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Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Buch Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel und Text Der neue Roman von Alena Schröder
Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Und die Schichten von Farbe Schmerz und Glück?

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel

Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Bauernkommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort eine alte, etwas unscheinbare Leinwand. Wilma, die Marlen geholfen hat sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Denn Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. 

Auf zwei Zeitebenen wird die bewegende Geschichte zweier Frauen erzählt, deren Leben durch eine unscheinbar wirkende Leinwand für immer verbunden ist. 

Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Großmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

Emotional, warmherzig, tiefgründig: Alena Schröder spürt in ihrem Roman der Frage nach, was wir unseren Eltern schulden und welches Erbe sie uns mitgeben.


»Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten.« Vanessa Reiber, dpa

»Es hat mich mit Macht hineingezogen in eine Mutter-Tochter-Frauen-und-Familien-Geschichte, aus der man nach 318 Seiten mit dem verträumten Gefühl wieder zu sich kommt, man habe eine Zeitreise gemacht.« Christine Westermann, Der Stern (über Alena Schröders SPIEGEL-Bestseller ›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹)


Von Alena Schröder sind außerdem erschienen: 

›Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid‹

›Bei euch ist es immer so unheimlich still‹


Bibliografische Daten

EUR 19,99 [DE]
ISBN : 978-3-423-44879-6
Erscheinungsdatum: 19.01.2026
1. Auflage
352 Seiten
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt

Alena Schröder

Alena Schröder, geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. als ›Brigitte‹-Kolumnistin. Gemeinsam mit Till Raether spricht sie in ihrem Podcast »sexy und bodenständig« über das Schreiben. 

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140 von 140 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.53 von 5 Sternen


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4 - 10 von 140 Leserstimme

chrissysbooks am 04.02.2026 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gelungener Abschluss der Trilogie

Der neue Roman von Alena Schröder ist der dritte Band einer Reihe und erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen. In der Vergangenheit, im Jahr 1945 in Güstrow, steht die 14-jährige Waise Marlen im Mittelpunkt. Durch einen Zufall erhält sie Hilfe von der Künstlerin Wilma, die ihr Schutz vor russischen Soldaten bietet und sie schließlich bei sich aufnimmt. Wilma bringt Marlen die Malerei näher, und nach und nach wird das Mädchen zu ihrer Assistentin und wird bald unersetzlich für sie.Die zweite Erzählebene spielt im Berlin des Jahres 2023. Hier begleitet man die 34-jährige Hannah Borowski, die sich wundert, als ihr Vater unerwartet den Kontakt zu ihr sucht. Jahrelang hatte er keinerlei Interesse an ihr gezeigt, warum also jetzt? Oder haben ihre Mutter und Großmutter den Kontakt bewusst verhindert?Der dritte Teil der Familiensaga lässt sich problemlos auch ohne Kenntnisse der vorherigen Bände lesen. Die beiden Zeitebenen wechseln regelmäßig, und bereits zu Beginn wird deutlich, wie die Geschichten miteinander verknüpft sind. Dennoch hätte ich mir eine noch engere Verbindung der Handlungsstränge gewünscht. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, und die Schicksale der Frauen haben mich auf beiden Ebenen berührt. Die Protagonisten wirken glaubwürdig, ihre Gefühle und Situationen sind gut nachvollziehbar. Auch wenn mich die vorherigen Teile der Reihe etwas stärker fesseln konnten, ist dieser Roman ein stimmiger und gelungener Abschluss der Familiengeschichte über Zusammenhalt, Freundschaft, Einsamkeit und Schicksale. Gerne empfehle das Buch weiter.

bartie am 04.02.2026 19:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Interessante Familiengeschichte

