Licht und Schatten in der Stadt des Glanzes
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Polizeiärztin Magda Fuchs – Das Leben, ein ewiger Traum
Liebe und Hass, Armut und Glamour, Aufstieg und Fall: Die große Berlin-Saga rund um die goldenen Zwanziger
Berlin 1920: Kurz nach den dunklen Kriegsjahren geht es in der großen Stadt drunter und drüber. Als frischgebackene Polizeiärztin lernt Magda Fuchs zunächst nur die Schattenseiten der glitzernden Metropole kennen. Schon bald stellt sie jedoch fest, dass dies die Zeit von Frauen ist, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. So wird ihr die Fürsorgerin Ina eine Freundin, die sich ebenso wenig um Konventionen schert wie Rechtsanwältin Ruth. Einen regelrechten Kampf gegen die Tradition führt auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe zu befreien sucht. Die blutjunge Doris jedoch träumt davon, berühmt zu werden. Inmitten der kaltherzigen Millionenstadt muss sich Magda behaupten. Als sie es am wenigsten erwartet, verändert eine schicksalhafte Begegnung alles …
Bibliografische Daten
1. Auflage
4 - 10 von 132 Leserstimme
Die nicht immer goldenen Zwanziger Jahre
Im Auftakt zur neuen Serie um die Polizeiärztin Magda Fuchs entführt uns das Autorenduo Helene Sommerfeld ins Berlin der beginnenden Zwanziger Jahre. Der Roman setzt zeitlich da ein, als die Trilogie um die Ärztin Ricarda Thomasius aufhört, im Jahr 1919. Magda Fuchs verliert auf tragische Weise ihren geliebten Ehemann, Bertram. Um in ihrer Trauer einen Neuanfang zu wagen, zieht sie aus dem ländlichen Hildesheim nach Berlin. Sie tritt eine Stelle als Polizeiärztin an, wo sie sich als Kinder- und Frauenärztin vorwiegend um die Gesundheit von straffälligen Frauen und Prostituierten, sowie Kinder, die in diesem Buch als Randfiguren eine große Rolle spielen.Neben Magda Fuchs lernen wir weitere Frauen kennen. Auf der einen Seite, selbstbewusste, emanzipierte, berufstätige Frauen wie die Anwältin Ruth Jessen, die Journalistin Erika Hausner, die Fürsorgerin Ina Dietrich, aber auch junge Frauen, die noch auf der Such nach ihrer beruflichen Zukunft sind, wie die Handschuhverkäuferin Doris und Celia von Liebenau, deren größter Traum es ist, Medizin zu studieren. In dem Roman gewinnt man auch Einblick in die Schattenseiten einer Großstadt in den Zwanziger Jahren. Besonders berührt hat mich das Schicksal von Kindern, mit denen sowohl Handel getrieben wird, als auch Missbrauch durch gewerbsmäßiges Betteln.Die Figuren in diesem Buch haben mich sehr überzeugt. Ich war sehr schnell mitten in der Handlung drin, und konnte mich teilweise auch mit den Figuren identifizieren. Sehr bald wird eine gewisse Spannung aufgebaut, die durch das ganze Buch hinweg gehalten wird. Sprachlich fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen. Von der Abwechslung der Schauplätze und der Hauptfiguren kam es für mich nicht ganz an „Die Ärztin“, die Trilogie um Ricarda Thomasius, heran. Von mir erhält dieser Roman 4 Sterne.
Wunderbares Chaos
Hildesheim 1920: Eine junge Frau macht sich alleine auf den Weg in die flimmernde und aufstrebende 'Weltstadt' Berlin. Nachdem das Schicksal die junge Ärztin aus ihrer Heimatstadt treibt, bemüht sie sich in Berlin Fuß zu fassen, in ihrem neuen Job als Polizeiärztin. Dadurch kommt sie mit der untersten Gesellschaftsschicht in Berührung. Menschen, die immer noch mit den Nachwirkungen des Krieges zu kämpfen haben und alles geben, um halbwegs über die Runden zu kommen - im schlimmsten Fall die eigenen Kinder zu verkaufen um genug zu Essen auf den Tisch zu bekommen. Und diese Einstellung macht auch vor dem Frauengefängnis nicht Halt.Auf der anderen Seite erlebt man die Sichtweise drei anderer Frauen - jung, aus der oberen Gesellschaftsschicht, die jede mit ihrer eigenen Geschichte zurechtkommen muss und doch versucht das Beste daraus zu machen. Junge Frauen, die ihr Leben und ihre Rechte final selbst in die Hand nehmen, um ihre Zukunft nach den eigenen Wünschen zu gestalten.Für mich ist die Geschichte auch aufgrund des historischen Aspektes unglaublich spannend. Die Emotionen der damaligen Zeit und die Sorgen und Ängste, mit denen sich die Menschen herumschlagen mussten, sind super eingefangen. Selten solch eine Tiefe erlebt in einem Roman!Leider war der Wechsel zwischen den einzelnen Personen teilweise zu abrupt und ohne 'offensichtlichen' Orts-/Personenwechsel. Dies unterbricht den Lesefluss teilweise und macht es schwer wirklich zu folgen.Im Großen und Ganzen jedoch ein großartiges Buch und ich werde mir die anderen Bände diese Folge definitiv besorgen!
