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Kleine Feuer überall

Vom Außenanstrich der Häuser bis zum Alltag ihrer Bewohner: Alles in Shaker Heights, einem beschaulichen Vorort von Cleveland, ist passgenau durchgeplant. Keiner verkörpert diesen Geist mehr als Elena Richardson mit ihrer Familie wie aus dem Bilderbuch. Sie hat ein gutes Herz, deshalb nimmt sie die alleinerziehende Künstlerin Mia Warren als Mieterin auf und behandelt deren Tochter Pearl auch sofort, als wäre sie ihr eigenes Kind. Sie überlässt nichts dem Zufall, darum gräbt sie heimlich in Mias mysteriöser Vergangenheit. Woher nur kommt diese magische Anziehung, die das Mutter-Tochter-Gespann auf alle Richardsons ausübt? Über das Gewicht von Geheimnissen und den verheerenden Glauben, das bloße Befolgen von Regeln könne Katastrophen verhindern.

Ebenfalls von Celeste Ng bei dtv erschienen sind:
»Was ich euch nicht erzählte« 
»Unsre verschwundenen Herzen«

Bibliografische Daten

EUR 9,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-43380-8
Erscheinungsdatum: 20.04.2018
2. Auflage
368 Seiten
Sprache: Deutsch, Übersetzung: Aus dem amerikanischen Englisch von Brigitte Jakobeit
Autor*innenporträt

Celeste Ng

Celeste Ng, geboren 1980, wuchs in Pittsburgh, Pennsylvania, und in Shaker Heights, Ohio, auf. Sie studierte Englisch in Harvard und Kreatives Schreiben an der University of Michigan. ›Was ich euch nicht erzählte‹ stand genauso auf der Bestsellerliste wie ›Kleine Feuer überall‹, das auch als Miniserie verfilmt wurde. Celeste Ng lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Cambridge, Massachusetts.

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Übersetzer*innenporträt

Brigitte Jakobeit

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg. Sie übersetzt u. a. William Trevor und Patti Smith und wurde mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

zur Übersetzer*innen Seite
Bei unserer Presseabteilung können Sie unter Angabe des Verwendungszwecks Autor*innenfotos anfordern.

115 von 115 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.69 von 5 Sternen


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8 - 10 von 115 Leserstimme

barbara62 am 09.04.2018 08:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Mutterschaft

Zwei ganz unterschiedliche Lebensentwürfe prallen im zweiten Roman von Celeste Ng (sprich: Ing), „Kleine Feuer überall“, aufeinander. Elena Richardson ist wie Shaker Heights, der Vorort von Cleveland, in dem bereits ihre Großeltern lebten und den sie selbst nur zum Studium für kurze Zeit verlassen hat: durch und durch geplant, reglementiert, geordnet. Sie und ihr Mann haben vier Kinder, zwei Häuser, vier Autos, ein kleines Boot und Angestellte für die perfekte Abwicklung des Alltags. Elena wählt demokratisch, denkt in Maßen fortschrittlich und ist der Überzeugung, dass die Welt nur richtig funktioniert, wenn man feste Regeln einhält. Einziger Wermutstropfen ist die jüngste Tochter Izzy, 14 Jahre alt, die sich seit der Schwangerschaft an keine Regel hält und das schwarze Schaf der Familie ist, impulsiv, kompromisslos und „dazu geboren, andere in Rage zu bringen“, vor allem ihre Mutter. Das ererbte Zweithaus in der Winslow Road stellt Elena als eine Form der Nächstenliebe für eine niedrige Miete Leuten zur Verfügung, „die es verdienen“. Die sorgfältig ausgewählten neuesten Bewohnerinnen sind die Fotokünstlerin Mia Warren und deren 15-jährige Tochter Pearl. Mia und Pearl führen ein Nomadenleben, besitzen nur, was sie in ihrem VW Golf transportieren können, sind seit Pearls Geburt 46 Mal umgezogen und leben, was Elena zugleich fasziniert und beunruhigt, nach eigenen Regeln. Doch dieser Umzug soll ihr letzter sein, Mia hat Pearl endlich versprochen, sesshaft zu werden.Mit der Freundschaft zwischen der begabten Pearl und dem ebenfalls 15-jährigen Moody Richardson beginnt die immer stärkere Verflechtung zwischen den einzelnen Mitgliedern der ungleichen Familien, die schließlich in die zu Beginn des Romans geschilderte Tragödie mündet: Izzy hat viele kleine Feuer im Haus ihrer Familie gelegt und Mia macht sich mit Pearl wieder einmal auf den Weg. Doch schon lange bevor das Haus der Richardsons in Flammen aufgeht, gab es diese kleinen Feuer, sie loderten in der Vergangenheit der beiden Familien, in ihrer Umgebung und direkt in ihren Herzen. Mutterschaft in all ihren Spielarten ist für mich das zentrale Thema dieses amerikanischen Gesellschaftsromans, der während der Clinton-Ära angesiedelt ist. Verschiedene Auffassungen über das Muttersein spielen genauso eine Rolle wie ungewollte Schwangerschaft, unerfüllter Kinderwunsch, Leihmutterschaft, Kindesaussetzung, Adoption und Kindesentführung. Während sich Celeste Ng für meinen Geschmack im ersten Drittel des Buches etwas zu viel Zeit für die Vorstellung ihrer Protagonisten lässt, nimmt es ab dann sehr an Fahrt auf, greift weit in die Vergangenheit zurück, verschränkt die verschiedenen Handlungsstränge sehr gekonnt und ist flüssig und packend erzählt. Die Autorin schlüsselt die Gründe, die zur Tragödie geführt haben, minutiös auf und wird dabei der Rolle jedes Mitglieds der beiden Familien gerecht.„Manchmal muss man alles abbrennen und von vorn anfangen“ sagt Mia irgendwann zu Izzy, nicht ahnend, wie wörtlich das Mädchen diese Bemerkung nehmen würde. Genau dieser Neuanfang steht am Ende allen Beteiligten bevor.

renate69 am 08.04.2018 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach nur WOW!

