Nicht morgen, nicht gestern

Erzählungen

Wie kann ein einziges Abendessen eine recht ungewöhnliche Ehe beenden? Sechs hintersinnige literarische Geschichten voller Ironie und Komik. »Mit Lust serviert Timm seine kraftvolle Kost. Dem Leser läuft das Wasser im Mund zusammen: Er darf genießen, sich amüsieren, mitfühlen und ungläubig den Kopf schütteln.« (Detlef Grumbach in der ›Woche‹)

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Der neueste, sehr erfolgreiche Erzählband.
Nicht morgen, nicht gestern

Ob es der Flug mit der erfolgreichen Fotografin und die Erinnerung an ein gemeinsames folgenschweres Abendessen ist; die kurze Reise einer jungen Frau nach Wales, die ihr die Augen öffnet über ihre neue Beziehung; der Tag mit dem Computerfreak und Taubenmörder aus Hamburg; die aberwitzige Sache mit dem Schließfach im Münchner Hauptbahnhof; die Geschichte des Wehrdienstverweigerers, der unwissentlich zum Waffenschieber wird; oder das eindringliche Erlebnis der alten Pelznäherin mit militanten Tierschützern: Uwe Timm erzählt aus scheinbar gewöhnlichen Alltagssituationen heraus von überraschenden Wendungen im Leben seiner Figuren.

Entstanden sind sechs »schöne, ernste, komische und traurige Geschichten ... Timm versteht es, mit wenigen Strichen einen ganzen Lebenslauf sichtbar zu machen« (Martin Lüdke in der ›Zeit‹).

Inhalt:

- Das Abendessen
- Nicht morgen, nicht gestern
- Screen
- Der Mantel
- Das Schliessfach
- Eine Wendegeschichte

Bibliografische Daten
EUR 11,00 [DE] – EUR 11,40 [AT]
ISBN: 978-3-423-12891-9
Erscheinungsdatum: 01.06.2001
5. Auflage
144 Seiten
Format: 12,2 x 19,1 cm
Sprache: Deutsch
Zusatzinfos: Lehrerprüfexemplar
Autor*innenporträt
Uwe Timm

Uwe Timm wurde 1940 in Hamburg geboren. Geschichten faszinierten Uwe Timm von klein auf: Er lauschte dem »Seemannsgarn« seines Großvaters, einem Kapitän, schlich immer wieder zu seiner Tante ins Hafenviertel, in deren Küche sich Leute aus dem Rotlichtmilieu trafen, und schrieb schon als Schuljunge eigene Geschichten. Nach dem Tod des Vaters leitete er drei Jahre lang das Kürschnergeschäft, machte dann am Braunschweig-Kolleg sein Abitur und studierte in München und Paris Philosophie und Germanistik. Er promovierte mit einer Arbeit über Albert Camus. Anschließend studierte er Soziologie und Volkswirtschaftslehre.

Den Aufbruch Ende der sechziger Jahre erlebte Uwe Timm als Student aktiv mit. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern der 68er-Generation; die Aufarbeitung dieser Zeit zieht sich durch sein gesamtes Werk.

Der Vater von vier Kindern verfasste auch vier Kinder- und Jugendbücher. Außerdem arbeitete er als Drehbuchautor. Für seine Romane und Erzählungen erhielt Uwe Timm zahlreiche Auszeichnungen und Preise: 2001 den Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und den Tukanpreis der Landeshauptstadt München, 2002 den Literaturpreis der Landeshauptstadt München, 2003 den Schubart-Literaturpreis und den Erik-Reger-Preis der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. 2006 wurde Uwe Timm mit dem Premio Napoli sowie dem Premio Mondello ausgezeichnet, 2009 erhielt er den Heinrich-Böll-Preis und 2012 die Carl-Zuckmayer-Medaille. 2013 wurde Uwe Timm der Kulturelle Ehrenpreis der Landeshauptstadt  München verliehen, 2018 der Schillerpreis und das Bundesverdienstkreuz.

Uwe Timm lebt in München und Berlin.

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