Ein absolutes Lesehighlight!
Meinung: Ich liebe die Autorin Helene Sonnenfeld und ihr wirklich tollen historischen Romane, genau aus diesem Grund habe ich mich so sehr auf diesen neuen Roman aus ihrer Feder gefreut. Und dieser hat mich Mal wieder genauso begeistert, wie ich es erhofft hatte, denn er beinhaltet die selben Highlights und Stärken, wie man es von der Schriftstellerin gewohnt ist! Einen packenden Schreibstil, der so plastisch und toll gezeichnet ist, dass man von der ersten Seite an in die Geschichte und die Historie versinkt. Diese wird dabei so leicht und dennoch authentisch gezeichnet, dass dieses Buch auch für historische Romane Muffel super geeignet ist. Die Charaktere sind so sympathisch und so eigen gestaltet, dass man diese sehr lange im Gedächtnis behalten wird. Hinzu kommt, dass die Frauenfiguren in diesem Buch Stärke und Abwechslungsreichtum besitzen, sodass man diese wunderbar lesen kann. Dieses Buch steckt voller Emotionen, Spannung und Abenteuer, aber eben in den wunderbar klein geschilderten Momenten. Ein absolutes Lesehighlight!
Sehr interessant!
Cover: Das Cover finde ich ansprechend, Es ist passend zum Genre gestaltet und mit der Frau darauf passt es auch zum Thema, sowie auch mit dem Brandenburger Tor, da es in Berlin spielt. Das Gold lässt es eleganter wirken. Ich finde es gelungen.Schreibstil: Der Schreibstil von Helene Sommerfeld finde ich in diesem Buch sehr gut. Sie schreibt so, dass man flüssig lesen und auch in die Geschichte eintauchen kann. Dabei begleitet man die Frauen abwechselnd, was immer irgendwie einen Bruch darstellt, aber es auch abwechslungsreicher macht.Meinung: Auch wenn man abwechselnd die Frauen begleitet, was es wie gesagt abwechslungsreicher macht, empfand ich die Geschichte doch hin und wieder als etwas langatmiger. Magda Fuchs ist eine mir sympathische Frau. Auch wenn man hier an ihren Gedanken und Gefühlen teilhat, konnte ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen. Für Celia war meine Sympathie schwankend. Ganz in sie hineinversetzen konnte ich mich auch hier nicht. Es passieren in dieser Geschichte viele Dinge und es laufen auch einige Handlungsstränge parallel, was es auch wieder abwechslungsreich und unterhaltsam macht. Generell eine interessante Geschichte über Frauen, die ich weiterempfehlen kann.
