Ein emotional schockierender und zugleich tief berührenden Thriller, entrollt Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
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Liebes Kind
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen »Zirkulationsapparat«. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört.
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.
Bibliografische Daten
16. Auflage
8 - 10 von 218 Leserstimme
Spannend mit subtilem Grusel
Nach einem Unfall wird Lena schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. An ihrer Seite ihre Tochter Hannah. Doch bald werfen die Aussagen des Mädchens mehr Fragen auf, als sie beantworten. Was ist mit ihr und ihrem Bruder geschehen? Und ist ihre Mutter dieselbe Lena, die vor 14 Jahren spurlos verschwand?Das Buch ist aus drei Perspektiven geschrieben: Lenas, Hannahs und Matthias‘, Lenas Vater.Am erschreckendsten fand ich Hannahs Sicht, mit welcher Sachlichkeit und Selbstverständlichkeit sie die schlimmen Dinge beschreibt, die für sie scheinbar zum Alltag gehören.Mit Matthias hatte ich die meisten Probleme. Ich kann zum Glück nicht im Ansatz nachvollziehen, wie es ist, wenn das eigene Kind verschwindet. Trotzdem fand ich sein Verhalten von Anfang an sehr anstrengend und die – sicherlich in Teilen verständliche – Wut und Verklärung seiner Tochter ging mir irgendwann auf die Nerven.Die dritte Perspektive bringt die Handlung am meisten voran und immer mehr Licht ins Dunkle. Stück für Stück stellt sich dem Leser dadurch das ganze Ausmaß der Geschehnisse dar.Zuallererst fand ich das Buch wahnsinnig spannend und konnte es kaum aus der Hand legen. Ich wollte unbedingt wissen, was genau passiert ist und wie alles zusammenhängt. Der Schreibstil der Autorin tat sein Übriges und ließ sich sehr gut lesen. Der Wechsel der Perspektiven und auch einige Cliffhanger hielten die Spannung hoch und ließen mich an der Geschichte „dran bleiben“.Alles in allem hat mir das Debut von Romy Hausmann gut gefallen. Leider wurde dieser positive Eindruck durch den Schluss etwas zunichte gemacht, weshalb ich auch nur 4 Sterne vergeben möchte.Ich fand die Auflösung schlicht enttäuschend und etwas weit hergeholt. Aufgrund der ganzen Geschichte habe ich mir hier einfach mehr erwartet. Trotzdem würde ich das Buch jedem weiterempfehlen, der spannende Literatur ohne großes Blutvergießen mag.
Beklemmend
Ein Psychothriller mit beklemmender Geschichte.Ein psychopathischer Entführer sorgt für Terror bei seinen Entführungsopfern.Da auch Kinder dabei gezeugt werden, halte ich das für eine traurige Geschichte, sicher kein stimmungshebendes Buch.Doch eigentlich beginnt die richtige Handlung erst nach der Flucht und Befreiung. Die junge Frau und die Kinder stehen an einem schwierigen Neuanfang. Das so zu schildern ist die Innovation de Buches.Das heißt nicht, dass es nicht noch Wendungen und Überraschungen geben wird.Auffällig die Vielstimmigkeit beim Erzählen, das halte ich für sehr gelungen. Gegenwart und Passagen der Vergangenheit wechseln sich ab.Insgesamt ergibt sich für den Roman eine Punktzahl von 3,5/5 Punkten.
