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Das Jahrzehnt der starken Frauen!

Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum

Liebe und Hass, Armut und Glamour, Aufstieg und Fall: Die große Berlin-Saga rund um die goldenen Zwanziger

Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …

Bibliografische Daten

EUR 14,90 [DE] – EUR 15,40 [AT]
ISBN : 978-3-423-26297-2
Erscheinungsdatum: 18.03.2021
1. Auflage
544 Seiten
Sprache: Deutsch
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132 von 132 Leserstimmen

Durchschnittliche Bewertung von 4.68 von 5 Sternen


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2 - 10 von 132 Leserstimme

agirllovesbooks am 12.06.2021 09:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Starke Frauen im Berlin der 1920er

Nach einem schweren Schicksalsschlag sucht die Ärztin Magda Fuchs einen Neuanfang und welche Stadt eignet sich dafür besser als Berlin? Nicht nur ist es in den 1920ern unüblich, dass eine Frau Magdas Beruf ausübt, sie bewirbt sich auch noch als Polizeiärztin und kämpft in diesem Beruf jeden Tag gegen die Ansichten ihrer männlichen Kollegen und ihren eigenen Widerwillen, die menschlichen Abgründe, die sie in Berlin erst kennenlernt, zu akzeptieren. Sie wird dadurch in einen spannenden Fall verwickelt, in dem sie auch selbst ermittelt, da ihrer Meinung nach nicht genug getan wird, um ihn zu lösen.Magda zieht nach ihrer Ankunft in Berlin in einer Pension ein, wo sie auch Celia von Liebenau, die Tochter der Vermieterin, kennenlernt. Celia erfüllt im Gegensatz zu Magda das für die damalige Zeit ideale Frauenbild: Sie ist jung, schön und mit einem reichen, wenn auch deutlich älteren Mann verheiratet. Schnell wird klar, dass der Schein trügt: Es war keine Liebesheirat, sondern sie wurde verheiratet und hätte lieber auch Medizin studiert. Doch auch sie möchte ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, was mit einigen Turbulenzen verbunden ist…Neben diesen beiden Figuren, die die Hauptrollen im Roman von Helene Sommerfeld spielen, gibt es noch zahlreiche weitere Frauen, die auf der Suche nach der Erfüllung ihrer Träume sind, wie das junge Fräulein Doris, die berühmt werden möchte, die Journalistin Erika, die sich als Journalistin gegen ihre männlichen Kollegen behaupten muss, Ina Dietrich, die versucht, elternlose und verwahrloste Kinder in einem sich im Kreis drehenden System zu retten, oder auch Ruth Jessen, die nicht nur für die damalige Zeit eine moderne Ehe führt, sondern auch als Scheidungsanwältin tätig ist. Manche der Frauen sind dabei definitiv sympathischer als andere, aber sie haben alle eine Sache gemeinsam: Sie wirken echt.Auch, wenn sich die Geschichte aufgrund der vielen Charaktere vielleicht unüberschaubar und kompliziert anhört, ist sie leicht zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und obwohl man vielleicht „nur noch ein paar Seiten“ am Tagesende lesen wollte, liest man doch gern nochmal ein paar Seiten mehr (und wundert sich dann, wie spät es doch wieder geworden ist…), da man dann doch noch wissen möchte, was als Nächstes passiert.Es handelt sich bei „Das Leben ein ewiger Traum“ sicher nicht um einen klassischen Krimi, aber um eine liebevoll konstruierte Erzählung, die sowohl ein Bild vom Berlin der 1920er zeichnet als auch einen Schwerpunkt darauf setzt, welche Hürden Frauen in diesem Zeitalter zu bewältigen hatten, um sich selbst und ihre Träume zu verwirklichen.

raschke64 am 10.06.2021 08:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Frauen im Aufbruch

