Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.
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Nach einem einschneidenden Erlebnis zieht Hanna Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90 cm Gästebett. Doch wie soll das funktionieren: ein Familienalltag von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären? Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den in den hilflosesten Momenten findet …
Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.
1. Auflage
Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman.
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Eine sehr ehrliche Geschichte!
In dem Roman „Pause" von Lena Kupke geht es um Hanna deren Leben plötzlich stehen bleibt als sie während eines Vortrags zusammenbricht- Diagnose Panikattacke. Da ihre Beziehung aktuell bröckelt, landet sie in ihrem alten Kinderzimmer bei ihren Eltern und prompt zeigen sich alte Muster. Und die Frage steht im Raum wie es mit Hannas Leben weiter gehen soll.Ich fand die Geschichte sehr ehrlich und emotional und konnte Hannas Gedanken und Gefühle durch die Erzählweise gut nachempfinden. Als Leser erkennt man sich und seine Mitmenschen von Zeit zu Zeit wieder. Zusätzlich hat mir der Humor sehr gut gefallen und gut in die Geschichte gepasst und das schwere Thema gut aufgelockert. Die Interaktionen mit den Bezugspersonen von Hanna fand ich ebenfalls sehr authentisch. Die Geschichte hat mich insgesamt wirklich emotional berührt und auch nachdenklich gemacht.
Tragikomisch und authentisch
Nach einem Zusammenbruch muss die sechsunddreißig jährige Hanna eine Auszeit von allem nehmen, sowohl privat als auch beruflich, es bleibt ihr nichts anders übrig, als zurück zu ihren Eltern ins Haus nach Lüneburg zu ziehen, in ihr ehemaliges Kinderzimmer, das mittlerweile als Arbeitszimmer ihres Vaters funktioniert. Sie versucht möglichst wenige Tage bei ihren Eltern zu bleiben, unverhofft kommt noch alles anders, auch ihre Eltern sind mit ihrer Situation überfordert - längst haben ihre Eltern ein eigenes Leben aufgebaut, mit festen Strukturen und mitten im Leben platzt ihre Tochter heim und bringt ihnen gehörig ihr fester Tagesablauf durcheinander.In Hanna`s Heimat kehren die ganzen Kindheitserinnerungen zurück und sie trifft die Menschen in dem kleinen Ort, in denen sie am liebsten um einen großen Bogen machen möchte, gleichzeitig versucht sie, ihr Leben alleine in Griff zu bekommen undin denen sie jedoch eingestehen muss, dass sie nicht alleine zurecht kommt und auf professionelle Hilfe angewiesen ist. Ein Geschichte, in denen die Beziehung der erwachsene Tochter und ihren Eltern sehr authentisch und schonungslos erzählt wird, wo die Probleme einfach unter dem Teppich gekehrt wird und die Fassade muss um jeden Preis aufrecht erhalten werden.Ich war positiv überrascht über die Geschichte und habe es sehr gerne gelesen, die Autorin Lena Kupke schreibt sehr einfühlsam, schonungslos ehrlich und humorvoll, in denen man einfach ihr zustimmen muss, so erlebt man als Erwachsene tatsächlich im Elternhaus wieder und auch ein Thema, das sehr zum Nachdenken anregt. Für mich persönlich, war es einer der besten Bücher, die ich gerne gelesen habe und kann das Buch für alle empfehlen, die längst aus dem Elternhaus ausgezogen, es kann jeden treffen !
