Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Foto von Lena Kupke und Zitat von Caroline Wahl zum Buch Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Der Tag als die Notärztin kam, war der Tag, an dem ich wieder zu meinen Eltern gezogen bin. Mit sechsunddreißig.
Pause

Manchmal zwingt einen das Leben zu einer Pause, ob man will oder nicht. Hanna will eigentlich nicht. Aber nach einem einschneidenden Erlebnis zieht sie Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90-cm-Gästebett. 

Doch wie soll das funktionieren?

Plötzlich wieder Familienalltag, von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären. Hanna will so schnell wie möglich wieder zu sich nach Hause, nach Berlin, in die gemeinsame Wohnung mit ihrem Freund Paul. Doch das ist nicht so einfach möglich, denn die Gründe für Hannas Zusammenbruch liegen tief. Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über die Verarbeitung von Schicksalsschlägen und den langen Weg zur Selbstfindung. Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, Hilfe einzufordern und anzunehmen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den schwächsten Momenten findet … In ihrem Debütroman erzählt Lena Kupke gnadenlos ehrlich und mit viel Humor von den Momenten am Boden und von Liebe, die gerade dann kommt, wenn du am wenigsten damit rechnest. »Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch mehr? « Till Reiners

Bibliografische Daten
EUR 23,00 [DE] – EUR 23,70 [AT]
ISBN : 978-3-423-28542-1
Erscheinungsdatum: 15.05.2026
1. Auflage
320 Seiten
Format : 12,8 x 21,0 cm
Sprache: Deutsch
Autor*innenporträt
Lena Kupke

Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman.

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10 von 91 Leserstimmen

4.74 von 5 Sternen


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lesemaus2021 am 28.04.2026 20:04 Uhr

Ein Buch das man lebt

Es gibt Bücher, die liest man und dann gibt es Bücher, die liest und lebt man. Pause von Lena Kupke gehört für mich ganz eindeutig zur zweiten Kategorie. Bereits nach der Leseprobe war mir klar, dass ist das perfekte Buch für mich. Die 36-jährige Hanna landet nach einem Zusammenbruch wieder bei ihren Eltern in der Lüneburger Heimat. Von ihrem Freund und ihren Freundinnen im Stich gelassen, lebt sie vorerst wieder in ihrem Kinderzimmer und versucht ihre traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten. Was sie genau erlebt hat, lässt sich nur erahnen, aber wenn man zwischen den Zeilen liest, weiß man schnell worum es geht. Trotz der nicht einfachen Thematik liest sich das Buch herrlich leicht und ich musste unglaublich oft schmunzeln. Gerade in Hannas Mutter habe ich auch viel von meiner Mutter wiedergefunden. Die ganze Geschichte ist sehr authentisch und ich glaube so gut wie jeder findet sich hier wieder und hat im Leben schon ähnliche Erfahrungen gemacht. Es ist kein klassischer Wohlfühlroman, sondern eher ein Roman zur Selbstreflexion. Brauchen wir nicht alle einmal eine Pause? Ein großartiges Buch, das mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch nachdenklich gestimmt hat. Sehr empfehlenswert!

kokoloreslot am 27.04.2026 19:04 Uhr

Zwischen Lachen und Weinen

Ein zeitgemäßes, ernstes Thema so unterhaltsam zu verpacken, dass einem das Lachen quasi im Hals stecken bleibt, gelingt nicht vielen: Lena Kupke ist es grandios gelungen. Sie hat mit ihrem Debüt „Pause“ gezeigt, dass Humor und Tragik zusammen funktioniert und sich das gut anfühlen kann. Ihre „Art von Witz“ blitzt immer wieder authentisch durch. Wenn man ihren Humor auf der Bühne feiert, lohnt sich das Buch noch mehr. Es geht um 36-jährige Hannah, die, nach einem Krankenhausaufenthalt ins Elternhaus nach Lüneburg zurückkehrt, dort mit Verlust und Rückzug konfrontiert wird und gegen bürokratische Hürden kämpft. Ganz nah am Leben also. Wie ist das, wieder zum Kind zu werden – mit dem Gefühl, versagt zu haben? Solchen Fragen nähert sich Lena Kupke einfühlsam und mit Augenzwinkern an. Wer sich mit Hannah identifizieren kann, wird in dieser Buch tröstliche Heilung, reale Wahrheiten und Liebe finden, die alles erträglicher macht. Ich fand es großartig und konnte es kaum aus der Hand legen, was mich am meisten überrascht hat.Wen interessiert, wie Hannah damit umgeht, wieder bei ihren Ü60-Eltern eingezogen zu sein und was man daraus für schlechte Zeiten mitnehmen kann, sollte „Pause“ lesen.

