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Dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Liebes Kind

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.

In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.

Bibliografische Daten

EUR 15,90 [DE] – EUR 16,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-26229-3
Erscheinungsdatum: 17.08.2020
16. Auflage
432 Seiten
Sprache: Deutsch
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218 von 218 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.81 von 5 Sternen


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6 - 10 von 218 Leserstimme

katrin297 am 01.07.2019 20:07 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Pageturner

Mit diesem Debüt hat Romy Hausmann einen wahnsinnig spannenden Thriller geschaffen. Dieser Thriller beginnt wie normalerweise die meisten Thriller enden. Ein entführtes Opfer taucht plötzlich schwer verletzt im Krankenhaus auf. Es wird vermutet , dass es die Studentin Lena Beck ist, die seit 12 Jahren verschwunden ist. 
Inhalt:
Eine Hütte im Wald, dort leben zwei Kinder, ein Mann und eine Frau und eine Katze. Klingt nach einem Liebesroman? Lasst euch nicht täuschen.
Vor 14 Jahren verschwand die Studentin, Lena, spurlos. Alle Ermittlungen verliefen ins Leere und blieben ergebnislos. 14 Jahre später wird eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert mit einem kleinen Mädchen, die behauptet, dass es ihre Mutter sei. Ist diese Frau Lena? Ist das kleine Mädchen ihre Tochter? Und was ist mit dem Täter?
Meine Meinung:
Eine Entführung ist kein seltenes Thema für einen Thriller. Doch noch nie zuvor habe ich einen Thriller gelesen, der damit anfängt , dass man das entführte Opfer findet. Man begibt sich auf eine spannende Suche nach dem Täter und wird von der Autorin wirklich gut an der Nase herumgeführt. Ich hatte mehrere Theorien wer der Täter sein könnte und würde am Ende doch überrascht. So sollte es auch sein!
Da es aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, bekommt man als Leser einen ziemlich guten Einblick ins Geschehen. So lernt man das verstörte kleine Mädchen, Hannah, kennen, die mit der großen Welt komplett überfordert ist und an strenge Regeln gewöhnt ist. Auch den Vater von Lena lernen wir näher kennen. Seine Verzweiflung kann man förmlich spüren.Er klammert sich an jedem kleinen Hinweis, in der Hoffnung, dass er endlich seine Tochter findet. Ich kann gut nachvollziehen, dass er wissen will, was mit seiner geliebten Tochter passiert ist.
Auch das Opfer lernen wir kennen und begleiten sie, wie sie versucht wieder Fuß zu fassen und mit welchen Ängsten sie zu kämpfen hat. Ihr fällt es wahnsinnig schwer, Hilfe anzunehmen jedoch auch. Wer will schon als Opfer abgestempelt werden und so behandelt werden.
Stückchenweise, wie ein Puzzle, erfährt der Leser was passiert ist und was in dieser Waldhütte vorgefallen ist.
Ich finde den Aufbau der Geschichte wirklich außergewöhnlich und sehr gut gelungen.
Eine Entführung ist etwas grausames, doch meistens hören wir nur, dass die Opfer gefunden wurden , wie es ihnen danach geht und womit sie zu kämpfen haben, wird meistens nicht thematisiert. Umso besser finde ich es , dass es hier thematisiert wird!
Ich habe diesen Thriller verschlungen. Es ist ein Thriller, der sich wahnsinnig schnell liest, da man ihn kaum aus der Hand legen kann.
Es ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven. Auch ich musste es erst mal sacken lassen.
Es ist ein äußerst gelungenes Debüt und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher von Romy Hausmann.

alexa1973 am 21.06.2019 15:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannendes Thrillerdebüt!