Als ich begann dieses Buch zu lesen, wusste ich noch nicht so recht was mich erwartet. Ich hatte schon viel Gutes davon gehört und auch der Inhalt hat mich recht interessiert, aber das wars dann auch schon.Und ich muss sagen es hat mich absolut umgehauen! In dem Buch folgen wir einer reichen Famile (den Richardson) und einem Mutter-Tochter-Gespann, welche als Untermieter in eine Wohnung der Richardson ziehen. Bereits von Beginn der Gesicht erfährt man, dass etwas fatal schief geht, man hat jedoch keine Ahnung was..Die Story ist sehr Charakter-zentriert und auch recht "langsam", wobei ich hier gleich vorne wegnehmen muss, dass ich das als sehr positiv empfand. So kann man sich in jeden Charakter richtig gut hineinversetzen. Doch auch die Story hat mir wirklich gut gefallen.Alles in Allem kann ich das Buch jedem empfehlen, der Lust auf eine Charakter-zentrierte Story mit viel Tiefe hat!

melange am 08.04.2018 12:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Kleinstadttragödie

Zum Inhalt:Elena ist zufrieden mit ihrem Leben. Ihr Mann ist erfolgreicher Anwalt, drei ihrer Kinder beliebt und wohlgeraten, die jüngste Tochter zwar aufmüpfig, aber Kinder in der Pubertät sind nun einmal so. Doch dann vermietet sie eine Wohnung an die Künstlerin Mia mit einer vollständig anderen Sicht auf Glück und muss feststellen, dass ihre Idylle vielleicht doch nicht so perfekt wie gedacht ist.Mein Eindruck:Celeste Ng hat ein Händchen dafür, die Beweggründe ihrer Personen dem Leser tief in Herz und Hirn zu stopfen, so dass er gar nicht anders kann, als die Handlungen dieser Charaktere zu verstehen, wenn auch nicht unbedingt gut zu heißen. Dabei brilliert sie insbesondere bei den Grautönen, denn trotz absolut gegensätzlicher Lebensansätze und Sichten wollen Mia und Elena niemandem etwas Schlechtes und sorgen trotzdem mit ihren Handlungen für Kummer bei einem Teil ihrer Umgebung. Der Schreibstil Ngs ist intensiv, aber nicht verschwurbelt, ihre gutbürgerliche Kleinstadt ist zwar sehr deutlich gezeichnet, könnte aber tatsächlich überall auf der ganzen Welt angesiedelt sein, wo Menschen auf eine gewisse Etikette und Umgang miteinander Wert legen. Die Story ist sehr schön aufgebaut, mit einem Beginn, der ein Ende markiert, auf das in der folgenden Geschichte hingesteuert wird. Bedächtig, unaufhaltsam und mit einer Warnung an Helikoptereltern, die manchmal gar nicht wissen, was sie ihrem Nachwuchs mit übertriebener Fürsorge antun. Zwischenspiele in der Vergangenheit verraten unauffällig, warum der Weg in die zum Glück dann doch zu überstehende Katastrophe folgerichtig scheint und welche Lehren die Charaktere daraus ziehen können – sofern sie denn wollen. Da Ng ihren Figuren Vielschichtigkeit und Wille, über den Tellerrand zu schauen, zubilligt, sollte der Brand zu Beginn des Buches ein reinigendes Feuer und kein zerstörerisches sein.Mein Fazit:Ein ruhiges Buch, trotz aller Hitze

jenvo82 am 08.04.2018 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Innere Leere hinter äußerer Idylle