Vom erzwungenen Stillstand zur selbstbestimmten Auszeit
Pause - diese legt Hanna im gleichnamigen Roman von Lena Kupke eher widerwillig ein. Bis zum Schluss. Denn was bedeutet Pause? Stillstand, Unterbrechung, Warten, Langeweile? Oder Erholung, Freizeit, Freiheit, Spaß? Für Hanna scheint es zunächst ersteres zu sein. Eine Pause, in die sie auch ihr Umfeld zwingt, denn diese entzieht und entsagt Hanna ein Stückweit die Chance, aus dem Verharren und der Starre herauszukommen. Um sich die Erholung zu gönnen, die sie eigentlich benötigt, nach der ihr Körper schreit, wie der Zusammenbruch zu Beginn des Romans zeigt, muss Hanna sich zunächst mit einigem auseinandersetzen.Ein komplexes Spannungsfeld von inneren Vorgängen wie Eingeständnissen, Selbsterkennen, Ehrlichkeit und Aushalten können gepaart mit äußeren Umständen wie Arbeit, Freunde, Familie und Beziehungen. Erzählt wird ruhig und zurückhaltend, durch kleine Beobachtungen, beiläufigen Gedanken und zwischenmenschlichen Momenten. Dadurch werden Themen wie mentale Erschöpfung, Einsamkeit und das Bedürfnis nach Rückzug feinfühlig in Szene gesetzt. Die Leserschaft erfährt, wie kompliziert es sein kann, sich inmitten von Verpflichtungen und Erwartungen nicht zu verlieren. So ist Pause ein stiller, kluger und emotional eindringlicher Roman, der mich von Anfang an für sich gewinnen konnte. Ein Roman, der durch seine ruhige, ehrliche Art Trost und Kraft spendet.
Ein warme Umarmung
⏸️🧡𝘋𝘶 𝘸𝘦𝘪𝘴𝘴𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵, 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘵𝘢𝘳𝘬 𝘥𝘶 𝘣𝘪𝘴𝘵, 𝘣𝘪𝘴 𝘥𝘶 𝘴𝘵𝘢𝘳𝘬 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘮𝘶𝘴𝘴𝘵! 💭Schon die Leseprobe hat mich total begeistert, deshalb war meine Vorfreude riesig und 𝘗𝘢𝘶𝘴𝘦 hat das alles tatsächlich noch übertroffen. Für mich ein absolutes Highlight, mit dem ich so nicht gerechnet hätte.Im Mittelpunkt steht Hanna, die nach einer Panikattacke zurück zu ihren Eltern nach Lüneburg zieht. In dieser Zeit wird deutlich, wer wirklich für sie da ist und wer eben nicht. Besonders berührend fand ich, wie sehr sie versucht, niemandem zur Last zu fallen, obwohl sie selbst dringend Halt bräuchte.Ihre Eltern habe ich sehr ins Herz geschlossen. Anfangs wirkte der Vater wie der verlässlichere Part, während die Mutter eher überfordert scheint, doch schnell zeigt sich, wie viel Wärme, Humor und Eigenheit auch in ihr steckt. Gerade ihre kleinen Marotten machen sie unglaublich liebenswert.Auch die Nebenfiguren sind nahbar und authentisch gezeichnet. Jede Figur bringt ihre eigene Dynamik mit, was das Gesamtbild besonders lebendig macht.Thematisch geht es um Trauma, Schicksalsschläge, Familie und Selbstfürsorge.Lena Kupkes Schreibstil ist einfach großartig: einfühlsam, ehrlich und gleichzeitig immer wieder durchzogen von feinem Humor. Besonders die Dialoge haben mir gefallen. Durch die Sprache erkennt man sofort, wie das Gegenüber ist: lustig, nervig, etc.Die Figurenzeichnung ist hier wirklich eine Stärke. Und dann gibt es diese Momente, in denen Hanna die Worte fehlen und genau da hat mich das Buch emotional komplett erwischt. Ich hatte mehrfach feuchte Augen. 🥺🥹Ein unglaublich berührender Roman, der mich zum Lachen und zum Weinen gebracht hat. So viel Gefühl, so viel Echtheit.Für mich ein echtes Highlight. Absolute Leseempfehlung! 🧡⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️(10/10)
Kraftvoll, aufwühlend, überwältigend
