Eine fesselnde und intensive Liebesgeschichte – berührend und spannend bis zur letzten Seite.
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Nichts ist gut. Ohne dich.
Sechs Jahre lang haben sich Jana und Leander nicht gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich – bis zu diesem einen, verhängnisvollen Abend im August, als Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Leander fuhr den Wagen. Und verschwand danach aus Janas Leben. Kein Wort haben sie seitdem gewechselt, wissen nichts mehr voneinander. Und jetzt steht er plötzlich vor ihr. Mit seinen hellblauen Augen. Und die Anziehungskraft ist so viel größer als Jana wahrhaben will. Sechs Jahre hat sie versucht, ihn zu hassen. Und nun ist er da, aus einem wirklich guten Grund: Er ist hier, damit sie ihn rettet. Nur weiß er das selbst noch nicht.
Folgende weitere tolle Romance-Titel sind von Lea Coplin bei dtv erschienen:
Aus der »Nichts ist gut«-Serie:
Band 2: »Nichts zu verlieren. Außer uns.«
Weitere Einzelbände:
»Für eine Nacht sind wir unendlich«
»Mit dir leuchtet der Ozean«
Bibliografische Daten
1. Auflage
Lea Coplin
Lea Coplin ist das Pseudonym einer Autorin, die mit ihren Romanen bereits mehrfach auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Mehr als fünfzehn Jahre arbeitete sie als Journalistin, bevor sie sich für die Schriftstellerei entschied. Sie liebt es, flatternden Schmetterlingen und gebrochenen Herzen nachzuspüren und die Tiefen des Ozeans auszuloten. Lea Coplin lebt mit Mann und Katzen in München.
6 - 10 von 85 Leserstimme
"Ich überlasse es ihr, eine Entscheidung zu treffen. Oder es zu lassen!"
Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen, sie war sehr berührend, emotional und tiefgründig und behandelt viele traurige Themen wie Verluste, Krebs und wie unterschiedlich Menschen mit ihrer Trauer umgehen.Jana fand ich anfangs sehr unsympathisch und sprunghaft. Dieses ganze Hin und Her hat mich echt genervt, doch im Laufe der Geschichte wurde sie immer sympathischer und ich konnte nachvollziehen, warum sie handelt wie sie handelt. Anders beläuft es sich mit Leander, den ich schon seit dem Anfang sehr mochte und in mein Herz geschlossen habe. Er trägt eine Last, die man sich gar nicht vorstellen möchte und trotzdem möchte er die Ereignisse irgendwie aufarbeiten. Diesen Weg mit ihm zu gehen, fand ich sehr emotional.Die Handlung hat sachte angefangen, doch sie zog sich angenehm zu lesen, wenn auch an manchen Stellen sehr emotional, durch bis zum Ende. Leider fand ich den Sichtwechsel von Jana in der Mitte des Buches sehr unauthentisch. Niemand kann von Hass zu Liebe switchen. Ich hätte mir einen noch besseren Übergang gewünscht.Die Textnachrichten habe ich sehr gerne gelesen, genauso wie die Kapitel als bestimmte Tage, somit war aber auch die Gefahr des sprunghaften größer, doch mich hat es nicht gestört.Das Ende ist für meine Verhältnisse offen gelassen worden, aber ein Friede Freude Eierkuchen hätte auch nicht zu dieser Geschichte gepasst.Insgesamt mochte ich die Geschichte gerne und kann sie trotz kleiner Kritikpunkte durchaus weiterempfehlen!