„In diesem Sommer redeten alle in Shaker Heights darüber, wie Isabelle, das jüngste Kind der Richardsons, schließlich durchdrehte und das Haus niederbrannte.“Während das ländliche Idyll der Familie Richardson in Flammen aufgeht, und sie gezwungen sind, zu verstehen, warum ihre jüngste Tochter in jedem Zimmer Benzin vergossen hat, entwirft die Autorin das Bild einer allzu perfekten Familie in einer vorbildlichen Wohngegend. Beide Eltern erfolgreich im Beruf, vier größere Kinder, die anscheinend ebenso gut wie ihre Eltern geraten sind und nichts, was das eingegrenzte Lebensbild der Richardsons durcheinanderbringen könnte. Erst als sie ihr Zweithaus an eine Künstlerin mit jugendlicher Tochter vermieten, beginnt sich das Geflecht zu lösen, denn Mia, die bald auch die Putzhilfe der Richardsons wird, um ihre Miete überhaupt zahlen zu können, wirbelt eine Menge Staub auf. Nicht nur, dass sie die Kinder der Richardsons magisch in ihren Bann zieht und die junge Izzy direkt unter ihre Fittiche nimmt, auch deren Tochter Pearl verdreht den Söhnen Trip und Moody gehörig den Kopf. Was zunächst wie eine ganz normale Freundschaft unter Jugendlichen wirkt, wird zunehmend zur Gefahr, denn Elena Richardson merkt sehr wohl, dass ihre Kinder in der fremden Frau viel mehr sehen als nur eine x-beliebige Bekannte. Als sie beginnt in der Vergangenheit der Zugezogenen zu stochern, deckt sie einen Skandal auf und ist sich sicher: „Meine Kinder kann ich dieser Frau nicht überlassen.“ Doch bitter bekommt sie zu spüren, dass Zuwendung und Entgegenkommen manchmal viel tiefere Bande schafft als Geld und Ansehen …Nachdem ich den Debütroman der Autorin Celeste Ng „Was ich euch nicht erzählte“ regelrecht verschlungen habe und äußert begeistert war, wollte ich ihr zweites Buch ebenfalls lesen. Und auch hier, konnte mich die Autorin von ihrem schriftstellerischen Können überzeugen. Ich empfinde ihren Schreibstil und die Wortwahl, ebenso wie die Charakterisierung der handelnden Personen nahezu perfekt. Sie entwirft weniger ein erschreckendes Szenario, sondern konzentriert sich ganz klar auf Zwischenmenschliches, auf die Verfehlungen und Unterlassungen ihrer Protagonisten, sie bemüht sich deren Sorgen und Nöte darzulegen und stellt die dramatischen Folgen als eine ganz logische Handlung dar, die man als Leser durchaus erwartet, weil man anders als die Figuren selbst, ein viel tieferes, umfangreiches Bild ihrer Gefühlswelt erworben hat. Diese Fokussierung auf die Innerlichkeit des Menschen hat mir auch in diesem Buch ausgesprochen gut gefallen, zeigt sie doch, wie zerrüttet Manches ist, was nach außen nahezu unproblematisch erscheint, bis es eines Tages zum Ausbruch kommt.Dennoch empfand ich die Handlung des Buches etwas ungeordnet, so dass ich mir einen strikteren Verlauf gewünscht hätte. Während man einmal der Mutter der 4 Kinder nahekommt und erkennt, warum sie so geworden ist, schweift der Text danach zu einem aktuellen Sorgerechtsstreit in der Gemeinde ab, nur um im Folgenden die Vergangenheit, der neuen Nachbarin zu durchleuchten. Dabei ist jeder Handlungsstrang für sich erzählt sehr genial, nur die Verbindung, die damit bezweckte Gesamtheit der Erzählung, bleibt etwas auf der Strecke. Dadurch fällt es mir schwer, eine Bedeutungsschwere, eine durchschlagende Aussagekraft herauszufiltern. Es sind eher die kleinen Spannungsherde, die wirken als die große Frage danach: „Was macht eine gute Mutter aus?“ Und so findet man auch keine abschließende Wahrheit, dafür aber die Gewissheit, dass es nicht darauf ankommt, welche Fehler man begeht, sondern darauf, ob man bereit dazu ist, sich den Menschen zuzuwenden, sie anzunehmen und nicht zu verurteilen, selbst auf die Gefahr hin, dass sie ganz anders werden, als man es sich gerade als Mutter, für sie erhofft hat. Fazit: Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen intensiven Roman, selbst wenn ich gerne 5 gegeben hätte, weil mich einfach der bruchstückenhafte Handlungsverlauf etwas geärgert hat. Ansonsten aber eine wunderbare, vielfältige Menschenstudie, mit vielen Protagonisten, die einem alle irgendwie ans Herz wachsen und bei denen man fast traurig ist, dass man sich nun von ihnen trennen muss. Ich empfehle das Buch all jenen Lesern, die gerne hinter die äußere Fassade blicken, die sich mit vielen Gefühlen auseinandersetzen möchten und denen es in den Fingern krabbelt, die wahren Beweggründe für menschliche Entscheidungen zu verstehen. Eines steht fest: Den nächsten Roman der Autorin muss ich unbedingt wieder lesen …

leseclau am 08.04.2018 09:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Noch besser als der erste Roman

