Nach einem einschneidenden Erlebnis zieht Hanna Hals über Kopf von Berlin in ihre alte Heimat Lüneburg zurück – zu ihren Eltern, in ihr altes Kinderzimmer, das mittlerweile das Büro ihres Vaters ist, samt Drucker, elektrischen Rollos und 90 cm Gästebett. Doch wie soll das funktionieren: ein Familienalltag von null auf hundert mit drei erwachsenen Menschen, die seit jeher Konflikte lieber unter den Teppich kehren, als sie zu klären? Zwischen alten und frischen Wunden muss Hanna lernen, sich selbst zu heilen und ihre Familie mit anderen Augen zu sehen. Und sie entdeckt, dass einen die Liebe auch in den in den hilflosesten Momenten findet …
Ein warmherziges, zart-witziges und ehrliches Buch über Momente am Boden und den langen Weg zur Verarbeitung von Schicksalsschlägen.
1. Auflage
Lena Kupke, geboren 1986, hat English Studies und Geschichte in Bonn studiert. Sie ist Autorin und Stand-up-Comedian. 2021 erschien ihr Stand-up Comedy Special im ZDF sowie ihr Sachbuch ›Wahrheit oder Pflicht‹. Sie ist häufig zu sehen bei Till Reiners´ ›Happy Hour‹ auf 3Sat und bei ›Falsch, aber anders lustig‹ in der ARD Mediathek. ›Pause‹ ist ihr Debütroman.
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In dem Buch "Pause" von Lena Kupke geht es um das Leben der Protagonistin, das sich ändert, nachdem es ihr gesundheitlich nicht gut geht.Die Autorin schreibt über das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen und über andere Dinge, die im Alltag wichtig sind. Dabei ist sie gnadenlos ehrlich – vor allem sich selbst gegenüber. Das macht die Texte so nahbar. Man ertappt sich ständig dabei, wie man nickt und denkt: „Danke, ich bin also doch nicht die Einzige, die so fühlt.“Ihr Stil ist trocken, direkt und oft herrlich zynisch. Sie schafft es, schwere Themen (wie mentale Gesundheit oder Einsamkeit) so zu verpacken, dass sie leicht verdaulich bleiben, ohne an Relevanz zu verlieren.Das Buch lässt sich wunderbar wegsnacken, hat aber genug Substanz, um auch nach dem Zuklappen noch im Kopf zu bleiben.Gerade weil die Autorin das Hörbuch selbst gesprochen hat, hat es mir umso mehr gefallen. Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.
In dem Buch „Pause“ von Lena Kupke geht es um die 36-jährige Hanna, die einen Zusammenbruch erleidet und notgedrungen wieder bei ihren Eltern einzieht. Dort fällt sie fast automatisch zurück in die Rolle des Kindes. Es ist rührend zu sehen, wie die Familie – obwohl chaotisch und sehr redselig – füreinander da ist. Am Ende zeigt sich: Blut ist doch dicker als Wasser.Hanna muss lernen, sich wieder zu emanzipieren, auf sich zu achten und sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Manche Situationen erinnern an typische Auseinandersetzungen zwischen Teenagern und ihren Eltern oder Geschwistern. Doch diese Konflikte bleiben liebevoll, und die Versöhnung lässt nie lange auf sich warten.Es ist ein warmer, herzlicher Roman über eine Auszeit, die jeder im Leben einmal gebrauchen kann. Wenn alles schiefgeht, steht die Familie hinter einem und hilft in der größten Not. Das Buch ist nicht seicht und nicht kitschig, sondern mit viel Witz und Humor geschrieben. Ich habe es sehr genossen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.
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