Berlin 1920. Der Krieg ist noch deutlich zu spüren, als die Ärztin Magda Fuchs in die Stadt kommt. Sie ist verwitwet, ihr Mann wurde ermordet und sie verlor ihr ungeborenes Kind. So will sie neu anfangen und als Polizeiärztin arbeiten. Über ihren Beruf lernt sie verschiedene Frauen in der pulsierenden Stadt Berlin kennen. Doris aus der Provinz, die große Träume hat. Ina, die als Fürsorgerin arbeitet und für die armen Kinder der Stadt zuständig ist. Oder auch Celia, die aus gutbürgerlichem Haus stammt und als Mörderin ihres Mannes angeklagt ist. Alle Frauen haben Träume und versuchen, diese, so gut es geht, umzusetzen.Nach der 1. Serie „Die Ärztin“ ist die Reihe um die Polizeiärztin Magda die Fortsetzung des Autorenpaares zum Thema Frauen in Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts. Sie schließt in vielen an die Vorgängerreihe an. Das ist auch ganz natürlich, da Frauen zu dieser Zeit nicht viele Möglichkeiten hatten, gehobene Berufe auszuüben. Auch hier geht es wieder um die armen Menschen der Stadt, in dem Fall speziell auch um die Kinder. Aus heutiger Sicht erwartet man von einer Polizeiärztin wohl eher eine Tätigkeit in Richtung Pathologie. Damals war sie u. a. zuständig für aufgefundene Kinder und auch für Prostituierte. Durch die verschiedenen Tätigkeiten der Frauen gelingt es dem Autorenpaar auch wieder, dass man quasi alle Gesellschaftsschichten der damaligen Zeit kennenlernt. Das alles ist routiniert beschrieben und gut zu lesen. Es verlangt keine besonderen Anstrengungen, es ist gute Unterhaltung mit ein bisschen Geschichtswissen verknüpft. Mir war es am Ende ein wenig zu sehr in die Richtung geraten, dass alles glücklich ausgehen muss. Schon im ersten Teil. Doch alles in allem kann ich das Buch zum Lesen empfehlen.

küchenqueen am 04.06.2021 22:06 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spiegel der Zeit

Berlin, 1920. Magda Fuchs ist neu in ihrem Beruf als Polizeiärztin. Sie lernt Frauen kennen, die sich aus den Zwängen der Gesellschaft befreien wollen und ihr eigenes Leben leben wollen. Da sind die Fürsorgerin Ina und die Rechtsanwältin Ruth, aber auch Celia, die sich aus ihrer erzwungenen Ehe befreien will und Doris, die berühmt werden will. Und auch Marga muß sich behaupten. Als sie nicht damit rechnet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles.Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen. Es spiegelt perfekt das Leben und die Rolle der Frauen in den 1920er Jahren wieder. Was heute selbstverständlich ist, war damals ein hart erarbeitetes Ergebnis. Der Kampf der Frauen wird hier sehr authentisch dargestellt und man kann sich sehr gut in deren Situation hinein versetzen. Der Schreibstil ist sehr schön, gut lesbar und verständlich. Mich hat dieses Buch neugierig auf die nächsten Bände gemacht.

petzi_maus am 25.05.2021 14:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Spannender und mitreißender Auftakt um die Polizeiärztin Magda Fuchs im Berlin des Jahres 1921