Als Hanna sich mit Mitte dreißig plötzlich in ihrem Elternhaus wiederfindet, ist diese Option ursprünglich nur für ein oder zwei Nächte gedacht. Lieber gestern als heute möchte sie zurück nach Berlin, in ihre Wohnung, zu ihrem Freund, zu ihrem Job, ihrem Alltag. Aber gibt es all das überhaupt noch? Während sich das Zusammenleben mit ihren Eltern äußerst interessant gestaltet, lernt Hanna viele neue Facetten des Lebens, an sich selbst und ihren Mitmenschen kennen.Bereits ohne konkret zu wissen was eigentlich passiert ist, mit wem man es zu tun hat oder wo man sich befindet, wird der Leser in das Geschehen hineingezogen. Lena Kupke hat eine wunderbare Art Ereignisse und Figuren zu beschreiben, sie erschafft damit Nähe und Vertrauen wie es nur selten der Fall ist. Trotz einiger Unwägbarkeiten und scheinbarer Hürden, fühlt man sich direkt geborgen. Obwohl man im weiteren Verlauf sehr viel über die Protagonisten, allen voran natürlich Hanna, erfährt, in allen möglichen und unmöglichen Situationen zugegen ist, so geht es in diesem Roman doch um so viel mehr. Hanna steht dabei letztlich stellvertretend für jeden einzelnen. Sicherlich kann man ihre Geschichte nicht einfach auf sich projizieren, ihre Erlebnisse stoßen jedoch tief im Unterbewusstsein eine Lawine los, die man zu Beginn definitiv noch nicht hat kommen sehen. Der Leser erfasst einerseits die Darstellungen, lebt, liebt und leidet mit Hanna, ficht dabei aber gleichzeitig einen eigenen inneren Kampf aus. Die bei der Lektüre des Werkes aufkommenden Gefühle adäquat zu beschreiben, fällt schwer. Sämtliche Worte und Formulierungen können dem nicht gerecht werden. Lena Kupke ist mit „Pause“ ein wahrlich grandioser, unglaublich empathischer und nicht minder aufwühlender Roman gelungen. Um nicht von Emotionen überwältigt zu werden, sollte man den Titel sehr ernst nehmen und auch mal eine Pause beim Lesen machen, so schwierig es auch ist das Buch zur Seite zu legen.
Schonungslos, präzise und emotional überwältigend
Pause von Lena Kupke hat mich von den ersten Seiten an komplett gepackt. Diese unmittelbare emotionale Dichte ist selten, die Anspannung ist sofort spürbar und zieht sich konsequent durch das ganze Buch.Besonders stark fand ich, wie eindringlich das Zurückkehren ins Elternhaus beschrieben wird. Dieses Gefühl, wieder in alte Muster zu geraten, obwohl man längst ein eigenes Leben geführt hat, ist so präzise beobachtet, dass es beim Lesen fast körperlich spürbar wird. Auch wenn meine eigenen Eltern ganz anders sind, war ich sofort in dieser Dynamik drin.Kupkes Erzählweise ist dabei beeindruckend reduziert und auf den Punkt. Sie verschwendet keine Seite, jede Szene hat Gewicht. Die Schnitte sind genau da gesetzt, wo sie wirken müssen, und erzeugen eine Intensität, die ich mir bei vielen anderen Autorinnen wünschen würde.Was bleibt, ist eine herzzerreißende Geschichte, die ihre Kraft nicht aus großen Gesten zieht, sondern aus den Zwischentönen. Genau das macht sie so einnehmend und lässt sie lange nachhallen.Für mich ganz klar 5 Sterne. Große Empfehlung!
Sehr authentisch
Was für ein Buch. Es war einfach alles dabei. Ich habe viel gelacht, nachgedacht, mitgelitten und so einiges kam mir selbst aus meinem Leben so bekannt vor. Vor allem ist dieses Buch authentisch! Ich hatte PAUSE in zwei Tagen durch, was bei mir nur sehr selten vorkommt. Man kann es nicht weglegen. Großartiger Debütroman von Lena Kupke. Ich möchte mehr davon!Hanna ohne h bricht zusammen und findet sich im Krankenhaus wieder. Sie möchte gehen, sofort, ihr fehlt doch nichts. Nur leider muss sie abgeholt werden, doch keiner hat Zeit. Ihre Eltern holen sie dann letztendlich ab und fahren mit ihr nach Lüneburg, in ihre alte Heimat. Am Anfang möchte sie nur bis zum nächsten Tag bleiben, doch daraus wird nichts. Bei ihren Eltern fühlt sich alles irgendwie so anstrengend an, fühlt sich wie ein Kind und nicht wie 36. Doch sie merkt wie gut es tut nicht zurück zu müssen, zurück in ihren Alltag nach Berlin. Und dennoch gibt es ungesagte Dinge zwischen ihrer Familie, ihren Freunden und ihrem Freund. Es brodelt unaufhörlich in ihr, ständig muss sie weinen, hat das Gefühl nicht gesehen oder gehört zu werden. Hannah braucht dringend eine Pause….Lest dieses Buch! Es ist fantastisch!