Zum Buch: Eine Hütte im Wald, in der eine Familie lebt – Vater, Mutter, zwei Kinder und eine Katze. Erst einmal nicht ungewöhnlich. Nur dass es sich hier nicht um eine richtige Familie handelt, denn die Mutter ist gar nicht die Mutter, sondern wurde entführt und dazu auserkoren. Und die Hütte ist auch keine einfache Hütte, sondern die „Familie“ lebt total abgeschottet und von der Außenwelt abgeschnitten dort. Keine Möglichkeit zur Flucht… oder doch?Meine Meinung: Das Thriller Debüt von Romy Hausmann war nicht umsonst auf allen Bestsellerlisten zu finden! Das ist einfach der Stoff, aus dem Alpträume gemacht werden! Der Schreibstil ist ungewöhnlich und immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Das hält die Spannung unheimlich hoch, finde ich. Die Autorin beschreibt sehr sehr gut die Gefühlswelt der Eingeschlossenen und lässt die Frage nach dem Warum bis zum Schluss offen. Der Leser hat zwischendurch eine Idee, die dann aber wieder aus den Fingern gleitet… Plötzlich wird jeder im Umfeld zum Verdächtigen. Ich finde den Thriller total atmosphärisch geschrieben, die psychische Verfassung der Entführten sehr einfühlsam und die des Täters eiskalt dargestellt. Mein Fazit: Für mich wirklich ein großartiges Debüt und ich hoffe auf viele weitere Thriller der Autorin!

minijane am 20.06.2019 08:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Tolles Debüt

Romy Hausmann hat mit Ihrem Thrillerdebüt "Liebes Kind" einen wirklich spannenden Roman geschrieben, der mich absolut begeistert hat und demnächst auch verfilmt werden soll.Das Buch beginnt mit einer Anzeige der Polizei, in der die Studentin Lena Beck, 23, aus München als vermisst gemeldet wird. Diese ist wie man schnell erfährt in eine Waldhütte verschleppt worden. Seit nunmehr 14 Jahren hoffen Ihre Eltern verzweifelt auf ein Lebenszeichen aber die Polizei kommt einfach nicht voran. Der Entführer spielt derweil "Familie" in dieser Hütte, die sehr einsam liegen muss, deren Fenster mit Dämmplatten versehen sind und deren Sauerstoffversorgung über eine "Zirkulationsanlage" geregelt ist. Neben Lena und dem Entführer leben noch 2 Kinder in dieser Hütte, für die diese Umgebung Normlalität ist, denn sie sind in dieses grausame Umfeld hineingeboren worden.Bewegung kommt in die Geschichte als eine Frau vor ein Auto läuft und nach einem Notruf ins Krankenhaus eingeliefert wird. Da die Frau zunächst nicht vernommen werden kann, wird das kleine unverletzte Mädchen, das im Krankenwagen mitgefahren ist zuerst von einer Ärztin befragt. Sollte es sich bei dem Unfallopfer tatsächlich um Lena handeln? Der Autofahrer, der den Unfall verursacht hat, kann nicht befragt werden. Er hat Unfallflucht begangen und wird gesucht.Mehr von der Geschichte möchte ich gar nicht verraten. Romy Hausmann schreibt sehr fesselnd in 3 Perspektiven, der von Lena, der von Lena's Vater Matthias und der von dem kleinen Mädchen Hannah. Besonders beklemmend ist natürlich die letzte Perspektive der kindlichen Wahrnehmung. Für Hannah ist es normal, dass der Alltag nach strengen Regeln funktioniert, die eingehalten werden müssen, da ansonsten eine Bestrafung erfolgt. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, so dass sie alle sehr authentisch wirken. Am beeindruckensten war die kleine Hannah, der die Autorin leicht autistische Züge gegeben hat ,und die sich mit Hilfe des "dicken Buchs" sich und anderen die Welt erklärt. Und wenn sie Etwas sehr eindringlich sagen möchte, benutzt sie ihre Löwenstimme.Wenn ein Buch die Bezeichnung "Pageturner" verdient hat, dann dieses. Ich hatte es in kürzester Zeit ausgelesen und konnte es zwischendurch nur schlecht an die Seite legen. Es ist spannend und überraschend und hat mich super unterhalten, ganz so wie ich mir einen guten Thriller vorstelle.

jackdeck am 16.06.2019 14:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Spannung pur