Mit dem Buch „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ endet im Jahr 2023 die Geschichte der Familie Borowski. Die 34-jährige Hannah Borowski lebt und arbeitet in Berlin, führt einigermaßen ruhiges Leben. Bis plötzlich ihr Vater, den sie bisher nicht gekannt hat, auftaucht und ihr Leben durcheinanderwirbelt. Nach dem verschollenen Bild sucht Hannah nicht mehr.Auch in dem Teil der Jahrhundertgeschichte gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der mich diesmal direkt nach Güstrow im Mai 1945 führt. In dem verlassenen Forsthaus versteckt sich die 14-jährige Waise Marlen vor den russischen Soldaten und findet dort in einer alten Kommode eine Leinwand, die sie dann mitnimmt. Bei der Künstlerin Wilma Engels findet Marlen ihr neues Zuhause. Beide Geschichten sind sehr interessant. Beide erzählen über bewegende Frauenschicksale, beide vermitteln ein Teil der deutschen Geschichte. Die bildhaft dargestellten Ereignisse wirken authentisch, ließen mich in das Geschehen eintauchen. Besonders interessant fand ich die Erzählung über die Nachkriegszeit in Güstrow, über die Veränderungen, die diese Ära für die Bevölkerung mit sich brachte. Alle Protagonisten überzeugen mit ihrem Handeln, ihre Sorgen und Gedankengänge sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Etwas enttäuscht hat mich die Geschichte des verschollenen Bildes, die im ersten Buch so viel Platz einnahm und hier nur am Rande behandelt wurde. Die Familiengeschichte Borowskis wurde in drei Büchern erzählt. Auch wenn jedes Buch in sich abgeschlossen ist und alle drei unabhängig von einander gelesen werden können, bin ich froh, zuerst das erste Buch gelesen zu haben. So wurden für mich die Ereignisse des gesamten Jahrhunderts klarer, die Charaktere vertrauter. Fazit: eine lesenswerte Geschichte.

lesel93 am 04.02.2026 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Finale

Alena Schröder hat eine zweite Fortsetzung ihres Überraschungserfolgs „Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ veröffentlicht. Leider konnte ich mir nicht die Zeit nehmen, die bisherigen Bücher wieder zu lesen. Seite für Seite erinnerte mich an die drei Generationen der Familie Borowski. Mit mehr Vorwissen hätte sich die Sogwirkung der Erzählung wohl nicht erst ab der Mitte des Buchs entwickelt. Auch geholfen hätte mir ein „was bisher geschah“ am Anfang des Buchs. Nichts desto trotz hat mir das Buch, welches auf zwei Zeitebenen spielte gut gefallen. Hannah, welche in der Gegenwart (Berlin 2023) mit ihrem bis dato unbekannten Vater konfrontiert wird. Marlen, die in der frühen DDR als Waise von einer Malerin aufgenommen wird, und selbst zur Künstlerin wird. Beide Leben hängen selbstverständlich zusammen. Das neuste Werk schließt die große Klammer der drei Romane.

meerblick am 03.02.2026 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Lebendige Geschichte

Alena Schröder gestaltet ihren Roman ‘Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‘ in zwei Erzählsträngen. Es ist der dritte Teil einer Familien-Trilogie, in der Hannah, Mitte dreißig, alleinstehend ohne Mutter und Großmutter, die beide verstorben sind, eine zentrale Figur einnimmt. Sie lebt in Berlin und wir schreiben das Jahr 2023. Gerade ist ihre liebe Freundin und einzige Vertraute aus der Wohngemeinschaft ausgezogen, um mit ihrem Freund das freie Landleben zu erforschen. Da kündigt sich bereits der nächste Mitbewohner an. Hannah kann einfach nicht nein sagen und bereut ihre Hilfsbereitschaft mitunter schon sehr. Doch Hannah sucht auch nach ihren Wurzeln, ihrem Vater, der plötzlich in Erscheinung tritt und Antworten auf Fragen gibt, die wiederum Fragen aufwerfen. In einer zweiten Erzählebene begegnen wir Wilma und ihrem angenommen Kind Marlen. Es sind die Nachkriegsjahre in Güstrow, gelegen in der gerade entstehenden DDR, die das Setting prägen. Jon, Wilmas Mann, ein bekannter Maler, befindet sich noch in Kriegsgefangenschaft. So nutzt Wilma die Gunst der Stunde, um Karriere zu machen mit ihren Bildern. Dabei assistiert Marlen ihr immer häufiger und intensiver.Der Roman zeigt wie die drei Frauen ihren Lebensweg suchen und finden, mit welchen Gefühlen sie zu kämpfen haben, um sich selbst gerecht zu werden und ihre Erfüllung schließlich zu finden.Dieser Roman steht für sich und kann unabhängig von den vorangegangenen Teilen gelesen werden. Natürlich werden Details der Geschichte besser in der Gesamtheit des Werkes deutlich.