Wie viel Raum darf man selbst einnehmen?
„Pause“ von Lena Kupke ist ein bemerkenswert ehrlicher Debütroman, der trotz schwerer Themen mit einer großen Portion Humor aufwartet. Es geht um Hanna, die unerwartet aus ihrem Berliner Leben gerissen wird und zurück in ihr Elternhaus nach Lüneburg zieht. Dort prallen alte Familienmuster, unausgesprochene Konflikte und neue Lebensrealitäten aufeinander, während sie versucht, mit Verlusten umzugehen und sich selbst neu zu finden.Kupke gelingt es, Figuren zu zeichnen, die ihre eigenen Grenzen und Bedürfnisse fast schon egoistisch schützen, mit Ausnahme von Hanna, die sich oft selbst zurücknimmt. Besonders eindrücklich ist Hannas innere Zerrissenheit: Sie reflektiert viel, hat Angst, zu viel Raum einzunehmen, und fühlt sich gleichzeitig fremd im eigenen Elternhaus. Die Dynamik zwischen Fürsorge und Überforderung ist spürbar. Der Kontrast zwischen Berlin und Lüneburg verleiht der Geschichte zusätzliche Tiefe und pendelt damit zwischen Hektik und Ruhe, Enge und Freiheit. Starke Dialoge, etwa mit der Nachbarin Helen, bringen kluge Einsichten über Verlust, Selbstfürsorge und den Mut, als Frau den eigenen Platz einzufordern. Ein feinfühliger, kluger Roman über Neuanfänge und das Einstehen für die eigenen Bedürfnisse.
Authentisch und emotional
Lena Kupke schreib sehr authentisch und emotional über Hannas Zusammenbruch und Strauch im Leben. Nicht nur kämpft sie mit der Verarbeitung eines schwierigen Erlebnisses, vermutlich dem Verlust eines Kindes, darauf wird nicht um Detail eingegangen - sie versucht auch, im Umfeld nicht zur Last zu fallen wodurch sie sich selbst noch mehr Stress und Druck aufführt.Interessant sind für mich insbesondere die Personen im Umfeld von Hanna charakterisiert: die Mutter, die nicht aus ihrer Haut kann, fast schon zwanghaft ihre Alltags Marotten, durchsetzt, und selbst nicht in der Lage ist ihre Tochter da zu sein, da sie sehr auf sich selbst bezogen ist. Der Vater, der, wie man das bei der Generation kennt, eher ruhig und zurückhaltend ist, aber doch irgendwie halt gibt, weil er Ruhe ausstrahlt. Die Schwester Sara, die zwar physisch anwesend ist, sich jedoch nicht öffnet. Der Freund, Paul, der Hannah mit ihrer Trauer und ihrer Panik alleine lässt. Immer wieder kommt beim Lesen die Wut hoch über dieses Unvermögen von Hannas Umfeld, für Sie da zu sein. Und gleichzeitig erkennt man in den Charakteren doch sehr gut die eigene Realität wieder. Allein deshalb schon eine Leseempfehlung, weil das Buch sehr authentisch und real geschrieben ist.