1920: Nach dem Tod ihres Mannes beschließt Magda Fuchs nach Berlin zu ziehen und als Polizeiärztin zu arbeiten.Es fällt ihr anfangs schwer, denn Frauen haben es nach den harten Kriegsjahren nicht leicht.Doch immer mehr Frauen nehmen ihr Leben selbst in die Hand, wie zB Fürsorgerin Ina, die sich um die Ärmsten der Armen, die Kinder, kümmert; Rechtsanwältin Ruth und Journalistin Erika, die sich in Männerdomänen durchsetzen müssen; Celia, die aus ihrer lieblosen Ehe zu fliehen versucht und die junge Doris, die unbedingt berühmt werden möchte.Meine Meinung:"Das Leben, ein ewiger Traum" ist der Auftakt der Polizeiärztin-Trilogie.Der Schreibstil ist unheimlich fesselnd, es passiert so viel in der Geschichte und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.Am interessantesten fand ich das schwere Leben der Menschen zu Beginn der 1920er, denn das war damals noch alles andere als glamourös. Alle mussten hart kämpfen, vor allem die Frauen, um sich und die Kinder durchzubringen.Das kam in diesem Buch sehr gut raus, denn es waren verschiedene Charaktere vertreten von starken Frauen, die ihr Schicksal selbst bestimmen wollten.Armut stand an der Tagesordnung, Hunger, und daraus resultierend Gewalt und Hoffnungslosigkeit. Besonders die Kinder hatten es schwer, sie mussten betteln oder stehlen, es gab eine hohe Sterblichkeitsrate und diejenigen, die ihre Eltern verloren haben, hatten ein ungewisses Schicksal.Die empathische und hilfsbereite Magda möchte hier unbedingt helfen und freundet sich mit der Sozialarbeiterin Ina an, um den Kindern wenigstens ein bisschen Hoffnung zu geben.Auf der anderen Seite ist die gut betuchte Oberschicht-hier wird die andere Seite der damaligen Zeit aufgezeigt, anhand der jungen Celia, die gegen ihren Willen reich verheiratet wurde und nun für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben kämpft. Die Kluft zwischen Arm und Reich im pulsierenden Berlin wird authentisch wiedergegeben.Dem Autorenpaar ist es wundervoll gelungen, die Atmosphäre der damaligen Zeit lebendig einzufangen, mich zu berühren und in seinen Bann zu ziehen. Auch der Kriminalfall hat mich überzeugt und die damalige Polizeiarbeit war spannend zu verfolgen.Toll fand ich, dass es am Ende ein hilfreiches Register der meisten handelnden Personen und in der hinteren Klappe des Buches Kurzbeschreibungen der starken, außergewöhnlichen Frauen Magda Fuchs, Ina Dietrich, Ruth Jessen, Celia von Liebenau, Doris Kaufmann und Erika Hausner gibt.Äußerst hilfreich ist auch der Stadtplan von Berlin aus dem Jahre 1921 in der vorderen Klappe, in dem alle wichtigen vorkommenden Orte gekennzeichnet sind-ich habe immer wieder die aktuellen Schauplätze nachgesehen.Fazit:Ein fesselnder und berührender Auftakt um die Polizeiärztin Magda Fuchs im Berlin der 1920er Jahre. Ich freue mich schon auf die beiden Folgebände und kann eine eindeutige Leseempfehlung aussprechen!

_sabrina_ am 25.05.2021 14:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Starke Frauen

Berlin in den 20er Jahren. Ein Jahrzehnt voller Licht- und Schattenseiten, wie dieses Buch eindrucksvoll zeigt, wobei die Schattenseiten im Fokus sind und wirklich in sehr dunkle Ecken führt. Polizeiärztin Magda Fuchs kommt nach dem Mord an ihrem Mann nach Berlin und versucht Fuß zu fassen. Das ist in dieser Männerwelt schwierig, nicht nur für Magda, die immer noch darunter leidet, dass der Mörder ihres Mannes nicht gefasst wurde, sondern auch für weitere Frauen, die man in dem Buch kennen und schätzen lernt. Der Prolog hat es in sich, dann wird die Geschichte etwas langsamer erzählt und es dauert ein bisschen, bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt. Dennoch ist es sehr interessant die Stadt und ihre Bewohner besser kennenzulernen. Da gibt es unter anderem Celia, die verwöhnte Arzttochter, die unglücklich verheiratet ist, oder auch Doris, die in der Provinz groß wurde und nun in der Stadt ihr Glück versucht. Und dann geht es richtig los, vieles davon war so nicht zu erahnen, aber dennoch schlüssig. Zumindest mich hat das Buch ab einem gewissen Zeitpunkt so gefesselt, dass ich es kaum mehr aus den Händen legen wollte. Natürlich lag das an der Geschichte und dem Setting, aber auch an den schön ausgearbeiteten Charakteren, deren Weiterentwicklung mich interessierte. Der Schreibstil ist kurzweilig und fesselnd.Die Atmosphäre ist aus meiner Sicht perfekt ausgearbeitet und auch durch den einen oder anderen Berliner samt passendem Dialekt wird es noch authentischer. Das Autorenduo scheut sich auch nicht die hässlichen Seiten zu zeigen und nicht selten musste ich schon mal schlucken – Achtung: hier geht es auch um Kinder, denen so manches angetan wird. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, passt aber und war wohl leider traurige Wahrheit. Auch alles was die unteren Schichten im Allgemeinen ertragen mussten, ist nicht ohne. Mehr kann ich an dieser Stelle aber wirklich nicht verraten.In dem ersten Band werden die wichtigsten Fragen zum Fall am Ende zwar aufgelöst, allerdings gibt es auch einen Cliffhanger, der es in sich hat und man würde am liebsten direkt weiterlesen. Ich werde beim zweiten Band auf jeden Fall wieder mit von der Partie sein…

leseratte1310 am 22.05.2021 10:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Berlins Schattenseiten