bookworld91 am 27.04.2026 16:04 Uhr

Ruhe

Wenn der Druck und die Erwartungshaltung zu viel werden, kann das zum körperlichen Zusammenbruch führen. Welche Auswirkungen ein solcher Kollaps hat, wird im Roman „Pause“ verdeutlicht. Hanna lebt in Berlin. Nachdem sie bei einer Präsentation zusammenbricht, zieht sie zur Regeneration zurück in ihr Elternhaus. Dort kommt sie ans Grübeln und muss erkennen: es gibt mehr als eine Option.Ich war von Anfang an gebannt von Handlung und Sprache. Es wird durch Vergleiche und rhetorische Mittel eine Atmosphäre erzeugt, als wäre man vor Ort. Kollaps, Krankenhaus und Rückkehr ins Jugendzimmer geschehen noch hektisch- wie Hannas Leben in Berlin- ehe es im Elternhaus ruhig und sprachlich entspannt wird. Quasi auf „Pause“.Auch Hanna selbst ist im Pausemodus. Sie denkt nach, genießt die Ruhe, hinterfragt nicht zuletzt ihr Leben in Berlin. Dadurch mache auch ich als Leserin bewusst Pause vom Leben, lese den Roman reflektiert und verändere zum Beispiel festgefahrene Muster. Diese bewussten Auszeiten sind gewollt implementiert und passen sehr gut zum Thema des Romans.Schlussendlich bin ich vollumfänglich zufrieden mit dem Roman. Er ist ruhig und unterhaltsam geschrieben, sorgt für Ruhe und regt zum nachdenken an. Daher gebe ich fünf Sterne.

autumnbliss am 27.04.2026 11:04 Uhr

Hab’s geliebt

Nach einem einschneidenden Erlebnis flieht Hanna Hals über Kopf zurück in ihre Heimat Lüneburg. Im elterlichen Haus, zwischen dem alten Kinderzimmer und unausgesprochenen Konflikten, prallen Welten aufeinander. Wie soll ein Familienalltag mit drei Erwachsenen funktionieren, die Konflikte lieber vermeiden? Hanna muss lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit neuen Augen zu sehen. Dabei entdeckt sie, dass die Liebe auch in den schwierigsten Momenten gefunden werden kann. Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über das Verarbeiten von Schicksalsschlägen und die überraschende Kraft der Neuanfänge.Ich habe das Buch total geliebt und förmlich innerhalb weniger Tage verschlungen! Das wird garantiert nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein. Ich freue mich total auf mehr!! Danke für das Exemplar.

anjakoenig am 28.04.2026 22:04 Uhr

berührt und bewegt

ich fand das cover schon total beeindruckend, die kurzinfo sagt aus, dass es um ein buch mit ernstem thema geht. sehr gut geschrieben, liest sich diese schwere thematik trotz allem flüssig und leicht. man erfährt sehr viel über die protagonistin und ihre erkrankung, man erkennt die gedanken und gefühle die sie diesbezüglich hat, ebenso wie die der anderen dazu. panikattacke ist thema, ebenso wie familie, partnerschaft, behandlung und das leben mit seinen problemen. sehr informativ und absolut lesenswert wie das leben von hanna verläuft und wie sie und ihre schwester miteinander sind. schwierig zurück ins elternhaus zu ziehen und mit all dem früher gewesenen konfrontiert zu sein. dieses buch macht nachdenklich und zugleich zeigt es wie das leben sein kann, wenn es nicht nur herausfordernd ist sondern grosse probleme beinhaltet, die alles anders wahrnehmen lassen und anders agieren. ich empfehle das buch auf jeden fall weiter.