Ich muss gestehen, dass ich schon lange nicht mehr derart von einem Thriller gefesselt war, die ersten zwei Drittel fand ich wahnsinnig spannend, wenngleich es auch hier gewisse Längen und teilweise ziemlich merkwürdiges, auch nicht ganz logisches Verhalten verschiedener Protagonisten gab - aber das störte mich nicht weiter, denn wenn der Plot raffiniert und gut gemacht ist, sehe ich auch über kleinere logische Untiefen hinweg.Doch, das war wirklich richtig spannend, ich konnte nichts anderes tun, als weiterlesen, weiterlesen - das hatte ich tatsächlich schon sehr lange nicht mehr, dass mir auch während der Leseunterbrechungen die Story nicht aus dem Kopf ging und ich herumgrübelte, wie da wohl alles mit allem zusammenhängen könnte.Leider konnte die Autorin diese Raffinesse im Aufbau ihrer Geschichte, dieses Abgründige und damit auch die Spannung nicht bis zum Schluss halten - die Story dreht sich in meiner Bewertung ab dem Zeitpunkt, an dem Hannah ihren Aufenthaltsort wechselt, zunehmend nach unten, plötzlich ist da nichts mehr raffiniert, sondern alles wirkt auf einmal etwas plump und auch „sehr amerikanisch“ auf Action getrimmt, und das passt nicht zu der vormals eher langsamen, leise-abgründigen, ausführlichen Erzählweise. Auch das Verhalten sämtlicher Protagonisten stimmt in diesem letzten Teil nicht mehr so richtig mit den Handlungen überein, die sie bis dato über weite Strecken des Romans zeigten, auch die logischen Hänger stören jetzt mehr. Der Schreibstil der Autorin hat mich von Anfang an gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.Auch die verschiedenen Erzählperspektiven fand ich super.Jeder der gern spannende Thriller liest sollte dieses Buch unbedingt auf seine Leseliste setzen!

annabell am 13.06.2019 19:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Psychothriller mal auf eine andere Art

Eine Gänsehaut-Geschichte über einen Psychopathen, der seine Familie unter Kontrolle halten will. Die Story wurde quasi als Rückblick zu schon etwas Geschehenem geschrieben. Seit 14 Jahren wird die Studentin Lena Beck vermisst, ohne das es ein einziges Lebenszeichen von ihr gibt. Dann findet man nach einem Autounfall eine Frau und daneben ihre Tochter, die behauptet die Frau heiße Lena. Nach und nach stellt sich heraus, dass beide jahrelang in einer Hütte im Wald gemeinsam mit Jonathan, den Bruder des Mädchens gefangen gehalten wurden. Doch ist die verunfallte Frau tatsächlich Lena?Der Schreibstil fand ich anfangs etwas verwirrend, weil die Geschichte aus drei verschiedenen Perspektiven geschrieben ist - dem Vater, der verschwundenen Frau und Hannah, der Tochter. Dennoch fand ich es spannend und packend immer weiterlesen zu wollen, weil die einzelnen Abschnitte so gut wie immer ein offenes Ende hatte, sodass man immer weiter und weiter lesen wollte, weil man unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.Bis zum Ende war es unklar wer tatsächlich der Entführer war. Alle meinen Vermutungen, die ich aufgestellt hatte, wer es denn sein könnte, verliefen ins Leere. Daher also mein Fazit: Ein wirklich fesselnder und spannender Psychothriller, den man nicht aus der Hand legen kann.

happymountain am 13.06.2019 18:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Famoses Debüt!