Psychologisch dicht und raffiniert
Ein Autounfall mit Fahrerflucht. Eine junge Frau wird ins Krankenhaus eingeliefert, begleitet von einem Mädchen, Hannah. Nach und nach stellt sich heraus, dass die Frau mit zwei Kindern in einer verborgenen Waldhütte gefangen gehalten wurde. Der Entführer soll dort liegen, erschlagen. Auch Jonathan, das zweite Kind soll sich noch dort befinden. Ist die Frau die vor 14 Jahren verschwundene Lena Beck?Liebes Kind ist ein Thriller, der dort beginnt, wo viele andere enden. Doch mit der Befreiung des Opfers ist der Fall noch lange nicht abgeschlossen. Romy Hausmann hat mit ihrem Debütthriller ein selten spannendes Drama entworfen. Die Hütte im Wald, weg von der Zivilisation, niemand, der etwas hören oder sehen kann. Kinder, die diese Isolation ihr „zuhause“ nennen, nichts anderes kennen. „Niemand kann dir helfen, du hast nur noch uns“, sagt der Entführer. Die entführte Frau hat den Psychoterror überlebt und doch bleibt sie gezeichnet. Sie erzählt der Polizei nicht alles, die „unaussprechlichen Dinge“, erzählt sie nur dem Leser. Das wirkt ungemein. Ganz besonders in der Hörbuchvariante, die ich angewendet habe. Die Erzählperspektiven, die der Frau, Hannahs und Lena Becks Vater Matthias, kommen dabei richtig zur Geltung. Ich weiß nicht ob ich das Buch genauso empfunden hätte. Die Stimmen machen das Grauen erst so richtig plastisch. Man weiß genau, dass nach der Befreiung, selbst nach der Rückkehr in den Alltag, noch etwas kommen muss. Man wartet direkt darauf, und dann erwischt einen die Wendung unerwartet und raffiniert.Ich kann diesen psychologisch dichten, raffinierten und ungewöhnlichen Thriller, insbesondere das Hörbuch dazu, nur empfehlen.
Spannung pur
Liebes Kind ist ein spannender Thriller von der jungen Autorin Romy Hausmann.Das Hörbuch wird gesprochen von Leonie Landa, Heikko Deutschmann und Ulrike C. Tscharre. Mit den Stimmen wird es zu einem Hörvergnügen. In einer fensterlosen Hütte im Wals werden Lea und ihre beiden Kinder der 13jährigen Hannah und den 11jägrigen Jonathan gefangen gehalten. Die Kinder kennen nichts anderes und sind eigentlich ganz glücklich. Als Lea flieht und von einem Auto angefahren wird, kommen die Linder in die Psychiatrie. Hannah ist eine besondere Persönlichkeit. Leas Eltern warten seit 14 Jahren auf Nachricht von ihr. Dann gibt es aber eine Wendung. Die Autorin hat die Personen gut beschrieben. Die Spannung was weiter passiert war durchgehend groß. Die Handlung wird aus mehreren Perspektiven dargestellt, das durch die verschiedenen Stimmen, gut zur Wirkung kommt.Ich kann diesen Thriller gerne weiter empfehlen.
Liebe Kinder, weniger liebe Erwachsene
Lena hat jahrelang mit ihrem Mann und ihren Kindern Hannah und Jonathan in einer fensterlosen Hütte im Wald gelebt - bis sie ihn umbringt und zusammen mit beiden Kinder fliehen kann. Und dann gibt es einen Unfall: Lenas Eltern, die sie seit 14 Jahren vemisst haben, kommen ins Krankenhaus und sehen, dass die Verletzte, die sich Lena nennt, gar nicht ihre Tochter ist. Doch dann kommt Hannah und ist Lena wie aus dem Gesicht geschnitten.Was ist geschehen? Wie passen alle diese Puzzlesteine zusammen? Berichtet wird aus mehreren Perspektiven: aus der von Lena, von Hannah und Matthias, Lenas Vater.Und bald wird deutlich, dass dies eine Geschichte ist, die uns sehr nahe geht, einfach, weil sie einerseits zwar weit hergeholt wirkt, andererseits jedoch uns alle treffen kann. Denn: das Unheil ist hier nicht abstrakt, nein, es schleicht sich mitten hinein in das Familienleben, nistet sich ein und ist latent noch immer vorhanden, auch wenn Frau und Kinder offenbar in Sicherheit sind. Wird Matthias seine Tochter wiedersehen? Werden Lena, Hannah und Jonathan jemals normal leben können? Was ist in diesem Zusammenhang überhaupt normal?Heftig und erschütternd, dabei meisterhaft konstruiert ist der Thriller der jungen Autorin Romy Hausmann. Es geht nicht übermäßig blutig darin zu, nein, es ist ein Psychoterror der subtilen Art, der das gesamte Geschehen durchdringt und mir beim Lesen permant eine Gänsehaut bescherte. Faszinierend und absolut meisterhaft!
