehmend Beklemmung, machten für mich den Reiz der Geschichte aus. Ng zeichnet ihre Figuren sehr menschlich, jeder wird sich in irgendeinem Protagonisten wiederfinden können. Man kann ihre Gedanken und Handlungen immer gut nachvollziehen, verstehen muss man ja nicht jeden. Die Autorin greift eine Vielzahl an gesellschaftlichen Themen auf, von Rassismus über kulturelle Unterschiede bis hin zu der Frage was eine gute Mutter/Familie ausmacht. Es werden oft beide Seiten beleuchtet, immer wird der Leser jedoch zum Nachdenken angeregt. An mancher Stelle hätte ich mir die Handlung etwas extremer gewünscht, dass die Protagonisten noch mehr wagen, noch mehr ihr wahres Ich zeigen. Doch unterm Strich hat mich „Kleine Feuer überall“ sehr angesprochen und ich habe es sehr gerne gelesen.
geht ans Herz
Izzy spielt in diesem Buch eigentlich nur eine Nebenrolle. die Hauptpersonen sind Mia und Pearl, die in eine Stadt ziehen in der nur wohlhabende Menschen leben und deren Leben ohne große Probleme nach außen hin verläuft. Mia und Pearl haben eigentlich nur sich und führen ein Leben auf der Flucht, da Pearl das Ergebnis einer Leihmutterschaft ist. Mia konnte Pearl dann doch nicht bei ihren "Eltern" lassen und so ziehen sie durch sämtliche Staaten der USA. In Shaker Heights soll mit dem Nomadenleben Schluss sein, bis ihre Vermieterin Mrs. Richardson in der Vergangenheit gräbt und Mia keine andere Wahl läßt. Izzy ist ein bisschen das schwarze Schaf der Familie Richardson. Absolut gewollt, aber aufmüpfig und läuft nicht so in der Spur, wie die anderen drei. Sie freundet sich mit Mia anund als diese mit Pearl weiter zieht legt sie das Feuer. Denn Mia hatte mal zu ihr gesagt: Manchmal muss man alles abbrennen um neu anfangen zu können.Ein Buch, das sehr ans Herz geht. Mia und Pearl sind eigentlich zu gut für diese Welt. Die beiden sind sehr hilfsbereit, helfen anderen aus schwierigen Lebensumständen, aber ihre Lage verbessern sie dadurch nicht.Ein Buch, das mir gezeigt hat, man kann noch so viel Geld haben, aber Empathie ist einem dadurch noch lange nicht gegeben. Ein Buch, das sich auf jeden fall zu lesen lohnt.
Kleinstadtfassade
"Kleine Feuer überall" ist nach "Was ich euch nicht erzählte" der 2. Roman von Celeste Ng. Elena Richardson lebt mit ihrer Familie in Shaker Heights, wo sie auch schon als Kind gewohnt hat: Ihr Mann, Mr. Richardson, ist Anwalt und die Kinder Moody, Lexy, Trip und Izzy sind äußerlich wohlgeraten und passen in das Bild der Kleinstadtidylle. Nur die Jüngste, Izzy, zu früh geboren, springt machmal aus der Spur. Mrs. Richardson engagiert sich für wohltätige Zwecke, das gehört schließlich zur Idylle dazu. Sie vermietet eine geerbte Wohnung an Leute, mit denen es das Leben nicht so gut meint und es sich niemals leisten könnten, in so einem Wohnviertel zu leben.Mrs. Richardson vermietet die Wohnung an die Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl, die wenig Geld haben, bisher von Ort zu Ort gezogen sind und nun endlich sesshaft werden wollen. Shaker Heights scheint wie geschaffen zu sein. Mia und Pearl werden gut aufgenommen und gehören bald so gut wie zur Familie. Moody freundet sich mit Pearl an, möchte gern mehr von ihr. Pearl aber hat ein Auge auf Trip geworfen. Izzy und Lexie verbringen viel Zeit mit Mia. Die Ereignisse überschlagen sich, Konflikte spitzen sich immer mehr zu, bis das Kartenhaus am Schluss in sich zusammenfällt. Aus kleinen gelegten Feuern wird ein riesiges Feuerwerk. Der Schreibstil der Autorin war wieder Klasse. Ich war sofort drin in der Geschichte. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und passen in das Bild der Kleinstadtidylle. Wie schon in ihrem Debüt-Roman (der mir einen kleinen Tick besser gefallen hat) beginnt die Autorin mit dem Ende der Geschichte, um nach und nach zu erzählen, wie es zur Katastrophe kommen konnte. Danke, dass ich das 'Roh-Manuskript direkt aus der Werkstatt' vorab lesen durfte. Ich möchte "Kleine Feuer überall" unbedingt weiterempfehlen. Das Buch zählt auf jeden Fall zu einem Lesehighlight in diesem Jahr.