Magda Fuchs will sich nach einem Schicksalsschlag nun in ihre neuen Aufgaben als Polizeiärztin stürzen. Dabei lernt sie die anderen Seiten von Berlin kennen, denn es gibt neben der Glitzerwelt auch große Not. Sie will sich nun für die Schwächsten der Gesellschaft, nämlich die verwahrlosten Kinder, einsetzen. Ina Dietrich hat als Fürsorgerin ebenfalls mit diesen armen Kindern zu tun. Die Frauen freunden sich an. Aber auch die Rechtsanwältin Ruth Jessen kümmert sich nicht um Konventionen und die junge Celia von Liebenau möchte gerne Medizin studieren, aber sie muss erst einmal aus der Zwangsehe mit einem viel älteren Bankier freikommen.Dies ist der erste Band der Trilogie „Die Polizeiärztin“ und er hat mir gut gefallen. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm.Das Berlin der Zwanziger Jahre bietet so viele Facetten. Können die jungen Frauen, die das Schicksal zusammengeführt hat, hier ihren Weg gehen und ihr Leben selbstbestimmt leben?Die Charaktere sind gut und authentisch dargestellt. Magda bekommt in ihrem Job einiges zu sehen und ernüchtert stellt sie fest, das Berlin für die Ärmsten der Armen keine Chancen bietet. Sie versucht mit ihren Freundinnen etwas dagegen zu tun. Mir haben diese Frauen gut gefallen, die in einer männerdominierten Umgebung ihren Weg gehen wollen und sich dabei nicht um Konventionen kümmern. Es ist erschreckend mitzuerleben, wie viel Gewalt und Armut es gibt. Interessant fand ich aber, wie die Polizeiarbeit in dieser Zeit verläuft. Die Kenntnisse über eine vernünftige Spurensicherung setzt sich erst langsam durch und auch die Rechtsmedizin steckt noch in den Anfängen. Doch von den neuen Methoden halten viele Polizisten nichts. Es ist verwunderlich, dass man unter diesen Bedingungen überhaupt Täter überführen konnte.Es ist ein packender, aber auch ziemlich düsterer Roman, der neugierig macht auf die Fortsetzung.

robby-lese gern am 21.05.2021 10:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

macht neugierig auf den nächsten Band

" Das Leben ein ewiger Traum " ist der erste Band einer Trilogie, die in den zwanziger Jahren in Berlin spielt un verschieden Frauen in seinem Fokus hat, die versuchen aus ihrer Frauenrolle herauszukommen und sich in der Männerwelt zu behaupten. Die Hauptprotagonistin ist Magda, die nach dem Tod ihres Mannes vom beschaulichen Hildesheim nach Berlin kommt, um dort als Polizeiärztin zu arbeiten. Was sie dort vor allem antrifft ist das Elend der Kinder dieser Zeit, denen sie soweit sie kann ,helfen möchte. Magda wohnt in einer Pension, in der sie unter anderem die Journalistin Erika Haus ner kennen, die als Polizeireporterein arbeitet unter weiter die Tochter des Hauses Celia von Liebenau, die eigentlich Medizin studieren wollte, von ihrer Mutter aber reich verheiratet wurde. Außerdem spielen die Juristin Ruth Jessen, die Sozialarbeiterin Ina Dietrich und Doris Kaufmann, ein behütetes, naives Mädchen, dass das erste Mal in der Hauptstadt ohne ihre Mutter lebt und Schauspielerin werden will, eine Rolle. Diese Frauen tauchen immer wieder im Geschehen auf und es wird ein buntes, aber auch tragisches Bild der zwanziger Jahre beschrieben. Der Schreibstilist flüssig, die Personen gut gezeichnet und der Roman sehr atmosphärisch. Ich habe mich gut in das Berlin der zwanziger Jahre hineinversetzt gefühlt. Habe das Elend der Menschen, vor allem der Kinder vor Augen gehabt, im Gegensatz zu der ausschweifenden Zeit, die nicht nur Rauschgift und gleichgeschlechtliche Liebe zeigte, sondern auch Mord und Todschlag und den Kampf ums alltägliche Leben. Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band, weil ich wisssen möchte, wie das Leben der Frauen weitergeht