nataliegoodman am 02.02.2026 20:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Generationsübergreifende Geschichte spannender Frauen

Alena Schröder schreibt mit einer schnörkellosen Klarheit und gleichzeitig einer solchen menschlichen Nähe zu den Charakteren, dass es mich sofort in die Geschichte hineingezogen hat. In der Berliner Gegenwart treffen wir Hannah wieder, die sich nach dem Abbruch ihrer Promotion mit unerwarteten Familientreffen, fehlenden Zugehörigkeitsgefühlen und ihrem neuen nervigen Mitbewohner rumschlägt. Abwechselnd springt der Roman in die Nachkriegszeit und erzählt die Geschichte von Marlen und Wilma im mecklenburgischen Güstrow.Die beiden Handlungsstränge könnten sich im Setting kaum mehr unterscheiden und behandeln doch ähnliche Themen rund um Familie, Zugehörigkeit und gegenseitige Verantwortung. Die Protagonistinnen sind allesamt spannende Charaktere - nicht einfach nur starke Frauen, sondern vielseitige Frauen mit Schwächen, in deren Welt man gerne eintaucht. Das titelgebende Ölgemälde, das Hannah im ersten Band der Reihe gesucht und das Marlen in diesem Band findet, verbindet die beiden Handlungsstränge und Zeitebenen. Wie genau, erfährt man erst ziemlich spät."Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" hab ich sehr geliebt, allerdings ist es schon ein paar Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Dadurch hatte ich nicht mehr alle Details und Charaktere sofort parat. "Bei euch ist es immer so unheimlich still" habe ich bisher noch nicht gelesen. Bei "Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel" bin ich trotzdem ohne Probleme mitgekommen.

liesdochmaleinbuch am 02.02.2026 18:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

lässt einen nicht los

Der Erzählstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Buch wieder richtig gut, die Geschichte der Frauen und die zugehörigen Zeitstränge sind eng verwoben, überlagern such zu einer Geschichte in der es um Familie, Identität und Heimat geht. Die Malerei als zentrales Motiv gibt der Geschichte einen fast schon ätherischen, greifbaren und gleichzeitig aber auch unbarmherzigen Touch, was vermutlich mit Wilmas Figur zusammenhängt. Aber die Geschichte dieser zentralen Frauenfiguren ist auch eine Geschichte der Männer in ihrem Leben und dem Raum, den sich die Frauen erkämpfen und zurückerobern. Bin ehrlich, die paar Männer, die hier eine zentralere Rolle spielen, kommen nicht unbedingt gut bei weg, wobei man den Generationsshift schon deutlich merkt. Es ist die Geschichte davon, wie die Protagonistinnen ihren Platz in der Welt finden und alle auf ihre Weise ihren Weg gehen. Die Geschichte scheut sich nicht hässlich zu sein, unangenehme Gefühle, Verrat und Enttäuschung abzubilden.Mir hat dieses Buch richtig gut gefallen, durch die intensive, sich verdichtende Erzählung war man nah dran an der Geschichte, die einen nicht loslässt.

leseekki am 02.02.2026 17:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Berührend!

In „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ erzählt Alena Schröder die berührenden Geschichten zweier Frauen in ganz unterschiedlichen Zeiten und Lebensumständen. Während der Lektüre hatte ich eigentlich immer wieder darauf gewartet und gehofft, dass sich zum Ende eine größere Verbundenheit herauskristallisieren würde, aber es ist vielmehr eine Art Staffelstabübergabe, und so erleben wir vielmehr parallel zwei Geschichten im Damals und Jetzt, deren Bindeglied eher die allgemeine Bedeutung von Familie, Selbstständigkeit und persönlichem Freiheitsraum ist. Doch beide Geschichten vermögen zu berühren, sind spannend und unterhaltsam, die eine geprägt von Leidenschaft, Pflichtbewusstsein, Schuld und Verantwortungsgefühl, die andere als Zeugnis unserer Zeit eher vorangetrieben durch Sinnsuche und die Frage, wer man eigentlich ist und was persönliche Freiheit bedeutet.Die zwei Erzählungen haben mir gut gefallen, die Charaktere werden nahbar geschildert, die Sprache fließt und trägt durch die Seiten. Leiser Humor punktet genauso sehr wie tiefe Gefühle. Das Cover hat mir vor der Lektüre eigentlich gut gefallen, im Nachhinein empfinde ich es leider eher als unpassend. Es ist zu clean und hell, zu frisch und harmlos, um die Leinwand ihres Lebens tatsächlich darstellen zu können ...Ein schönes Leseerlebnis. Viereinhalb Sterne.