Interessant und nach etwa einem Viertel auch spannend
Dies ist die große Berlin-Saga rund um die zwanziger Jahre. Es beginnt 1920, denn kurz nach dem Krieg geht es in Berlin drunter und drüber. Magda ist frischgebackene Polizeiärztin und lernt, dass sie in der Zeit der Frauen lebt, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie wird Fürsorgerin Ina eine Freundin. Ina schert sich ebenso wenig um Konventionen wie die Anwältin Ruth. Auch Celia, die sich aus einer erzwungenen Ehe befreien will, führt diesen Kampf gegen die Tradition. Eine andere junge Dame möchte berühmt werden. Inmitten dieser kaltherzigen Stadt muss sich Magda behaupten. Und eine Begegnung verändert alles, als sie es am wenigsten erwartet.Meine MeinungAm Anfang war ich etwas enttäuscht von diesem Buch. So etwa die ersten hundert Seiten. Doch später musste ich feststellen, dass genau diese Seiten ihre Berechtigung hatten, denn sie waren wichtig für den Fortgang der Handlung. Das Autorenehepaar, aus dem das Pseudonym Helene Sommerfeld besteht, pflegt einen unkomplizierten Schreibstil, der den Lesefluss ohne Unterbrechung in Form von Unklarheiten im Text, garantiert. Es hat ein bisschen bedauert, bis ich in der Geschichte drinnen war, aber dann wurde es wirklich spannend. Am Anfang hatte ich mir unter Polizeiärztin nicht das vorgestellt, was es wirklich war, bis es mir klar wurde. Den Titel oder Beruf Polizeiärztin kannte ich bisher nicht. Als es dann spannend wurde, litt ich mit den Protagonisten, in die ich mich letztendlich gut hineinversetzen konnte. Doch ich freute mich auch mit ihnen, wenn sie Erfolg hatten. So gesehen war das Buch zwar etwa die ersten hundert Seiten nicht unbedingt spannend, aber doch interessant, und als die Spannung eintraf, blieb sie bis zum Ende und sogar darüber hinaus. Es gibt einen zweiten und einen dritten Teil dieser Reihe, die ‚Die Polizeiärztin‘ heißt. Hier die Folgebände: 2. Teil Das Leben ein großer Rausch, 3. Teil: Das Leben ein wilder Tanz. Letztendlich hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, die Spannung, die nur in etwas ¾ des Buches vorhanden war, hat aber den etwas schleppenden Anfang wettgemacht. Denn ab da hat mich dieses Buch gefesselt und ich musste einfach weiterlesen. Es hat mir insgesamt sehr gut gefallen und mich gut unterhalten. Daher empfehle ich es gerne weiter und vergebe die volle Bewertungszahl.
Wenn Frauen ihren eigenen Wert entdecken
Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Protagonistin Magda eine verwitwete Ärztin. Sie flieht vor ihren Erinnerungen an ihren geliebten Gatten, der ermordet wurde. Sie wird Polizeiärztin und lernt zuerst einmal die Schattenseiten der Großstadt kennen. Schreckliche Armut und Verbrechen an fast jeder Ecke. Nächstenliebe gibt es so gut wie gar nicht. Wie will sie sich in dieser Metropole durchsetzten. Sie begegnet der Anwältin Ruth und Celia einer angeheirateten Frau einer Adelsfamilie. Die junge Verkäuferin Doris möchte in Berlin berühmt werden und Karriere machen. Starke Frauen in Armut und Glamour, so war es damals und hat sich bis heute nicht geändert. In den Zwanzigern war es tabu das Frauen fangen an sich zu wehren. Aber sie taten es. Erzwungene Ehen und Frauen die arbeiten wollen um eigenes Geld zu verdienen. Im Glitzer der Millionenstadt Berlin muss sich die Polizeiärztin behaupten. Es gilt einen Mord aufzuklären und man hält die Ärztin dafür zu weich. Den Panzer auf der Seele, den man sich einhandelt bei der Polizeiarbeit, den kann sie nicht vorweisen. Empathie darf sie nicht wirklich zeigen. Das sie sich dennoch gut behauptete im privaten sowie in ihrer Arbeit ist bewundernswert. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Wenn ich daran denke wie damals Kinder unter furchtbarem Hunger und sexuellem Missbrauch litten und teilweise einfach so weggegeben wurden, dann kommen mir schon die Tränen. Das Land schaut dann einfach darüber hinweg nur Geld und Macht zählen. Berlin in den Zwanzigern, ich liebe solche Bücher. Die Geschichte hat mir gut gefallen, ein kurzweiliger Schreibstil der mir angenehme Lesestunden bereitete. Ob es eine Fortsetzung gibt würde mich freuen, das mit Doris am Ende ist noch ungeklärt.
Ein bewegendes Buch
Nach einem schweren Schicksalsschlag macht sich Magda aus Hildesheim auf nach Berlin, im Jahre 1920, um dort als Polizeiärztin zu arbeiten. Schon ihr erster Tag weist ihr die Schattenseiten dieser großen Stadt auf.Ein grossartiges Buch mit wunderbaren Protagonisten. Ein aufrüttelndes Buch, in dem die Armut der Menschen so genau aufgeführt wird.Magda will daran etwas ändern und lernt im Laufe der Zeit wunderbare Frauen kennen. Frauen, die versuchen, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen; was zur damaligen Zeit nicht immer einfach war. In der Fürsorgerin Ina findet sie eine gute Freundin. Diese kümmert sich um Kinder, die oft durch widrige Situationen in eine schlimme Lage kommen. Der Schreibstil des Autorenpaares hat mir sehr gut gefallen. Das Nachwort erklärt auch, wie dieses Buch zustande kam. Ich gebe eine klare Leseempfehlung ab. Auf jeden Fall werde ich mir den nächsten Teil auch zulegen. Nach dem Ende dieses Buches muss ich unbedingt wissen: wie geht es weiter?
