Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?
Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. 

Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist. 

Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.


»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa

»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)


Von Alena Schröder sind außerdem erschienen: 

›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹

›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹


Bibliografische Daten
EUR 19,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44879-6
Erscheinungsdatum: 19.01.2026
1. Auflage
352 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben. 

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langeweile am 10.02.2026 09:02 Uhr

Zwei starke Frauen im Lauf der Geschichte

1945:Im ostdeutschen Güstrow ,findet die junge Marlen,die gerade dem Tod durch Ertrinken entkommen ist,Unterschlupf in einem alten Forsthaus,sie versteckt sich dort vor den anrückenden Russen.Die Malerin Wilma versteckt sie ,adoptiert sie später und bringt ihr alles über die Malerei bei.Als Wilma nach und nach erblindet,ersetzt ihr Marlen ,so gut es geht,ihr Augenlicht.2023:Die 34jährige Hannah Borowski lebt mit ihrer Freundin Rubi in einer WG.Als Diese schwanger ist und ausziehen will, bricht für Hannah ein Stück ihrer Welt zusammen. Außerdem tritt plötzlich ihr Vater, der sich Zeit ihres Lebens nie um sie gekümmert hat, mit einer rührseligen Geschichte in ihr Leben und sucht den Kontakt zu ihr.Warum nach all den Jahren und haben Mutter und Großmutter ihr die Wahrheit über sein Verhalten gesagt?Die Geschichte wechselt nun fortlaufend zwischen den beiden Zeiten, wobei die Vergangenheit bis ins Jahr 1961 weiterläuft. Außerdem zieht sich wie ein roter Faden, ein angeblich wertvolles ,verschwundenes Bild aus dem Besitz ihrer Großmutter, durch die Geschichte.Ich habe bereits den Vorgänger zu dieser Geschichte mit großer Begeisterung gelesen und war sehr gespannt auf den weiteren Fortgang . Die Autorin nimmt sich viel Zeit, die beiden Lebenswege zu begleiten und im Laufe der Entwicklung ergeben sich immer mehr Zusammenhänge und nach und nach setzt sich das Puzzle zusammen. Auch flechtet sie geschickt reale Ereignisse (Revolution des 17. Juni 1953). in ihren Roman ein,Mauerbau und Fall finden ebenfalls Erwähnung.Der Roman wurde von Julia Nachtmann gut vorgelesen,sie beherrschte sowohl den sächsischen Dialekt ,als auch die Jugendsprache hervorragend.Ein Genuss,den ich gerne mit fünf Sternen bewerte.

do_ro am 11.01.2026 20:01 Uhr

Ein Buch, das zum Nachdenken anregt

In „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ begleitet man eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Großmutter beginnt, sich mit deren Vergangenheit und mit den eigenen Lebensfragen auseinanderzusetzen. Im Zentrum stehen Familie, weibliche Selbstbilder über Generationen hinweg, Kunst und die Suche nach einem selbstbestimmten Leben.Auch wenn ich die beiden ersten Teile noch nicht gelesen habe, habe ich schnell in die Geschichte reingefunden. Der Roman hat mich weniger durch große dramatische Ereignisse gepackt, sondern vielmehr durch seine leisen, präzisen Beobachtungen. Ich mochte besonders, wie die Autorin Themen wie Selbstfindung, familiäre Prägung und weibliche Lebensentwürfe miteinander verknüpft.Die Sprache empfand ich als sehr angenehm: modern, klar und zugleich feinfühlig. Die Darstellung der Frauenfiguren über mehrere Generationen hinweg hat mich besonders beeindruckt. Ich fand es spannend zu sehen, wie unterschiedlich Freiheit, Liebe und Selbstverwirklichung in verschiedenen Lebensphasen und historischen Kontexten gelebt werden. Keine Figur wirkt dabei eindimensional oder idealisiert – alle tragen Widersprüche in sich, was sie für mich sehr glaubwürdig gemacht hat.Auch das Motiv der Kunst hat mich stark angesprochen. Das Bild des Lebens als unfertiges Gemälde ohne Titel empfand ich als sehr treffend. Es hat mich daran erinnert, dass Lebensläufe selten klar strukturiert sind und sich oft erst rückblickend – wenn überhaupt – deuten lassen.Insgesamt habe ich diesen Roman als ruhig, klug und sehr zeitgemäß erlebt. „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist für mich ein Buch, das man nicht hastig liest, sondern eines, das man mitnimmt – noch lange über die letzte Seite hinaus.