Schöne Geschichte, mit einigen kleinen Schwächen, die ich gerne gelesen habe
Zum Inhalt:Jana und Leander haben sich seit sechs Jahren nicht gesehen. Seit dem Tag als Janas Bruder bei einem Autounfall starb und Leander den Unfallwagen fuhr. Doch plötzlich steht Leander wie aus dem Nichts bei ihr in der Buchhandlung und Janas Welt hört auf sich zu drehen. Doch das anfängliche Entsetzen verwandelt sich in Neugier und sie möchte herausfinden, warum Leander wieder da ist. Nach und nach merkt sie, dass er immer noch der Junge ist mit dem sie aufgewachsen ist. Sie merkt, dass seine Schuldgefühle noch immer da sind. Doch auch sie lässt ihn nicht kalt und so entwickelt sich eine Anziehung zwischen den beiden die eigentlich nicht sein darf.Meine Meinung:Das Cover ist trotz - oder vielleicht genau wegen - seiner Schlichtheit ein absoluter Hingucker. Das große rote Herz und die beiden Personen die scheinbar davon rennen, machten mich sofort neugierig auf die Geschichte. Dann las ich den Klappentext und wusste, diese Geschichte muss ich lesen.Mir war klar, dass es keine einfache Geschichte wird, denn die Grundthematik ist keine einfache. Ei Autounfall, der Janas Bruder aus dem Leben riss und Leander war scheinbar Schuld daran. Schon von Beginn an dachte ich mir, dass da wohl mehr dahinter stecken muss, als man als Leser zunächst erfährt. Ich muss zugeben, dass ich da bei der Auflösung etwas mehr erwartet hätte und ein ganz klein wenig enttäuscht war.Von Beginn an gefiel mir die Geschichte aber erstmal sehr gut. Sie beginnt gleich in einer Buchhandlung. Solche Bücher punkten bei mir ja grundsätzlich erstmal. Ich liebe Geschichten, die mit Büchern und Buchhandlungen zu tun haben. Und so fühlte ich mich sofort wohl und Zuhause angekommen.Jana mochte ich ganz gerne, allerdings merkt man ihr deutlich an, dass der Tod ihres Brudes sie gebrochen hat. Sie weiß nicht so richtig etwas mit ihrem Leben anzufangen, macht keine Ausbildung, hat keinen Kontakt zu ihren Eltern, keine ernsthafte Beziehung und lebt nur in den Tag hinein. Lea Coplin beschreibt Jana so authentisch, das man mit ihr mitfühlt und sie stellenweise einfach nur in den Arm nehmen möchte. Auch Leander hat eine schwere Zeit zu meistern. Nicht nur lastet die Schuld an dem Unfall auf ihm, nein, seine Mutter ist zudem schwer an Krebs erkrankt, ihr bleibt nicht mehr viel Zeit. Ich muss zugeben, dass ich nicht nur aufgrund persönlicher Erfahrungen etwas Probleme mit dem Thema Krebs in Romanen habe. Leider nervt es mich echt, dass in so gut wie jeder Geschichte eine Person Krebs haben oder daran sterben muss. Natürlich ist das realistisch aber ich fange langsam an mich zu fragen, wieso jeder Autor das in seine Geschichten einbauen muss.Die Story grundsätzlich gefiel mir gut und auch der Schreibstil der Autorin war super zu lesen. Ich mochte es Leander und Jana dabei zuzusehen wie sie sich wieder begegneten und begannen ihre Vergangenheit aufzuarbeiten. Allerdings muss ich zugeben, dass es für mich Zwischendurch auf der einen Seite einige Längen gab, auf der anderen Seite das Tempo aber irgendwie zu hoch war. Dies bezieht sich vor allem auf die Beziehung zwischen Jana und Leander. Zunächst kann Jana Leander überhaupt nicht riechen und möchte ihn am Liebsten aus ihrem Leben streichen, dann jedoch beginnt sie selbst ihm nachzulaufen, im Nachrichten zu schicken und ihm Nahe sein zu wollen. Irgendwie kam mir das unlogisch und auch etwas überstürzt vor. Dass sie so einfach über den Tod ihres Bruders hinwegsehen konnte, konnte ich fast nicht glauben.Letztendlich habe ich die Geschichte aber gerne gelesen und war sehr gespannt auf das Ende und die Auflösung. Hier gab es zwar nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte, jedoch finde ich das Ende befriedigend für alle Seiten.Fazit:Eine Geschichte, die ich eigentlich sehr gerne gelesen habe. Einige Dinge störten mich jedoch, sodass ich nicht voll auf begeistert bin. Trotzdem ist die Geschichte schön, der Schreibstil der Autorin gut zu lesen und das Ende ein runder Abschluss der Story.