Die Hütte im Wald
Als eine junge Frau einen Unfall hatte und gemeinsam mit dem kleinen Mädchen Hannah in ein Krankenhaus eingeliefert wird, stellt sich die Frage, wer beide sind, denn Hannah weiß nur ihren Vornamen und bezeichnet Lena, die junge Frau, als ihre Mutter. Gibt es eine Verbindung zu einem 14 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall? Jedoch stellt sich schnell heraus, dass Lena nicht die vermisste Lena ist und auch nicht Hannahs Mutter. Was passierte all die Jahre in der Hütte im Wald?Die Autorin entführt die Leser in ein Labyrinth des Schreckens und hat uns emotional fest im Griff, während sie einen Verdächtigen nach dem anderen präsentiert und kurz vor der vermeintlichen Auflösung eine weitere Abzweigung wählt. Hier bleibt der Spannungsbogen straff gespannt, bis ein überraschender Schluss dem Grauen ein Ende setzt.Man legt dieses Buch nicht so schnell aus den Händen.
Welch Horror
Der Roman Liebes Kind ist ein unglaubliches Buch. Es gibt ein Gefühls auf und ab, was den Leser zum weiter lesen treibt.Vor 14 Jahren kam die Studentin Lena nach einer Party nicht zu Hause an. Da sie oder ihre Leiche nie gefunden wurde, konnten die Eltern nie von ihr Abschied nehmen. Jetzt wurde ein Frau gefunden auf die diese Beschreibung passt. Mit ihr wird ein Kind gefunden, welches Lena als Kind total ähnlich sieht. Aber die Frau ist nicht Lena! Wie hängt das zusammen? Das Buch ist sehr gut aufgebaut. Aus der Sicht von Lena, ihrer Tochter und Lenas Vater erlebt der Leser diese unglaubliche Geschichte. Die Tochter Hannah kennt nur das Leben in der Hütte ihr sind die Menschen außerhalb suspekt. Sie versteht ihr Vorgehen nicht. Lena wurde aus ihrem Leben gerissen und muss jetzt mit diesem Erlebnis klar kommen. Sie ist verängstigt und verunsichert. Am schlimmsten ist die Situation für Lenas Eltern. Die Ungewissheit und Hoffnung löst ein Gefühlschaos bei ihnen aus. Die Gefühle und Gedanken der Personen waren so glaubhaft und ergreifend. Es gab immer wieder Wendungen und neue Hinweise, welche den Leser auf falsche Fährten führen. Das Ende war für mich vollkommen überraschend. Die Auflösung war glaubhaft und gut gelöst.