lielo99 am 15.02.2026 20:02 Uhr

Blutsverwandtschaft ist keine Garantie für Liebe

Als Marlen merkt, was ihre Mutter mit ihr und ihrem kleinen Bruder vorhat, reißt sie sich los. Sie rennt und rennt, bis sie kraftlos zusammensinkt. Nein, sie will noch nicht sterben. Sie will leben und was soll an den Russen denn so schlimm sein, dass man lieber sterben würde als ihnen zu begegnen? Das geschah im Jahr 1945 als die sowjetische Armee in Ostdeutschland ihr Unwesen trieb. Marlen strandet zunächst in Güstrow. In einem alten Forsthaus will sie sich ein wenig ausruhen. Hier begegnet sie Wilma, einer hageren Frau, die sie heimlich als Krähe bezeichnet. Aber diese „Krähe“ hilft ihr und Marlen hätte nie gedacht, dass sie ein halbes Leben bei ihr verbringt. Das Buch spielt auf zwei Zeitebenen. Im Jahr 1945, kurz nach dem Ende des Krieges und im Jahr 2023, als Hanna Borowski damit fertig werden muss, dass ihre beste Freundin aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Wie gut, dass sich gerade jetzt ihr leiblicher Vater bei ihr meldet. Ein wenig langatmig und nicht immer schlüssig, so empfand ich das Buch „Mein ganzes Leben Öl auf Leinwand ohne Titel“. Wie sich allerdings zum Schluss alle Fäden zu einem vollendeten Zopf zusammenfügten, das imponierte mir. Auch die Sprecherin verstand ihr Handwerk und ich empfehle das Hörbuch sehr gerne weiter.

isabell am 11.01.2026 17:01 Uhr

Geniale Idee ein Stück Zeitgeschichte zu erzählen und das Leben zweier Frauen zu verbinden

Auf das Buch aufmerksam wurde ich ich durch den Namen der Autorin auf dem Cover bzw. den Aufkleber mit Hinweis auf ihr anderes Buch "Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid", von dem mir eine Freundin vorgeschwärmt hatte. Die Art, wie die Autorin die Geschichte erzählt, in dem das Gemälde erwähnt wird, es am Ende das Leben mehrerer Frauen miteinander verbindet, was über einen langen Zeitraum von einem Jahrhundert geschieht, finde ich genial. Dies ist der dritte Teil, in dem im Mittelpunkt Marlen, gegen Ende des zweiten Weltkrieges 14 Jahre alt, steht, wobei ihre Geschichte hauptsächlich im Nachkriegsdeutschland in Güstrow spielt, wo sie von Wilma gerettet wird, die ihres Zeichens Malerin ist. Marlens Geschichte erstreckt sich bis 1961 zum Mauerbau und ab Mauerfall 1989 tritt sie kurz wieder in Erscheinung. Die Hauptfigur in der Gegenwart ist Hanna mittlerweile 34 Jahre alt, die in Berlin lebt und dies im Jahr 2023. Ich erfahre viel über ihr Leben, das gerade völlig auf dem Kopf steht, denn ihre beste Freundin und WG-Mitbewohnerin ist schwanger und zieht aus. Von ihrer Chefin wird ihr Justus, deren Neffe als Mitbewohner " aufs Auge gedrückt". Über Justus, einem Studenten, der alle typischen "Vorurteile" vom Studenten in Optik mit Manbun, sowie Yoga, Esotherik , etc. erfüllt, musste ich oft schmunzeln, denn er war einfach sehr unterhaltsam. Als Hannahs Vater, der sie laut Oma und Mutter nie kennenlernen wollte, in ihr Leben tritt, ist Hannah völlig durch den Wind.Selten habe ich mich so genial unterhalten gefühlt und es war keine leichte Kost. Ich habe viel über das Leben damals und die Beweggründe von Menschen damals und heute erfahren, warum sie so gehandelt haben wie sie es getan haben. Ich habe Menschen in die Seele schauen dürfen, ihre Trauer gespürt, ihre Wut, ihre Angst, aber auch ihren Lebenswillen. Obwohl ich die ersten beiden Teile nicht gelesen habe und mir sicherlich einiges fehlt, was die Entwicklung einzelner Charaktere betrifft, so konnte ich den dritten Teil auch so sehr gut lesen. Ein ganz besonderer Roman, der mich nachdenklich, aber auch hoffnungsfroh zurückgelassen hat. Sehr zu empfehlen - fünf Sterne!

flinteratur am 29.01.2026 16:01 Uhr

Unglaublich klug erzählt!