Eine scheinbar perfekte Familie sind sie, die Richardsons. Der Vater Anwalt, die Mutter Reporterin bei der lokalen Zeitung, die 4 Kinder wohlgeraten. Naja, fast. Denn da ist Izzy, die jüngste Tochter die es scheinbar keinem recht machen kann. Das Buch beginnt mit einem verheerenden Brand, bei dem das Haus der Richardsons komplett zerstört wird. Wie es dazu kam, wird nach und nach aufgerollt.Seit einiger Zeit wohnen nämlich Pearl und ihre Mutter Mia in einer Mietwohnung der Richardsons. Sie sind der Gegenentwurf zu den wohlhabenden, nach festen Regel lebenden Richardsons. Mia ist Künstlerin und schlägt sich finanziell mit vielen Nebenjobs durch. Pearl freundet sich mit den Kindern der Familie, insbesondere Moody, an. Und Mia wird aufgefordert, als Haushaltshilfe der Richardsons zu arbeiten. Die Leben der beiden Familien verweben sich zunehmend. Pearl ist vom Leben der Richardsons begeistert und verbringt ihre gesamte Freizeit dort. Es gibt Regeln, die von Ms. Richardson vorgegeben werden. Alles wird anhand dieser Regeln bewertet. Pearl, die frei und unreglementiert aufgewachsen ist, ist von dieser Klarheit zunächst sehr angetan.Dann gerät die Kleinstadtwelt ins Wanken. Ein Baby wird bei der Feuerwache abgegeben und von einer Familie, die schon lange ein Kind adoptieren will, aufgenommen. Plötzlich will die Mutter das Kind zurück. Die Diskussionen über Recht und Unrecht werden zur Zerreißprobe für alle: Mia, die persönlichen Kontakt zur Mutter des Babys hat und diese unterstützt; Mr. Richardson, der die adoptivwillige Familie vertritt; Ms. Richardsons, beste Freundin der „Adoptivmutter“. Und dazwischen die Kinder, mitten in der Pubertät und mit ersten eigenen sexuellen Erfahrungen. Plötzlich wird Mia mit ihren freien Gedanken und ihrer Art, Menschen so anzunehmen, wie sie sind, ein immer wichtigerer Mensch für die Richardson Kinder. Und auch Pearl schätzt die Sicherheit, die ihr von ihrer Mutter gegeben wird.Ms. Richardson ist das alles nicht geheuer und sie versucht mit aller Macht, Mias „Geheimnis“ (wo kommt sie her, wer ist der Vater des Kindes) zu lüften. Es ist ihr zuwider, dass Mia so in ihre heile Welt eindringt und scheinbar alles in Frage stellt.Am Schluss wird es ein Machtkampf zwischen den beiden Frauen. Welche Lebenseinstellung ist die Richtige? Auf eine ganz leichte Art wird in diesem Buch das Leben mehrere Familien gezeichnet. Dabei finden viele kleine und große Grausamkeiten statt. Zu beschreiben, wie sich Grenzen verschieben und wie leicht das Normale ins komplette Desaster kippen kann, ist eine große Stärke von Cheleste Ng. Man ist gefesselt, abgestoßen, fasziniert, … alles auf einmal. Ein sehr gutes Buch. Ich hätte mir einzig die Adoptivgeschichte etwas kleiner gewünscht, damit der Fokus noch stärker auf den beiden Familien bleibt.

begine am 07.04.2018 21:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Einfach spannend

Ich war schon von Celeste Ngs ersten Roman total begeistert. Kleine Feuer überall gefällt mir genau so gut. Der Roman spielt in Shaker Heigts, einem wohlhabenden Vorort Clevelands in Ohio, in dem die Autorin teilweise aufwuchs.Der Roman fängt und endet mit dem Brand des Hauses, das die Izzy gelegt hat. Dazwischen wird die Geschichte von der Autorin wunderbar lebhaft und liebevoll erzählt. Die Familie Richardson besteht aus Vater, einem Anwalt, Mutter Elena, Reporterin, und vier Kindern, zwei Söhnen und zwei Töchtern, Trip, Lexie, Moody und Izzy. Eine Familie die sehr von sich eingenommen ist. Sie haben eine Wohnung vermietet, an die Künstlerin Mia und ihre Tochter Pearl. Da gibt es auch einige Geheimnisse.Die Probleme und Ansichten der Teenager werden gut interpretiert. .Dann geht es noch um ein asiatisches Kind. Celeste Ng erzählt über ihre Personen besonders intensiv und einfühlsam.Es ist ein Roman über Mütter und Töchter. Es gibt immer wieder neue Themen, die aber nicht zu viel wurden, sondern besonders dramatisch. Ich war die ganze Zeit gefesselt und konnte nicht genug bekommen. Die Autorin erzählt aber auch zu spannend.Ich möchte diesen Roman sehr empfehlen und freue mich schon auf weitere Bücher von Celeste NG.

blätterwald am 07.04.2018 06:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