gkw am 28.04.2026 13:04 Uhr

Arme Hanna

Arme Hanna – sehr allein gelassen von allen – von Freund, Mutter, Schwester, Freunden, Chefin. Der Freund schert sich offenbar nicht darum, wie es ihr geht, er will, dass sie vorläufig bei ihren Eltern bleibt. Die Vorgesetzte kickt sie gleich ins berufliche Aus. Die Mutter lebt in ihrer eigenen Welt und kann oder will (Hannas) Realität nicht wahrhaben. So scheint es alles zumindest.Alle haben ihre eigenen Sorgen, wollen und brauchen ihre Ruhe und sind überfordert, wenn sie sich auch noch Hannas Probleme kümmern sollen. Man redet nur oberflächlich miteinander und tut so, als wäre alles okay. Hanna fühlt sich allein und ist frustriert, aber sie möchte sich auch nicht aufdrängen, möchte nicht zur Last fallen. Und so spielt sie mit, solange es geht. Nicht nur die Familie schweigt und redet drum herum, sehr interessant fand ich, dass auch Hanna als Ich-Erzählerin schweigt. Ihr wirkliches Problem wird immer nur angedeutet, nie formuliert sie es klar. Dennoch kann man es bald zwischen den Zeilen „herauslesen“. Ich habe lange überlegt, ob ich es denn hier schreiben kann, oder ob das gespoilert wäre. Wer selber rätseln möchte, liest jetzt hier bitte nicht mehr weiter. Aber ich denke, es ist nicht gespoilert, denn es wird ja auch später im Buch nicht deutlich geschrieben und außerdem ist Hannas Krise exemplarisch. Das Schweigen und Nicht-Miteinanderreden, das Leiden und Nicht-Verarbeiten-Können, könnte sich ebenso auf andere Lebenskrisen beziehen. Und was ist nun mit Hanna? Sie hatte Fehlgeburten, nicht nur eine. Die Autorin weiß, wovon sie erzählt, sie hatte selbst eine Fehlgeburt.Mit der Zeit habe ich Frieden schließen können mit dem offenbar ignoranten Freund und den scheinbar gefühllosen Eltern. Es ist nicht Oberflächlichkeit, die Eltern lieben Hanna, sind aber hilflos, wissen nicht, wie sie mit ihr darüber reden können, haben Angst, verheilende Wunden wieder aufplatzen zu lassen, wenn sie etwas ansprechen. Jeder hat eine andere Art zu trauern und ein verlorenes Kind, das beide Eltern wünschten, ist ein Trauerfall, ist ein gestorbenes Kind, auch wenn es noch nicht ausgetragen war. Vielen Paaren, denen ein Kind gestorben ist, gelingt es nicht, ihre Beziehung aufrecht zu erhalten, weil sie auf unterschiedliche Art mit der Trauer umgehen. Und das mag man vielleicht auch Hannas Freund Paul zu Gute halten, möglicherweise hat er einen anderen Weg, um damit fertig zu werden und schafft es darum nicht, Hanna zu begleiten.Trotz der schweren Thematik, ist das Buch leicht lesbar. Lena Kupke erzählt klar und direkt und auch mit zynischem Humor.Hannas schnell wechselnde Gedanken und Emotionen sind sehr authentisch wiedergegeben, insbesondere ihr ambivalentes Verhältnis zu den Eltern: einerseits ist sie genervt von deren Schrullen, andererseits spürt sie aber auch das Liebenswerte daran. Das Buch handelt von Liebe und Familie, von Trauer und Verlust, von der Einsamkeit und vom Schweigen, von Kindheit und Zuhause. Hauptthema ist für mich die Sprachlosigkeit, das Unvermögen, über Probleme reden zu können, seitens der Betroffenen, aber auch seitens der Angehörigen und dem sozialen Umfeld. Aber, und das ist das Versöhnliche daran: es handelt auch vom Neubeginn.Ein Sonderlob geht an die Zuständigen der Covergestaltung. Die wunderbaren Erhebungen der Buchstaben verleiten mich dazu, immer wieder darüber streichen zu müssen.Nun etwas Kritik:Was ich mir gerne gespart hätte bzw. ich wünsche, man hätte es mir erspart: den Nachrichtenaustausch mit ihrer Freundin Blanca und den Analsexversuch. Beides war aus meiner Sicht für die Geschichte nicht nötig und hat (meinem) Lesevergnügen nicht gutgetan, sondern eher geschadet. Und der neue Freund war mir etwas zu perfekt.

hannabanana am 29.04.2026 23:04 Uhr

Sehr bewegend!