Tolle Autorin!
Das erste Buch von Celeste Ng wollte ich auch schon lesen, aber erst bei „Kleine Feuer überall“ hat es geklappt. Die Autorin scheint mir ein Ausnahmetalent, so dass ich mir auch ihr erstes Buch besorgen werde. Den vorliegenden Roman habe ich als Rohmanuskript gelesen. Es fällt auf, dass der Buchschnitt nicht glatt ist, aber das könnte auch beim fertigen Roman so sein. Zum Inhalt: Das Haus der Richardsons brennt. Aber ist das schwarze Schaf der Familie, Isabelle, wirklich dafür verantwortlich? Und was ist mit der neuen Nachbarin, die eine etwas undurchsichtige Vergangenheit hat? Geschickt werden hier Schicksale verwoben und Leben gezeichnet, wie es nur eine Meisterin des kreativen Schreibens kann. Besonders eindrücklich fand ich die Schilderin von Shaker Heights, einem Stadtteil, der auf dem Reißbrett entstanden ist und damit eine typisch amerikanische Stadt. Kein Kind muss eine große Straße überqueren, wenn es zur Schule geht. An was man hier so alles gedacht hat, aber macht dies dann die perfekte Stadt aus?Durch die Geschichten vor dem Brand entsteht nach und nach eine Geschichte, die die Puzzleteile verbindet und Einblick in das Wesen der vielen Charaktere gibt. Es ist eine tiefgehende Geschichte, die nach und nach alles zusammen fügt und – der Leser weiß es schon – zur Tragödie führt. Fazit: Bitte mehr von dieser Autorin!
Die zerstörerische Macht von Geheimnissen
Mit “Kleine Feuer überall“ legt Celeste ihren zweiten Roman vor. Im Mittelpunkt steht das Ehepaar Bill und Elena Richardson mit ihren vier halbwüchsigen Kindern. Sie leben in einem Haus in Shaker Heights, einem reichen Vorort von Cleveland, Ohio. Sie besitzen ein zweites Haus im Ort, in dem eine Wohnung an die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren und ihre Tochter Pearl vermietet ist. Eines Tages brennen im Haus der Richardsons kleine Feuer in sechs Schlafzimmern. Elena steht fassungslos mit drei ihrer Kinder vor dem Haus, während die Feuerwehr versucht, die Brände zu löschen. Izzy, die jüngste und als verhaltensauffällig bekannte Tochter ist unauffindbar. Am Vortag verschwanden auch Mia und ihre Tochter, ohne sich zu verabschieden. Wer hat die Brände gelegt und warum?Ein zweiter Konflikt bewegt die Bewohner von Shaker Heights, wo alles geregelt ist und normalerweise nichts Außergewöhnliches passiert. Eine arme Chinesin und ein reiches, adoptionswilliges Ehepaar streiten um ein Baby. Die Chinesin will ihr Kind zurückhaben, das Ehepaar und viele Menschen im Ort meinen, sie hätte ihre Rechte verwirkt, als sie das Kind in ihrer Not aussetzte. Mia und Elena stehen in diesem Konflikt auf entgegengesetzten Seiten. Hat Mia, eine Kollegin der Chinesin im China-Restaurant, verborgene Gründe für ihre Parteinahme? Elena beginnt, die Vergangenheit ihrer Mieterin zu erforschen und deckt eine Menge Geheimnisse auf. Elena fühlt sich durch Mias unkonventionelle Lebensweise bedroht und versucht, ihre Familie zu schützen – ein fataler Schritt.Ngs Roman behandelt zahlreiche Themen: Mutterschaft und Familie, vor allem die Beziehung von Müttern und Töchtern, Kunst und Leben, Klasse, Privilegien und vor allem Rasse. Die Frage, ob reiche weiße Adoptiveltern ein chinesisches Kind seiner Kultur entfremden dürfen, wird ausführlich behandelt und