ein leseerlebnis der extraklasse

Celeste Ng hat meine Erwartungen, die ich nach ihrem Debüt hatte, voll erfüllt. Was für ein grandioses Buch. Schlicht, aber so voller genialer einfacher Sätze, die mehr sagen, als andere es in Kapiteln vermögen.„Am liebsten hätte er sich in die winzigen Schnörkel ihrer Handschrift geschmiegt.“ So ein Satz sagt so vieles und ist so liebevoll geschrieben. Shaker Heights, eine geplante Gemeinde in den Staaten, ist der Ort des Geschehens. In nur wenigen Sätzen umreißt die Autorin das Bild dieser Gemeinde, wo alles derart genormt ist, dass es unglaublich, aber wieder wahr klingt. Und hier leben die Richardsons, eine typische Kleinstadtfamilie. Mutter Reporterin eines Stadtmagazins, Vater Anwalt und vier Kinder von 15 bis 28, zwei Jungs und zwei Mädchen, wobei die Jüngste, Izzy, das schwarze Schaf der Familie zu sein scheint. Denn bei Ng ist nicht alles immer so, wie es anfangs scheinen mag.Die Richardsons vermieten noch ein kleineres Haus, und in dieses zieht die Fotografin Mia mit ihrer Tochter Pearl, 15 Jahre alt. Sie sind das Gegenstück zu den Richardsons, nicht sesshaft und so gar nicht in die durchstrukturierte Gemeinde passend. Aus dieser Melange formt Ng ihre Geschichte. Eingebettet in den Rahmen des brennenden Hauses der Richardsons, entfaltet Ng ein ganzes Panorma. Ein Bilderbuch an Spießigkeit, Leben, Träumen und Wünschen, an Liebe und Verlogenheit, an Sein und Schein. Aber das Beste ist es, wie Ng es macht. Sie zeigt, was sie sieht. Sie erzählt es nicht. Wertungsfrei, so wie die Geschichten eben passieren. Sie hat sich viel Mühe mit ihren Figuren gegeben. Sie führt sie in keiner Weise vor, niemanden, nicht Trip oder Moody, nicht Miss Richardson oder auch nicht die kleinste, scheinbar unbedeutendste Nebenfigur. Sie wertet nicht, nicht ihr Handeln und nicht das Denken der Person. Sie zeigt sie nur und überlässt alles andere ihrem Leser. Jede Figur hat seinen Platz, seine Geschichte und ist immer mehrdimensional dargestellt. Alles stimmig und die Figuren können nur so handeln, wie sie es tun. Ng ist da sehr präzise, wie auch schon in ihrem Debüt. Nichts passiert nur so bei ihr, alles ergibt einen Sinn. Sie sagt nicht viel, aber das was sie sagt, ist durchdacht. Sie führt den Leser durch die Geschichten, zeigt die ganzen verschiedenen Leben, zielsicher. Aber dem Leser bleibt ausreichend Raum für sich.Und wie viele Aspekte sie beleuchtet. Die ganzen unterschiedlichen Beziehungen untereinander, Mütter, wie unterschiedlich sie sein können und doch ein Ziel haben. Es geht um Liebe, um das Aufwachsen, Beziehungen der Geschwister untereinander, Lebensformen, die unterschiedlicher nicht sein können. Ein ganzes Epos an Geschichte in nicht einmal 400 Seiten gepackt. Was ist Moral, was ist Anstand, wie verhält man sich richtig? Es gibt die Fassaden und es gibt ein dahinter. Und Ng hält alle Fäden in der Hand. Und wagt sich an schwierige Themen.Wie kommt es letztendlich zu dem Brand? Ist Izzy, wie gleich zum Anfang des Buches behauptet wird, wirklich die Täterin? Das wird in dem Buch erklärt und der Leser muss sich auf einiges gefasst machen. Welche Auswirkungen scheinbar kleine Details auf das Leben anderer haben können. Geheimnisse, die ans Licht kommen und doch nicht vollkommen geklärt werden. Unausgesprochenes, das gefährlich wird. Es ist für mich schwierig, diesem Buch gerecht zu werden. Ich habe es regelrecht verschlungen. Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, wie sie die Geschichten entwickelt und die Figuren erschafft und mit ihnen umgeht. Wie sie scheinbar leicht mit wenigen Worten viel erzählt. Eine für mich großartige Autorin, die es wert ist, gelesen zu werden. Der Titel „Kleine Feuer überall“ ist sorgfältig gewählt worden und passt perfekt zum Buch.

karrrtigan am 07.04.2018 00:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Empfehlenswert!

Ich hatte von diesem Buch schon viel Gutes gehört, hatte also entsprechend hohe Erwartungen, und wurde nicht enttäuscht!Wir befinden uns in einer typischen amerikanischen (vorwiegend von Weißen bewohnten) Vorstadtgegend und unsere Hauptfiguren sind das Ehepaar Richardson mit ihren vier Kindern im Teenager-Alter, die Alleinerziehende Mia mit ihrer Tochter Pearl, das Ehepaar McCoullogh und die chinesische Einwanderin Bebe. Diese Charaktere sind allesamt sehr fein ausgearbeitet und haben entsprechend unterschiedliche Lebensentwürfe und Einstellungen zum Leben im Allgemeinen, die zu diversen Problemen und Spannungen führen, wo diese Welten entweder direkt aufeinander treffen, oder sich Leute ganz einfach untereinander nicht verstehen können.Daneben werden eine ganze Reihe von Themen aufgegriffen und verarbeitet (Familie, Freundschaft, Liebe, Rassismus, Erwachsenwerden, gesellschaftliche Konformität und die Ironie des scheinbar perfekten Vorstadtlebens...), ohne dass das Buch mit Subtext überladen wirkt.Viele der Themen sind natürlich universell, trotzdem ist das Buch in seiner Essenz sehr amerikanisch. Trotzdem habe ich mich auch als Mitteleuropäerin absolut mitgenommen gefühlt und kann es nur empfehlen!

phil09 am 06.04.2018 23:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Nichts als Schall und Rauch..

Die Richardsons, eine sechsköpfige Familie, bei der nichts dem Zufall überlassen wird, passen perfekt nach Shaker Heights. Einem Vorort, indem es für alles Regeln gibt: die Farbe der Häuser, die Höhe des Rasens, das Falten der Hände zum Sonntagsgebet. In diese Idylle drängen sich die neuen Mieter der Richardsons. Die impulsive und rastlose Künstlerin Mia Warren und ihre 15-jährige Tochter Pearl. Mrs. Richardson sieht sich selbst gern als Wohltäterin und so akzeptiert sie die Warrens nicht nur als Mieter sondern stellt Mia auch als Haushälterin ein. So kommt es, dass sich Pearl mit den Richardsons anfreundet und die konträren Lebensstile der beiden Familien aufeinander treffen. Zeitgleich gibt es in Shaker Heights große Aufregung wegen eines Sorgerechtsstreits zwischen einem wohlhabenden Adoptivehepaar und der leiblichen, fast mittellosen, chinesischen Mutter. Was waren Mias Beweggründe um diesen auszulösen?„Kleine Feuer überall“ ist ein Buch über Mutter-Tochter-Beziehungen und weitreichende Entscheidungen. Autorin Celeste Ng hat einen sehr angenehmen, ruhigen aber trotzdem fesselnden Schreibstil. Das Buch gibt oft Denkanstöße und bleibt auch nach der Lektüre präsent in meinem Hinterkopf. Ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen.

kaffeelese am 06.04.2018 11:04 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Ein tolles Buch!