Entweder man findet es großartig oder man kann damit nicht viel anfangen. Das ist zumindest mein Empfinden, wenn ich durch die Rezensionen für „Liebes Kind“ scrolle. Ich möchte mit meiner Bewertung jedoch jedem interessierten Leser mitteilen, dass es sich definitiv lohnt, herauszufinden zu welcher Gruppe man gehört. Denn sollte man zu denen zählen, die es fantastisch fanden, wird man dieses Buch so schnell nicht vergessen. „Liebes Kind“ ist das 432 Seiten umfassende Thriller-Debüt von der Autorin Romy Hausmann. Ihr Debüt hat einen unfassbar tollen Start hingelegt. Nach einem Einstieg unterhalb der Top Ten landete es direkt auf Platz 2, verweilte dort und ergatterte sich in einer Woche sogar Platz 1. Und ja, man muss es erwähnen: Mittlerweile existiert ein riesiger Hype um dieses Buch – und es ist immer noch in den Top 3 der Belletristik-Paperbacks! * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Ich habe das Buch einige Zeit vor Erscheinungstermin bereits auf meiner Wunschliste notiert und es auch direkt vorbestellt. Es gibt Bücher, die möchte ich einfach direkt lesen. Dieses hier gehörte aufgrund des Klappentextes und des außergewöhnlichen Covers definitiv dazu. Prägnant und doch irgendwie schlicht, wirkt es sehr geheimnisvoll – genau wie der Klappentext. Der überall auftauchende Vergleich „Dieser Thriller beginnt, wo andere enden.“ ist dabei nicht nur treffend, sondern für mich ein Kaufargument, denn wie viele Thriller dieser Art kennt man schon? * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Zum Inhalt von „Liebes Kind“ möchte ich definitiv nichts sagen. Überall würden Spoiler lauern und ich möchte doch niemandem den Lesegenuss nehmen. Ich verrate nur, dass für mich viele Wendungen und Überraschungen zu finden waren, die dieses Buch zu einem wahren Pageturner machen konnten. Allein die ersten Sätze lassen jedem Leser das Blut in den Adern gefrieren (oder zumindest den Mund offen stehen). „Am ersten Tag verliere ich mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn. Dafür habe ich jetzt zwei Kinder und eine Katze. Ihre Namen habe ich vergessen, bis auf den der Katze, Fräulein Tinky.“ Ich dachte mir nur: „Wie bitte?!“, und las es noch einmal. Genau solche Bücher braucht es im Thriller-Einheitsbrei. Die Geschichte wird aus mehreren Ich-Perspektiven erzählt. Es sprechen abwechselnd das Entführungsopfer, der Vater der vermissten Lena Beck und das Mädchen aus der Hütte, Hannah. Neben diesen Kapiteln finden sich jedoch auch Zeitungsartikel, die über die Vermisste berichten. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es lockerte aber nicht auf. Es brachte die ganze Geschichte noch mehr an die Realität und machte mich noch ergriffener. Ohne zu viel vom Inhalt zu verraten, möchte ich nun doch noch kurz auf die Figuren eingehen. Beginnend mit dem Vater von Lena: Matthias Beck. Er war für mich eine der schwierigsten Figuren in diesem Buch. Seine Kapitel zu lesen, war oft „unbequem“. Ich empfand Mitgefühl. Der Verlust seiner Tochter, seines Sonnenscheins, hat ihn gebrochen. Leider war Matthias Beck auch eine ziemliche impulsiv reagierende Figur. Oft machte er es mit seinen Versuchen, etwas zu unternehmen, noch schlimmer. Oft wollte ich ihn schütteln und ihn zur Vernunft bringen. Noch ergreifender waren dann die Kapitel aus Sicht des Entführungsopfers. Romy Hausmann schilderte hier teils sehr eindringlich und ungeschönt die Ankunft und den Alltag in der Hütte. Ich bin fast schon froh, dass es nur teilweise um die tatsächlichen Ereignisse in der Hütte ging. Was dort geschah, hat mir den Atem stocken lassen. Wirklich. Ich saß echt da (auf der Couch in Sicherheit) und hielt die Luft an. Ich lese viele Thriller. Aber wie hier die Regeln im Zusammenleben beschrieben wurden, das hat mich wirklich getroffen. Es war so, als stand ich tatenlos daneben und sah was dieses Monster der jungen Frau antat. Es war hart. Die letzte Perspektive, die es gab, kam aus Sicht von Hannah. Sie war mir die liebste aller Figuren. Sie war so kindlich, aber auch so anders, so unheimlich. Ja, obwohl sie ein Kind war, war sie echt gruselig. Das Leben in der Hütte prägte sie und ihr Vater hat sie geformt. Ich war mir nie sicher, ob Hannah nicht mehr wusste, ob Hannah ein Ziel verfolgt, ob Hannah wirklich ein liebes Kind ist. Das machte diese Kapitel für mich jedes Mal zu einem Highlight!* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * „Liebes Kind“ zeichnet sich dadurch aus, das es anders ist. Nicht nur der Aufbau des Buchs, auch die Sprache. Alles fühlte sich so echt an. Ich fand es famos, wie Romy Hausmann schreibt. Die teils kurzen prägnanten Sätze. Die Wiederholungen. Die Wikipedia-ähnlichen Definitionen von Hannah. Die Bildgewalt der Wörter. Die Autorin hat sich direkt in mein thriller-liebendes Leserherz geschlichen und wird dort so schnell nicht mehr herausfinden. Also egal, was ihr bisher über das Buch gehört habt, macht euch selber ein Bild! „Liebes Kind“ hat es verdient! Von mir gibt es volle Punktzahl!