Gefühlvolle Geschichte mit Tiefgang und glaubhaften Charakteren
Janas Leben plätschert vor sich hin. Auch Monate nach dem Abitur, hat sie sich noch nicht entschließen können, wohin ihr Weg gehen soll, und was sie studieren möchte. Sie lebt bei ihrer Schwester Marie und hat kaum Kontakt zu ihren Eltern. Sechs Jahre ist der tödliche Unfall her, bei dem ihr älterer Bruder ums Leben gekommen ist, und noch wirft dieses tragische Ereignis seine Schatten weit in das Leben der zurück gebliebenen Familie. Jana hilft in einer kleinen Buchhandlung aus, und genau dort steht eines Tages plötzlich Leander vor ihr, den sie seit dem Unfall nicht gesehen hat. Früher hat sie eine Freundschaft verbunden, doch seit Leander am Steuer des Wagens saß, in dem Tim verunglückt ist, haben sie sich nicht mehr gesehen. Es ist ein Schock für Jana, sie will zunächst mit dem aus Berlin nach München zurück gekehrten Leander nichts zu tun haben, zu sehr wühlt es sie auf, ihn wieder zu sehen.Und doch lässt sich Jana von Leander zu einem Wiedersehen überreden, bei dem beide bald spüren, dass sie mehr füreinander empfinden, was jedoch durch die Vergangenheit starkt negativ beeinflusst wird. Noch weiß Jana nicht, wie sie Marie gestehen soll, dass sie sich mit Leander trifft, sie fürchtet, ihre Schwester könnte bei dieser Neuigkeit ausrasten. Auf Nichts ist gut. Ohne dich. bin ich aufmerksam geworden, da ich andere Bücher, die die Autorin unter dem Namen Anne Sanders geschrieben hat, mit Begeisterung gelesen habe. Außerdem mag ich dramatische Liebesgeschichten über junge Erwachsene gerne lesen. Hier wird abwechselnd aus Janas und Leanders Sicht erzählt, was mir generell gut gefällt, und bei diesem Buch die Gefühle und die Zerrissenheit der Protagonisten deutlich macht. Es gibt viele Bücher dieser Art, bei diesem gefallen mir die glaubhaften Charaktere, der einfache aber mitreißende Schreibstil und die nicht ganz unrealistische Geschichte. Es bleibt einfach auf dem Boden der Tatsachen und wirkt dadurch auch nicht schnulzig. Eine Geschichte über eine zerrüttete Freundschaft, kaputte Familien und zwei jungen Menschen, die versuchen wieder aufeinander zu zugehen, was einem Drahtseilakt, oder dem Gang über ein Minenfeld ähnelt. Es hat mir sehr gut gefallen Jana und Leander auf ihrem Weg zu begleiten und zu beobachten, welche Wendungen ihre Wege nehmen, und sie sich gegenseitig Halt geben wollen. Einen halben Punkt Abzug gebe ich nur dafür, dass mich Nichts ist gut. Ohne dich. letztendlich nicht komplett emotional eingenommen hat, dazu hat mir noch minimal etwas gefehlt.
Herzergreifend
Die Geschichte um Jana und Leander beginnt bereits Jahre zuvor und wird dann unterbrochen durch den Tod von Janas Bruder Tim, den Leander verursacht haben soll. Als er nun wieder vor ihr steht, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Diese herrliche Geschichte über Verlust, das wiederfinden Von Lebenswillen und sich eingestehen der eigenen Gefühle war tieftraurig aber auch wunderschön. Die Autorin hat mich nur so durch das Bich getragen und die Geschichte so wunderschön erzählt, dass ich desöfteren Tränen in den Augen hatte.Alles in allem war dieses Buch von vorn bis hinten einfach grandios, Schreibstil,Cover und die Charaktere haben mir sehr gefallen. Eine ganz große Empfehlung meinerseits an alle Fans von Colleen Hoover.
Ein Buch, dass man aus zwei Sichten betrachten muss.