Kleine Feuer überall hat von mir 5 Sterne bekommen, weil es ein Buch war, was ich nicht aus der Hand legen wollte. Es war so fesselnd geschrieben, dass ich nicht erwarten konnte, wie es ausgeht. Familie Richardson lebt in einem Stadtgebiet, in dem einfach alles perfekt ist. Die Häuser stehen in regelmäßigen Abständen, die Fassaden sind aufeinander abgestimmt, der Rasen immer kurz gemäht und auch die Familien, die dort wohnen, sind wie aus dem Bilderbuch. Aber wie so oft trügt der Schein. Obwohl nach außen hin alles harmonisch abläuft, genügt ein Blick hinter die Kulissen, um die Wirklichkeit zu sehen, die alles andere als perfekt ist. In Kleine Feuer überall geht es nicht nur um das Feuer, welches im Klappentext schon erwähnt wird, sondern vielmehr um die vielen kleinen Brände, die jeder in seinem Leben hat und zu löschen versucht, bevor die Außenwelt etwas mitbekommt. Es werden kleine und auch große Geheimnisse vertuscht. Familie Richardson stellt die Künstlerin Mia als Haushaltshilfe ein, die in ihrem Miethaus wohnt. Eigentlich sieht Elena Richardson es als einen Akt der Wohltätigkeit, aber zwischen Mia und ihrer Tochter Pearl und den Kindern der Richardsons entstehen mehr oder weniger komplizierte Beziehungen. Izzy, die jüngste Tochter der Richardsons wiederum ist total von Mias Arbeit als Fotografin fasziniert und verbringt viel Zeit mit Mia und lernt eine ihr völlig fremde, aber sympathische Welt kennen.Auch Mias hat ihre Geheimnisse und ist darauf bedacht, dass diese auch geheim bleiben. Die Verstrickungen zwischen den verschiedenen Personen, die Art, wie sie sich jeder weiter entwickelt und das soziale Umfeld sind interessant beschrieben und machen das Buch so fesselnd.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Stern
Ng seziert klug und empathisch die strengen Regeln und Moralvorstellungen hinter dem amerikanischen ...Traum. mehr weniger

Judith Liere

Freundin
›Kleine Feuer überall‹ ist ein vielschichtiges, intensives Drama über zerbrochene Idyllen.

DONNA
Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, die Haarrisse in angeblich perfekten Familien und die G...räben zwischen verschiedenen weiblichen Lebensentwürfen fühlbar zu machen. mehr weniger

flair
Ganz, ganz großartig...

Andrea Sawatzki, Schauspielerin,

Neue Westfälische
Eine fesselnde Geschichte, die Fragen aufwirft.

Karin Prignitz, 16.05.2020

Flow
Spannend wie ein Krimi und toll geschrieben.

16.10.2018

Deutschlandfunk Kultur
Ein Roman wie ein Lehrstück für kreatives Schreiben.

Rainer Moritz, 30.08.2018

WDR
Wenn es sie tatsächlich gibt, die idealen Sommerbücher: ›Kleine Feuer überall‹ ist so eines.

Christine Westermann, 19.07.2018

Der Standard
Schicksalhaft, abwechslungsreich, traumhaft.

07.07.2018

Die Presse am Sonntag
Unter den Romanen zum Thema Familie ragt Celeste Ngs ›Kleine Feuer überall‹ besonders heraus.

Doris Kraus, 01.07.2018

n-tv.de
Themen wie Klassenunterschiede, Alltags-Rassismus und Familiendynamik in eine fesselnde Geschichte z...u gießen, die nachhallt, ist das Erfolgsrezept von Celeste Ng. mehr weniger

17.06.2018

DONNA
Die amerikanische Autorin Celeste Ng ist eine Meisterin darin, das bürgerliche Ideal literarisch zu ...dekonstruieren. mehr weniger

01.06.2018

Brigitte Woman
In dem großartigen amerikanischen Roman ›Kleine Feuer überall‹ steht eine fast perfekte Familie vor ...den Trümmern ihres Hauses. mehr weniger

Sacha Verna, 01.06.2018

B5 aktuell
Celeste Ng hat ein Faible für die verborgenen Seiten der Menschen, die unerforschten Tiefen ihrer Be...ziehungen zueinander. mehr weniger

Roana Brogsitter, 09.05.2018

Süddeutsche Zeitung
Bei ihr geht die bürgerliche Behaglichkeit in Flammen auf.