readie am 11.06.2019 13:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Das liebe Kind

Eine junge Frau, die knapp einem Unfalltod entgangen ist und ein verstörtes Kind. Beide ohne Ausweise oder andere sachdienliche Hinweise, bieten wenig Anhaltspunkte um eine vernünftige Ermittlung aufzunehmen. Umso erstaunlicher ist es, als sich bereits wenig später herauskristallisiert, dass es eine Verbindung zu einem spektakulären Entführungsfall, der vor über 14 Jahren für viel Aufregung gesorgt hat, zu geben scheint. Die ganze Geschichte gewinnt im Lauf der Ermittlungen immer erschreckendere Ausmaße an und die Befürchtungen der ermittelnden Beamten, dass sie es mit einem phantomhaften Täter zu tun haben, scheinen sich mit jeder weiteren Erkenntnis zu bestätigen.FazitEine unglaublich gut inszenierte Story, die mit jeder neuen Wendung zu weiteren Spekulationen führt, die aber ständig ins Leere laufen, da sie der Wahrheit nicht im entferntesten nahekommen.

knorki am 03.06.2019 10:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Die Zeit danach

Inhalt:Lena und ihre Kinder werden in einer fensterlosen Hütte gefangen gehalten und haben strenge Regeln zu befolgen. Ihr Entführer versorgt sie mit allem Nötigen. Doch dann gelingt Lena und ihrer to ochter Hannah die Flucht. Und damit scheint der eigentliche Albtraum für sie erst zu beginnen... Meine Meinung:Dieser Thriller ist anders. Unkonventionell. Der Plot beginnt dort wo andere Thriller enden. Und ist dadurch nicht weniger spannend. Was zunächst noch etwas wirr und zusammenhanglos wirkt, fügt sich im Laufe des Buches dann aber immer mehr zu einem großen Ganzen zusammen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt: aus Lenas und Hannahs Sicht, die von ihrer Zeit in der Hütte erzählen, und aus Matthias Sicht, dessen Tochter vor 14 Jahren entführt wurde und der die Suche und die Hoffnung noch immer nicht aufgegeben hat. Der Leser bekommt dadurch einen tiefen, emotionalen Einblicke in die Gefühlswelt und Gedanken der Charaktere. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Der Inhalt tut sein Übriges, dass man das Buch als Leser kaum aus der Hand legen mag und kann. Fazit:Ein unglaublich spannender und packender Thriller, der mich absolut begeistern und mitreißen konnte.

sandra8811 am 26.05.2019 17:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Super spannende Handlung, authentische Charaktere und das perfekte Sprecher-Trio.