unterschiedlich beantwortet. Elenas älteste Tochter Lexie mit ihrem farbigen Freund Brian schätzt sich glücklich, in einer Zeit und an einem Ort zu leben, wo Rassenzugehörigkeit keine Rolle mehr spielt. Der in den 90er Jahren angesiedelte Roman zeigt den naiven Glauben an ein besseres Amerika ohne Rassismus. Angesichts von Donald Trumps Präsidentschaft und der Existenz von Bewegungen wie Black Lives Matter ist dieser Glaube utopisch.Trotz einiger Längen und generell relativer Handlungsarmut hat mir der Roman gefallen, vor allem wegen der gelungenen Charakterisierung der weiblichen Protagonisten und der sprachlichen Qualität.
Unerwartet spannende Familiengeschichte
"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng erzählt die Geschichte einer Familie, die in einem spießigen Vorort von Cleveland, in Shaker Heights lebt. Dort läuft alles nach festen Regeln ab, die Bewohner von Shaker Heights achten penibel darauf, was Freunde oder Nachbarn von ihnen denken könnten. Doch dann taucht eines Tages die allein erziehende Künstlerin Mia mit ihrer Tochter in Shaker Heights auf und zieht in die Mietwohnung der Familie Richardson. Mia führt ein gänzlich anderes Leben als die restlichen Bewohner des Vororts, setzt andere Prioritäten und vermittelt ihrer Tochter andere Werte. Seit dem Eintritt der Künstlerin in das Leben der Richardsons gerät deren Welt langsam aber sicher ins Wanken.Zugegeben, ich musste mich auf den ersten Seiten des Buches erst etwas an den Schreibstil von Celeste Ng gewöhnen und an die vielen Charaktere im Buch, aber die anfängliche Anstrengung wurde belohnt. Ich fand den Roman äußerst fesselnd und spannend und wollte ihn nicht mehr aus der Hand legen. Ich kenne das erste Werk der Autorin nicht, werde ich bei Gelegenheit aber sicher auch lesen. Von mir gibt es für das Buch "Kleine Feuer überall" eine Kaufempfehlung.
Pressestimmen
Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen ...Traum. mehr weniger
Judith Liere
›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.
Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, die Haarrisse in angeblich perfekten Familien und die G...räben zwischen verschiedenen weiblichen Lebensentwürfen fühlbar zu machen. mehr weniger
Ganz, ganz großartig...
Andrea Sawatzki, Schauspielerin,
Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.
Karin Prignitz, 16.05.2020
Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.
16.10.2018
Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.
Rainer Moritz, 30.08.2018
Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.
Christine Westermann, 19.07.2018
Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.
07.07.2018
Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.
Doris Kraus, 01.07.2018
Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte z...u gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng. mehr weniger
17.06.2018
Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu ...dekonstruieren. mehr weniger
01.06.2018
In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor ...den Trümmern ihres Hauses. mehr weniger
Sacha Verna, 01.06.2018
Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Be...ziehungen zueinander. mehr weniger
Roana Brogsitter, 09.05.2018
Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.