mimi1402 am 17.05.2021 11:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Gutes Buch über die goldenen zwanziger Jahre

Ganz so warm geworden sind Magda,Ruth, Ina und ich nicht ganz. Dennoch war es interessant zu lesen.Magda geht nach dem Tod ihres Mannes nach Berlin als Polizeiärztin. Und der erste Fall lässt auch nicht lange auf sich warten.Und escgeht auch um Ina und Ruth und der Kampf der Frauenbewegung. Beide haben ein nicht einfaches Leben im rauhen BerlinAlle drei Frauen treffen im Laufe des Romanes aufeinander durch den gemeinsame Kampf für die Emanzipation.Das Buch ist solide geschrieben und durchaus lesenswert. Das wir Vier nicht so ganz miteinander konnten liegt vielleicht auch nur daran das ich nicht so wirklich was mit Berlin und den zwanziger Jahren anfangen kann. Obwohl mir die Leseprobe ganz gut gefiel. Dennoch empfehle ich es sehr da die Geschichte ansich nicht schlecht ist. Schreibstil und Cover könnten passender nicht sein.

bookwood am 14.05.2021 17:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen

Gelungene Milieustudie

Als ich den Titel „ Das Leben ein ewiger Traum“ von Helene Sommerfeld gesehen habe, hatte ich eigentlich beschlossen, dass dies sicherlich eine „Schmonzette“ und nichts für mich sei. Zum Glück schaute ich mir das Buch aber genauer an und entdeckte einen super guten Krimi, der eine tolle Milieustudie der 20-er Jahre im brodelnden Berlin liefert. Hauptakteurin ist die Ärztin Magda Fuchs, die, nachdem sie durch einen kaltblütigen Mord ihren Mann und danach auch noch ihr ungeborenes Kind verloren hat, einen Neuanfang in als Polizeiärztin in Berlin wagt. Doch die Zeiten in der Hauptstadt sind hart. Die soziale Schere zwischen Arm und Reich ist extrem. Die junge Frau wird involviert in den verzweifelten Lebenskampf der Arbeiterfamilien, die Ungeheuerliches durchmachen müssen, um zu überleben. Dabei machen ihr die Schicksale der Kinder besonders zu schaffen. Aber Magda lernt auch starke Frauen kennen, die mutig ihren Weg gehen und ihr Leben meistern. Wird es auch für die junge Ärztin wieder möglich sein, ihre große Trauer abzulegen und positiv in die Zukunft zu schauen?Ein großes Kompliment an das Autorengespann, das gekonnt Krimielemente mit atmosphärischen Beschreibungen der „Roaring 20ties“ verbindet. Leser, die die Romane von Volker Kutscher lieben, werden auch „Die Polizeiärztin“ mögen. Zum Glück kommt die Geschichte in keinster Weise schwülstig daher. Die Personen sind glaubhaft gezeichnet. Ich habe das Buch nicht weglegen können und empfehle es auf jeden Fall zur Lektüre.