Alena Schröder schreibt so auf eine einfühlsame, kluge und unterhaltende Weise, dass man diesen und ihre Vorgängerromane gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auf zwei Zeitebenen steigt man abwechselnd immer tiefer in das Leben von Hannah und Marlen ein, entdeckt deren innere Konflikte und Hoffnungen. Berlin 2023: Hannah ist 34 Jahre alt und muss von nun an alleine leben, als ihre beste Freundin Rubi aus der gemeinsamen WG auszieht. Hannahs Mutter starb, als sie 19 war und zu ihrem Vater hat sie keinen Kontakt. Bis er überraschend vor ihrer Tür steht und das nicht ohne Grund, wie sich später herausstellen wird. Kriegsende, Güstrow 1945: Die 14-jährige Marlen versteckt sich mithilfe von Malerin Wilma in einem alten Forsthaus vor den Russen und entdeckt dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma nimmt Marlen bei sich auf und zwischen den beiden entsteht eine vorsichtige, stärker werdende Bindung, die Geheimnisse birgt. 
Der Sprung zwischen den Zeitebenen ist sehr stimmig gelungen und bringt eine mitreißende Lebendigkeit mit sich. Behandelt werden Themen wie (familiäre) Herkunft und Identität und es stellt sich unter anderem die Frage: Was schulden wir eigentlich unseren Eltern? Ist Familie nur ein Konstrukt? Nach und nach offenbaren sich verborgene Zusammenhänge, die das Leben von Hannah und Marlen bis in die Gegenwart prägen. Besonders die Kunst wird dabei zum Schlüssel, um Vergangenes sichtbar zu machen und neu zu deuten. Bewegend, feinsinnig und mit klugem Humor unterhaltend bildet diese Frauen- und Familiengeschichte auf hohem Niveau den perfekten Abschluss ihrer wunderbaren Trilogie. Die historische Grundlage ist sorgfältig recherchiert und wird realistisch einbezogen. Die Tatsache, dass man die Reihenfolge der einzelnen Bücher variieren kann, ist für mich übrigens ein großer Pluspunkt und zeigt einmal mehr, wie klug Alena Schröder erzählt.

heikek am 08.02.2026 13:02 Uhr

Schicht für Schicht

"Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" von Alena Schröder, ist am 19. Januar 2026 im Verlag dtv als Buch erschienen. Das Hörbuch (ungekürzte Ausgabe) wird vom Verlag Hörbuch Hamburg herausgegeben und wurde von Julia Nachtmann gelesen.Das Cover sticht mit seinen kräftigen Farben hervor und ist allein schon ein Eyecatcher. Der Titel ist, wie bei den ersten beiden Romanen dieser Trilogie, ungewöhnlich und auffällig. Das Leben von Hannah wird im Jahr 2023 auf den Kopf gestellt. Erst zieht ihre Freundin Rubi aus der WG aus und der Neffe einer Kollegin vorübergehend bei ihr ein. Dann meldet sich ihr Vater Martin, von dem sie jahrelang nichts gehört hat, eines Tages bei ihr. Warum hat er sich all die Jahre nicht gemeldet? Seine Antwort ist genau das Gegenteil der Antwort ihrer verstorbenen Mutter. Als Hannah ein alter Brief ihrer Mutter zugespielt wird, kommt die Wahrheit ans Licht und sie muss eine Entscheidung treffen. In dem zweiten Erzählstrang geht es um Marlen. Nach dem Suizid ihrer Mutter flieht Marlen von Demmin nach Güstrow. Es ist das Jahr 1949 und in einem alten Forsthaus trifft sie auf Wilma. Wilma ist Malerin und lebt mit der alten Haushälterin Burgel in einem Haus außerhalb der Stadt. Wilma adoptiert Marlen und bildet sie zur Malerin aus. Marlen assistiert Wilma bei ihren Bildern und wird ihr wichtigstes Werkzeug.Im Epilog schließt sich schließlich der Kreis zwischen den beiden Geschichten. Dies war für mich der erste Roman von Alena Schröder. Mir hat der lockere und verständliche Schreibstil gefallen. Die Dialoge zwischen den Protagonisten sind immer wieder witzig und haben mich zum schmunzeln gebracht.Zum Lese- bzw Hörvergnügen hat auch Julia Nachtmann beigetragen. Sie hat eine angenehme Stimme und passt sich perfekt der jeweiligen Situation und der jeweiligen Person (Rüdiger mit seinem schwäbischen Dialekt oder Lukas mit seiner Jugendsprache) an. Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich habe beschlossen, die beiden ersten Romane dieser Trilogie zu lesen oder vielleicht auch wieder zu hören.