27.04.2018
Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprech...en als abgründiges Familiendrama. mehr weniger
Sofia Glasl, 26.04.2018
Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.
Wofgang Hauptmann, 24.04.2018
Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinie...rte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best! mehr weniger
Petra Kohse, 23.04.2018
Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.
23.04.2018
(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder ...zerrissenen Seelen ihrer Figuren. mehr weniger
Peter Henning, 20.04.2018
Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispi...el einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden. mehr weniger
Ulrike Sárkány, 19.04.2018
Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng
Angela Wittmann, 11.04.2018
Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.
Barbara Tumfart
Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.
Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht du...rch seine makellose Eleganz. mehr weniger
Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.
Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.
Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das L...ügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt. mehr weniger
Verena Geiger
Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.
Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.
Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.
Lisa-Marie Röhling
Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.
Katharina Hirschmann
Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.
Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!
Elvira Gordon-Pusch
Ein Buch, das Frauen mutig macht, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn der unüblich scheint. Und ei...n Buch, das man innerlich noch Tage nach dem Fertiglesen mit sich herumträgt, weil man das Gefü hlhat, man habe eine Freundin dabei. mehr weniger
Gioia da Silva, 08.03.2024
Großartige zeitgenössische Geschichte über das Leben, Menschen, Familie-und nichts ist so, wie es au...f den ersten Blick scheint. mehr weniger
03.08.2023
Celestino Piatti wäre am 5. Januar 2022 hundert geworden - Zeit für eine große Rückschau.
15.11.2021
Ng besticht durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen i...hrer Figuren. mehr weniger
Birgit Prosinger, 01.01.2020
Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.
Katrin Sommer, 12.08.2019
Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedli...chen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf. mehr weniger
20.06.2019
In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirk...lichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt. mehr weniger
24.02.2019
In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikan...ischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend. mehr weniger
Birgitta Lamparth, 14.12.2018
›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.
23.10.2018
Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – ...und elegant geschrieben noch dazu. mehr weniger
01.09.2018
Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, ...Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...) mehr weniger
11.08.2018
›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt,... die existenzielle Fragen berühren. mehr weniger
Brigitta Lamparth, 06.08.2018
Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.
01.08.2018
Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellscha...ft gute Kinder und gute Eltern ausmacht. mehr weniger
26.06.2018
›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.
Gustav Förster, 20.06.2018
Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!
Rainer Glas, 13.06.2018
Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.
Gabi Lohre, 08.06.2018
Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celes...te Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt. mehr weniger
Bernadette Conrad, 01.06.2018
Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.
Claudia Theurer, 14.05.2018
Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng ...in lebensnah skizzierten Szenen. mehr weniger
Alex Dengler, 14.05.2018
Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuch...familie unwiederbringlich auseinanderfällt. mehr weniger
Martina Sulner, 12.05.2018
Mitreißender Roman!
09.05.2018
Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise ...und macht sie dadurch noch eindringlicher. mehr weniger
Silke Schröder, 08.05.2018
Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ...ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben. mehr weniger
Christine van der Kamp, 05.05.2018
Ein Familiendrama mit Feinschliff.
Werner Krause, 28.04.2018
›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböse...r Roman (...). mehr weniger
Stefanie Rufle, 26.04.2018
Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein... Weltproblem. mehr weniger
Irmtraud Gutschke, 25.04.2018
Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonste...llation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk. mehr weniger
Günter Keil, 21.04.2018
Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne j...ede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet. mehr weniger
Christel Engeland, 21.04.2018
Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!
Peter Henning, 21.04.2018
Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.
Johanna Popp, 20.04.2018
Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.
18.04.2018
Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt... werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...). mehr weniger
Giovanna Riolo, 16.04.2018
Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen F...inale führt. mehr weniger
16.04.2018
Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.
Irmtraud Gutschke, 15.04.2018