island am 01.02.2026 23:02 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Was uns verbindet

Bei diesem Roman handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe um drei Generationen von Frauen. Die Titel und auch die Covergestaltung aller drei Teile ähneln sich und dienen so als verbindendes Element. Allerdings ist es nun schon wieder einige Zeit her, dass der zweite Teil erschienen ist, sodass ich mich nicht mehr besonders detailliert an die darin beschriebenen Geschehnisse erinnere.Der letzte Teil spielt auf zwei Zeitebenen und an zwei Orten. In Güstrow ab Mai 1945 und in Berlin 2023. 1945 versteckt sich die damals 14-jährige Marlen vor den Russen in einer Kommodenschublade und findet dort ein Gemälde, das eine junge Frau zeigt. Marlen bleibt in Güstrow und wird von der Künstlerin Wilma nicht ganz uneigennützig unter ihre Fittiche genommen. Im Jahr 2023 lebt die 34-jährige Hannah Borowski in Berlin und wird von ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin verlassen, da diese schwanger ist. Zugleich meldet sich plötzlich Hannahs Erzeuger bei ihr, der sich bisher nicht für sie interessiert hat. Sie versucht mehr darüber rauszufinden, was damals zwischen ihm und ihrer Mutter vorgefallen ist, was aber nicht so leicht ist, weil sowohl ihre Mutter als auch ihre Oma tot sind.Ich empfand den Roman als gut lesbar und fesselnd. Hannah war mir auf jeden Fall sehr sympathisch und auch Marlens Geschichte, wie sie zu Beginn der DDR bei einer Künstlerin aufwuchs, war sehr interessant. Allerdings hatte ich erwartet, dass die beiden Handlungsstränge am Ende noch etwas mehr miteinander verwoben werden und, dass das titelgebende Bild noch einmal eine gewichtigere Rolle einnimmt. Der Schreibstil der Autorin war aber gewohnt gut lesbar und auch die Sprecherin des Hörbuchs war passend gewählt, ihre Stimme passte zur Atmosphäre des Romans und man konnte ihr gut folgen.

marie aus e am 31.01.2026 11:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Fesselnder Abschluss der Trilogie

Wie bereits die beiden Vorgängerbände ist auch hier das Cover wieder ein Hingucker. Aber viel wichtiger: auch die Handlung hat mich gleich wieder völlig gefesselt. Für Quereinsteigende ist das Lesen auch ohne Vorkenntnisse gar kein Problem, man kann gut folgen. Perfekt wird es natürlich, wenn man diese kennt. Das Buch spielt wieder in zwei Zeitebenen.Einmal in Güstrow, beginnend am Kriegsende und dann weiterspielend in der Nachkriegszeit im ostdeutschen Teil Deutschlands. Hier bilden drei Frauen eine Schicksalsgemeinschaft und ihr Leben berührt sehr.In Berlin treffen wir dann im Jahr 2023 Hannah wieder, die schon aus den Vorgängerbänden bekannt ist. Ihr Vater will nach dreißig Jahre ohne Kontakt auf einmal an ihrem Leben teilhaben, gleichzeitig zieht ihre beste Freundin aus und Hannah muss sich neu sortieren. Das Buch schafft es, dass mich beide Erzählstränge gleichermaßen fesseln, interessieren und berühren. Das ist eine hohe Kunst, meist habe ich bei solchen Gestaltungen einen klaren Favoriten und die andere Erzählebene ist mehr ein Anhängsel, hier nicht. Die Charaktere sind authentisch, alle weiblichen Personen auf ihre Weise liebenswert oder zumindest respektabel. Die Männer hingegen - sowohl in Vergangenheit als auch in der Gegenwart, tja. Einzig kleine Irritation: die Verknüpfung der zwei Ebene über eine Bildersuche fand ich seltsam und nicht wirklich überzeugend.Ich habe hier sowohl Hörbuch als auch die gedruckte Ausgabe zu Hause und möchte keines davon missen.Das Hörbuch wurde von Julia Nachtmann gesprochen und sie hat es geschafft, allen Charakteren eine Stimme zu geben. Ich habe ihr total gern zugehört, für mich ist sie hier die perfekte Besetzung. Die acht Stunden fünfundfünfzig Minuten sind viel zu schnell vergangen.Ich lese selten Bücher ein zweites Mal, aber die Trilogie kommt in das immerwährende Bücherregal und darf nicht weiterziehen. Mein Januarhighlight!