27.04.2018

Süddeutsche Zeitung
Inferno der Vorstadt: In ›Kleine Feuer überall‹ erzählt Celeste Ng das amerikanische Glücksversprech...en als abgründiges Familiendrama. mehr weniger

Sofia Glasl, 26.04.2018

APA - Austria Presse Agentur
Celeste Ng gelingt es, Dunkles in wunderschöner Prosa zu erzählen.

Wofgang Hauptmann, 24.04.2018

Berliner Zeitung
Intime Kenntnis der Verhältnisse, tiefenscharfe Figurenzeichnung bis an die Ränder und eine raffinie...rte Dramaturgie - amerikanische Erzählkunst at its best! mehr weniger

Petra Kohse, 23.04.2018

Für Sie
Perfekt für sonnige Nachmittage und Leseabende - also eigentlich immer.

23.04.2018

Spiegel Online
(…) erneut besticht die Autorin durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder ...zerrissenen Seelen ihrer Figuren. mehr weniger

Peter Henning, 20.04.2018

NDR Kultur
Ein mit großem Herzblut geschriebener Roman, der viele große Fragen aufwirft, die hier nur am Beispi...el einer US-amerikanischen Musterstadt illustriert werden. mehr weniger

Ulrike Sárkány, 19.04.2018

Brigitte
Meisterin des Familien-Thrillers: Celeste Ng

Angela Wittmann, 11.04.2018

bn Bibliotheksnachrichten (Salzburg)
Ng ist auch mit ihrem zweiten Roman ein großer literarischer Wurf gelungen.

Barbara Tumfart

Bücher Magazin
Ein kluger, spannender, entlarvender Roman.

Leut' und Leben
Der sozialkritische Roman der internationalen Bestsellerautorin ist spannend erzählt und besticht du...rch seine makellose Eleganz. mehr weniger

rmagazin
Celeste Ngs grandioser Roman berührt und stellt die richtigen Fragen zur richtigen Zeit.

Style - Schweizer Illustrierte
Ngs Zweitling erinnert in Ton und Tiefe an den jungen John Irving.

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Das Buch ist ein virtuoser Gesellschaftsroman von suggestiver Kraft, ein Familien-Psychogramm, das L...ügengebäude und Selbsttäuschungen hinter weißen Gartenzäunen zum Einsturz bringt. mehr weniger

Verena Geiger

Buch-Magazin
Der zweite unvergessliche Roman der Bestsellerautorin.

Buch aktuell
Ein eindringlicher Roman über das Gewicht von Geheimnissen und die Gefahr von Perfektion.

Weser Kurier
Ein Roman, der viel zu schnell zu Ende geht.

Lisa-Marie Röhling

Wiener Zeitung
Ein luftiges Buch, das zart an der Oberfläche eines scheinheiligen amerikanischen Bürgertums kratzt.

Katharina Hirschmann

Hannover live
Nach den fast 400 Seiten fragt sich der Leser: Wie? Der Roman ist zu Ende? Tolles Buch.

Frankfurter Stadtkurier
Fabelhaft! Vor allem die kleinen Feuer auch zwischen den Zeilen. Lesen!

Elvira Gordon-Pusch

NZZ
Ein Buch, das Frauen mutig macht, ihren eigenen Weg zu gehen, auch wenn der unüblich scheint. Und ei...n Buch, das man innerlich noch Tage nach dem Fertiglesen mit sich herumträgt, weil man das Gefü hlhat, man habe eine Freundin dabei. mehr weniger

Gioia da Silva, 08.03.2024

Die Zeit Newsletter Was wir lesen
Großartige zeitgenössische Geschichte über das Leben, Menschen, Familie-und nichts ist so, wie es au...f den ersten Blick scheint. mehr weniger

03.08.2023

PAGE
Celestino Piatti wäre am 5. Januar 2022 hundert geworden - Zeit für eine große Rückschau.

15.11.2021

PTA heute
Ng besticht durch ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen in die aufgewühlten oder zerrissenen Seelen i...hrer Figuren. mehr weniger

Birgit Prosinger, 01.01.2020

Südthüringer Zeitung
Eine so umwerfende, ungewöhnliche Familiengeschichte findet sich selten in der modernen Literatur.

Katrin Sommer, 12.08.2019

Stadt-Anzeiger Opfikon
Ihr Familien- und Gesellschaftsroman ist spannend wie ein Thriller und wirft Fragen zu unterschiedli...chen Lebensformen, Rassismus, Mutter-Kind-Beziehung und Identitätsfindung in der Jugend auf. mehr weniger

20.06.2019

Sonntagsjournal der Bremervörder Zeitung
In ›Kleine Feuer überall‹ greift die Autorin Celeste Ng große Themen auf: Mutterliebe, Selbstverwirk...lichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen - ein Roman, der fesselt und berührt. mehr weniger

24.02.2019

Allgemeine Zeitung
In Rückblenden leuchtet die 1980 in Hongkong geborene US-Amerikanerin Celeste Ng hinter den amerikan...ischen Traum - brillant geschrieben, vielschichtig und ungeheuer spannend. mehr weniger

Birgitta Lamparth, 14.12.2018

Grafenauer Anzeiger
›Kleine Feuer überall‹ fesselt und berührt.