annenbook am 12.01.2026 08:01 Uhr

Familiensaga Nr.3

Die besten Buchtitel hat sowieso Alena Schröder – und damit eigentlich immer schon einen kleinen Gütebonus. Den braucht sie aber gar nicht, auch nicht bei ihrem neuen Buch... sie liefert einfach ab. In ihrem euen Roman erzählt sie mehr über Hannah und Evelyn, die wir schon in "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" kennengelernt haben (trotzdem unabhängig lesbar!!!). Sie erzählt auch von Marlen, ihrem Aufwachsen und Leben nach dem Krieg, reißt sogar kurz den Massensuizid in Demmin an. Ich liebs sehr, wie sich die verschiedenen Kapitel die Story-Bälle zuspielen und wie die Leben der Figuren miteinander verwebt sind. Das ist schon sehr großartige Erzählkunst!!Alena Schröder schreibt über Generationen hinweg (Frauenleben natürlich 🧡 !!), von biografischen Linien, die sich fortsetzen, abbrechen oder erst im Rückblick als zusammengehörig erkennen lassen. Wie das Schicksal Wilma, Marlen und Burgel in den letzten Tagen des Krieges zusammenwirft und letztendlich auch Evelyn und Hannah, nach der Wende. Und immer wieder die Kunst, Öl natürlich und ein ganz besonderes Gemälde.Die historischen Umstände schreiben sich tief in die Biografien der Figuren ein – in das, was sie erleben, was sie verlieren und was sie ein Leben lang mit sich tragen. Alena Schröder urteilt dabei nicht, sondern erzählt aufmerksam und mit großem Vertrauen in die Wirkung ihrer Figuren und ihrer Geschichten. Und das ist ihr richtig gut gelungen 🧡 Leseempfehlung!!!

zauberschnee am 30.01.2026 17:01 Uhr

Wunderbarer Roman

Das Cover von „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist fantastisch gestaltet und passt zum Titel des Buches sowie zu der gesamten Geschichte! Alena Schröder überzeugt mit ihrem flüssigen, klaren und präzisen Schreibstil! Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und lässt den Leser sofort ins Geschehen eintauchen.Die eine Zeitebene spielt kurz nach dem 2. Weltkrieg bis 1961. Marlen, ein junges Mädchen, die ihre Eltern sowie ihren kleinen Bruder verloren hat und ganz alleine unterwegs ist, wird von Wilma und Burgel aus Güstrow in ihrem verlassenen Forsthaus aufgenommen und findet dort Unterschlupf. Im Laufe der Zeit wird sie unverzichtbar für Wilma, die ein Geheimnis mit sich trägt und bleibt dort über 20 Jahre! Marlen malt wunderbar, doch aus bestimmten Gründen kann sie sich nicht selbstverwirklichen. Der zweite Zeitstrang spielt in der Gegenwart, genau im Jahr 2023! Hannah, eine junge Frau im Alter von 34 Jahren, hat viel in ihrer Kindheit durchgemacht! Ihre Mutter ist früh verstorben und ihr Vater war nicht existent. Doch plötzlich taucht er völlig unverhofft mit einem riesigen Blumenstrauß auf und möchte ein heiles Familienleben führen! Doch Hannah ahnt, dass irgendwas an seiner erzählten Geschichte nicht stimmen kann, und sie wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt, die zu der Frage führt, was sind wir unseren Eltern schuldig. In beiden Erzählsträngen geht es auch immer wieder um ein markantes, berühmtes Bild, dass sowohl in Hannahs Geschichte als auch in Marlens Leben eine wichtige Rolle spielt. Alena Schröder hat einen wunderbaren Erzählstil, so dass man immer weiterlesen möchte und gespannt die Fortsetzung der jeweils anderen Zeitebene erwartet! Mit sehr viel Einfühlungsvermögen beschreibt sie die Charaktere der Personen in dem Roman, was die Geschichte zu einem wahren Erlebnis macht. Fazit: Alena Schröder hat ein wunderbares Buch geschrieben, dass zum Nachdenken anregt und den Leser eintauchen lässt in eine großartige Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen. Uneingeschränkte Leseempfehlung.

