Maserati will nichts mit der Liebe zu tun haben – und schon gar nichts mit den Annäherungsversuchen von Caspar und Theo, den Söhnen der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. Doch dann stellen die beiden verbotene Fragen ...
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Schallplattensommer
Als einzige junge Frau im Umkreis von dreizehn Kilometern ist Maserati Aufmerksamkeit gewohnt. Dabei will sie nur eines: Den Feriengästen die selbstgemachte Limonade ihrer Oma servieren und die Tage bis zur Volljährigkeit zählen. Mit der Liebe will sie nichts zu tun haben und noch weniger mit den Annäherungsversuchen der Söhne der reichen Familie, die gerade die Villa im Dorf gekauft hat. Doch dann stellen Caspar und Theo verbotene Fragen: Warum hat Maserati kein Smartphone? Wovor hat sie solche Angst? Und wie kann es sein, dass ihr Gesicht das Cover einer alten Schallplatte ziert? Plötzlich steckt Maserati bis zum Hals in Geheimnissen zweier Familien und in der Verwirrung ihrer eigenen Gefühle.
Jetzt im Taschenbuch: Alina Bronskys nostalgisch, schöner Sommerroman.
Eine wunderbar unkitschige und doch emotionale Liebesgeschichte, die die Atmosphäre der ostdeutschen Provinz so glaubhaft schildert, dass man diese wie in einem Film vor sich zu sehen glaubt.
Bibliografische Daten
5. Auflage
Alina Bronsky
Alina Bronsky wurde 1978 in Jekaterinburg, Russland, geboren und lebt seit ihrer Kindheit in Deutschland. Ihr Debütroman ›Scherbenpark‹, der unter anderem für den Jugendliteraturpreis nominiert war, wurde auf Anhieb zu einem Bestseller und für das Kino verfilmt. Es folgten weitere hoch erfolgreiche Bücher wie der Roman ›Baba Dunjas letzte Liebe‹, der lange auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand und für den Deutschen Buchpreis nominiert war. Alina Bronsky lebt mit ihrer Familie in Berlin.
9 - 10 von 107 Leserstimme
Nur ein Liebesroman?
Das Buchcover wirkt einladend und ist in seinen Farben ein Hingucker. Maserati, wie sie genannt wird, lebt auf einem Dorf wo ihre Oma eine Ausflugsgaststätte betreibt. Sie ist ein Mädchen voller Geheimnisse und ihre Oma ist mal mehr mal weniger wunderlich, das muss aber das Geheimnis der beiden bleiben bis Maserati 18 ist. In diesem Sommer bekommt die alte Villa im Dorf neue Besitzer, eine Familie mit zwei Söhnen die selber viele Geheimnisse mitbringen. Die drei freunden sich an und dann ist da noch Georg, ein Universaltalent mir Handicap, der in der Villa Hausmeisterdienste verrichtet. Maserati muss erkennen dass sie nicht für immer den Fragen zu ihrer Vergangenheit ausweichen kann und auch die beiden Söhne werden mit unangenehmen Tatsachen konfrontiert. Ein interessantes Buch bei dem man zuerst versucht ist es in das Regal "Jugendliteratur " zu stellen. Beim Lesen merkt man schnell dass in dem Buch noch vieles andere steckt.