Mitreißender Thriller
Lena lebt im Wald, mit ihren zwei Kindern und ihrem Ehemann – was klingt wie die perfekte Familienidylle ist ein reines Martyrium. Mahlzeiten, der Gang zur Toilette, selbst der Sauerstoff – alles ist geplant und reicht zum Überleben. Vor die Tür kommt sie zum ersten Mal als ihr die Flucht gelingt. Doch nach der kurzen Euphorie, beginnt der Albtraum danach erst richtig. Ganz ehrlich: Entführungen und die Geschichten dazu, die gibt es wie Sand am Meer. Daher waren die Erwartungen an „Liebes Kind“ von Romy Hausmann nicht riesig, doch die Pressestimmen waren gut und das Hörbuch gerade verfügbar. Doch schon nach den ersten Kapiteln war der Thriller fesselnd. Ist Lena wirklich Lena? Können ihre Eltern aufatmen? Wenn Lena nicht Lena ist, wer sind dann die Kinder? Und wer macht sowas?Von der Idee erinnert Liebes Kind stark an das englische Pendant „Raum“, das auf einem ähnlichen Aufbau basiert. Doch Hausmanns Idee die verschiedenen Charaktere erzählen zu lassen, gibt dem Buch den letzten Schliff. Die unterschiedlichen Perspektiven bringen auf ihre eigene Weise den neuen Input: Hannah bringt Licht in die Zeit im Haus und gibt durch die kindliche, naive Erzählweise Gänsehautgefühl. Matthias, Lenas Vater, der lange nach seiner Tochter gesucht hat, bringt das impulsive Zeitgeschehen mit, der die Situation von außen betrachtet. Und Lena? Lena ist vor allem traumatisiert – ihre Parts sind schwer und manchmal so verwirrend wie sie es selbst zu sein scheint.Alles in allem auf jeden Fall ein hervorragendes Buch, das durch einige perfekt gesetzte Kniffe absolut spannend ist und den Leser mitreißt. Ich empfehle hier übrigens wärmstens die Hörbuchedition, denn – auch wenn das Buch sicherlich auch so durch Aufbau und brilliante Ideen besticht – machen die unterschiedlichen Leser und gerade die monotone Stimme Hannas das Hörbucherlebnis viel, viel intensiver. Also wer mal wieder Lust auf einen packenden Thriller hat, den kann Liebes Kind nur überzeugen.
4842 Tage des Grauens – packender Lesestoff
Vierzehn Jahre oder 4842 Tage währt das Martyrium um Lena. Eingesperrt in einer Waldhütte, von der Außenwelt abgeschnitten muss sie ihrem Peiniger zu Willen sein. Die gesamten, stets nach gleichem Zeitplan verlaufenden Tage, hat sie nur ein Ziel, ihre Kinder sollen dieser Hölle entfliehen…Schon alleine der erste Satz: „Am ersten Tag verliere ich mein Zeitgefühl, meine Würde und einen Backenzahn.“, zeigt wie temporeich der Leser hier mit der Handlung konfrontiert wird. Dieser Thriller macht süchtig. Es gelingt der Autorin den Leser durch die stets auf hohem Niveau vorhandene Spannung, zu zwingen das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Wenn ich ehrlich bin: so einen packenden Triller habe ich lange nicht gelesen. Hannah, Lenas Tochter, wird so realistisch in ihrem krankhaften Zwang zum ewigen Zählen, wenn Dinge unangenehm sind, wenn etwas ungewohnt ist oder sie warten muss. Dann ihre ewigen Zitate aus dem Lexikon. Es zeigt auf der einen Seite ihre vorhandene Intelligenz, aber gleichzeitig auch wie krank ihre Seele ist. Ich hatte großes Mitleid mit ihr. Als Leser muss man versuchen zu begreifen, was an den kindlichen Schilderungen Wahrheit oder Fantasie sind. Das fand ich spannend, da sich in den Schilderungen sehr viele Widersprüche verbargen, die mit logischem Verstand nicht erklärbar sind. Aber dadurch wurde mein Ehrgeiz angestachelt hinter die Geheimnisse zu kommen. Aber auch Jasmins kranke Seele, ihr innerer Kampf das Erlebte zu verarbeiten und mit ihrer Schuld umzugehen sind wunderbar beschrieben. Jasmins Drang sich nur mit Lena gedanklich auszutauschen, wenn Erlebtes ihr zu peinlich erscheint, fand ich sehr glaubhaft geschildert. Dabei ist die Handlung insgesamt so unvorhersehbar, so packend und spannend geschrieben, dass dieses Buch in meinen Augen ein MUSS für alle Thriller-Fans ist. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.