So berührend
Hanna liegt auf dem Boden des Konferenzraums. Dass die Notfallärztin den Raum betritt, bekommt sie nicht mit. Während die Ärztin einen Zugang legt, erwacht Hanna mit einem tiefen Atemzug, so als wäre sie längere Zeit unter Wasser gewesen. Doch als sie angesprochen wird, driftet sie schon wieder weg. Als nächstes nimmt sie das Beep Beep wahr und sieht links die Monitore mit denen sie verkabelt ist. Sie muss dringend pinkeln, will aufstehen, verheddert sich in den Kabeln, will klingeln, will doch nicht klingeln, sicher haben die hier alle genug zu tun. Die Tür geht auf, eine Schwester mit forsch wippendem Zopf kommt herein. Einmal untenrum frei machen und das Becken anheben. Das Metall der Bettpfanne berührt kalt ihren unteren Rücken. Sie kann das so nicht, dann doch. Der Urin rinnt über die Pfanne hinaus und benetzt ihre Leinenhose. Die Schwester zieht den Topf wieder raus und schlägt die Bettdecke über Hannas Unterleib. „Gleich kommt eine Ärztin und vielleicht rufen sie schon jemanden, der sie abholen kann. Ich kann aufstehen und gehen, kein Problem, sagt Hanna erleichtert. „Jemand holt sie ab oder sie bleiben.“Laut Ärztin hatte Hanna einen Krampfanfall. Sie wird nicht dableiben und sich durchchecken lassen. Sie schreibt ihrem Paul, wo sie ist und wann er sie holen kommt. Wenig später „… ach Hanna, was machst du denn für Sachen, das sind 160 Kilometer und ich habe schon zwei Bier getrunken. Ich hole dich morgen.“ Hanna durchforstet ihr Telefon nach möglichen Kandidaten und schreibt ergebnislos. Alle haben besseres zu tun. Sie will ihre Eltern nicht anrufen. Sie wird ihre Eltern anrufen müssen: „Hallo Mama, wie gehts? „Hanna?, du, ich lese gerade ein bisschen. „Mama, ich bin im Krankenhaus, jemand müsste mich abholen. „Hanna, was machste denn für Sachen? Wo biste? Hanna, das sind jetzt 200 Kilometer, das will ich dem Papa jetzt nicht zumuten. Und das wird mir jetzt aber auch zu viel. Ruf Paul an!“ „Wer ist denn dran? Gib mal. Hanna-Schatz, ja sicher, sind schon unterwegs. „Fazit: Lena Kupke hat nach einigen Sachbücher nun ihr Romandebüt abgeliefert und das ist bezaubernd. Als Protagonistin stellt sie eine Mitte dreißigjährige vor, die während einer beruflichen Präsentation einen epileptischen Anfall bekommt. Sie wird im Krankenhaus gesichert und darf, sobald stabil, abgeholt werden. Der einzige, der bereit ist, hunderte Kilometer auf sich zu nehmen, ist ihr Vater. So landet Hanna in ihrem ehemaligen Kinderzimmer. Und dann grüßt täglich das Murmeltier. Hannas Eltern haben sich arrangiert und frönen ihrer Rituale. Der Vater frühstückt in der Küche, die Mutter im Wohnzimmer. Der Vater radelt einige Kunden ab. Mittag um zwölf essen alle in der Küche Mutters Gemüse-Kartoffelaufläufe, zu denen der Vater sich ein schönes Stück Fleisch brät. Die unterkühlte Schwester kommt zwischendrin kurz hereingeschneit. Man spricht nicht über das Wesentliche, nur nicht unnötig rumrühren und unangenehm stören. Hanna möchte aber über ihre traumatische Erfahrung sprechen. Hanna möchte sich aber auch niemandem aufzwingen, deshalb bleibt sie mit ihrem Frust allein, bis sie überzukochen droht. Einzig die sonderbare Nachbarin der Eltern findet zarten Zugang zu Hanna. Was ist das für eine berührende Erzählung. Die Autorin greift mitten ins Leben und zeichnet ihre Personen so authentisch. Hier habe ich alles finden können, was mein Herz berührt. Humor im Sinne von Selbstironie, Menschen, die ich (trotzallem) liebgewonnen habe. Skurrile Situationen, die nur das Leben schreiben kann. Eine Hauptdarstellerin, die sich behaupten und Interesse an ihr einfordern muss. Das Ende hat mich lachen und gleichzeitig weinen gemacht. So gut erzählt, so gut unterhalten. Für alle, die gerne Caroline Wahl oder Vera Zischke lesen.