Sommer am See
Alina Bronskys Bücher sind immer etwas Besonderes, sie ist eine scharfe Beobachterin, richtet die Aufmerksamkeit auf Themen, die sonst im Dunkel bleiben. Ihre Geschichten erzählt sie in oft bitterbösem Ton, humorvoll, doch nicht selten bleibt das Lachen in der Kehle stecken. Ich mag ihren Stil und ihre Geschichten, deshalb freute ich mich auch sehr über diesen neuen Titel.Schallplattensommer erzählt die Geschichte von Maserati. Komischer Name werden Sie denken, aber Maserati hat auch eine ungewöhnliche Familiengeschichte. Sie lebt bei der Großmutter, führt mit ihr gemeinsam das Restaurant, die Schule ließ sie leider deshalb sausen, auch wenn ihr Lehrer immer wieder versucht, sie zur Rückkehr zu überreden. Sie kann aber nicht, denn ihre Großmutter hat psychische Probleme, Aussetzer und Ausraster. Das alles hat mit Maseratis Mutter zu tun. Maserati ist 17, doch von unbeschwerter Jugend ist ihr Leben nicht gekennzeichnet. Aufpassen auf die Großmutter, arbeiten, sich die Mutter vom Leib halten und darauf warten, dass sie endlich 18 wird, volljährig und dann Dinge selber regeln kann. In diesem Sommer ist jedoch alles anders. In die Villa am See zieht eine Familie aus der Stadt. Maserati versucht Distanz zu wahren, doch die beiden Jungen, Cousins, suchen ihre Nähe. Die Annäherung verläuft holprig, eigentlich kann Maserati nichts brauchen, das ihr Leben durcheinander bringt, gleichzeitig sind die beiden auch anders, auch sie dürften ihre Geheimnisse haben. Was hat es mit dem Plattencover auf sich, auf dem ein Frauenkopf ist, der Maserati ähnlich sieht? Wer ist Caspers Vater? Und was ist mit Theo eigentlich wirklich los?Einfühlsam erzählt Bronsky diese Geschichte, die viele Themen nebenbei anspricht, wie es sein kann, dass eine Jugendliche alleine gelassen wird mit ihrer psychisch kranken Großmutter, dass auch reiche Kinder verwahrlost sein können, dass die Dinge oft anders sind, als man denkt.Ein rosiges Happy End gibt es bei Bronsky nicht, aber vielleicht ein offenes Ende das Hoffnung macht. Mich hat dieser Roman sehr berührt, er ist nicht so scharf formuliert wie andere Bücher der Autorin, er ist weicher, zeigt Mitgefühl. Ein sehr gelungener Jugendroman, der nachdenklich stimmt.
Einer von diesen besonderen Romanen!
Hin und wieder lese ich Geschichten genau zum richtigen Zeitpunkt. Selten beschreibt der Titel eines Romanes den Roman selbst einwandfrei. Bei »Schallplattensommer» trifft beides zu, was es so wunderbar besonders macht. ?? Ich mochte die Atmosphäre des Ortes: ein Dorf, in dem Maserati lebt und mit ihrer Oma gemeinsam ein kleines Restaurant betreibt, anstatt zur Schule zu gehen. Die 16-Jährige hat für vieles ihre ganz persönlichen Gründe, einige davon lernt man kennen, einige meint man zu erahnen, ... aber ob die eigene Vermutung stimmt? Besonders Maserati, aber auch die wenigen Nebencharaktere und ihre Handlungen, waren für mich ausgesprochen authentisch. Dies ist eng verbunden mit dem unbeschwerten Schreibstil - es ist bestimmt nicht mein letztes Buch von Alina Bronsky. Die 190 Seiten waren so angenehm und leicht zu lesen, die Länge perfekt für die Geschichte. Auf jeden Fall möchte ich abschließend die wunderbare Covergestaltung, welche äußerst beeindruckend die Geschichte widerspiegelt, und den auffällig kurzen Klappentext erwähnen. Denn - wie so oft bei 5-Sterne-Büchern - empfehle ich diesen besonderen Coming-of-Age-Roman einfach drauf los zu lesen, und den »Schallplattensommer» zu erleben. ??
Das Mädchen Maserati
Maserati lebt mit ihrer Oma in einem beschaulichen Dorf,wo die beiden ein kleines Restaurant betreiben.Eines Tages zieht eine reiche Familie in die heruntergekommene Villa am Rande des Dorfes.Die beiden Jungs lernen Maserati kennen und einer behauptet eine Schallplatte zu besitzen,auf dem sie abgebildet ist.Maserati tut jedoch geheimnisvoll und sieht sich auf einmal mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.„Schallplattensommer“ ist ein sehr kurzer Coming-of-Age Roman über die Tücken des Erwachsen werdens und über die Verarbeitung traumatischer Erlebnisse in der Vergangenheit.Maserati hat mit ihren gerade mal 17 Jahren schon so viel erlebt,dass sie auf den Leser sehr erwachsen und unnahbar wirkt und man kann ihr Naturell nicht recht erfassen.Alina Bronsky schreibt sehr nüchtern,da gibt es keine Ausschmückungen und vieles liest man in diesem Roman zwischen den Zeilen.Die Dialoge zwischen Maserati und den Jungs wirken auf mich ein wenig hölzern,keine Spur von Leichtigkeit,was aber vermutlich an der Gesamtsituation liegt,in denen sich die Jugendlichen befinden.Nichtsdestotrotz fängt Frau Bronsky das Gefühl eines warmen Sommers gut ein und hin und wieder überkommt einen ein nostalgischer Gedanke an die eigenen Sommerferien als Jugendliche.Fazit: Ein kurzweiliger Roman,der nachdenklich stimmt.