Die fensterlose Hütte im Wald
„In seiner Wirklichkeit hatte er mich gefragt, ob ich bereit war zu sterben, und ich hatte mich mit einem stummen Nicken einverstanden gezeigt. Ihm meine Erlaubnis erteilt.“InhaltSeit 14 Jahren wird die damals 23-jährige Studentin Lena Beck vermisst. Ihre Eltern haben die Hoffnung nie aufgegeben, sie eines Tages wiederzufinden. Doch als Lenas Vater Matthias zu einer Schwerverletzten ins Krankenhaus gerufen wird, um sie möglicherweise als seine Tochter zu identifizieren, wird er enttäuscht. Die Fremde hat ein Martyrium in einer einsamen, fensterlosen Hütte im Wald hinter sich, dem sie nur mit Mühe und Gewalt entkommen konnte. Mit ihr geflohen ist ein 13-jähriges Mädchen, angeblich ihre Tochter Hannah, doch diese sieht Lena frappierend ähnlich und wird mittels DNA-Test auch als Kind der Vermissten anerkannt. Für Matthias stellt sich nun die bange Frage, was aus seiner Tochter wirklich geworden ist, wenn die Misshandelte behauptet, Lena zu sein und doch eine ganz andere ist …MeinungDieses Thriller-Debüt der Münchner Autorin Romy Hausmann ist eine Wucht und vereint alles, was ein grandioser Spannungsroman haben muss. Zunächst fällt eine ungewöhnliche Aufteilung der Protagonisten auf, denn hier spricht nicht nur die Gefangene selbst, sondern auch ein schwer gestörtes Kind und ein psychisch labiler, verzweifelter Vater – und jeder öffnet für den Leser eine andere Tür, um ihn am Höllenszenario in der Hütte teilhaben zu lassen. Äußerst geschickt wechselt die Autorin nicht nur die Erzählstimme, sondern auch die Zeitebene.Während man manchmal direkt in der Hütte mit dem ausfallenden Zirkulationsapparat, der für die Frischluft verantwortlich ist, auf ein grausames Ende einer rekrutierten Zwangsfamilie wartet, liest man im nächsten Moment die sensationslüsternen Zeitungsartikel über ein angebliches Partygirl, welches sich mit dem falschen Mann eingelassen hat.Darüber hinaus fesselt aber gerade die gegenwärtige Situation, einer schwer traumatisierten jungen Frau und zweier ebenso beschädigten Kinderseelen, die sich nun in einem Alltag jenseits ihres fensterlosen Zuhauses zurechtfinden müssen. Jede Seite bringt neue Erkenntnisse und macht den Leser auf die Entwicklung neugierig.Der eigentlich perfekte Schachzug dieses Buches ist jedoch die sich immer mehr verdichtende Möglichkeit, dass der Täter gar nicht tot ist. Vielleicht ist ihm die Flucht gelungen, vielleicht will er seine perfekte kleine Familie zurückhaben und sinnt auf eine Möglichkeit erneut in deren Leben zu treten. Und warum gibt die falsche „Lena“ immer wieder Unwahrheiten kund? Wer schützt hier wen und wovor? Kluge, aufregende Unterhaltungsliteratur, die tiefe Ängste hervorruft und ein Lügengeflecht aufbaut, bei dem sich jeder fragt, was der andere verbirgt.FazitDieser Thriller spielt in der ganz großen Liga mit und konnte mich auf Anhieb überzeugen, deshalb vergebe ich begeisterte 5 Lesesterne. Definitiv eine neue Richtung und diverse Highlights, die immer genau im richtigen Moment gezündet werden. Dennoch spielt die Handlung mehr auf psychologischer Ebene, sie beschreibt traumatisierte Menschen jeder Altersklasse, sie ruft Beklemmung und Bestürzung hervor und agiert weniger mit wilden Mutmaßungen, als vielmehr mit bitteren Wahrheiten.Seit langer Zeit hat mich ein Thriller wieder einmal derart ausgiebig gefesselt. Es gelingt dem Text, dass er in Erinnerung bleibt, dass man auch nach der Lektüre noch darüber nachsinnt und sich in die Beweggründe aller Beteiligten hineinversetzen möchte. Durch eine Empfehlung bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden, wie gut, dass es immer wieder Überraschungen gibt. Auf weitere Bücher der Autorin bin ich sehr gespannt, ein echtes New-Comer-Talent!