Lena Kupke hat sich mit diesem Buch direkt in mein Herz geschrieben. Schon auf den ersten Seiten nimmt sie die Leser*innen mit in die Gedankenwelt von Hanna, 36, die sich im Krankenhaus befindet. Von dort aus beginnt eine intensive Reise der Selbstreflexion, die authentisch, zeitnah und berührend erzählt wird und einen unweigerlich zum Nachdenken bringt.Im Mittelpunkt stehen die komplexen Dynamiken von Beziehungen und Familien, die mit großer Feinfühligkeit und beeindruckender Realitätsnähe beschrieben werden. Ich konnte mich sehr gut in Hanna hineinversetzen, ihre Gedankengänge waren für mich jederzeit nachvollziehbar. Trotz der eher schweren und belastenden Thematik fiel mir das Lesen überraschend leicht.Ich würde dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Auch die Beschreibung von Caroline Wahl trifft für mich vollkommen ins Schwarze: "Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat."

dierotefuchsin am 28.04.2026 09:04 Uhr

Ich habe gelacht, ich habe geweint, manchmal beides gleichzeitig

Ich habe gelacht, ich habe geweint, manchmal beides gleichzeitig, auf jeden Fall war ich absolut gefesselt von dieser wundervollen Geschichte, die so unfassbar gut vertont wurde und das von der Autorin höchst persönlich.Auf jeden Fall habe ich jetzt erst mal Heimweh und Trennungsschmerz, weil ich Hanna und ihre Familie vermisse. Ich hätte noch ewig hören können.In „Pause“ erzählt Lena Kupke die Geschichte von Hanna die nach einem Zusammenbruch von ihren Eltern mangels Alternativen aus der Großstadt Berlin mit nach Hause ins kleine Lüneburg genommen wird, um dort – wie der Titel schon sagt – eine Pause einzulegen.Dabei steht keine Spannungsgeladene Story im Fokus mit zig Wendungen und schnellen Sprüngen, sondern eine liebevolle, warmherzige Familie und Hannas Charakterentwicklung, die sich zu großen Teilen im Inneren vollzieht.Kupkes Figuren sind nahbar und so realistisch direkt aus dem Leben gepflückt, dass ich beim Hören mehrmals Kopf schüttelnd pausieren musste, weil ich laut gerufen habe: „Wie bei uns!“Ich weiß nicht, wie es Lena Kupke gelungen ist, aber ich habe das Gefühl sie hat in Teilen in der Dynamik meine Familie und mich nahezu perfekt eingefangen (mal abgesehen davon, dass ich keine Geschwister habe). Ich konnte mich beim Hören einfach so sehr in so viele Situationen hinein versetzen, dass es fast weh tat. Aber auch mal schön zu sehen, wie man einer Romanfigur zu ruft: Nun redet doch endlich mal mit einander! Und es im eigenen Leben auch nicht immer auf die Reihe bekommt.Die Beziehungsdynamiken der Familienmitglieder sind stellenweise so schmerzhaft authentisch, die Ambivalenz der erwachsenen Protagonistin ihren Eltern gegenüber so realistisch geschildert, dass ich Gänsehaut hatte.Und die Szene bei Ernstings Family mit dem aufgeschwatzten Kleid? 1:1 ich! Hilfe!Hannas Geschichte ist tragisch, keine Frage und doch überwiegt ihre Tragik an keiner Stelle, wird auch nicht ins Lächerliche gezogen, sondern darf einfach existieren, ist da und bestimmt nicht ihr ganzes selbst. Das fand ich wundervoll, wie leise man einen so fundamentalen Einschnitt ins Leben erzählen kann, ihm Gewicht verleiht ohne ihn die Geschichte führen und dominieren zu lassen.Zur Hörbuchversion: Dass Lena Kupke selber liest war die beste Entscheidung ever! Ehrlich es sollten mehr Autor:innen ihre Bücher selbst vertonen. Ich hatte das Gefühl meine beste Freundin erzählt mir ihre Lebensgeschichte und gleichzeitig als säße ich neben ihr bei ihren Eltern am Mittagstisch. Die Betonungen, den Slapstick mancher Situationen, die verschiedenen Figuren: Alles wurde ganz wunderbar eingefangen. Ich konnte wirklich nicht mehr aufhören zu hören und habe noch nie ein Hörbuch so schnell beendet wie dieses. Ohne es schneller laufen zu lassen wohlgemerkt!Wenn mir ein Hörbuch gut gefällt neige ich dazu mit das ganze noch einmal als Buch zu kaufen um es selbst lesen zu können. Ein Hörbuch habe ich noch nie zweimal gehört. Hier freue ich mich schon darauf alles noch einmal zu hören, einfach weil es so so gut war.Fazit: Ein wundervoller, leiser Roman über den langsamen Weg der Heilung, über Ankommen, sich finden ohne eine Lösung zu haben und über das Kind sein obwohl man erwachsen ist. Dazu wundervoll gelesen in der Hörbuch Version von der Autorin selbst. Eine ganz klare Empfehlung und mein bisheriges Jahreshighlight!