Große Verantwortung
Es fällt mir schwer, diesen Roman in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu beschreiben. Er ist mit knapp 200 Seiten recht kurz gehalten, ich hätte ewig weiterlesen mögen- muss jedoch auch zugestehen, dass er in seiner Kürze sehr prägnant geschrieben ist und ich kein einziges Wort missen möchte.
Maserati ist 16 Jahre alt und die Hauptfigur des Romans. Sie lebt mit ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf in Deutschland und betreibt mit ihr einen Imbiss. Dort arbeitet sie jeden Tag und hat die Schule deshalb abgebrochen, oder vielmehr auslaufen lassen. Sie kämpft sich durch ihr Leben. Die familiären Probleme und Geheimnisse werden erst nach und nach im Verlauf des Romans benannt und beleuchtet. Hier wird klar, wie groß die Verantwortung ist, die sie sich selbst auferlegt hat. Hilfe sucht sie nicht und kann sie auch nicht annehmen. Sie steht recht allein und isoliert im Leben. Dazu kommen die typischen Probleme und Irrungen eines Teenagers auf dem Weg in die Erwachsenenwelt. Hier tauchen auch neue Freunde auf.
Besonders berührt hat mich, dass die Autorin es wunderbar geschafft hat die verschiedenen Facetten der Hauptfigur herauszustellen. Die große Verantwortung und die Pflichten auf der einen Seite, zudem die Wünsche und Träume eines Teenagers, die zwischendurch aus ihr herausbrechen und sie dazu bringen, auch „unvernünftige“ Dinge zu tun: Jung zu sein und zu leben. Die Wortwahl und der Aufbau der Geschichte wirken auf mich stimmig. Besonders der Umstand, dass der Roman mitten in einer Szene beginnt und ebenso endet, ohne die Probleme wirklich zu bereinigen, ist für mich stimmig. Ein Bearbeiten der häuslichen Problemfelder hätte den Roman an sich gerissen und ihm einen ganz anderen Schwerpunkt gegeben. So wird durch verschiedenen Rollen von Maserati ihre Vielschichtigkeit gezeigt. Dennoch vermittelt der Roman die Leichtigkeit eines Sommers eines Teenagers. Ich konnte förmlich die Sonne auf der Haut fühlen und die Sonnenmilch riechen. Nostalgie überfiel mich beim Lesen.
Hier wird eine stimmige und realistische Geschichte erzählt. Mir hat sie gefallen.
Ein ungewöhnlicher Sommer
Der Klappentext wird dem Roman in keiner Weise gerecht. Es ist kein Liebesroman, obwohl es Gefühle gibt zwischen den Protagonisten. Es sind doch keine Geheimnisse wenn nicht jeder über seine Vergangenheit oder seine Familie reden möchte. Annäherungsversuche klingt so altmodisch, das die neu hinzugezogenen Jugendlichen neugierig auf die einzige Altersgenossin sind ist doch völlig normal. Wer hat die Fragen verboten, es sind normale Fragen, woher kommst du, was machst du außer im Café zu arbeiten, wie heißt du, warum hast du so einen ungewöhnlichen Namen, warum ist dein Bild auf einem sehr alten Schallplattencover? Alles Fragen die wir alle jemanden stellen mit dem wir den Sommer verbringen. Niemand ist gezwungen zu antworten, auch Maserati nicht. Das die Jungs etwas feinfühliger und intelligenter sind als ihr bisheriges Umfeld kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen.Es geht um Verantwortung, Zuwendung, Respekt, aber auch um den Umgang mit der eigenen Vergangenheit, mit der Verarbeitung von seelischen oder körperlichen Verletzungen. Die wichtigsten Figuren sind sehr jung und tragen trotzdem schon Verantwortung, ob sie damit umgehen können oder es erst in diesem Sommer lernen, das steht in diesem Roman. Der Stil der Autorin ist nicht ausschweifend, sie kommt immer gleich zum Kern der Aussage, trotzdem sind da viele Zwischentöne die sich beim Lesen und auch danach sich erst erschließen.Für mich war dieses Buch spannend und ich kann es nicht nur jugendlichen Lesern sehr empfehlen.