Nichts ist gut. Ohne dich. Ein Buch, dass man aus zwei Sichten betrachten muss.Jana und Leander waren früher befreundet und nachdem Leander in den Unfalltod von Janas Bruder verwickelt und danach verschwunden ist, läuft das Leben aller beteiligten aus der Spur.Aus der Sicht eher der Elterngeneration hat mich das Thema insofern angesprochen, als es unter den Bekannten und Mitschülern meiner Kinder leider auch einige Todesfälle gab, meist durch Unfälle. Es traf uns glücklicherweise emotional nicht so nah, aber man macht sich schon mehr Gedanken über das Thema. Man kann eher aus der Ferne miterleben, wie Verwandte und Freunde darunter leiden und so manche traurige Folgen miterleben.Ich war sehr gespannt auf das Buch und nach dem Lesen erst einmal ein klein wenig enttäuscht. Dann machte ich mir klar, für wen das Buch geschrieben wurde. Die Jugendlichen haben nicht nur eine andere Sicht auf das Thema, vor allem lesen sie es unter anderen Voraussetzungen. Sie haben nicht so viel "Leseerfahrung" womit ich hier eher die "Leselast" meine. Je mehr Bücher man gelesen hat desto mehr vergleicht man und die Erwartungen an ein Buch steigen. Ich nehme daher an, dass die Jugendlichen das Buch aus ganz anderer Sicht lesen und das was mir zu dem Thema fehlt gar nicht vermissen werden.Der Schreibstil ist flüssig, es lässt sich sehr gut lesen und es ist mutig so ein schwieriges Thema anzugehen. Das Buch ist inzwischen in unserer ehrenamtlich geführten Schulbibliothek und ich werde in Zukunft verfolgen können, wie es bei unseren Lesern ankommt.
Geht ganz langsam unter die Haut
Ich wüsste zu gern, wer ich bin. Und wann ich mich verloren habe. Warum ich Dinge tue, die ich nicht tun will, warum ich Dinge zulasse, die nicht geschehen sollten. Ich frage mich, wie lange ich mich schon in diesem Zustand befinde, in dieser Schwebe zwischen Ahnungslosigkeit und Gleichmut.Leander ist wieder da!Jana traut ihren Augen nicht, als er plötzlich im Buchladen an ihrer Kasse steht. Der Leander, der erste einen für ihren Bruder tödlichen Unfall verursacht hat und dann von jetzt auf gleich nach Berlin verschwunden ist. Es hiess, ihre Väter hätten einen Deal ausgehandelt....In Janas Leben war danach nichts mehr so wie es einmal war. Die Ehe der Eltern zerbrach, ihre Schwester hatte einen Nervenzusammenbruch... Und Jana selber? Sie hat eine Affaire, die sie nicht glücklich macht und ihr Leben dümpelt mehr oder weniger auf der Stelle. Eine Begegnung mit Lean ist wirklcih das letzte was sie braucht.Was will er überhaupt hier?~ * ~ * ~ *Eine sehr emotionale Reise.Gar nicht mal von Anfang an, denn obwohl mich die Geschichte sofort gefesselt und mitgenommen hat, bauen sich die Emotionen erst langsam, fast schon schleichend auf. Ganz plötzlich sind sie da und haben dann sofort eine enorme Wucht. Das ist schon klasse gemacht.Anfangs habe ich gedacht: eine gute Geschichte, aber ob ich mit Jana und Lean je richtig warm werde, ist fraglich. Und dann bekommen ihre betonharten Schutzschichten Risse. Die Masken bröckeln Schicht um Schicht und legen pure Emotionen frei. Das ging so leise vonstatten, bevor ich es gemerkt habe, hatte es mich schon eiskalt erwischt.Lea Coplin, die man bereits als Anne Sanders oder Alexandra Pilz kennt, hat einen tollen Schreibstil. Angenehm, flüssig und ohne grosses Drama, dafür aber mit enormer Sogwirkung.Ausgereifte, überzeugende Charaktere runden das Ganze ab. Sie haben Tiefe, Ecken und Kanten. Mir persönlich hat es sehr gefallen, dass sie eine nicht gradlinige, dafür umso authentischere Entwicklung durchmachen.Fazit: Ein berührender und doch klischeefreier Roman, der sich eines nicht ganz einfachen Themas annimmt. Mich hat er gefesselt.