Pressestimmen
Romy Hausmanns ›Liebes Kind‹ fesselt ab der ersten Seite.
Die wendungsreiche, abgründige Story, kurzweilige, spannende Kapitel machen das Buch zu einem echte...n Highlight! Absolute Leseempfehlung! mehr weniger
Florian Valerius, Buchblogger, 21.04.2020
PSYCHOTHRILL DE LUXE
Caren Hodel, 07.04.2020
(...) ein Thriller, der mit knisterndem Spannungsbogen statt schockierenden Folterszenen zu überzeug...en weiß. mehr weniger
Rebecca Reinhard, 08.03.2020
Ein spannendes Debüt, das man nicht mehr aus der Hand legt.
01.10.2019
Romy Hausmann ist der Shooting-Star im Thriller-Genre.
09.08.2019
Ein starkes Thriller-Debüt über eine kranke Idee von Familie, die Liebe einer Mutter und die Macht d...er Fantasie. mehr weniger
Angela Wittmann, 05.06.2019
Einer der besten Thriller in diesem Sommer!
Katrin Schmidt
Ein grandioses Thriller-Debüt, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legt!
Die Leser sind gefesselt von der Geschichte, denn die ist von der ersten bis zur letzten Seite absol...ut mitreißend. mehr weniger
Andrea Weide
Ein Ausnahmethriller.
Arno Strobel, 28.04.2021
Wer von der ersten bis zur letzten Seite mitfiebern und -rätseln will, wird garantiert nicht enttäus...cht. Dieser Thriller hat es nämlich wirklich in sich. mehr weniger
Eva Unterrainer, 11.04.2021
Das Debüt einer deutschen Autorin, die es versteht, Spannung und menschliche Abgründe gekonnt zu ver...binden, so dass dieser wirklich lesenswerte Thriller entsteht. mehr weniger
29.01.2021
Ein unfassbar spannender Thriller, den man gar nicht mehr aus der Hand legen kann.
Marina Folkerts, 19.12.2019
Für alle, die gerne spannende Bücher mit einer Portion Psychothrill lesen.
Angela Drilling, 11.11.2019
Spannend, tiefgründig, verstörend gut.
20.08.2019
Wow, welch ein gelungenes Debüt!
29.06.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Bestseller entrollt Romy Hausmann St...ück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
Biggi Müller, 03.06.2019
Einer der besten Psychothriller des Jahres!
Alex Dengler, 27.05.2019
Mit ihrem Thrillerdebüt ist Romy Hausmann ein fesselnder Pageturner gelungen.
03.05.2019
Romy Hausmann legt mit ›Liebes Kind‹ ein beachtliches Debüt vor, das sich sofort in den Bestsellerli...ste verankert hat. mehr weniger
30.04.2019
Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich derartig in seinen Bann gezogen hat!
17.04.2019
Ein brillantes Debüt!
16.04.2019
Sie ist eine Meisterin der Andeutung
Georg Pepl, 15.04.2019
In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stüc...k für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche Vorstellungskraft übersteigt. mehr weniger
13.04.2019
Kurzum, ein Thriller, den man nicht aus der Hand legen mag.
Andrea Kahlmeier, 07.04.2019
Ihr ist mit diesem Psyhothriller etwas ganz Besonderes gelungen.
Manuela Haselberger, 22.03.2019
›Liebes Kind‹ heißt das starke Thrillerdebüt der deutschen Autorin Romy Hausmann - ein verstörender ...Roman mit großer Sogwirkung. mehr weniger
Doris Wassermann, 17.03.2019
Den Namen Romy Hausmann sollte sich jeder Thriller-Fan unbedingt merken!
Stefanie Rufle, 04.03.2019
Außergewöhnlich!
Ute Horak-Mayr, 25.02.2019