Große Verantwortung
Es fällt mir schwer, diesen Roman in seiner Gesamtheit zu erfassen und zu beschreiben. Er ist mit knapp 200 Seiten recht kurz gehalten, ich hätte ewig weiterlesen mögen- muss jedoch auch zugestehen, dass er in seiner Kürze sehr prägnant geschrieben ist und ich kein einziges Wort missen möchte. Maserati ist 16 Jahre alt und die Hauptfigur des Romans. Sie lebt mit ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf in Deutschland und betreibt mit ihr einen Imbiss. Dort arbeitet sie jeden Tag und hat die Schule deshalb abgebrochen, oder vielmehr auslaufen lassen. Sie kämpft sich durch ihr Leben. Die familiären Probleme und Geheimnisse werden erst nach und nach im Verlauf des Romans benannt und beleuchtet. Hier wird klar, wie groß die Verantwortung ist, die sie sich selbst auferlegt hat. Hilfe sucht sie nicht und kann sie auch nicht annehmen. Sie steht recht allein und isoliert im Leben. Dazu kommen die typischen Probleme und Irrungen eines Teenagers auf dem Weg in die Erwachsenenwelt. Hier tauchen auch neue Freunde auf.Besonders berührt hat mich, dass die Autorin es wunderbar geschafft hat die verschiedenen Facetten der Hauptfigur herauszustellen. Die große Verantwortung und die Pflichten auf der einen Seite, zudem die Wünsche und Träume eines Teenagers, die zwischendurch aus ihr herausbrechen und sie dazu bringen, auch „unvernünftige“ Dinge zu tun: Jung zu sein und zu leben. Die Wortwahl und der Aufbau der Geschichte wirken auf mich stimmig. Besonders der Umstand, dass der Roman mitten in einer Szene beginnt und ebenso endet, ohne die Probleme wirklich zu bereinigen, ist für mich stimmig. Ein Bearbeiten der häuslichen Problemfelder hätte den Roman an sich gerissen und ihm einen ganz anderen Schwerpunkt gegeben. So wird durch verschiedenen Rollen von Maserati ihre Vielschichtigkeit gezeigt. Dennoch vermittelt der Roman die Leichtigkeit eines Sommers eines Teenagers. Ich konnte förmlich die Sonne auf der Haut fühlen und die Sonnenmilch riechen. Nostalgie überfiel mich beim Lesen. Hier wird eine stimmige und realistische Geschichte erzählt. Mir hat sie gefallen.
Bitter Lemon
Ja, tatsächlich musste ich die ganze Zeit an Limonade denken, denn das ist ein Sommerroman, Ferienroman, Landluft, Gaststätte, Badeteich. Und dazwischen Jugendliche, deren bedrückende Themen erst so nach und nach klar waren und über die Klammer "Wohlstandsverwahrlosung" zusammengehaiten werden.Aber diese Zuordnung ist eher zu bürokratisch, fachwissenschaftlich, denn das Buch ist schon ziemlich leichtfüßig und schwebend erzählt und liest sich auch entsprechend flink und nett. Die Trauer der Protagonisten kam bei mir nicht so recht an, vielleicht weil die Jugendzeit sich eben doch unsterblich anfühlt, scheinbar!, denn so ist es ja nicht. Ich finde viele Motive aus Alina Bronskys Scherbenpark wieder (dazwischen habe ich höchstens Ausschnitte aus Bronsky-Büchern gelesen): Eine sehr wichtige, kauzige Oma vor allem. Scherbenpark ist aber in meiner Erinnerung härter, so kommt es mir vor - im Schallplattensommer schreiben sich Gewalt und Trauma eher in die Seelen ein.Ob das ein Jugendbuch ist, vermag ich nicht zu sagen, das gleiche wird ja auch oft für Scherbenpark oder auch Tschick behauptet. Der erwachsenen Leserin hat die Lektüre jedenfalls auch zugesagt und dass sie vielleicht ein wenig sehr tändelnd über größere Krisen hinweggeht und durch und durch unterhaltsam bleibt: Ist mir in diesen angespannten Tagen ganz Recht.
Ein Sommer mit Geheimnissen
Zum Inhalt:Die 17-jährige Maserati lebt zusammen mit ihrer Oma in einem kleinen Dorf und hilft ihr dabei, ein kleines Lokal zu führen. Vor allem im Sommer, wenn die Feriengäste kommen, ist sie durchgehend auf den Beinen und hat kaum eine freie Minute für sich. Eines Tages zieht eine reiche Familie in die Villa auf der Dorfstraße ein. Die beiden Söhne machen Maseratis Leben noch komplizierter. Denn alle drei haben ihre eigenen Probleme, die sie mit sich rumtragen. Meine Meinung:Der Schreibstil ist kurz und knapp gehalten. Einiges muss man zwischen den Zeilen lesen, um die Geschichte komplett zu verstehen. Maserati ist ein einzigartiger und starker Charakter und wirkt sehr authentisch. In der Geschichte werden auch schwere Themen angesprochen wie Traumata und Suizidalität. Spannung entsteht vor allem durch die Vergangenheit der Jugendlichen, über die sie zunächst nicht sprechen wollen.