Eine Geschichte fürs Herz
"Nichts ist gut. Ohne dich." ist ein Jugendroman der Autorin Lea Choplin und beinhaltet die Liebesgeschichte von Jana und Leander. Die beiden Protagonisten haben sich seit sechs Jahren nicht mehr gesehen. Als Kinder waren sie unzertrennlich gewesen, bis zu dem einen Abend im August, an dem Janas Bruder Tim bei einem Autounfall ums Leben kam. Den Wagen fuhr damals Leander. Als dieser nun plötzlich wieder vor Jana steht, verfällt diese in Schockstarre: Sie konnte Leander nie verzeihen, dass er den Unfallwagen fuhr. Doch auf der anderen Seite ist da auch etwas zwischen ihnen, das sie beide jeweils nicht mehr loslässt. Bald schon merken die beiden, dass sie den jeweils anderen vielleicht doch mehr brauchen als sie bisher annahmen...Schon das Cover stimmt den Leser auf einen Liebesroman für Jugendliche (Zielgruppe ab 14 Jahren) ein. Gefühlvoll, in einem leichten, flüssigen Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Jana und Leander. Abwechselnd wird die Handlung aus den jeweiligen Perspektiven der beiden Protagonisten geschildert. So entwickelt man als Leser einen richtig guten Draht zu den Figuren, lebt und fiebert richtiggehend mit ihnen mit.Die Charaktere sind liebevoll von der Autorin gezeichnet worden: Jana, ein starkes Mädchen, das den Tod ihres Bruders immer noch nicht überwunden hat, und Leander, der auch selbst noch die Schuld in sich trägt. Das Hin und Her zwischen den beiden Protagonisten hat mich des öfteren amüsiert und schmunzeln lassen, an manchen Stellen hätte ich aber auch am liebsten in das Buch gegriffen und die beiden mal so richtig durchgeschüttelt. Insgesamt hat mich die Geschichte mitgerissen und überzeugen können. Vom Ende hätte ich mir jedoch noch etwas mehr erhofft, fand dieses im Vergleich zum vorherigen Gelesenen eher etwas schwach. Gerne empfehle ich diese schöne Liebesgeschichte, die einem als Leser richtig ans Herz geht, weiter.
Herzzerreißende Liebesgeschichte
Seit sechs Jahren haben sich Jana und Leander nicht gesehen, seit diesem Tag im August an dem es passiert ist. Und dann steht Leander plötzlich vor Jana und alle Erinnerungen kommen hoch. Die beiden fangen an sich erneut kennenzulernen, doch dabei stellen sich ihne viele Hindernisse in den Weg.Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, der einen unglaublich fesselt, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Gleich auf der ersten Seite wird schon eine Spannung aufgebaut, die sich bis zur letzten Seite hin durchzieht. Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch aus der Sicht von mehrern Charakteren geschrieben worden ist. So konnte man sich sowohl mit Leander als auch mit Jana gut identifizieren. Überdies finde ich dass Jana und Leander zwei sehr sympathische und liebenswerte Charaktere sind, die das Buch zu einem absoluten Lesehighlight machen.