catias_reading_spot am 14.05.2021 12:05 Uhr

Durchschnittliche Bewertung von 4 von 5 Sternen

Die Schattenseite der 20er Jahre

Mir war bekannt, dass das Autorenduo bereits eine andere erfolgreiche Trilogie geschrieben hat, jedoch habe ich sie bisher nicht gelesen. Auch wenn sich die beiden Reihen optisch ähneln und auch die Titel ähnlich sind, haben beide Reihen nichts miteinander zu tun, soweit ich das beurteilen kann. Zumindest konnte ich dieses Buch gut lesen, ohne die andere Trilogie zu kennen.Der Schreibstil des Autorenduos gefällt mir soweit gut und ich konnte es ganz gut lesen. Es wird ein bisschen zwischen den Sichten der Charaktere gewechselt, wobei Magda und Celia am meisten im Vordergrund stehen. Bei Magda kein Wunder, nicht umsonst heißt die Reihe "Die Polizeiärztin". Ich habe mich beim Lesen jedoch mit dem Berliner Dialekt schwer getan und zum Teil konnte ich wirklich überhaupt nicht verstehen.Ich fand es sehr spannend zu erfahren, wie es auf der schlimmen Seite in Deutschland zu den 1920er Jahre aussah und vor allem war es spannend zu lesen, welche Rolle Frauen eingenommen haben. Ich bin großer Krimi-Fan, aber die Elemente die hier waren, waren durchaus spannend zu lesen. Wie aber alles dann am Ende zusammanhang war mir insgesamt ein bisschen zu viel des Guten.Magda hat mir als Hauptchrakter gut gefallen und ich habe gerne über ihr Leben gelesen. Es hat mich auch gefreut, dass sie sich mit der Zeit von ihrer Trauer lösen konnte und ihren Weg in der Welt gefunden hat, auch wenn der Weg durchaus steinig war. Mit den anderen Charaktere habe ich mich tatsächlich ein bisschen schwer getan. Ich fand es auch schade, dass viele doch eine eher kleinere Rolle eingenommen haben, obwohl der Klappentext eher eine gerechtere Aufteilug vermuten lässt. Durch diese verschiedene weibliche Charaktere wurde aber eine unglaublich große Vielfalt eingebracht, sodass wirklich verschiedene Aspekte präsentiert werden konnten. Das ist insgesamt ein Buch, was eher von der Handlung lebt, auch wenn die Gefühle der Charaktere, allen voran von Madga, eine große Rolle spielen. Leider hat mich das emotional nicht immer ganz so berührt, wie ich es gerne gehabt hätte.Ich bin kein Fan von dem Ende. Die Geschichte dieses Buches ist eigentlich soweit abgeschlossen, deswegen gibt es ein super offenes Ende, weil noch etwas passiert, was erst in Band 2 aufgelöst wird. Ich mag es einfach nicht, wie auf diese künstliche Art und Weise die Leser dazu gebracht werden, die Folgebände zu lesen bzw. zumindest die Neugier stark zu steigern. Aus Marketing-Sicht verstehe ich das natürlich, aber als Leser nervt mich so was einfach. Das ist mit bei historischen Romanen aber tatsächlich schon häufiger über den Weg gelaufen. Alles in allen war es wirklich eine sehr interessate Geschichte, die mich emotional zum Teil erreichen konnte. Interessante Charaktere und wirklich super informativ.

Aktuelle Rezensionen

Pressestimmen

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Liebe und Hass, Armut und Glamour, Auffstieg und Fall: Die große Berlin-Saga versetzt uns in die gol...denen Zwanziger und in die aufregende Welt einer frischgebackenen Polizeiärztin. mehr weniger

mobil - Das Magazin der Deutschen Bahn
›Polizeiärztin Magda Fuchs‹ist die spannende neue Serie der Autorin von ›Die Ärztin‹.

01.10.2021

Passauer Neue Presse
›Das Leben, ein ewiger Traum‹ ist ein tolles Porträt einer Stadt zwischen Glanz und Elend und der in... ihr lebenden Frauen, die beginnen, sich ihre Welt zu erobern. mehr weniger

Carolin Federl, 10.06.2021

Mainhattan Kurier
Fesselnder Auftakt einer spannenden historischen Trilogie mit starken Charakteren.

denglers-buchkritik.de
›Die Polizeiärztin‹ entführt einen in die 1920er Jahre nach Berlin. Man spürt die Atmosphäre, ist mi...ttendrin im Geschehen. Gierig saugt man das Leben und die spannende Geschichte auf. mehr weniger

Alex Dengler, 28.06.2021

Buchjournal extra
[E]in gelungener Mix aus Milieustudie, Spannung und 20er-Jahre-Flair.

01.05.2021

Das BLV
Das Buch ist sehr emotional.

Nadine Döring, 28.04.2021