23.10.2018

Schädelspalter - Hannovers Stadtillustrierte
Das Buch kommt nicht mit einem Paukenschlag daher, sondern ist auf feine und leise Art dramatisch – ...und elegant geschrieben noch dazu. mehr weniger

01.09.2018

Oberösterreichische Nachrichten
Elegant und ohne den Leser zu erdrücken, greift Celeste Ng die ganz großen Themen auf: Mutterliebe, ...Selbstverwirklichung, Rassismus und unterschiedliche Weltanschauungen(...) mehr weniger

11.08.2018

Darmstädter Echo
›Kleine Feuer überall‹ setzt auch im Kopf des Lesers einiges in Brand: Überall werden Lunten gelegt,... die existenzielle Fragen berühren. mehr weniger

Brigitta Lamparth, 06.08.2018

ettlingen.de
Ein eidrücklicher Roman, der dazu ermutigt, eigene Wege zu gehen.

01.08.2018

Straubinger Tagblatt
Der Roman ist eine eindringliche Auseinandersetzung mit der Frage, was in den Augen einer Gesellscha...ft gute Kinder und gute Eltern ausmacht. mehr weniger

26.06.2018

Delmenhorster Kreisblatt
›Kleine Feuer überall‹ ist flüssig und spannend erzählt, lässt den Leser nicht los.

Gustav Förster, 20.06.2018

Lesenswert
Ein in sich geschlossener Roman, der zum Nachdenken, zum Diskutieren anregt. Was will man mehr!

Rainer Glas, 13.06.2018

Neue Westfälische
Unbedingt mehr von dieser Schriftstellerin, ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

Gabi Lohre, 08.06.2018

St. Galler Tagblatt
Armut und Klasse, diese beinharten Realitäten spielen eine Hauptrolle im Spiel der Kräfte, das Celes...te Ng hier eine faszinierend erzählte Geschichte bannt. mehr weniger

Bernadette Conrad, 01.06.2018

Hallo München
Komplexer und spannender geht es wirklich nicht.

Claudia Theurer, 14.05.2018

denglers-buchkritik.de
Die Beziehungen von Eltern zu ihren Kindern und von Kindern zu ihren Eltern thematisiert Celeste Ng ...in lebensnah skizzierten Szenen. mehr weniger

Alex Dengler, 14.05.2018

Hannoversche Allgemeine Zeitung
Gelassen im Ton, doch mit hoher Intensität erzählt Ng, wie das Leben einer vermeintlichen Bilderbuch...familie unwiederbringlich auseinanderfällt. mehr weniger

Martina Sulner, 12.05.2018

SuperIllu
Mitreißender Roman!

09.05.2018

hallo-buch.de
Celeste Ng erzählt ihre Geschichte in einer zurückgenommenen, aber atmosphärisch sehr dichten Weise ...und macht sie dadurch noch eindringlicher. mehr weniger

Silke Schröder, 08.05.2018

Cuxhaven Kurier am Sonntag
Wieder einmal macht Celeste Ng sichtbar, dass es zwischenmenschlich kein Schwarz/Weiß gibt, sondern ...ganz viele Grautöne, und auch leuchtende Farben. mehr weniger

Christine van der Kamp, 05.05.2018

Kleine Zeitung
Ein Familiendrama mit Feinschliff.

Werner Krause, 28.04.2018

booksection.de
›Kleine Feuer überall‹ ist ein elegant erzählter, psychologisch tiefsinniger und zugleich bitterböse...r Roman (...). mehr weniger

Stefanie Rufle, 26.04.2018

nd.DerTag
Die sozialpsychologisch ausgelotete, überaus packende Handlung hat Zeit und Ort, dabei birgt sie ein... Weltproblem. mehr weniger

Irmtraud Gutschke, 25.04.2018

Straubinger Tagblatt
Es ist faszinierend zu erleben, was die versierte Erzählerin aus der antagonistischen Familienkonste...llation entwickelt: viele kleine Feuer und ein großes Werk. mehr weniger

Günter Keil, 21.04.2018

General-Anzeiger
Der Roman besticht durch seine beeindruckende Vielschichtigkeit, die sich ganz allmählich und ohne j...ede Effekthascherei vor dem Leser entfaltet. mehr weniger

Christel Engeland, 21.04.2018

Schweiz am Wochenende
Hier ist eine Autorin zu bewundern, bei der jedes Wort sitzt. Grossartig!

Peter Henning, 21.04.2018

Oberbayerisches Volksblatt
Celeste Ng kennt sich aus mit den Themen, über die sie ihre Bücher schreibt.

Johanna Popp, 20.04.2018

Annabelle (Zürich)
Hintersinnige Parabel auf das heutige Amerika.

18.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng schildert grandios, wie die vielen kleinen Feuer, die im Leben der beiden Familien gelegt... werden, sich ausbreiten und letztendlich zu einem ›Flächenbrand‹ führen (...). mehr weniger

Giovanna Riolo, 16.04.2018

Freiburger Nachrichten
Celeste Ng baut von Seite zu Seite fast unmerklich eine unheimliche Spannung auf, die zum feurigen F...inale führt. mehr weniger

16.04.2018

nd.DerTag
Celeste Ng und das Dilemma nicht nur der US-amerikanischen Mittelschicht.

Irmtraud Gutschke, 15.04.2018

Buchjournal
Leichtfüßig, doch mit analytisch scharfer Beobachtungsgabe dringt Celeste Ng in das Seelenleben ihre...r Protagonisten vor, ergründet Selbstbilder, Träume, Begrenztheiten. mehr weniger

01.04.2018