Sommer, Sonne und Geheimnisse
Die siebzehnjährige Maserati lebt zusammen mit ihrer Oma in einem Dorf, wo die beiden ein kleines Lokal führen. Sie hat keine Ruhe und wird vor allem im Sommer von der vielen Arbeit überrannt und hat so gut wie keine Zeit. Eines Tages zieht eine reiche Familie mit zwei Söhnen in die alte Villa auf der Dorfstraße, die ihr Leben noch komplizierter machen. Wer braucht schon zwei Jungs, die ihre eigenen Probleme haben und die zudem beginnen unangenehme Fragen zu stellen. Schon bald wird Maserati mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.Da das Buch nicht in Kapitel eingeteilt ist und nur knapp 200 Seiten hat, habe ich es einfach so in einem Rutsch durchgelesen. Was aber natürlich auch dazu führt das es schwer ist eine wirkliche Stelle zu finden wo man unterbrechen könnte, falls man es nicht am Stück lesen möchte. Alina Bronsky’s Schreibstiel ist sehr kurz angebunden. Sie schreibt kein Wort zu viel und oft muss man zwischen den Zeilen lesen, um das Geschriebene vollständig zu begreifen.Nichtsdestotrotz sind die Charaktere schön geschrieben. Vor allem Maserati ist ein einzigartiger Charakter. Sie ist stark, ein bisschen verrückt und immer sehr ehrlich. Ihre Gedanken kommen eher ungefiltert raus und für ihr Alter ist sie ein sehr kluges Mädchen, das aber einige Geheimnisse zu verbergen hat. Diese werden nach und nach gelüftet, sodass das Buch bis zum Ende spannend bleibt. Alles in allem ist es ein kurzer Jugendroman über das Erwachsenwerden und die Überwindung von Ängsten. Für meinen Geschmack war das Buch etwas zu kurz und ich finde man hätte die Geschichte noch weiter ausschöpfen können. Trotzdem kann ich diesen coming of age Roman allen nur empfehlen, insbesondere da man damit wunderbar ins Sommer feeling rein kommt.
Pressestimmen
Mit ihrem flirrenden Liebesroman ›Schallplattensommer‹ geht die Sonne auf.
Angela Wittmann, 06.07.2022
Schnell, rotzfrech und sehr unterhaltsam sind die Romane von Alina Bronsky.
Antje Liebsch, 01.07.2022
Die Autorin hat wieder einen Roman vorgelegt, der eindringlich von Themen wie Demenz, Selbstmord und... Vernachlässigung erzählt und dabei tatsächlich auch kitschfrei, spannend und witzig ist. mehr weniger
Britta Selle, 29.06.2022
Maserati und die beiden Jungengeraten in einen Gefühlsstrudel von Liebe und Eifersucht. Bronsky zei...chnet sie mit all ihren Unsicherheiten, Kränkungen und Sehnsüchten. mehr weniger
Andrea Lüthi, 26.06.2022
[Alina Bronsky] setzt damit in diesem sommerlich flirrenden, so kirschensatt wie liebeshungrig daher...kommenden Coming-of-Age-Roman bei gleich mehreren Jugendlichen tief greifende Entwicklungen in Gang. mehr weniger
Antje Weber, 03.06.2022
›Schallplattensommer‹ ist ein Entwicklungsroman, der mit feiner Beobachtungsgabe die Lebenswirklichk...eit dreier Jugendlicher auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden abbildet. mehr weniger
Juliane Krebs, 16.05.2022
Alina Bronsky weiß, was sie tut - und sie kann es. Was sich nicht zuletzt daran zeigt, dass man beim... Lesen trotz aller erzählerischer Finten und Konstruktionen die emotionale Nähe zu Maserati niemals verliert. mehr weniger
Karin Haller, 01.05.2022
Alina Bronsky ist Fachfrau im lakonischen Erzählen schwieriger Lebensläufe. […] Bronskys Charaktere ...sind wie Umrisse, eine Menge ist gar nicht erzählt, nur angedeutet, eine bewährte Technik, die Bronskys Beobachtungen und kurze, intensive Ereignisse als Gegenstück ergänzen. mehr weniger
Eva-Maria Nagel, 25.04.2022
Eine wunderbare Liebesgeschichte mit doppeltem Boden.