Warum habe ich mich für dieses Hörbuch entschieden?Ich fand den Klappentext des Buches einfach beeindruckend und als ich das Hörbuch dann eine weile später bei Bookbeat entdeckt habe, habe ich mich natürlich mega gefreut und gleich losgehört.Cover:Das Cover ist nicht so ganz mein Fall. Ich hatte es zwar gleich als Thriller erkannt, aber dennoch finde ich es fast ein wenig langweilig. Die Schrift des Titels gefällt mir sehr gut, aber mit dem Hausgerüst unten konnte ich nur wenig anfangen.Inhalt:Leider verrät der Klappentext schon viel zu viel und spoilert schon fast das Ende der Story.Eine Frau landet im Krankenhaus, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde. Schnell wurde bekannt, dass sie einem Entführer entkommen konnte, der sie bei sich in einer umgebauten Hütte zusammen mit seinen Kindern festgehalten hat. Handelt es sich bei der Frau um die seit 14 Jahren vermisste Lena Beck? Die Hütte besaß zugenagelte Fenster, eine verschlossene Tür und für die Atemluft sorgte lediglich ein Zirkulationsapparat. Im Haus war der Entführer quasi Gott. Er legte unter anderem fest, wann die jeweiligen Toilettenzeiten waren, wann gelernt wird und wie sich die Frau und die Kinder zu verhalten haben, sobald er den Raum betritt. Nachdem sie entkommen konnten, beginnt für die Frau und die Kinder eine schwere Zeit.Handlung und Thematik:Eine absolut grandiose Story! Zuerst denkt man, dass es gar nicht so spannend werden kann, da die Flucht ja bereits geklappt hat, dennoch wird man durch die Rückblenden und die Perspektivenwechsel so mitgerissen, dass man gar nicht mehr aufhören kann zu hören wie es weiter geht. Es werden mit der Zeit immer mehr erschreckende Details bekannt, die wirklich faszinierend real wirken. Die Autorin hat gut gezeigt, wie krank die Liebe zu seiner Familie sein kann. Anhand von Herrn Beck wird auch gut gezeigt, wie jemand durch Journalisten-Kontakt die Polizeiermittlungen erschwert. Es hat ich von Beginn an gepackt und war bis zum Ende hin durchgehend spannend. Die Charaktere waren auch super ausgearbeitet. Die Gewaltszenen wurden zwar nicht detailliert gewaltbehaftet beschrieben, aber dennoch hat die Autorin geschafft, dass viele Bilder im Kopf entstehen.Charaktere:Damit ich nicht zu viel verrate, nenne ich bewusst den Namen der Protagonistin nicht. Sie hat mir in ihrer Denkweise und durch ihren Willen, wieder ein normales Leben zu bekommen sehr gut gefallen. Sie war mir sehr sympathisch.Wer mir hingegen gar nicht sympathisch war, war Herr Beck. Klar, er hat viel durchgemacht durch den Verlust seiner Tochter vor 14 Jahren, dennoch verhielt er sich ständig rücksichtslos.Sprecher:Normalerweise kenne ich es nur von Hörspielen, dass mehrere Sprecher vorkommen, aber auch hier war es der Fall. Leonie Landa; Heikko Deutschmann und Ulrike C. Tscharre haben hier ganz wunderbare Arbeit geleistet! Die Protagonistin, Hannah und Herr Beck hatten jeweils einen Sprecher. So konnte man sich immer gut in die drei Perspektiven eindenken. Dadurch, dass es alles in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, war es auch wirklich so, als ob die drei wirklich von ihren Taten und Gedanken berichten würden. Die Stimmen haben super gepasst und sie waren alle durchgehend gut zu verstehen und übertrugen die Spannung auch in ihren Lesestil.Persönliche Gesamtbewertung:Absolut hammermäßiges Hörbuch, das ich jedem Thriller-Fan empfehlen kann. Super Charaktere, spannende Handlung und ein Sprecher-Trio das perfekt dazu passte.

pure.and.simple am 26.05.2019 16:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Isolation, Manipulation und ihre erschreckenden Auswirkungen eindrucksvoll verpackt

Rezension: „Liebes Kind“ von Romy HausmannInformationen zum Buch:Der Thriller „Liebes Kind“ aus dem deutschen Taschenbuch Verlag umfasst 432 Seiten und ist seit dem 28. Februar 2019 als Taschenbuch und E-Book erhältlich.Worum geht es:Ihr Leben wird ganz allein von ihm bestimmt. Er spielt Gott. Er macht den Tag und die Nacht und hat die totale Kontrolle über sie und die beiden Kinder. Er bestimmt sogar, wann sie die Toilette benutzen dürfen. Sie leben in einer Hütte ohne Fenster, die Luftzufuhr kommt durch einen Zirkulationsapparat. Doch dann gelingt ihr und dem Mädchen namens Hannah endlich die Flucht und sie landet im Krankenhaus. Doch der Alptraum ist noch lange nicht zu Ende. Es kommen immer mehr Grausamkeiten zu Tage und am Ende ist nichts mehr so, wie es am Anfang erschien.Dann ist da noch Matthias, dessen Tochter vor vierzehn Jahren plötzlich verschwunden ist und der jetzt voller Hoffnung ist, dass die junge Frau im Krankenhaus sein Lenchen ist.Meine Meinung:Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen und habe es in einer Nacht verschlungen. Es ist unglaublich authentisch und erschreckend. Die ganze Grausamkeit des Buches offenbart sich auch in der Persönlichkeit und der völlig verdrehten Wahrnehmung der kleinen Hannah, die eigentlich schon 13 Jahre alt ist. Die Geschichte ist aus mehreren Perspektiven erzählt. Die verschiedenen Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt von Hannah, Lena und Matthias geben dem Buch zusätzliche Tiefe. Die überraschenden Wendungen halten die Spannung durchgehend hoch. Der Schreibstil ist mitreißend, emotional und enthält wenig Ausschmückungen. Es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Die Charaktere sind tiefgründig und handeln ihrer Situation entsprechend schlüssig.Fazit:Ein authentischer und emotionaler Thriller, der einem die Auswirkungen von Manipulation und Isolation erschreckend vor Augen führt.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Madame
Romy Hausmanns ›Liebes Kind‹ fesselt ab der ersten Seite.