karo_line am 11.01.2026 22:01 Uhr

Berührend, klug erzählt und atmosphärisch

Mit „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ hat Alena Schröder erneut einen sehr gelungenen Roman vorgelegt. Ich habe die ersten beiden Teile der Reihe bereits gelesen und sehr geliebt, wurde aber auch diesmal nicht enttäuscht. Gleichzeitig lässt sich dieser Band problemlos unabhängig von den Vorgängern lesen.Die Geschichte entfaltet sich in zwei Zeitschichten: ab 1945 begleiten wir die Künstlerin Wilma und die junge Waise Marlen, während die zweite Handlung im Jahr 2023 spielt und Hannah in den Mittelpunkt stellt, die man bereits aus den vorherigen Büchern kennt. Beide Handlungsstränge sind spannend angelegt und fügen sich nach und nach stimmig zusammen.Die Figuren sind lebendig und vielschichtig, der Schreibstil der Autorin gewohnt einfühlsam, atmosphärisch und flüssig. Besonders gut gefallen hat mir auch das Cover, das sehr geschmackvoll gestaltet ist und einen hohen Wiedererkennungswert besitzt.Mein Fazit: Ein emotionaler, klug erzählter Roman und ein starker dritter Teil der Familiensaga — absolut empfehlenswert.

grü ni am 12.01.2026 21:01 Uhr

3. Teil einer spannenden Familiengeschichte

Spannender 3. Teil einer FamiliengeschichteGüstrow 1945: Marlen ist nach Güstrow geflohen, nachdem sie sich vor dem Ertrinken in der Peene gerettet hat. Sie ist Vollwaise und sucht in einem verlassenen Forsthaus Schutz. Dort trifft sie auf die Künstlerin Wilma. Wilma hilft dem Mädchen, sich rechtzeitig vor den Russen zu verstecken. In ihrem Versteck, einer alten Kommode, findet Marlen das Porträt einer jungen Frau. Sie nimmt es heimlich an sich.Wilma entscheidet sich, Marlen bei sich aufzunehmen.Berlin 2023: Hannah ist inzwischen 34 Jahre alt und mit ihrem Leben zufrieden. Doch ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Rubi ist schwanger und will mit ihrem Freund in ein Wohnprojekt ziehen. Dann taucht auch noch ihr Vater Martin unverhofft auf. Warum sucht er nach so vielen Jahren Kontakt, wo er sich doch nie für seine Tochter interessiert hat?Dann bleibt noch die Frage nach der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Urgroßmutter gehörte und sich wie ein roter Faden durch ihr Leben zieht.Wie auch die vorangegangenen Romane von Alena Schröder hat auch der 3. Teil der Romanreihe einen außergewöhnlichen Titel. Bereits die Romane Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid und Bei euch ist es immer so unheimlich still der Autorin haben mich überzeugt.Mit Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel wird die Geschichte in zwei Zeitebenen weitererzählt. Mit Marlen geht es zurück in die Vergangenheit, nach Güstrow 1945, und mit Hannah befinden sich die Lesenden in der Gegenwart, Berlin 2023. Der Wechsel zwischen den Zeiträumen und den Protagonistinnen hat mir sehr gut gefallen. Mit Spannung und Neugier wurde ich beim Lesen durch die Geschichte geleitet und bin dabei auf interessante Personen getroffen.Alena Schröders Schreibstil ist authentisch und flüssig. Der Leser kennt am Ende des Buches das Geheimnis der Leinwand. Die Autorin hat das Ende jedoch so gestaltet, dass die Geschichte noch weitererzählt werden könnte. Ich lasse mich überraschen – vielleicht gibt es noch einmal etwas von Hannah Borowski zu lesen. Ich würde mich freuen.Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid,Bei euch ist es immer so unheimlich still undMein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titelkönnen unabhängig voneinander gelesen werden, ich würde jedoch empfehlen, sie in der Reihenfolge zu lesen, in der sie erschienen sind.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

27.05.2026
19:30 Uhr (CEST)
Atrium der Sparkasse Schwäbisch Hall
Dolanallee 3
74523 Schwäbisch Hall
12,00 €, Erm. 6,00 €
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

03.06.2026
19:30 Uhr (CEST)
Tegeler Bücherstube GmbH
Grußdorfstr. 18
13507 Berlin
Veranstaltung

Alena Schröder präsentiert ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

09.06.2026
19:30 Uhr (CEST)
Thalia
Schillingsgasse 3
76275 Ettlingen
Veranstaltung

Alena Schröder präsentiert ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Moderation : Simon Sahner
10.06.2026
20:00 Uhr (CEST)
St. Michael
Hauptstraße 365
68535 Edingen-Neckarhausen
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen des Open-Air Festivals "Lesen unterm Sternenhimmel"

30.07.2026
19:30 Uhr (CEST)
Sommer in Lauf
Spitalstraße 5
91207 Lauf
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

15.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Digitalgarden
Schweriner Höfe, Marienplatz 1-2, Im Brunnenhof
19053 Schwerin
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literarischen Bilderbogens.