zauberschnee am 30.01.2026 17:01 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Wunderbarer Roman

Das Cover von „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist fantastisch gestaltet und passt zum Titel des Buches sowie zu der gesamten Geschichte! Alena Schröder überzeugt mit ihrem flüssigen, klaren und präzisen Schreibstil! Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen und lässt den Leser sofort ins Geschehen eintauchen.Die eine Zeitebene spielt kurz nach dem 2. Weltkrieg bis 1961. Marlen, ein junges Mädchen, die ihre Eltern sowie ihren kleinen Bruder verloren hat und ganz alleine unterwegs ist, wird von Wilma und Burgel aus Güstrow in ihrem verlassenen Forsthaus aufgenommen und findet dort Unterschlupf. Im Laufe der Zeit wird sie unverzichtbar für Wilma, die ein Geheimnis mit sich trägt und bleibt dort über 20 Jahre! Marlen malt wunderbar, doch aus bestimmten Gründen kann sie sich nicht selbstverwirklichen. Der zweite Zeitstrang spielt in der Gegenwart, genau im Jahr 2023! Hannah, eine junge Frau im Alter von 34 Jahren, hat viel in ihrer Kindheit durchgemacht! Ihre Mutter ist früh verstorben und ihr Vater war nicht existent. Doch plötzlich taucht er völlig unverhofft mit einem riesigen Blumenstrauß auf und möchte ein heiles Familienleben führen! Doch Hannah ahnt, dass irgendwas an seiner erzählten Geschichte nicht stimmen kann, und sie wird vor eine schwierige Entscheidung gestellt, die zu der Frage führt, was sind wir unseren Eltern schuldig. In beiden Erzählsträngen geht es auch immer wieder um ein markantes, berühmtes Bild, dass sowohl in Hannahs Geschichte als auch in Marlens Leben eine wichtige Rolle spielt. Alena Schröder hat einen wunderbaren Erzählstil, so dass man immer weiterlesen möchte und gespannt die Fortsetzung der jeweils anderen Zeitebene erwartet! Mit sehr viel Einfühlungsvermögen beschreibt sie die Charaktere der Personen in dem Roman, was die Geschichte zu einem wahren Erlebnis macht. Fazit: Alena Schröder hat ein wunderbares Buch geschrieben, dass zum Nachdenken anregt und den Leser eintauchen lässt in eine großartige Geschichte erzählt auf zwei Zeitebenen. Uneingeschränkte Leseempfehlung.

Veranstaltungen & Medientermine

Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen des Literarischen Bilderbogens.

23.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Grüner Salon der Bibliothek im Kontor
Kettenstr. 24
16909 Wittstock
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
30.09.2026
19:00 Uhr (CEST)
Zehntscheuer Münsingen
Zehntscheuerweg 11
72525 Münsingen
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen von "Dachau liest"

13.10.2026
20:00 Uhr (CEST)
Ludwig-Thoma-Haus
Augsburger Str. 23
85221 Dachau
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹

Eine Veranstaltung im Rahmen der Lit.Eifel

16.10.2026
19:00 Uhr (CEST)
Panoramasaal - Jugendherberge Gemünd Vogelsang
Im Wingertchen 9
53937 Schleiden-Gemünd
Veranstaltung
Alena Schröder liest aus ›Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel‹
24.11.2026
19:30 Uhr (CEST)
Rathaus - Schwörsaal
Marktstraße 26
88299 Leutkirch im Allgäu
Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

Flow
Ein bewegendes, stimmiges Ende einer Trilogie, aber auch für sich allein toll.