rtl.de
​Die wendungsreiche, abgründige Story, kurzweilige, spannende Kapitel machen das Buch zu einem echte...n Highlight! Absolute Leseempfehlung! mehr weniger

Florian Valerius, Buchblogger, 21.04.2020

Tina
PSYCHOTHRILL DE LUXE

Caren Hodel, 07.04.2020

sueddeutsche.de
(...) ein Thriller, der mit knisterndem Spannungsbogen statt schockierenden Folterszenen zu überzeug...en weiß. mehr weniger

Rebecca Reinhard, 08.03.2020

krone.at
Ein spannendes Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.

01.10.2019

die aktuelle
Romy Hausmann ist der Shooting-Star im Thriller-Genre.

09.08.2019

Brigitte
Ein starkes Thriller-Debüt über eine kranke Idee von Familie, die Liebe einer Mutter und die Macht d...er Fantasie. mehr weniger

Angela Wittmann, 05.06.2019

Helen Hoff
Einer der besten Thriller in diesem Sommer!

Katrin Schmidt

ettlingen.de
Ein grandioses Thriller-Debüt, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt!

Friesenanzeiger
Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absol...ut mitreißend. mehr weniger

Andrea Weide

Trierischer Volksfreund
Ein Ausnahmethriller.

Arno Strobel, 28.04.2021

unsere-zeitung.de
Wer von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und -rätseln will, wird garantiert nicht enttäus...cht. Dieser Thriller hat es nämlich wirklich in sich. mehr weniger

Eva Unterrainer, 11.04.2021

wulfilo
Das Debüt einer deutschen Autorin, die es versteht, Spannung und menschliche Abgründe gekonnt zu ver...binden, so dass dieser wirklich lesenswerte Thriller entsteht. mehr weniger

29.01.2021

Ostfriesischer Kurier
Ein unfassbar spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen kann.

Marina Folkerts, 19.12.2019

Stadtbibliothek Brilon
Für alle, die gerne spannende Bücher mit einer Portion Psychothrill lesen.

Angela Drilling, 11.11.2019

Aachener Zeitung
Spannend, tiefgründig, verstörend gut.

20.08.2019

Vahinger Kreiszeitung
Wow, welch ein gelungenes Debüt!

29.06.2019

BRF1
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Bestseller entrollt Romy Hausmann St...ück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger

Biggi Müller, 03.06.2019

denglers-buchkritik.de
Einer der besten Psychothriller des Jahres!

Alex Dengler, 27.05.2019

TV für mich
Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.

03.05.2019

Lippische Landes-Zeitung
Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerli...ste verankert hat. mehr weniger

30.04.2019

bookreviews.at
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!

17.04.2019

Mainhattan Kurier
Ein brillantes Debüt!

16.04.2019

Hessische/Niedersächsische Allgemeine
Sie ist eine Meisterin der Andeutung

Georg Pepl, 15.04.2019

Der lachende Manager
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stüc...k für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger

13.04.2019

Express
Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.

Andrea Kahlmeier, 07.04.2019

Freie Presse
Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.

Manuela Haselberger, 22.03.2019

Westfalen-Blatt
›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender ...Roman mit großer Sogwirkung. mehr weniger

Doris Wassermann, 17.03.2019

booksection.de
Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!

Stefanie Rufle, 04.03.2019

ekz Bibliotheksservice
Außergewöhnlich!

Ute Horak-Mayr, 25.02.2019

NEWSBEREICH

Aktuelles

Preise & Auszeichnungen

Crime Cologne Award 2019

Romy Hausmann wurde mit dem Crime Cologne Award 2019 ausgezeichnet.

Als Serie

Ein riesen Erfolg: Der Bestseller ›Liebes Kind‹ auf Netflix

Wer keine Regeln mag, wird diese Psychothriller-Serie lieben: ›Liebes Kind‹, basierend auf dem gleichnamigen Bestseller auf Netflix.