joolte_hoert am 26.04.2026 12:04 Uhr

Fünf Sterne plus

Die Geschichte hatte mich schon direkt auf den ersten Seiten eingefangen. Hanna ist 36, lebt in Berlin, ist in einer Beziehung und landet nach einem Zusammenbruch während eines Meetings im Krankenhaus. Ihr Körper zwingt sie zu einer Pause, ob sie will oder nicht. Und erst da merkt sie, wer wirklich hinter ihr steht und für sie da ist. Denn auch wenn sie viele Freunde und Bekannte in Berlin hat, so denkt doch eigentlich jeder nur an sich. Also findet sie sich kurz darauf in ihrem alten Kinderzimmer bei ihren Eltern in Lüneburg wieder. Doch mit mitte Dreißig fühlt sich das total fremd an, obwohl sie hier ja auch mal zuhause war. Aber die Zeiten haben sich geändert, obwohl... manches wird sich wahrscheinlich auch nie ändern. (Ich sage nur: "Hast du gar keine Hausschuhe an? Auf den kalten Fliesen, Hanna?") Die Konversationen zwischen Mutter und Tochter, oder Vater und Tochter waren teilweise wirklich urkomisch. Und doch SO real! Ich habe sehr oft herzlich lachen müssen, weil ich mich da total drin wiedergefunden habe.Die Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor hat mir unglaublich gut gefallen. Wir begleiten Hanna dabei, sich selbst wieder zu finden. Vieles bleibt unausgesprochen, weil Zuhause alles totgeschwiegen wird. Denn damit lebt´s sich scheinbar besser. Aber Hanna versucht auszubrechen, aus dem Hamsterrad. Sie ist kein kleines Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau, die sehr viel erschütternde Dinge erlebt hat, und davon immernoch heilen muss. Ich kann das Debüt der Autorin uneingeschränkt empfehlen, denn es war für mich wirklich wie eine feste Umarmung und ein Buch, dass genau meinen Nerv getroffen hat. Ich bin rundum zufrieden!!⭐⭐⭐⭐⭐+ | 5 Sternen Fünf Sterne plus!

julia69 am 28.04.2026 15:04 Uhr

Grandioses Debüt

Der Debütroman von Lena Kupke ist ein wahnsinnig tolles, berührendes und besonderes Buch. Es geht um die 36-jährige Hanna die nach traumatischen Erlebnissen einen Zusammenbruch erleidet und auf einmal, mangels Alternativen, wieder bei ihren Eltern Zuhause im Kinderzimmer landet. Der besonders tolle Schreibstil der Autorin lässt nur erahnen, um was es genau bei dem Erlebten ging und was Hanna zugestoßen sein könnte. Das Zusammenleben mit den Eltern hat einige Situationen zum Schmunzeln, vor allem, wenn es um die Mama von Hanna geht. Ich mochte diese Situationskomik sehr. Nach und nach verarbeitet Hanna das Erlebte und nachdem, nach einer Familien Zusammenkunft, der Knoten bei Hanna geplatzt ist, spürt man förmlich die Erlösung. Ich habe das Buch total geliebt und konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Es bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung und ich hoffe sehr, dass Lena Kupke bald wieder einen Roman schreibt. Vielen Dank, dass ich vorab ein Exemplar lesen durfte.

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Lena Kupke liest aus ›Pause‹

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Pressestimmen

myself

Ein Debüt, das lange nachhallt.

01.06.2026

Woman

Witzig und ergreifend. (…) In ihrem Debütroman überzeugt die deutsche Autorin und Stand-up-Comedienn...e Lena Kupke mit gnadenloser Ehrlichkeit und viel Humor, den sie bewusst einsetzt, „um schwierigen Themen dennoch Leichtigkeit zu geben“. mehr weniger

07.05.2026

Emotion

›Pause‹ von Lena Kupke erzählt nicht laut, sondern einfühlsam und leise davon, wie lange es braucht,... um zu heilen. Von Familiendynamiken, Hoffnung und Neuanfängen. (…) Ein Buch, das mich sehr berührt hat (…). mehr weniger

Hannah Gössmann, 01.05.2026

Zitat von Caroline Wahl zu Pause: Dieses Buch ist wie eine feste Umarmung, nachdem es einen richtig zerlegt hat.
Zitat von Till Reiners zu Pause: Das Buch ist von Lena Kupke! Was wollen Sie denn noch?