Schöne Story
Jane arbeitet im Buchladen von Kate als eines Tages plötzlich Leander vor ihr steht .Leander den sie 6 Jahre nicht gesehen hat , seit er schuld war an dem Tod Ihres Bruders Tim.Leander war damals als beide 16 waren am Steuer des geklauten Wagens als der tödlichen Unfall passierte.Leander wohnte darnach 6 Jahre in Berlin und ist nun wegen seiner Krebskranken Mutter wieder in München bei Max und Bela in einer Wg.Jane befindet sie aktuell in einer Affäre mit Hendrik die nicht so rund läuft vor allem seit Leander aufgetaucht ist .Nach dem Unfall ist viel unausgesprochen geblieben und beide Familien sind durch die Trauer kaputt gegangen .Eigentlich wollte Jane Leander hassen doch plötzlich kommen tiefe gefühle ins Spiel .Werden die beiden zusammen finden können obwohl sie ein so schweres Schicksal trennen sollte ?Der Schreibstil de Autorin war flüssig und das buch super zu lesen , die Seiten sind nur so weg gelesen worden.Man merkt beim Lesen wie viel Liebe und Herzblut die Autorin in diese Geschichte gesteckt hat .Die ganze Story ist wunderschön bildlich beschreiben und das lesen hat Spass gemacht von der Autorin bestimmt nicht mein letztes Buch
Süß wie Schokolade und bitter wie eine Grapefruit
„Nichts ist gut. Ohne dich.“ ist süß wie Schokolade und bitter wie eine Grapefruit. Es erzählt die Geschichte von Jana und Leander. Der Tod von Tim, Janas älterer Bruder und Leanders bester Freund, hat ihrer beider Leben und das ihrer Familie von jetzt auf gleich und von Grund auf verändert. Die Trauer ist auch heute noch spürbar, denn verarbeitet ist der Verlust noch nicht. Er wird vielmehr verdrängt. Die Trauer empfand ich aber nicht als deprimierend. Da gab es etwas anderes, das mich mehr mitgenommen hat. Langsam freunden sich Jana und Leander an. Als Leser kann man beobachten, wie ihre Gefühle füreinander immer mehr werden. Sie müssen sich sowohl mit der Vergangenheit auseinandersetzen als auch mit der Gegenwart. Die Entwicklung wird realistisch beschrieben und ich folgte den beiden gerne durch München. Jana und Leander sind im Grunde zwei sympathische Charaktere, wobei es bei mir bei Jana etwas länger dauerte, mit ihr warm zu werden. Sie war mir am Anfang zu gleichgültig. Jana ist aber eine selbstbewusste junge Frau. Leander leidet noch immer an seinen Schuldgefühlen was den Tod von Tim betrifft. Leander kämpft aber um die Personen, die ihm wichtig sind und ist für sie da. In „Nichts ist gut. Ohne dich.“ gibt es eine Szene, die mir besonders ans Herz ging. Ich will hier nicht näher darauf eingehen, aber die Szene hat indirekt mit den Zetteln zu tun, die sich hinter der vorderen Klappe befinden. Diese Zettel berührten mich schon, bevor ich das Buch angefangen hatte. Und jetzt, nach Beenden des Buches, verstehe ich auch die Bezugnahme auf die Geschichte. Erzählt wird „Nichts ist gut. Ohne dich.“ abwechselnd von Jana und Leander. Regelmäßig ist auch das Datum abgedruckt, so dass ich eine ganz gute Orientierung hatte, wie viel Zeit jeweils zwischenzeitlich vergangen war. Handlungsort ist hauptsächlich München, worauf ich mich gefreut hatte. Die Stadt finde ich gut eingefangen und fühlte mich wohl. Mit dem Ende bin ich nicht ganz zufrieden, da mir noch Fragen offen geblieben sind. Ich habe die Geschichte nun ein paar Tage sacken lassen. Mittlerweile bin ich so weit, dass das Ende so irgendwie schon passt. Die Fragen erscheinen mir nun nicht mehr so wichtig. „Nichts ist gut. Ohne dich.“ bekommt von mir vier gute Sterne.
Pressestimmen
Das Buch ist ein einfühlsamer Jugendroman, der die Lesenden in einer klaren, unpathetischen Sprache ...auf eine Reise in die Innenwelt der Hauptfiguren mitnimmt. mehr weniger
Anna Heinzle
Lea Coplin (...) gestaltet diese komplizierte emotionale Reise klischeefrei in einem authentischen u...nd unsentimentalen Ton in einem Buch, das an realen Schauplätzen in der sommerlichen Kulisse Münchens spielt. mehr weniger
Barbara Hordych, 20.04.2018
Berührend, emotional und richtig schön.
Lesenswert!
31.10.2018