23.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Grüner Salon der Bibliothek im Kontor
Kettenstr. 24
16909 Wittstock
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

30.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Zehntscheuer Münsingen
Zehntscheuerweg 11
72525 Münsingen
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Dachau liest"

13.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Ludwig-Thoma-Haus
Augsburger Str. 23
85221 Dachau
Veranstaltung

Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lit.Eifel

16.10.2026
19:00 Uhr (CEST)
Panoramasaal - Jugendherberge Gemünd Vogelsang
Im Wingertchen 9
53937 Schleiden-Gemünd
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Flow

Ein bewegendes, stimmiges Ende einer Trilogie, aber auch für sich allein toll.

13.04.2026

BÜCHER Magazin

Ein wunderbares Buch über ein ganzes Frauenleben: berührend, tragisch, komisch und auf den Punkt erz...ählt. mehr weniger

01.04.2026

WDR 4

Die Figuren bleiben bewusst ambivalent und vielschichtig. Sie lösen Mitgefühl, aber auch Wut und Unv...erständnis aus. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie besonders greifbar. (...) Der Roman erzählt ruhig, eindringlich und ohne Pathos. Er stellt die Frage, was wir unseren Eltern schulden – und was sie uns hinterlassen. mehr weniger

Heike Knispel, 30.03.2026

Happy

Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Isabella Huber, 01.03.2026

bibliomanicas.de

Feinbeobachtete Emotionen, starke Frauenfiguren und ein leiser, eindringlicher Stil machen diesen Ro...man zu einem echten Leseerlebnis. Bewegend, klug und voller Gefühl – absolut empfehlenswert! mehr weniger

19.02.2026

Freundin

Was macht Familie aus? Diese Frage erkundet Alena Schröder klug und witzig anhand zweier Frauenschic...ksale aus verschiedenen Zeiten, die eine geheimnisvolle Leinwand verbindet. mehr weniger

18.02.2026

freundin.de

Mit warmem, atmosphärischem Stil und viel Gefühl verknüpft sie Vergangenheit und Gegenwart zu einem ...dichten, bewegenden Porträt über Identität und Familie. mehr weniger

Irem Özkalga, 12.02.2026

Für Sie

Der packende Roman verbindet Frauenschicksale und Geheimnisse und fragt, welches Erbe unsere Eltern ...uns mitgeben haben - und ein spannendes Stück Zeigeschichte erzählt er auch. mehr weniger

11.02.2026

Recklinghäuser Zeitung

Ein eindringlicher Roman. Es geht um die vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwor...tung, Familienbande und weiblicher Geschichte. mehr weniger

Sylvia Paschert, 07.02.2026

Dresdner Morgenpost/Chemnitzer Morgenpost

Ein warmherziger Familien- und Generationenroman über Identität, Erbe und die Macht der Erinnerung.

07.02.2026

tz

Ein Gesamtkunstwerk also, zweifellos.

Johanna Schultheiss, 28.01.2026

Brigitte

Eine berührende Jahrhundertgeschichte, die hier eine starke Vollendung findet.

Angela Wittmann, 28.01.2026

Hamburger Abendblatt

Alena Schröder erweist sich erneut als pointierte, szenisch orientierte Erzählerin – mit Gespür für ...Dramaturgie, Zugänglichkeit und nachvollziehbare Figuren, die manchmal so überzeichnet sind, dass sie unbedingt realistisch wirken. mehr weniger

Thomas André, 20.01.2026

NDR Buch des Monats

Ein tolles Leseerlebnis.

19.01.2026

dpa

Die zwei Erzählstränge fließen sanft und in klarer Sprache dahin, Schröder nimmt sich Zeit für die G...eschichten ihrer Figuren. (...) Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten. mehr weniger

Vanessa Reiber, 19.01.2026

Die Presse am Sonntag

Ein berührender, packender und witziger Roman. Ein Roman, der zu Herzen geht.

Doris Kraus, 18.01.2026

DONNA

Ein Roman (man muss die anderen nicht kennen), der einen nicht loslässt: atmosphärisch, dicht getakt...et und fesselnd. mehr weniger

02.01.2026