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Lena Kupke liest aus ›Pause‹
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Pressestimmen
Brigitte
Mein Rat: Pause machen und den Debütroman von Comedian Lane Kupke lesen.
Angela Wittmann, 17.06.2026
Galore
›Pause‹ ist verschriftlicht das, was Lena Kupke beherrscht: eine dunkelbunt selbstironische Stand-up...-Comedy-Performance mit rotem Faden, verteilt auf 24 Auftritte, nur diesmal eben in Kapiteln. mehr weniger
Edda Bauer, 12.06.2026
br.de
Lena Kupke erzählt in ihrem Debütroman eine Geschichte mitten aus dem Leben. Ihre Figuren sind sehr ...authentisch gezeichnet und man findet alles, was das Herz berührt. Gleichzeitig ist immer viel Humor im Spiel, Selbstironie und Protagonisten, die man liebgewinnt. Für alle, die skurrile Geschichten mögen, die so nur das Leben schreiben kann. mehr weniger
Sabine Abel, 10.06.2026
Donna online
Der Debütroman von Autorin und Stand-up-Comedian Lena Kupke ist eines dieser Bücher, bei dem man sic...h am liebsten jeden Satz anstreichen möchte. mehr weniger
Palina Dautfest, 09.06.2026
NDR Kultur - Journal
Lena Kupke beschreibt realistisch, eindringlich und zum Teil komisch, was passiert, wenn einem Mensc...hen plötzlich der Boden unter den Füßen wegzogen wird. mehr weniger
Maren Ahring, 08.06.2026
fr.de
Ihr Blick auf das moderne Leben – auf Erschöpfung, Erwartungsdruck und die Sehnsucht nach einem Mome...nt der Stille – ist so präzise, dass man beim Lesen unwillkürlich innehält. ›Pause‹ ist kein Wellness-Roman und kein Selbsthilfebuch. Es ist Literatur, die uns beim Atemholen zusieht. mehr weniger
Sven Trautwein, 03.06.2026
WDR 2
Es ist ein Buch, das berührt und auch mal traurig ist, doch der schräge Humor sorgt für gelungenen A...usgleich. Man taucht wunderbar in die Geschichte ein und lässt diese auch nicht so leicht los. Ein ganz wunderbares Debüt! mehr weniger
Pia Patt, 02.06.2026
myself
Ein Debüt, das lange nachhallt.
01.06.2026
rbb radioeins
›Pause‹ ist teilweise extrem lustig, und beschäftigt sich dennoch mit ernsten Problemen.
Eleni Efthimiou, 01.06.2026
stuttgarter-nachrichten.de
Lena Kupke erzählt warmherzig, ehrlich und mit feinem Humor von einem erzwungenen Stillstand, der sc...hmerzhaft ist, aber auch etwas in Bewegung bringt. Ein Roman über Schwäche, Selbstfindung und die Liebe, die manchmal gerade dann auftaucht, wenn nichts mehr geht. mehr weniger
Katrin Jokic, 29.05.2026
Deutschlandfunk Nova
Das perfekte Buch für den Moment.
Lydia Herms, 22.05.2026
harpersbazaar.de
Die Dramatik dieses Buches liegt im Kleinen und im Realen. Ein echter Page-Turner.
Anna Ostrowski, 16.05.2026
Zeit für Ihre wohlverdiente Pause!
Wir verlosen 6 Blogger*innen-Boxen zum Debütroman ›Pause‹ von Lena Kupke – prall gefüllt mit tollen Extras rund ums Buch. Machen Sie mit und sichern Sie sich die Chance auf eine kleine Auszeit.
1.–6. Preis: Eine exklusive Blogger*innen-Box zum Roman ›Pause‹ von Lena Kupke
Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllen Sie das untenstehende Formular aus und beantworten Sie folgende Frage: Wann haben Sie sich zum letzten Mal eine Pause gegönnt?
Das Gewinnspiel endet am 30. Juni um 23:59 Uhr. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.