Spannend, berührend , lesenswert !
Nach einem schweren Schicksalsschlag verlässt Magda Fuchs ihre Heimatstadt Hildesheim, um in Berlin als Polizeiärztin zu arbeiten. Völlig unvorbereitet wird sie mit dem Elend der Arbeiterfamilien konfrontiert. Besonders die Kinder leiden unter dem Mangel an Nahrung und Fürsorge. Magda trifft die engagierte Fürsorgerin Ina. Beide nehmen den Kampf gegen die Gleichgültigkeit gegenüber dem Schicksal der Kinder auf.Celia ist in einer arrangierten Ehe gefangen. Sie wäre gerne Ärztin geworden wie ihr Vater. Ihr Mann verbietet ihr das Studium.Die junge Verkäuferin Doris will in Berlin ihr Glück machen und Schauspielerin werden und zahlt einen hohen Preis.Die Frauen müssen lernen, dass sie auf die Unterstützung der Männer nicht hoffen dürfen, die in ihnen nur schmückendes Beiwerk und die Mutter ihrer Kinder sehen.Der Roman beginnt mit einer schlimmen Erfahrung für Magda, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellt und sie und den Leser in das Berlin der zwanziger Jahre entführt. Magdas Arbeit als Polizeiärztin bringt sie in Kontakt mit der unteren sozialen Schicht. Ich war mindestens genau so entsetzt über die Zustände, unter denen Menschen leben. Besonders die Kinder erleben Gewalt, Hunger und sexuellen Missbrauch. Kinderhandel ist an der Tagesordnung. Der Staat schaut weg. Ich habe Magda bewundert für ihren Willen, sich im beruf und in der Großstadt durchzusetzen. Sie verliert ihre Empathie nicht, sondern in ihr wächst der Wille, die Dinge zu ändern. Eine Mitstreiterin findet sie in der Fürsorgerin Ina, die durch Magda wieder den Mut findet, sich gegen die Flut des Elends zu stemmen. Auch Ina war mir - trotz, oder gerade wegen - ihrer manchmal zynischen Art sympathisch. Bedeutend schwerer habe ich mich mit der gut situierten Celia getan. ie verharrt in der verhassten Ehe, bemitleidet sich selber, findet aber nicht den Mut etwas zu ändern, denn dann müsste sie ihre Komfortzone verlassen. Durch einen tragischen Zwischenfall ist Celia dann gezwungen, ihr Leben neu zu ordnen und hat sich dadurch meinen Respekt verdient.Parallel zu den gesellschaftlichen Konflikten gibt es im Roman auch eine Krimihandlung. Magda versucht die tragischen Ereignisse in Hildesheim aufzuklären, deren Ursprung in Berlin zu liegen scheinen. Und sie möchte einen kleinen Jungen wieder finden, dessen Schwester ihr ans Herz gewachsen ist. Dazu muss sie sich in das Milieu des Kinderhandels begeben. Hier erhält sie Unterstützung vom jungen Kommissar Kuno Mehring. Unter all den bonierten Männern ist er eine wahre Lichtgestalt mit einer modern anmutenden Einstellung gegenüber Frauen. Er war mir von Anfang an sympathisch mit seiner offenen Art.Das Buch erweckt das Berlin der zwanziger Jahre zum Leben mit all seinen Schattenseiten, dem Glitzer und den wohlhabenden mit Dünkel behafteten Großbürgertum. Die Autoren schildern die Gegebenheiten so realistisch, dass ich meinte, gemeinsam mit Magda durch die Straßen zu laufen. Durch die Krimihandlung wird das soziale Elend erträglicher, da so Spannung in die Geschichte kommt und ich das Gefühl hatte, dass es so etwas wie Gerechtigkeit doch noch gibt.