13.04.2026

BÜCHER Magazin
Ein wunderbares Buch über ein ganzes Frauenleben: berührend, tragisch, komisch und auf den Punkt erz...ählt. mehr weniger

01.04.2026

WDR 4
Die Figuren bleiben bewusst ambivalent und vielschichtig. Sie lösen Mitgefühl, aber auch Wut und Unv...erständnis aus. Gerade diese Widersprüchlichkeit macht sie besonders greifbar. (...) Der Roman erzählt ruhig, eindringlich und ohne Pathos. Er stellt die Frage, was wir unseren Eltern schulden – und was sie uns hinterlassen. mehr weniger

Heike Knispel, 30.03.2026

Happy
Uneingeschränkte Leseempfehlung!

Isabella Huber, 01.03.2026

bibliomanicas.de
Feinbeobachtete Emotionen, starke Frauenfiguren und ein leiser, eindringlicher Stil machen diesen Ro...man zu einem echten Leseerlebnis. Bewegend, klug und voller Gefühl – absolut empfehlenswert! mehr weniger

19.02.2026

Freundin
Was macht Familie aus? Diese Frage erkundet Alena Schröder klug und witzig anhand zweier Frauenschic...ksale aus verschiedenen Zeiten, die eine geheimnisvolle Leinwand verbindet. mehr weniger

18.02.2026

freundin.de
Mit warmem, atmosphärischem Stil und viel Gefühl verknüpft sie Vergangenheit und Gegenwart zu einem ...dichten, bewegenden Porträt über Identität und Familie. mehr weniger

Irem Özkalga, 12.02.2026

Für Sie
Der packende Roman verbindet Frauenschicksale und Geheimnisse und fragt, welches Erbe unsere Eltern ...uns mitgeben haben - und ein spannendes Stück Zeigeschichte erzählt er auch. mehr weniger

11.02.2026

Recklinghäuser Zeitung
Ein eindringlicher Roman. Es geht um die vielschichtige Auseinandersetzung mit Erinnerung, Verantwor...tung, Familienbande und weiblicher Geschichte. mehr weniger

Sylvia Paschert, 07.02.2026

Dresdner Morgenpost/Chemnitzer Morgenpost
Ein warmherziger Familien- und Generationenroman über Identität, Erbe und die Macht der Erinnerung.

07.02.2026

tz
Ein Gesamtkunstwerk also, zweifellos.

Johanna Schultheiss, 28.01.2026

Brigitte
Eine berührende Jahrhundertgeschichte, die hier eine starke Vollendung findet.

Angela Wittmann, 28.01.2026

Hamburger Abendblatt
Alena Schröder erweist sich erneut als pointierte, szenisch orientierte Erzählerin – mit Gespür für ...Dramaturgie, Zugänglichkeit und nachvollziehbare Figuren, die manchmal so überzeichnet sind, dass sie unbedingt realistisch wirken. mehr weniger

Thomas André, 20.01.2026

NDR Buch des Monats
Ein tolles Leseerlebnis.

19.01.2026

dpa
Die zwei Erzählstränge fließen sanft und in klarer Sprache dahin, Schröder nimmt sich Zeit für die G...eschichten ihrer Figuren. (...) Fans der Autorin bekommen wie gewohnt dichte und feinsinnig erzählte Lebensgeschichten. mehr weniger

Vanessa Reiber, 19.01.2026

Die Presse am Sonntag
Ein berührender, packender und witziger Roman. Ein Roman, der zu Herzen geht.

Doris Kraus, 18.01.2026

DONNA
Ein Roman (man muss die anderen nicht kennen), der einen nicht loslässt: atmosphärisch, dicht getakt...et und fesselnd. mehr weniger

02.01.2026