Jana Magdanz, 19.04.2022
Mir gefällt der Schreibstil der Autorin supergut, sie schafft so eine total tolle Atmosphäre und fin...det wundervolle sprachliche Bilder für die Umgebung und auch die Figuren, sogar für das Essen. (…) Ich habe es ziemlich schnell durchgesuchtet. mehr weniger
Simone Sohn, 13.04.2022
Es ist pfiffig geschrieben, sehr versiert geschrieben […] – der Humor entsteht aus Maseratis Sicht d...er Dinge, aus ihrer verschmitzten, manchmal auch sehr klugen, hellen Beobachtungsgabe. mehr weniger
Sylvia Schwab, 01.04.2022
eine flirrend schöne Liebesgeschichte, die das Genre des „Coming-of-Age“-Sommerromans zwar nicht neu... erfindet, ihm jedoch eine originelle Variante hinzufügt. mehr weniger
Claudia Wallendorf, 12.07.2025
Für alle, die im Liegestuhl nicht nur seichte Unterhaltung lesen möchten und Lust auf eine kitschfre...ie Liebesgeschichte zur Sommerlektüre haben. mehr weniger
Birgit Müller-Bardorff, 12.07.2022
So ein Sommerbuch ist ›Schallplattensommer‹, eine raffiniert erzählte Dreiecksgeschichte.
Rosa Schmidt-Vierthaler, 08.07.2022
Auch ›Schallplattensommer‹ ist eine atmosphärisch-schöne Sommerlektüre. Alina Bronsky entpuppt sich ...hier wiederholt als gute Alltagsbeobachterin mit Blick auf die feinen Zwischentöne. mehr weniger
Caroline Graber, 02.07.2022
Lakonisch erzählt Bronsky von der Einsamkeit, den Kränkungen und den Sehnsüchten einer heranwachsend...en jungen Frau, ohne sich in Details zu verlieren. Gerade hier liegt eine der Stärken des Romans. mehr weniger
01.07.2022
Alina Bronsky schafft mit ›Schallplattensommer‹ eine schöne Leichtigkeit.
01.07.2022
›Schallplattensommer‹ ist ein Jugendroman, der auch Erwachsene fesseln wird.
26.06.2022
Alina Bronskys Roman überzeugt mit seiner eigenwilligen Protagonistin.
Maike Michelis, 01.06.2022
Eine trügerisch schöne Liebesgeschichte von Bestsellerautorin Alina Bronsky.
01.06.2022
Alina Bronsky hat mit ›Schallplattensommer‹ einen Roman verfasst, der, ohne in Klischees zu verfalle...n, Maseratis Gefühlschaos feinfühlig darstellt. mehr weniger
01.06.2022
Passend für einen Nachmittag am See mit Sonnenbrille und selbst gemachter Limonade.
Anna-Lena Weber, 13.05.2022
Ein atmosphärisch dichter Roman über ein starkes Mädchen und eine nicht ganz so einfache Liebe.
Dominique Salcher, 03.05.2022
Gefühlschaos und Familiengeheimnisse – spannende Liebesgeschichte.
Beate Schräder, 01.05.2022
Das wird im Lauf der Sommerferienwochen klar, die Alina Bronsky atmosphärisch, aber auch ein wenig a...temlos und auslassungreich skizziert. mehr weniger
Gunda Bartels, 08.04.2022
›Schallplattensommer‹ erzählt von Menschen, die gleich sind und zugleich verschiedener nicht sein kö...nnten. Sie sind jung und frei aber zugleich verwundbar und haben Geheimnisse und Ängste, die sie den anderen gegenüber verheimlichen wollen. mehr weniger
Laura Müller, 01.04.2022
Dieses Buch empfehle ich allen Jugendlichen, die nach einer spannenden, tiefgründigen Geschichte suc...hen und nach einem Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. mehr weniger
Theresa Reitter-Metz, 01.04.2022
Auch in ›Schallplattensommer‹ gelingt es ihr, über Themen wie Selbstmord, Medien, Mobbing, Demenz un...d soziale Ausgrenzung nonchalant und ohne Larmoyanz oder moralischen Zeigefinder zu schreiben. Bronsky tritt damit einmal mehr den Beweis an, dass Unterhaltung nicht seicht sein muss. mehr weniger
Kirstin Breitenfellner, 16.03.2022