Gelungener Auftakt
Eine neue Buchreihe von Helene Sommerfeld. "Das Leben ein ewiger Traum - Die Polizeiärztin" war mein erstes Buch der Autorin. Man begleitet Magda Fuchs die frischgebackene Polizeiärztin ist, durch ein Berlin der 1920 er Jahre. Nachdem Magda 1919 gleich zwei schwere Schicksalsschläge erleidet. Sie verliert ihren Mann der erschossen wird, er war Polizist. & sie verliert ihr ungeborenes Kind. In dessen Folge sie sich für einen Neuanfang in Berlin entscheidet. Sie kehrt Hildesheim den Rücken zu. Sie beginnt dort einen Job als Polizeiärztin & lernt die andere Seite der Großstadt kennen. Hier ist mehr Elend, Schmutz & der Tod, dazu verwahrloste Kinder die alleine auf der Straße lauern. Die Pension Bleibtreu die nur an Frauen vermietet, wird ihre Unterkunft.Ich fand Magda & auch die anderen Protagonistinnen (Ina, Ruth, Celia & Doris) sympathisch, authentisch & sehr gut herausgearbeitet. Der Schreibstil ist flüssig, locker & total verständlich. Dieses Buch fand ich sehr spannend. & empfehle es sehr gerne weiter! Freue mich schon total auf den 2. Teil
Große Kluft zwischen Arm und Reich
Magda Fuchs verlässt nach zwei Schicksalsschlägen ihren Heimatort und versucht, in der Großstadt Berlin ein neues Leben als Polizeiärztin anzufangen. Schnell muss sie erfahren, dass hier ein ganz anderer Wind weht als Zuhause und bekommt es mit sehr viel Elend zu tun, doch sie ist eine Kämpferin und stellt sich dieser Aufgabe.Diese Rezension enthält Spoiler.Mir war das Autorenpaar Helene Sommerfeld bisher ganz neu. Das Buch hat mir grundsätzlich sehr gefallen, auch wenn das Buch einige Schwächen aufzuweisen hatte. Die Charaktere konnten nicht alle überzeugen, was wiederum auch an der Zeit gelegen haben konnte, denn diese war sehr bitter und bittere Zeiten machen aus Leuten bittere und kalte Menschen. Magda lag mir von Anfang an am Herzen und ich habe mit ihr mitgefiebert und ihr nur das Beste gewünscht. Celia dagegen ging mir von Anfang an auf die Nerven. Sie hat nicht dazu gelernt, hat sich ständig von anderen aus der Patsche helfen lassen, anstatt selbst tätig zu werden. Ein Dankeschön hat mir von ihr nie gehört. Magda hat es einmal gut beschrieben, sie ist eine Prinzessin. Celia hat sich in meinen Augen gar nicht entwickelt, verfiel ständig in Selbstmitleid und bildete sich grundlos eine Meinung von Leuten. Man hätte sich dagegen ein wenig mehr auf Doris konzentrieren können. Sie war eindeutig sympathischer und interessanter und sie hat sich mit Magdas Ratschlägen immer wieder selbst aus brenzligen Situationen herausholen können. Ein paar Frauen wirkten auf mich einfach nur abgestumpft, so wie Rita und Erika, das mag an der Zeit gelegen haben, wie bereits erwähnt, vielleicht aber auch nicht. Aber das machte sie durchaus einfach unsympathisch in meinen Augen. Was mir nicht so gefallen hat, waren die großen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln. Ich hatte oft das Gefühl, ich habe etwas Großartiges oder Wichtiges verpasst. Das war schade.Im Großen und Ganzen hat das Buch trotzdem 4 Punkte verdient, weil die Zeit faszinierend und spannend geschildert wurde und mich Magdas Geschichte gefesselt hat. Die Kluft zwischen Armut und Reichtum ist deutlich spürbar und das Schicksal der Kinder lässt keinen Leser kalt. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Pressestimmen
Liebe und Hass, Armut und Glamour, Auffstieg und Fall: Die große Berlin-Saga versetzt uns in die gol...denen Zwanziger und in die aufregende Welt einer frischgebackenen Polizeiärztin. mehr weniger
›Polizeiärztin Magda Fuchs‹ist die spannende neue Serie der Autorin von ›Die Ärztin‹.
01.10.2021
›Das Leben, ein ewiger Traum‹ ist ein tolles Porträt einer Stadt zwischen Glanz und Elend und der in... ihr lebenden Frauen, die beginnen, sich ihre Welt zu erobern. mehr weniger
Carolin Federl, 10.06.2021
Fesselnder Auftakt einer spannenden historischen Trilogie mit starken Charakteren.
›Die Polizeiärztin‹ entführt einen in die 1920er Jahre nach Berlin. Man spürt die Atmosphäre, ist mi...ttendrin im Geschehen. Gierig saugt man das Leben und die spannende Geschichte auf. mehr weniger
Alex Dengler, 28.06.2021
[E]in gelungener Mix aus Milieustudie, Spannung und 20er-Jahre-Flair.
01.05.2021
Das Buch ist sehr emotional.
Nadine Döring, 28.04.2021